James Potter 3

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 2.126 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 2.067 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Und weiter geht es!

    1
    11. September, Teil 1, 1. Schuljahr, in meinem neuen Zuhause, 21 Uhr

    Omann, war das heute Morgen eine Hektik gewesen. Papa wollte unbedingt, dass alles schnell und reibungslos ging, weswegen er schon in der Früh voll die Panik geschoben hatte. Er kam um 8 Uhr zu nachtschlafender Zeit in mein Zimmer und zog mir meine Decke weg, obwohl der Zug ja erst um 11 oder so im Kingskross Bahnhof abfahren sollte.
    „Jamie, aufstehen!“
    Omann, so ein Terror machte nicht mal Mami, wenn sie mich morgens zur Schule weckte.
    Ich rührte mich nicht und Papa wurde langsam ungeduldig.
    „James Sirius Potter!“, fuhr er mich an.
    Ohoh, seine Stimme klang nun wirklich bedrohlich.
    Ich sprang aus dem Bett, da es ohnehin kalt wurde und folgte meinem Vater runter zum Frühstück.
    Dort saß Mama, die gerade die brabbelnde Nora fütterte.
    „Echn, echn!“, schrie das kleine blonde Mädel mit den Pausbacken und der hellblauen Schleife in den Haaren.
    Mami stopfte ihr das Maul, indem sie ihr einen Löffel mit Brei in den Mund schob.
    Papa war völlig außer sich und mal wieder total ohne Plan.
    Ich verzog mich da lieber wieder in mein Zimmer und zog mich an.
    Kurze Zeit später tauchte nun Mama auf und wollte, dass ich mir ihr zusammen den Koffer kontrollierte.
    „Ich bin doch kein kleiner Bub mehr, ich weiß, was ich alles mitnehmen muss, und was nicht!“, erwiderte ich genervt, als sie mich aufforderte den Koffer erneut aufzumachen.
    „Was macht dann die Playstation in deinem Koffer!“
    Äh ja…
    „Na gut, wenn du meinst, aber ich bring dir deine Sachen nicht hinterher, wenn du nachher in Hogwarts merkst, dass dir irgendwas fehlt.“
    Naja, von mir aus. Das konnte ja dann wirklich peinlich werden. Bestimmt musste John gerade dasselbe über sich ergehen lassen. Onkel Draco stand da bestimmt immer streng daneben.
    Naja, nach einer ewigen Prozedur kam dann endlich Papa und erlöste mich. Er half mir den Koffer runter zu hieven und ihn in unser fliegendes Familienauto zu packen.
    Das Auto war unser Familienliebling. Mami verglich es immer mit irgendeinem Auto aus irgendeiner komischen Fernsehsendung mit zwei so Typen, die immer irgendwelche Bösen jagen und die Mami so heiß fand. Obwohl sie das immer versuchte, vor Papa geheim zu halten. Aber ich hatte einmal mit John an der Tür gelauscht, als Mami und Tante Catherine miteinander darüber geredet hatten.
    Wir hatten das Auto von Onkel Ron bekommen, der es wiederum von seinem Vater abgeschaut hatte, der glaub ich, viel mit so Muggelzeugs zu tun hatte.
    Und ab ging die Post. Da wir eh schon in London wohnten brauchten wir mit unserer Familienkutsche nicht lang zum Bahnhof.
    Dort trafen wir auch schon auf die Malfoys und natürlich auf John.
    Die Weasleys sah ich noch nirgends, obwohl Rose eigentlich auch mit mir zusammen in einem Jahrgang war.
    Ich lief auf John zu und wir hatten uns schon längst in ein Gespräch vertieft, als ich auch Emily bemerkte.
    Sie gesellte sich zu uns und wir beobachteten und belauschten unsere Eltern ein wenig. Allerdings sagten die nur so langweiliges Zeugs und so beschlossen wir, den Bahnhof auf eigene Faust zu dritt zu erkunden.
    Den Erwachsenen fiel nicht mal auf, dass wir weg waren, die waren zu beschäftigt über die Häuser in Hogwarts zu diskutieren.
    Wir schauten uns alles genau an und spielten in der riesigen Halle verstecken.
    Leider bemerkten wir nicht, wie die Zeit verflog.
    Plötzlich versperrte uns Lucas Scorpius den Weg.
    Wo kam der denn auf einmal her?
    „So, ihr kleinen Scheißer, an eurer Stelle würde ich mich mal schleunigst auf den Weg zum Gleis machen. Papa schreit schon den ganzen Bahnhof zusammen. Passt nur auf, gleich kommt Rauch aus seinen Ohren!“
    Dieser aufgeblasene Kerl. Aber er hatte wohl Recht.
    „Und deine Eltern“, wandte er sich mir zu, „kommen schon um vor Sorgen. Deine Mutter steht kurz vor einem Herzkollaps!“
    Ohoh, das konnte ich mir nur allzu gut vorstellen.
    Wir rannten zu unsren Eltern und sahen schon von weitem, was Onkel Draco wieder für ein Gfred machte.
    Scorp setzte seine Sonnenbrille wieder auf und folgte uns.
    An Mamas Hand fing nun Nora an zu quengeln, wie immer, wenn ihr irgendwas zu lang dauerte.
    „Da seid ihr ja endlich, was fällt euch ein, euch einfach so aus dem Staub zu machen!“, herrschte Onkel Draco seinen Sohn an.
    Irgendwie erinnerte er mich manchmal ein bisschen an Rumpelstilzchen.
    John zuckte zusammen und meine Tante blickte ihren Mann böse an.
    „Jetzt reg dich doch nicht so auf!“, fuhr sie ihrerseits Onkel Draco an.
    Dieser schien sich zusammenzunehmen, musterte seine Kinder allerdings immer noch ziemlich kritisch, während Scorp daneben stand und hämisch grinste.
    Meine Mama schaute mich nur konfus an.
    „Das nächste Mal gibst du vorher Bescheid, wenn du auf eigene Faust wohin willst!“, fügte Papa dann dennoch hinzu.

    Jetzt kam wohl der Teil mit der Wand, von dem Scorp schon oft erzählt hatte.
    Papa machte mir Mut, aber ich traute mich trotzdem nicht als Erster zu laufen.
    Sollte Scorpius doch als erster an der Wand abprallen und sich den Kopf stoßen, wenn’s doch nicht klappen sollte.
    Bei dem konnte ja nichts kaputt gehen.
    Aber der tat das mitnichten.
    „Dann gehst du eben zuerst!“, meinte Onkel Draco und schaute dabei seinen jüngsten Sohn an.
    „Omann immer ich, ich will aber auch nicht als Erstes!“
    „Das Jungs immer solche Schisser sein müssen!“, meinte Emily frech, umarmte noch mal ihre Mama, gab ihrem Papa ein Bussi auf die Backe, nachdem er sich vor sie gekniet hatte, damit sie ihn umarmen konnte und lief dann auf die Mauer zu.
    Prompt verschwand sie auch wieder dahinter, nachdem sie uns noch einen verächtlichen Blick zugeworfen hatte.
    „Naja, verrückt war sie ja schon immer!“, meinte John, als er seiner Schwester nachschaute.
    Meine Rede.
    „So, jetzt bist du dran!“, meinte Scorp und schubste seinen kleinen verwirrten Bruder mit voller Wucht gegen seinen Wagen, sodass er ihn rammte, auf dem Boden lag und zusammen mit ihm durch die Wand schlitterte.
    Ich sah noch den bösen Blick seiner Eltern und Onkel Draco, der schon wieder dabei war, Schimpfparolen auf Scorpius loszulassen. Geschah dem Kerl recht.
    Ich wollte sofort John hinterher, um ihm notfalls auf der anderen Seite aufzuhelfen.
    Ich drückte schnell meine Mama, streichelte der sabbernden Nora über den Kopf und umarmte Papa, verabschiedete mich noch schnell von Tante Catherine und Onkel Draco und lief dann auch durch die Wand.

    Plopp.
    Das war geschafft. War ja gar nicht so schlimm, wie ich gedacht hatte.
    Ich sah John, der sich anscheinend wieder zu seiner vollen Größe aufgerichtet hatte. Zum Glück kam er, was seine Größe angeht, so wie Scorpius nach seinem Vater, sonst wäre er nicht besonders groß geworden. Wahrscheinlich so groß, wie Emily, die ganz und gar nach ihrer Mum kam und deswegen ihre Größe mit ihrer Klappe ausgleichen musste.
    Wir suchten uns zusammen mit Emily und Rose, die wir inzwischen angetroffen, beziehungsweise, die mich inzwischen aufgespürt hatte, ein Abteil. Ich fand Rose irgendwie total nervig, ich fand sie schlimmer als Emily, was aber auch daran liegen mag, dass diese das einzige Mädchen war, das ich halbwegs leiden konnte.
    Irgendwann kam der Wagen mit den Süßigkeiten und John spendierte mit dem Geld seines Papas großzügig den halben Wagen.
    Man könnte auch sagen, er hat ihn komplett leer gekauft.
    Ich mein, ich war ja auch nicht von schlechten Eltern, aber so wollte ich meine Gallionen auch nicht aus dem Fenster schmeißen, vor allem nicht, wenn die Malfoy Geschwister alles bezahlten.
    Außerdem hatte Rose von ihren Onkels eine Schultüte voll von Sachen aus deren Scherzartikelladen zur Einschulung in Hogwarts bekommen, die wir auch sofort ausprobierten.
    Ein Teil davon ließen wir natürlich übrig, um sie an unserem Kräuterkundelehrer zu testen, von dem Scorp schon einiges erzählt hatte. Das meiste war allerdings negativ. Er machte eigentlich sowieso jeden Lehrer von Hogwarts lächerlich, außer natürlich Flint, das lag aber nur daran, dass er Vertrauenslehrer von Slytherin war. Und natürlich meine Mama. Vor der hatte er natürlich auch Respekt, aber die hatte er eh nur im ersten Schuljahr im Flugunterricht gehabt.
    Wir ließen die Schokofrösche im Abteil rumhüpfen und stopften uns mit den berüchtigten Bertie Botts Bohnen voll, bevor wir die Schokofrösche Selbstmord begehen ließen, indem wir sie aus dem Fenster schmissen und zusahen wie sie an der Scheibe platt runterrutschten.
    Rose und Emily fanden das natürlich nicht so toll. Mädchen eben völlig verweichlicht, aber solch harte Kerle wie uns störte das natürlich nicht.
    Sollten sie eben flennen, oder Greenpeace beitreten
    Rettet die Schokofrösche, ohoh, rettet die Schokofrösche ooho!
    Das fanden sie noch weniger lustig.
    Kannten sie denn nicht „die Ärzte“?
    Naja egal, nach einer endlosen Fahrt kamen wir dann endlich an und wurden von Onkel Hagrid, dem ich schon oft in meinem Leben begegnet war, in Booten zum Schloss gebracht.
    Wir fuhren über einen modrigen schwarzen See, dann unter einem Tunnel durch und legten an dem unterirdischen Hafen endlich an.
    Wir gingen raus zum Seeufer. Von da aus hatte man einen schönen Blick auf das düster aussehende Schloss mit den vielen Zinnen und Türmchen, das auf dem Berg über dem See thronte und von dem mir meine Eltern schon so viel erzählt hatten.
    Mama und Papa hatten die Zauberwelt nie vor mir geheim gehalten, was aber auch kaum möglich war, bei den Tonnen an Fanpost, die mein Papa jeden Tag bekam.
    Wir betraten die Eingangshalle. Woah, war die riesig! Sie war von Fackeln beleuchtet, die in der Wand steckten und eine gewaltige Marmortreppe führte in die höheren Stockwerke. Alles war aus Stein und irgendwie vermittelte das Schloss in diesem Moment eine düstere Stimmung, die allerdings von John unterbrochen wurde, der alle Nasenlang blöde Witze riss.
    Die ich natürlich lustig fand. Die zwei Mädels, die immer noch nicht von unsrer Seite wichen, natürlich eher nicht.
    Erst jetzt fielen mir die vielen Bilder auf, in denen sich die Leute bewegen konnten. Anscheinend lebten sie wirklich irgendwie und waren nicht nur bewegte Bilder, wie die in unsren Zeitungen. Denn die abgebildeten Personen konnten anscheinend von Bild zu Bild wandern und ihre Nachbarn besuchen. Genauso wie die Rüstungen, die in jeder Ecke standen und anscheinend gerne mal ihre Plätze wechselten.
    Ich kramte den Zettel aus meiner Umhangtasche, auf dem ich mir alle Sachen, die Scorp und mein Dad je über Hogwarts von sich gegeben hatten, aufgeschrieben hatte.










    Wäre ja gelacht, wenn ich das nicht alles noch entdecken würde. Immerhin die Treppen hatte ich schon und war jetzt gewarnt und würde mir wohl in Zukunft genau überlegen, welche ich passierte.
    Da empfing und auch schon unsre Schulleiterin, die auch mein Papa schon als Lehrerin gehabt hatte, als er noch Schüler auf Hogwarts war.
    Allein daran kann man schon sehen, wie alt sie ist, wenn man nicht die Falten zählt, die sich in ihrem Gesicht tummelten.
    Genau das sagte ich auch John, der neben mir stand, blöderweise sprach in diesem Moment niemand, weshalb die alte Schachtel wohl alles verstanden hatte.
    Ohoh, das war nicht gut.
    „Mister Potter und Mister Malfoy, das gerade Sie zusammenstecken, hätte ich ja eh nie gedacht, aber nichts desto trotz könnten auch sie meinen Anweisungen lauschen!“
    Was sollte das jetzt wieder heißen.
    Naja, McGonagall, so hieß die Junge Dame, chrmchrm, hielt eine kurze Begrüßungsansprache und führte uns dann in die Große Halle, indem uns Malfoy schon grinsend empfang.





Kommentare Seite 1 von 1
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.

Neuer Kommentar da? / Seite neu laden

CeCePc ( 72321 )
Abgeschickt vor 558 Tagen
nein sind sie nicht wahrscheinlich einfach nur freunde oder Patenonkel. oder ich habe was verpasst....ich dachte erst das währe aus der rumtreiberzeit...echt gut weiter so
Matilda Potter ( 03569 )
Abgeschickt vor 582 Tagen
Ich verstehe das nicht so ganz. Die Malfoys und die Potters sind doch nicht verwandt? Oder? Bitte kläre mich auf! Aber ansonsten echt gute Story!👍
Alice Potter ( 42168 )
Abgeschickt vor 699 Tagen
Ach, so!!!
@Lizzy
Es geht um Harrys Sohn James und nicht um sein Vater!!!
@Potterprodg
Das hättest du ruhig bei der Einleitung erwähnen können.
Coole Geschichte!!!
Schreib weiter, es wird bestimmt besser.
Lizzy ( 22922 )
Abgeschickt vor 866 Tagen
Okay, Snape ist im gleichen Jahrgang wie James und ist sein Lehrer??? Er müsste dann mit vier nach Hogwarts gekommen sein um das zu schaffen
Elli ( 09041 )
Abgeschickt vor 918 Tagen
Cool ! Unlogisch aber cool :D
LadyKassandra ( 47268 )
Abgeschickt vor 1077 Tagen
Also nett aber merkwürdig: die ganzen Leute von denen du da erzählst hassen sich gegenseitig zum Beispiel Harry und Draco. Snape ist tot und Crabbe hat nicht geheiratet. Aber ansonsten ist die Geschichte echt schön.