Eragons Reise

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 1.309 Wörter - Erstellt von: Emil - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 2.051 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ich hoffe, euch gefällt meine kleine Geschichte!

    1
    Liebe ohne Zukunft

    Eragons Pov:

    Oh, Arya. Seit dem ersten Tag, eher wohl Nacht, liebe ich dich. Seit diesem Traum, der mich dazu veranlasste, dich zu suchen.
    Was kann ich denn für meine Gefühle? Nichts kann ich dafür, und doch habe ich sie selber heraufbeschworen.

    Immer wenn ich in dein schönes, makelloses Gesicht blicke, mein’ ich, es gäbe den Feind nicht. Dass meine Liebe zu dir eine Zukunft hätte, eine glückliche Zukunft.
    Doch ich weiß, dass es die nicht gibt und niemals geben wird.

    Wieso kannst du mich nicht an dich lassen, meine Gefühle erwidern? Wie gern würde ich es sehen, wenn du mich wenigstens wieder anlächeln würdest, sogar mir sagen könntest, dass du mich liebst, doch das wirst du nie tun.
    Nie wird dein bezauberndes Lächeln mir gelten, und wenn das Unglück weiterhin meinen Weg säumt, werde ich mit anblicken müssen, wie du den Mann deiner Träume findest. Nie werden deine schönen Augen mich so ansehen, wie ich es wünschte.

    Nie.
    Als Drachenreiter bin ich dir nicht würdig, ich müsste ein Elfenprinz sein, der deiner gerecht wird.
    Doch ich weiß nun, dass ich deine Liebe nie besaß, werde sie nie besitzen und habe deine Freundschaft entgültig verspielt.
    Auf diesem Fest, an dem ich deine Nähe suchte und dir meine Gefühle gestand. Wie konnte ich nur so dumm sein?
    Doch ich weiß, dass es richtig war.
    Ich war ehrlich. So war ich immer zu dir, denn jemandem wie dir bleibt nichts verborgen, du hättest es nur später herausgefunden..
    Es war der Befehl meines Onkels, dass ich ehrlich sein soll!
    Ehrlichkeit- es hat dein Herz nicht geöffnet, sondern entgültig vor mir verschlossen.

    Bitte, lächele mich nur noch einmal an!
    Doch dein Vertrauen habe ich auch nicht mehr. Ich bin der Sohn eines Abtrünnigen, der Sohn Morzans.
    Ach, Arya, warum kannst du nicht fühlen wie ich? Bedeute ich dir gar nichts?

    Ich habe dich aus dem Kerker gerettet!
    In allen Geschichten, die ich kenne, heiratet der Mann, der die schöne Frau befreit hat sie meist auch, und es gibt ein glückliches Ende, doch wird es wohl hier nie so sein.
    Denn das ist keine Geschichte wie jede andere, in der jemand anders all diese Gefahren bestehen muss, in der jemand anders oft dem Tode gegenübersteht.

    Es ist meine Geschichte.
    Wie gern würde ich wieder deine Freundschaft erfahren, wie gerne würde ich es wieder sehen, wenn du mich anlächelst.
    Doch nie wird dieser Tag kommen, dieser heiß ersehnte Tag.
    Denn das ist eine Liebe ohne Zukunft.



    Aryas Pov

    Ich sehe es immer, Eragon, wenn ich dich ansehe. Ich höre es immer, wenn du sprichst. Du liebst mich. Doch das darf einfach nicht sein, du weißt das genau. Mein Platz wird bei einem Elben sein.

    Vielleicht werde ich ihn lieben, vielleicht auch nicht. Denn nun beginne ich dich zu lieben, doch ich weiß, dass es falsch wäre. Ich darf dich nicht ansehen, du würdest es sehen. Ich darf nicht freundschaftlich mit dir reden, du würdest es hören. Ich kann dir keine Freundschaft geben, du würdest es spüren.

    Doch alles in mir sehnt sich danach, dir zu sagen, was ich für dich fühle.
    Doch es darf einfach nicht sein. Ich wünsche dir Glück, doch mein Herz wird zerspringen, wenn du es findest.

    Denn für mich gibt es nur dich. Nur dich.
    Doch ich bin und bleibe die Erbin der Elfenkönigin, und werde das auch bleiben.
    Wir alle müssen uns in unser Schicksal fügen.
    Vielleicht hätte unsere Liebe zueinander eine Zukunft, wenn ich nicht der wäre, der ich bin.
    Ich war sehr dankbar für dein Nähe in Farthen Dur, mehr, als ich mir damals eingestehen wollte. Denn damals wusste ich es nicht. Dass ich dich liebe.
    Jetzt weiß ich es, wo es wohl schon zu spät ist. Siehst du denn nicht ein, dass ich zu meinem Volk gehöre?

    Doch selbst ich sehe es nicht ein, denn ich weiß, dass ich zu dir gehöre, in dein Arme, Eragon.
    Ich will dich umarmen, dich küssen, bei dir sein.
    Ich habe mich mit dir gefreut, als du deinen geliebten Vetter wieder getroffen hast.
    Ich spüre, dass zwischen euch ein unsichtbares Band besteht, das niemand zerreisen kann, niemand.

    Auch ich nicht, wenn ich es vorhätte.
    Doch ich kann dich nicht so ansehen, wie ich es gerne täte.
    Meine Mutter würde es nicht verstehen, man würde uns jagen, und wir hätten keine Zuflucht mehr. Verstehst du denn nicht?
    Nasuada liebt dich, das weiß ich. Wie sie dich immer ansieht. So voller Liebe und Zärtlichkeit.

    Ich wünsche mir, ich könnte dich so ansehen.
    Doch ich weiß unsere Liebe keine Zukunft haben kann und darf.








    Nasuadas Pov.

    Seit dem ersten Augenblick, als ich dich sah, weiß ich es. Immer wenn ich in deine Augen sehe, immer wenn ich deine Stimme höre, kribbelt es in mir, Eragon.

    Es ist deine Schuld!
    Doch du liebst eine andere, und ich weiß, dass sie deine Liebe niemals erwidern kann, selbst wenn sie es wollte.
    Doch nie hast du ein Auge auf mich geworfen, nie.

    Ich bin nur deine Lehensherrin, und keine Elfenprinzessin namens Arya.
    Und doch empfinde ich keinen Hass für sie.
    Sie ist wunderschön, und jeder Mann würde sich in sie verlieben.
    Ich weiß, dass viele junge Mädchen der Varden dich lieben und begehren.

    Wie gern würden sie es sehen, wenn du sie erwählen könntest.
    Das würde ich auch gern können, doch du hast nur Augen für sie, und für niemand anderen.
    Arya.
    Und doch fühle ich manchmal Hass für sie.

    Ich bin schön, doch ist sie schöner.
    Ich bin klug, doch besitzt sie unendliche Weisheit, die ich nie erlangen werde.
    Ich bin die neue Herrin der Varden, doch ist sie die Tochter der Elfenkönigin.
    Doch das Schicksal hat es so gewollt.
    Du wirst sie ewig lieben, selbst wenn sie verblasst, und wirst ihre Erinnerung ebenso lieben.

    Mich wirst du nie lieben.
    Selbst wenn du mein Gemahl werden würdest, so wäre ich nur ein Ersatz, eine Frau, für die du nichts empfindest.
    Wirklich nichts?
    Ich wäre für dich eine gute Freundin, nicht mehr.

    Mein Vater ist tot, ausgelöscht.
    Wenn du doch mir einmal sagen könntest, dass du meinen Vater für mich rächen könntest und mir sagen würdest, dass du mich liebst.
    Aber ich weiß, dass das nie geschehen wird.
    Denn es gibt keine Zukunft für uns.
    Nie.

    ENDE

Kommentare Seite 1 von 1
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.

Neuer Kommentar da? / Seite neu laden

Nashi ( 74.98 )
Abgeschickt vor 544 Tagen
Schööööööööööööön *dahinschmelz*
Bori ( 2.165 )
Abgeschickt vor 686 Tagen
Super! Einfach spitze! Kann ja sein, dass Arya es so sieht...
Arya ( 27.88 )
Abgeschickt vor 943 Tagen
Hey, also ich finde die Geschichte echt geil, aber als kleine Nebenbemerkung, Nasuada ist in Murthag verliebt, niicht in Eragon. Aber es ist ja eine Fanfiction, da kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen. ;) Ich finde die Geschichte toll, weiter so! Du hast Talent! XD