Naruto Story 7

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1 Kapitel - 2.499 Wörter - Erstellt von: Chilo - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 1.940 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

..habe lange für das Kapitel gebraucht!

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    Sasuke schlug die Augen auf. Es war stockdunkel, wahrscheinlich irgendwann mitten in der Nacht, und er fragte sich, was es gewesen sein mochte, das ihn geweckt hatte. Er hob den Kopf ein wenig und dann sah er sie. Sharingan Augen, die ihn aus der Dunkelheit heraus anstarrten. Er erschrak und drückte sich automatisch gegen die Wand hinter ihm. Itachi saß auf seinem Bett und starrte ihn an.

    Verunsichert öffnete Sasuke den Mund, um etwas zu sagen, da hörte er seinen Bruder ganz leise sagen: "Sasuke... es tut mir so leid..."

    Er hatte nicht mehr die Zeit sich zu fragen, was Itachi damit meinte, denn im nächsten Moment beugte sein Bruder sich runter, nahm Sasukes Kinn in eine Hand und küsste ihn. Sasuke stieß mit dem Hinterkopf schmerzhaft gegen die Wand aber Itachi ließ sich nicht beirren. Seine Lippen strichen über die seines Bruders und dann hob er langsam den Kopf, gerade so viel, dass sein Gesicht nur wenige Zentimeter über dem seines Bruders war.

    "Itachi... was... tust du da?", murmelte Sasuke heiser. Ich hasse dich doch!

    "Verzeih mir, kleiner Bruder. Vielleicht habe ich es deshalb nie fertiggebracht, dich zu töten... ich habe dich die ganze Zeit über geliebt." Wieder gab er Sasuke nicht die Zeit, diese Worte zu verarbeiten, sondern beugte sich wieder runter. Reflexartig schoss Sasukes gesunder Arm nach vor um Itachi aufzuhalten, aber blitzschnell hatte er ihn beim Handgelenk gepackt und drückte Sasukes Arm mit sanfter Gewalt auf das Bett.

    Als wäre dieser Kuss nicht schon schlimm genug gewesen, drehte Itachi jetzt den Kopf ein wenig zur Seite und seine Zunge fand den Weg in Sasukes Mund, der vor Überraschung erstmal vergaß, sich zu wehren. Er wollte das nicht, er hasste Itachi noch immer aus ganzem Herzen! Aber was war dann das für ein merkwürdiges Gefühl in seinem Bauch? Was hatte dieses Kribbeln zu bedeuten? War das Angst?

    Er versuchte, seinen Arm zu befreien, aber Itachi war einfach viel stärker. "Hör... hör auf!", keuchte Sasuke und rang nach Atem, als Itachi nur für einen Augenblick innehielt, nur um ihn dann wieder voller Verlangen zu küssen.

    Sasuke wollte sich wehren, jeder Rest klaren Verstandes in ihm wehrte sich gegen das, was hier passierte. Aber da war noch dieses angenehme Kribbeln im Bauch und ein lange unterdrückter Wunsch nach Zuneigung. Er konnte kaum glauben, dass das hier wirklich passierte. Es war in jeder Hinsicht falsch und verdorben und trotzdem konnte er nicht anders als diese Küsse zu genießen.

    Itachis freie Hand berührte mit kühlen Fingern die erhitzte Haut seines Oberkörpers. Sasuke stöhnte auf.

    Itachi... Aniki...

    "Sag mir, dass ich aufhören soll", raunte Itachi und ließ sein Handgelenk los. "Sag es mir und ich höre auf."

    "Hör auf!", flüsterte Sasuke, legte aber noch im selben Atemzug seine Hand in Itachis Nacken und zog ihn wieder zu sich runter. Er konnte sich diese widersprüchlichen Gefühle selbst nicht erklären.

    Sein Bruder schob einen Arm unter ihn und zog ihn wie ein kleines Kind in die Höhe. Vertrauensvoll lehnte Sasuke sich an seinen Bruder, so als hätte es all den Hass der Vergangenheit nie gegeben. Er fühlte sich wie eine willenlose Puppe, eine Marionette, mit der Itachi machen konnte, was er wollte.

    Ich werde das mir selbst nie, niemals vergeben können!

    Itachi zog sich sein Hemd über den Kopf und Sasukes Hände streichelten über seine makellose Haut. Kaum zu glauben, dass Itachi nicht eine einzige Narbe in seinen zahllosen Kämpfen zurückbehalten hatte. Selbst die Verbrennung an seinem Arm war bereits fast vollständig verheilt. Niemand hatte es geschafft, ihm so nahe zu kommen wie Sasuke es jetzt war. Erst jetzt wurde Sasuke bewusst, was für ein Risiko sein Bruder hier einging. Er hatte sich verwundbar gemacht. Zum ersten Mal in seinem Leben gab er sich eine Blöße.

    Seine gesunde Hand fand den Griff eines kleinen Dolches und auch wenn er in der Dunkelheit nicht genug sehen konnte, erkannte Sasuke ihn trotzdem. Itachi hatte den Zierdolch mit dem Uchiha Emblem damals geschenkt bekommen, als er die Jounin Prüfung geschafft hatte. Das Messer war ein Erbstück der Familie gewesen. Seine Finger schlossen sich um den Griff. Vielleicht wäre das die perfekte Rache gewesen. Itachi an seinem verwundbarsten Moment mit dem Dolch der ermordeten Familie zu töten.

    Obwohl Sasuke diese Möglichkeit in den Sinn kam, dachte er nicht einen Moment darüber nach, sie auch in die Tat umzusetzen. Trotzdem zog er den Dolch und ließ die Klinge absichtlich über Itachis Haut ritzen, bevor er die Waffe auf den Boden warf. Er genoss den leisen Schmerzenslaut seines Bruders und beugte sich dann vor, und das Bißchen Blut, das von der Wunde über Itachis Oberkörper lief, abzulecken.

    Ein sadistischer Teil seines Ichs fragte sich in dem Moment, wie Itachi sich wohl dabei fühlte, sich von seinem kleinen Bruder, dessen Eltern er grausam getötet hatte, jetzt befummeln zu lassen. Sehr rasch verdrängte Sasuke diesen abscheulichen Gedanken, denn sonst hätte er hiermit nicht weitermachen können.

    Er spürte eine gewisse, sadistische Befriedigung darüber, dass er es als einziger geschafft hatte, Itachi so nahe zu kommen um ihn zu verletzen. Der Schnitt würde eine kleine Narbe auf diesem perfekten Körper hinterlassen und Itachi damit für immer an seinen Bruder erinnern. Es war nur ein kleiner Triumph aber irgendwie bereitete es ihm trotzdem Genugtuung.

    Itachis rechte Hand schlüpfte in seine Hose und als er ihn berührte, war es wie ein elektrischer Schlag, der durch Sasukes Körper ging. Bisher hatte er nie auf die Bedürfnisse seines Körpers geachtet, auch nicht auf die sexuellen, und nun war da diese kühle, talentierte Hand die ihn umfasste und massierte. Sasuke warf den Kopf in den Nacken und stöhnte auf. Das hier war so falsch. Und vielleicht fühlte es sich gerade deshalb so gut an.

    Er wand sich in Itachis Griff, der ihn mit dem anderen Arm noch immer festhielt, als habe er Angst, sein kleiner Bruder könnte sonst einfach nach hinten kippen, als dessen Finger sich fester um seine Erregung schlossen und langsam vor und zurück glitten.

    "Hnn... nein..", stöhnte Sasuke. Er wollte das nicht. Ein weiteres Mal fühlte er sich wie Itachis Marionette, er fühlte sich schmutzig, weil ihm das hier Spaß machte. Seine Hände hatten ein Eigenleben entwickelt, obwohl irgendwas in seinem Kopf lautstark protestierte, zerrte er sich die Shorts ein Stück weit nach unten.

    Die Welt begann, sich zu drehen und er wusste nicht, ob das noch immer vom Fieber kam oder von Itachis unglaublichen Berührungen. Es mussten seine Hormone sein, die seinen ganzen Körper so in Extase versetzten. Itachis Arm in seinem Rücken wanderte ein Stück nach oben um ihn beim Hinterkopf zu packen und seinen Kopf ein Stück zur Seite zu drehen für einen hungrigen, innigen Kuss.

    Der Moment, als sich ihre Zungenspitzen prickelnd berührten, reichte aus, um Sasuke endgültig die Kontrolle verlieren zu lassen. Er bäumte sich auf und kam mit einem heiseren Schrei, bohrte dabei seine Fingerspitzen in Itachis bloße Brust. Dieses Gefühl war so unbeschreiblich und für den Bruchteil einer Sekunde waren alle Zweifel wie weggeblasen. Er sah das Gesicht seines Bruders über sich, diese roten Augen, und er fühlte nur brennende Leidenschaft, die ihn von innen heraus zu verbrennen schien und den irrsinnigen Wunsch, seinem Bruder für immer so nah zu sein.

    Dann war der Moment vorüber und er entspannte sich, fiel erschöpft zurück in Itachis Arme und versuchte, sich zu beruhigen. Viel zu schnell kam die Ernüchterung und die Erkenntnis, dass er mit heruntergelassenen Hosen in Itachis Armen lag. Sein Kopf lag an dessen Brust, seine Lippen berührten die nackte Haut ganz leicht. Itachis Brustkorb vibrierte, als er die Erschöpfung seines Bruders mit einem leisen Lachen quittierte. "Ich wusste nicht, dass du so unerfahren bist."

    Die Schamesröte schoss Sasuke ins Gesicht und Tränen der Erniedrigung füllten seine Augen. Warum musste Itachi ihm immer wieder wehtun? Selbst jetzt, wo er sich doch noch Minuten zuvor absolut sicher und geborgen in seinen Armen gefühlt hatte.

    Sein Bruder strich ihm eine verschwitzte Haarsträhne aus dem Gesicht und raunte: "Verzeih mir."

    Sasuke wusste nicht, ob er lachen oder weinen sollte, er wusste nicht einmal, ob er glücklich oder unglücklich war. Er wusste nur, dass er noch im selben Moment vor Erschöpfung hätte einschlafen können, wären da nicht die Hände seines Bruders gewesen, die ihn am ganzen Körper streichelten und stumm nach mehr schrieen.

    Ein leichtes Grinsen stahl sich auf seine Lippen. Vielleicht hatte er sich getäuscht. Itachi begehrte ihn auch. Schon wieder eine Schwäche. Sasukes Hand streifte wie zufällig über Itachis Bauch runter zu seiner Hose und er spürte die deutlich fühlbare Erregung seines Bruders. Er wollte auch mehr. Sasuke wollte Itachi seinen Namen rufen hören. Entschlossen öffnete er die Hose seines Bruders und umfasste ihn mit einer Hand. Ein überraschtes Keuchen war die Antwort und Sasuke leckte sich die Lippen. Langsam, um nicht doch noch einen Schwächeanfall zu bekommen, setzte er sich auf, bis Itachi ihn nicht länger festhalten musste, und beugte sich vor. Als seine Lippen die Erregung seines Bruders sacht berührten, keuchte der: "Sasuke... w-was...?" Seine schwarzen Fingernägel krallten sich in die Bettdecke.

    Ein Gefühl des Triumphs erfasste ihn. Itachi hatte nicht nur Macht über ihn sondern auch umgekehrt. Es stimmte, er war noch unerfahren, aber er lernte sehr schnell. Und das würde er Itachi jetzt beweisen. Ein langgezogenes Stöhnen entkam seinem Bruder, als sich seine Lippen um dessen Glied schlossen und Sasuke beschloss, diese Macht über Itachi so lange wie möglich auszukosten. Seine Zunge kreiste um die Spitze und entlockte seinem Bruder damit leise Laute der Erregung.

    Die Finger seines Bruders gruben sich in sein schwarzes Haar und hielten ihn fest.

    Sasuke wusste nicht, was er tat. Er hörte nur auf das bißchen, was Itachi preisgab. Wenn sein Bruder mit einem leisen Seufzen oder Stöhnen reagierte, nahm Sasuke einfach an, dass er auf dem richtigen Weg war, und machte damit weiter. Itachi schien nahe daran zu sein, die Kontrolle über sich zu verlieren.

    "Sasuke... hör... hör nicht auf..."

    Wieder überlegte Sasuke, ob er nicht genau das tun sollte. Aufhören und Itachi einfach so zurücklassen. Aber er konnte nicht. Er wollte noch so viel mehr. Er wollte diese Nacht nicht enden lassen, denn er ahnte, dass sie sich nicht wiederholen würde.

    Irgendwann warf Itachi den Kopf in den Nacken und seine Hände krallten sich fast schmerzhaft in Sasuke’s Haar. Er kam mit einem unterdrückten Schrei und Sasuke riss gewaltsam den Kopf hoch. Sein Bruder erschauderte und beugte sich wieder vor, packte Sasuke’s schmale Schultern und presste seine Stirn an die seines Bruders. Schweißtropfen fielen auf Sasuke’s blasse Haut. Langsam beruhigte sein älterer Bruder sich und atmete einmal tief ein.

    Erleichtert fiel Itachi rücklings auf das Bett. Sasuke leckte sich über die Lippen und warf seinem Bruder einen teils amüsierten und teils lustvollen Blick zu. Egal wie sehr er sich anfangs dagegen gewehrt hatte, er hatte Gefallen an diesem Spiel gefunden. Auf allen Vieren krabbelte er zu seinem Bruder und küsste ihn, auf den Mund, den Hals, die Brust... Und leise raunte er: "Ich will noch mehr!"

    Itachi legte einen Arm um ihn und setzte sich mit ihm auf. "Sasuke..."

    Der Klang seines Namens aus dem Mund seines Bruders ließ einen wohligen Schauer über seinen Rücken laufen. Er küsste Itachi, ließ seine Zunge in dessen Mund gleiten. Aber seltsamerweise hielt sein Bruder sich ruhig. Sasuke vermisste seine stetig streichelnden Hände. Irgendwas stimmte nicht. Als sie beide kurz Luft holen musste, setzte er sich rittlings auf Itachis Schoß. "Itachi... mach mit mir, was du willst." Er hasste sich selbst für diese Worte, aber er konnte einfach nicht anders. Er wollte sich seinem Bruder ausliefern, er wollte das jetzt zu Ende bringen, ganz egal ob er es morgen bereuen würde oder nicht. Er wollte ALLES. Nicht bloß ein paar Küsse, ein paar Berührungen. Er wollte noch einen Schritt weiter gehen.

    "Sasuke... tu das nicht..."

    Aber der jüngere Uchiha hatte einen Entschluss gefasst und wollte sich keinesfalls mehr davon abbringen lassen. Seine Hand wanderte runter, über Itachis Bauch bis... Abrupt packte sein Bruder ihn bei den Handgelenken und hielt ihn fest. "Nein..", sagte er fest.

    "Willst du mich denn nicht?", fragte Sasuke beinahe enttäuscht.

    "Dafür bist du mir noch etwas zu jung."

    Tränen der Enttäuschung brannten in Sasukes Augen. Schon wieder eine Zurückweisung.

    "Vielleicht, wenn du älter bist..."

    Sasuke schloss die Augen. Er wollte wütend sein, aber er war zu erschöpft. "Dann wirst du gehen, habe ich nicht recht?"

    "Ja."

    Sasuke drückte sich an ihn. "Bleib wenigstens bis morgen."

    Ein starker Arm legte sich um ihn und gemeinsam legten sie sich wieder hin. Sasuke lag mit dem Kopf auf Itachis Brust. Nie hätte er geglaubt, seinem Bruder eines Tages wieder so nahe zu sein. Oder sich dabei so seltsam geborgen zu fühlen. Er wusste, dass dieses Gefühl nur von kurzer Dauer sein würde. Er wollte wach bleiben und diese Nähe noch ein wenig länger genießen, aber ihm fielen die Augen zu und noch vor Itachi schlief er ein.

    ...tbc...

Kommentare Seite 1 von 1
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Namine Uchiha ( 54385 )
Abgeschickt vor 508 Tagen
[BEEP] was is da für ne Story vor diesen Kapitel mochte ich die Geschichte aber Yaoi und Inzest ist zu viel für mich * Nervenzusammenbruch erleid*
Yoko ( 45456 )
Abgeschickt vor 649 Tagen
I-wie ein bisschen bescheuert. Die beiden sind BRÜDER! ECHT JETZT!
Suigetsugirl*-* ( 34283 )
Abgeschickt vor 904 Tagen
Die Geschichte ist echt schön ^^ Aber auch traurig... :'( :)
itachilove ( 00372 )
Abgeschickt vor 1106 Tagen
Mir kammen am ende fast tränen, aber echt toll geschrieben grosses komplimend