Naruto Story 2

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1 Kapitel - 1.148 Wörter - Erstellt von: Chilo - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 2.011 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ich hoffe, die Story gefällt euch!

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    Eine ungewohnte Berührung weckte Sasuke. Er war es nicht mehr gewöhnt, von jemand angefasst zu werden und selbst in seinem Zustand schlugen seine Sinne noch Alarm, wenn er eine fremde Anwesenheit spürte. Normalerweise hätte seine Hand allerdings nach dem Kunai auf seinem Nachttisch getastet. Jetzt hatte er kaum die Kraft, wach zu bleiben. Das erste, was er spürte, war eine ungewöhnliche Hitze am ganzen Körper. Mühsam öffnete er die Augen.

    Zuerst sah er seine Umgebung nur verschwommen. Er spürte, dass er auf etwas Weichem lag, vielleicht sogar in einem Bett. Als die Erinnerungen an den Kampf mit voller Wucht zurückkehrten, war er darüber verwundert denn er hatte erwartet, von Itachi einfach dort auf der Wiese zurückgelassen worden zu sein.

    Dies war einer der wenigen Momente, wo der Name seines Bruders keine geballte Ladung Hass in ihm explodieren ließ. Er hatte einfach nicht die Kraft, auf Itachi wütend zu sein. Er wollte die Hand heben, sich irgendwie bewegen aber sofort reagierte sein Körper mit heftigen Schmerzen und Sasuke ließ es bleiben.

    Er blinzelte ein paar Mal, bis das Bild vor seinen Augen schärfer wurde und merkte, dass er an eine Zimmerdecke starrte. Er sah Tageslicht und schätzte, dass es irgendwann vormittags sein musste. Langsam drehte er den Kopf und erkannte nun, wessen Berührung ihn aus dem Schlaf gerissen hatte. Sein Bruder stand neben seinem Bett.

    Zum ersten Mal seit ewigen Zeiten trug Itachi weder seinen langen Mantel, noch sein entstelltes Stirnband. Wären die Sharingan nicht gewesen, hätte er wie ein ganz normaler, junger Mann ausgesehen und Sasuke konnte es nicht verhindern, dass sein Bruder ihn nun plötzlich wieder an damals erinnerte, als sie noch Kinder gewesen waren.

    Itachi bemerkte den Blick seines Bruders. Er legte eine Hand auf Sasukes Stirn und sagte schlicht: "Du hast Fieber." Das Bißchen Vernunft in ihm, das nicht vom Fieber unterdrückt war, schrie in diesem Moment auf. Sasuke dachte darüber nach, ob er diese Hand beiseite schlagen sollte, aber er hatte einfach nicht die Kraft dazu.

    Stumm sah er zu, wie sein Bruder ein Tuch in eine Schüssel mit Wasser tauchte. Irgendwann als Kind hatte er auch mal hohes Fieber gehabt, so hoch, dass seine Eltern um sein Leben gebangt hatten. Seine Mutter war Tag und Nacht an seinem Bett gesessen und hatte über ihn gewacht, bis zur völligen Erschöpfung, aber erst als sich eine erste Besserung gezeigt hatte, war dann nicht mehr sie sondern auch andere Mitglieder des Clans an seinem Bett gesessen wenn er aufgewacht war. Er wusste nicht, ob es ein Traum gewesen war, aber einmal hatte er sogar geglaubt, seinen Bruder neben sich sitzen zu sehen.

    Heute war es die Wirklichkeit. Auch wenn sein Verstand vernebelt war, das hier war die Realität. Ihm war, als wäre er wieder das Kind von damals, hilflos ans Bett gefesselt. Würde doch nur gleich seine Mutter durch diese Tür kommen und ihm mit diesem sanften Lächeln bezeugen, dass alles gut werden würde.

    Itachi legte das Tuch auf seine Stirn und das Kühle Nass auf seiner erhitzten Haut tat unendlich gut. Sasuke wollte weinen. Er hatte Schmerzen und ihm war so heiß, dazu kam eine seltsame Übelkeit und das Schwindelgefühl, das bei jeder Bewegung einsetzte. Doch am schlimmsten war diese starke Sehnsucht, von jemand in den Arm genommen zu werden. Ihm wäre es in diesem Augenblick sogar egal gewesen, wenn es Itachi gewesen wäre. Er sehnte sich so sehr nach menschlicher Nähe. Am liebsten hätte er den Tränen freien Lauf gelassen, aber selbst in diesem Zustand gab es noch irgendwas in ihm, das ihn daran hinderte.

    Aniki... warum kann nicht alles wieder so sein wie früher?

    Endlich fielen ihm die Augen wieder zu und er fiel wieder in diesen tiefen, glücklicherweise traumlosen Schlaf.




    Als Sasuke das nächste Mal erwachte, war er bereits wesentlich klarer im Kopf. Er nahm an, dass er noch immer Fieber hatte, aber jetzt war er nicht mehr in diesem erbärmlichen Dämmerzustand und hatte seine Gefühle wieder einigermaßen unter Kontrolle. Er drehte den Kopf und sah dass er allein im Raum war.

    Endlich war er wieder soweit bei Verstand um zu erkennen, in welcher Gefahr er sich befand. Er erinnerte sich an sein erstes Erwachen hier. Itachi war bei ihm gewesen. Itachi, sein Todfeind. Der Mann, den er mehr als alles andere hasste. Und fürchtete. Automatisch tastete er mit seiner linken Hand nach seinem Kunai, stellte aber fest, dass sein Waffengurt nicht mehr an seinem Platz war. Dafür war seine rechte Hand bandagiert und unbrauchbar. Jetzt erinnerte er sich auch daran, warum. Mit der Hand hatte er den Kunai seines Bruders abgefangen. Das Messer hatte seine Handfläche glatt durchbohrt. Sehr erstaunt stellte er jetzt fest, dass die Hand säuberlich verbunden war.

    War das etwa Itachi gewesen?

    Er schob diesen beunruhigenden Gedanken beiseite. Er musste hier weg. Er musste weg von Itachi, oder wenigstens einen Kunai finden und diesem Bastard damit das Herz rausschneiden, er musste... Mühsam kämpfte er sich in eine aufrecht sitzende Position.

    Sasuke schob die Beine über die Bettkante und musste einen Moment innehalten, weil ihm schwindlig wurde. Rasende Übelkeit breitete sich in seinem Magen aus, aber er kämpfte dagegen an und rutschte zur Bettkante. Ganz langsam setzte er die nackten Füße auf den kalten Boden und stand auf. Er kam nicht einmal zwei Schritte weit, dann wurde die Übelkeit übermächtig und rasender Schwindel ließ seine Knie weich werden.

    Er fiel vornüber und prallte hilflos auf den Boden. Weil er versucht hatte, sich mit den Händen abzustützen, raste gleißender Schmerz durch seine Hand und er prallte mit dem Gesicht voran auf das polierte Holz des Fußbodens. "V-Verflucht...", keuchte er und versuchte, sich in die Höhe zu stemmen. Beinah hätte er sich übergeben müssen und sank sofort wieder zurück. Warum nur? Warum war er so schwach? Das Blut rauschte in seinen Ohren und er hörte seinen eigenen Herzschlag. Ihm war so heiß und der kühle Fußboden unter ihm brachte ihm nur wenig Linderung.

Kommentare Seite 1 von 1
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Namine Uchiha ( 54385 )
Abgeschickt vor 442 Tagen
[BEEP] was is da für ne Story vor diesen Kapitel mochte ich die Geschichte aber Yaoi und Inzest ist zu viel für mich * Nervenzusammenbruch erleid*
Yoko ( 45456 )
Abgeschickt vor 583 Tagen
I-wie ein bisschen bescheuert. Die beiden sind BRÜDER! ECHT JETZT!
Suigetsugirl*-* ( 34283 )
Abgeschickt vor 838 Tagen
Die Geschichte ist echt schön ^^ Aber auch traurig... :'( :)
itachilove ( 00372 )
Abgeschickt vor 1040 Tagen
Mir kammen am ende fast tränen, aber echt toll geschrieben grosses komplimend