Zwei Gesichter - Teil 16

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2 Kapitel - 4.076 Wörter - Erstellt von: Liamera - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 2.726 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4 von 5.0 - 5 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

DER LETZTE TEIL DER ERSTEN STAFFEL

Rückblick zu Teil 15

Isami hatte mir gestern Abend schmerzhaft bewusst gemacht, dass ich nun gesund pflegen würde nur um ihn bei jemand anderem zu sehen und ich ihn doch lieber hätte sterben lassen sollen.

Sukiyo hingegen beharrte darauf, dass er meinetwegen so glücklich war ehe er das Bewusstsein verlor.

Es stimmte, dass er versuchte etwas zu sagen als er uns sah. Es stimmte, dass er anschließend mit einem auf mir ruhendem Blick und einem Lächeln in eine Welt ohne Bewusstsein ging.

Sukiyo musste einfach recht haben.

"Er wird sich freuen dich zu sehen. Deine Freundin sagte doch, das er mit einem Lächeln ging oder nicht? In der Situation wurde ihm sicher bewusst wen er da vor sich hatte." Jiraiya legte mir seine Hand auf die Schulter.



Ich wollte gerade etwas sagen, als ein stöhnen den Raum erfüllte und Kakashis Augen sich langsam öffneten.

1
Der Abschied - Kakashis Sicht!

Ich flog durch die unendlichen Weiten der Dunkelheit.
Nachdem ich von meinem Gegner hart getroffen wurde überkam sie mich.
Ich sah wie sich jemand näherte, hörte den schrillen Schrei einer jungen Frau die meinen Namen rief.
Ich schaffte es nur unter größter Anstrengung auf zu sehen.
Erst glaubte ich Kaya zu sehen, ich erkannte nur ihr helles Haar.
Doch plötzlich erkannte ich die beiden riesigen Katzen neben ihr, entdeckte die Silhouette einer jungen Frau in dunklem Gewandt.
Sie schrie, sie schrie zu mir herüber.
Ihr Schrei klang schmerzerfüllt, sie rannte auf mich zu.
Ihr Konoha Stirnband baumelte an ihrem Hals, ihre Augen hatten einen blauen Farbton. Erst wirkten sie grünlich doch bei näherem Hinsehen erkannte ich von welch strahlendem eis blau sie waren.
Es war Sayrana, e musste Sayrana sein.
Ich versuchte ihren Namen zu rufen, versuchte ihr die Worte zu sagen die mir so schwer auf dem Herzen lagen.
Doch ich konnte es nicht.
Wenigstens wusste ich, dass es sie gab, dass sie keine Fiktion sondern echt war.
Doch sie kam zu spät.
"Sayrana es tut mir so leid."
Das war mein letzter Gedanke.

Doch die Dunkelheit überkam mich nicht, immer wieder spürte ich die äußeren Einflüsse.
Erst spürte ich eine schwere Last auf meiner Brust, hörte einige Sanitäter, darunter auch Kaya wenn ich nicht irrte.
Einmal hörte ich das stetige piepen einer Maschine, spürte Schmerzen an meinem Bein.
Ein anderes Mal war mir so, als würde der Wind über mich hin weg wehen.
Und jetzt hörte ich weit entfernte Stimmen.
Ich versuchte sie zu zuordnen, versuchte zu schauen zu wem sie gehörten.
Es waren zwei. Doch eine verstummte plötzlich.
Bald darauf gesellten sich weitere Stimmen dazu.
Jemand war bei mir, meine Hand. Sie bewegte sich ohne dass ich es wollte.
Jemand hielt sie.
War es möglich das Sayrana an meiner Seite war? Hatte sie den Kampf überhaupt überstanden?
Ich mochte nicht daran denken dass es anders sein konnte.
Ich musste es schaffen meine Augen zu öffnen, musste es schaffen mein volles Bewusstsein wieder zu erlangen.
Langsam nahmen die Stimmen Überhand, ich konnte verstehen was man sagte.

"Kaya beruhige dich, lass ihm Zeit." diese Stimme gehörte Jiraiya.
"Sensei Kakashi kannst du uns hören?" das war Sakura.
"Der tut bestimmt nur so" das war Narutos sorgenfreie Stimme.
Eine Tür wurde geöffnet, jemand trat ein.
"Wie geht es ihm?" diese Stimme musste Kurenai gehören dann konnte ja...
"Ist er schon wach?" kam von Asuma.
Wie ich es mir dachte waren die beiden wohl gerade zusammen erschienen.
"Kakashi?" diese warme Stimme. Sie war so sanft und eine Gänse haut überkam mich.
War das Kaya? Oder war es Sayrana?
Ich musste es wissen, ich musste es schaffen meine Augen zu öffnen.
"Lass ihm Zeit, er braucht sicherlich einen Moment." diese Stimme kannte ich nicht.
Sie war sanft und freundlich.
"Sukiyo wird recht haben." kam es nun von Jiraiya.
Sukiyo...war das Sayranas wahrer Name?
Ich musste noch eine ganze Weile kämpfen, ehe ich es endlich schaffte.
Zuerst sah ich nichts, alles war weiß statt schwarz.
Dann tauchten ein paar verschiedener Augenpaare auf.
"Lasst ihn doch erst einmal zu sich kommen." sagte nun wieder diese sanfte Stimme.
Es konnte nur Sayrana - nein vielmehr Sukiyo sein.
Mein Rücken schmerzte als ich versuchte mich aufzurichten, doch zwei sanfte Hände halfen mir.
Ich legte meinen Kopf zurück, atmete einige Male tief ein und aus ehe ich meinen Kopf zur Seite wandte.
Das Bild hielt einige Überraschungen bereit.
Neben Jiraiya, Naruto, Sakura, Kurenai, Asuma und Kaya fehlte jemand. Stattdessen saß eine riesige Katzen ähnliche Gestalt dort und schaute mich mit blauen Augen an.
Das war unmöglich.
"Da sind wir ja gerade rechtzeitig gekommen um dich zu retten" sprach diese Katze nun.
Wie mir schien war es ein Schneeleopard. Sayranas vertrauter Geist.
"Kakashi wie geht es dir?" sprach nun Kaya.
Ich schaute sie an.
Kaya. Es tut mir so leid. Wieso nur bist du hier?
Ich sah an meiner Hand hinab und sah, wie sie von ihrer umschlossen war.
Ich schaute sie wieder an. Wieso tat sie das?
Doch ich hatte nun keine Zeit auf Kaya zu achten, wo war Sayrana?

"Wo ist sie?" fing ich an, merkte aber das meine Stimme rau war. Ich hatte sie wohl einige zeit nicht genutzt, meine Kehle schmerzte.
Viele verwunderte Blicke schauten zu mir.
"Wen meinst du?" fragte die große Katze nun.
Ich schaute sie an, schluckte einige Male ehe ich antwortete
"Deine Meisterin." ich wusste nicht wie ich es nennen sollte, wusste gerade nicht den passenden Begriff.
"Meine Meisterin?" die Leopardin legte ihren Kopf schräg. "Meinst du Mama? Mama ist wohl Zuhause."
Sie schaute zu den anderen die den Kopf schüttelten.
"Sie hat mich gerettet." ich sank zurück in meine Kissen, ich war außer Stande noch mehr zu sagen.
"Kaya hat dich gerettet, ohne sie wärst du tot. Sie hat dich in letzter Sekunde gefunden." sprachen nun Jiraiya und Sakura gleichzeitig.
"Nein davor." erwiderte ich, mein Hals brannte.
"Du solltest etwas trinken, deine Kehle wird trocken sein und ein wenig vom metallischen Geschmack dürftest du auch noch darin merken." Kaya stand auf und verließ das Zimmer.
"Kakashi." Jiraiya klang vorwurfsvoll. "Diese Frau hat dir dein Leben gerettet und nicht nur deines."
Jiraiya schien nicht zu verstehen.
Kaya betrat wieder das Zimmer, in den Händen ein Tablett mit einem Glas Wasser, einem Becher mit Tabletten und einer kleinen Flasche Wasser.
Ich nahm das kühle Nass dankbar entgegen, schmeckte beim Schlucken den Geschmack von Metall.
"Du hast viel Blut gehustet, der Geschmack wird davon kommen." erklärte Kaya die mich zu beobachten schien.
"Hast du sonstige Schmerzen oder Beschwerden?" fragte sie besorgt.
Ich schüttelte den Kopf und schaute nun direkt den großen Leoparden an.

"Mit wem hast du gekämpft? Wer hat an deiner Seite gestanden als ihr an das Tor gekommen seid?" fragte ich das große Tier nun.
Sie schien verwirrt.
"Mit meinen Schwestern" antwortete sie.
"Aber es war doch eine Person dabei, ein Mensch." erwiderte ich.
"Ja." sie schaute verwirrt zu Kaya und dann zu mir. "Sie ist auch meine Schwester, sie ist mit mir groß geworden." sagte sie nun stolz und glücklich.
"Aber wer war sie?" fragte ich noch einmal.
Die Leopardin schaute verdutzt zu Kaya.
"Kakashi wir haben dich gerettet." sprach die junge Frau nun.
Ich schüttelte den Kopf, schaut ihr in die grünen Augen.
"Die Frau von der ich rede hatte blaue Augen, strahlend blaue Augen."
Wieder schaute die Leopardin zu Kaya. "Ich glaube fast Mama hat recht, die Menschen sind wirklich komisch."
Sie legte den Kopf schief und schaute mich an.
"Wo ist sie? Wo ist sie hin? Sie hat mir mein Leben gerettet, sie war da, ich habe sie doch gesehen, das war keine Einbildung."

Etwas quietschte.
Kaya rückte ihren Stuhl nach hinten und stand auf.
"Nimm bitte diese Tabletten, ich werde Suki bitten dich zu untersuchen." Kayas Stimme war schneidend und kühl. beinahe so wie die von...
Aber nein das ging ja nicht.
Noch einmal sah ich in ihre grünen Augen.
Sie ging zur Tür, öffnete diese und rief laut nach jemandem.
Kurz darauf kam eine junge Schwester in das Zimmer.
Kaya ging nun zum Tür ähnlichen Fenster, öffnete dieses, ging zu der Leopardin welche sich erhob und schwang sich auf ihren Rücken.
Eine weitere Leopardin erschien auf einmal wie aus dem nichts.
"Isami. Ich werde meinen Plan nun in die Tat umsetzen. Achte bitte darauf das mir niemand in die Quere kommt." sprach Kaya, ihre Stimme bebte vor Zorn.
Das große Tier knurrte und betrachtete die versammelten Menschen, an mir blieb ihr Blick haften.
"Ich hatte also recht." sie bleckte ihre Zähne während sie das sagte und schlich langsam auf mich zu.
"Wie konntest du auch so dumm sein, Mama hatte recht. Ich kann ihn den Kopf immer noch abreißen." sprach sie nun boshaft.
"Das wirst du nicht." Kayas Stimme hatte einen festen Klang und wirkte bedrohlich.
Ich schaute zu der jungen Frau auf dem Rücken der Leopardin und musste tatsächlich zweimal hinsehen.
Ihre grünen Augen nahmen nun einen blauen Ton an.
Konnte das sein?
Sie gab diesen Tieren Befehle, aber es war doch Kaya! Träumte ich? War es Einbildung?
"Bist du dir sicher Kaya?" fragte nun die blauäugige Leopardin besorgt.
"Ich habe hier nichts mehr verloren, es reicht mir. Sollen die sich hier einen anderen Idioten suchen, ich werde auf Mama hören. Bei den anderen habe ich meine Ruhe und kann reisen. Ich habe euch und mehr brauche ich nicht." sprach die junge Frau gereizt.
Die Leopardin schien sich über diese Worte zu freuen.
Kaya wandte ihren Kopf der zweiten Leopardin zu, nickte dieser zu die es ihr gleich tat und mit einem gewaltigen Satz, der das Zimmer erbeben lies, sprangen Kaya und das Tier aus dem Raum.

"Sie wird doch nicht." Jiraiya wollte hinter ihr her hechten doch die zweite Leopardin, Isami, stellte sich im fauchend in den Weg.
"Wage es noch einen Schritt zu machen Mensch und ich werde persönlich dafür sorgen das es dein letzter war." drohte sie ihm.
"Jiraiya lass es, Kaya würde es dir nicht verzeihen wenn hier etwas passieren würde:" sprach nun Kurenai und setzte sich auf den Stuhl auf den bis eben Kaya saß.
"Kakashi, wen hast du gesehen? Wer hat dich gerettet?" fragte sie nun.
Auch Jiraiya kam wieder zurück an mein Bett.
Isami legte sich hin, den Kopf auf ihre riesigen Vorderpfoten. Sie ließ uns dennoch nicht aus den Augen.

"Dort war sie. Sie kam mit diesen beiden Katzen. Sayrana." begann ich.
"Sie trug ein dunkles Gewand, es musste Sayrana sein. Ich kenne außer ihr und Kaya niemanden mit solchen Haaren. Sie hatte strahlen blaue Augen, sie schrie nach mir. Außerdem lag das Stirnband um ihren Hals."
Die große Katze stöhnte.
"Kannst du uns nichts Neues erzählen? Jeder weiß doch das Kaya dich und dieses verdammte Ameisennest gerettet hat." gab sie genervt von sich.
"Nein du verstehst nicht. Kaya hat nicht gekämpft, sie hat mich doch erst gefunden." erklärte ich. Wieso verstand nur niemand was ich wolle?
"Kakashi du redest von Kaya und Sayrana und noch jemandem. Wer ist diese andere?" fragte nun Jiraiya.
"Keine andere. Sayrana." meine Stimme gab langsam nach und so trank ich ein wenig von dem Wasser.
"Wieso sollte Kaya nicht kämpfen? Sie ist doch bei den Anbu und hat mein Team übernommen." Kurenai schaute mich bei ihren Worten verwirrt an.
Ich verschluckte mich beinahe an dem Wasser.
Kaya? Anbu?
"Denkst du uns kann jeder rufen?" kam es spöttisch von Isami.
"Kakashi wieso nennst du sie ständig Sayrana? Ihr richtiger Name ist und bleibt Kaya." kam es nun von Jiraiya.
"Das kann nicht. Aber sie hatte doch blaue." ich brachte keinen anständigen Satz zustande.
"Ist dir mal aufgefallen wie unnatürlich dieses blau ist? Ist dir einmal aufgefallen das Sukiyo ebenso blaue Augen hat? Kaya wurde bei uns groß, lernte von meiner Mutter die Sicht der Bestien. So wie du dein seltsames Auge hast, so hat sie diese Fähigkeit. Willst du nun über ihre Augenfarbe diskutieren?" Isamis Stimme wurde laut, sehr laut.
"Wir müssen sie aufhalten." flüsterte Jiraiya nun mehr zu sich als zu allen anderen.
"Kakashi kannst du aufstehen? Du musst mitkommen!" Jiraiya suchte mir meine Sachen zusammen.
"Ihr geht nirgendwo hin." Isami erhob sich, kauerte sich zusammen, bereit jeden Moment anzugreifen.
"Wenn es sein muss werde ich mit Gewalt an dir vorbei gehen, Kaya denkt das Kakashi eine andere meint. Es ist ein Irrtum." erklärte er der Katze.
"Eine andere?" fragte nun Naruto, der außergewöhnlich still war während all der Zeit.
"Ich glaube Sensei Kakashi denkt, das Kaya und Sayrana zwei unterschiedliche Personen sind. Aber das kann doch nicht." Sakura versuchte Naruto die Lage zu erklären, schien sie aber selber nicht zu verstehen.
"Aber bei der Mission hat man doch sofort gemerkt das diese Sayrana unsere Kaya ist." stellte Naruto nun fest als sei dies das selbst verständlichste auf der Welt.

Mir wurde schwindelig.
"Fühlen sie sich nicht gut?" fragte die Schwester.
"Kakashi steh auf, wir müssen sie finden ehe es zu spät ist." drängte Jiraiya
"Zu spät wofür?" fragte Kurenai
"Sie wird das Dorf verlassen, sie wird sich Akatsuki anschließen." gab er gepresst von sich.
"Akatsuki? Nein das ist nicht wahr." Kurenai schien bestürzt.
"Das würde sich doch niemals tun." sagte nun auch Sakura.
"Es würde zu lange dauern das zu erklären, Kakashi bitte." Jiraiya sah mich flehend an.
"Willst du sie wegen eines Missverständnisses verlieren? Meinst du nicht es wird Zeit ihr reinen Wein einzuschenken?" fragte er.
"Wieso sollte er es jetzt tun?" kam es spöttisch aus Isamis Ecke.
"Er hat sie beinahe umgebracht, er hat sie ignoriert für eine Illusion die er sich selber erstellt hat. Soll sie zu Itachi zurück, er hat sie wenigstens gut behandelt und in Frieden gelassen." setzte sie wütend hinzu.
"Itchi? Wenn Kaya etwas mit denen zu schaffen hat ist sie unser Feind." stellte Naruto nun fest.
"Wir haben keine Zeit für Erklärungen." Jiraiya packte mich und half mir aufzustehen während er das noch einmal sagte.
Mir wurde schwindelig.
"Das kann ich nicht zulassen, sie müssen hier bleiben." mischte sich nun die Schwester ein doch ihr halbherziger Versuch uns aufzuhalten zeigte mir, dass auch sie letzten Endes wollte, dass wir Kaya aufhielten.
"Bereit?" fragte Jiriya.
Ich nickte ihm zu.
Isami knurrte bedrohlich.
"Ihr werdet sie nicht anrühren. Ein falscher Schritt oder ein falsches Wort und ich töte euch auf der Stelle." stellte sie klar ehe sie uns Platz machte.
Ich schaute der Leopardin in die bernsteinfarbenen Augen
Ihre Augen schauten mich lange und durchdringend an, fast so als ob sie in meine Seele schauen würde.
Ich nickte ihr kurz zu und legte meinen Arm fester auf Jiraiyas Schulter der mich stützte.

Jiraiya lief los, gefolgt von Isami.
Konnte es wirklich stimmen was Sie sagten? Konnte das alles war sein? War ich wirklich so blind?
Sayrana....
Nein Kaya...
Hattest du deswegen keine Angst uns zu dir einzuladen? Weil du wusstest du kannst dich wehren?
War deine Reaktion am See nur deswegen so schnell? War dein Gang auf dem langen Weg deswegen so ausdauernd?
Kannte Jiraiya dich deswegen so gut?
Doch wieso hatte niemand etwas gesagt? Das konnte doch nicht sein.
Ich hatte sie verletzt. Sie kam aus dem Krankenhaus, schwer verletzt und ich sah es nicht.
Sie hatte mich sogar darauf angesprochen und ich hatte es nicht bemerkt. Warum nur?
Kaya es tat mir so leid. Ich konnte nur auf deine Gnade hoffen.
Ich hatte doch schon so viele geliebte Menschen verloren.
Das durftest du mir nicht antun.

"Kaya!" Jiraiya stürmte in das kleine Haus.
Zunächst schien sich nichts verändert zu haben.
Ich ließ von Jiraiya ab und schleppte mich schwer fällig zu der kleinen Treppe.
Dort oben lagen nur zwei Räume.
Zuerst schaute ich in das Bad, doch dort war sie nicht. Trotzdem fiel mir auf, dass einige persönliche Gegenstände fehlten.
Es lag keine Bürste auf der kleinen Ablage, es standen kaum Dinge dort die man für den täglichen Bedarf brauchte.
So lief ich in den anderen Raum, das Schlafzimmer.
Das Fenster des kleinen Raumes stand weit offen, die weißen Vorhänge wehten im Wind.
Sie war bereits weg.
Jetzt erst spürte ich den brennenden Schmerz in meinem Bein, jetzt erst merkte ich die Leere in mir.
Ob sie nun Sayrana war oder nicht.
Ihr verschwinden machte mir schmerzlich bewusst das sie mir so wie sie war schon etwas bedeutet hatte.
Ich merkte kaum Jiraiya der an meine Seite kam, mich stütze als mein Körper nachgab.
"Sie wird noch nicht weit sein." hoffnungslos klangen seine Worte.
So verließen wir das Haus, gingen durch die Straßen Konohas.
Wir wussten doch nicht mal in welche Richtung sie gegangen war.

"Kakashi da drüben!" Jiraiya zeigte mit seinem freien Arm zum Haupttor Konohas.
Zunächst sah ich nichts also wandte ich meinen Blick an den hohen Mauern entlang.
Dann sah ich was er meinte.
Fünf riesige Drachen aus Eis ragten hoch über die Bäume, Staub wirbelte auf.
Dort wurde gekämpft!
So schnell es ging lief Jiraiya, doch konnte er sich durch mich nicht so bewegen wie er eigentlich am schnellsten gewesen wäre.
Wieder wirbelte Staub auf, ich merkte wie nun auch langsam die Leute im Dorf auf Kayas Jutsu aufmerksam wurden.
Es dauerte wahrscheinlich nur wenige Minuten, die mir wie eine Ewigkeit vorkamen, bis wir den Ort des Geschehens erreichten.
Dort stand Kaya, umgeben von ihren Drachen aus Eis, eisig blaue Augen und Isami und Sukiyo an ihrer Seite.
Mir war gar nicht aufgefallen das Isami verschwunden war.
Neben ihr standen zwei vermummte Gestalten. Ich wusste nicht wer es war, wusste aber zu wem sie gehörten.
Akatsuki.
Die schwarzen Mäntel mit den hohen Kragen und ihre seltsamen Hüte. Es konnten nur welche von ihnen sein.
"Kaya bitte tu das nicht." wisperte ich vor mich hin, natürlich konnte sie mich nicht hören.

Ihr gegenüber stand Naruto, aufgebracht und wütend wie es mir schien.
"Jeder macht einmal Fehler, das ist kein Grund dich denen da an zu schließen." warf er ihr gerade vor.
"Danke aber ich bin alt genug um selber zu wissen was ich tue. Wenn dir das nicht passt dann wundere dich nicht wenn ich dir eine Lektion erteile. Ich sage es dir nur einmal im guten Naruto." ihre stechenden blauen Augen schauten ihn kühl an.
Sie hatte wieder dieses anmutige, stolze. Neben den Schneeleoparden wirkte sie beinahe selbst wie eine katzenhafte Gestalt.
"Kaya nimm Vernunft an. Du weißt es ist ein Irrtum." Jiraiya versuchte nun an sie zu appellieren.

Jiraiya wollte gerade einen Schritt auf sie zu machen als einer der Akatsuki Typen vor ihm stand.
"Das wirst du nicht tun." sprach er und grinste Jiraiya fies an.
Der andere hielt sich im Hintergrund. Ich hatte die beiden Kerle noch nie gesehen, wer war das? Was wollten sie von Kaya? Wie waren sie so schnell hierhergekommen?
"Hidan es reicht, lass ihn in Ruhe." sprach Kaya. Die schneidende Kälte jagte mir einen Schauer über den Rücken.
Wieder lese ich Jiraiya los, ich musste sie aufhalten.
Schwer fällig machte ich mich auf den Weg zu ihr, ging vorbei an diesem Kerl, ging zielstrebig auf sie zu.
Ich sah Isami die sich wiederwillig in Kampfhaltung begab, sah den besorgten Blick Sukiyos der zwischen Kaya und mir hin und her ging.
Plötzlich sprang Sukiyo auf, landete leise vor mir und sah mich mit ehrlichen, blauen Augen an.
"Geh zurück. Du kannst nicht mit ihr reden. Sie wird es nicht wahrhaben wollen. ich verspreche dir sie mit meinem Leben zu beschützen. Aber nun geh bevor du ihr nur noch weiter weh tust." flehend schaute sie mich bei diesen Worten an.
"Ich verspreche dir Bescheid zu geben sollte jemals etwas sein. Aber bitte lass sie ziehen." bei diesen Worten zog ich an der Leopardin vorbei und erwiderte "Das kann ich nicht."
Doch noch bevor ich Kaya erreichte stand wieder dieser schmierige Kerl vor mir.
Er legte Kaya lässig einen Arm um die Schulter, zog sie zu sich.
Mein inneres zog sich vor Schmerz bei diesem Anblick zusammen.

"Kaya..." wisperte ich. Ich musste sie aufhalten. Egal wie.

"Jeder Mensch hat zwei Gesichter Kakashi. Du wolltest nur das eine sehen. Nun ist es zu spät."
Und so schnell wie die anderen beiden aufgetaucht waren, so schnell verschwanden sie nun auch.
Mit meiner geliebten Kaya.

Kommentare Seite 1 von 1
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Otakugirl ( 94141 )
Abgeschickt vor 430 Tagen
Omfg ich bin bei teil 14 und denke mir nur so: giga facepalm!!!! Wie kann kakashi nur so abgrundtief bescheuert sein aber sooo o eine geile Story ich hänge an den Zeilen
Hiko Nanashi ( 08807 )
Abgeschickt vor 666 Tagen
Diese Geschichte war einfach wundervoll. (Wundervoll ist maßlos untertrieben aber egal...) Ich konnte nicht aufhören zu lesen und meine Mutter musste mir das Handy gewaltsam aus der Hand reißen damit ich zum essen komme...Großes Lob und viel Erfolg beim erstellenweiterer ffs. Weiter so! :D
Scatty-chan ( 33960 )
Abgeschickt vor 804 Tagen
Ich liebe diese Geschichte! Vielen Dank fürs schreiben! :D ^^
Tanja ( 59062 )
Abgeschickt vor 951 Tagen
Die letzten 3 Kapitel hab Ich nicht gelesen. Ich trauere Immernoch um Hidan Und sogar um itachi obwohl Er Mir egal war bevor Ich zu lesen begonnen Habe. Selbst Auf shikamaru hab Ich einen leichten hass. Einfach wunderbar traurig. Bitte bitte mach Auch eine Geschichte wo Die haupperson Auf Hidan steht.
LuniiStar ( 31516 )
Abgeschickt vor 987 Tagen
Bitte weiter schreiben! Ich lese sooo gerne deine FF
Anime-Fan ( 25325 )
Abgeschickt vor 1052 Tagen
Bitte schreib weiter ich halte es sonst nicht mehr aus! ★
Nightcoregirl ( 99671 )
Abgeschickt vor 1161 Tagen
Die Geschichte ist so schön. Ich muss weinen. ★
Laura ( 07743 )
Abgeschickt vor 1189 Tagen
Wie spannend mach unbedingt weiter!!!!!!
lea ( 53167 )
Abgeschickt vor 1205 Tagen
das ist eine sehr tolle geschichten und ich glaub das war die erste geschichte wo ich weinen musste. ich fande das das ein würdiges Ende ist aber ich fände es besser wenn du die geschichte weiterschreiben würdest
eleanor ( 66147 )
Abgeschickt vor 1215 Tagen
höre bitte nicht auf