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Wenn Vögel fliegen lernen...

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2 Kapitel - 1.098 Wörter - Erstellt von: Sherlock - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 3.752 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hallo zusammen,

das hier ist meine erste Fan Fiktion!

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Schon wieder Dunkelheit um mich herum!Seit sehr, sehr langer Zeit habe ich kein natürliches Licht mehr gesehen. Eingesperrt um nur darauf zu warten w
Schon wieder Dunkelheit um mich herum!
Seit sehr, sehr langer Zeit habe ich kein natürliches Licht mehr gesehen. Eingesperrt um nur darauf zu warten wieder diesen schrecklichen Qualen ausgesetzt zu werden. Wenn ich damals doch nur stärker gewesen wäre, dann hätten sie mich nicht zurück gelassen...und ich wäre nicht in den Vorhof der Hölle verschleppt worden.

Schritte auf dem Gang.

Nicht schon wieder! Ich will nicht!
Ich ziehe die Beine enger an mich ran. Unzählige Narben und Verletzungen kann ich unter meinen Fingern spüren.
Wenn ich damals einfach besser gewesen wäre hätten sie mich mitgenommen...ich hätte ihnen geholfen. Wir wären erfolgreich nach Hause gekommen und meine Mutter hätte mich wie immer schon sehnsüchtig erwartet.
Mama...
Bei dem Gedanke an ihr Gesicht und ihr warmes lächeln treten mir die Tränen aus den Augen.
Nicht weinen! Nicht weinen!

Die Person kommt näher ich kann einen Schlüsselbund in der Hand klappern hören!

Wie ein Mantra sage ich es mir immer wieder in Gedanken und wiege mich dabei leicht vor und zurück. Es geht wieder...ich beruhigte mich.
Verzeih mir Mama, dass ich dir Sorgen bereitet habe, verzeiht mir meine Freunde, wir werden nie wieder ausgelassen miteinander spielen können und verzeiht mir mein Team, dass ich nicht stärker war um euch zu unterstützen.

Mit einem leisen klicken öffnet sich das Schloss und die Tür zu meinem Gefängnis wird einen Spalt breit geöffnet. Kerzenlicht scheint mir in die Augen und blendet mich.
"Es ist soweit. Komm!"
Ich kenne diese Stimme. Und wie sehr ich sie hasste. Bevor ich mich erhob verhärteten sich meine Gesichtszüge und ich lasse meinen Blick ausdruckslos werden. Sie sollen nicht sehen, wie sehr ich leide...diese Genugtuung gebe ich ihnen nicht.

Schwankend stehe ich auf und gehe mit meinem Wächter mit. Es ist Kabuto!

Leise folge ich ihm. Er braucht keine Angst zu haben, dass ich weglaufe. Das könnte ich nicht. Nicht mal wenn ich es wollte. Ein Verbotenes Jutsu Orochimarus hindert mich daran. Es unterliegt allein Kabutos Willen. Auf meinem Bauch wurde mir sowie einigen anderen dieses besondere Fuin aufgezwungen.

Den Weg den wir zurückgelegt haben nehme ich kaum noch wahr. Ich habe mir angewöhnt in einer Art Starre oder Meditation alles was gleich passiert über mich ergehen zu lassen.

"Da wären wir!" Kabuto deute mit einer Einladenden Handbewegung auf eine geöffnete Stahltür. Gleich wird sie hinter mir verschlossen sein.

Drinnen befindet sich ein riesiges Labor mit allerlei Grausamkeiten in Formaldehyd eingelegt. Bei deren Anblick kann einem schon schlecht werden.

"Trödel nicht, Anzu. Stell dich in die Mitte des Raumes wie immer!"

In besagter Richtung befanden sich Zeichen auf dem Boden die ich nicht verstand. Ich wusste nur eines, sie werde mir wehtun...wie immer.

Kabuto forschte nach Macht. Er wollte stark werden. Stärker als Orochimaru und dafür nahm er Proben unzähliger Ninja um aus all den Daten einen perfekten Körper zu erschaffen. Das würde er allerdings vor Orochimaru niemals zugeben.
Wir Versuchskaninchen, waren allerdings nur für die Tests gut genug!

Auch wenn ich es nicht zugeben wollte...so hatte Kabuto schon lange meinen Willen gebrochen. Jemand der so schwach war wie ich war sicherlich leicht zu brechen. Ich war am Anfang meiner Ninja-Ausbildung gerade erst Genin mit mittelmäßigen Fähigkeiten.
Ich wollte gut werden...vielleicht sogar mal als Anbu arbeiten. Das war mein persönliches Ziel.
Damals dachte ich noch jemand, irgendjemand würde nach mir suchen. Mich retten und nach Hause bringen. Aber mit jedem Tag der verstreicht schwanden meine Hoffnungen. Es wusste ja niemand wo ich war, was mit mir passiert ist. Sie werden denken ich bin aus Angst vor der Mission davon gelaufen.

Als ich meine Position eingenommen habe tritt Kabuto vor mich und formt einige Fingerzeichen.
"Es ist jetzt noch stärker als das letzte Mal. Ich bin gespannt wie lange du dich diesmal halten kannst!" Er kicherte Boshaft.

Ekelhafter Wicht, dachte mir noch bevor ein Schmerz meinen Körper ergriff, den ich schon oft zu spüren bekommen habe. Ein Keuchen kann ich mir nicht unterdrücken.
Es ist die Kraft seiner gesammelten Essenzen dessen Stärke er an uns austestet.
Es fühlt sich an wie heißes Feuer, welches statt Blut durch meine Adern fließt. Unerträglich.

"So das war Stufe eins, es geht weiter!"

Das Gefühl des Verbrennens nahm zu ich griff mit beiden Händen an meinen Kopf, der sich anfühlte als wollte er nicht länger bei mir bleiben.

"Stufe 3"

Die Schmerzen nahmen an Intensität zu...meine Beine Knickten unter mir weg und ich sank zu Boden.
Ah! Meinen Schrei konnte ich jetzt nicht mehr zurückhalten.

"Hör auf bitte!" Es war das erste Mal seit langen, dass ich wieder das Wort an Kabuto richtete. "Es tut weh!"

Kabuto interessierte das nicht er lachte nur "Noch nicht Anzu, du verträgst noch mehr."

"Stufe fünf!"

Was danach passierte kann ich nicht mehr genau wieder geben. Es war schlimm. Sehr schlimm!
Irgendwann musste ich mich wohl übergeben haben...mein Hals war ganz kratzig und ich fühlte mich leer. Ich weiß auch nicht mehr wann genau ich mich hingelegt hatte. Aber kurz vor dem wegdriften war alles so leicht. kein Schmerz und Körperliches Leid dran durch den Nebel der mich umfing...und dann nichts!

Kommentare (2)

autorenew

sayu (33514)
vor 888 Tagen
Ich bitte dich schreib weiter. Ich fand die Story so toll.^-^
run~to~wonderland* (90665)
vor 1051 Tagen
bitte schreib weiter ich finder die story tooll!!(: