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Partnerwahl 11

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1 Kapitel - 1.472 Wörter - Erstellt von: Caroneier - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 1.519 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Kapitel 11.

    1
    Trelawney war noch nicht da und ich ließ mich auf meinen Platz neben John fallen.
    „Hey, na auch endlich wach?“, meinte der mit einem schelmischen Grinsen.
    Nur weil ich heute ausnahmsweise mal länger geschlafen hatte als er, pah.
    Normalerweise war er doch derjenige, der ewig nicht rauskam!
    Ich ignorierte ihn und holte mein Buch aus meiner Tasche.
    Plötzlich ließ mich ein lautes Geräusch zusammenzucken und einige fingen an zu lachen.
    Trelawney war wohl gegen die Tür gerannt und betrat jetzt etwas verwirrt den Raum.
    „Äh, hallo“, meinte sie und musterte die Tür.
    „Seltsam…“
    Ich zog meine Brauen nach oben und Trelawney tastete sich an der Wand entlang bis zum Pult.
    Sie hatte heute ihre Brille nicht aufgesetzt, aus welchem Grund auch immer, und so war sie wahrscheinlich blinder als ein Maulwurf.
    Auch sah sie ohne Brille komplett anders aus.
    Ihre Augen waren viel kleiner, als sie hinter den riesigen Gläsern immer wirkten, was aber auch daran liegen konnte, dass sie ihre Augen extrem zusammenkniff, um überhaupt etwas zu sehen.
    Aber ich bezweifelte, dass das etwas half, da sie gerade dabei war gegen den Stuhl zu rennen.
    Natürlich sagte es ihr niemand und Theresa reagierte zu langsam.
    „Passen Sie auf Professor!“, schrie sie, doch da war es schon zu spät.
    Nachdem Trelawney nun umständlich und nicht ganz schmerzfrei den Weg zu ihrem Stuhl gefunden hatte und endlich darauf saß, starrte sie in die Klasse und schluckte dann geräuschvoll.
    „Also, ich hab wohl meine Brille verlegt. Hat sie zufällig jemand gesehen?“
    Trelawney blickte wirr um sich und ihr entgingen die spöttischen Blicke, die die meisten ihr zuwarfen.
    Ganz vorne mit dabei war natürlich Draco und ich seufzte.
    „Ich glaube, sie liegt auf Ihrem Pult, Professor. Das ist doch Ihre Brille, oder?“
    Theresa sah Trelawney fragend an und zeigte auf die Brille, die auf dem Pult lag, doch die bekam davon natürlich nicht viel mit.
    Sie tatschte mit ihrer Hand am Pult herum und schmiss dabei alle möglichen Sachen herunter.
    Bevor sie auch noch ihre Glaskugel zu Fall bringen würde, stand einer meiner Mitschüler auf und drückte ihr die Brille in die Hand.
    „Dankeschön, Schätzchen“, meinte Trelawney und patschte Parvati ihre Hand auf das Gesicht.
    Diese verzog angewidert das Gesicht und sah zu, dass sie, begleitet von ein paar Lachern, wieder auf ihren Platz kam.
    „Besser, ja schon viel ah“
    Trelawney hatte ihre Brille wieder aufgesetzt, was sie allerdings nicht davor bewahrte, erneut gegen etwas zu laufen.
    Diesmal war es das Pult gewesen, das sich ihr in den Weg gestellt hatte.
    „Also, heute, ja, was machen wir heute eigentlich?“, begann sie dann den heutigen Unterricht.
    „Das Handlesen“
    Trelawney konnte wohl nicht viel anfangen mit Theresas Tipp, denn sie schaute nur konfus in die Runde.
    „Hmmmmmmmmm…“
    „Wir wollten es heute in die Praxis umsetzen“, erinnerte Theresa sie und ihre Augen, die wegen der Brille wieder gewachsen waren, blitzten auf.
    „Aaaaja. Gut, dann fangen wir mal an.“
    Trelawney räusperte sich und begann dann uns in die Geheimnisse des Handlesens einzuweihen:
    „Also, zuerst holt sich jeder einmal eine Hand. Also Sie holen sich die eines Mitschülers und gehen dann wieder auf Ihren Platz. Also, die Hand des Nachbars, der neben Ihnen sitzt. Gut, dann nehmen Sie sie und schauen sich die Linien genau an. Schlagen Sie dazu Ihr Buch auf.“
    Auf die Frage von Pansy, welche Seite es denn sei, ging sie gar nicht ein und so fuhr sie unbeirrt fort:
    „Gut. Sehe ich das richtig, dass ich Ihnen letzte Stunde schon alles in der Theorie erklärt habe?“
    Theresa nickte eifrig mit dem Kopf und Trelawney atmete erleichtert auf.
    „Gut, dann suchen Sie sich mal einen Nachbarn, also Ihren Nachbarn. Und dann fangen Sie an. Ich denke Sie brauchen keine weiteren Einweisungen, also Anweisungen. Wie auch immer.“
    Mit diesen Worten wandte sie sich zum Fenster und kehrte uns so den Rücken zu.
    Ich zuckte mit den Schultern und John drehte sich mir zu.
    „Also, dann lass mal sehen“, meinte er und nahm meine Hand.
    Ich konnte aus dem Augenwinkel sehen, wie Draco John giftige Blicke zuwarf, doch der bemerkte das gar nicht, da er konzentriert auf meine Handfläche starrte.
    „Also entweder hast du keine Lebenslinie, oder deine Liebeslinie fehlt irgendwie. Ich tippe mal auf das letztere. Es kann natürlich auch sein, dass sich beides überschneidet und deshalb nur eine Linie da ist.“
    John grinste mich an und ich lachte.
    „Ich glaube zwar eher, dass du kein Talent für das hier hast, aber naja, wieso nicht?“
    „Dann machs besser.“
    John warf mir gespielt beleidigte Blicke zu und ich seufzte.
    Ich nahm seine Hand und konnte Dracos Blicke auf mir ruhen spüren.
    Ich ignorierte ihn und starrte angestrengt auf Johns Hand.
    Dann schaute ich im Buch nach, welche Linie welche war und klärte John dann über seine Zukunft auf.
    „Du wirst wohl ein langes Leben haben, doch deine Liebeslinie ist irgendwie ziemlich kurz..:“
    John zog die Brauen hoch und ich nickte zur Bekräftigung meiner Aussage.
    „Und das ist jetzt besser?“
    „Ja, du hast wenigstens alle Linien bei mir“, meinte ich und John lachte.
    „Was gibt es denn hier zu lachen?“
    Ich sah auf und blickte direkt in Dracos Gesicht.
    „Das geht dich doch nichts an“, fauchte John und Draco starrte ihn finster an.
    Jetzt ging das schon wieder los.
    Ich seufzte und zog so die Blicke der beiden auf mich.
    „Konntest du schon was aus Zabinis Hand lesen?“, fragte ich Draco und versuchte dabei nicht genervt zu klingen.
    „Nicht wirklich.“
    „Und wie läufts bei euch?“, wollte er dann wissen.
    „Auch nicht besser“, erwiderte John und die beiden warfen sich finstere Blicke zu.
    Oman, die würden sich wahrscheinlich in hundert Jahren nicht mehr vertragen.
    Und erst Recht nicht, wenn ich John erzählte, dass ich schon seit mehreren Wochen mit Draco zusammen war.
    Ich seufzte erneut innerlich und überlegte angespannt, was ich jetzt am besten sagen könnte.
    „Vielleicht klappts ja bei dir“, meinte Draco da plötzlich und griff nach meiner Hand.
    John übersäte ihn mit bitterbösen Blicken und ich dachte nur, dass das doch nur schief gehen konnte.
    „Mr. Malfoy, habe ich sie etwa darum gebeten Dreiergruppen zu bilden?“
    Trelawney schien ausnahmsweise einmal alle ihre Sinne zusammen zu haben und musterte Draco und John kritisch.
    Ich atmete erleichtert auf und auch John schien irgendwie beruhigt zu sein.
    Er lehnte sich zurück und warf Draco überhebliche Blicke zu.
    Dieser warf Trelawney giftige Blicke zu.
    Deren klarer Geisteszustand schien wieder zu schwinden, denn sie legte ihren Kopf schief und meinte:
    „Das habe ich doch nicht, oder?... Wie auch immer. Gehen Sie wieder auf Ihren Platz, oder soll Mr. Goyle aus seiner eigenen Hand lesen?“
    Draco warf Trelawney verwirrte Blicke zu und ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen.
    „Sie meinen wohl Mr. Zabini“; meinte Draco dann und stand auf.
    Trelawney blickte verwirrt um sich, sie musste wohl wirklich blind sein, wenn sie Goyle mit Zabini verwechselte.
    Nun ja.
    Draco ging wieder von Dannen und ließ sich neben seinem besten Freund nieder. Trelawney blickte noch einmal verwirrt um sich und stellte sich dann wieder auf ihren Platz vor dem Fenster.
    Theresa warf ihr ein erwartungsvolles Lächeln zu, doch Trelawney bemerkte es nicht einmal und augenblicklich gingen Theresas Mundwinkel nach unten.
    Trelawney wandte ihr und auch uns den Rücken wieder zu und starrte wieder gedankenverloren aus dem Fenster.
    John neben mir schüttelte den Kopf und ich wandte mich wieder dem Buch zu.

    Den Rest der Stunde hatte ich mich einfach nur mit John unterhalten und die meisten hatten auch nichts anderes gemacht.
    Außer natürlich Theresa, die von Tisch zu Tisch gewandert ist, um jemanden zu finden, den sie noch aus der Hand lesen konnte.
    Doch sie war nicht fündig geworden und musste sich so mit einem enttäuschten Gesichtsausdruck wieder auf ihren Platz fallen lassen.
    Naja.

Kommentare (7)

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Abby Sciuto (09748)
vor 578 Tagen
Warte mal, wenn Parvati ihr Mitschüler ist. Pavsti Patil ist doch in Rawenclaw. Also ist Catherine jetz in Rawenclaw, Slytherin oder Gryffendor? Diese Geschichte ist nichts für mich, ich höre jetzt auf zu lesen, ich sehe da nicht durch!
Abby Sciuto (09748)
vor 578 Tagen
Jaja, ich weiß jetz das die doch in Slytherin ist, die Catherine. Und bei Teil 9 hab ich mich weggeschmissen vor Lachen als die blöde Wahrsagen-Lehrerin es nicht auf die Reihe gekriegt hat die Punkte richtig zu verteieln. Aber diesmal ist mir etwas aufgefallen das (hoffentlich) auch stimmt. Denn Theresa ist ja, wenn ich es richtig verstanden habe, in Hufflepuff aber wenn die Slytherins mit den Gryffendores Unterricht haben, kann ja nicht auch noch Theresa aus Hufflepuff dabei sein (siehe Hagrid's Unterricht in Partnerwahl 8)
Abby Sciuto (09748)
vor 581 Tagen
Bei Partnerwahl 3, sind Draco und Blaise in Slytherin (wie auch in echt) und Ron in Gryffendor (auch echt) aber Catherine is ja in Rawenclaw, wie ist es dann möglich, dass alle zusammen im Gewächshaus Unterricht haben?
Selly (61311)
vor 993 Tagen
Cool ich hab alle 23 gelesen und
Bitte schreib weiter des is so cool :))
bastia1222 (56252)
vor 1257 Tagen
Ist er in chathrin verliebt?
bastia1222 (56252)
vor 1257 Tagen
Finde ich auch und was ist mit blaise los?
Hogwarts_lady (18781)
vor 1329 Tagen
naja ein bisschen SEHR....kurz