Ein Internat, Pferde und vielleicht ein bisschen Liebe? (Naruto FanFiction)

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
2 Kapitel - 2.511 Wörter - Erstellt von: Akuma - Aktualisiert am: 2012-09-01 - Entwickelt am: - 5.625 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Da sich die Anzahl der Schüler in den letzten Jahren erheblich verringert hat, wurde beschlossen, die beiden Eliteinternate Konohas, zusammenzustecken. Es ist wohl wichtig zu erwähnen, dass es jeweils reine Jungen- und reine Mädcheninternate waren. Betonung auf WAREN! Liebe, Freundschaft, Streit und Eifersucht sind da natürlich vorprogrammiert. Auch Kathie und ihre Tinkerstute Flicka müssen sich damit abfinden und versuchen, irgendwie mit der Umstellung zurechtzukommen.

1
Die Ankunft

Ich saß auf dem Beifahrersitz des Geländewagens und starrte aus dem Fenster. Wir hatten die Betonwüste von Großstadt hinter uns gelassen und fuhren nun eine Landstraße entlang. Links und rechts erstreckten sich Äcker, Wälder und endlose Wiesen. Die Landschaft liebte ich jetzt schon. Hier war es einfach perfekt zum Reiten. „Miss MC Laughlin, wir werden in wenigen Minuten da sein.“, unterbrach die Stimme des Fahrers meine Gedanken. Ich kannte ihn nicht. Allmählich konnte man die Dächer der neuen Schule erkennen und Augenblicke später sah ich das riesige Gebäude vor mir auftauchen. Das Fahrzeug fuhr durch das Metallene Eingangstor und schließlich die unnormal lange Einfahrt. An den Seiten ersteckte sich perfekt gepflegter Rasen, der mit Rosensträuchern eingerahmt war. Hier und da standen ein paar Kirschbäume und knorrige Weiden. Wir hielten vor einem schneeweißen Springbrunnen und stiegen aus. Hinter dem Brunnen lag eine große Treppe, die zur Eingangstür führte. Die Schule, oder eher das Internat, war geformt wie ein eckiges Hufeisen und weiß gestrichen. Weiter hinter erkannte ich drei weitere Gebäude. Das mussten die verschiedenen Wohnhäuser sein. Das Gelände war schier riesig, wie mir die Karte verriet, die ich aus meiner Jackentasche zog und nun betrachtete. Überall waren Wiesen und wohlgepflegte Parks dazwischengesetzt. Sportplätze gab es auch und der Schuleigene Pool durfte selbstverständlich nicht fehlen. Hier waren einmal eine Terrasse, da ein Tennisplatz, hier eine Sitzgruppe und ein angelegter Teich. Im Großen und Ganzen war es also eins: Protzig, angeberisch, spießig und die ganze Einrichtung strahlte so eine „Ich-bin-besser-als-ihr-weil-ich-mir-das-hier-leis ten-kann“-Stimmung aus. Ich wollte gar nicht wissen, wie viel das hier gekostet hat. Wäre es nicht billiger gewesen, die Schulen einfach so zu lassen wie sie waren? Naja, versteh einer die Erwachsenen. Ein poltern brachte mich in die Wirklichkeit zurück. Es kam aus dem Trailer der hinter dem Geländewagen befestigt war. Schnell öffnete ich die Rampe und trat ein. Hier drin war es schön kühl. Ich stellte mich neben den Kopf der schwarz-weiß gescheckten Tinker Stute und kraulte ihr die Stirn. Flicka sah mich mit einem Blick an, als wolle sie sagen: „ Ich dachte schon du vergisst mir hier drin.“ Ich musste lächeln. Schließlich legte ich ihr eine Hand auf die Brust, übte leichten Druck aus, sagte „zurück.“ und holte die Stute endlich aus dem Trailer, raus in ihre neue Umgebung. Ich sah, wie der Fahrer bereits begann meine Koffer in mein neues Zimmer zu tragen und beschloss, mich erst einmal um Flicka zu kümmern. Ich tastete ihr Beine und Rücken ab, um herauszufinden, ob sie sich während der langen Fahrt irgendwas getan hatte. Puh! Glück gehabt. Es war nichts heiß oder angeschwollen. Mit einer Schulterbewegung deutete ich ihr, mir zu Folgen. Einen Strick oder ein Halfter brauchte ich nicht. Mit gespitzten Ohren und aufgeregtem Blick ging sie mir Hinterher. Das war gute an der neuen Schule: Genau wie bei der alten gab es einen Stall. Der einzige Lichtblick in dem Ganzen. Ich ging quer über das Gelände, bis ich schließlich an Stallungen vorbeikam. Die meisten Pferde standen in ihren Boxen und schauten mir hinterher. Ich stellte fest, dass es, genau wie an der anderen Schule auch, kein einziges Kaltblut gab. Dafür wimmelte es nur so von Arabern und Englischen Vollblütern. Sogar Warmblüter waren hier Mangelware. Ich ging ein Stück weiter und war schließlich bei der ersten Weide angekommen. Hier stand kein anderes Pferd, also öffnete ich das Gatter und sah zu, wie Flicka Sekunden später wie ein Pfeil über das Graß tobte, buckelte und sich freute, sich endlich die Beine vertreten zu können. Sie schmiss sich in eine Matsch Pfütze und wälzte sich genüsslich. Ich würde sie nachher ordentlich putzen müssen. Mit dem Gedanken, dass es ihr hier gefallen würde, ging ich zurück zu dem Auto, schulterte meine letzte Tasche und machte mich auf dem Weg in das prunkvolle Gebäude.

Kommentare Seite 1 von 1
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.

Neuer Kommentar da? / Seite neu laden

Horse love 56 ( 14633 )
Abgeschickt vor 550 Tagen
Bitte schreib weiter! !!!!!!
Nathalie ( 28892 )
Abgeschickt vor 603 Tagen
Tolle geschichte !! :) bitte schreib weiter :D !!!!!
cupie ( 74421 )
Abgeschickt vor 986 Tagen
Ziemlich coole Story. Mach weiter so ^~^