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James Potter

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1 Kapitel - 1.617 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 4.662 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ein Teil aus James Sicht!

    1
    2. August, mein Zimmer daheim in London, 19 Uhr





    Omann, war das heute ein Tag.
    Dieser Bogen Pergamentpapier lag heute Morgen in einem Brief, der mit Wachs versiegelt war. Das Wappen von Hogwarts prangte gut sichtbar auf der Vorderseite und sprang mir sofort ins Gesicht.
    Freude strahlend überreichte mir meine Mama den Brief, als ich heute verschlafen die Treppe runtergekommen war, um zu frühstücken.
    „Morgen Mama“, ich rieb mir verschlafen die Augen und nahm den Brief entgegen.
    „Was ist das!“, fragte ich verständnislos.
    „Machs auf, dann siehst du’s! Ist heute mit Rufus gekommen!“
    „Du meinst mit der Post!“
    „Ja, mit der Eulenpost. Rufus, ist McGonagalls Eule!“
    „Soso“.
    Wer zum Henker war McGonagall!
    Naja egal, ich riss den Umschlag auf und nahm den Brief heraus.
    Ich überflog ihn kurz und riss dann meine Augen weit auf.
    „Mama, ich kann nach Hogwarts!“
    Meine Mama strahlte mich an und umarmte mich
    Aua, die konnte ganz schön zu drücken.
    „Ach mein Schatz, ich bin so stolz auf dich!“
    Warum? Ich hatte doch gar nichts gemacht.
    Aber da ich Komplimenten grundsätzlich nie abgeneigt war, nahm ich auch dieses gerne entgegen.
    Ich grinste.
    „Da wird sich dein Vater aber mächtig freuen, wenn er heut Abend nach Hause kommt!“
    Da war ich mir sicher.
    Meine Eltern hatten mir schon einiges von Hogwarts erzählt. Man lernte dort, wie man mit seiner Zauberkunst umging, wie man auf Besen flog und dergleichen.
    Allerdings hatte ich das Besenfliegenlernen ja nicht mehr nötig, da ich wahrscheinlich schon eher fliegen, als laufen konnte.
    Meine Mama war in Hogwarts Lehrerin für die „Künste in der Luft“, wie sie das Fach immer liebevoll nannte. Aber im Gegensatz zu den anderen Lehrern, die dort unterrichteten, wohnte meine Mama bei uns daheim und schmiss locker flockig noch nebenbei den Haushalt.
    Aber von dieser McGonagall hatte ich noch nichts gehört. Von Snape schon. Das war der Zaubertränkelehrer und er wurde bei uns oft erwähnt, vor allem, wenn sich mein Papa mit Onkel Draco unterhielt. Allerdings kam, wenn sie dieses Thema aufgriffen, nie etwas Gutes dabei raus.
    Aber anscheinend war sie meine neue Schulleiterin. Zu der Zeit, als meine Eltern nach Hogwarts gingen, war Albus Dumbledore Schulleiter in Hogwarts gewesen, aber offenbar war er nun in seinen verdienten Ruhestand gegangen.
    Gestorben war er jedenfalls nicht, sonst hätte ich davon erfahren.
    Bestimmt. Wahrscheinlich. Vielleicht. Oder auch nicht, naja, ist ja auch egal.
    Ich war noch nie an Mamas Arbeitsplatz gewesen, sie hatte mich noch nie nach Hogwarts mitgenommen.
    Wahrscheinlich waren dort kleine Kinder nicht so gern gesehen, bei den ganzen Dingen, die man bestimmt kaputt machen konnte, oder warum auch immer.
    Jedenfalls freute ich mich tierisch und konnte es kaum erwarten, dass mein Papa nach Hause kam und ich ihm den Brief zeigen konnte.
    Ich wusste, wie sehr mein Vater an mir hang und wie sehr er sich für mich freuen würde.
    Vermutlich war er noch stolzer als meine Mutter.
    Mein Vater war ein ziemlicher Familienmensch, der so viel Zeit, wie möglich mit uns verbringen wollte.
    Ich fand das super, da ich so immer meinen Papa um mich haben konnte. Denn wenn ich mir andere Familien so ansah, dann war das wohl nicht üblich.
    Johns Vater war zwar auch oft daheim, aber wesentlich seltener als mein Vater. Und John beklagte sich immer, dass, wenn er dann mal da war, er sich mehr um Scorpius kümmern würde.
    Naja, ich konnte das nicht beurteilen, aber selbst ein Blinder konnte sehen, dass Scorp seinem Vater wie ein Ei dem anderen glich und wahrscheinlich setzte Onkel Draco dann wohl mehr auf seinen Erstgeborenen, den Familienerbe, wie er das immer ausdrückte.
    Ich mochte die Familie, allein schon, weil John mein bester Freund war. Und mit Emily kam ich auch ganz gut zurecht.
    Onkel Draco machte mir manchmal Angst, wenn er sein einschüchterndes Gesicht aufsetzte, aber sonst war er auch ganz cool drauf, von meiner Patentante ganz zu schweigen. Tante Verna und natürlich Onkel Oliver waren mit Abstand die coolsten Paten, die es überhaupt gab, obwohl ich immer mal wieder Spannungen zwischen meinem Vater und Onkel Wood mitbekam.
    Mit den Malfoys verstand ich mich zumindest besser, als mit den Longbottoms oder den Goyles, die immer mal wieder bei uns vorbeischauten.
    Leider nahmen die Goyles auch immer ihren zurückgebliebenen Sohn mit, den Tante Sandra immer liebevoll Tommily nannte.
    Aber wie ein Tommily sah der nun wirklich nicht aus.
    Das Körpervolumen hatte er wohl von seinem Dad und die Intelligenz und Ausdrucksweise von seiner Mum.
    Ich konnte ihn auf den Tod nicht ausstehen und noch weniger verstand ich, warum Onkel Draco, was mit seinem Dad zu tun hatte.
    Allerdings glaubte ich kaum, dass die beiden ein sonderlich gutes Verhältnis hatten, jedenfalls beruhte es sicher nicht auf Gegenseitigkeit, da Onkel Draco, Onkel Goyle, der blöderweise sogar ein richtiger Onkel von mir war, die meiste Zeit nur rumkommandierte.
    So hetzte dieser, wenn alle zu einer Familienfeier geladen waren, immer zwischen dem Kuchenbüffet und unserem Tisch hin und her, da er einerseits die Wünsche seiner Frau erfüllen musste und andrerseits den Befehlen von Johns Vater nachgehen musste.
    Er war so ein Opfer!
    Wenn wir auf eine der Geburtstagsfeiern von Thomas mussten, dann waren da zwar nicht die Malfoys, was die Sache immer noch schlimmer machte, da ich so wenigstens John hatte, mit dem ich mich über sämtliche Sachen lustig machen konnte, sondern dafür war ein stämmiger Kerl, der Crabbe hieß und mit Sabrina zusammen war, da.
    Und diese Familie war noch um Welten schlimmer, als die Goyles.
    Ein alter, fetter Kerl, mit seiner komischen dämlichen zerzausten und unmodisch gekleideten Frau und mit ihrem ungewaschenen, ungepflegtem und vor allem rundlichen Sohn, der kreativerweise wie sein Vater hieß. Die Sachen, die Sabrina anhatte, waren nicht aus der letzten Saison, sondern aus den letzten Jahrtausenden, und dabei meinte ich nicht das Barockzeitalter, sondern eher die Steinzeit.
    Die Longbottoms sah ich nicht so häufig, da meine Mama sie nicht öfter als nötig dahaben wollte.
    Was zum einen an dem Mann lag, aber vorwiegend wohl an ihrer Freundin, Tante Theresa, die ihr manchmal ziemlich auf die Nerven ging. Meine Mama hatte es lieber, wenn sie mit ihr telefonierte, als dass sie sie persönlich sah, weil sie sie so einfach abwürgen konnte, wann sie wollte.
    Jaja, manche Muggelsachen waren schon ganz nützlich. Sie waren normal für mich, da wir ja auch mitten in London in einem riesen Penthouse mit einem Wahnsinns Ausblick auf die City wohnten, mitten in der Muggelwelt.
    Ich war zu einer Muggelgrundschule gegangen, leider ohne John, da der das irgendwie nicht durfte.
    Er wurde zusammen mit Emily daheim unterrichtet und so musste ich leider in der Schule auf meinen besten Freund verzichten.
    Omann, das fiel mir ja jetzt erst ein. Wenn ich in Hogwarts aufgenommen worden war, war John das sicherlich auch.
    Endlich konnten wir auch den ganzen Tag zusammen in einer Schule verbringen, das würde einfach perfekt werden.
    Ich freute mich wie ein Honigkuchenpferd und grinste von einem Ohr zum anderen.
    Ich wollte ihn sofort anrufen und fragen, ob er auch einen Brief bekommen hatte, da fiel mir ein, dass das ja gar nicht möglich war.
    Onkel Draco hatte vor ein paar Monaten alle Telefone in deren Haus eingesammelt, mit der Begründung, sie bräuchten so einen Muggelscheiß nicht und er ließe sich doch nicht auf das Niveau eines Muggels runter.
    „Magst du noch einen Pfannkuchen?“, fragte meine Mutter immer noch bester Laune.
    Ich schreckte aus meinen Gedanken hoch und schaute sie an.
    Sie musterte mich erwartungsvoll und ich nickte.
    Klar, man konnte nie genug Pfannkuchen haben.
    „Du, Mama, wann sehen wir denn die Malfoys das nächste Mal?“
    „Warum denn?“
    „Naja, ich muss doch John fragen, ob er auch in Hogwarts ist und wenn, dann müssen wir alles besprechen und so! Weißt schon Männerrat halten!“
    Mama grinste mich an.
    „John ist auch in Hogwarts, genauso wie Emily! Ich hab heut morgen mit Catherine telefoniert!“
    Hä, wie ging denn das. Das fragte ich dann auch erstaunt.
    „Ich dachte, die hätten keine Telefone mehr! Oder jetzt doch wieder?“, erkundigte ich mich überrascht.
    „Du glaubst doch nicht wirklich, dass sich Catherine von ihrem Mann vorschreiben lässt, ob sie Muggeldinge benutzt oder nicht. Den Computer hatte Draco immerhin noch nicht angerührt!“
    Das konnte ich mir vorstellen.
    „Aber die kommen heute sowieso noch vorbei!“
    „Die ganze Familie?“, hackte ich freudig nach.
    „Ne, nur Catherine mit den Zwillingen. Draco muss arbeiten und Lucas ist ja in Hogwarts!“
    „Stimmt, der kann uns ja dann alles in Hogwarts zeigen und erklären und uns rumführen und so!“, schwärmte ich begeistert.
    „Na, da wird er sich bestimmt schon freuen!“, lachte meine Mutter.


Kommentare (6)

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CeCePc (72321)
vor 820 Tagen
nein sind sie nicht wahrscheinlich einfach nur freunde oder Patenonkel. oder ich habe was verpasst....ich dachte erst das währe aus der rumtreiberzeit...echt gut weiter so
Matilda Potter (03569)
vor 844 Tagen
Ich verstehe das nicht so ganz. Die Malfoys und die Potters sind doch nicht verwandt? Oder? Bitte kläre mich auf! Aber ansonsten echt gute Story!👍
Alice Potter (42168)
vor 961 Tagen
Ach, so!!!
@Lizzy
Es geht um Harrys Sohn James und nicht um sein Vater!!!
@Potterprodg
Das hättest du ruhig bei der Einleitung erwähnen können.
Coole Geschichte!!!
Schreib weiter, es wird bestimmt besser.
Lizzy (22922)
vor 1128 Tagen
Okay, Snape ist im gleichen Jahrgang wie James und ist sein Lehrer??? Er müsste dann mit vier nach Hogwarts gekommen sein um das zu schaffen
Elli (09041)
vor 1180 Tagen
Cool ! Unlogisch aber cool :D
LadyKassandra (47268)
vor 1339 Tagen
Also nett aber merkwürdig: die ganzen Leute von denen du da erzählst hassen sich gegenseitig zum Beispiel Harry und Draco. Snape ist tot und Crabbe hat nicht geheiratet. Aber ansonsten ist die Geschichte echt schön.