Tage wie diese 14

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1 Kapitel - 1.116 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 1.340 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Und weiter geht es! Ich hoffe, es gefällt euch!

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    Die Ferien gingen relativ schnell rum und Tom ließ mich einfach nicht los. Es kam öfter vor, dass ich ihn auch außerhalb von meinen Träumen sah, geschweige denn die unzähligen Male, die ich von ihm träumte. Ich war mir in allem was ich tat so unsicher, aber eines wusste ich: dass ich mich wirklich in ihn verliebt hatte. Ich konnte kaum erwarten, dass der Tag endlich rum war und ich einschlafen konnte und war enttäuscht, wenn ich morgens wieder aufwachte. Der Gedanke etwas zu unternehmen, damit ich Tom auch in Wirklichkeit spüren konnte und nicht immer nur in meinen Träumen sehen konnte, erhärtete sich in mir. Das Problem dabei war nur der Hinweis in dem Buch über die schwarze Magie, aber vielleicht war das ja alles nicht so tragisch, wie es sich anhörte. Ich musste unbedingt in die verboten Abteilung in der Bibliothek. Genau das hatte ich mir heute Nacht zur Aufgabe gemacht. Ich wartete, bis alle in meinem Schlafsaal eingeschlafen waren und zog mir dann meinen Umhang über. Das war nicht mein normaler Umhang, sondern der Tarnumhang, den ich James heute Morgen abgeschwatzt hatte. Ich schloss die Tür des Gemeinschaftsraums und stieg den engen Treppenturm hinunter, um mich kurze Zeit später auf dem Gang zur Bibliothek wiederzufinden. Als ich in der Bibliothek ankam, waren die Lichter gelöscht worden und nur ein paar mickrige Kerzen spendeten noch Licht. Ich schlich durch die Gänge und wollte mich gerade freuen, dass es hier so leer war, konnte ich ein miauen vernehmen und Filch krächzendes Geschimpfe, das durch die Gänge hindurch zu hören war. Ich presste mich in einen Regalvorsprung und hoffte das Beste. Filch trampelte mit Mrs. Norris an mir vorbei und ich hielt die Luft an. Nachdem ich mich gründlich umgesehen hatte und sicher war, dass sie außer Sicht- und Hörweite waren, setzte ich meinen Weg fort. Ich ließ meinen Blick über die hohen regale schweifen, immer auf der Suche nach einem Titel, der mir was sagen würde. Alsbald hatte ich einen gefunden und durch einen kleinen „Accio“- Zauber war das Buch mit dem mysteriösen Titel „Träumen wagen!“ schnell in meiner Hand. Als ich das Register aufschlagen wollte, spürte ich eine Hand auf meiner Schulter und erschrak fast zu Tode. Das war mein Ende. Filch war zurückgekommen und ich musste bis in alle Ewigkeit nachsitzen. Ich drehte mich langsam um. „July, was machst du denn mitten in der Nacht hier?“, fragte mich Eric mit verwundertem Blick. Gott sei Dank. „Hast du mich erschreckt Eric. Ich brauchte ein Buch…was machst du?“ „Ich bin doch Schülersprecher und Vertrauensschüler, mach meinen abendlichen Rundgang!“ Ach stimmte ja. „Du verrätst mich doch nicht oder?“ „Nein, aber jeder andere hätte es tun können. Pass in Zukunft lieber besser auf! Ich will dich nicht bei den Quidditschtrainingen vermissen müssen, nur weil du nachsitzen musst!“, lachte Eric leise und ich dankte ihm. „Sei vorsichtig mit dem Buch, das du da unterm Arm hast. Die sind nicht umsonst verboten!“, flüsterte er, schenkte mir noch ein warmes Lächeln und verschwand dann zwischen den Gängen. Ich mochte ihn gern.
    In meinem Gemeinschaftsraum sorgte ich mit „Lumos“ für Licht und blätterte in dem schweren Buch. Die Seiten waren schwarz und die Schrift leuchtete mir wie entgegen. Ich musste nicht lange suchen, bis ich auf das gewünschte Kapitel stieß. „Träume wahr werden lassen“, hieß es und umfasste nur ein paar Seiten. Die ersten zwei waren die Aufklärung über Nebenwirkungen und die Vorsicht, die man dem Projekt entgegenbringen sollten. Dafür, dass es ein Buch über schwarze Magie war, nahmen die die Aufklärung sehr genau. Ich vergewisserte mich, dass ich mit dem Zauber keinen Schaden anrichten konnte, las ich mir die Beschreibung des Zaubers durch und anschließend die des Tranks, der ebenfalls benötigt wurde. Der Zauber war im Gegensatz zum Trank ein Kinderspiel, da würde ich auf jeden Fall fremde Hilfe brauchen.
    Später in meinem Bett dachte ich noch lange nach, ehe ich einschlief und meinen Tom endlich wieder in die Arme schließen konnte, wenn auch nur für kurz. „Hey July, na wie geht’s dir heut? Warum so spät?“, murmelte er in meine Haare. „Musste was nachschauen. Ich denke, ich habe einen Weg gefunden, wie wir zusammen sein können!“, ich sah ihn aufmerksam an, um an seiner Mimik abzulesen, was er wohl denken könnte. „Und das wäre welcher?“ „Naja, manchmal da schaffst du es doch mit quasi in der Realität kurz zu besuchen oder?“ „Ja, da hast du recht. Aber immer nur für ein bis zwei Sekunden, stärker reichen meine Zauber nicht aus!“, antwortete er. „Ich habe einen Zauber, der dich zu mir rüber bringt und dann trinkst du einen Trank, damit du bleiben kannst!“ „Hört sich alles ziemlich einfach an. Wo ist der Haken?“ „Es ist ein schwarzer Zauber, aber ich konnte bis jetzt noch nicht lesen, dass er irgendwelche großen Gefahren mit sich bringt!“, meinte ich zögerlich. „na wenn es nur das ist!“, stieß er froh aus und ich sah ihn verwundert an. „Naja, ich verwende nicht gerne schwarze Magie, das ist nicht gut, schwarze Magie ist nie gut!“ Tom warf mir eindringliche Blicke zu. „Schwarze Magie holt mich zu dir, was soll daran schlecht sein?“ Ich sah ihn lange an bis ich antwortete. „Ich würde es nicht tun, wenn ich dich nicht so sehr lieben würde!“, sagte ich langsam und beobachtete jede seiner Regungen. Plötzlich fiel mir wieder Brenda und ihr Schicksal ein, doch ich verwarf den Gedanken an sie schnell wieder, weil der Schmerz der Eifersucht zu tief saß. Ich schenkte Tom ein leichtes Lächeln und er ließ das Thema auf sich beruhen. „Macht der Trank oder der Zauber Probleme?“, fragte er mit Besorgnis in der Stimme. „Der Trank noch eher, der Zauber ist ein Kinderspiel!“ „Das schaffst du schon, mein Schatz, du bist doch eine begabte Hexe!“, entgegnete mir Tom und ich schmiegte mich an ihn. Kurz darauf riss mich Beth aus dem Reich der Träume, um mich zum Frühstück zu wecken.

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