Wenn Vögel fliegen lernen 2...

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2 Kapitel - 1.821 Wörter - Erstellt von: Sherlock - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 2.678 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hallo zusammen!
Hier ist der zweite Teil meiner FF.

Viel Spaß beim lesen.

1
Als ich wieder zu mir kam hörte ich zwei Stimmen die aufgeregt miteinander tuschelten. Die eine war die von Kabuto, die anderen konnte ich nicht genau zuordnen.
Ich lag immer noch auf dem Boden des Labores. Keiner hatte sich die Mühe gemacht nach mir zu sehen oder mir auf zu helfen. Mir war hundeelend zumute. Schlecht, müde und hungrig!
Ein ersticktes Stöhnen entfuhr mir als ich mich aufsetzte. Kabuto bemerkte mich und kam auf mich zu.
"Anzu, dass hast du gut gemacht...und ist es nicht phantastisch wie stark die Essence mittlerweile schon ist? Und meine Forschungen sind noch nicht abgeschlossen."
"Mit wem hast du gerade eben gesprochen? „fragte ich mich umblickend. Es war niemand im Raum.
"Das geht dich nichts an! „erwiderte Kabuto streng. Langsam ging er vor mir in die Knie.
"Hat dir einmal jemand gesagt wie hübsch du geworden bist?" Verwirrt starrte ich ihn an. Auf einmal vergrub er eine Hand in meinem dichten Haar. Mit der anderen strich er mir eine Strähne hinters Ohr.
"Was. Was tust da?" Was sollte das warum kam Kabuto mir so nah und warum schaute er mich so seltsam an? Langsam kam er mit seinem Kopf immer näher. Ich hob abwehrend die Hände
und drückte gegen seine Brust, aber ich war noch zu kraftlos um mich zu wehren. "Kabuto..." Meine Stimme war schrill und man konnte die Angst, die ich empfand raushören. Kabuto schien
das allerdings zu gefallen. Er grinste lüstern und drückte seine Lippen auf meine. Er beugte sich über mich. Durch sein Gewicht auf mir ging ich zu Boden. Während seine eine Hand meine eine umfasste und
festhielt fing er an mit der anderen meinen Körper entlang zu fahren. Zufrieden seufzte er als er über meine Kurven fuhr."Mh Anzu, dass hast du dir wirklich verdient, komm sei etwas lieb zu mir!"
"Nein, bitte" flüsterte ich, als er seine Hand unter mein Shirt wandern ließ." Hör auf" Sein Mund wanderte meinen Hals entlang während ich versuchte mit meiner einen freien Hand nach ihm zu schlagen
und mich zu winden. Das Ergebnis war, dass er mit der anderen Hand nun meine eigene noch fester auf den Boden drückte und emsiger meinen Körper erkundete.
"Nein, nein...hör auf ich hab nein gesagt", die letzten Worte hatte ich geschrien. Plötzlich traf mich seine flache Hand im Gesicht und gab mir eine schallende Ohrfeige. „Was du willst interessiert mich nicht!"
Nun packte er auch noch meine zweite Hand und hielt sie in seiner einen Hand wo auch schon meine andere war fest. Ich versuchte mich unter seinem Gewicht zu winden während er mir an den Hosenbund fasste und
ihn leicht nach unten zog. "Ach ja, das Siegel" lächelte er als er meinen entblößten Bauch betrachtete. "Sollen wir es einmal ausprobieren? Ja? Ich höre es so gerne wenn Frauen schreien"
Mit einer Hand formte er ein Fingerzeichen und plötzlich fing mein Siegel auf dem Bauch an lila zu leuchten. Aber darüber konnte ich mich nicht wundern, denn von meinem Innersten ging plötzlich ein Schmerz aus, der alles
andere in den Schatten stellte. Ich wollte mich krümmen und schreien. Aber Kabutos griff und seine plötzliche Hand auf meinem Mund, die meinen Schrei
dämpfte machten mich unfähig mich zu befreien. Diesen Schmerz kann ich nicht beschreiben, es ist ein inneres Reißen an sämtlichen Nerven in meinem Körper. Tränen laufen mir mittlerweile
übers Gesicht und ich kann mich selbst weiter schreien hören.

Auf einmal finde ich mich selbst wieder in einem dunklen Raum. Ich kann mich immer noch aus weiter Ferne schreien hören und sehe mich von oben während Kabuto mir schon das Shirt hochgeschoben und meine Hose fast runtergezogen hat.
"Lass nicht zu, dass er zu Ende führt, was er angefangen hat!" Die Stimme kam aus der Mitte des dunklen Raumes. Erschreckt starrte ich dahin. Eine leuchtende Kugel schwebte dort. "Aber wie? Ich bin schwach und habe keine Kraft mehr"
jammerte ich traurig. „Gut, dann werde ich dir welche von meiner geben!"

Plötzlich fand ich mich in meinem Körper wieder, ich spürte Chakra in mir. Wildes Chakra, es umfing mich und hüllte mich ein. Meine Augenfarbe wurde blassblau und ich spürte wie ich an Kraft gewann.
"Ich HABE NEIN GESAGT!" Wütend entriss ich Kabuto meine beiden Hände und schlug ihm meine Faust ins Gesicht. Überrascht gingen er zu Boden und seine Brille dabei zu Bruch.
Ich erhob mich. Das fremde Chakra bildete sich um mich herum. Es sah aus wie eine Art Fell. An meinem Kopf bildeten sich Ohren wie die von Katzen aus Chakra. Auf einmal konnte ich um ein 100 Fachs besser hören und riechen auch. Meine Sinne waren
unglaublich scharf und ich gab diesem wilden in meinem inneren nach und lies mich gehen.

Bevor Kabuto reagieren konnte drehte ich mich um, sammelte Chakra in meiner Hand und Schlug mit all meiner Kraft auf eine der Wände des Labores ein. Ein Ohrenbetäubender Lärm erhob sich als diese unter mir nachgab und ein Menschgroßes Loch entstand.
Schnell sprang ich hindurch und rannte so schnell ich konnte. Mir war egal wohin nur weg von Kabuto.

Als sich vor mir eine Sackgasse auftat wiederholte ich was ich im Labor getan hatte und kletterte wieder durch das Loch hindurch. Auf einmal befand ich mich in einem riesen Raum wieder in dem mehrere Wassertanks standen.
Bei meinem Schlag mussten einige wegfliegende Gesteinsbrocken einige Tanks beschädigt haben, denn aus mehreren von ihnen trat nur eine Wasserähnliche Flüssigkeit heraus.

Plötzlich merkte ich wie mich meine neu gewonnene Kraft mit einem Schlag verließ. Erschöpft landete ich auf dem Boden direkt in eine der großen Pfützen. Meine Kleider bzw. Lumpen wurden durchtränkt aber das spürte ich kaum. Noch immer konnte ich Kabutos
Hände auf mir spüren und das lies mich zittern. Die längst getrockneten Tränen brachen erneut aus mir hervor und ich fing bitterlich an zu weinen. Mein Zittern war so stark, dass ich
meine Arme um mich selber legte um mich zu halten.

"Hey, warum weinst du denn?" Erschrocken schaute ich auf. Wer hatte da gesprochen? Durch meinen Tränenschleier konnte ich ja kaum was erkennen. "Warst du das? Hast du das Loch in die Wand gesprengt?" Nach mehrmaligen Blinzelt konnte ich erst jetzt den Jungen
vor mir erkennen. Er trug keinerlei Kleidung was mich zuerst erschrak aber eigentlich was es egal. Im Moment wogen Gefühle wie Scham weit weniger als die meiner Angst und Wut!
Gedankenverloren starrte ich das Loch direkt hinter mir an. Das sollte tatsächlich ich gewesen sein? Jetzt kam mir das unmöglich vor. Trotzdem nickte ich!
"Ah, dachte ich mir" lächelte der Junge. "Dank dir ist der Tank in dem ich gefangen gehalten wurde zerbrochen und ich kann mich endlich mal wieder bewegen. Ich heiße Suigetsu und du?"
Fragend schaute er mich mit seinen Lila Augen an ein leichtes lächeln umspielte seine Lippen und entblößte seine spitzen Zähne. "Na komm, warum weinst du denn?"
Ich brachte nur ein Wort heraus. "Kabuto".
Sofort verfinsterte sich Suigetsus Gesicht und er nahm mich ganz vorsichtig in die Arme. Er konnte sich anscheinend denken was passiert war. Er legte eine Hand auf meinen Scheitel und flüsterte "Sch... ist ja gut, jetzt ist es ja vorbei!"
Ich konnte nicht mehr und brach in heftiges Schluchzen aus. So lange war es her, dass jemand nett zu mir war. So lange das mich jemand in die Arme genommen hat. Immer noch zitternd klammerte ich mich an ihn.
Nach einer Weile ging es wieder. "Danke Suigetsu" ich lächelte schwach!

"Das ist aber rührend!" Erschrocken schauten wir uns beide um. Kabuto, er hatte mich gefunden! Schnell sprang ich auf und schnappte mir Suigetsu. Ich dachte nicht nach. Ich wollte einfach weg von hier!
Suigetsu hinter mir herziehend rannte ich auf die andere Seite der Halle zu.
"Du kannst mir nicht entkommen und du auch nicht Suigetsu!" lachte Kabuto und im nächsten Moment riss mich derselbe schmerz wie zuvor von den Beinen. Es tat so unglaublich weh. Es sollte aufhören.
Neben mir konnte ich Suigetsu schreien hören. Hat er etwa auch so einer Fuin erhalten?
"Hör auf bitte. Du hast es auf mich abgesehen, er kann nichts dafür! Lass ihn zufrieden" allein diesen Satz aus mir raus zu bekommen brauchte mein letztes bisschen Kraft auf.
Suigetsu hatte versucht mich zu trösten und mich in den Arm genommen. Ohne das er mich kannte! Er durfte dafür nicht bestraft werden. Nicht er!

"Ja ich denke auch dass es für heute genug ist!" So plötzlich wie die Schmerzen begonnen hatten, hörten sie auch wieder auf. Keuchend lag ich neben Suigetsu, der sich genau wie ich den Bauch hielt.

"Hör zu", keuchte Suigetsu "du musst dafür sorgen, dass du hier raus kommst. Lass dich als Ninja ausbilden und übernimm für Orochimaru Missionen. Dann bist du zwar nicht frei, aber FREIER! Und weg von Kabuto"!

Ich war mich letztendlich nicht mehr sicher ob er das wirklich gesagt hatte oder ich es mir eingebildet hatte.

"Anzu"

"Was?"

"Mein Name. Ich heiße Anzu!"

Schwach lächelten wir uns an...dann kippte die Welt und dann nichts!

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