Partnerwahl 6

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1 Kapitel - 1.671 Wörter - Erstellt von: Caroneier - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 1.594 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Das war doch nicht sein ernst.
    Doch Potter knallte mir wütend den Zettel vor die Nase und da konnte ich es selbst sehen.
    Mit verschnörkelter Schrift stand mein Name auf dem Pergament und ich blickte finster auf.
    Potter grinste jetzt und ich starrte düster zurück.
    „Na, wir werden bestimmt viel Spaß haben“, meinte er sarkastisch und ließ sich dann auf seinen Platz fallen.
    Nachdem jeder einen Partner hatte begann das große Stühlerücken und ich fand mich neben Potter wieder.
    „Das kann ja was werden“, seufzte ich und schlug mein Buch auf.
    Dieser Trottel hatte doch überhaupt keine Ahnung vom Tränkebrauen.
    „Hast du etwa Angst vor Herausforderungen, Malfoy?“
    Potter grinste mich hämisch an und ich ignorierte ihn einfach, was ihn ziemlich wütend machte.
    Doch er beugte sich ebenfalls über sein Buch und las das Kapitel durch.
    Als wir fertig waren gingen wir zum Zutatenschrank und holten die Sachen.
    „Lass das liegen, das brauchen wir nicht“, meinte ich und beobachtete Potter, der gerade nach einem gelben Kraut griff.
    „Das steht aber im Buch.“
    „Ja, aber wenn wir etwas von dem hier nehmen, wird der Trank viel intensiver und wir brauchen nur die Hälfte.“
    Potter warf mir finstere Blicke zu und ich seufzte.
    „Glaub mir einfach, okay? Das ist auch meine Arbeit.“
    Er warf mir noch ein paar missmutige Blicke zu und schmiss dann das Kraut wieder in den Schrank zurück.
    Ich lächelte zufrieden und wir machten uns wieder auf den Weg zu unserem Platz.
    Viele Schüler belächelten uns und ich schickte böse Blicke in jede Ecke, ausgenommen in die, in der Catherine mit Weaslbe saß.
    Sie hatte es auch nicht viel besser getroffen als ich und so wandte ich mich dem leeren Kessel zu.
    „Ich denke nicht, dass dir die Anleitung etwas sagt“, meinte ich und deutete auf das Buch.
    Potter kniff seine Augen zusammen und ich setzte mein übliches arrogantes Gesicht auf.
    „Ich bin nicht dämlich, im Gegensatz zu dir kann ich mir das auch gar nicht leisten“, knurrte Potter und ich warf ihm einen überheblichen Blick zu.
    „Tja, gut dass ich nicht alles in Anspruch nehme, was ich mir leisten kann.“
    Potter verdrehte die Augen und ich warf die ersten Zutaten in den Kessel.
    „Mach einfach das, was ich sage, dann sollte das eigentlich was werden.“
    „Wenn du glaubst, ich spiele hier dein Helferlein, dann hast du dich aber gründlich getäuscht.“
    Meine Güte, der wollte wohl, dass wir am Schlechtesten von allen abschnitten.
    „Wir beide wissen, dass ich der Bessere in diesem Fach bin. Also versau uns nicht alles und zerkleinere das.“
    Ich schob ihm ein paar Kräuter hin und Potter seufzte.
    Ich warf ihm ein paar warnende Blicke zu und er warf mir genervte Blicke zu.
    Doch er machte, was ich ihm gesagt hatte und ich bearbeitete zufrieden meine Zutaten weiter.
    Schließlich waren wir für heute fertig und Potter wollte gerade umrühren, als ich ihm den Löffel aus der Hand riss.
    Potter starrte mich fragend an und ich rührte um.
    „Das hätte ich auch noch hinbekommen“, knurrte er und ich grinste überheblich.
    „Das bezweifle ich.“
    Potter warf mir eine Menge giftige Blicke zu, die ich allerdings mit meinem üblichen Grinsen wegsteckte.
    Das machte ihn wohl noch mehr sauer, doch er starrte in den Kessel und schien bis zehn zu zählen.
    Ich rührte derweil seelenruhig in dem Trank und beschloss dann, Potter doch noch die letzte Arbeit für heute machen zu lassen, da er mich sonst wohl noch mit seinen Blicken töten würde.
    „Hier“
    Ich hielt ihm den Löffel hin und er blickte mich misstrauisch an.
    „Worauf wartest du noch? Denkst du ich zieh den Löffel weg?“
    Potter riss mir mit finsterem Blick den Löffel aus der Hand und rührte dann um.
    Überraschenderweise sogar richtig herum und auch ungefähr im richtigen Tempo.
    Ich warf ihm anerkennende Blicke zu, doch er bemerkt sie nicht und ich zuckte mit den Schultern.
    Schließlich war Potter fertig und ich blickte über den Kesselrand während er mir missmutige Blicke zuwarf.
    „Scheint alles in Ordnung zu sein“, meinte ich und grinste ihn hämisch an.
    „Natürlich ist es das“, knurrte Potter und ich seufzte.
    „Du solltest besser nicht so überheblich sein, Potter“, erwiderte ich schroff und erntete gleich wieder böse Blicke.
    „Ich schlage vor, wir teilen uns die Arbeit“, schlug Potter schließlich vor und ich nickte.
    Ich hatte bestimmt keine Lust mich in meiner Freizeit mit dem abzugeben.
    Doch Snape sah das wohl anders.
    „Sie wollen doch nicht meine Anweisungen umgehen?“, meinte er und starrte uns finster an.
    „Ich denke, wir können das selbst aufteilen“, knurrte Potter und Snape warf ihm feindselige Blicke zu.
    Na toll, so kam er bestimmt nicht weit.
    „Professor, ich denke es ist am sinnvollsten und effektivsten so“, warf ich deshalb ein.
    Snape drehte sich zu mir und strich sich seine Haare ein wenig beiseite, um mich mit seinen schwarzen Augen mürrisch zu mustern.
    „So, denken Sie das?“
    Ich nickte und Snape rümpfte seine Nase.
    „So leid es mir auch tut, Mr. Malfoy. Sie müssen Sich wohl auch an die Regeln halten und so mit Mr. Potter zusammenarbeiten.“
    „Das wär ja das erste Mal“, murmelte Potter neben mir, doch Snape hatte es nicht gehört.
    Na ja, auch nicht weiter schlimm. Snape würde es schon nicht mitbekommen, wenn ich mich um den Trank und Potter sich um den Aufsatz kümmern würde.
    Obwohl, wenn Potters Aufsätze genauso schlecht wie seine Tränke waren, dann würde er wohl doch etwas merken.
    Als hätte Snape meine Gedanken erraten, meinte er:
    „Denken Sie nicht einmal daran, das doch zu umgehen. Beachten Sie meine Anweisungen nicht, wird sich das negativ auf Ihre Note auswirken. Und ebenfalls auf Ihre Hauspunkte.“
    Bei letzterem wandte er sich Potter zu und ich grinste hämisch.
    Potter seufzte genervt und Snapes Mundwinkel bewegten sich ein paar Millimeter nach oben.
    „Sie sollten Sich doch eigentlich freuen, da Sie mit dem Auserwählten zusammen arbeiten dürfen. Dieses Glück hat nicht jeder, Mr. Malfoy. Sie sollten es zu schätzen wissen.“
    Snape grinste Potter spöttisch an und auch ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen.
    Snape machte sich wieder auf den Weg zum Pult und Potter durchbohrte seinen Rücken mit hasserfüllten Blicken.
    Ich dachte mir meinen Teil und machte mich dann genervt schon mal ans Aufräumen.
    Potter half mir und so waren wir bald fertig.
    „Ich hab echt was Besseres zu tun, als mich mit dir zu treffen. Und wenn du nicht sofort zu ihm rennst, dann sollte Snape nichts mitbekommen.“
    Potter sah mich eindringlich an und ich seufzte.
    „Der kriegt was mit, glaub mir. Außerdem will ich dir den Aufsatz lieber nicht überlassen. Und der Trank steht eh nicht zur Debatte.
    Und ich mach bestimmt nicht die ganze Arbeit allein.“
    Potter starrte mich grimmig an und ich warf ihm giftige Blicke zu.
    „Kannst du nicht etwas dagegen machen, ihn fragen, ob wir nicht andere Partner haben können? Snape tut doch sonst alles für dich.“
    Potter sah mich erwartungsvoll an und ich fragte mich, ob er das vorhin denn nicht mitbekommen hatte.
    „Stimmt, er ist mein Dumbledore“, entgegnete ich und er warf mir genervte Blicke zu.
    „Hör zu, Potter. Snape hat es doch vorhin schon gesagt, wir können die Partner nicht tauschen, da kann selbst ich nichts machen.“
    „Dann sehn wir uns wohl morgen Nachmittag“, meinte Potter trocken.
    „Tut mir leid, da kann ich nicht. Morgen Abend wär besser.“
    „Da kann aber ich nicht. Was hast du denn morgen wichtiges vor?“
    Dem würde ich bestimmt nicht erzählen, dass ich Nachhilfe hatte.
    „Das geht dich doch nichts an.“
    „Tja, dann musst du deine Termine wohl verschieben“, war alles, was Potter dazu zu sagen hatte.
    „Verschieb du doch deine. Oder was ist so wichtig, dass du es nicht nachmittags erledigen kannst?“
    „Das werde ich dir bestimmt nicht erzählen.“
    Na toll, jetzt waren wir ja einen ganzen Schritt weiter.
    „Also, einer von uns muss nachgeben“, setzte ich an, doch Potter sah nicht so aus, als ob er nachgeben würde.
    „Ich habe morgen Abend keine Zeit“, meinte er nur und verschränkte stur die Arme vor der Brust.
    Bevor wir hier noch eine Stunde herumstanden, beschloss ich ausnahmsweise einmal nachzugeben, auch wenn es mir gehörig gegen den Strich ging.
    „Gut, Potter. Der Klügere gibt nach. Morgen Nachmittag in der Bibliothek. Aber übermorgen treffen wir uns, wann es mir passt.“
    Potter nickte und räumte seine Bücher zusammen.
    Ich tat es ihm nach und schließlich war die Stunde zu Ende und Snape erinnerte uns noch einmal daran, dass alles bis nächste Woche fertig sein musste.
    „Dann sind Sie für heute entlassen. Bis morgen.“
    Potter stand eilig auf und verließ fluchtartig den Raum und ich wartete auf Zabini um dann mit ihm zusammen zur nächsten Stunde zu gehen: Pflege magischer Geschöpfe.

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