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James Potter 9

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1 Kapitel - 3.226 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 2.063 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

...

    1
    22. November, 5. Schuljahr, Gemeinschaftsraum Gryffindor, nach dem Abendessen

    Omann, ist man denn hier nie ungestört.
    Naja, jetzt komme ich wenigstens endlich dazu, alle Ereignisse des heutigen Tages aufzuschreiben, auch wenn mich John schon wieder spöttisch von der Seite mustert.
    „Omann Jamie, wie kann man denn nur Tagebuch schreiben!“, meint er jetzt. „Das ist doch nur was für Madchen, sei doch mal ein Mann!“, fügt er grinsend hinzu.
    Ph, der kann mich mal!
    In ein paar Jahren werde ich noch dankbar dafür sein, dann weiß ich, was ich so in meiner Schullaufbahn getan hatte und was ich so alles erlebt hatte, in meiner turbulenten Zeit in Hogwarts.
    Im 5. Schuljahr war es auch nicht so anders, als in den letzten. Ich merkte keine besonderen Veränderungen, was ich ziemlich schade fand. Irgendwie enttäuschend. Naja, jetzt wurden Zusatzkurse eingerichtet, die man dazubelegen konnte, sie waren mit jedem Kurs kompatibel.
    Ich hatte mich für Verteidigung gegen die dunklen Künste entschieden, John leider nicht.
    Der wollte lieber in Zaubertränke gehen, was sein großes Talent war. Blöderweise hatten da unsere Väter unterschiedliche Begabungen an uns vererbt. Onkel Draco war schon immer super im Tränkebrauen gewesen, mein Vater dagegen war brillant darin, bösen Kreaturen den Gar aus zu machen. Aber im Gegensatz zu Johns Vater hatte meiner sein Hobby zum Beruf gemacht. Er war einer der angesehensten Auroren in der ganzen Welt, was er aber auch seinem Ruf, als „der Junge, der überlebte“ zu verdanken hatte.
    Ich wusste alles über das Schicksal meines Papas, die ganze Geschichte mit Voldemort und so, ich war ja kein kleiner Junge mehr, und meine Eltern konnten das, wie gesagt, bei den ganzen Fanbriefen, eh nicht vor mir verheimlichen, wie die Sache mit der Magie. Tjaja, mein Papa war ein heißbegehrter Typ in unsrer Welt.
    In der Muggelwelt kannte man ihn inzwischen auch, aber da war er nur eine Illusion, eine Buchfigur. Eine abtrünnige Hexe hatte ein Buch veröffentlicht, über das Leben meines Vaters. Das war ein riesen Affront, und die zuständigen Mitarbeiter des Ministeriums der Abteilung für Muggelkontakte, in der auch der Opa von Rose arbeitete, hatte in diesen Tagen viel zu tun gehabt.
    Inzwischen fand man es durchaus amüsant, da die Muggels eh nie drauf kommen würden, dass das alles auch echt war, und nicht nur eine Erfindung dieser Rowling.
    Immer wieder war es amüsant daheim im Muggelinternet zu surfen und sich selbstgeschriebene Geschichten von kleinen Kindern durchzulesen. Es kamen die absurdesten Dinge in diesen Texten vor. Meine Lieblingsgeschichten waren die über Papa und Onkel Draco. Die waren so dermaßen krank, das alles aus war. Und irgendwie auch widerlich, aber wenn ich sie Onkel Draco unter die Nase hielt, flippte der immer tierisch aus und das war jedes Mal wieder zum Schreien.
    „Was ist mit meinem Dad?“, fragt mich John verwundert.
    Oh, ich hatte wohl mal wieder laut gedacht... das passierte mir ständig.
    „Ach nichts, ich hab nur gerade laut gedacht!“ antworte ich ihm.
    „Soso, pass auf, Potter, dass du nicht irgendwelche komischen Dinge über mein Dad in dein kleines Büchlein schreibst, sonst wird er es holen, beziehungsweise eher holen lassen und dann wirst du deines Lebens nicht mehr froh!“, grinst er breit und hebt drohend den Finger.
    „Keine Angst, Malfoy! So toll finde ich deinen Papa auch wieder nicht!“, ich grinse zurück.
    „So toll wie Scorpius kann den gar niemand finden!“, erwidert er mir.
    „Doch, deine Mum!“
    „Na gut, da hast du wohl Recht! Na dann will ich dich bei deinem poetischen Geschreibsel mal nicht stören!“
    Mit diesen Worten steht er auf und verlässt den Schlafsaal.
    „Hey John, wo willst du hin?“, frage ich ihn irritiert.
    „Die Hufflepuff Mädchen machen heute eine Pyjamaparty und spielen Flaschendrehen und so ’n Weiberkram. Wäre doch gelacht, wenn sie dabei nicht das ein oder andere Geheimnis Preis geben würden, das für uns ganz nützlich sein kann!“, seine Grinsen wird breiter.
    „Kannst ja mitkommen, wenn de magst!“
    Das lass ich mir nicht zweimal sagen.
    Tut mir Leid Tagebuch, deine Seiten werde ich wohl nachher befüllen müssen.
    Ich schließe das Buch, lege es unter mein Kopfkissen, spreche einen kurzen Zauber, damit nicht sofort jeder an das Buch kommt und verlasse mit meinem besten Kumpel den Gemeinschaftsraum.

    Immer noch der 23. November, 5. Schuljahr, Jungenschlafsaal Gryffindor, später

    Wir liefen also zum Haus der Hufflepuffer und John kramte sein kleines Büchlein hervor, indem er alle Flüche und Gegenflüche für Verschlüsselungen, die er kannte aufgeschrieben hatte. Das heißt, er hatte einmal die Arbeitsmaterialen seines Vaters, der in der Gringotts Bank als Flüchebrecher beschäftigt war und ordentlich Geld schaufelte, gestohlen oder wie er das meinte: „ausgeliehen“ und hatte sich ohne, dass Onkel Draco auch nur den Hauch einer Ahnung hatte, sein Wissen angeeignet.
    In diesem Buch blätterte er nun und schien irgendeinen bestimmten Zauber zu suchen.
    „Wie sollen wir eigentlich hier draußen hören, was die da drinnen sagen!“, fragte ich meinen Freund interessiert.
    Das würde ich wirklich gern wissen, was er sich da wieder ausgedacht hatte.
    „Ich arbeite ja gerade dran!“, schnauzte er mich genervt an.
    „Ist ja schon gut!“, meinte ich und wartete geduldig.
    Jetzt wusste ich, wie sich Papa fühlen musste, wenn er versuchte mir Arithmatik zu erklären.
    Das war so ziemlich das einzige Fach, mit dem ich überhaupt nichts anfangen konnte. Und natürlich Zaubertränke, aber da gab mir Emily Nachhilfe, denn darin war sie fast so gut, wie ihre Brüder, aber sie war mit mir um einiges geduldiger als John und Scorp es jemals sein würden.
    John riss mich aus meinen Gedanken, indem er mir das Buch vor die Nase hielt.
    „Du kannst mir die Seite auch gleich auf die Stirn kleben!“ meinte ich genervt und stieß seine Hand weg.
    John stöhnte auf, sprach dann selbst den Spruch.
    Zuvor hatte er die Ohrstöpsel, die ich ihm von daheim mitnehmen sollte, da er und seine Familie nicht allzu viel mit dem Muggelzeug zu tun hatten, genommen. Das Zeug, was Tante Catherine einschleppte und benutzte, wurde von Onkel Draco nur abschätzig gemustert und jedes Mal konnte man wieder den Satz hören:
    „Ach so unnützes Muggelzeug kommt mir nicht ins Haus!“
    Und damit war das Thema für Johns Vater meistens beendet.
    „Und jetzt! Ich kann nichts hören!“, fragte ich gespannt.
    „Jetzt steckst du dir die Stöpsel ins Ohr!“, sagte er ungeduldig und tat das soeben Genannte.
    Ich tat es ihm nach und konnte auch schon die ersten Stimmen vernehmen.
    „Das ist ja der reinste Wahnsinn, ich kann alles hören!“, stieß ich freudig, wie ein kleines Kind an Weihnachten aus.
    „Na, hab ich zu viel versprochen?“.
    John grinste breit.
    „Definitiv nicht!“, grinste ich zufrieden zurück. Jetzt konnte es ja losgehen.
    „Jetzt seid doch mal ruhig, was macht ihr überhaupt hier auf der Treppe?“, meinte der Mann aus dem 15. Jahrhundert auf dem Gemälde schräg über John.
    „Wir meditieren!“, kam die freche Antwort von meinem Freund.
    „Also sei bitte ruhig und stör uns nicht!“, wendete auch ich mich dem gemalten Typen zu.
    „Das ist ja wohl unerhört!“

    „Jetzt bist du dran!“, kicherte eins der Mädchen, das ich nicht identifizieren konnte. Wir kannten sie fast alle nicht beim Namen, deswegen werde ich sie jetzt mal durch nummerieren.
    Das war jetzt gerade Nummer 1 gewesen.
    2 fing ebenfalls an zu gackern und fuhr anscheinend mit dem Spiel, dass sie spielten fort.
    „Wahrheit oder Pflicht!“, fragte sie Nummer 3.
    „Wahrheit!“, sagte 1 bestimmt.
    „Na gut, wer ist der heißeste Typ, der in Hogwarts rum läuft?“
    „Rum läuft, oder rumgelaufen ist?“
    „Was meinst du damit?“, hackte Nummer 4 nach.
    „Naja, der heißeste Typ, der rumgelaufen ist, ist ja wohl Scorp!“, meinte 2.
    „Aber mit Abstand!“, gluckste 3.
    „Naja, ich finde, das war ein ziemlicher Weiberheld!“, gab nun auch Nummer 5 ihren Senf dazu.
    Ich grinste John an.
    „Ohja, das war er!“, flüsterte dieser mir zu.
    „Und der heißeste Typ, der noch da ist? So in unserem Alter?“, wollte nun 4 wissen.
    „Und jetzt sag nicht, sein kleiner Bruder!“, das war wieder 3.
    John blickte empört zu mir.
    Ich lachte leise.
    „Naja, so schlecht ist John nicht. Irgendwie ist er smarter und eben kein so ein Draufgänger, wie sein Bruder. Ich finde ihn um einiges sympathischer!“, Nummer 6 gab das erste Mal etwas von sich.
    „Ich mag Nummer 6!“, wisperte John mir zu.
    „Ich denke, wenn man Scorpius nicht bekommt, ist John sicher eine gute Partie. Allein das ganze Geld, das sein Vater in der Bank scheffelt. Seine Mum arbeitet doch nur, weil sie sonst nicht weiß, was sie mit ihrer Zeit anfangen soll!“, plauderte Nummer 4 fröhlich drauf los.
    „Tja, die stehen alle nur auf dein Geld!“, grinste ich meinen Kumpel schadenfroh an.
    „Haha“, meinte dieser, den die ganze Situation anscheinend ein bisschen anpisste.
    „Schlecht aussehen tut er ja nicht, ich mein, er ist groß, dunkelhaarig und hat schöne Augen!“, entgegnete Nummer 2 Nummer 4.
    „Stimmt. Er ist ganz nett, und man muss ja nicht ihn nehmen, da wäre ja auch noch James!“, fügte 5 hinzu.
    „Jetzt kommen sie wohl zu dir!“, sagte John, schon sichtlich besser gelaunt.
    „Der hat zwar nicht einen ganzen Keller voller Galleonen, wie die Malfoys zu bieten, aber bekannt wirst du mit dem bestimmt!“, meinte Nummer 4 altklug.
    „Da hast du auch wieder Recht. Aber der bekam das ja schon von Anfang an, er ist ja nur durch seinen Vater berühmt!“, bemerkte nun Nummer 6 bissig.
    Was hatte die denn für ein Problem? Was konnte ich denn für meinen Promistatus?
    „Aja, und John hat seinen vergoldeten Bären nicht in die Wiege gelegt bekommen?“, ballerte Nummer 3.
    Uh, jetzt fangen sie gleich an zu catchen!
    „Jetzt beruhigt euch doch mal!“, schritt nun Nummer 5 ein.
    „Ach das ist doch ganz interessant, nehmen wir doch mal die Väter, wenn wir schon bei den Familien sind! Wenn findet ihr geiler?“, meldete sich nun mal wieder 1 zu Wort.
    „Oh Gott, jetzt wird’s echt eklig!“, raunte ich John zu.
    „Ach was, jetzt wird’s doch erst wirklich interessant!“, fing der an zu grinsen.
    „Jetzt hörst du gleich, was dein Alter alles auf dm Kasten hat!“
    Haha, jedenfalls mehr als seiner!
    „Uh, sei mal froh, dass dein Opa nicht im Rennen ist!“, erwiderte ich mit einem ebenso breiten Grinsen.
    „Ach, warum denn? Diese schicken langen, wasserstoffblonden Haare, die er lässig über den Schultern trägt. Und du solltest erstmal den Haarschwung meines Opas sehen! Uh, wenn ich ein Mädchen wäre, ich würde ganz wuschig werden!“
    Igitt, too much information!
    „Also Harry Potter ist ja wohl mal in brillanter Zauberer!“, fing 2 an.
    „Ach, du kennst ihn doch nur wegen der Geschichte mit Voldemort!“, zickte Nummer 3 sie an, als ob sie ihr Revier verteidigen müsste.
    „Als ob das bei dir anderes wäre!“
    „Also Draco würde ich definitiv nicht von der Bettkante stoßen!“, mischte jetzt auch Nummer 5 wieder mit.
    „Pass nur auf, die spannen deiner Mum noch den Kerl aus!“, stieß ich John scherzhaft an.
    „Das schaffen die sowieso nicht. Mein Dad würde meine Mum niemals betrügen, dass würde der sich gar nicht trauen!“ Tante Verena wollte ich nicht wütend erleben.
    „Da hast du allerdings Recht!“, grinste er mir zu.
    Oh nein, schon wieder laut gedacht. Das bringt mich irgendwann bestimmt noch in große Schwierigkeiten.
    „Das sehe ich genauso!“
    Omann!
    Doch die Mädels hörten nicht auf zu gackern.
    „Naja, aber die sind eh zu alt. Das Problem bei James und John ist ja, dass ständig Rose und Emily an ihnen dran hängen!“, gab 1 zu Bedenken.
    „Stimmt, die pausbäckige Streberin Weasley macht John immer schöne Augen. Die soll ihre Sonmmersprossenfresse bloß von seinen Lippen lassen!“
    John schluckte schwer und sah mich empört an.
    Da fiel mir das Sprichwort ein, das mein Papa nur allzu oft verwendet hatte, wenn ich mal wieder an der Tür gelauscht hatte, oder an Weihnachten durch den Türschlitz auf die vielen Geschenke unter dem prächtig geschmückten Weihnachtsbaum gelurt hatte.
    Der Lauscher an der Wand hört seine eigne Schand!
    Ohoh, John sah wütend aus.
    Gleich würde er aufspringen und in den Schlafsaal der Mädchen rennen und sie alle dermaßen fertig machen…
    Ich hielt ihn zurück und sah ihn belustigt an. Anscheinend hatte er wirklich ernste Gefühle für Rose, oder er konnte es nicht haben, dass jemand über ihn bestimmte.
    Wahrscheinlich beides. Aber damit war es den Mädchen noch nicht genug.
    „Naja, bei James ist das doch genauso. Johns Schwester hängt ja förmlich an ihm, wahrscheinlich steht James auf Emilys Klappe. Das macht ihn bestimmt an, wenn sie ihn zu Tode redete. Sie ist so quirlig und frech und weiß nicht mal, wie man sich gegenüber Lehrern wie Snape verhält. Sie muss sich auch ständig mit ihm anlegen, ist genauso schlimm, wie ihre Mutter!“, lästerte Nummer 6.
    Ich wurde rot. Die sollten sich mal am Riemen reißen, langsam konnte ich Johns Wut verstehen.
    „Und sie wird nur von Snape verschont, weil sie ein Malfoy ist! Immer diese Privilegien, wenn man viel Geld und Ruhm hat!“, meinte auch 4.
    „Nur weil man Potter oder Malfoy heißt!“
    „Tja, noch ein Grund, dass wir uns James und John schnappen, wenn Scorpius schon nicht mehr zu haben ist!“
    Das hatten die sich wohl so gedacht, aber wir hatten da auch noch ein Wörtchen mitzureden.
    „Tja, aber es sieht ja jeder Blinder, dass die zwei Mädels scharf auf sie sind und über beide Ohren in die beiden verschossen!“, bemerkte Nummer 3 wiederum kritisch.
    „Und James sieht man ja an, dass er in Emily verknallt ist, so rot, wie der immer wird, wenn sie sich ihm nur nähert und ihn direkt anspricht!“
    Hallo? Stimmt, doch gar nicht. Omann, war das denn so offensichtlich?
    „Ja ist es!“, lachte John.
    Pass auf, du kriegst auch noch dein Fett weg!
    „Das werden wir ja noch sehen!“, schmunzelte er.
    Omann, ich hasste dieses blöde Lautdenken. Konnte ich das nicht irgendwie abstellen?
    „Wohl eher nicht, sonst hättest du das bestimmt schon!“
    Omann.
    „Naja, aber John gafft Rose ja auch immer ziemlich hinterher. Er spielt sich ja immer voll als ihr Beschützer auf. Ich versteh wirklich nicht, warum die noch kein Paar sind!“
    „Ja John, warum eigentlich nicht!“, wandte ich mich neckisch grinsend an meinen besten Freund.
    Der schnaufte nur.
    Plötzlich hörten wir ein weit lauteres Schnaufen.
    Es war eher ein scharfes Lufteinziehen.
    Wir wagten es nicht, uns umzudrehen, aber uns blieb wohl nichts anderes übrig.
    „Mister Potter und Mister Malfoy! Von ihnen hätte ich wirklich mehr erwartet, als dass sie hier im Dunkeln auf der Treppe sitzen und mit irgendeinem Hightechmuggelkram den Schlafraum der Hufflepuff Mädchen ausspionieren und abhören!“
    Ein Wunder, dass so jemand wie er das Wort „Hightech“ kannte. Bin ich froh, das hatte ich zur Abwechslung mal nicht laut gesagt.
    „Und jetzt ab in ihre Schlafräume! Ihre Strafe werden sie morgen erhalten! Die Themen eurer 5-seitigen Aufsätze werde ich ihnen nach ihrer Zaubertrankstunde mitteilen!“, bellte er.
    Frei nach dem Motto, wer nicht bei Drei auf den Bäumen ist, wird von mir zum Abendessen verschlungen.
    „Und das gibt dann noch mal 20 Punkte Abzug für Gryffindor!“
    Oh nein.
    „Und ich werde mir noch ganz genau überlegen, ob ich nicht Mister Malfoy und Mister Potter zu mir bitte!“, fing er auch noch an zu drohen.
    „Was erlauben Sie sich eigentlich! Einen Malfoy so zu behandeln! Sie wollen meinen Dad doch nur herbestellen, weil sie auf ihn stehen! Aber da muss ich ihre Illusionen leider zerstören, er ist glücklich verheiratet, falls ihnen das noch nicht aufgefallen ist!“
    Das hätte eindeutig auch von Scorpius sein können. Dass John aber auch nie seine Klappe halten konnte, genauso wie Emily, die beiden ritten sich doch nur weiter in die Scheiße, das hatten sie bestimmt von ihrer Mutter. Onkel Draco war da ganz anders.
    Snape war einen kurzen Moment sprachlos, fing dann aber auch wieder sofort an loszuzuzetern.
    Jetzt bekam John die Quittung.
    „Was ich mir einbilde? Ich bin ihr Lehrer und für ihre Erziehung während ihrem Aufenthalt in Hogwarts zuständig. Also passen Sie mal auf! Was erlauben Sie sich denn eigentlich! Wissen Sie eigentlich, was Sie sich hier raus nehmen! Und ich weiß ganz genau, dass Draco Malfoy verheiratet ist, ob glücklich oder nicht, weiß ich nicht, das ist mir auch völlig egal! Aber ich weiß das ganz genau, schließlich war ich es, der Ihrem schreienden Bruder den Heiltrank gab, als er drohte an einer Bronchitis zu ersticken, der kleine Lucas Scorpius. Und das nur, weil ihre Eltern zu blöd zum verhüten waren, also passen Sie bloß auf, mit wem Sie sich hier in Hogwarts anlegen! Ich weiß mehr, als Sie denken! Und jetzt Abmarsch in ihre Betten! Und ich will Sie hier nicht mehr sehen!“
    Er wandte sich mir zu.
    „Und für sie Mister Potter, gilt dasselbe. Wenn ich Ihre Mutter das nächste Mal morgen früh natürlich ganz zufällig auf dem Gang sehe, dann weiß ich nicht, ob ich still schweigen kann! Das liegt dann wohl ganz an Ihnen, und wie schnell und wie korrekt sie ihren Trank morgen brauen!“, er grinste mich hämisch an.
    Das war Erpressung. Er wusste genau, wie ich es hasste Tränke zu brauen und dass ich ohne Emilys Hilfe total aufgeschmissen war.
    „Und da haben sie nicht die kleine Malfoy, die Ihnen immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Wenigstens bei der war noch nicht Hopfen und Malz verloren, wenn man von ihrem Benehmen mal absieht.“, er kräuselte seine Nase. Der Kerl hatte einen Zinken, sonders gleichen.
    „Ist ja schon gut, ich habe es kapiert“, gab ich trotzig von mir.
    Wir erhoben uns schließlich und trotteten dann davon in unsere Betten.

Kommentare (6)

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CeCePc (72321)
vor 741 Tagen
nein sind sie nicht wahrscheinlich einfach nur freunde oder Patenonkel. oder ich habe was verpasst....ich dachte erst das währe aus der rumtreiberzeit...echt gut weiter so
Matilda Potter (03569)
vor 765 Tagen
Ich verstehe das nicht so ganz. Die Malfoys und die Potters sind doch nicht verwandt? Oder? Bitte kläre mich auf! Aber ansonsten echt gute Story!👍
Alice Potter (42168)
vor 882 Tagen
Ach, so!!!
@Lizzy
Es geht um Harrys Sohn James und nicht um sein Vater!!!
@Potterprodg
Das hättest du ruhig bei der Einleitung erwähnen können.
Coole Geschichte!!!
Schreib weiter, es wird bestimmt besser.
Lizzy (22922)
vor 1049 Tagen
Okay, Snape ist im gleichen Jahrgang wie James und ist sein Lehrer??? Er müsste dann mit vier nach Hogwarts gekommen sein um das zu schaffen
Elli (09041)
vor 1101 Tagen
Cool ! Unlogisch aber cool :D
LadyKassandra (47268)
vor 1260 Tagen
Also nett aber merkwürdig: die ganzen Leute von denen du da erzählst hassen sich gegenseitig zum Beispiel Harry und Draco. Snape ist tot und Crabbe hat nicht geheiratet. Aber ansonsten ist die Geschichte echt schön.