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Vanessa Teil 1

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3 Kapitel - 951 Wörter - Erstellt von: Svenja Halmer (Honigpfote) - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 1.399 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

In diesem Buch handelt es sich um ein Mädchen im Alter von fünfzehn Jahren. Sie und ihre Freundinnen könnten durchdrehen, Stress in der Schule, Stress mit dem Freund, wozu soll das führen?

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    Vanessa ist fünfzehn. Sie hat langes, rotes Haar und blaue Augen. Es war ein Mittwochmorgen, als sie einen Anruf von ihrer Oma bekam. "Hallo? Vanessa hier!", rief sie in den Hörer hinein. "Hallo Vanna", rief eine weibliche, alte Stimme. Vanessa erkannte ihre Großmutter. "Du musst mir schnell deine Mutter geben. Karl ist tot", erklärte die Oma. Vanessa öffnete erschrocken ihren Mund und gab das Telefon weiter. Sofort schrieb sie eine SMS an ihren Freund Luka, dass sie heute nicht mit ihm ins Restaurant kommen konnte. Vanessa hatte ein relativ gutes Verhältnis zu ihrem Opa gehabt. Er war meistens sehr geldverschwenderisch, aber schließlich hatte er ihr immer den neusten Tratsch gekauft. Es stellte sich schließlich heraus, dass Vanessa mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater noch heute zu Oma fahren würden, dort übernachten müssten und schließlich zur Beerdigung gehen können. Vanessa packte schnell ihre Sachen zusammen und rannte zum Auto. Sie hasste es ihre Katze Milli allein zu lassen, aber wenigstens kam ihr Hund Saskia mit. Saskia war ein süßer Beagle, den Karl Vanessa zum 13. Geburtstag geschenkt hatte. Für die Enkelin war sie das ein und alles, zusammen mit ihrer Katze, die sie schon zum elften Lebensjahr bekommen hatte. Allerdings von ihrer Mutter selbst. Es war eine lange Autofahrt. Drei Stunden vergingen, bis die Familie in eine Einfahrt einbog. Am Rand standen Buchsbäume und Blumen. Es waren Omas Lieblingsblumen. Vanessa klingelte und eine alte, kleine Frau mit kurzen, weißen, gelockten Haaren öffnete die Tür. Es war das erste Mal, dass sie nicht strahlte. Ihr Blick war finster und unendlich tief. Nachdem alle etwas Trostloses gegessen hatten, begannen die Eltern mit der Oma zu reden und Vanessa ging zu den Nachbarn. Hier wohnten ein Mädchen in ihrem Alter und ein wahnsinnig süßer Junge. Sie klingelte und bevor einer auf machte, checkte sie ihren Nagellack, ihr Mack-up und den Lidschatten. Am Schluss glättete sie noch einmal ihre Haare, dann öffnete ein Junge die Tür. Der Junge hatte dunkelbraune, lockige Haare, hellblaue Augen und tausend Sommersprossen im Gesicht. Er war sechzehn, das wusste Vanessa genau auswendig. Hinter dem Jungen kam ein fünfzehnjähriges Mädchen zum Vorschein. Es besaß blaue Augen und braune, wellige Haare. "Hi, Samantha", rief Vanessa. Das Mädchen weitete ihre Augen. "O Vanessa!", rief sie und umarmte ihre Freundin. Dann kam Jan ein bisschen näher und umarmte Vanessa ebenfalls. Dem Mädchen wurde warm ums Herz. Am liebsten hätte sie nicht mehr losgelassen. Aber das konnte sie Luka doch nicht antun! Schnell tat sie die Hände weg von dem Jungen. "Willst du reinkommen?", bat Jan. Vanessa hätte zu gern JA gesagt, aber innerlich begann sie zu zittern. Nicht dass sie rot wurde, dachte sie verzweifelt und bedeckte das hübsche Gesicht mit den Händen. "Ich...ich kann nicht", rief sie und rannte zurück zu ihren Großeltern. Sie fühlte sich erst sicher, als sie im Haus war. Mann, war das peinlich. Vanessa wusste nicht weiter. Sie starrte aus dem Fenster. Jan stand dort, die Augen noch weit vor Überraschung. Dann seufzte er und ging rein. Vanessa schwor sich ihn nicht mehr anzuschauen. Es ist zu gefährlich, dachte sie. Ich werde rot, dachte sie dann und schüttelte sich vor Peinlichkeit. Sie hasste es, wenn sie bloß gestellt wurde und jetzt war es wieder der Fall, nur dass sie sich diesmal selbst bloß stellte. Die Beerdigung am nächsten Tag ging schneller vorbei als Vanessa gucken konnte. Sie hatte gar nicht richtig verstanden, was gerade geschah, sie war vollkommen in Gedanken versunken. Jan kam ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf und dabei war Luka doch mindestens genauso attraktiv, oder? Nein, das war er nicht, gestand sich Vanessa. "Hör schon auf", fluchte sie über sich selbst. Sie war nun wieder zuhause und heute sollte das Treffen mit Luka nachgeholt werden. Sie traf ihren Freund im Café. Seine schwarzen Haare waren doch auch gar nicht so schlecht, versuchte sich Vanessa einzugestehen. Aber seine blauen Augen sind hübsch, dachte sie dann, aber das waren sie wirklich. Das Date verging viel zu schnell. Vanessa war außerdem fast immer bei Jan und nicht bei Luka. Das kann noch was werden...
    Der nächste Tag brach an. Vanessa war fest entschlossen Schluss zu machen, aber auf dem Weg zu Luka, viel ihr wieder ein, was sie und ihr Freund hinter sich hatten. Sie konnte doch nicht wegen diesem einen Typen gleich Schluss machen, oder? Vanessa erinnerte sich daran, dass auch Luka einmal bei einer Party war mit tausenden, jungen Frauen, die hübscher waren als sie selbst, aber er hatte nicht eine Frau angeschaut, er war felsenfest nur von ihr überzeugt. Vanessa bekam einen Stich in der Herzgegend. Ihr wurde warm und sie wusste, dass Luka der richtige war!

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    Vergiss niemals die guten Dinge eines Menschen, den du liebst!

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    Ich hoffe, dass es euch gefallen hat!

Kommentare (2)

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Swity (72780)
vor 671 Tagen
Ich Stimme HelloHowAreYou zu aber
gut geschrieben;-)!!!!
HelloHowAreYou? (15758)
vor 1152 Tagen
iteressant,aber wer denkt bitte so viel an jungs wenn der opa gestorben ist?