James Potter 11

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1 Kapitel - 3.517 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 2.104 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    1
    7. Mai, 7. Schuljahr, Mädchenschlafsaal Ravenclaw, 17 Uhr

    Omann, jetzt grinste sie mich schon wieder so hämisch an.
    Jetzt schreibt er schon wieder Tagebuch, mei wie süß.
    Sie konnte mich doch mal. War ich froh, wenn der Tag vorbei war und dieser blöde Trank endlich seine Wirkung verlor. Es hätte mir gleich spanisch vorkommen sollen, als meine Freundin gut gelaunt zu mir in den Jungenschlafsaal gekommen war, nur Gott weiß, wie sie darein gekommen war, und mir einen dampfenden Becher Kaffe unter die Nase hielt.
    Ich hob verschlafen meinen Kopf und strich mir die Haare aus der Stirn, die ganz verwuschelt und verzaust vom Schlafen waren.
    Ich öffnete zaghaft meine Augen und blickte in Emilys Whiskyfarbene Augen.
    „Morgen mein Schatz!“, strahlte die mich an und gab mir einen Kuss zur Begrüßung.
    Warum war sie so verdammt guter Laune. Gestern hatten wir uns nach dem Abendessen noch gestritten, wegen irgendeinem nichtigen Grund, den ich schon wieder vergessen hatte.
    Die letzten Tage war sie immer so furchtbar gereizt gewesen und hatte wegen jeder Kleinigkeit einen riesen Terror gemacht.
    Ich sollte den Grund für ihr lachendes Gesicht, in das sich ein kleines leicht fieses Grinsen eingeschlichen hatte, noch früh genug erfahren.
    Ich nahm ihr so naiv, wie ich war, den Becher dankbar aus der Hand und wärmte mit dem heißen Gebräu meine Kehle.
    Ach, wie liebte ich dieses Getränk. Allein das Aroma, wenn es mir langsam in die Nase stieg und dann den ganzen Raum einnahm…
    Emily, die immer noch auf meiner Bettkante saß, sah mich jetzt erwartungsvoll an.
    „Ist was?“, fragte ich sie erstaunt.
    „Nein, was soll schon sein!“, meinte sie zuckersüß.
    Da war doch was im Busch.
    Aber nichtsahnend, wie ich war, lächelte ich sie an und zog sie näher zu mir heran.
    „Jetzt wo du schon mal da bist, sollten wir das doch mal auskosten, wenn wir schon mal das Zimmer und mein Bett ganz für uns haben!“
    Aber hallo.
    Hatte sie gerade etwas gesagt? Hm…
    Ich küsste sie leidenschaftlich und zog sie in meine Arme, was sie auch bereitwillig mit sich machen ließ.
    Ich liebe dich.
    „Ich dich auch!“, erwiderte ich ihr.
    Moment mal! Wir hatten uns doch gerade geküsst, als ich das gehört hatte.
    Ich löste mich von den weichen Lippen meiner Freundin und zog die Augenbrauen zusammen.
    Was hat er denn auf einmal?
    Ganz klar, ihre Lippen hatten sich nicht bewegt.
    Ich kniff die Augen zusammen und musterte Emily kritisch.
    „Was hast du mit mir gemacht!“, fuhr ich sie an.
    „Naja, da du dich ja nie in meine Lage reinversetzen kannst, oder versuchst, oder was auch immer, habe ich mir gedacht du sollst einen Tag mal so fühlen, wie ich und denken, wie ich!“, antwortete sie mir schnippisch.
    Ich sah sie sprachlos an.
    Plötzlich verspürte ich ein Ziehen in der Magengegend.
    Was war denn jetzt bitte los. Ich hatte doch noch gar nichts gefrühstückt, Hunger hatte ich aber auch keinen.
    Die anderen waren schon früher los um sich die besten Sachen zu reservieren, bevor Hugo aufstand.
    Ich wollte lieber noch ausschlafen und die Ruhe genießen, wenn endlich mal alle ausgeflogen waren und ich das Zimmer mal ganz für mich hatte. Für mich und Emily natürlich, was mir meistens lieber war.
    Aber jetzt war mir jegliche Lust zum rummachen vergangen und ich hatte Bauchschmerzen, die ich noch nie in meinem Leben gespürt hatte.
    Emily sah mich noch einmal triumphierend an und verließ dann, nachdem sie mir noch mal durch die verwuschelten Haare gestrichen hatte und mir einen Kuss auf die Lippen gedrückt hatte, das Zimmer. Irritiert sah ich ihr hinterher.

    Die Bauchschmerzen gingen auch nicht weg, als ich mich bereits auf dem Weg zu meiner ersten Unterrichtsstunde für heute machte. Ich war ja kein wehleidiger Kerl aber das war ja echt unerträglich. Am liebsten hätte ich mich wieder in mein Bett gekuschelt und die Decke bis zur Nase gezogen. Aber ich wollte mich ja schließlich nicht vor Emily blamieren, diesen Triumph würde ich meiner Liebsten nicht gönnen.
    Die würde sich noch umschauen, ich würde mir nichts anmerken lassen, schließlich war ich ja ein Kerl.
    Zum Glück hatten die Stunden getauscht und wir hatten jetzt nicht Zaubertränke bei Snape, wie vorgesehen, sondern Verwandlung bei McGonagall.
    Bin ich froh, die vielen Stufen bis zu Slytherins Kerkern hätte ich wirklich nur noch mit Mühe und Not überstanden. Ein Sack voller Mehl war bestimmt unternehmungslustiger, als ich in dem Moment.
    Außerdem hätte ich das Adlergesicht jetzt nicht ertragen können. Kein Wunder, dass Emily sich immer so mit ihm anlegte, wenn ich nur an den Kerl dachte, wurde mir schlecht.
    Anscheinend hatte ich nämlich nicht nur Emilys nicht enden wollenden Bauchschmerzen übernommen, sondern auch sämtliche Gefühle und Einstellungen von ihr.
    Ich fühlte mich unterdrückt und in meiner Männlichkeit verletzt.
    Oh Mist, die Türen zu meinem Klassenzimmer waren schon geschlossen, was nichts anderes bedeutete, als dass ich zu spät dran war. Und das auch noch bei McGonagall. Die schallt einen ja schon, wenn man nicht mindestens 5 Minuten vorher brav auf seinem Platz saß.
    Ich öffnete behutsam die Tür und meine Klasse inklusive meiner Lehrerin starrte mich an.
    „So so, Mister Potter, haben Sie sich auch aus dem Bett hoch bewegen können um mit 10 minütiger Verspätung endlich zu meinem Unterricht zu erscheinen!“.
    McGonagall musterte mich kritisch von oben bis unten.
    „Wie sehen Sie überhaupt aus! Ihre Krawatte sitzt schief, ihre Haare sind zersaust, haben sie heute überhaupt schon mal in den Spiegel gesehen!“.
    Stimmt, das hatte ich wirklich nicht. Ich hatte einfach nicht den Nerv dafür. Ich war damit beschäftigt diese nervigen Schmerzen in den Griff zu bekommen und meine Hausaufgaben zusammenzusuchen.
    Ich sah zu Emily, die hergerichtet wie immer auf ihrem Platz neben Rose saß.
    Ihr Gesicht war frei von jedem Stress und sie lächelte mich neckisch an.
    Omann, wie hielt die das nur immer aus.
    Sie saß da ganz locker, frisch und hübsch wie immer.
    „Tut mir Leid, Professor, aber mir ging es heute morgen überraschend nicht gut!“, antwortete ich ihr statt der bösen Worte, die mir auf der Zunge lagen.
    „Setzen Sie sich bitte nun endlich hin und schlagen Sie ihr Buch auf der Seite 138 auf. Die anderen fahren bitte damit fort, ihre Tischnachbarn in das Ding zu verwandeln, was Ihnen als Erstes zu der jeweiligen Person einfällt. Aber achten Sie bitte auch weiterhin darauf, dass Sie immer einen Gegenzauber parat haben!“
    Ich schlenderte zu meinem Tisch hin und ließ mich neben John nieder.
    „Na, alles wieder im Lot?“, fragte mich John, den ich heute Morgen, als er nach dem Frühstück zu mir gekommen war, ziemlich angeschnauzt hatte.
    „Ja, tut mir Leid, wegen vorher, ich war einfach ein bisschen angepisst!“
    „Hast du schon wieder Stress mit meiner Schwester?“, fragte er besorgt, da ja jeder Blinder die momentanen Spannungen zwischen mir und Emily mitbekam.
    „Nein, ist alles wieder in Ordnung. Sie ist nur manchmal ein bisschen anstrengend!“, antwortete ich ihm wahrheitsgemäß.
    „Das kenn ich, du solltest sie mal daheim erleben, wenn sie mit meinem Dad streitet!“
    Was redet er denn da schon wieder mit meinem Bruder? Muss der ihm immer alles brühwarm erzählen!
    Oh nein, jetzt ging das wieder los.
    Ich sah zu Emily, die mich nachdenklich musterte.
    Was schaut der mich denn bitte jetzt schon wieder so an!
    „Ja, entschuldigung, dass ich meine Freundin anschau!“, schnaubte ich.
    „Was hast du gesagt?“, John sah mich fragend an.
    „Ach nichts!“, knurrte ich und bekam einen verständnislosen Blick von John.
    Da ich zu spät dran war, hatte dieser mit Crabbe ein Team gebildet, da Goyle anscheinend krank war. Das hieß bei John, dass er Vinz im Minutentakt in irgendein anderes absurdes Ding verwandelte.
    Der ließ natürlich alles mit sich machen. Der war in den letzten sieben Jahren kein Stück klüger geworden und führte immer noch jeden Befehl, jetzt da Scorp nicht mehr da war, von John aus.
    So hatte ich wenigstens jetzt ein bisschen Ruhe.
    Ich sah mich um und lachte über einige ulkige Dinge, zu denen meine Mitschüler bestimmt nicht freiwillig geworden waren. Ich konnte mir kaum vorstellen, dass es so angenehm war, ein Kaktus zu sein, oder ein Schokomuffin, wie Crabbe.
    Oh jetzt war er ein Nilpferd. Ich lachte kurz und sah dann erneut zu meiner Freundin, die nun Rose von ihrer Gestalt als Pumuckl befreite.
    Ich hätte sie in ein Wiesel verzaubert, haha wie kreativ.
    „So, Mister Potter, haben Sie denn nichts zu tun?“
    Ich schreckte aus meine Gedanken hoch.
    Ohoh, das gab Ärger! Armer James!
    Das sehe ich genauso Emily, und du hast mir das eingebrockt.
    Ich warf ihr einen bösen Blick zu.
    „Äh…ich habe momentan keinen Partner, weil John doch mit Crabbe macht und ich bin übrig!“
    McGonagall schaute mich skeptisch an. So ganz überzeugt war Sie anscheinend nicht.
    „Also, Mister Potter, ihre Arbeitseinstellung lässt deutlich zu wünschen übrig!“
    Meine Güte, die sollte sich nicht so haben!
    „Jetzt stellen Sie sich doch nicht so an, als ob ich das alles hier nicht schon könnte. Sie wissen doch genau, dass ich ein Ass in Verwandlung bin, das kann ich doch alles im Schlaf!“
    Sie schaute mich ungläubig an.
    Ohoh, das hätte ich wohl nicht sagen sollen.
    „Die Tür steht jederzeit offen, falls Sie gehen wollen! Ich halte Sie gewiss nicht auf, wenn Sie der Meinung sind, sie bräuchten diese Übung nicht! Wenn sie ihre Tage haben, lassen Sie das gefälligst nicht an mir aus!“
    Bis jetzt hatte die Klasse noch geschwiegen, doch jetzt brach sie in schallendes Gelächter aus.
    Wenn McGonagall wissen würde, wie Recht sie damit hatte.
    Too much information.
    Naja, das erklärte wenigstens die Bauchschmerzen.
    McGonagall musterte mich noch einmal abschätzig und setzte dann ihren Rundgang fort.
    „Du schaust aus wie ein Frosch im Mixer!“, grinste John.
    Igitt, rot…Blut…Wäh! Das war zu viel für mich und meinen Kreislauf und ich stürzte raus aus dem Zimmer zur nächsten Toilette.

    Zum Ende der Stunde war ich rechtzeitig wieder zurück, um meine Freundin beim rausgehen abzupassen.
    „Geht’s dir wieder besser?“, sie hatte auch noch den Nerv mich besorgt anzuschauen.
    Ich sah sie wütend an.
    „Mach das es aufhört! Ich will den Scheiß nicht! Stopp es sofort!“, keifte ich sie hysterisch an.
    In diesem Moment kamen Crabbe und Thomas Goyle aus dem Zimmer.
    Wie ich mir später erklären ließ, war Goyle während der Stunde urplötzlich aufgetaucht, mit der Entschuldigung er habe das Zimmer nicht gefunden.
    Nun wollten sie wohl ihre musikalische Seite zur Schau zu stellen und versuchten sich am Singen.
    „Schwule Mädchen, das sind wir.
    Schwule Mädchen - Sondereinheit
    Schwule Mädchen - Kampfeinsatz
    Schwule Mädchen - An jeder Ecke
    Schwule Mädchen - In deiner Stadt
    Schwule Mädchen
    Wir sind schwule Mädchen“
    Dabei grölten sie eher laut rum und benahmen sich auch sonst wie Affen. Fehlte nur noch, dass die zwei Halbstarken sich am Kopf kratzen würden.
    Am liebsten würde ich ihnen eine Banane quer in die Fresse rammen.
    „Hey, aus dem Weg!“, schnauzte mich Crabbe an und rammte mich beiseite. Ich glaub, es hackt. Ich verlor fast das Gleichgewicht und Emily musste mich auffangen. Omann, selbst meine Sinne hatte dieser Scheißtrank angegriffen.
    Wenn John dabei war, waren sie deutlich netter zu mir.
    „Sagt mal spinnt ihr eigentlich! Ihr könnt James doch nicht einfach so aus dem Weg schubsen, ihr hirnamputierten, zurückgebliebenen, dämlichen Idioten!“, herrschte Emily sie an.
    Crabbe und Goyle machten Halt und drehten sich demütig die Köpfe gesenkt zu meiner Freundin um-
    Haha, denen hatte sie es aber gegeben, auch wenn ich das natürlich machen sollte, aber dazu fühlte ich mich momentan einfach nicht in der Lage.
    Sie machte die beiden noch zur Schnecke, bevor sie sie demütig von Dannen ziehen ließ.
    Das kam also dabei heraus, wenn sich eine leicht erregbare, schnell aufbrausende Ravenclaw mit einem überheblich, dominanten und arroganten Slytherin paarte.
    Uh, das klang ja wie ein Tierfilm.
    Die Löwin Emily verteidigt ihren Partner und schlägt die missgünstigen Hyänen in die Flucht.
    Gut, dass ich derweil ihre Gedanken ausgeblendet hatte.
    Ich konnte inzwischen statt dem ständigen Gebrabbel, das Mädel konnte genauso schnell denken, wie sie immer sprach, ein sanftes Meeresrauschen hören.
    Blöd nur, wenn sie mich dann tatsächlich ansprach und eine Antwort von mir hören wollte.
    Was wohl gerade der Fall war.
    „Äh…was? Tut mir Leid, ich war gerade ganz woanders!“, hoffentlich würde sie nicht wieder so rumzicken, nur weil ich ihr einmal nicht zugehört hatte.
    Haha, einmal, du hörst mir doch nie zu. Tja, selber Schuld, wenn du immer laut denken musst!
    Sie grinste mich an.
    Bevor ich noch etwas erwidern konnte, stellte sie sich auf die Zehenspitzen, küsste mich und wandte sich dann zum Gehen.
    „Aja, und was den Zauber angeht. Der Trank wirkt einen Tag und man kann die Wirkung leider nicht aufheben!“
    Und das stimmt wirklich!
    Sie sah mir noch einmal aufrichtig in die Augen, ließ dann meine Hand los, die sie am Anfang unseres „Gespräches“ ergriffen hatte und verschwand dann.
    Spätestens nach diesem eindringlichem Blick aus ihren strahlenden Augen, wusste ich wieder, warum ich mir ihr zusammen war.

    Ich ließ die restlichen Stunden bis zum Mittagessen über mich ergehen und machte mich dann auf den Weg zur großen Halle.
    Dort sah ich glücklicherweise weder meinen besten Freund, noch meine Freundin, ich wollte jetzt einfach was essen und mich danach hinlegen.
    Ich setzte mich an meinen Tisch, wo ich schon von Rose empfangen wurde.
    Ihr Bruder Hugo war zu Besuch gekommen, um in Hogwarts ein Praktikum zu beginnen. Er wollte wohl Lehrer werden und sich heute darüber informieren.
    Jetzt saß er neben seiner kleinen Schwester, die ihm bis auf sein Äußeres wenig ähnelte und schlang bestimmt schon den dritten Teller hinunter.
    Oh mein Gott, irgendwie widerte mich die Art, wie der Junge aß ziemlich an. Ich wusste nicht, warum, das hatte es noch nie getan, aber dem war jetzt auf jeden Fall so. Irgendwie hatte ich auch überhaupt keinen Hunger mehr.
    Ich stand auf und machte mich auf den Weg zu meinem Haus. Davor holte ich mir noch schnell eine Wärmflasche und füllte sie in der Küche mit heißem Wasser.
    Vor unserem Porträt angekommen, musste ich mich erst noch mit der fetten Dame rumstreiten, weil ich schon wieder mein Passwort vergessen hatte.
    Mein Gott, die soll sich nicht so haben, die kannte mich doch.
    Endlich drinnen ging ich durch den Gemeinschaftsraum direkt in meinen Schlafraum und legte mich in mein Bett.
    Wo waren denn die anderen aus meinem Zimmer alle?
    Die gammelten doch sonst immer hier rum…komisch.
    Als ich gerade eingedöst war, hörte ich auch schon die Stimmen von Dick, Gregor und Peter, die lautstark durch den Gemeinschaftsraum trampelten. Sie rissen die Tür auf und starrten mich entgeistert an.
    „Was flackst du denn hier so rum?“, fragte mich Gregor dann auch schon.
    Peter lachte blöd.
    Omann, diese Proleten.
    „Mir geht es einfach nicht so gut, ich hab irgendwie Bauchschmerzen!“, entgegnete ich.
    „Lässt dich Emily nicht mehr ran, oder was?“, mischte sich jetzt nun auch Dick ein.
    „Was soll das denn bitte?“, ich sah ihn verständnislos an.
    „Naja, vielleicht staut sich da unten ja was und deswegen tut’s dem kleinen James weh!“, erklärte er mir gelassen.
    „Haha, sehr lustig. Nur weil dein Privatleben gerade scheiße läuft, muss es meines ja nicht.“, schnauzte ich ihn an.
    „Auf welchem Trip bist du denn heute!“, stutzte Gregor.
    „Ich bin heute einfach nur schlecht gelaunt!“
    „Na dann!“, meinte Dick und ließ sich auf seinem Bett nieder.
    Da ich hier sowieso keine Ruhe fand, beschloss ich, meiner Freundin einen Besuch abzustatten und sie zu fragen, was sie gegen die Schmerzen nahm.
    Ich stand also von meinem Bett auf und mich überkam ein leichter Schwindel.
    Omann, hatte das denn nie ein Ende.
    Ich stand seufzend auf und erntete irritierte Blicke von meinen Freunden.
    Omann, das durfte ich mir bestimmt noch monatelang anhören.
    „Komm doch mal rüber Mann und setz dich zu mir hin, weil ich eine Malfoy bin, weil ich eine Malfoy bin, keine Widerrede man, weil ich ja sowieso gewinn, weil ich eine Ma-a-a-alfoy bin…!
    Das summte Emily unaufhörlich und sah mich triumphierend an, als ich auf sie zusteuerte.
    Ich war relativ leicht bei Ravenclaw reingekommen, da ich John zufällig an der Pforte traf.
    Er machte sich allerdings schnell aus dem Staub, als er mein Gesicht sah. Sah ich so abschreckend aus?
    „Soso, du bist wohl meinem Ruf gefolgt!“, grinste sie mich an.
    Aber ich wusste ja, was sie dachte.
    Jetzt kommt der Kerl schon wieder zu spät, der kann aber auch nie pünktlich kommen.
    Das ging also immer in ihrem Kopf vor. Typisch Malfoy.
    „Ja, ich kann doch nichts dafür, ich wurde aufgehalten. Professor Longbottom wollte unbedingt noch was von mir!“
    Was soll der denn von dir wollen, der Trottel. Immer diese faulen Ausreden.
    Emily zog die Augenbrauen hoch.
    „Ja, das stimmt wirklich! Er wollte wissen, wie es meinen Eltern geht, weil er die schon länger nicht mehr gesehen hatte!“
    Ja kein Wunder, wer tat das schon gern. Das kann ich mir ja nicht mal bei James Eltern vorstellen…
    „Was soll das denn bitte heißen?“, ich sah sie empört an.
    „James Eltern, nicht mal die? Pass bloß auf, was du denkst!“, fuhr ich sie an, weil mich die ganze Situation langsam ein bisschen anpisste und meine Bauchschmerzen einfach nicht weggehen wollten.
    „Naja, dein Papa hat sich doch während seiner ganzen Schulzeit um die ganzen Außenseiter gekümmert!“
    „Woher willst du das denn bitte wissen!“, machte ich sie gereizt an.
    „Mein Dad hat da schon so einiges erzählt!“, meinte sie daraufhin gelassen und setzte ihr „Malfoy, mir- ist- alles- Scheißegal- Gesicht“ auf.
    Ich war dermaßen genervt, allein dieses Gesicht machte mich wahnsinnig. Mein Bauch schmerzte und ich war den ganzen Morgen irgendwie schon schlecht gelaunt.
    Jetzt sah er auch endlich mal, wie das so ist als Mädchen. Die Schmerzen geschahen ihm ganz recht.
    „Woher weißt du, dass ich Schmerzen habe?“, fragte ich sie verdutzt.
    Sie seufzte.
    „Du bekommst doch nur mit, was ich auch ertragen muss. Du spürst meine Schmerzen und hörst meine Gedanken, hast du das denn immer noch nicht überrissen?“
    Omann, wie langsam konnte man denn sein. Dass Jungs auch immer solange brauchten um einfache Sachen zu kapieren.
    „Typisch Malfoy, ihr seid alle miteinander so ungeduldig!“, fuhr ich sie an.
    „Nichts könnt ihr dawarten!“
    „Jetzt mach mich doch nicht immer so blöd von der Seite an! Kann ja ich nichts dafür, dass du gerade deine Tage hast!“, grinste sie mich breit an.
    „Ich bin ein Junge, ich bekomme keine Tage!“, fauchte ich sie an.
    Sie grinste selbstgefällig.
    Omann, langsam verstand ich die Zickereien von Mädchen, wenn sie ihre Periode hatten, eindeutig. Ich benahm mich ja schon fast genauso. Das hatte auch John heute Morgen festgestellt, als ich ihn angeschrien hatte, weil er vergessen hatte mir vom Frühstück einen Apfel mitzubringen.

Kommentare Seite 1 von 1
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CeCePc ( 72321 )
Abgeschickt vor 623 Tagen
nein sind sie nicht wahrscheinlich einfach nur freunde oder Patenonkel. oder ich habe was verpasst....ich dachte erst das währe aus der rumtreiberzeit...echt gut weiter so
Matilda Potter ( 03569 )
Abgeschickt vor 648 Tagen
Ich verstehe das nicht so ganz. Die Malfoys und die Potters sind doch nicht verwandt? Oder? Bitte kläre mich auf! Aber ansonsten echt gute Story!👍
Alice Potter ( 42168 )
Abgeschickt vor 764 Tagen
Ach, so!!!
@Lizzy
Es geht um Harrys Sohn James und nicht um sein Vater!!!
@Potterprodg
Das hättest du ruhig bei der Einleitung erwähnen können.
Coole Geschichte!!!
Schreib weiter, es wird bestimmt besser.
Lizzy ( 22922 )
Abgeschickt vor 932 Tagen
Okay, Snape ist im gleichen Jahrgang wie James und ist sein Lehrer??? Er müsste dann mit vier nach Hogwarts gekommen sein um das zu schaffen
Elli ( 09041 )
Abgeschickt vor 983 Tagen
Cool ! Unlogisch aber cool :D
LadyKassandra ( 47268 )
Abgeschickt vor 1142 Tagen
Also nett aber merkwürdig: die ganzen Leute von denen du da erzählst hassen sich gegenseitig zum Beispiel Harry und Draco. Snape ist tot und Crabbe hat nicht geheiratet. Aber ansonsten ist die Geschichte echt schön.