James Potter 10

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 1.564 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 1.541 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Das nächste Kapitel...

    1
    14. Juli, 6. Schuljahr, im siebten Himmel, 23:23

    Omann, war ich glücklich.
    Das letzte Mal, als ich so glücklich war, war als ich den Brief von Hogwarts erhalten hatte, aber selbst da war ich nicht annähernd so glücklich gewesen.
    Also so richtig glücklich…so glücklich, wie in diesem Moment.
    Heute war es passiert, ich war endlich mit dem hübschesten, klügsten und witzigstem Mädchen aus ganz Hogwarts zusammengekommen.
    Wir gingen zusammen spazieren und unser Weg endete am See. Wir setzten uns ins trockene Gras und sie nahm meine Hand.
    „Weißt du James, dass ich es sehr genieße, wenn du in meiner Nähe bist?“, sie legte den Kopf an meine Schulter und schmiegte sich an mich.
    „Natürlich weiß ich das, das macht ja schließlich jeder!“, grinste ich sie selbstsicher an.
    „Nein, jetzt mal im Ernst! Ich bin auch gern mit dir zusammen und würde am liebsten immer die Zeit anhalten, wenn du bei mir bist!“, ich sah sie ernst an.
    Sie lächelte mir verträumt zu.
    „Ich liebe dich auch!“, raunte ich ihr zu.
    „Wer sagt, dass ich dich liebe?“
    Sie grinste mich an.
    „Warum solltest du das nicht? Jeder tut das!“, lachte ich gewinnend zurück.
    Dann zog ich Emily ganz dicht an mich ran. Endlich war es soweit. Sie hob den Kopf und sah mich mit ihren warmen goldbraunen Augen an. Ich nahm ihren Kopf in meine Hände und ich legte sanft meine Lippen auf die Ihren. In diesem Moment schaltete mein Gehirn komplett ab. Ich werde hier schriftlich festhalten, was mir in diesem Moment durch den Kopf ging.

    <kjdsafhapekfjpoeafjüwODEGFÜwdfjcLSKDN CFosfjÜOBDEHFÜädonvcfDIOÜ>

    Das war das Einzige, wozu ich während dieses atemberaubenden Kusses in der Lage war, zu denken.
    Mein Gehirn brachte am laufenden Band Fehlermeldungen.
    „SYNTAX ERROR“
    Emily starrte mich verwundert an.
    „Syntax was?“
    Immer dieses blöde Lautdenken.
    „Ach, nicht so wichtig!“, murmelte ich in ihr Haar und wendete mich wieder meiner neuen Lieblingsbeschäftigung zu. Emily zu küssen.
    Sie hatte wohl keinerlei Einwände, denn sie war gefügig wie warmes Wachs in meinen Händen.
    Da hatten unsere Mütter wohl doch Recht gehabt, mit ihren Zukunftsdevisen.

    Wir verbrachten noch einige Stunden am See und beschlossen dann zum Abendessen zurück ins Schloss zu gehen.
    „Komm!“, ich war schon aufgestanden und hielt Emily nun meine Hand hin.
    Ich zog sie zu mir herauf und ich konnte nicht anders. Ich musste sie einfach noch mal küssen. Wie war ich nur 6 Jahre lang ohne sie ausgekommen, natürlich ohne die Küsse.
    Verliebt lächelte ich sie an und sie strahlte glücklich zurück.
    Sie ließ meine Hand auch nicht los, als wir schon längst in der Nähe des Schlosses waren. Wir betraten die Halle und es fühlte sich so an, als würden alle nur uns anstarren.
    Aber mir sollte es recht sein. Konnte nur jeder sehen, dass ich jetzt mit Emily zusammen war und keiner der Slytherins würde sich noch trauen, sie auch nur anzusehen.
    Sonst bekamen sie es mit mir zu tun.
    Mit dem Jungen, der der Sohn, von „dem Jungen, der überlebte“ war.
    Die konnten sich auf was gefasst machen.
    Da, da schaute auch schon wieder Leo lüsternd meine Freundin an.
    Der geschleckte Slytherintyp, war schon lange hinter ihr her.
    Warum auch immer. Der wusste doch genau, dass sich Emily nie mit einem Slytherin einlassen würde, schließlich war sie eine Ravenclaw und mit lauter Gryffindors befreundet.
    Er dachte wohl, bei ihr liefe das genauso, wie bei ihrer Mutter, aber da hatte er sich gewaltig geschnitten und soweit ich wusste, zumindest soweit mir Rose versichert hatte, hatte sie Leo das auch schon oft genug gesagt.
    Der wollte sie doch eh nur, weil sie gut aussah und weil sie Geld hatte.
    Er wollte wohl an ihr Vermögen ran, doch wenn das einer bekam, dann selbstverständlich ich!
    Emily, die ja nicht wusste, was ich so dachte, lächelte mich freudestrahlend an und zog mich zu ihrem Tisch.
    Moment Mal, wer sagte denn, dass ich bei Ravenclaw sitzen musste.
    Vielleicht wollte ich lieber bei Rose und den anderen in der Gryffindorecke sitzen.
    Aber meine Freundin, ach hörte sich das gut an, wollte eben anders und ich musste mich wohl in Zukunft daran gewöhnen, dass sie immer ihren Sturkopf durchsetzen musste.
    Hauptsache mit dem Kopf durch die Wand. Tja, sie hätte wohl doch eine Gryffindor werden sollen, aber der alte stinkende Hut, wusste wohl was er tat. Jedenfalls hoffte ich das, sonst wäre ich unnötigerweise immer wieder ein paar Stunden von ihr getrennt gewesen.

    Aber wahrscheinlich wollte der Hut auch Stress daheim vermeiden, denn ich glaubte kaum, dass Onkel Draco so begeistert davon gewesen wäre, wenn sie nach Gryffindor gekommen wäre. Wahrscheinlich hätte er Selbstmord begangen, oder was noch viel logischer war: er wäre Amok gelaufen.
    Uh, das stellte ich mir lustig vor, wie Johns Vater mit einem Zauberstab bewaffnet durch Hogwarts rennt und Leute ausschaltet.
    Hatte Rose nicht sogar mal von so was erzählt? Hm…ich konnte mich nicht mehr so genau daran erinnern.
    Naja, wir waren bei den Ravenclaws angekommen und Emily zeigte auf mich.
    „Das hier ist James, wie ihr ja sicher alle wisst. Was ihr aber wahrscheinlich noch nicht wisst, ist, dass er mein neuer Freund ist!“, sagte sie selbstbewusst.
    Was hieß denn hier „neuer Freund“, hatte sie denn davor schon….
    Ich kam nicht dazu, meinen Gedanken auszuführen, da mich Emily, die sich eben hingesetzt hatte, zu sich auf die Bank zog.
    Ihre Freunde betrachteten mich eingehend und ich erntete von dem Slytherintisch, der links neben uns lag, argwöhnische Blicke.
    Tja, die konnten bei ihren hochnäsigen Slytherinschnepfen bleiben. Emily bekamen die niemals zu fassen. Tja, Pech. Der besser gewann eben.
    Gott, war ich selbstgefällig. Ich hörte mich schon an wie Scorp.
    John, den ich jetzt erst bemerkte, grinste mich breit an und boxte mir freundschaftlich in die Seite.
    „Na, hast du sie jetzt endlich rumgekriegt! Wurde aber auch mal Zeit!“, raunte er mir zu.
    „Haha, mit dir und Rose ging das doch auch nicht schneller! Wo ist die überhaupt?“
    „Die wollte heute bei ihren Leuten essen. Wir haben uns ein bisschen in die Haare bekommen, weil sie meinte, sie hat Bärenhunger und da habe ich mich eben nicht bremsen können!“, meinte er.
    Ich sah ihn prüfend an.
    „Was hast du gesagt?“, hackte ich nach.
    „Ob sie auch 15 Pfannkuchen schafft, wie ihr verfressener Bruder und ob ich schon mal vorlaufen sollte und mir meinen Teil zum Essen reservieren sollte, bevor sie kam. Und irgendwie fand sie das nicht so lustig.“
    Ich grinste und klopfte ihm auf die Schulter.
    „Guter Witz!“
    Wir machten unseren Handschlagabtausch, wie wir das immer in solchen Situationen machten und Emily, die mit ihrer Unterhaltung mit Joe wohl fertig war, sah uns kritisch an.
    „Was habt ihr beiden jetzt schon wieder ausgefressen!“
    „Ach nichts, Schwesterherz. Wir haben nur so über Gott und die Welt geplaudert!“, lächelte John seine Schwester überfreundlich an.
    Sie zog die Augenbrauen hoch.
    „Hey, zieh deine Augenbrauen nicht immer so kritisch hoch, sonst bekommst du noch Falten!“, fügte er scherzhaft hinzu.
    „Das lass mal meine Sorge sein!“, sagte sie und stand auf.
    Anscheinend war sie schon fertig mit Essen.
    Oh, ich hatte noch nicht mal angefangen.
    „Komm, wir gehen!“, meinte sie und erwartete wohl, dass ich auch aufstand.
    „Aber ich hab noch nichts gegessen, ich hab Hunger!“, beschwerte ich mich.
    „Du hast noch dein ganzes Leben lang Zeit zum Essen!“, schmunzelte sie mich an und streckte mir ihre Hand an.
    Ich ergab mich meinem Schicksal und drehte mich noch mal zu John um.
    Der grinste breit und streckte seinen Daumen in die Höhe.
    Ich musste noch aufpassen, dass nicht nur Emily in unserer Beziehung die Hosen an hatte.
    Schließlich wollte ich mir von dem kleinen Lockenkopf nicht auf der Nase rumtanzen lassen.

    Ein paar Tage später…
    Wir saßen in meinem Zimmer und ich blickte gerade in ihre goldbraunen Augen und strich ihr eine Locke aus dem Gesicht.
    Sie lächelte mich an und unsere Lippen trafen sich erneut zu einem sanften Kuss.
    „John wird mich umbringen, wenn er erfährt, was ich alles so mit dir treibe!“, meinte ich und küsste Emily erneut.
    „John nicht“, meinte sie beruhigt.
    „Scorpius schon!“
    Das konnte ich mir lebhaft vorstellen.

Kommentare Seite 1 von 1
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.

Neuer Kommentar da? / Seite neu laden

CeCePc ( 72321 )
Abgeschickt vor 560 Tagen
nein sind sie nicht wahrscheinlich einfach nur freunde oder Patenonkel. oder ich habe was verpasst....ich dachte erst das währe aus der rumtreiberzeit...echt gut weiter so
Matilda Potter ( 03569 )
Abgeschickt vor 585 Tagen
Ich verstehe das nicht so ganz. Die Malfoys und die Potters sind doch nicht verwandt? Oder? Bitte kläre mich auf! Aber ansonsten echt gute Story!👍
Alice Potter ( 42168 )
Abgeschickt vor 701 Tagen
Ach, so!!!
@Lizzy
Es geht um Harrys Sohn James und nicht um sein Vater!!!
@Potterprodg
Das hättest du ruhig bei der Einleitung erwähnen können.
Coole Geschichte!!!
Schreib weiter, es wird bestimmt besser.
Lizzy ( 22922 )
Abgeschickt vor 869 Tagen
Okay, Snape ist im gleichen Jahrgang wie James und ist sein Lehrer??? Er müsste dann mit vier nach Hogwarts gekommen sein um das zu schaffen
Elli ( 09041 )
Abgeschickt vor 920 Tagen
Cool ! Unlogisch aber cool :D
LadyKassandra ( 47268 )
Abgeschickt vor 1079 Tagen
Also nett aber merkwürdig: die ganzen Leute von denen du da erzählst hassen sich gegenseitig zum Beispiel Harry und Draco. Snape ist tot und Crabbe hat nicht geheiratet. Aber ansonsten ist die Geschichte echt schön.