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One Piece Liebesgeschichte

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1 Kapitel - 6.029 Wörter - Erstellt von: BlackMoon - Aktualisiert am: 2012-09-01 - Entwickelt am: - 10.249 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.6 von 5.0 - 5 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Meine vierte Story, dieses Mal mit Zorro...
Hoffentlich gefällt sie euch...

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    Diese Geschichte beginnt an einem frühen Morgen auf einer kleinen Insel auf der Grand Line. Das Wetter war einfach umwerfend. Die Sonne ging bereits am Horizont auf und die Temperaturen waren schon so früh am Morgen recht hoch. Ich ging gerade Richtung Innenstadt, denn ich wollte die Einkäufe früh erledigen. Kurz etwas zu mir. Mein Name ist Julianna, aber meine Freunde nennen mich nur Juli. Ich bin vor ein paar Tagen sechszehn Jahre alt geworden und lebe seit meiner Kindheit auf dieser Insel. Ich habe schulterlange hellpinke Haare, blaue Augen, bin ungefähr 1.70 Meter groß und habe eine recht normale Figur. Nicht zu dünn und auch nicht dick. Meistens trage ich köchellange Trägerkleider. Heute trug ich ein blaues – schwarzes Kleid, dazu schwarze hohe Sandalen. Hier auf dieser Insel habe ich eine kleine Wohnung mir gemietet und abends arbeite ich in einer Kneipe am Marktplatz. Dort habe ich es meistens mit Piraten zu tun, aber diese stören mich nicht. Ich habe weder ein Problem mit der Marine noch mit den Piraten. Mit den Piraten kann man aber viel besser feiern. Das tue ich meistens nach Feierabend. Die Piraten sind schon ein lustiges Völkchen. Die Soldaten von der Marine sind eher ruhig und reden auch nicht mit außenstehenden Personen.

    Vergangenheit:
    Als kleines Kind habe ich auf einer anderen Insel gewohnt, zusammen mit meinen Eltern. Mein Vater verstarb als er auf See war, denn er war Fischer. Genaueres habe ich nie erfahren, wahrscheinlich weil ich damals noch so jung war. Meine Mutter und ich zogen nach dem Tod meines Vaters auf diese Insel, denn meine Mutter wollte alle schmerzhaften Erinnerungen hinter sich lassen. Hier auf dieser Insel haben wir uns ein neues Leben aufgebaut. Recht schnell fand ich hier neue Freunde. Mit diesen unternehme ich auch meistens etwas, wenn ich nicht gerade arbeiten muss. Meine Mutter hatte sich recht schnell einen neuen Ehemann gesucht. Einen Typen von der Marine. Zum Glück habe ich ihn nicht oft gesehen, denn ich mochte ihn nicht so wirklich und meine Mutter konnte ich einfach nicht verstehen. Wie kann man nach einem Jahr schon wieder heiraten? Ihr missfielen meine Argumente und sie nahm immer mehr Abstand von mir. Mit fünfzehn Jahren bin ich endlich in meine eigene Wohnung gezogen, und seitdem habe ich von meiner Mutter nichts mehr gehört. Scheinbar genießt sie ihr neues Leben sehr. Oft denke ich noch an meinen Vater und es tut mir weh, wenn ich dran denke, dass er es vielleicht aus dem Himmel sehen kann. So etwas hatte er nicht verdient. Nach seinem Tod brach die Familie entzwei. Nun lebe ich mein eigenes Leben und bin meistens glücklich.

    Gegenwart:
    Ich habe den Marktplatz fast erreicht als ich laute Schreie und Schüsse höre. Direkt frage ich mich was um Gotteswillen am frühen Morgen hier los war. Mit kämpfen habe ich nichts zu tun. Ich bin ein hilfsbereiter und friedlicher Mensch. Trotz meiner Sorgen ging ich weiter auf den Marktplatz und direkt stand ich im Kampfgeschehen. Marine gegen Piraten. Die Verwüstung die sich mir bot war enorm und ich blieb erschrocken stehen und blickte mich ungläubig um. Etwas weiter an der Seite lag ein grünhaariger Mann, der drei Schwerter hatte. Eins steckte in der Schneide und zwei hatte er in der Hand. Scheinbar war er bewusstlos oder sogar tot. Ich eilte vorsichtig auf ihn zu und fühlte zitternd nach seinem Puls. Zum Glück konnte ich diesen spüren. Vorsichtig entwendete ich dem Mann die Schwerter aus der Hand und steckte sie in die Hüllen. Mit Mühe und Not schaffte ich es ihn auf meinen Rücken zu ziehen und so trug ich ihn mit mir mit. Der Typ war wirklich verdammt schwer, dass lag wohl an seinen vielen Muskeln. Dennoch kam ich recht schnell Richtung zu Hause. Einmal stolperte ich über einen Stein und zusammen mit dem Mann auf meinem Rücken fiel ich nach vorne auf die Steine. Ich fluchte laut vor mich hin und stand dann wieder auf. Bis auf ein paar Schürfwunden hatte ich mir zum Glück nichts getan. Mühsam zog ich den Mann wieder auf meinen Rücken und dann ging ich weiter. Schweißgebadet kam ich kurz drauf in meiner Wohnung an. Ich legte den Mann in mein Bett und versorgte vorsichtig seine Wunde am Bauch. Diese sah wirklich übel aus und ich nähte ihm zitternd die Wunde und verband sie danach dann. Ich konnte zwar nicht so perfekt nähen wie ein Arzt, aber so konnte ich dem einen oder anderen schon mal helfen. Die Schwerter von dem Typen legte ich auf den Schreibtisch und dann zog ich mir andere Schuhe an. Aufmerksam schaute ich aus dem Fenster und die Sonne stand nun komplett am Himmel. Die Marinesoldaten suchten immer noch die Straßen ab und es fingen Hausdurchsuchungen an. Mir ging der Arsch auf Grundeis. Wenn sie ihn hier finden würden, dann wären wir beide geliefert. Zur Beruhigung rauchte ich mir eine und dann packte ich direkt meine Klamotten in den Rucksack und blickte mich dann doch leicht traurig um. Ich müsste von dieser Insel verschwinden, wenn ich dem Mann weiter helfen würde. Was heißt würde. Ich werde ihm weiterhin helfen. Ein leises Stöhnen holte mich wieder aus meinen Gedanken und ich ging auf den Mann zu und blickte ihm besorgt ins Gesicht. Er blickte sich suchend um und blickte dann mich verwirrt an.

    Zorros Sicht:
    Wo zur Hölle bin ich denn hier gelandet und wo sind verdammt noch einmal meine Schwerter? Ich blicke mich um und schaue dann in blaue Augen. Die Frau der die Augen gehören blickt mich irgendwie besorgt an und ich frage sie grob: Wo bin ich hier? Und wie komme ich hier her?“ Die Frau sagte leise: Ich habe dich auf dem Marktplatz gefunden. Du bist verletzt worden. Ich habe dich mit zu mir genommen und versucht zu verarzten.“ Ich blickte sie sprachlos an und fragte dann: Du hast mich getragen?“ Sie nickte langsam. Mein Blick fiel auf ihre Unterarme und ich sah die Schürfwunden dort. Fragend blickte ich sie an und sie schien zu verstehen. Sie sagte leise: Bin einmal über einen Stein gestolpert. Du bist auf mir drauf gelandet.“ Langsam versuchte ich mich aufzusetzen, aber der Schmerz ließ mich zurück sinken. Die Frau eilte zu mir hin und sagte dann sanft: Bleib erst mal ruhig liegen. Du hast wirklich was abbekommen.“ Sie wischte mir mit einem Tuch den Schweiß von der Stirn und ich blickte ihr in das besorgte Gesicht. Ich wollte nun wissen: Warum schaust du mich so besorgt an? Du kennst mich doch gar nicht.“ Die Frau sagte nun lächelnd: Ich muss dich auch nicht kennen um mir Sorgen um dich zu machen. Außerdem wirst du gleich große Schmerzen haben.“ Ich blickte sie abschätzend an und sie sagte nun beunruhigt: Ich werde dich gleich zu deinem Schiff tragen müssen. Die Marine durchsucht die Wohnungen in der Nähe schon. Leider bin ich mit einem Piraten in meiner Wohnung nicht ganz unauffällig. Das wird Stress geben.“ Nun fiel mir alles wieder ein und ich sagte: Danke für deine Hilfe, aber das schaffe ich schon alleine.“ Wieder versuchte ich mich aufzusetzen, doch dieses Mal half diese Frau mir. Ich saß gegen eine Wand gelehnt auf ihrem Bett und sie machte sich meine Schwerter an ihren Gürtel und sagte leise: Du musst meinen Rucksack auf deinen Rücken nehmen. Alleine schaffst du das nicht. Ich kenne mich hier recht gut aus. Wo ankert dein Schiff?“ Ich überlegte kurz und sagte dann: Am Hafen an der Nordseite.“ Ein lächelnd was wirklich niedlich aussah umspielte ihre Lippen und sie sagte nun: Das sind gute Nachrichten.“ Fragend sah ich sie an und sie erklärte mir kurz, dass es der nächste Hafen war. Eine Frage hatte ich aber noch. Dies stellte ich ihr auch: Wie heißt du eigentlich?“ Die Frau blickte mich lächelnd an und sagte dann: Mein Name ist Julianna, aber nenn mich Juli. Und wie heißt du?“ Ich sagte nun: Schöner Name. Ich heiße Lorender Zorro. Nenn mich einfach Zorro.“ Juli nickte und sagte dann: Ich werde dich gleich an mir fest binden, darf ich notfalls dein Schwert benutzen?“ Langsam nickte ich und fragte dann: Kannst du mit Schwertern umgehen?“ Sie sagte nun lachend: Nein, ich kann überhaupt nicht kämpfen. Das wird eine neue Erfahrung.“ Mein Gesicht verzog sich zu einer besorgten Miene und dann übernahm Juli das Sagen.

    Julis Sicht:
    Ich schulterte den Rucksack auf Zorros Rücken und dann hob ich ihn hoch. Seine drei Schwerter baumelten an meinem rechten Bein. Ich band mit ein paar Bändern seinen Körper an meinen und dann ging ich langsam runter zur Tür. Wieder ruhte sein Gewicht auf mir und ich öffnete die Haustür und die Sonne flutete hinein. Kurzzeitig war ich geblendet, doch dann hörten wir bereits die Schreie: DAS GÖR HAT ZORRO DABEI! FASST SIE!“ In mir stieg die Angst kalt auf und ich rannte mit dem verletzten, aber bei bewusst seienden Zorro auf dem Rücken davon. Wir hörten Schüsse und immer mal wieder schlug eine Patronenkugel in den Hauswänden neben uns ein. Ich sagte außer Atem: Halt dich geduckt. Ich versuche alles, damit wir wieder hier raus kommen.“ Zorro sagte mit schmerzverzerrtem Gesicht: Lass mich hier und rette dich.“ Sein Atem strich mir über den Nacken und ich spürte wie er immer mehr das Bewusstsein verlor. Die Schmerzen die er hatte mussten wirklich groß sein. Ich rannte durch verschiedene kleine Gassen und dann rannte ich durch den Sand am Strand. Immer wieder musste ich mein Gleichgewicht neu finden und die Stimmen der Soldaten kamen immer näher. Im Wasser lag ein Schiff vor Anker und ich hoffte es würde diesem Zorro gehören, dann war er zumindest sicher. Bevor ich dort ankam wurde ich von den Marinesoldaten umkreist. Panisch zog ich eins der Schwerter und hielt es angespannt hoch. Meine Kräfte waren fast verbraucht. Das Gewicht von Zorro ruhte auf mir und ich konnte nicht kämpfen und stand nun mit einem Schwert in der Hand zwischen den Marinesoldaten. Auch diese zogen ihre Schwerter und ein Schuss durchbrach die Stille. Schreiend fiel ich auf die Knie. Mir hatte wirklich einer in die Schulter geschossen. Das Blut lief an meinem linken Arm hinab und tropfte dann zu Boden. Ich hatte Tränen in den Augen und die Schmerzen ließen mich erstarren. Auf einmal kam ein langer Arm an mir vorbei geschossen und die Soldaten gingen teilweise zu Boden. Ein blonder Typ in Anzug trat den anderen in den Hintern und ich versuchte krampfhaft aufzustehen was mir auch gelang, aber mir wurde schwindelig und zitternd hielt ich das Schwert in die Richtung der beiden. Ein Junge mit Strohhut sagte nun grinsend: Zorro gehört zu uns. Wer bist du eigentlich?“ Ich ließ das Schwert sinken und fiel erneut auf die Knie. Mein Blick verschwamm immer mehr und der blonde rief laut: Chopper wir haben Verletzte.“ Ich spürte wie der Strohhut seinen Kollegen von mir los band und ich fiel direkt in seine Arme. Zwar war ich noch bei Bewusstsein, doch mir war schwindelig. Der blonde trug Zorro fort und ich sagte schwach: Zorro deine Schwerter.“ Der Strohhut nahm mich mit besorgtem Gesicht auf seine Arme und trug mich und Zorros Schwerter mühelos Richtung Schiff. Dort angekommen kam ein kleiner Elch mit blauer Nase auf mich zu und ich sagte schwach: Zorros Bauchwunde. Nur notdürftig genäht. Sag dem Arzt er muss das schnell untersuchen.“ Der Elch sagte nun: Du brauchst dringender Hilfe.“ Mit einem Lächeln sagte ich gequält: Mir geht es gut. Nur etwas außer Puste. Zorro ist recht schwer.“ Der Elch ging zu Zorro um ihn zu untersuchen und sagte dann laut: Schlecht genäht. Aber keine inneren Verletzungen. Nur viel Blut verloren.“ Ich blickte in das Gesicht des Strohhutes und fragte: Könnt ihr mich bis zur nächsten Insel mitnehmen?“ Dieser sagte gut gelaunt: Klar doch. Du hast Zorro zurück gebracht.“ Der blonde sagte nun: Chopper sie verliert recht viel Blut und wird auch etwas bleich. Lass den Spinatschädel links liegen und hilf diesem wunderschönen Engel.“ Der Elch sagte ernst: Es war ihr Wunsch, dass ich erst Zorro helfen soll. Ich respektiere solche Wünsche.“ Eine rothaarige Frau hatte meinen Rucksack in ihren Händen und fragte dann sanft: Gehört der dir?“ Ich nickte nur und nahm ihn an mich. Ich wühlte darin rum und zog dann eine Schachtel Zigaretten dort raus. Direkt zündete ich mir die Zigarette an und lag dann flach auf dem Boden und rauchte mir eine. Meine Umgebung wurde immer ungenauer und ich sagte leise: Dad ich komme.“

    Ruffys Sicht:
    Was war denn nun passiert? Sie raucht sich eine und dann geht sie k.o. Ihre Hand schlug aufs Deck auf und sie blieb ruhig liegen. Das letzte was ich noch vernommen hatte war: Dad ich komme.“ Ich stupste sie mehrmals an und Sanji wurde sauer und sagte dann: Hör auf Ruffy. Sie ist bewusstlos.“ Grinsend sagte ich nun: Nein sie geht zu ihrem Vater. Sie hat gerade gesagt, Dad ich komme.“ Alle blickten mich auf einmal erschrocken an und Chopper schubste mich zur Seite und fing an ihre Schulter zu untersuchen. Ich wusste immer noch nicht warum jetzt auf einmal Hektik herrschte und fragte dann: Was ist denn los?“ Nami blickte mich verwirrt an und sagte dann: In solchen Momenten denkt man an Menschen die man erst später wieder sehen kann.“ Ich blickte sie immer noch fragend an und Robin sagte sanft: Ich Vater ist wahrscheinlich tot oder sie hat halluziniert. Beides nicht gut.“ Langsam ging auch mir ein Licht auf und ich fragte besorgt: Stirbt sie jetzt?“ Chopper sagte nun: Das sieht sehr böse aus. Ruffy trägt sie in mein Behandlungszimmer. Sanji du trägst Zorro runter. Beeilung.“ Ich hob das Mädchen auf meine Arme und rannte mit ihr unter Deck. Ich stolperte in der ganzen Eile über meinen eigenen Fuß und fiel genau auf das Mädchen drauf. Chopper brüllte laut: RUFFY DU IDIOT!“ Sanji kam bereits aus dem Behandlungsraum und nahm das Mädchen auf seine Arme und trug sie auch dort rein. Chopper verschwand im Behandlungszimmer und Sanji fragte wütend: Kannst du nicht einmal aufpassen?“

    Zorros Sicht:
    Ich wurde wach und lag auf der Krankenstation von unserem Schiff. Also hatte es Juli wirklich geschafft. Von Chopper war nichts zu sehen, wahrscheinlich waren alle an Deck und löcherten Juli mit Fragen. Auf ihrem Rücken war ich erneut bewusstlos geworden. Vorher hatte ich noch diesen süßen Duft eingeatmet. Ihre Haare rochen nach Kirschen. Ihre Haut war so weich gewesen und strahlte eine angenehme Wärme aus. Auch wenn es mir peinlich war von einem Mädchen getragen zu werden, so war es doch recht schön gewesen. Obwohl sie mich nicht kannte, hatte sie alles für mich getan. Erneut versuchte ich mich aufzurichten und wieder scheiterte ich. Laut rief ich: HEY IST HIER JEMAND!“ Die Tür ging leise auf und eine verwirrte Robin stand im Raum. Ich konnte an ihrem Gesichtsausdruck erkennen, dass etwas nicht stimmte. Sie setzte sich zu mir aufs Bett und fragte dann leise: Wie geht es dir?“ Meine Augen sahen in ihre Augen und ich fragte: Wo ist Juli?“ Robin sagte nun: Das Mädchen was dich gebracht hat, wurde verletzt von der Marine. Angeschossen, in die linke Schulter. Sie wollte euch frei kämpfen mit einem von deinen Schwertern. Wir wissen noch nicht mehr. Chopper behandelt sie seit einer Stunde schon.“ Ich blickte mich um und fragte dann: Wo sind meine Schwerter?“ Robin sagte nun: Wir konnten ihr die Schwerter nicht abnehmen. Sie wollte diese scheinbar nicht verlieren.“ Auf einmal flog die Tür auf und Chopper fuhr ein Bett in die Station. Dort drauf lag Juli. Sie war kreidebleich. Ihre Wunde war großzügig abgeklebt und ich fragte besorgt: Was ist mit ihr Chopper?“ Dieser blickte mich an und sagte dann: Noch ist sie nicht über den Berg. Die Kugel die sie getroffen hatte war wahrscheinlich für dich gedacht. Es war Gift daran. Für so ein ungefährliches Mädchen braucht man so etwas nicht. Die Schwerter hat sie noch am Gürtel. Außerdem ist ihr rechtes Handgelenk gebrochen. Ruffy ist mit ihr ja hingefallen.“ Langsam schüttelte ich den Kopf und sagte sauer: Dieser Idiot von Captain aber auch.“ Chopper jedoch sagte: Du solltest auch liegen bleiben. Ich bring dir etwas zu essen und dann brauchst du Ruhe.“ Robin und Chopper verließen das Zimmer und ich stand auf und ging zu Juli rüber. Ich setzte mich auf ihr Bett und sagte unter Schmerzen: Das wollte ich nicht. Du hast dein Leben für meins riskiert.“ Sanft strich ich ihr übers Gesicht und sie bewegte ihren Kopf. Ihre Augenlieder flatterten und dann schlug sie ihre Augen auf. Total fertig und mit einem schmerzverzerrten Gesicht blickte sie mich an. Ihr Gesicht war an meine Hand gelehnt. Sie flüsterte leise: Deine Schwerter kannst du wieder haben. Scheinbar kann ich damit nicht umgehen.“ Ich entfernte die Schwerter von ihrer Hüfte und blickte sie dann ernst an: Warum hast du die Kugel abgefangen?“ Sie blickte mich konzentriert an und das bisschen Farbe wich wieder aus ihrem Gesicht. Sie flüsterte: Die Kugel traf mich gerade in einer Bewegung. Entweder deine oder meine.“ Ihre Augen fielen wieder zu und ich ging zurück zu meinem Bett. Ich legte mich hin und schlief auch direkt wieder ein.

    Julis Sicht:
    Ich wurde wach und spürte immer noch diesen brennenden Schmerz in meiner Schulter. Diese war dick verbunden. Ich blickte auf mein Handgelenk und sah, dass es in Gips gelegt war. An einen Bruch konnte ich mich nicht erinnern. Mit schweren Augen blickte ich mich um und sah dann wie Zorro im Nebenbett lag. Er schlief seelenruhig. Ich stand auf und schwankte auf ihn zu. Sanft strich ich ihm über die Wange und sagte dann: Danke für deine Schwerter. Zum Glück hab ich weder diese noch dich verloren.“ Stark schwankend ging ich Richtung Deck und dort setzte ich mich an die Reling und rauchte mir eine Kippe. Von der anderen Seite hörte ich Kampflaute und ich bekam direkt Angst. Wankend ging ich zur Quelle der Geräusche und das letzte was ich sah war einen Schuh von dem blond haarigen der mit Wucht auf meine Schulter zu Schoss. Mit einem schmerzersticktem Laut sank ich auf die Knie und blickte panisch meine Schulter an. Die Wunde war wieder aufgebrochen. Der blonde sah mich mit Entsetzen an und ich blickte perplex zurück. Er brüllte irgendwas, doch es kam nicht wirklich bei mir an. Ich sah einen Typen von der Marine hinter ihm und sprang wie in Trance auf und stürmte den Marine Typen um. Der Schmerz war nicht fühlbar und ich bewegte mich recht schnell. Vielleicht war es der Schock. Ich stand auf und blickte mich um. Die rothaarige wurde gerade auf das Marineschiff getragen. Ich rannte hinter her und griff mir ein Schwert was dort lag. Ich wirkte wie betäubt. Die rothaarige währte sich heftig, doch sie bekam einen Schlag in den Nacken und wurde bewusstlos. Ich stürmte ohne auf etwas anderes zu achten auf den Typen zu der sie trug und mit dem Schwert schnitt ich ihm ein Bein ab. Er fiel mit dem Mädchen zu Boden und ich zog sie an mich ran und schwang weiterhin das Schwert. Es sah wahrscheinlich ziemlich blöde aus, aber es half etwas. Vielleicht war es mal Glück. Mit dem Mädchen kam ich wieder aufs Schiff von Zorro und der Strohhut sagte etwas zu mir, doch auch ihn verstand ich nicht wirklich. Ich trug Nami mit mir mit und ging unter Deck. In der Krankenstation gab ich die rothaarige in die Arme von Zorro der wach war und uns mit aufgerissenen Augen ansah und machte mir eine Zigarette an. Zorros Stimme riss mich aus meiner Trance. Er fragte laut: Was ist passiert?“ Ich sagte überfordert: Marine. Sie wollte sie mitnehmen.“ Ich deutete zitternd auf das rothaarige Mädchen. Zorro fragte: Was ist oben noch los?“ Ich blickte das rothaarige Mädchen an und sah das ganze Blut an ihrer Kleidung. Ich sagte panisch: ich hole euren Arzt. Sie verliert viel Blut.“ Zorro blickte mich verwirrt an und er sagte dann ruhig: Komm kurz her.“ Keine Ahnung warum, aber ich vertraute ihm und deshalb ging ich auf ihn zu und er nahm mich in den Arm und drückte dann auf meine Schulter. Ich fiel schwer atmend in seine Arme und blickte ihm mit aufgerissenen Augen an. Er flüsterte leise: Es ist dein Blut nicht ihres.“ Ich blickte ihm weiterhin in die Augen und das war das letzte was ich sah, bevor bei mir die Lichter ausgingen.

    Zorros Sicht:
    Ich war gerade ein paar Minuten lang wach, als die Tür aufflog und ich Juli und Nami sah. Es sah merkwürdig aus. Juli hatte wieder die Schulter auf und Nami hing bewusstlos ihn ihrem Arm. Juli legte Nami zu mir auf Bett und machte sich eine Zigarette an. Ich wollte wissen was los war und sie sagte es mir. Nami war komplett mit blutbedeckt, doch es war nicht ihres. Juli jedoch glaubte es und wollte Hilfe für Nami holen, obwohl sie selbst Hilfe brauchte. Ich bat sie zu mir und als sie neben mir saß drückte ich die Blutung an ihrer Schulter ab und sie fiel mir kraftlos in die Arme. Lange schaute ich ihr in die Augen und dann verlor sie ihr Bewusstsein. Nur wenige Minuten später kamen Chopper, Robin und Ruffy rein. Chopper versorgte erst Nami und dann nahm er Juli mit in seinen Behandlungsraum. Wütend fragte ich: Was ist passiert?“ Robin sagte: Das Mädchen kam zum Kampf dazu. Sanji hat sie an der Schulter erwischt. Ab diesem Moment war sie total anders. Scheinbar ein Schockzustand.“ Ruffy ergänzte: Sie hat Sanji und auch Nami beschützt. Sie ist aufs Bord der Marine gegangen um Nami wieder zu bekommen. Sie hat mit einem Schwert der Marine dem Typen der Nami trug ein Bein abgeschnitten. Sie hatte Nami an sich gedrückt und weg getragen.“ Ich fragte perplex: Mit ihren Verletzungen konnte sie Nami noch tragen?“ Robin sagte nun: Nami hatte sie im linken Arm. Mit der rechten führte sie das Schwert. Wir verdanken ihr viel.“ Mein Blick wurde unlesbar und ich sagte kalt: Wenn der Vollidiot von Koch für ihren Tod gesorgt hat, dann kann er sich schon einmal begraben lassen. Ich bin ihr auch noch sehr viel schuldig.“ Ruffy sagte nun lachend: Sie wird das schon schaffen. Du kennst doch Chopper.“ In diesem Moment ging die Tür auf und Juli kam in einem Bett rein gerollt, gefolgt von Chopper. Er schloss sie an verschiedene Maschinen an und sie bekam auch eine Beatmungsmaske auf. Mein Herz brach in diesem Moment in zwei. So wollte ich sie nicht sehen. Ich verdanke ihr viel und mein Herz schlug auch für sie. Das wusste ich nun ganz sicher. Zwar hatten wir wenig gemeinsam, aber sie hatte ein sehr gutes und aufrichtiges Herz. Mein Blick war starr auf sie gerichtet und Chopper der das bemerkte sagte dann: Ich habe sie in der Operation fast verloren. Ich weiß nicht ob sie es übersteht.“ Mir platzte der Kragen und ich brüllte: SIE WIRD ES ÜBERLEBEN, VERSTANDEN?“ So kannte mich wirklich keiner, doch es störte mich gerade auch nicht, dass ich meine Gefühle einmal nicht unter Kontrolle halten konnte. Alle verließen den Saal, nur Chopper blieb an Julis Bett sitzen. Es schien wirklich übel auszusehen. Im Nebenbett wurde Nami schreckhaft wach und sie rief panisch: Nicht Mädchen.“ Ich blickte zu ihr rüber und sagte dann: Sie heißt Julianna, oder für Freunde Juli.“ Nami sah Juli im Bett liegen und sagte dann hilflos: Sie kam auf mich zugestürmt, als ich weg getragen wurde. Dann weiß ich nichts mehr.“ Ich erklärte ihr mit gespielter Ruhe: Sie hat euch eingeholt. Den Typen kurzzeitig ausgeschalten und dich hat sie weg getragen. Juli brachte dich hier hin und hat dich zu mir gelegt, damit ich dich beschütze. Sie wollte Hilfe für dich holen, weil du blutdurchtränkt warst.“ Nami sagte nun verwundert: Aber das war scheinbar nicht meins.“ Chopper sagte nun ernst: Es war ihrs.“ Nami blickte immer noch geschockt auf Juli. In diesem Moment hörten wir einen Schmerzensschrei und Juli schlug panisch um sich, als würde sie ein Schwert führen. Ich wankte auf sie zu und hielt sie fest aufs Bett gedrückt. Ich flüsterte: Es ist alles gut. Ich bin da Juli. Du bist in Sicherheit. Ich passe auf dich auf.“ Aus ihrem Mund kam nur ein Wort: Zorro.“ Sie beruhigte sich wieder und ich legte mich zu ihr ins Bett und Chopper nahm ein paar Gerätschaften von ihrem Körper. Ich hielt sie in meinen Armen fest und achtete darauf nicht ihre Wunden zu erfassen. Sie kuschelte sich im Schlaf an mich dran und so schlief ich kurz drauf wieder ein.

    Julis Sicht:
    Ich wurde wach und hatte Schmerzen, aber sie waren ertragbar. Zorro hielt mich in seinen straken Armen und ich genoss seine Nähe und er duftete auch sehr angenehm, dennoch wollte ich an Deck gehen eine rauchen. Ich stand auf und dann fragte mich eine raue Stimme: Was hast du vor, kleines?“ Schwankend drehte ich mich um und blickte in Zorros Augen. Sein Gesicht wirkte besorgt und ich sagte grinsend: Ich gehe kurz eine rauchen und dem blonden Idioten in die Kronjuwelen treten.“ Zorro lachte laut los und stand dann scheinbar recht schmerzfrei auf und sagte etwas ernster: Ich begleite dich. Ich hatte viel mehr Ruhe als du und du musst wirklich besser auf dich aufpassen.“ Mein Blick fiel auf das andere belegte Krankenbett und ich fragte vorsichtig: Was ist mit ihr?“ Zorro sagte nun: Sie schläft nur. Ihr geht es soweit gut. Du hast Nami wirklich den Hintern gerettet.“ Zorro hob mich auf seine Arme und unter Protest trug er mich aufs Deck. Ich sagte die ganze Zeit: Du musst dich schonen. Dich hat es übel erwischt. Ich bin viel zu schwer um getragen zu werden.“ Bei jedem Satz wurde sein Lachen lauter und er sagte danach lachend: Als ob mich ein Fliegengewicht aus der Ruhe bringt. Außerdem hast du mich auch schon getragen.“ Ich erwiderte nun: Aber da war ich fit.“ Er setzte mich auf dem Deck in einen Liegestuhl und setzte sich daneben. Langsam machte ich mir eine Kippe an und er blickte entspannt hinaus aufs Meer. Er sah wirklich süß aus und er hatte eine so maskuline Ausstrahlung, die mich fast magisch anzog. In seiner Nähe fühlte ich mich wirklich geborgen und sicher, aber ich wusste auch, dass ich diesen Strohhut nur gebeten hatte mich bis zur nächsten Insel mit zunehmen. Bald würde ich diesen Mann wieder verlieren. Betrübt rauchte ich weiter und mein trauriger Blick fiel scheinbar auch ihm auf denn er fragte besorgt: Was ist los, kleines?“ Ich sagte mühsam lächelnd: Nichts, ich habe nur nachgedacht.“ Zorro fragte: Und worüber?“ Nachdenklich sagte ich: Über die Zukunft die nun mit Verfolgung und Jagd ausgestattet ist. Du weißt ich kann nicht kämpfen. Wie schnell wird die Marine mich also bekommen?“ Er blickte mich verwirrt an und ich sagte: Ich habe den Strohhut Jungen gebeten mich bis zur nächsten Insel mitzunehmen. Mehr kann ich von euch nicht verlangen. Ich bin nun eine gesuchte Person. Ihr würdet Schwierigkeiten wegen mir bekommen. Außerdem kann ich mich nur wenig verteidigen.“ Zorro stand ohne ein Wort auf und ich fühlte mich sehr elend. Als er außer Sicht war fing ich an zu weinen und ich konnte es einfach nicht aushalten. Langsam ging ich unter Deck und holte im Krankensaal meinen Rucksack. Diese Nami war wach und sagte freundlich: Danke für deine Hilfe.“ Ich blickte ihr verheult ins Gesicht und sie verstummte. Ihr Gesicht wurde ernst und sie fragte: Was ist passiert?“ Damit konnte ich mich jetzt nicht aufhalten. Ein Griff und ich hatte meinen Rucksack und verließ die Krankenstation. Ich wankte an Deck und blickte hinab in das Wasser. Ich sollte einfach nur runter springen und so lange schwimmen bis ich Land sah. Mit zitternden Bewegungen stellte ich mich auf die Reling und spürte dann nur noch wie sich zwei Arme um mich Schlangen und mich zurück an Deck rissen. Ich fiel mit jemanden zu Boden und ich blickte ihm ins Gesicht und kannte ihn nicht. Wie war das nur möglich. Mit erhobenen Fäusten stand ich vor ihm und er blickte mich abschätzend an und ich ging ohne zu Fragen auf ihn los. Er währte meine Angriffe ab und dann sagte er: Du hättest springen sollen. Wenn du meinen Bruder ans Leder willst, dann bist du an den falschen geraten!“ Langsam fragte ich: Dein Bruder?“ Der Typ grinste nur und ich holte erneut aus und während ich boxend auf ihn zu ging sagte ich hart: Du tust diesen Piraten nichts. Hast du das verstanden?“ Meine Hand schmerzte heftigste. Der Typ sagte nun beruhigend: Du willst Ruffy schützen?“ Ich blickte den Typen an und sagte dann: Deswegen wollte ich ja springen. Ich schwimme zur nächsten Insel. Dann wird die Marine sie in Ruhe lassen.“ Er sagte nun: Ich bin Acre, der Bruder von Ruffy. Lass dein Vorhaben lieber sein. Wir sind ungefähr zwei Tage von der nächsten Insel entfernt und du scheinst verletzt zu sein.“ Ich sagte nun zornig: Das geht dich nichts an.“ Bevor ich etwas tun konnte packte er mein rechtes Handgelenk und zog mich in die Kapitäns Kajüte. Der Schmerz blendete mich zusehends und ich stolperte mehr als das ich lief. Als wir dort eintraten standen dort Zorro und Ruffy. Sie blickten diesen Ace und mich an und Ruffy stürmte auf ihn zu. Er lies mich los und ich stolperte in Zorros Arme und er fragte: Was hattest du vor?“ Ich blickte ihm schwach in die Augen und sagte dann: Verschwinden. Schwimmen zur nächsten Insel.“ Zorro blickte mich kalt an und fragte eiskalt: Und warum?“ Ich sagte nun schwach: Um euch zu schützen.“ Zorro drückte mich an seinen Oberkörper und Ace fragte: Ihr kennt das Mädel wirklich?“ Ruffy sagte leise: Sie hat Zorro gerettet, ich habe ihr ausversehen das rechte Handgelenk gebrochen und sie wurde von Sanji gekickt. Außerdem hat sie Nami gerettet.“ Ace sagte nun etwas besorgt: Ich habe sie am rechten Handgelenk her geschliffen.“ Zorro blickte ihn wütend an und ich legte meine Hand auf seine Wange und sagte sanft: Er wusste es doch nicht. Lasst mich einfach nur gehen.“ Ruffy sagte in diesem Moment: Warum, damit du gefangen genommen wirst?“ Ace sagte nun: Ihr Name ist Juli. Die Zeitung verrät einem einiges. Du wurdest zum Tode verurteilt. Sobald sie dich bekommen wirst du sterben.“ Ich sagte schwach: Hauptsache euch passiert nichts.“ Schwerfällig stand ich auf und ich wankte an Ruffy und Ace vorbei, doch dieser schoss einen leichten Feuerstrahl auf mich ab und ich knallte gegen die Wand und ich hörte noch wie er sagte:,, Nun habt ihr noch etwas Zeit um sie zu Vernunft zu bringen.“ Mir gingen die Lichter wieder aus.

    Zorros Sicht:
    Ich brüllte Ace wutentbrannt an: BIST DU EIGENTLICH BEKLOPPT? DAS MÄDCHEN IST SCHWER VERLETZT UND DU SETZT NOCH EINEN DRAUF?“ Ich eilte an den beiden vorbei und hob Juli hoch. Ihr Kopf schaukelte nach links und nach rechts und sie schien irgendwie so leblos zu wirken. Ich rannte mit ihr zu Chopper und er schaute sich die Verbrennung im Rücken an und fragte dann sauer: Was war denn nun wieder los?“ Ich erklärte es ihm und er versorgte ihre Wunde. Mit ihr auf meinem Arm ging ich in meine Kajüte und verschloss diese. Meine Sorgen wuchsen ins unermessliche und mein Herz drohte erneut zu zerspringen. Sie war wirklich recht hilflos und sie brauchte eine neue Familie, eine Beschützerperson. Ich wünschte mir vom Herzen, dass ich das sein könnte. Sanft legte ich sie auf mein Bett und ich legte mich daneben. Sie kuschelte sich instinktiv an mich und ich hielt sie fest an mich gedrückt. Ihr Kopf lag auf meiner nackten Brust und ihre Arme schlangen sich um meinen Körper. Wieder flüsterte sie meinen Namen und ich wusste, dass sie auch etwas für mich empfand, nur die Frage war was? Recht schnell wurde sie wieder wach und sah mich verwirrt an. Sie fiel mir lächelnd um den Hals und sagte dann: Ihr kanntet diesen Typen wirklich. Er hat dir, ich meine euch nichts getan.“ Ich sah sie lächelnd an und sagte dann: Er ist wirklich Ruffys Bruder. Du hast mit deinen Verletzungen ihn angegriffen, nur um mich nicht zu verlieren?“ Sie lief rot an und nickte dann nur. Sie wich meinem Blick aus und ich fragte sanft: Was ist wirklich mit dir los?“ Sie sagte traurig: Die Menschen die ich Liebe, die verlassen mich auf die eine oder andere Weise wieder. Mein Vater starb, angeblich beim Fischen. Meine Mutter heiratete kurz drauf einen Typen von der Marine. Sie hat mich auch alleine gelassen. Das will ich nicht mehr. Besonders will ich nicht, dass du wegen mir in Gefahr bist, wegen der Marine. Deinen Tod würde ich mir nie verzeihen können. Selbst Nami war schon in Gefahr, nur weil ich bei euch bin.“ Ich sagte: Das tut mir Leid, aber Nami wird gesucht. Sie hat ein Kopfgeld, genauso wie die meisten von uns. Naja, eigentlich alle. Nur du noch nicht. Du konntest nichts für den Marineangriff. Außerdem brauchst du Schutz. Wir sind alle eigentlich stärker als du. Du bleibst bei mir, egal was kommt, okay?“

    Julis Sicht:
    Zorro sagte mir was er von dem ganzen hielt, und es beruhigte mich ungemein. Sie waren selbst alle schon auf der Flucht. Alle hatten ein Kopfgeld. Ich sagte zu ihm: Ich bleibe nur unter zwei Bedingungen.“ Er blickte mich besorgt an und ich sagte lächelnd: Nur wenn der Captain und die Crew mich akzeptieren und wenn ich weiterhin mich um dich Sorgen darf.“ Er blickte mich lächelnd an und ich überwand den Abstand und gab ihn einen sanften Kuss. Er erwiderte diesen und intensivierte diesen auch. Wir schlangen uns an einander und genossen einfach diesen Moment.

    Nachwort:
    Ich bin nur seit einem Jahr auf dem Schiff der Strohhut Bande. Ich gehöre bereits dazu. Sanji habe ich dennoch in die Kronjuwelen getreten, was Nami, Robin und auch mein Liebster Zorro recht lustig fanden. Mit Zorro bin ich ein Herz und eine Seele. Zusammen mit ihm übe ich den Schwertkampf. Im Laufe der Zeit bin ich recht gut geworden und zusammen sind wir ein spitzen Team. Der eine Hilft dem anderen wenn Not am Mann ist. Ich bin überglücklich Zorro zu haben.

Kommentare (1)

autorenew

Seline (73839)
vor 907 Tagen
Kompliment! Wirklicht super geschrieben :)