Naruto Story

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1 Kapitel - 2.483 Wörter - Erstellt von: Chilo - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 5.617 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier eine kleine Naruto Geschichte!

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    Kapitel 1: Abschied von zu Hause

    Fast sehnsüchtig warf Sasuke einen letzten Blick auf das Dorf. Noch war Zeit genug, um umzukehren. Aber er wusste, dass er nicht dort hin gehörte. Die Stille und der Frieden von Konoha waren nicht für ihn. Er hatte nur ein Ziel, und das war seine Rache. Deswegen musste er heute dieses Dorf verlassen, obwohl die Hokage es ihm verboten hatte.

    Er hatte die Nachricht erhalten, dass Itachi ganz in der Nähe des Nachbardorfes gesichtet worden war. Dieses Chance durfte er sich nicht entgegen lassen. Endlich war es soweit, endlich würde er seinen Bruder wieder sehen. Er hatte so lange auf diesen Moment gewartet.

    Ohne Bedauern drehte er sich um und wollte sich auf den Weg machen.

    Bevor er den ersten Schritt machen konnte, zischte etwas durch die Luft und bohrte sich nur wenige Zentimeter vor seinem Fuß in den Boden. Gelassen schweifte Sasukes Blick von dem Kunai hoch zu dem, der ihn geworfen hatte. Naruto stand mit verschränkten Armen vor ihm. "Wo willst du hin?"

    Sasuke zog die Augenbrauen hoch. "Seit wann geht dich das was an, Dobe?"

    Naruto kam auf ihn zu. "Du brauchst gar nicht zu antworten. Ich weiß genau, warum du dich mitten in der Nacht wie ein Dieb aus dem Dorf schleichst. Du willst Itachi finden."

    "Dann stell keine dummen Fragen und geh mir aus dem Weg."

    "Tsunade hat dir ausdrücklich verboten, das Dorf zu verlassen!", sagte Naruto wütend. "Nachdem du schon zum zweiten Mal zu Orochimaru gehen wolltest, verliert sie langsam die Geduld mit dir. Weißt du, was passiert, wenn du dich jetzt wieder fortschleichst?"

    Gleichgültig zuckte Sasuke die Schultern. Er wollte sich an Naruto vorbeischieben, aber der hielt ihn fest. "Dann sage ich es dir! Sie wird dich endgültig zum Nuke-Nin erklären! Einmal bist du haarscharf daran vorbeigeschlittert! Aber wenn du jetzt gehst, dann wirst du ein Abtrünniger und kannst nie mehr ins Dorf zurückkehren! Begreifst du überhaupt, was das heißt?"

    "Das ist mir scheißegal!", fauchte Sasuke. "Itachi ist hier ganz in der Nähe! Zum ersten Mal hat er sich eine Blöße gegeben und unsere Leute konnten ihn sichten! Dobe, dieser Mann hat meine Familie ausgelöscht. Begreifst du denn nicht, dass ich zu ihm gehen muss?"

    "Ist dir mal in den Sinn gekommen, dass Itachi wollte, dass du von seiner Anwesenheit weißt? Vielleicht ist es eine Falle!"

    "Das kümmert mich nicht. Ich muss das tun, Naruto, und du wirst mich nicht aufhalten."

    "Verdammt!", schrie Naruto. "Tsunade wird ganz sicher die Anbu hinter dir her schicken! Orochimaru hat es noch immer auf dich abgesehen. Als Abtrünniger bist du eine Gefahr! Sie werden nicht zögern, dich zu töten!"

    Erschöpft schüttelte Sasuke den Kopf. Warum wollte es keiner verstehen? Er mochte Konoha, aber er lebte nur noch für seine Rache. Um Itachi endlich gegenüberstehen zu können, hätte er sich sogar sein Herz rausreißen lassen. Und irgendwie fühlte sich das so an. Er brach sämtliche Brücken hinter sich ab. Ihm war wohl bewusst, dass er seine Freunde und sein zu Hause nie wiedersehen würde.

    Zweimal schon hatte er Konoha den Rücken gekehrt. Bei ersten Mal hatte Naruto ihn zurückgeholt, beim zweiten Mal war er selbst zurückgekommen, weil er begriffen hatte, dass Orochimaru ihm nicht das geben konnte, was er wollte. Tsunade war so wütend gewesen. Beinahe wäre er schon damals aus dem Dorf verbannt worden aber weil seine Freunde sich für ihn eingesetzt hatten, hatte er bleiben dürfen. Eine dritte Chance würde es nicht geben.

    Die Anbu würden ihn verfolgen und diesmal würden sie es mit dem Auftrag tun, ihn zu töten.

    "Ich kann nicht anders, Naruto."

    "Ich kann dich nicht gehenlassen!" Sasuke hob eine Hand und formte ein Fingerzeichen. Alarmiert machte Naruto einen Schritt nach hinten. "Du willst mich angreifen?"

    "Ich bin zu allem entschlossen, Naruto." Das war er tatsächlich, und wäre es nötig gewesen, hätte er sogar seinen besten Freund angegriffen, um Itachi suchen zu können. Aber Naruto rechnete nicht mit dem, was Sasuke wirklich vorhatte. Als der blonde Shinobi die Sharingan sah, war es bereits zu spät. Seine Augenlider fielen zu und sein Kinn sank langsam auf seine Brust. "Lebwohl, Naruto.", sagte Sasuke bedauernd und ließ die Hände sinken. Stumm sank Naruto auf die Knie und fiel dann ins Gras.

    Ohne zurückzublicken machte Sasuke sich auf den Weg.




    Seine Hände zitterten. Sasuke hasste sich dafür, aber er konnte es nicht ändern. Er fühlte deutlich die Anwesenheit seines Bruders, auch wenn er ihn noch nirgends sehen konnte. Er befand sich mitten im Wald, eigentlich noch weit weg von dem Dorf, wo Itachi zuletzt gesichtet worden war. Trotzdem spürte er mit jeder Faser seines Körpers, dass Itachi in der Nähe war.

    Das beunruhigte ihn. Vielleicht hatte Naruto recht gehabt, vielleicht war es tatsächlich eine Falle. Aber konnte und wollte nun nicht mehr zurück. Bald würden sie Naruto finden und Tsunade würde sehr schnell mitkriegen, was abgelaufen war. Dann würde sie die Anbu losschicken. Sasuke hatte jetzt kein zu Hause mehr. In dem Moment, als er Konoha den Rücken gekehrt hatte, hatte er tatsächlich alles bis auf seine Rache verloren.

    "Ich wusste, du würdest kommen." Die tiefe Stimme Itachis hallte durch die Nacht und Sasuke erschrak bis ins Mark. Hastig zog er seinen Kunai und sah sich angestrengt um.

    Itachi trat aus den Schatten der Bäume und bedachte seinen jüngeren Bruder mit einem abschätzigen Blick. Ein Windstoß erfasste sein schwarzes Haar und er strich es sich mit einer Hand aus dem Gesicht. Ihre letzte Begegnung war über drei Jahre her. Itachi hatte sich nicht sehr verändert. Er war noch immer derselbe arrogante Bastard wie damals. Und er brachte Sasukes Blut zum Kochen. Die Angst war verflogen und zurück blieb nur blinder Hass.

    Mit einem Schrei stürzte er sich auf seinen Bruder.




    "Wo ist Sasuke?"

    "Ich weiß es nicht."

    "Wer hat dich niedergeschlagen?"

    "Niemand! Ich bin einfach... öh... eingeschlafen!"

    "Ah ja, und das wohl ganz ohne fremde Einwirkung, was?"

    "KLAR!"

    Naruto war ein schlechter Lügner. Man sah es ihm deutlich an, dass er log. Für einen Freund. Aber das würde Sasuke auch nicht retten. Diesmal nicht. Tsunade hatte lange mit sich gerungen, während die Anbu versucht hatten, aus dem verstockten Naruto, den man vor etwa einer halben Stunde bewusstlos vor dem Dorf gefunden hatte, herauszubringen. Inzwischen hatte sie eine Entscheidung gefällt, auch wenn es ihr schwer gefallen war.

    "Genug.", sagte sie laut und die Anbu ließen Naruto in Ruhe um die Hokage erwartungsvoll anzusehen. Tsunade senkte den Blick und sagte gepresst: "Uchiha Sasuke... wird hiermit zum Abtrünnigen erklärt. Ich möchte, dass ihr ihn aufspürt und tötet. Da draußen ist er eine zu große Gefahr für uns, falls er Orochimaru in die Hände fällt. Findet ihn. Schnell."

    "Jawohl!", schrie der Anführer des Teams und noch bevor Naruto protestieren konnte, war das fünfköpfige Team verschwunden.

    "NEIN!", brüllte Naruto. "Sasuke ist kein Verräter! Sie... sie können ihn doch nicht umbringen, nur weil er das Dorf verlassen hat!"

    "Naruto.... es tut mir wirklich sehr leid. Sasuke hat sich zum dritten Mal gegen uns gestellt. Er ist unberechenbar geworden, ich will nicht, dass aus ihm ein zweiter Uchiha Itachi wird. Es ist besser, wenn wir ihn jetzt beseitigen. Dieser Junge... er ist gefährlich. Das war er immer schon."

    "Das lasse ich nicht zu! Ich werde ihn beschützen, ich..."

    "Naruto?" Tsunade stellte sich vor den blonden Ninja, der sie aus großen, blauen Augen anblickte. "Du gehst nirgendwo hin." Ihr Arm zischte vor und ihre Faust bohrte sich in seinen Bauch. Zum zweiten Mal heute sackte Naruto in sich zusammen und verlor das Bewusstsein, bevor er den Boden berührte.




    Blitzartig formte Sasuke Fingerzeichen. Seine Hände wurden auseinander gerissen als sich sein Chakra explosionsartig in seiner Brust sammelte. Heftiger Schmerz raste durch seinen Körper und er glaubte, auf der Stelle das Bewusstsein zu verlieren. Als er wieder klar sehen konnte, kam Itachi auf ihn zu gerannt. Er grinste.

    Als Itachi schon ganz nah war, holte er tief Luft und dann stieß er einen Feuerball aus. Nur diesmal war es kein echtes Feuer. Es war das blaue Feuer des Chidori, das alles, was es berührte, auffraß.

    Itachi riss seine Augen weit auf. "Kinjutsu!", stieß er hervor, als er den Ernst der Lage erkannte. Im letzten Moment sprang er auf die Seite, aber er war nicht schnell genug. Das blaue Feuer erfasste seine Schulter und er schrie auf, als es sich durch seinen Mantel fraß und die Haut darunter verbrannte.

    Der Triumph hielt für Sasuke nicht lange an. Sein Magen zog sich schmerzhaft zusammen und er presste sich die Hand auf den Mund, als etwas seine Speiseröhre nach oben kroch. Er spürte metallischen Geschmack im Mund. Blut sickerte durch seine Finger. Kinjutsu, verbotene Techniken, waren immer ein zweischneidiges Schwert. Sie forderten immer ein Opfer, deswegen waren sie ja verboten. Aber er konnte Itachi nur damit wirklich treffen. Was mit ihm passierte, war ihm ganz egal. Und wenn es seinen ganzen Körper zerreißen würde, dieses Opfer würde er gerne in Kauf nehmen, wenn er Itachi mit in den Tod nehmen könnte.

    Er spuckte das Blut aus und wischte sich die Hand achtlos an seiner Hose ab. Es war noch nicht vorbei. Nicht solange er noch ein bißchen Kraft übrig hatte.

    Er hatte den Gedanken kaum zu Ende gedacht, da tauchte Itachi wie aus dem Nichts direkt vor ihm auf. Er hatte plötzlich einen Kunai in der Hand und riss den Arm hoch, zielte auf Sasukes Gesicht. Der Hass, der aufs neue in ihm entflammte, als er in Itachis Gesicht sah, half ihm, sich zu beherrschen und angemessen zu reagieren. Anstatt auszuweichen, wie Itachi es wohl erwartet hatte, riss er eine Hand hoch.

    Mit einem widerlichen Laut bohrte sich die Klinge in seine Handfläche und sein eigenes Blut spritzte ihm ins Gesicht. Aber Sasuke fühlte den Schmerz nur noch wie durch eine dichte Wand, am Rande seines Bewusstseins. Er grinste Itachi an. "Hab ich dich!" Seine Finger schlossen sich um den Kunai und Itachis Hand, obwohl sie schon fast taub waren. Er spürte vertrauten, brennenden Schmerz als das Siegel aufbrach und die schwarzen Male Orochimarus seine Haut überzogen.

    Ein Schrei wie von Tausend Vögeln schallte über die Gegend hinweg und die Bäume erstrahlten in blauer Farbe, als das Feuer des Chidori in seiner Handfläche loderte. Sasuke riss seine Augen weit auf, um mit den Sharingan jede Art von Illusionskunst sofort durchschauen zu können. Und mit einem Schrei stieß er seinen Arm vor, zielte direkt auf die Brust seines Bruders.

    Stirb! Verrecke endlich, du dreckiger BASTARD!

    Im Geiste hatte er schon gesehen, wie er den Brustkorb seines Bruders traf und ihn mit dem Chidori sprengte. Aber Itachi reagierte blitzschnell und überlegt. Er nahm die freie Hand hoch und fing Sasukes Hand ab. Ihre Finger gruben sich in die Hand des anderen und Itachi schrie auf, als das Feuer des Chidori seine Hand verbrannte und seinen Arm entlangwanderte.

    Aber der Triumpf war nur von kurzer Dauer, denn auch wenn es Sasuke ein weiteres Mal gelungen war, Itachi zu verwunden, so hatte es sein Bruder trotzdem geschafft, eine eigentlich tödliche Attacke abzuwehren. Sasuke wusste, dass es vorbei war. Er hatte seinen letzten Rest an Kraft verbraucht.

    Itachi ließ den Kunai los und riss seinen verwundeten Arm von Sasuke los. So schnell, dass selbst Sasuke es kaum erkennen konnte, drehte er sich um die eigene Achse und verpasste seinem Bruder einen heftigen Tritt vor die Brust. Sasuke flog durch die Luft und prallte ungebremst mit dem Rücken gegen einen Baum. Der Aufprall presste ihm die Luft aus den Lungen und er konnte nicht einmal mehr schreien. Hart stieß er mit dem Hinterkopf gegen den Baum, bevor er daran entlang auf den Boden sackte.

    Es dauerte lange, bis er wieder klar sehen konnte. Itachi stand mit dem Schwert in der Faust vor ihm. Sasuke wollte etwas tun, aber er fand nicht einmal die Kraft, den Arm zu heben. Es war vorbei. Bittere Tränen der Niederlage brannten in seinen Augen. Was habe ich all die Jahre getan? All das Training, die Kinjutsu, all die Schmerzen... es war alles UMSONST!

    Verzweifelt sah er hoch zu dem Mann, den er mehr als alles andere auf der Welt hasste, und wartete auf den Tod. Er hatte versagt und wünschte sich nun nur noch, dass Itachi es schnell hinter sich bringen würde. Sasuke würde dem Tod mit offenen Augen entgegentreten. Alle Kraft die er noch hatte verwandte er darauf, seine Augen offen zu halten und seinen Bruder anzustarren.

    "Du hast es noch immer nicht begriffen, Sasuke." Er hörte die Stimme verzerrt, dumpf wie durch Watte. "So kannst du mich nicht besiegen." Ungläubig sah er zu, wie Itachi das Schwert wegsteckte. "Wenn du mich das nächste mal herausforderst, solltest du stark genug sein, um mir die Stirn zu bieten."

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