The mirror of soul

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1 Kapitel - 720 Wörter - Erstellt von: Dreammaker - Aktualisiert am: 2012-09-15 - Entwickelt am: - 1.885 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Sherlock BBC One Shot

Es heißt die Augen seien der Spiegel der Seele. Ich habe daran keinen Zweifel.

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    The mirror of the soul



    Ich sah ihn. Das Letzte, das ich von ihm erkennen konnte. Seine Augen.Es heißt die Augen seien der Spiegel der Seele. Ich hatte daran nie Zweifel.

    -------------Flashback -------------

    Es war ein dunkler Raum. Ich hatte keine Ahnung, wie ich hier hergekommen war und ich hatte Angst. Mächtige Angst. Angestrengt versuchte ich etwas in der Dunkelheit auszumachen, doch ich hatte keinen Erfolg. Langsam tastete ich mich an der Wand ab und versuchte einen Lichtschalter zu finden. Plötzlich hielt ich inne. Ich war noch an keiner Ecke angekommen. Der Raum müsste riesig sein. Ein Quietschen, dann grelles Licht. Als ich die Augen wieder öffnen konnte sah ich mich um. Es war eine Lagerhalle. Mein Blick streifte über die Wände und blieb an einer Person hängen. Sie stand im anderen Eck und bewegte sich langsam auf mich zu. Ich wusste nicht, sollte ich zurückweichen? Weglaufen? Je näher die Person kam, desto schneller begann mein Herz zu rasen und ich blickte mich panisch um, bis… „Es ist schön dich wieder zu sehen, Elizabeth.“ Das war Jim. Der Exfreund von Molly. Ich hatte ihn schon einmal gesehen. „Was…“ Er hatte einen Finger auf die Lippen gelegt und betrachtete mich wütend. „Wieso?“ Verwirrt blickte ich ihn an. Was meinte er damit. „Es war alles in Ordnung bis du kamst!“ Ich wollte etwas sagen, da zog er einen Browning hervor und richtete sie auf mich. „Jim, bitte ich…“ Er zuckte zusammen. „Du sollst nicht reden! Nicht existieren! Du zerstörst alles! Du bist gegen die Regeln, gegen meine Regeln, die des Spiels! Ich habe es geschafft ruhig zu bleiben! 15 Jahre war ich distanziert!“ Aus seinem Blick las ich pure Wut. Ich zitterte und wenn ich mich nicht bald hinsetzten würde, würde ich wahrscheinlich zusammenklappen. „Jim, ich weiß wirk…“ „NEIN! Sag diesen Namen nicht! Sprich meinen Namen nie wieder aus! Ich war allein immer. Es hat gereicht. Eingeschlossen in einem Käfig. Alle Gefühle weg gesperrt. Wieso verzehre ich mich jetzt danach alles aufzugeben.“ Er blinzelte und sein Ton wurde sanft. „Für dich. Nur für dich. Wieso will ich nicht alleine bleiben?“ Der Blick der dann kam, sollte mein Leben für immer verändern. Ein Blick voller Trauer, Verzweiflung. Voller Suche, nach Liebe und Zuneigung. So unschuldig wie der eines Kindes.Ich glaubte davor nie an die Liebe auf den ersten Blick. An dem Tag wurde ich eines Besseren belehrt.

    Ich weiß bis heute nicht, was mich so sicher machen ließ.
    So sicher, dass ich auf ihn zu ging und ich meine Hand auf, die mit der Waffe legte.
    So sicher, dass ich sie sanft herunter drückte, bis er sie ganz losließ.
    So sicher, dass ich seine zweite Hand nahm und sie drückte.
    So sicher, das ich mich nach vor beugte und immer wieder seinen Namen flüsterte.
    So sicher, dass ich ihn in eine Umarmung zog, die er erwiderte wie ein Ertrinkender.

    -------------Flashback Ende----------------

    Es hätte alles anders kommen können, hätte ich mich anders entschieden. Wir würden irgendwo anders sein. Vielleicht zusammen, vielleicht getrennt. Wir würden nicht auf diesem scheiß Dach stehen. Sherlock würde mir nicht gegenüber stehen. Jim hätte mir nicht noch einmal diesen Blick schenken müssen.Doch so war es nicht. Ich hatte mich nicht anders entschieden und damit sein Schicksal besiegelt. Ich musste ihn sehen. Wie er wie in Zeitlupe die Pistole hob.

    Wie er zu Boden fiel.Und jetzt? Jetzt sitze ich hier. Mit seiner Leiche. Mit dem letzten Blick für immer. Ich schließe seine Augen.
    Dieser Blick soll bleiben.
    Für uns allein.
    Für immer.

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Superheroes ( 8.162 )
Abgeschickt vor 803 Tagen
Krass, hab voll Gänsehaut bekommen! Bitte weiterschreiben!!! 😍
summer ( 4.233 )
Abgeschickt vor 867 Tagen
wow, das ist echt klasse! kannst du weiter schreiben, bitte, bitte, bitte :D