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One Piece - Leylas Liebe und ihr Auftrag

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1 Kapitel - 9.188 Wörter - Erstellt von: BlackMoon - Aktualisiert am: 2012-09-01 - Entwickelt am: - 7.105 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.8 von 5.0 - 5 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das ist meine sechste Story.
Ich hoffe sie gefällt euch.

    1
    Der Tag beginnt für mich wie immer recht früh auf der Wüsteninsel Alabasta, die auf der ersten Hälfte der Grand Line liegt. Selbst am frühen Morgen herrschen hier bereits höllisch heiße Temperaturen, wie jeden Tag eben. Der Sand glüht und glitzert im Schein der aufgehenden Sonne. Ich wohne seit kurzem erst in einem kleinen, recht armen Dorf, in der Nähe des Meeres. Die Hütten hier im Dorf sind wirklich ganz einfach gebaut. Es handelt sich um einstöckige Lehmhütten. Straßen gibt es hier im Dorf keine. Man läuft einfach über den heißen Sand drüber. Zum Glück gibt es Einkaufsmöglichkeiten, wenn auch nur wenige und auch ein Gasthaus. In diesem arbeite ich als Köchin. Viel ist in diesem Laden nie los, da die meisten Einwohner sich das nicht leisten können und Piraten oder Marinesoldaten verirren sich fast nie hier hin. Selbst Händler machen einen Bogen um dieses Kaff. Die Hitze ist in der verdammten Küche noch extremer, wenn man sich das überhaupt noch vorstellen kann. Ich habe der Küche auch einen Namen gegeben, der gut zu ihr passt, nämlich:„ die Hölle auf Erden.“ Ach ja, nun mal etwas zu meiner Person. Mein Name ist Leyla Suntos und ich bin siebzehn Jahre alt. Ursprünglich komme ich von der Insel Dawn die im East Blue liegt. Auf dieser Insel befindet sich das Königreich Goa. Nur leider war ich viele Jahre nicht mehr dort. Vom Aussehen her ist es eigentlich schwer mich zu beschreiben. Viele Menschen mögen es und die anderen hassen es. Mir jedoch total egal. Ich bin 1.70 Meter groß, habe blaue Augen, rote ellenbogenlange Haare die leicht gewellt sind und habe eine fast normale Figur. Das fast bezieht sich auf meine doch recht riesige Oberweite. Meistens nehmen mich die Männer deshalb nur war. Zur weiteren Beschreibung ich habe eine recht helle Haut und diese wird durch viele Sommersprossen verziert. An meinen Ohren trage ich pro Seite fünf Ohrringe und ich habe ein Piercing am Bauchnabel. Des Weiteren habe ich noch drei Tattoos. Eins auf dem linken Schulterblatt, ein schwarzes Tribal mit einer roten Rose in der Mitte. Zum zweiten, eins auf dem linken Oberarm, bei diesem Bild handelt es sich um einen Dolch der durch einen Totenschädel gestoßen wurde, dieser wird von einer blauen Schlange umschlungen und dekoriert wird dieses Bild noch mit zwei roten Rosen. Das dritte Tattoo bedeutet mir am meisten und befindet sich auf meinem linken Fuß. Es ist ein selbst gestochener Buchstabe nämlich ein “J“, welches für meine verstorbene Schwester Juna steht. Mein Kleidungsstil ist recht simple. Bauchfreies Top, kurze enge Hot Pan und feste Sportschuhe. Kurz gesagt, Sexy und praktisch. An meinem Gürtel hängen zwei schwarze Knarren, meine Lieblinge. Um die Oberschenkel trage ich normalerweise zwei Gurte, an denen ich Dolche befestige. Nur wenn ich zur Arbeit gehe trage ich diese nicht, denn ich versuche so wenig wie möglichst aufzufallen, was mir manchmal etwas schwer fällt. Mit meinen Waffen jedoch kämpfe ich mich munter durch Leben, immer mit meinem festen Ziel vor Augen, nämlich meiner verstorbenen Schwester Juna ihren letzten Wunsch zu erfüllen. Nur deshalb reise ich seit meinem zwölften Lebensjahr über die Grand Line.

    Rückblick:
    Seit meiner Geburt lebe ich auf dieser kleinen fast keiner bekannten Insel im East Blue. Meine Familie hat dort ein kleines Haus, direkt über dem Geschäft meines Vaters. Es ist ein Waffengeschäft und er stellt seine Waffen selbst her und verkauft sie mit so einer Leidenschaft, wie man es nur von wenigen Händlern kennt. Meine Mutter kümmert sich jeden Tag aufs Neue um den Haushalt. Sie kocht jeden Mittag für uns und ist auch so immer viel in Eile. Meine große Schwester Juna und ich erlebten eine wirklich tolle Kindheit. Uns fehlte es an nichts und wir beide kamen immer super klar, daher hatten wir auch zusammen jeden Tag viel Spaß wenn wir unterwegs waren. Meistens saßen wir am Strand und Juna träumte wie üblich davon, wenn sie erwachsen ist eine Strandbar zu eröffnen. Was das betraf hatte sie auch genaue Vorstellungen. Als ich zehn Jahre alt war verstarben meine Eltern. Juna erzählte mir nie woran sie gestorben waren, denn in ihren Augen war ich einfach noch zu jung. Sie verkaufte den Waffenladen unseres Vaters und auch das Haus was da drüber war für sehr viel Geld und nur ein paar der Waffen von unserem Vater behielten wir als Erinnerungen auf. Meine Schwester kaufte nur Tage später die Kneipe am Strand auf und gab ihr ein neues Image. Wir wohnten zusammen im Hinterzimmer der Kneipe. Sie hatte wirklich Talent für Geschäfte und auch für diese Bar. In nur wenigen Wochen erfreuten wir uns, dass die Bar einen hohen Bekanntheitsgrad hatte. Meistens kamen Inselbewohner und Piraten hier her. Marinesoldaten mieden uns umso mehr. Was wie Juna sagte: Uns nur recht sein kann.“ Ich trug meistens lange Kleider und bediente unsere Kunden, während Juna sexy gekleidet hinter der Theke stand und die Getränke mixte und mir auf Tabletts stellte. Wir waren ein perfekt eingespieltes Team und so verdienten wir auch genug um unseren Lebensunterhalt gewährleisten zu können. Meine Schwester hatte mit einem Piraten eine dreimonatige, aber sehr intensive Beziehung. Sein Name war Shanks. Ich hingegen kam gut mit Ben dem Vize vom Shanks klar und auch mit dem Rest der Crew. Im Gegensatz zum Rest der Crew war er die ruhe in Person, egal was passierte. Diese Eigenschaft faszinierte mich und ich wollte es auch erlernen, aber ich war zu dieser Zeit ein eher gesprächiges Kind. Er hörte mir aber immer grinsend zu. In der Zeit in dem sie bei uns auf der Insel waren sah ich Ben als meinen besten Freund an. Ich konnte ihm blind vertrauen und wenn ich Sorgen hatte ging ich immer erst zu ihm. Als sie wieder aufbrachen schenkte Ben mir ein silbernes Armband, woran er immer mich erkennen konnte. Meine Schwester bekam eine Kette von Shanks und auch einen langen Abschiedskuss. Nachdem das Schiff abgelegt hatte standen meine Schwester und ich am Ufer und weinten beide wie die Schlosshunde. Sie hatte ihre Liebe gehen lassen und ich musste meinen besten und einzigen Freund gehen lassen. Wir führten unser Leben jedoch 1 œ Jahre in gewohnter Routine fort, bis Juna krank wurde. Die Ärzte wussten nicht um welche Krankheit es sich handelte. Nach nur wenigen Tagen verstarb meine Schwester in meinen Armen, vorher jedoch offenbarte sie mir ihren letzten Wunsch. Meine Tränen kannten kein Ende mehr als ich meine Schwester nun tot in den Armen hielt. Ich ging runter in den Gästeraum und bediente mich dort an den Zigaretten und auch am Rum. Erst am nächsten Tag wurde ich mit einem gewaltigen Schädel wach. Ich packte meine Sachen zusammen und verließ dann die Bar. Ich setzte sie in Brand und drehte der brennenden Bar dann weinend den Rücken zu. Ich hatte nun die Waffen meines Vaters, genug Kleidung und Geld und die Halskette von Juna bei mir, nur wusste ich nicht was ich nun machen sollte. Ich lief zum Hafen und wurde dann von einem Händler mit auf die Grand Line genommen. Kurz vor meinem siebzehnten Geburtstag erlitten wir vor der Küste von Alabasta Schiffsbruch. Ich konnte mich und meine Sachen retten, doch der alte Mann mit dem ich fast fünf Jahre gesegelt war ertrank. Es schmerzte sehr, auch wenn ich ihm nie alles gesagt hatte, so hatte ich ihn doch irgendwie gerne. Er war der einzige Mensch der in den fünf Jahren zu mir hielt und mir Tipps gab. Er beschützte mich vor Angreifern und lehrte mich nicht immer das Herz auf der Zunge zu tragen. Seit fünf Jahre reiste ich nun auf der Grand Line rum, doch immer noch keine Spur. Auf Alabasta heuerte ich in einem Gasthaus als Köchin an, weil ich das immer hin etwas konnte.

    Gegenwart:
    Ich lebe nun seit bereits zwei Wochen auf dieser verdammt heißen Insel. Irgendwie kommen hier weder Händler noch sonst jemand vorbei. Wie soll ich bloß von dieser Insel wieder weg kommen? Diese Frage stelle ich mir bereits seit ein paar Tagen. Ich stand wieder einmal in der Küche, als ich aus dem Gastraum lautes Jubeln und Gerede hörte. Diese euphorische Stimmung zog mich magisch an. Endlich war mal was los in diesem Kaff und vielleicht könnte ich dort auch mitreisen. Lautlos stellte ich mich an die Theke und schaute mir diese sechsköpfige Gruppe an. Für so wenige Leute machten sie doch recht viel Lärm. Ich zuckte mit den Schultern und lächelte. Mein Chef sagte nun barsch: Hey du Träumerin. Steh hier nicht blöd rum. Verteil endlich die Getränke oder sollen unsere Gäste verdursten?“ Direkt schnappte ich mir das Tablett und sagte kalt: Alter Mann pass auf was du sagst. Das nächste Mal bekommst du eine geballert.“ Ich ging nun auf den Tisch der Gruppe zu und stellte jedem ein Glas vor die Nase. In den letzten Jahren hatte ich mich schon heftig verändert. Früher war ich immer freundlich und hilfsbereit gewesen. Mich konnte man nur sehr schwer ärgern und noch schwerer Provozieren. Heute sah es etwas anders aus. Ich war meistens Stur, unfreundlich, respektlos und aggressiv. Eine Schlägerei oder Auseinandersetzung entzog ich mich selten. Das sollte aber nur die Wahrheit in meinem inneren überspielen. Eigentlich war ich recht oft einsam und traurig. Ich trank und rauchte zu viel und ich fühlte mich einfach nirgendwo zu Hause. Als ich an der Theke stand hörte ich wie ein Typ mit Maske fragte: Was haltet ihr davon, dass Shanks erst einmal Urlaub auf Water Seven macht?“ Der Typ der wie ein Zombie aussah sagte nun: Dann haben wir die im Moment nicht gegen uns. Die sind Alt die brauchen Urlaub.“ Die ganze Gruppe lachte laut los. In mir jedoch brodelte es wieder und ich dachte mir insgeheim: Die alten Säcke würden euch locker fertig machen.“ Dennoch blieb ich stumm. Mein Chef jedoch setzte einen drauf und sagte zu mir: Setz deinen Arsch in Bewegung. Die Getränke werden warm und was bist du eigentlich für eine beschissene Kellnerin?“ Es reichte mir nun komplett. Ich schlug meinem Chef direkt mit der Faust ins Gesicht und nutzte alle Kraft dafür die ich hatte. Als dieser blutend zu Boden sank sagte ich nur noch kalt: Hör mal Alter, ich bin Koch. Außerdem ich kündige, du Arsch.“ Mit schnellen Schritten ging ich nach nebenan und zog mir meine Klamotten an. Frisch gestylt ging ich in den Gastraum zurück und schnappte mir eine Flasche Rum und sagte zu den anderen: Jungs, Selbstbedienung ist angesagt.“ Der Typ mit der Maske kam auf mich zu und sagte dann anerkennend: Kein schlechter Schlag für ein Mädchen.“ Ich nickte nur und blickte dann die anderen an. Bei einem jagte es mir einen kalten Schauer über den Rücken. Er hatte rote Haare und bernsteinfarbene Augen. Ich fragte nun direkt: Was führt euch hier in die Pampa?“ Der rothaarige Mann sagte nun: Wir brauchen Proviant. Und selbst?“ Er hatte ein komisches Grinsen im Gesicht, was mich etwas irritierte. Ich sagte nun kalt: Bin mit meiner Nussschale vor ein paar Tagen abgesoffen. Seit dem hänge ich hier fest.“ Sein Grinsen wurde fast schon widerlich und mir lag bereits ein blöder Spruch auf den Lippen, doch er sagte nun mit gespielter Freundlichkeit: Du kannst uns gerne bis zur nächsten Insel begleiten.“ Ein ungutes Gefühl hatte ich bei der Sache, doch ich fragte ernst: Was willst du dafür haben?“ Er sagte nun: Du bist Köchin, also wirst du kochen.“ Ich nickte und wir schlugen uns in die Hände. Während er und seine Crew das Gasthaus leer räumten, packte ich meine Sachen zu Hause zusammen. Meine Waffen versteckte ich unter meinen Klamotten, denn davon sollte der Flammenkopf nichts wissen. Die Kette meiner Schwester trug ich stets in meiner Hosentasche mit mir rum. Das war wirklich eine gute Chance um hier weg zu kommen.

    Kid seine Sicht:
    Wenn das Mädchen das wirklich glaubt, was ich gerade gesagt habe, dann ist sie noch viel naiver und dümmer als ich geglaubt habe. Aber stören würde es mich nicht. Meine Crew hatte bereits alles an Bord gebracht und da kam auch schon das Mädel mit ihrem Rucksack angelaufen. Sie hatte wirklich enorm große Titten. Ein echter Blickfang für Männer. Meine Crew wusste bereits Bescheid über meinen Plan. Als sie an mir vorbei lief musste ich wieder schmutzig grinsen. Meine Gedanken überschlugen sich förmlich. Was ich mit ihr nicht alles anstellen könnte. Killer führte sie auf meinen Befehl hin zu ihrer Kajüte. Dort ließ ich sie auch erst mal in Ruhe schlafen. Das Schiff segelte nun weiter Richtung Jaya. Die Tage vergingen recht schnell und am fünften Tag legte ich meine Karten auf den Tisch. Nachdem Mittagessen sagte ich hart zu ihr: Heute Abend wirst du mich in meiner Kajüte besuchen. Ich habe vor deinen Körper zu erkundigen und du Miststück sollst mich ordentlich befriedigen.“ Sie blickte mir kalt in die Augen und ich sah puren Hass in ihrem Gesicht stehen. Sie stand auf und verließ den Speisesaal.

    Leyla ihre Sicht:
    Also hatte ich mich nicht in ihm getäuscht. Er war wirklich so ein perverser, der alles ausnutzte. Leise schlich ich mich in seine Kajüte und entwendete dort einen ordentlichen Batzen Geld. Dies ließ ich in meinem Rucksack verschwinden. Meine Waffen waren immer noch da drin und auch geheim. Ich zog mir ein Bikinioberteil an was wirklich knapp war, dennoch alles bedeckte und den Hot Pan behielt ich an. Ich würde ihm bestimmt nicht das geben was er wollte, egal was er danach mit mir machen würde. Meinen Rucksack jedoch würde ich mitnehmen zu ihm. Seine Kajüte lag am nächsten am Deck dran. Als die Sonne langsam am Horizont versank ging ich mit erhobenen Kopf und breitem warmherziges Lächeln zur Kajüte von Kid. Er schloss die Tür hinter uns, und dann stand er Oberkörper nackt vor mir. Sein Blick war lüstern. Ich blickte mich im Zimmer um und es war wirklich ekelhaft hier drin. Der Boden war dreckig, überall lag dick Staub und es roch irgendwie komisch hier drin. Ich fragte mit der Hand vor der Nase: Hey Mann stirbt da irgendwer unter deinem Bett oder was stinkt hier so?“ Kid jedoch kam näher auf mich zu und drückte mich kräftig gegen die Wand. Nun musste ich einfach Handeln und Hoffen. Ich spuckte Kid ins Gesicht und trat ihm mit aller Kraft in die Weichteile. Ich sagte nun eiskalt: Das war es dann mit der Kinderplanung.“ Er sank mit aufgerissenen Augen stöhnend auf die Knie und ich packte meinen Rucksack und eilte an Deck. Es war bereits dunkel geworden und meine Augen suchten die Umgebung ab. In der Ferne sah ich ein kleines Licht, was aber kurz drauf erlosch. Ich stellte mich auf die Reling und wollte gerade springen, als ich einen Schuss hörte und in meiner rechten Schulter einen heftigen Schmerz empfand. Seitwärts fiel ich ins Meer und hörte danach Kid und die anderen schadenfroh lachen. Kid rief mir noch hinter her: Viel Spaß beim Sterben, du Göre.“ Mit zusammen gebissenen Zähnen und Tränen in den Augen schwamm ich los. Das Schiff von Kid entfernte sich immer weiter und ich paddelte so gut ich konnte in die Richtung, wo ich das Licht gesehen hatte. Es war doch viel weiter weg als gedacht und meine Kräfte ließen langsam nach. Ich habe nie wirklich Ausdauersport gemacht und das rächt sich nun. Ich musste doch mein Versprechen halten. Ich durfte jetzt nicht sterben. Der Schmerz breitete sich im ganzen Körper aus und mein Blick verschwamm immer mehr. Plötzlich spürte ich sandigen Boden unter meinen Fingern. Total erschöpft kroch ich auf allen vieren an Land und fiel dort in Ohnmacht. Als ich es schaffte meine schweren Augen zu öffnen, brach bereits der Tag an. Die Sonne ging am Horizont auf und verlieh dem Himmel einen unnatürlichen rosa Hauch im Blau. Mühsam rappelte ich mich auf und zog mir ein Shirt über. Meine Waffen befestigte ich am Gürtel und dann schaute ich ob ich Junas Kette noch bei mir trug, was auch der Fall war. Mein Blut schimmerte dunkel auf dem Sand und ich setzte mich mühsam in Bewegung. Links und rechts von mir war nur Strand. Gerade aus von mir war ein Palmenwald. Ich blieb in Strand nähe, da ich sonst das Licht vom Schiff aus nie gesehen hätte. Schwankend stolperte ich durch den Sand und fragte mich unwillkürlich, ob es nur Einbildung war, das Licht. Strauchelnd lief ich weiter, bis ich ein Geräusch hörte. Da schnarcht doch jemand. Ich zog meine Waffe und ging dann weiter auf die Person zu. Diese jedoch wurde wach und schaute sich ungläubig und verkatert um. Meine Waffe war auf die Brust des Mannes gerichtet. Plötzlich wurde ich von hinten gepackt und eine beruhigende Stimme sagte lachend: So etwas macht man aber nicht, kleine Lady.“ Ich versuchte mich zu währen und sagte kalt: Lass mich los, du Saftsack.“ Doch meine Schulter schmerzte schlimmer wie vorher und ich sackte in die starken Arme des Mannes.

    Ben seine Sicht:
    Ich sah wie eine junge Frau mit einer Waffe in der Hand auf den verkaterten Yasopp zuwankte. Das war doch mal wieder klar. Mein Captain und der Rest der Crew saufen sich mal wieder ins Koma und keine bekommt wirklich mit das etwas Gefahr entstehen könnte. Ich verdrehe wie so oft kurz die Augen und schleiche mich dann hinter die junge Frau. Scheinbar ist sie so fixiert auf Yasopp, sodass sie mich gar nicht bemerkt. Umso besser für mich. Ich packe sie von hinten und drücke ihre Arme zu Boden. Die Knarre fällt in den Sand und einen blöden Spruch kann ich mir einfach nicht verkneifen. Sie währt sich, doch sie fest zu halten ist keine Herausforderung. Yasopp jedoch schaut uns beide verwirrt an und pennt dann weiter. Auf einmal jedoch brach sie in meinen Armen zusammen. Was war denn nun los? Ich ließ sie vorsichtig zu Boden gleiten und sah dann, dass ihr Shirt und auch mein Oberarm mit Blut beschmiert waren. Direkt begriff ich es und zog ihr das Shirt aus. Zum Glück trug sie etwas drunter, dass hätte echt unangenehm werden können wenn sie wieder wach geworden wäre. Ich hob sie auf meine Arme und trug sie zu unserem Schiffsarzt, der wirklich nie mittrinkt. Er untersuchte die Wunde und sagte mir dann: Du solltest sie gut fest halten. Die Kugel ist noch in der Schulter. Das kann ich so nicht belassen.“ Ich nickte und hielt die junge Frau an Boden gedrückt, diese jedoch rührte sich überhaupt nicht. Scheinbar war sie mehr als nur weg getreten. Der Schiffsarzt verband ihr danach die Wunde und ich nahm ihr die Waffen ab. Sanft legte ich sie zwischen die Schnapsleichen. Später würde ich noch erfahren was sie hier verloren hat und für die Jungs ist sie unbewaffnet auch kein Problem. Ich ging wieder wache halten am Strand.

    Leyla ihre Sicht:
    Als ich zu mir kam lag ich im Schatten unter einer großen Palme. Ich lag scheinbar auf einer Decke, denn diese war weich. Mein Blick ging zu meiner verletzten Schulter und ich stellte fest, dass sie verbunden wurde. Dennoch schmerzte sie höllisch. Die Erinnerungen kamen langsam wieder in meinen Kopf und mir fiel ein, dass ich ein Shirt getragen hatte. Irgendwer hatte es mir scheinbar ausgezogen. Ich setzte mich langsam auf und sah etwas abseits ein paar Männer im Kreis zusammen sitzen. Mit flinken Fingern taste ich nach meinen Waffen, aber diese waren weg. Der nächste Griff ging in meine Hosentasche. Zum Glück Junas Kette war noch da. Stolpernd lief ich auf die Männer zu und packte einen direkt am Kragen. Ich fragte bösartig: Wo sind meine Waffen, du Penner?“ Die Männer fingen an zu lachen und einer sagte gut gelaunt: Die hat mein Vize bei sich.“ Ich blickte dem Mann sauer ins Gesicht und schlagartig wurde mir klar wer da saß. Ich stolperte auf ihn zu und fiel ihm weinend in die Arme. Ich spürte neugierige Blicke auf mir ruhen und das einzige was ich schluchzend raus brachte war: Endlich habe ich dich gefunden Shanks.“ Dieser tätschelte mir unbeholfen den Rücken und fragte mich neugierig: Kennen wir uns?“ Weinend sagte ich ihm nun: Ich komme mit einer Botschaft von Juna.“ Er blickte mir in meine Fechten Augen und packte mich nun grob an den Schultern. Der Schmerz blendete mich erneut. Seine Stimme klang besorgt als er fragte: Was ist mit ihr?“ Langsam zog ich die Kette von Juna aus meiner Hosentasche und legte sie vorsichtig in Shanks seine Hände. Ich sagte nun noch heftiger weinend: Sie wird dich immer lieben.“

    Shanks seine Sicht:
    Als das Mädchen mir in die Arme fiel und los heulte wusste ich gar nicht mehr was los war. Sekunden vorher hatte sie Lucky am Kragen gepackt und bedroht und nun liegt sie in meinen Armen und heult. Da versteh doch einer mal die Frauen. Ich tue es jedenfalls nicht. Als ich hörte, dass sie eine Botschaft von Juna hatte blieb mein Herz einen Moment stehen. Obwohl ich wusste, dass sie an der Schulter verletzt ist packte ich sie da und drängte sie zur Antwort. Sie legte sanft Junas Kette in meine Hände und ich verstand direkt was los war. In mir überschlugen sich die Gefühle und ich sprang auf und stieß dabei ausversehen das Mädchen zu Boden. Schnellst möglich rannte ich an den Strand und blickte traurig aufs Meer hinaus. Ich hatte Juna wirklich von ganzem Herzen geliebt, aber sie hatte auch verstanden wie sehr ich die Freiheit liebte, deshalb ließ sie mich schweren Herzens gehen. Ich wollte sie irgendwann mal besuchen gehen, aber durch ihren Tod würde ich es nun nicht mehr schaffen. Irgendwie hatte ich schon ein extrem mieses Schuldgefühl. Immer mehr Fragen wirbelten nun durch meinen Kopf. Wann war das passiert? Wie war es passiert? Ben riss mich aus meinen Gedanken und er blickte mich besorgt an. Er fragte: Was ist los Captain?“ Ich sagte nun den Tränen nah: Juna ist Tod. Das Mädchen war eine Botin auf der Suche nach mir.“ Zitternd hob ich die Hand in der die Kette lag. Ben kannte diese nur zu gut, denn wir hatten sie damals zusammen ausgesucht. Auch zusammen hatten wir ein Armband ausgesucht, aber für wen das war wusste ich gerade nicht. Die Trauer betäubte meine Gedanken und mir fiel es schwer das zu begreifen. Ben sein Gesicht wurde jedoch immer besorgter und er fragte: Hat die Botin etwas über Leyla gesagt? Lebt sie noch?“ Siedend heiß fiel mir Leyla wieder ein. Für sie war das Armband gewesen und sie war Junas kleine Schwester. Zusammen mit Ben ging ich schnell zurück zu meiner Crew. Die Botin saß an einem Baum gelehnt und weinte immer noch. Sie trank nebenher raue Mengen an Rum und rauchte Bens Zigarillos leer. Ich fragte die Botin nun: Wie geht es Leyla?“

    Leyla ihre Sicht:
    Als ich meinen Namen seit Jahren mal wieder hörte schreckte ich auf. Ich blickte in Shanks sein besorgtes Gesicht und sah dann meinen besten Freund Ben Beckmann. Schwankend ging ich auf ihn zu und nahm ihn in meine Arme. Mein Kopf ruhte auf seiner Brust und ich hörte seinen Herzschlag. Ben fragte nun ruhig: Lebt Leyla noch?“ Ich nickte an seiner Brust und hob zitternd mein linkes Handgelenk. Das silberne Armband leuchtete hell in der Sonne und Ben erkannte es sofort. Seine Umarmung wurde herzlicher und er flüsterte leise: Meine kleine Leyla, du bist es wirklich.“ Shanks sah mich nun an und fragte: Du hast das Armband immer noch?“ Ich sagte lächelnd: Ich habe es nie abgenommen. Juna hatte die Kette bis kurz vor ihrem Tod um. Dann gab sie diese mir, um sie dir mit der Botschaft zurück zu bringen.“ Ben küsste mich sanft auf die Stirn, so wie er es früher immer gemacht hatte, wenn ich schlafen musste. Wir setzten uns auf den Boden und ich saß bei Ben auf dem Schoß. So nah war ich lange keinem mehr, und so wohl habe ich mich immer nur bei meiner Familie gefühlt.

    Ben seine Sicht:
    Ich hielt Leyla in meinen Armen. Es war mir unbegreiflich, wie sie es auf die Grand Line geschafft hatte. Und vor allem wie sie es hier überlebt hatte. Sie hatte sich wirklich stark verändert. Früher war sie ein kleidertragender Sonnenschein. Nichts konnte ihr die gute Laune vermiesen. Jetzt wirkte sie eher von Trauer erfüllt, niedergeschlagen und versteckt hinter einer dicken Mauer. Ich weiß nicht was ihr zugestoßen ist, aber sie wirkt viel härter und auch gefährlicher. Die nächste Frage die ich mir stelle ist, seit wann ist dieses Mädchen schon alleine unterwegs? Seit wann muss sie alleine überleben und ums Leben kämpfen? Doch diese ganzen Fragen hatten Zeit. Jetzt brauchte sie erst einmal etwas Ruhe. Ihre Schulter war noch verletzt und das hatte wirklich übel ausgesehen. Shanks stand auf und sagte: Heute trinken wir zu Ehren von Juna. Sie war meine Liebe des Lebens.“ Alle hoben ihre Krüge und es wurde recht viel getrunken. Immer mal wieder brach Leyla in Tränen aus und ich hielt sie an mich gedrückt und beruhigte sie immer wieder. Auch die anderen hatten Verständnis und Mitleid mit Leyla. Als wir auf dem Boden saßen gab ich Leyla ihre Waffen zurück und diese küsste die Knarren und machte sie dann an ihrem Gürtel fest, die Dolche machte sie am Oberschenkel fest und dann fiel sie mir um den Hals und sagte: Danke. Diese Waffen gehörten meinem Vater. Wir haben sie als Erinnerung aufbewahrt und diese Waffen haben mich weit voran gebracht.“ Ich wusste seit damals schon, dass ihre Eltern verstorben waren und Juna war seit dem ihre Welt gewesen. Gemütlich lehnte ich mich an einen dicken Baumstamm und Leyla kuschelte sich an mich dran und blickte mich dann vorsichtig an. Lächelnd nahm ich sie in meine Arme und sie entspannte sich recht schnell. Leyla hatte fast genauso viel wie Shanks getrunken und das war wirklich eine raue Menge. Unser Captain war es ja gewohnt, aber bei Leyla hatte ich so meine Zweifel. Besoffen sein konnte man sich auch der Grand Line nur erlauben, wenn man jemanden vertrauen konnte der einem half bei Problemen. Nur wenige Augenblicke später schlief Leyla in meinen Armen. Die anderen blickten ständig zu uns herüber und Shanks legte dann seinen Mantel über Leyla und sagte leise: Die Jungs haben einen bestimmten Teil ihres Körpers im Blick.“ Ich nickte wissend. Ihre Hände hielten krampfhaft mein Shirt fest und ich legte mich richtig mit ihr auf den Boden und ich musste lächeln, denn ihr Kopf lag auf meiner Brust und sie umklammerte mich nun vollkommen. Es war schon irgendwie süß, auch wenn sie wahrscheinlich Angst vorm allein sein hat, was wiederum nicht schön ist. Dass die Jungs die ganze Zeit gegafft hatten, konnte ich ihnen nicht verübeln, denn Leyla sah wirklich heiß aus. Ich musste mich im Kopf zur Ordnung rufen. Was hatte ich da gerade nur gedacht? Süß? Heiß? Habe ich mich etwa in die kleine verschossen? Auch mir fielen kurz drauf die Augen zu und ich atmete den süßen Duft ihrer Haare ein. Wach wurden wir erst alle gegen Mittag und dann wurde erst einmal kräftig was gegessen. Shanks blickte nun Leyla an und fragte dann in Gedankenversunken: Wann ist Juna gestorben? Was hast du seit dem gemacht?“ Leylas Gesicht sah nun kalt und verbittert aus, so hatte ich es noch nie gesehen und das störte mich gewaltig. Ihre Vergangenheit war bestimmt kein Zuckerschlecken. Mir tat es irgendwie im Herzen weh sie so zu sehen.

    Leyla ihre Sicht:
    Nun waren die zwei Fragen, vor denen ich am meisten Angst hatte, gekommen. Ich wollte eigentlich nie mit jemanden darüber reden, doch ich war es Shanks und auch Ben schuldig. Die anderen sahen, dass es mir schwer fiel darüber zu reden, deshalb drängte mich auch keiner. Meine zitternde Hand suchte die von Ben und ich fasste fest zu. Er erwiderte den Druck. Mit gesenktem Kopf sagte ich gebrochen: Vor etwas mehr als fünf Jahre verstarb Juna. Sie hatte eine Krankheit, die alle Ärzte unserer Insel nicht heilen konnten. Ich habe sie bis zu Letzt gepflegt und ihr versprochen dir die Kette zu bringen. Sie schlief ruhig in meinen Armen ein. An diesem Tag betrank ich mich nur noch. Am nächsten Morgen packte ich alles zusammen und verließ die Kneipe. Ich fackelte diese ab. Das wollte Juna auch.“ Ich musste unter Tränen lächeln und sagte dann: Diese Bar war immer ihr Traum gewesen. Schon als wir Kinder waren und unsere Eltern noch lebten.“ Shanks blickte besorgt zu Ben, das entging mir nicht. Yasopp und Lucky blickten mich mit Tränen in den Augen an. Ich setzte wieder an und sagte dann: Mit einem Händler fuhr ich zur Grand Line. Es war ein älterer Mann. Öfters musste er mir aus der Scheiße helfen, denn manchmal war ich etwas zu naiv. Recht schnell merkte ich, dass mein Leben von früher vorbei war. Während der Fahrt übte ich den Kampf mit Dolchen und Schusswaffen und das war auch dringend nötig. Wir haben einem Piraten namens Buggy geholfen. Der sieht aus wie ein Clown und hat eine Pappnase im Gesicht. Was man ihm aber nicht sagen sollte. Bei der Rettungsaktion von Buggy habe ich ungefähr fünf oder sechs Marinesoldaten verletzt oder getötet. Hab nicht nachgeschaut. Dieser Buggy verließ uns kurz drauf und der alte Mann und ich reisten weiter.“ Lucky fragte nun: Wie alt warst du als das mit Buggy und der Marine war?“ Ich brauchte nicht wirklich zu überlegen und sagte hart: Dreizehn Jahre alt.“ Shanks blickte mich betrübt an und dann raus aufs Meer. Das verunsicherte mich gewaltig und ich zuckte kurz zusammen. Ben legte mir seinen Arm um die Schulter und Shanks fragte niedergeschlagen: Wie ging es weiter, Leyla?“ Mein Blick war auf meine Schuhe geheftet und ich sagte nun leiser: Der Händler und ich kamen öfters mal in Probleme mit der Marine. Er verkaufte Sachen die man auf dem Schwarzmarkt bekommt. Leider machte es das nicht immer leichter. Aber fünf Jahre lang segelte ich mit ihm. Er wurde ein Freund von mir, doch viel wusste er nicht über mich. Wir wurden abgeschossen vor der Küste von Alabasta. Da war ich gerade siebzehn Jahre alt. Auf Alabasta arbeitete ich zwei Wochen als Köchin, dann schlug ich meinen Chef k.o. und räumte mit Kid die Kneipe leer.“ Ben fragte ruhig neben mir: Meinst du Eustass Kid? Von der Kid Piratenmannschaft?“ Niedergeschlagen nickte ich und Yasopp fragte: Bist du mit ihm weiter gereist?“ Erneut nickte ich. Shanks fragte nun scharf: Hast du mit ihm geschlafen?“ Mir brach ein Lachen heraus und ich sagte kalt: Nur weil er das wollte? Nein er musste hart Büsen für seinen Verrat an mir.“ Shanks blickte mich nun erstaunt an und fragte: Du konntest dich gegen Kid währen?“ Wieder setzte ich zum Reden an und sagte schadenfroh: Kid zitierte mich abends in seine Kajüte. Meinen Rucksack nahm ich immer mit. Von den Waffen wusste er nichts. Es gab eine kurze Rauferei und dann hatte er einen Schuh in seinem Schritt. Boshaft habe ich ihm erklärt, das es das mit dem Kinder kriegen nun war. Ich nahm meinen Rucksack und rannte an Deck. Von dieser Insel aus sah ich kurz ein Licht. Direkt kletterte ich auf die Reling und wollte gerade springen als Kid mir von hinten in die Schulter schoss. Und ich ging baden.“ Yasopp sprang auf und sagte sauer: Diese feige Ratte. Man schießt niemanden in den Rücken.“ Shanks fragte: Von ihrem Schiff aus bist du hier her geschwommen?“ Sanft nickte ich und sagte dann: Außerdem habe ich Kid etwas Geld geklaut. Als Entschädigung.“ Lucky fragte perplex: Du beklaust einen Plünderer?“ Verwirrt blickte ich ihn an und zuckte dann mit der Schulter. Alle fingen auf einmal an grölend los zu lachen und ich stand auf und ging mit meinem Rucksack runter zum Strand. Nun wussten sie was mit mir war. Mein Ziel war abgeschlossen. Junas Wunsch wurde erfüllt. Aber auch ich brauchte nun ein neues Ziel und leichter würde es nicht werden. Außerdem musste ich ja noch meine Schuld begleichen. Es hatte mir einmal ein Pirat geholfen, als ich noch zwölf war. Seit dem versuche ich ihn wieder zu finden, aber Shanks hatte Priorität.

    Ben seine Sicht:
    Ich hatte ihrer Geschichte aufmerksam gelauscht und ich hatte wirklich Mitleid mit ihr. Sie war noch so jung gewesen und dennoch hat sie alle Gefahren auf sich genommen um uns zu finden. Wahrscheinlich war sie öfters in Schwierigkeiten als sie gesagt hatte. Und mit dreizehn Jahren den ersten Menschen töten zu müssen um zu fliehen, das war auch keine gute Basis. Sie hatte ihrer Schwester den letzten Wunsch erfüllt und hatte alles gegeben, ohne Rücksicht auf sich selbst. Als alle lachten über die Geschichte mit Kid stand sie wortlos auf und griff ihren Rucksack und ging runter zum Strand. Alle verstummten direkt und ich sagte nun: Hey, das Mädchen ist fertig. Habt etwas Verständnis und lacht nicht über Dinge, die scheinbar fast schief gelaufen sind.“ Shanks verstand als erstes was gemeint war. Das ist wirklich mal etwas Neues. Normalerweise stand er immer auf der Leitung. Er blickte besorgt zum Strand runter und ich sagte direkt: Das kläre ich mit ihr.“ Ich folgte Leyla recht schnell und holte sie am Strand wieder ein. Ich fragte sie nun besorgt: Was hast du mir alles verschwiegen?“ Unsicher blickte sie aufs Meer hinaus und sie versuchte die Tränen weg zu drücken, doch ich merkte das sie dafür ihre ganze Willenskraft brauchte. Sie sagte nun weinend: Ich habe bei einem Mann schulden gemacht. Diese muss ich noch begleichen. Der Mann hatte mich gerettet. Mit zwölf bin ich in einen Kampf geraten. Auf einmal stand ein Marine Arsch namens Kuzan vor mir. Egal was ich tat, ich war hilflos unterlegen. Das war bevor ich mit dem Händler los gesegelt war. Sie waren auf der Suche nach mir, weil ich eine Waise war.“ Mein Gehirn ratterte heftig und dann fragte ich: Admiral blauer Fasan?“ Sie nickte nur und mir wurde bewusst wie hilflos sie gewesen sein musste. Der Mann war an Kraft, an Teufelskräften, an allem ihr überlegen gewesen. Aber warum holt er ein Kind ab. Das war doch sonst nie sein Stil. Ich schlang sie in meine Arme und ihr Kopf ruhte an meiner Schulter und weiterhin fielen dicke Tränen hinab. Meine Hand streichelte beruhigend über ihren Kopf und ihr Haar war seidenweich. Sie sagte fast verängstigt: Er wollte mich zu eine seiner Angestellten ausbilden lassen. Weil ich so hübsch war. Ich sollte ihm später mehr Gesellschaft leisten. Damals hatte ich es nicht verstanden, aber gewährt habe ich mich trotzdem. Dieser andere Mann sah es und er hat Kuzan ausgeknockt und brachte mich dann zum Strand. Er hatte gesagt, ich solle keinem Vertrauen und um die Marine einen Bogen machen. Ich verdanke ihm das alles hier.“ Verzweifelt sank sie auf die Knie und ich hob sie auf meine Arme und dann ging ich an den anderen vorbei und sagte hart: Wir sehen uns auf dem Schiff wenn ihr genug von der Insel habt.“ Alle schlossen sich direkt an und dann setzten wir kurz drauf die Segel und fuhren weiter. Leyla lag in meinem Bett und schlief wieder. Shanks kam zu mir und fragte dann: Was ist mit ihr?“ Ich sagte rauchend und immer noch stinksauer: Kuzan hat sie angegriffen, als sie zwölf war. Er wollte sie zur Marine holen und sie für sich haben. Irgendwer hat sie gerettet, aber sie sagt nicht wert.“ Shanks kratzte sich am Kopf und fragte dann: Admiral Kuzan, der angebliche Weiberheld?“ Ich nickte nur und Shanks sagte angeekelt: So wie er will ich mir die Mädchen nicht züchten. Der Mann der ihr half muss sehr stark gewesen sein. Kuzan ist kein leichter Gegner.“ Ich sagte mehr zu mir als zu meinem Captain: Besonders nicht für ein Kind.“ Mit Zigarillo im Mund ging ich in den Trainingsraum und lies dort meine ganzen Aggressionen am Boxsack raus. Von nun an würde ich auf die kleine Leyla aufpassen.

    Leyla ihre Sicht:
    Ich wurde in Ben Bett wach, das wusste ich sofort. Das Bettzeug roch nach ihm und außerdem war das Zimmer sehr ordentlich. Langsam stand ich auf und ging an Deck. Ich rauchte Bens Zigarillos und blickte aufs Meer hinaus, als Shanks zu mir kam. Er fragte leise: Ist alles okay mit dir?“ Kurz überlegte ich und sagte dann: Irgendwie nicht. Ich habe gehofft diese tiefe Trauer würde nachlassen, wenn du die Kette hast, aber es ist nicht so.“ Er fragte nun vorsichtig: Wer war der Mann der dir geholfen hat gegen Kuzan?“ Ausweichend sagte ich nun: Er war ein Pirat. Seinen Namen möchte ich nicht sagen. Ihr seid eine starke Mannschaft und ich möchte nicht das ihm etwas passiert.“ Shanks sagte nun: Der Mann muss sehr stark sein. Kuzan ist eine wirkliche Herausforderung selbst für Ben und mich.“ Sie sank nun rauchend auf den Boden und sagte verteidigend: Egal was ich gemacht habe, ich konnte ihm nicht schaden und erst recht nicht besiegen. Er war einfach zu kalt.“ Seine Augen blickten mich genau an und er fragte: Kalt?“ Ich schlang meine Arme über den Kopf denn die Bilder waren wieder da. Ich versuchte sie zu vertreiben, doch ich sagte dann: Seine Teufelskräfte haben mit Eis zu tun. Er hat mich damit erwischt.“ Shanks rief nun: Lucky hol schnell Ben.“ Ich bekam es nur am Rande mit denn ich kauerte mich hinter eine Kiste und weinte direkt wieder los. Meine Hände hatte ich auf die Ohren gedrückt, denn ich hörte wieder seine Stimme, so wie damals eben und er sagte das gleiche. Das war mir schon einmal passiert und wieder reagierte ich panisch und schrie: VERSCHWINDE DU ARSCHLOCH!“ Ich schlug mit geschlossenen Augen um mich und dann spürte ich einen Körper auf meinem und eine beruhigende Stimme die sagte: Leyla ich bin es Ben.“ Als ich meine Augen öffnete lag Ben auf mir und meine Hände waren zu Boden gedrückt. Shanks stand besorgt über uns und er sagte dann: Ben bleib etwas bei ihr. Sie braucht uns jetzt.“ Ben nickte nur und hob mich auf seine Arme und trug mich mühelos zurück in seine Kajüte. Er beruhigte mich wie immer recht schnell und dann erzählte ich ihm alle haargenau und er sagte liebevoll: Du bist wirklich ein erstaunlicher und bewunderungswürdiger Mensch. Du hast vieles im Leben erlebt und doch glaubst du immer an das Gute. Du bist wirklich süß!“ Vorsichtig nährte ich mich Ben und gab ihm dann einen Kuss. Er erwiderte diesen und dann knutschten wir noch eine ganze Weile so rum. Ben war mir wirklich sehr wichtig, doch deshalb musste ich ihn auch alleine lassen, denn die Leute die ich gerne habe sterben schnell. Ben bemerkte das ich über etwas nachdachte und er schien meine Gedanken zu lesen, denn er sagte: Das hat nichts mit dir zu tun. Bleib bei mir. Dann kann ich dich beschützen und du hättest in uns einen Familienersatz.“ Auf einmal rumpelte es am Schiff und zusammen mit Ben rannte ich an Deck. Immer noch trug ich nur ein Bikinioberteil und eine Hot Pan. Meine Schuhe standen noch vor Bens Bett. Shanks rief nun: Die Marine. Kuzans Schiff. Leyla geh unter Bord.“ Ich sagte nun sauer: Nein Schwager. Du bist vielleicht irgendwann mein Captain, aber nun heißt es Rache. Ich bin keine zwölf Jahre mehr.“ Shanks nickte und Ben und ich küssten uns noch einmal flüchtig bevor der Kampf los brach. Ich schlich mich ans Deck der Marine und dann sah ich Kuzan der sagte: Scheinbar wieder nur ein Looserverein. Dich bringen wir nach Impel Down. Dein Vater wird sehr bedrückt sein wenn dein Kopf ab ist.“ Der Mann spuckte Kuzan an und ich sagte: Nun ist Rache angesagt, Kuzan.“ Dieser drehte sich um und blickte mir kalt in die Augen. Er fragte nun: Kennen wir uns?“ Meine Wut nahm Oberhand und ich sprang mit meinen Dolchen auf ihn zu und schrie: Oh ja.“ Der Mann hinter Gittern musterte mich und sagte dann: Verschwinde, er ist zu stark für dich.“ Ich überhörte es, denn die Wut rauschte in meinen Ohren. Ich zog nun meine Waffen und betete zu meinem Vater und ballerte drauf los. Zwei Mal erwischte ich ihn, aber nur Streifschüsse. Es wurde immer wärmer und Kuzan warf einen meines Dolchs mir in den Oberschenkel. Ein spitzer Schrei entfuhr mir. Ich ging auf die Knie und grinste den Mann wissend an. Seine Augen waren verwundert. Bevor Kuzan mich das nächste Mal erwischen konnte sprang ich unter seinen Beinen durch und trat ihm von hinten in die Nüsse. Ich schoss ihm von hinten in den Kopf und das Blut spritzte nur so. Mit Mühe bekam ich die Zelle auf. Die Fesseln des Mannes nicht, aber ich sah sein Tattoo und sagte zu ihm: Ich werde dich zu deinem Dad zurück bringen.“ Er blickte mich schwach an und dann knallte es auch schon. Zusammen mit dem Mann wurde ich aus dem Schiff raus katapultiert und wir schlugen im Wasser auf. Ben warf mir ein Seil zu und ich schwamm mit diesem Mann der nun k.o. war auf das Seil zu. Sie zogen mich und den Mann an Bord und ich fiel mit ihm zu Boden.

    Ben seine Sicht:
    Den kenne ich doch. Das war der zweite Vize von Whitebeard. Direkt ging mir ein Licht auf und ich nahm Leyla in meinen Arm. Ihre Schulterwunde war wieder aufgebrochen und ihr eigener Dolch war in ihrem Oberschenkel versenkt. Sie packte mich atemlos am Shirt und sagte: Ich liebe dich.“ Das war ein unbeschreibliches Gefühl sie das sagen zu hören und ich sagte nun: Ich liebe dich auch meine kleine Maus.“ Wir küssten uns während der Schiffsarzt den Mann untersuchte. Shanks kam dazu und sagte dann: Du hast Acre gerettet. Warum?“ Leyla verdrehte die Augen und war Ohnmächtig, während ich sagte: Der Pirat damals scheint Whitebeard gewesen zu sein.“ Shanks sagte nun laut: Bringt Ace auf die Krankenstation. Ich versuche Whitebeard ausfindig zu machen.“ Der Arzt kümmerte sich um Leylas Wunden und nur stundenspäter war sie wieder wach. Sie stand direkt auf und ging auf Ace zu. Sie flüsterte: Halt durch. Du hast es geschafft. Du kommst zurück zu deinem Dad, nicht nach Impel Down.“ Ich fragte nun verachtend: Er sollte nach Impel Down?“ Leyla sah mich unwissend an und ich sagte leise: Das ist das schlimmste Gefängnis was es gibt. Man wird dort zum Tode verurteilt.“ Sie sagte nun hart: Das würden so einige von der Marine gebrauchen können.“ Ich schlug mir vor den Kopf und sagte dann sanft: Das gehört der Marine.“ Sie verdrehte wie ich es so oft tat die Augen und fragte dann: Ist es schlimm für euch, dass ich ihn gerettet habe?“ Ich sagte nun: Shanks hättest du keine größere Freude machen können. Das ist der Bruder von Ruffy.“ Leyla nickte nun. In diesem Moment kam mein Captain rein und brüllte: Wir treffen Whitebeard in zwei Tagen. Er weiß, das Ace in Schwierigkeiten war.“ Nun sagte ich: Impel Down ist eine Katastrophe und keine Schwierigkeit.“ Shanks sah uns fragend an und Leyla sagte nun: Kuzan hatte versucht Ace in Bedrängnis zu setzten. Das kann er wirklich gut. Aber Ace blieb stark, nicht so wie ich. Er war ruhig und spukte Kuzan ins Gesicht. Ich habe versucht mich zu währen und immer geheult. Nun ist er Tod.“ Shanks und ich blickten sie an und Shanks fragte: Wie?“ Leyla sah ihn an und sagte dann: Ich habe ihm in den Hinterkopf geschossen.“ Ich musste mir ein Lachen unterdrücken, doch Shanks tat es einfach. Er ging raus und sagte noch: Ich rufe Whitebeard noch einmal an.“ Leyla setzte sich breitbeinig auf meinen Schoß und wir knutschten zärtlich rum.

    Shanks seine Sicht:
    Ich wollte eigentlich noch mal bei Whitebeard anrufen, aber das kann man alles auch persönlich klären. Ich habe da auch schon meine Vorstellungen. Der Zuspruch gebührt Leyla. Sie hatte ihr Leben aufs Spiel gesetzt um Kuzan zu töten und sie hat auch noch Ace befreien können, bevor durch Yasopp das Schiff der Marine in die Luft flog. Ich ging zu meiner Crew an Deck und wir fingen an zu saufen. Ben musste nun steuern. Leyla wollte bei Ace bleiben genauso wie unser Schiffsarzt.

    Leyla ihre Sicht:
    Ben wurde von mir weg geholt, weil die Crew wieder am Saufen war. Ich blieb neben Ace sitzen, denn ich hatte Sorge um ihn. Der Schiffsarzt redete die ganze Zeit auf mich ein, weil ich auch liegen sollte. Doch Ace wurde immer unruhiger und wir wichen zurück. Um seinen Körper bildeten sich Flammen und weil ich von Ace seinen Kräften nichts wusste versuchte ich ihn auszuklopfen. Der Arzt stürmte bereits an Deck. Doch Ace stand auf und blickte mich wütend an. Ich sagte ruhig: Du bist auf dem Schiff vom roten Shanks.“ Seine Faust traf mich direkt im Bauch und ich torkelte gegen die Wand. Würgend brachte ich hervor: Denk bitte an Ruffy.“ Bevor er erneut zuschlug sank er vor mir zu Boden und ich tat es ihm gleich. Man hatte der Typ einen Schlag drauf. Bevor er zu Boden krachte fing ich ihn auf und hielt ihn dann fest. Mir lief Blut aus dem Mund als ich schrie: SCHATZ!“ Der Arzt, Ben und Shanks standen nun im Krankensaal. Shanks und der Arzt trugen Ace zurück ins Bett und ich sagte fertig: Er hat auf einmal gebrannt. Shanks sein Name hat ihn nicht beruhigt, erst Ruffs Name.“ Ben hob mich hoch und sagte nun kalt: Was ist mit ihr?“ Der Arzt untersuchte mich und sagte dann: Vier gebrochene Rippen und scheinbar hat sie sich auf die Lippe gebissen. Das heilt wieder.“ Die Stelle die Ace getroffen hatte wurde am Bauch bereits blau. Ben sagte nun hart: Captain es wird nicht mehr gesoffen, bis wir Ace vom Schiff haben. Meine Frau soll nichts mehr abbekommen. Ich bleibe die ganze Zeit hier.“ Shanks nickte nur perplex und ging wieder an Deck. Der Arzt versorgte Ace und sagte dann unaufgefordert: Energie verbraucht. Schlaf ist die beste Medizin für ihn. Bis auf den gebrochenen Knöchel.“ Ben legte sich neben mich und ich fragte besorgt über seinen Gesichtsausdruck: Alles okay Schatz?“ Er blickte mich sanfter an und sagte dann leise: Ace ist auch sehr stark. Da hätte mehr passieren können. Bitte sei vorsichtiger.“ Nun fragte ich: Warum brannte er auf einmal?“ Mein Schatz sagte: Er hat von der Feuerfrucht gegessen. Teufelskräfte.“ Ich schlug mir sachte vor den Kopf und fragte mich, warum ich manchmal nur so unwissend war. Ben fragte als er das sah: Was ist los?“ Wütend richtete ich mich auf und sagte dann: Ich habe einfach keine Ahnung von der Grand Line und das obwohl ich diese seit fünf Jahren bereise. Mir wird alles zum Verhängnis. Seien es Teufelsfrüchte von denen ich nichts weiß, oder Admirals Idioten der Marine oder perverse Piraten.“ Ben nahm mich nun lachend in seine Arme und versprach mir dann: Ich werde dich schon noch aufklären. Bei uns bist du nun sicherer, wenn du etwas auf uns hörst und keine Marineschiffe enterst.“ Ich schlief an diesem Tag wie so oft in Bens starken Armen ein. Am nächsten Morgen wurden wir wach. Neben uns stöhnte Ace vor Schmerzen. Ich ging gebeugt auf ihn zu und Ben sagte: Schatz leg dich hin du hast auch Schmerzen.“ Ich fühlte seinen Puls und sagte dann scharf: Hol den Arzt. Sofort.“ Ben rannte los und ich hörte die letzten Atemzüge von Ace. Meine Lippen legte ich auf seine und drückte ihm meinen Atem ein. Der Arzt machte die Herzmassage und Ben blickte mich sauer an, als ich Ace mit der Mund zu Mund Beatmung half. Als er wieder atmete wollte ich auf Ben zu gehen, doch er wich zurück.

    Ben seine Sicht:
    Als ich wieder in den Krankensaal kam sah ich wie Leyla ihn beatmete. Mund zu Mund. Ich wurde äußerst eifersüchtig und als Leyla auf mich zukam, wich ich zurück. Sie blickte mich verwirrt an und ich riss ich das Armband vom Handgelenk und gab ihr eine Ohrfeige. Irgendetwas hatte in meinem Kopf ausgesetzt. Bevor ich wusste was passiert war, war es geschehen. Leyla lag mit einer blutenden Nase auf dem Boden und ich hielt ihr Armband in der Hand. Eigentlich unser Armband. Ich stürzte aus dem Krankensaal und ging an Deck. Auf dem Deck rannte ich Lucky um und das heißt schon was. Warum hatte ich überreagiert? Sie wollte Leben retten und nicht mich verletzen. Shanks half Lucky auf und fragte dann hart: Was ist los Ben?“ Shanks sah das Armband in seiner Hand und rannte nun unter Deck.

    Shanks seine Sicht:
    Ben hielt mir weinend das Armband von Leyla hoch und mein erster Gedanke war, nicht auch noch sie. Schnellstmöglich rannte ich zum Krankensaal. Sie durfte nicht tot sein. Als ich rein stürmte sah ich wie unser Arzt an Ace rumdoktert und wie Leyla auf dem Boden lag mit blutender Nase. Ich zog sie in meinen Arm und fragte dann erleichtert: Was ist passiert?“ Leyla sagte nun weinend: Ace hatte einen Atemstillstand. Ich habe die Mund zu Mund Beatmung gemacht. Ben sah es und er hat mir unsere Liebe genommen und mir eine Ohrfeige gegeben. Hättest du Juna wenn sie so etwas gemacht hätte geschlagen?“ Direkt sagte ich ihr: Auf gar keinen Fall. Und Ben ist etwas überfordert. Er meinte es nicht so. Er sitzt weinend an Deck und macht sich fürchterliche Sorgen. Seine damalige Jugendliebe starb. Ben ist ein sehr verletzter Mann und will nur das Beste für seine Freundin. Außerdem nannte er dich bereits seine Frau.“ Zusammen mit Leyla ging ich an Deck und sie lief unsicher und etwas verängstigt auf Ben zu. Nun mussten sie das weitere klären. Ich werde Ace nun Gesellschaft leisten.

    Ben seine Sicht:
    Leyla kam unsicher und auch etwas verängstigt auf mich zu und das tat mir sehr weh. Ich wollte sie immer beschützen, doch ich war einfach zu weit gegangen. Weinend ging ich auf sie zu und ich sagte hilflos: Ich weiß nicht was mit mir los war. Es hätte nie passieren dürfen. Ich wollte dir nicht wehtun. Ich liebe dich. Bitte glaub mir das.“ Sie legte einen Finger auf meine Lippen, damit ich verstumme und sie sagte nun leise: Deine letzte Chance. Ich liebe dich auch, aber ich lasse mich von einem Mann nicht schlagen. Das war ein Versprechen an Juna. Lass es uns einfach nur noch vergessen okay, Ben?“ Ich nickte erleichtert und nahm sie fest in meine Arme. Sie keuchte kurz auf und mir fielen ihre Rippen wieder ein. Wir küssten uns vorsichtig und dann kam Shanks an Deck und sagte: Ace ist über dem Berg.“ Wir jubelten alle. Das waren wirklich gute Nachrichten, auch wenn der Streit nur durch ihn kam. Bis zum nächsten Morgen blieb es ruhig. Ich hatte wieder einmal Strafnachtdienst.

    Leyla ihre Sicht:
    Ich wurde früh am Morgen wach. Mein Liebster lag ja nicht neben mir. Der Streit von gestern war schon längst vergessen. Ich sprang unter die Dusche und danach zog ich mir mein Kampfoutfit an. Top, Hot Pan und feste Turnschuhe. Meine Waffen befestigte ich an mir und dann kam das Schiff von Whitebeard in Sicht. Ben half mir beim Stützen von Ace. Er war heute Morgen wach geworden. Als ich ihm sagte, dass er seinen Vater heute wieder sehen würde war er ganz außer sich. Nun stand Ace zwischen Ben und mir und wir hielten ihn oben. Die Schiffe hielten neben einander und unsere dreier Gespanne gingen als erstes. Marco der Vize der ersten Division stand neben seinem Vater und dieser blickte erst besorgt Ace seinen Sohn an und dann blieb sein Blick an mir haften. Shanks, Lucky und Yasopp folgten uns. Wir klärten alles und dann ging ich auf Whitebeard zu und sagte leise: Danke für dein Hilfe.“ Er grinste breit und ich ging zurück zu Ben und küsste ihn.

    Nachwort:
    Seit Monaten bin ich nun am Bord bei Shanks und Ben. Mit Ben bin ich glücklich zusammen. Wir lieben uns einfach und wir haben auch geheiratet. Shanks war der Pfarrer. Nun kann ich mein Leben endlich wieder genießen und auch die Trauer ließ etwas nach. Ben ist mein ein 8und alles geworden und nun bin ich auch noch schwanger.

Kommentare (2)

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xXSophieXx (76722)
vor 1008 Tagen
Eine gelungene Story,hast du echt supi gemacht.Schön das es mal ein andere OP Chara ist als die üblichen.Echt respeckt an den Autor.Wurde mich freuen wenn du mehr Storys mit unscheinbaren OP Charas machen würdest. LG xXSophieXx
yuna (50742)
vor 1077 Tagen
Ich mag deine geschichte^^
Bitte,Bitte schreib noch mehr