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Tage wie diese 1

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1 Kapitel - 1.176 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 2.523 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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Neue Freunde sind natürlich ebenfalls sehr willkommen!

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    Während des Essens bekam ich das Tagebuch einfach nicht aus dem Kopf. Was hatte dieser Tom denn so schlimmes angestellt? Er tat mir so leid. Ich musste das Buch unbedingt weiterlesen. „Hey pass doch auf!“, rief Eric verärgert und ich schaute von meinem Teller auf. Crone, meine Eule war haarscharf an seinem Kopf vorbeigeflogen. Meine Eule hatte die Angewohnheit immer abends die Post zu bringen, weshalb auch immer. Ich löste die Briefe von ihren Krallen und so schnell wie sie gekommen war, flog sie auch schon wieder weg. „Und spannende Post dabei?“, fragte mich Robert, der hinter mir aufgetaucht war. „Verschwinde!“, zischte ich und er setzte sich trotzdem neben mich. „Hör zu July, es tut mir wirklich leid, lass uns doch noch mal reden!“, er schenkte mir seinen Dackelblick an. „Hau ab!“, fauchte ich noch einmal, doch Robert ignorierte das einfach und nahm meine Hand. Ich riss sie ihm weg und er sah mich beleidigt an. Ich verengte meine Augen zu Schlitzen und gerade als ich noch etwas hinzufügen wollte, erhob sich Eric und zog Robert weg. „Kommt mit und lass sie endlich in Ruhe!“, herrschte er ihn an. Ich formte ein leises Danke an Eric mit den Lippen und der lächelte mir zu. Er war einer meiner Freunde und spielte zusammen mit mir als Treiber in unserer Quidditschmannschaft. Robert war leider Sucher und so konnte ich ihm nicht aus dem Weg gehen, da er beim Training immer dabei war und zusätzlich auch noch unser Mannschaftskapitän. Ich schaute dir Briefe in meiner Hand durch und erkannte Dads Handschrift auf einem. Ich brach das Siegel und las den Text aufmerksam durch. Mein Vater informierte mich über die neuesten Geschehnisse in seinem Leben, und fragte mich ob bei mir alles in Ordnung sei. Ich beschloss ihm morgen zu antworten und öffnete den zweiten Brief. Es war die Hochzeitseinladung von meinem Bruder. „Lucas Scorpius Zabini Malfoy und Cecile Adele Krumm geben hiermit ihre Verlobung bekannt und laden zu ihrer Hochzeit am 24. Juli recht herzlich ein!“ Lucas hatte ich schon eine Ewigkeit nicht mehr gesehen und ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, ich würde ihn vermissen. Im Gegensatz zu meinen anderen Geschwistern war er mir so gar nicht ähnlich und wir verstanden uns nicht so gut. Unser Verhältnis war eher distanziert als eng. „Ich werde dann mal ins Bett gehen, ich bin hundemüde!“, erklärte mir Liz, die nun aufstand. Heute hatte sie bei mir gesessen, anstatt bei ihrem Haustisch Slytherin. „Kann ich dich allein lassen?“, fragte sie mich besorgt. „Natürlich!“, antwortete ich und nickte zu Bestätigung. „Na gut…ich sehe dich spätestens morgen!“ und mit diesen Worten war sie verschwunden. Ich machte mich auf den Weg zur Bibliothek, weil ich noch meinen Zaubertrankaufsatz schreiben musste. Dort angekommen, holte ich mir die passenden Bücher und machte mich ans Werk, doch nach zwei Seiten fiel mir fast die Hand ab und ich war mehr als gelangweilt. Ich hasste dieses Fach. Ich legte die Feder und schraubte das Tintenfass zu, dann holte ich meine neue Lektüre raus. Ich beschloss diesmal von vorne anzufangen. „13. Dezember er hat es wirklich gemacht. Ich hatte ja nicht mehr daran geglaubt, aber er hat mich tatsächlich gefragt, ob ich mit ihm zum Weihnachtsball gehen will. Unglaublich, ich bin der glücklichste Mensch auf der Welt. Er kann so charmant sein und seine Augen sind einfach ein Traum, dunkel und einfach faszinierend. Sein Wesen ist völlig einnehmend und ich möchte ihn jede Sekunde spüren. Ja, ich liebe ihn. 17. Dezember. Ist mir doch völlig egal, ob meine Freundinnen ihn komisch finden, sie müssen ihn ja nicht leiden können. Katelyn hat doch tatsächlich versucht, ihn mir auszureden. Die ist doch nur neidisch auf mein Glück. Derweil bin ich doch noch nicht einmal mit ihm zusammen, wir gehen doch lediglich gemeinsam auf den Ball. Ich bin mir meiner Gefühle zwar sicher, aber ich weiß nicht, ob er meine erwidert. Manchmal sieht er mich so kalt an, aber ich kann die Wärme, die von ihm ausgeht doch noch spüren, es ist einfach seltsam. 21. Dezember. Endlich war es so weit, der Ball war wunderschön. Tom tanzt einfach göttlich und er kann ein wahrer Gentleman sein. Er hat mich bis an die Pforte gebracht und mir dann einen zärtlichen Kuss gegeben und wollte sich dann zurückziehen. Ich habe ihn festgehalten und ihn noch einmal zu mir hingezogen. Um ihn erneut zu küssen, diesmal leidenschaftlicher und mein Gott…kann der gut küssen. Seine Haare fühlen sich außerdem so gut an, wenn ich mit meinen Fingern durchstreiche und sie fallen ihm immer so süß in die Stirn. Ich denke, ich bin heute das glücklichste Mädchen der Welt.“ Die nächsten Kapitel ähnelten sich vom Aufbau und auch vom Inhalt stark. „Entschuldigung, dass ich sie störe, aber es ist schon längst Schlafenszeit, Sie sollte ins Bett gehen!“, kam eine quickere Stimme von rechts und als ich aufsah konnte ich die knittrige Bibliothekarin erkennen, die mich pikiert musterte. Ich war so vertieft in das Buch gewesen, dass ich es vor Schreck fallen ließ und wieder aufheben musste. „Sie haben da was verloren!“, die Tante reichte mir ein vergilbtes Foto auf dem ein junger Mann zu sehen war. Er sah wahnsinnig gut aus. Ich drehte das Bild um und erkannte die schnörkelige Schrift Brendas wieder. In geschwungenen Buchstaben stand „Mein Tom“ da und ich steckte das Foto schnell ein, nachdem ich das laute Räuspern neben mir wahrnahm. „Es ist nun wirklich an der Zeit!“ Ich nickte und trollte mich schließlich in meinen Schlafsaal. Als ich später in mein warmes Bett unter die Decke kroch, konnte ich nur an Tom und Brenda denken. Sie waren anscheinend so ein glückliches Paar. Was dann wohl passiert war? Als ich versuchte einzuschlafen, spukte mir immer noch das Bild von Tom im Kopf herum. Er wirkte auf dem Bild ein wenig verschlossen, aber zugleich für mich anziehend. Er war kein Grinsetyp, der dastand und winkte, er machte eher den Eindruck, als wollte er das Foto nicht. Er hatte sich ein Lächeln auf die Lippen gezwungen und stand grad und kontrolliert da. Er strahlte eine Disziplin und zugleich eine Gelassenheit aus, die ich kaum fassen konnte, ich fand ihn faszinierend. Es dauerte noch eine geraume Weile bis ich schließlich eingeschlafen war.

Kommentare (5)

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Isabella Malfoy ( von: Isabella Malfoy)
vor 256 Tagen
Bitte schreib weiter,das kann doch nicht das ende sein 😲 bitte bitte bitte schreib weiter!Ich liebe die Story 💕
mika (09148)
vor 621 Tagen
Bitte bitte weiterschreiben! Oder ist die Geschichte jetzt vorbei? Hoffentlich nicht! Ich würde mich echt UNENDLICH freuen wenns weitergehen würde💜
mika
Keks (62247)
vor 802 Tagen
Ich muss weiter lesen ich will wissen ob Tom Riddle gemeint ist. Übrigens hast du richtig gute Idenn. *schleim*
Gwendolyn.R (63688)
vor 817 Tagen
Ich fand die Geschichte echt toll.Auch die anderen Teile waren echt gut.Würde mich freuen noch zu erfahren wie es weiter ging
secret (77159)
vor 1211 Tagen
Voll coole Story. Geht die nicht weiter?