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James Potter 5

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1 Kapitel - 1.604 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 1.412 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Noch ein Teil. Ich garantiere nicht für die richtige chronologische Reihenfolge!

    1
    3. Februar, 5. Schuljahr, Bibliothek, gegen 17 Uhr

    Omann, endlich mal ein ruhiger Ort, an dem mich keiner von meinen Freunden mit dummen Fragen löcherte.
    Uf, schon wieder ein Schultag hinter mich gebracht.
    In der ersten Stunde hatten wir Kräuterkunde bei Professor Longbottom.
    Es ist ja nicht so, dass ich ihn nicht leiden könnte, er ist nur manchmal ein bisschen komisch.
    Er weiß zwar unheimlich viel über Pflanzen, aber irgendwie ist er auf eine gewisse Art und Weise auch ein wenig verpeilt.
    Heute hatte er uns eine neue Pflanze mitgebracht.
    „Ich fasse die nicht an“, quengelte Rose da auch schon los während sie die fliederfarbenen, kniehohen Pflanzen vor sich mit einem argwöhnischen Blick beäugte.
    Wir standen alle da in Eskimoklamotten und sollten die Pflanzen umtopfen, deren Name ich 10 Minuten nach dem Erwähnen von Longbottom schon wieder vergessen hatte.
    „Oh, nur keine Scheu Miss Weasley, wenn Sie den Pflanzen nichts tun, tun Sie Ihnen auch nichts“, meinte dieser fröhlich und lief von einem Schüler zum Nächsten, um wohl zu sehen, wie sie sich anstellten. Oder um zu sehen, dass seinen wertvollen Pflanzen nichts geschah. Das waren wohl seine einzigen Freunde…
    Bis auf meinen Papa. Der war auch ein bisschen mit ihm befreundet, aber glücklicherweise nicht allzu eng, da Mama ihn nicht sonderlich leiden konnte. Sie hielt ihn für einen unfähigen Tollpatsch und allein schon deswegen für verrückt, weil er mit Tante Theresa verheiratet war. Das konnte ich verstehen, Tante Theresa war ein bisschen…anders…jedenfalls alles andere als cool und down mit dem Shit.

    „Sie sagten diese Dinger spucken Feuer!“,
    Stimmt, das hatte er anfangs erwähnt.
    „Wie sollen die da bitte nicht gefährlich sein?“, antwortete Rose halbherzig und wandte ihren Blick nicht von dem Gewächs vor ihrer Nase ab.
    John sah sie grinsend von der Seite an und ließ die Sache natürlich nicht Kommentarlos vorübergehen.
    „Naja Weasley, dann passen sie ja wenigstens zu deinen Haaren! Wundert mich ja, dass sie bei deinem Anblick noch nicht angefangen haben Flammen zu husten!“, meinte er scherzhaft.
    Ich lachte mit und erntete dabei böse Blicke von Emily.
    Ohoh…
    Rose fand das allerdings auch nicht so lustig, musterte John betroffen und rannte zutiefst verletzt aus dem Gewächshaus.
    Mädchen, das die auch nie Spaß verstanden.
    Emily musterte uns noch einmal finster und rannte dann ihrer Freundin hinterher.
    Das ist ja furchtbar. So schlimm war das auch wieder nicht, aber naja, Mädchen gehen ja auch zu zweit aufs Klo, was ich immer noch nicht verstehen konnte. Aber sollte einer mal diese Psyche kapieren, das versuchte ich bei Emily schon lange.
    John holte mich unsanft aus meinen Gedanke über sie zurück, indem er mir seine Pflanze vor die Nase hielt und sie wild rumbaumeln ließ.
    „Was soll das denn bitte?“, fragte ich ihn verstimmt und zog meine Augenbraue kritisch in die Höhe.
    Ohja, das konnte ich. Fast so gut, wie Onkel Draco, aber für dessen böse Blicke musste ich noch ein bisschen üben.

    Neben mir griff Vinz Crabbe schon beherzt zu seiner dritten Pflanze, haute sie in einen Blumentopf und häufte zwei Schaufeln zu viel Erde rein, als er eigentlich sollte. Thomas Goyle, hilfsbereit wie kein anderer, schaufelte diese Erde schnell wieder zurück bevor die Pflanze, welche schon bedrohlich qualmte, wirklich noch Feuer spuckte.
    Ich hatte selten zwei so dämliche Gestalten gesehen. Sie hatten in den letzten Jahren kein Stück dazu gelernt und mein Vater hatte damit Recht behalten, dass wir noch genug Spaß mit denen haben würden. Selbst die Mutter von Vinz selbst, konnte nicht so dämlich sein, obwohl Mama das immer wieder bestätigte. Sie meinte, sie war ihrerseits mit der Mutter von ihm, Sabrina so hieß sie, wie ich mir sagen hab lassen, in der Schule gewesen und hätte ihre Dummheit am eigenen Leib erfahren.
    Aus den beiden Erwachsenen war auch nicht wirklich was geworden, Sabrina war wohl daheim geblieben und kümmerte sich um den Familiengoldfisch und Crabbe war bei der örtlichen Feuerwehr tätig.
    Naja, wenigstens konnte der da für irgendwas von Nutzen sein.
    Ich musterte nachdenklich meine Pflanze. Wenn sogar die beiden Vollpfosten das mehr oder weniger problemlos hinkriegten, schaffte ich das ja wohl mit links. Und für einen Potter sollte das ja sowieso kein Problem darstellen, wie Professor Longbottom mir immer wieder versicherte.
    Insgeheim glaubte ich ja sowieso, dass er mehr auf meinen Vater und weniger auf Tante Theresa stand.
    Genau dieser tauchte jetzt hinter mir auf und begutachtete meine Arbeit.
    „Na, Mister Potter, Sie sind aber noch nicht wirklich weit gekommen, oder!“
    Ach nee, das wusste ich schon selbst, danke.
    „Warum stellen Sie sich denn so an? Ihren Eltern ist Kräuterkunde immer so leicht gefallen!“
    Meine Fresse, wenn der jetzt nicht sofort seine Klappe hält, dann würde ich in Onkel Freds Laden bestimmt noch ein paar passende Accessoires für ihn finden!
    Ich zog meine Pflanze gerade leicht an dem Stängel, als ein fürchterliches Kreischen zu hören war.
    Natürlich, einem kleinen Hufflepuffemädchen war die Pflanze aus der Hand und auf den Boden gefallen, wodurch diese nun wutschnaubend mit Feuer um sich warf.
    Och nee, ne. Was sollte das denn jetzt. Jetzt gerieten bestimmt wieder alle in Panik und rennen schreiend und hysterisch aus dem Gewächshaus. Allerdings konnte ich nicht leugnen, dass ich es auch ein wenig mit der Angst zu tun bekam. Zum Glück war Emily nicht da, sonst hätte ich mich auch noch um sie sorgen müssen. Ach halt, warum machte ich mir auf einmal immer Sorgen um sie, wenn sie nicht an meiner Seite war? Komisch…ich schob den Gedanken bei Seite und hörte erst jetzt, dass Prof. Longbottom uns aufgeregt befahl, sofort nach draußen an den See zu rennen und uns zu sammeln.
    Wie gesagt, so getan.
    Draußen begegneten wir dann auch wieder Emily und Rose.
    „Ein Glück, dass dir nichts passiert ist!“, meinte Emily und sah mich erleichtert an, während sie mich rund um mit Blicken prüfte, ob mir auch wirklich nichts fehlte.
    „Fehlt ja nur noch, dass du anfängst mich abzutasten…obwohl, so abgeneigt, wäre ich da auch nicht!“, sagte ich und grinste breit.
    Rose musterte derweil John, dessen Umhang einige Brandlöcher aufwies und der sich immer noch furchtbar aufregte.
    „Omann, mein Vater wird mich lynchen. Der Umhang war seine 50 Galleonen wert gewesen und dieses dumme kleine Mädchen muss natürlich genau neben mir ihre Pflanze fallen lassen. Kein Wunder, wenn man schon aus Hufflepuff kommt! Denen haben sie ja alle ins Ghirn gschissen, solche Proleten. Zu dumm eine Pflanze umzutopfen. Meine Güte!“, hörte er nicht auf zu schimpfen. Er kam dem Tonfall seines Vaters so gleich, dass ich mich unwillkürlich nach ihm umsah.
    Eins musste man lassen, zum ersten Mal seit ich ihn kannte, war er seinem Bruder zum verwechseln ähnlich.
    „Jetzt beruhige dich doch mal! Reg dich doch nicht so auf, es ist doch nur ein Umhang!“, redete Rose beruhigend auf ihn ein. Sie klang wie Tante Catherine, wenn sie versuchte ihren Mann zu beruhigen. Das kriegten die beiden ja dann schon ganz gut hin und der Rest zwischen Rose und John würde auch noch klappen, da war ich mir sicher. Dass Rose auf ihn stand, wussten wir ja jetzt. Und ich würde einiges dafür tun, die beiden zusammen zu sehen, denn John ließ in letzter Zeit auch schon relativ oft Kommentare über Rose los, die nicht immer unbedingt von der schlechtesten Sorte waren. Obwohl, ich für meinen Teil wusste ja auch, dass Emily in mich verliebt war, beziehungsweise mich auf irgendeine Weise attraktiv fand. Aber ich wollte es eher langsam angehen lassen, solange ich mir nicht hundertprozentig sicher war, dass sie auch wirklich was von mir wollte, machte ich mich garantiert nicht zum Affen.
    Außerdem hatte ich Angst, dass dann unsere Freundschaft kaputt gehen würde, angenommen wir wären zusammen und unsere Beziehung würde zu Bruch gehen, oder einer trennt sich vom andern, weil er den anderen nicht mehr liebt, dann würden wir sicher auch keine Freunde mehr sein und dafür mochte ich sie einfach zu gern und dafür schätzte ich sie als platonische Freundin einfach zu hoch.
    Aber ich fand es nicht allzu schlimm, wenn John und Rose zusammen kämen und sich dann wider erwarten trennen würden, dann wären wir sicher ihre nervige Art los.
    Ohoh, hatte ich schon wieder böse Gedanken. Wieso musterte mich Emily schon wieder so böse? Ich hatte doch nicht schon wieder laut gedacht, oder! Nein, sonst wäre Rose bestimmt schon wieder beleidigt abgehauen. Oder konnte Emily jetzt schon meine Gedanken lesen!
    Omann, ich verlor schon den Verstand, denn das ging jetzt wirklich zu weit.

Kommentare (6)

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CeCePc (72321)
vor 680 Tagen
nein sind sie nicht wahrscheinlich einfach nur freunde oder Patenonkel. oder ich habe was verpasst....ich dachte erst das währe aus der rumtreiberzeit...echt gut weiter so
Matilda Potter (03569)
vor 705 Tagen
Ich verstehe das nicht so ganz. Die Malfoys und die Potters sind doch nicht verwandt? Oder? Bitte kläre mich auf! Aber ansonsten echt gute Story!👍
Alice Potter (42168)
vor 821 Tagen
Ach, so!!!
@Lizzy
Es geht um Harrys Sohn James und nicht um sein Vater!!!
@Potterprodg
Das hättest du ruhig bei der Einleitung erwähnen können.
Coole Geschichte!!!
Schreib weiter, es wird bestimmt besser.
Lizzy (22922)
vor 989 Tagen
Okay, Snape ist im gleichen Jahrgang wie James und ist sein Lehrer??? Er müsste dann mit vier nach Hogwarts gekommen sein um das zu schaffen
Elli (09041)
vor 1041 Tagen
Cool ! Unlogisch aber cool :D
LadyKassandra (47268)
vor 1199 Tagen
Also nett aber merkwürdig: die ganzen Leute von denen du da erzählst hassen sich gegenseitig zum Beispiel Harry und Draco. Snape ist tot und Crabbe hat nicht geheiratet. Aber ansonsten ist die Geschichte echt schön.