Eine große Enttäuschung 4

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1 Kapitel - 507 Wörter - Erstellt von: Annaniebler - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 1.511 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Wie konnte er es wagen sich an sie ranzumachen. Dieser dreckige, dämliche Spast!
    Dem würde ich das Leben zur Hölle machen!
    Der wird sich noch wünschen, nie geboren worden zu sein!

    Schließlich erreichte ich das Schloss und meine Wut wandte sich in Verzweiflung um.

    Ich dachte sie würde auch etwas für mich empfinden.
    Ich dachte das wäre ein Date.
    Doch da hatte ich mich wohl geirrt.
    Aber ich liebte sie doch. Sie war das erste Mädchen, das ich wirklich liebte.
    Wie konnte sie mir nur so etwas antun?
    Ich hastete durch das Schloss und verkroch mich schließlich in der Eulerei, wo ich meine Ruhe hatte.
    Was fand sie nur an diesem Matt?
    Sie machte wahrscheinlich gerade mit ihm rum, sie interessierte sich wahrscheinlich gar nicht dafür, wie sehr sie mich verletzt hatte.
    Ich war am Boden zerstört und hatte Mühe meine Tränen zurückzuhalten.
    Mir hatte noch nie jemand so weh getan.

    Ich blieb noch eine Weile in der Eulerei, bis ich mich schließlich zu meinem Gemeinschaftsraum aufmachte. Ich wollte mich nur noch in meinem Bett verkriechen.
    Doch als ich die Kerker erreicht hatte, heftete sich Sam an meine Fersen.
    Oman, konnte die mich nicht einmal in Ruhe lassen.
    Die musste doch sehen, wie fertig ich war.

    Ich hastete den Gang entlang und an dem Slytheringemeinschaftsraum vorbei.
    Ich hatte meinen Plan geändert und beschlossen, mich in das abgelegene, ehemalige Klassenzimmer am Ende des Ganges zurückzuziehen.
    Ich wollte nicht, dass mich jemand in diesem Zustand zu sehen bekam.

    Ich stürmte in das Zimmer und ließ mich am Lehrerpult nieder.
    „Scorp, was ist denn los?“, meinte Sam und sah mich bestürzt an.
    Was wollte die überhaupt hier? Ich wollte alleine sein.

    Sam setzte sich aufs Pult und sah mich fragend an. Der würde ich sicher nicht mein Herz ausschütten.
    „Nichts, alles bestens“, herrschte ich sie an.
    Sam sah mich irritiert an, hielt aber glücklicherweise ihre Klappe.

    Ich stand auf und wandte ihr den Rücken zu. Eine Träne kullerte über meine Wange und Sam war die Letzte, die mich weinen sehen sollte.

    „Scorp, was ist los?“
    Ich riss mich zusammen, Sam sollte meine zitternde Stimme nicht bemerken, und antwortete ihr nicht gerade freundlich:
    „Nichts. Jetzt geh!“
    Ich hörte keine Schritte.
    „Bitte Sam.“, sagte ich schließlich etwas sanfter.
    Sam seufzte und verließ den Raum.

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