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James Potter 6

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1 Kapitel - 3.213 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 1.486 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Und weiter....

    1
    12. Oktober, 5. Schuljahr, Gryffindorgemeinschaftsraum, keine Ahnung, Rose hatte meine Uhr

    Ich hob das Papier auf, das neben meinem Pult lag.
    Ich sah Emily, wie sie mich anschaute. Sie machte unverständliche Handbewegungen, die ich leider nicht zu deuten wusste.
    Anscheinend war es ihres.
    Was wollt sie denn? Konnte sie das denn nicht einfach sagen? Na gut, sie müsste wohl etwas lauter werden, da ich ja nicht direkt neben ihr saß, aber dann müsste sie nicht wild in der Gegend rumgestikulieren.
    Ich hatte immer noch nicht den blassesten Schimmer, was sie mir sagen wollte.
    Doch da verstand ich. Leider etwas zu spät.
    Snape stand vor meinem Pult und musterte mich abschätzig von oben herab.
    „Na Mister Potter, womit vertreiben Sie sich denn so die Zeit während meines Unterrichts, wenn ich bitten darf?“
    „Äh...mit Nichts?“
    „Falsche Antwort!“, grinste er mich hämisch an.
    „10 Punkte Abzug für Gryffindor!“.
    War ja wieder typisch. Ich hatte doch gar nichts gemacht.
    „Und jetzt händigen Sie mir bitte das Stück Pergament aus, was Sie da in der Hand halten!“
    „Welches Papier…?“, fragte ich verdutzt.
    „Achso, das!“, ich hatte es noch nicht mal angesehen.
    Ich reichte ihm bereitwillig das Blatt, da ich ja keine Ahnung hatte was darauf abgebildet war.
    Snape nahm es entgegen, als würde ich ihm eine vergammelte Ratte vor die Nase halten.
    Er sah es an und sein Blick verhärtete sich noch mehr, wenn das überhaupt möglich war.
    „Mister Potter, für dieses Kunstwerk bekommen Sie 20 Punkte Abzug für Gryffindor und eine Strafarbeit, die sich gewaschen hat!“, bellte er mich an.
    „Ja, aber das ist doch gar nicht meines!“, versuchte ich mich zu rechtfertigen.
    „Das kann ja jeder behaupten. Wollen Sie mich für dumm verkaufen?“
    Er knallte mir das Blatt auf den Tisch und ich sah es an.

    Oh, naja gut, kein Wunder, dass er sauer war.
    „Sie werden die Kerker reinigen, den ganzen restlichen Tag und glauben sie mir, das wird kein Vergnügen!“
    Ich sah zu Emily, die ein schuldbewusstes Gesicht machte.
    Ich wollte und konnte sie aber nicht verpetzen. Und schon gar nicht bei Snape. Dem würde ich Niemanden ans Messer liefern.
    Doch da rührte sie sich auch schon.
    „Snape, Sir!“
    Snape wandte sich sauer zu ihr um.
    „Ja, Miss Malfoy, haben Sie mir etwas zu sagen, das nicht bis später warten kann?“
    „Ja, die Zeichnung entsprang meiner Feder. James hat sie lediglich aufgehoben!“
    Oh nein, das machte die Sache auch nicht besser.
    Hätte sie doch bloß die Klappe gehalten.
    „Das ändert natürlich die Sachlage! Sie werden Potter beim Putzen Gesellschaft leisten!“, meinte er süffisant grinsend.
    „Ja, aber warum soll er denn die Strafe mitmachen? Er konnte doch gar nichts dafür!“, fuhr Emily ihn empört an.
    „Wenn Mister Potter auch immer so vorlaut sein muss, bekommt er eben irgendwann die Quittung. Außerdem schadet ein bisschen Reinlichkeit dem jungen Potter nicht!“, herrschte der Tränkemeister, das ich nicht lache, sie an.
    Emily sah mich entschuldigend an.
    Das war ja wieder mal typisch für Snape.
    Er durchbohrte mich mit eisigem Blick.
    Omann, ich hatte anscheinend schon wieder laut gedacht.
    „Und da wundern Sie sich, Mister Potter! Ich erwarte sie nach dem Unterricht wieder hier! Sie beide!“
    Einschüchternder Blick Richtung Emily, aber die war von ihrem Vater bestimmt schon Schlimmeres gewohnt.
    Mit diesen Worten ging er zu seinem Pult zurück, setzte sein selbstgefälliges Grinsen auf und fuhr mit seinem Unterricht fort, als wäre nichts gewesen, wenn man von den fiesen Blicken absah, die er mir hier und da zuwarf.

    Pünktlich um 15 Uhr fanden Emily und ich uns bei Snape vor dem Klassenzimmer für Zaubertränke wieder.
    Er gab uns Eimer, Wischlappen und Besen.
    Dieses Gespräch möchte ich gar nicht weiter ausführen sonst werde ich noch so aggressiv, dass ich mein Tagebuch in der Gegend rumwerfe und anfange auf den Seiten rumzubeißen.
    Wir fügten uns unserem Schicksal und fingen an zu putzen, wobei Emily ein wenig ratlos wirkte.
    „Was hast du?“, fragte ich sie verwundert.
    „Naja, wie mache ich das jetzt am Besten?“
    Ich starrte sie sprachlos an.
    Sie wollte mir jetzt aber nicht erzählen, dass sie nicht wusste wie man fegte, oder!
    „Schau mich nicht so an. Ich weiß schon, wie man fegt oder wischt, ich bin ja nicht dumm. Aber in welcher Reihenfolge soll ich was machen und wie am Besten!“, erklärte sie, als hätte sie meine Gedanken gelesen, obwohl ich mir diesmal zu hundert Prozent sicher war, dass ich nichts laut gesagt hatte.
    „Naja, ich kann’s dir ja zeigen!“, bot ich bereitwillig an.
    „Hast du denn noch nie daheim geputzt?“, fragte ich dann doch nach.
    Sie sah mich verständnislos an.
    „Nein, wozu auch. Wir haben Hauselfen und Reinigungskräfte, mein Dad würde nie zulassen, dass meine Mum putzte. Er fand ihr Kochen ja schon übertrieben!“
    Das konnte ich mir bei denen gut vorstellen.
    Wir wischten schweigend neben einander her.
    „Du hättest dich fei nicht melden müssen! Ich hätte die Strafe schon auf mich genommen und außerdem hat es das auch nicht besser gemacht!“, sagte ich, den Blick auf den Boden gerichtet.
    „Ich weiß“, sagte sie nur.
    Da tauchten plötzlich unsere zweiten Hälften auf. John und Rose kamen angeschlendert und grinsten uns zu.
    „Habt ihr Lust auf einen kleinen Abstecher nach Hogwarts?“, fragte John uns.
    Emily musterte ihn kalt.
    „Du siehst doch gerade, dass wir „putzen!“, sie spuckte das Wort förmlich aus.
    Diese Einstellung hatte sie bestimmt von ihrem Dad.
    „Ja und? Snape ist nicht da! Und Rose hatte da auch schon eine grandiose Idee!“, versprach uns John.
    „Das wird klasse!“, fügte er aufgeregt und mit glänzenden Augen hinzu.
    Mein Gott, der war ja kaum zu bremsen.
    „Ach, ich weiß nicht!“, zögerte Emily.
    „Was ist denn das für ein Plan?“, wendete sie sich ihrer Freundin zu.
    Rose winkte ab und meinte gelassen, dass das kein großes Ding wäre.
    Sie wirkte irgendwie, wie auf Drogen.
    „Wir werden lediglich einen Reinigungszauber benutzen und uns dann mit dem Apariertrank, den James nebenbei in der Zaubertrankstunde gebraut hat, nach Hogsmeade befördern!“
    „Woher hattest du die Zutaten! Da braucht man schließlich auch andere, nicht nur die Grundzutaten!“, Emily musterte ihren Bruder kritisch.
    „Du hast doch nicht etwa Dad…?“
    „Nein man“, John schnappte empört nach Luft.
    „Er hat die Zeit genutzt, in der Snape sich mit euch beiden beschäftigt hat, um die nötigen Sachen aus dem Zutatenschrank zu holen.“
    Also irgendwie war Rose komisch.
    „Achso!“, sagte ich, weil ich auch mal was sagen wollte.
    Schließlich wollte ich mich auch irgendwie an der Diskussion beteiligen auch wenn ich keinerlei Kenntnisse in Zaubertränke besaß.
    „Warum bist du eigentlich so locker drauf?“, fragte ich Rose dann doch noch.
    „Ich hab ihr beim Mittagessen was ins Glas!“, raunte John mir zu.
    „Du hast was!“, Emily sah ihren Bruder ungläubig an.
    „Ja, sonst hätte sie ja nie mitgemacht!“, verteidigte er sich.
    Ich grinste.
    Ohoh, da durchlöcherte mich Emily auch schon mit bösen Blicken
    Emily, die das natürlich nicht auf sich beruhen ließ, gab der konfusen Rose ein Fläschchen, das diese ohne Nachfrage trank.
    Omann, mit der konnte man im Moment ja alles machen.
    Ich starrte sie erwartungsvoll an.
    Rose schüttelte sich und drohte dann zusammenzuklappen.
    John fing sie auf.
    „Na wenigstens soviel Anstand hast du noch!“, meinte Emily bissig.
    Ohoh, die war anscheinend wirklich angepisst.
    Rose fing sich wieder und sah uns verdutzt an.
    Ich erklärte ihr kurz die Situation und sie sah John empört an.
    Obwohl sie weit aus weniger zickig reagierte, als ich gedacht hatte.
    Sie war anscheinend so was von John gewohnt und hatte nichts anderes erwartet. Dass sie sich nicht aufregte, konnte aber auch daran liegen, dass sie ja ein Auge auf ihn geworfen hatte, was sowohl ich, als auch er ja schon wussten.
    Zum Glück wusste sie das nicht.
    Nach einer Weile, in der wir uns schweigend musterten, nahm John wieder das eigentliche Thema in Angriff.
    „Naja, aber es ist doch möglich, oder?“, fragte er in die Runde, während er dabei intensiv Rose musterte. Irgendwie sah er sie in letzter Zeit zu oft für meinen Geschmack so an.
    Aber naja, in diesem Fall war das wohl gerechtfertigt, da im Endeffekt nur sie immer alles wusste, was solche Dinge betraf.
    „Ja“, sie sah John an.
    „Und mehr Spaß als Putzen macht es sowieso! Was soll schon passieren!“
    „Wir würden wahrscheinlich so um die fünfzig Schulregeln brechen, fürchte ich-„, fuhr Rose fort.
    Klar, dass sie sich jetzt, da sie wieder bei all ihren Sinnen war, darum wieder die größten Sorgen machte.
    „Wenn du irgendwann mal Lust haben solltest, uns das näher zu erklären, vielleicht in einem Monat oder so, dann sag einfach Bescheid!“, erwiderte John ihr irritiert und drängte zum Aufbruch.
    „Wir haben schließlich nicht ewig Zeit!“
    Emily ließ sich schließlich auch zum Mitgehen bewegen, auch wenn sie das immer noch nicht für einen guten Plan hielt, aber sie wollte ja kein Spielverderber sein.
    Genau das schätzte ich so an ihr. Sie machte einfach jeden Scheiß mit, auch wenn sie vorher skeptisch war.
    Rose sagte schnell ihren Spruch auf und John ließ vier Flaschen auf den Boden fallen, glücklicherweise mussten wir das Zeug nicht trinken.

    Wir verbrachten ein paar wunderbare Stunden in Hogsmeade, besuchten Rose Onkels in ihrem Scherzartikelladen und John lud uns alle auf eine Runde Butterbier ein.
    Wenn sein Dad wüsste, wofür sein Vermögen drauf ging…
    Als ich das nächste Mal auf die Uhr sah, war es schon kurz vor halb sieben.
    Oh Mist, um diese Zeit gab es immer Essen und wir mussten uns sputen, sonst war Hugo schon über das ganze Büffet hergefallen und wir durften die Gemüsedekoration essen.
    Als wir uns durch weitere vier Fläschchen im Schloss wiederfanden, machten wir uns sofort auf den Weg zur großen Halle.
    Zum Glück waren wir doch nicht allzu spät dran und konnten uns unsere Bäuche noch mit den köstlichsten Sachen vollschlagen.
    Doch plötzlich stand Snape neben uns und blickte uns von oben herab an.
    „Mister Potter, Mister Malfoy, Miss Malfoy und Miss Weasley, mitkommen, sofort!“, giftete er uns an.
    Wir zuckten zusammen.
    Wir folgten und sahen Leo Fonan, der uns schadenfroh angrinste.
    Diese schmierige Slytherinschlange, die konnte was erleben, wenn ich sie das nächste Mal in die Finger bekam.
    „Bestimmt hat uns Fonan verpetzt!“, flüsterte mir John zu und starrte den Kerl böse an.
    Den Blick hatte er eindeutig von seinem Vater.
    „Der wird sich noch wundern, der wird sich wünschen er hätte seine mieses Fratzengesicht nie in unsere Angelegenheiten gesteckt!“, fing er auch schon an, wütend drauf los zu schimpfen.
    Ebenfalls wie sein Vater.
    Konnte aber auch von der Mutter kommen, da war ich mir nicht so sicher.
    Wir mussten uns eine ellenlange Strafpredigt von Snape anhören.
    Schon wieder.
    Das nahm wohl heute kein Ende mehr.
    „Und glaub Sie ja nicht, dass sie so billig davon kommen!“
    Was heißt denn hier billig davon kommen? Er hatte jedem von uns 10 Seiten Strafarbeit über irgendwelche komischen Kreaturen in den Wäldern von Scottland gegeben, über die ich höchstens zwei Sätze schreiben konnte.
    Sie sind hässlich, sie stinken und sie fressen Fliegen und ich kann mir ihren Namen nicht merken.
    „Ich werde natürlich Dumbledore von dem Vorfall berichten und eure Eltern informieren und über eure Schandtaten in Kenntnis setzten!“
    Schandtaten, das klang ja wie bei Michel aus Lönneberg, oder als hätten wir die Schule angezündet, oder so.
    Wir hatten doch lediglich eine kleine Exkursion gemacht und sind ein bisschen spazieren gegangen.

    Als wir endlich entlassen waren, kehrte dann doch noch die alte Rose zurück
    „Ich hoffe, ihr seid zufrieden mit euch. Wir hätten alle sterben können - oder noch schlimmer, von der Schule verwiesen werden. Und jetzt, wenn es euch nichts ausmacht, gehe ich zu Bett.“
    Omann, ich war mir sicher, den Satz hatte Rose von ihrer Mum. Ein bisschen mehr von ihrem Dad hätte ihr definitiv nicht geschadet.
    Sie sah uns immer noch wütend an.
    „Ja und? Du hättest ja nicht mitmachen müssen, hat dich ja keiner gezwungen!“, fuhr sie nun auch John an.
    „Jetzt beruhigen wir uns bitte alle wieder und sind froh, dass Snape uns nur bestraft und nicht gleich aufgefressen hat!“, meinte Emily verschmitzt.
    Ich lachte und begab mich dann in mein warmes Bett, ich wollte mich noch mal ausschlafen, bevor meine Eltern morgen hier antanzten, denn ich hatte keinen blassen Schimmer, wie sie reagieren würden.

    Es kam schon mal kein Heuler in mein Zimmer geflogen, was durchaus ein positives Zeichen war.
    Stattdessen fingen mich meine Eltern vor dem Gemeinschaftsraum ab, als ich gerade zum Frühstück wollte.
    „James Sirius Potter!“, herrschte mein Vater mich an.
    „Wir waren gerade bei Professor Dumbledore!“, versuchte meine Mutter diplomatischer anzufangen.
    Papa sah Mama empört an, da sie sein ganzes Konzept durcheinander brachte.
    Ohoh, das letzte Mal hatten sie sich so böse angestarrt, als sie versuchte hatten, das Testament zu erstellen. Ich wusste es noch, als wäre es erst gestern gewesen.
    Meine Mama war zu dem Zeitpunkt mit Nora schwanger und ich gerade mal 8 Jahre alt. Sie war permanent gereizt, das bekam ich sogar als kleiner Junge mit.
    Aber richtig stinkig wurde sie erst, als sie nicht mal mehr ihre Füße sehen konnte, wenn sie durch die Wohnung gurkte.
    Und sie aß immer so komische Sachen wie Frischkäsebrote mit Nutella.
    Daran werde ich mich wohl noch erinnern, wenn ich bereits 50 war.
    Jedenfalls wollte sie vor der Geburt alles geregelt haben, falls ihnen beiden oder nur einem von ihnen etwas zustoßen würde.
    Meine Eltern wussten nicht, dass ich die ganze Nacht nicht schlafen konnte und deshalb mit meinem Teddy bewaffnet auf der Treppe saß und lauschte.
    „Ich weiß auch überhaupt nicht, warum wir das in der Nacht machen müssen!“, meinte Papa.
    „Ich will nicht, dass James was mitkriegt! Ich hab das doch bei den Malfoys mitbekommen. Scorpius hat sich sofort wieder in den Vordergrund gedrängt und Emily und John hatten keine Chance. Das endete in einem riesen Trara und das möchte ich bei uns vermeiden!“, versuchte Mama ihm zu erklären.
    „Vor allem, da unsere Tochter ja noch nicht mal mitreden kann!“, fügte sie hinzu.
    Papa seufzte, blickte sie aber dann aus seinen treuen Hundeaugen an und streichelte behutsam den Medizinball unter ihrem T-shirt.
    „Na von mir aus, fangen wir an!“, gab er sich geschlagen, obwohl er immer noch nicht ganz überzeugt.
    Mama gruschte in den Papierbergen vor ihr und fuhr fort.
    „Egal wer zuerst abtritt, ich bin mir sicher, dass derjenige, der überlebt mit den Kindern in Haus beziehungsweise in diesem Penthouse wohnen bleiben wird!“
    „Was schaust du mich so an?“, fragte sie meinen Vater mit skeptischem Blick.
    „Naja, ich will ja nichts sagen, aber es ist doch offensichtlich, wer von uns beiden zuerst stirbt! Du natürlich, aber kurz nach deinem Tod würde ich sowieso sofort Selbstmord begehen!“
    „Was soll das denn heißen! Ich sterbe früher!“
    „Naja, du musst doch nur sehen, unter was für einem Stress du immer stehst!“
    „Ich? Unter Stress?“
    „Ja, wenn du dich über alles immer so schnell aufregst…! Dann ist das ja kein Wunder!“
    Drauf folgte ein giftiger Blick von meiner Mutter.
    „Ja, was glaubst du denn, warum ich mich aufrege! Weil du mich geschwängert hast!“
    Jetzt kam wieder der Hundeblick.
    „Wer soll als Vormund dienen, wenn wir beiden sterben?“, fragt dann mein Vater diplomatisch.
    „Na, meine Eltern, wer sonst!“,
    „Deine Eltern! Lieber würde ich sterben, als meine Kinder deinen Eltern anzuvertrauen! Da wohnen ja schließlich noch deine Schwester und ihre Familie und meine Kinder wachsen nicht zusammen mit Thomas Goyle auf!“
    „Ja, meine Lieber, du bist dann aber schon tot!“, zickte sie Papa von der Seite an.
    „Es muss doch eine Möglichkeit geben, bei der wir sicher sein können, dass unseren Kindern ein sicheres Zuhause gegeben wird!“, meinte meine Mutter schließlich, fast den Tränen nahe.
    Seit der Schwangerschaft hatte sie mit starken Stimmungsschwankungen zu kämpfen. Vor allem kamen sie so plötzlich. In einer Minute war sie noch total happy und lachte wie ein Honigkuchenpferd und in der nächsten heulte sie Rotz und Wasser.
    Aber mein Vater, verständnisvoll und liebevoll wie er war, ließ alles ohne ein Klagen über sich ergehen und half meiner Mutter, wo er nur konnte.
    Irgendwann wurde ich müde und verzog mich lieber in mein Bett und schlüpfte unter meine Batman Decke.

    Naja, kommen wir wieder zur jetzigen Situation zurück.
    Meine Eltern schauten mich erwartungsvoll an.
    Hatten sie was gesagt?
    „Ja willst du uns jetzt endlich selber erzählen, was vorgefallen ist!“, schnauzte mich mein Vater an.
    „Wir können auch einfach die Version von Snape glauben und dir keine Chance lassen, irgendetwas zu retten!“, fügte meine Mutter hinzu.
    Ich erzählte ihnen meine Version der Geschichte und hoffte auf ihr Verständnis.
    Leider sahen meine Eltern nicht so zufrieden aus, wie ich erhofft hatte.
    Alles in allem fiel meine Strafe aber dann doch milder aus, als ich befürchtet hatte.
    „Sei froh, dass du uns als Eltern hast und nicht in der Haut von John und Emily steckst, Malfoy wird sie bestimmt gerade in der Luft zerfetzen!“, grinste mein Vater.
    Ja, das konnte ich mir lebhaft vorstellen.












Kommentare (6)

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CeCePc (72321)
vor 675 Tagen
nein sind sie nicht wahrscheinlich einfach nur freunde oder Patenonkel. oder ich habe was verpasst....ich dachte erst das währe aus der rumtreiberzeit...echt gut weiter so
Matilda Potter (03569)
vor 699 Tagen
Ich verstehe das nicht so ganz. Die Malfoys und die Potters sind doch nicht verwandt? Oder? Bitte kläre mich auf! Aber ansonsten echt gute Story!👍
Alice Potter (42168)
vor 816 Tagen
Ach, so!!!
@Lizzy
Es geht um Harrys Sohn James und nicht um sein Vater!!!
@Potterprodg
Das hättest du ruhig bei der Einleitung erwähnen können.
Coole Geschichte!!!
Schreib weiter, es wird bestimmt besser.
Lizzy (22922)
vor 983 Tagen
Okay, Snape ist im gleichen Jahrgang wie James und ist sein Lehrer??? Er müsste dann mit vier nach Hogwarts gekommen sein um das zu schaffen
Elli (09041)
vor 1035 Tagen
Cool ! Unlogisch aber cool :D
LadyKassandra (47268)
vor 1194 Tagen
Also nett aber merkwürdig: die ganzen Leute von denen du da erzählst hassen sich gegenseitig zum Beispiel Harry und Draco. Snape ist tot und Crabbe hat nicht geheiratet. Aber ansonsten ist die Geschichte echt schön.