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James Potter 7

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1 Kapitel - 1.214 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 1.696 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Ein kleiner Zeitsprung zurück ins 1. Schuljahr...

    14. Oktober, 1. Schuljahr, Jungenschlafsaal Gryffindor, irgendwann in der Nacht

    Oman, war das hier immer eine Hektik. Bis endlich jeder im richtigen Klassenzimmer zum richtigen Zeitpunkt saß. Aber langsam hatten wir uns zumindest schon ganz gut im Schloss eingelebt. Bis auf ein paar Zimmer, die wir nicht immer sofort fanden, kannten wir die Gänge und Treppen schon ganz gut. Noch ein paar Wochen und ich kannte sie sogar so gut, wie meine eigene Umhangtasche.
    Als wir nach Kräuterkunde endlich zum Mittagsessen entlassen wurden, eilten wir in die große Halle, um wenigstens noch warmes Essen abzubekommen. Hugo, der ältere Bruder von Rose schlug nämlich immer so zu, dass wir anderen uns beeilen mussten, noch was zu Essen zu bekommen. Der hatte wohl den gesunden Appetit von seinem Vater geerbt. Wenn man dazu noch die halbstarken Affen Vinz und Thomas nimmt, konnte man wirklich Angst um sein Steak bekommen.
    Die beiden Proleten waren die Söhne von Crabbe und Goyle, den komischen Typen, die manchmal bei den Malfoys rumhingen. Tante Catherine konnte die beiden zwar nicht leiden, was sie auch offensichtlich zeigte, aber Onkel Draco anscheinend schon. John erzählte immer, dass er, wenn die mal zu Besuch kamen, seine Zeit meistens mit ihnen verbringen musste, was ihn aber nicht groß störte, da sie so dumm und gefügig wie kleine Hunde waren. Wir machten uns oft einen Spaß draus, sie durchs ganze Schloss zu hetzen, indem wir oben beim Wahrsageraum Schokomuffins postierten. Meistens machten sie das aber auch ohne die Aussicht auf was Süßes, da sie in John, wenn Scorp mal nicht da war, anscheinend einen Führer sahen. Sollte uns nur Recht sein.
    Wenn ich Dad nach den beiden fragte, fing er immer nur an zu Lachen und meinte, ich werde wohl meinen Spaß mit den beiden haben.
    Jedenfalls standen ich und mein bester Freund hinter Scorp, als wir uns das Essen holten. Dieser wiederum unterhielt sich gerade mit ein paar dämlichen Slytherinhühnern, die sich schamlos an ihn ranmachten. Die große Blonde sah mit Abstand am besten aus, war aber auch den anderen in ihrer Dummheit weit voraus. Ich wusste, dass ihr Eltern in Geld schwammen, was sie aber für mich auch nicht unbedingt attraktiver machte. Ihr Name war Samantha, ich fand das irgendwie passend.
    "Mein Vater und ich waren wandern, wie dumme Muggel. Wir marschierten Stunden um Stunden durch den Urwald. Erst am Abend
    haben wir dann die ersten Menschen getroffen!"
    "Was?", rief Samantha verblüfft.
    "Adam und Eva?"
    Meine Fresse, war die dämlich.
    Auch Scorp schaute sie verächtlich an. Ohoh, verlor er da etwa das Interesse!
    Da fiel mir wieder ein, dass die Malfoys ja diesen Sommer bei uns gewesen waren und definitiv nicht beim Wandern in den Bergen, da John und seine Geschwister die restlichen paar Wochen bei ihren Großeltern in der riesen Landvilla verbrachte hatten, obwohl John sich standhaft geweigert hatte.
    Das konnte ich auch verstehen, da Lucas Scorpius der Liebling seiner Großeltern war, was diese nicht vertuschten. Was wohl daran lag, dass Scorp seinen Dad zu imitieren versuchte und auch manchmal wie eine kleinere Ausgabe von ihm wirkte. Das sagte zumindest immer Dad, wenn er Scorp durchs Gartentor schlendern sah.

    Die Zwillinge waren für die Malfoy Seniors eher lästige Anhängsel, nur in Scorpius sahen sie den rechtmäßigen Malfoyerben.
    Dafür hatten sie die anderen Großeltern als Ausgleich.
    Ein bisschen konfus wirkte auch John, der die Augenbrauen verwundert hochzog.
    Er wendete sich seinem großen Bruder zu.
    „Sag mal Scorp, soweit ich mich erinnern kann, waren wir diese Ferien gar nicht wandern. Und du und Papa schon gar nicht! Wir haben die Potters in London besucht und waren danach in Ramsington bei Lucius und Narzissa.“
    Er nannte seine Großeltern deshalb beim Vornamen, weil diese sich bei den Begriffen Oma und Opa immer so alt fühlten und deshalb nur beim Vornamen genannt werden wollten.
    Naja, die waren ja schon immer komisch, was meine Eltern auch immer wieder bestätigten.
    „Und wenn ich mich noch recht erinnern kann, warst du das letzte Mal mit Daddy beim wandern, als du 9 warst und auf dem Gipfel vom Berg standest und geschrien hast, weil du nicht allein wieder runter wolltest, weil du Höhenangst hattest. Du hast geweint und gezetert und Daddy musste dich den ganzen Berg wieder runter tragen!“, mischte sich nun auch Emily ein.
    Der 17 Jährige Slytherinprinz, wie ihn Mama immer so schön nennte, wenn sie ihn verschaukeln wollte, schoss gerade Eisblitze auf seine zwei kleinen Geschwister ab.
    Ohoh, das würde noch ein Nachspiel haben.
    In diesem Moment waren die Informationen wohl auch bis zu Samanthas Erbsenhirn durchgedrungen, denn sie schaute Scorp verwundert an.
    „Was meinen diese kleinen Kinder denn? Wer sind die überhaupt!“, sie rümpfte abfällig ihre Nase, während sie John und Emily pejorativ musterte.
    „Ach das sind nur zwei kleine Rotznasen, die meinen sie müssten sich aufspielen. Nachbarskinder!“, versuchte sich Scorpius rauszureden.
    „Also jetzt hör mal gut zu mein Freundchen!“, bäumte sich John vor seinem etwa zwei Köpfe größeren Bruder auf.
    Er brach abrupt ab, fing breit an zu grinsen und streckte der verwirrten Samantha jetzt seine Hand hin.
    „Schön dich kennen zu lernen, du musst bestimmt Samantha sein. Scorp hat schon so viel von dir erzählt. Ich bin sein kleiner Bruder und du bist bestimmt bald meine Schwägerin!“
    Emily streckte ihr ebenfalls die Hand hin und lächelte ihr zuckersüßestes Lächeln.
    „Und ich bin seine Schwester! Er ist mein Idol!“, fügte sie hinzu.
    Scorps Blick sprach mehr als tausend Worte.
    Jetzt wollte ich nicht in der Haut meiner besten Freunde stecken.
    „Scorpius, was soll das! Ich dachte, du wärst ein Einzelkind, stinkreich und ohne Geschwister? Und jetzt das!“
    Eigentlich war das mit dem <keine Geschwister> ja schon in dem Einzelkind enthalten, aber so weit konnte Blondie anscheinend nicht denken.
    Wir warteten noch einen kurzen Moment ab, in dem Scorp seiner Flamme die Situation erklären zu versuchte und machten uns dann mit den beladenen Tellern schleunigst aus dem Staub. Gut, dass Scorp nicht in unserem Haus war, so giftig, wie der uns anstarrte.
    „Ha, dem haben wir’s aber gezeigt!“, lachte John und stieß mir freundschaftlich in die Seite.
    „Gut gemacht, Schwesterherz!“, warf er auch Emily ein Grinsen zu.
    Die schüttete ihre Lockenmähne und warf galant den Kopf zurück.
    „Aber Scorpius, was soll denn das! Ich komm nicht mehr mit, mein Gehirn ist überfordert!“, äffte sie Samantha nach.
    Ich lachte.




Kommentare (6)

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CeCePc (72321)
vor 677 Tagen
nein sind sie nicht wahrscheinlich einfach nur freunde oder Patenonkel. oder ich habe was verpasst....ich dachte erst das währe aus der rumtreiberzeit...echt gut weiter so
Matilda Potter (03569)
vor 701 Tagen
Ich verstehe das nicht so ganz. Die Malfoys und die Potters sind doch nicht verwandt? Oder? Bitte kläre mich auf! Aber ansonsten echt gute Story!👍
Alice Potter (42168)
vor 818 Tagen
Ach, so!!!
@Lizzy
Es geht um Harrys Sohn James und nicht um sein Vater!!!
@Potterprodg
Das hättest du ruhig bei der Einleitung erwähnen können.
Coole Geschichte!!!
Schreib weiter, es wird bestimmt besser.
Lizzy (22922)
vor 985 Tagen
Okay, Snape ist im gleichen Jahrgang wie James und ist sein Lehrer??? Er müsste dann mit vier nach Hogwarts gekommen sein um das zu schaffen
Elli (09041)
vor 1037 Tagen
Cool ! Unlogisch aber cool :D
LadyKassandra (47268)
vor 1196 Tagen
Also nett aber merkwürdig: die ganzen Leute von denen du da erzählst hassen sich gegenseitig zum Beispiel Harry und Draco. Snape ist tot und Crabbe hat nicht geheiratet. Aber ansonsten ist die Geschichte echt schön.