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- Mascerade -

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1 Kapitel - 1.664 Wörter - Erstellt von: GrellFan - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 1.381 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.29 von 5.0 - 7 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Neras Eltern wurden von einem Sohnam getötet.
Das sind bösartige Wesen, die ihre Gesichter unter Masken verstecken und Menschen umbringen.
Nun wird sie auf ein Internat geschickt, wo sie eigentlich in Sicherheit vor diesen Wesen sein sollte, die sie wegen ihrer Fähigkeit sie zu sehen jagen.

Das ist meine erste kleine Geschichte und ich entschuldige mich schon mal wenn sie etwas merkwürdig ist.
Kapitel 2 wird demnächst hinzugefügt.

1
Lautes Kratzen an der Tür. Die verängstigten Blicke meiner Eltern.Meine Mutter hatte mich in den Arm genommen und flüsterte mir zu, dass alles wied
Lautes Kratzen an der Tür. Die verängstigten Blicke meiner Eltern.
Meine Mutter hatte mich in den Arm genommen und flüsterte mir zu, dass alles wieder gut wird. Mein Vater hockte etwas weiter vor uns, in der Hand eine Schrotflinte, mit der er auf die Tür zielte.
Das Kratzen verstummte. Kurze Zeit Stille. Dann brach plötzlich die Tür auf und dieses Wesen kam herein. Die Hände waren zu langen Klauen verformt und anstelle eines Gesichtes hatte es so eine Art Maske im Gesicht. Sie war schwarz mit einer goldenen Rose auf der linken Wange.
'' BEZAHLT FÜR DEN TOT MEINES BRUDERS!'', schrie das Wesen.
Laute Schüsse ertönten aus der Waffe meines Vaters. Ich sah nicht ob er traf, denn ich hatte meine Augen verschlossen. Meine Mutter flüsterte mit weiter etwas zu. '' Nera, versprich mir, dass du uns nie vergisst, ok?'', durch die lauten Schüsse hindurch verstand ich kaum etwas. Plötzlich schüttelte mich meine Mutter.
'' Versprich es mir!'', tränen liefen ihre Wange hinab.
'' Ich verspreche es.'', sagte ich leise obwohl ich noch nicht einmal wusste was überhaupt los war. Plötzlich ertönte ein Schrei. Es war mein Vater. Er lag in einer Blutlache vor den Füßen des Wesens.
Meine Mutter gab mir einen Kuss auf die Stirn bevor sie aufstand.
Das konnte doch alles nicht echt sein... Es durfte nicht echt sein!
Ich hielt mir mit meinen Händen die Ohren zu und kniff meine Augen zusammen, in der Hoffnung, dass wenn ich sie wieder öffnete die Welt wieder perfekt wäre.
So saß ich noch lange da.
Ein kleines 6 jähriges Mädchen, von dem einen Tag zuvor das größte Problem war an die neueste Barbiepuppe heranzukommen.
Irgendwann beschloss ich die Augen wieder zu öffnen.
Erst dachte ich, dass alle gegangen sind aber dann sah ich die 3 leblosen Körper auf dem Steinfußboden des Kellers.
Ich weinte nicht.
Langsam kroch ich zu dem Körper meiner Mutter. Ihre smaragdgrünen Augen waren halb geschlossen und ihre blonden Haare waren von der roten Flüssigkeit ganz verklebt.
Langsam legte ich meinen Kopf auf ihre Brust um zu hören ob ihr Herz noch schlägt.
Kein einziges Geräusch.
Nun weinte ich.
Unzählige Tränen liefen meine Wangen hinunter und ich bat meine Mutter mit zitternder Stimme wieder aufzuwachen.
Ich hätte ewig dort gesessen, wenn sich nicht plötzlich einer der anderen 2 Leichen bewegt hätte.
Langsam stand der Körper des maskierten Wesens wieder auf.
Als es mein Schluchzen hörte drehte es seinen Kopf zu mir und sah mich durch diese leeren Augenlöcher an.
'' Ich töte keine Unschuldigen. ''

Ich wurde unsanft von einem lauten Hupen geweckt und schreckte hoch.
Dies war nicht unser altes Haus im Wald, ich befand mich in dem schrottreifen Auto, dass meinem Onkel Luzo gehörte und auf dem Weg zum Internat Crow war.
Aber anscheinend standen wir schon wieder im Stau.
'' Macht schneller da vorne!'', murrte Luzo so, als könnte ihn die Anderen wirklich hören.
'' Ist doch nicht so schlimm, etwas Zeit haben wir doch noch.'', sagte ich und gähnte.
'' Oh, ist das Prinzesschen auch schon aufgewacht?'', fragte mich mein Onkel und lachte laut.
Ich verdrehte nur genervt die Augen.
Kurz standen wir noch auf der Stelle, dann fuhren wir aber endlich weiter.
Gelangweilt blickte ich aus dem Fenster nach draußen.
Eigentlich wollte ich auf kein Internat aber mein Onkel zog bald in die Türkei zu seiner Freundin und meinte ich solle lieber hier bleiben und da ich keine anderen Verwandten mehr hatte wurde ich auf ein Internat geschickt.
Ein weiterer Grund wahr die Tatsache, dass es durch meine besondere Begabung, die ich von meiner Mutter geerbt hatte und die mir erlaubte die sogenannten Sohnam zu erkennen von diesen Monstern gesucht wurde.
Vor 11 Jahren tötete einer von ihnen meine Eltern und ließ mich am Leben, weshalb ich ihm aber nicht dankbar wahr.
Mein Onkel wollte uns ein paar Tage später besuchen kommen und fand mich dort allein und völlig verstört auf.
Weil er mich ja nicht einfach dort verrotten lassen könnte nahm er mich mit zu sich nach Hause. Zwar hatte er nicht die Fähigkeit Sohnam zu erkennen, aber er ist ihnen schön öfters begegnet und kennt sich einigermaßen gut mit ihnen aus.
Als ich älter wurde brachte er mir bei mich gegen diese Viecher zu verteidigen, damit ich mich wehren kann falls mich einer angreift.
'' So wir sind da-ha.'', trällerte Luzo, der mir gerade die Tür aufhielt nun.
Ich stieg aus und betrachtete die drei riesigen Gebäude, die hinter dem hohen Zaun und dem geöffneten Tor zu sehen waren.
So weit ich wusste gab es ein Schulgebäude, ein Mädchenwohnheim und ein Jungenwohnheim.
Luzo stellte die Koffer, die er während meiner Starrerei aus dem Kofferraum entnommen hat neben mir ab und umarmte mich noch einmal.
'' Wir schreiben uns, ja?'', fragte er mich als wir voneinander abließen.
Ich nickte und lächelte ihn an.
'' Natürlich, aber nun muss ich wirklich los.'', ich schnappte mir meine beiden Koffer und schritt durch das riesige Tor, direkt in mein neues Leben.

Als erstes ging ich zum Mädchenwohnheim und suchte das Zimmer 137.
Glücklicherweise hatte ich es schnell gefunden und klopfte an die Tür.
Kurz darauf wurde diese auch geöffnet.
'' Du musst Nera sein. Ich heiße Auralia, komm rein. '', das Mädchen nahm mir freundlicher weise einen meiner Koffer ab und stellte ihn neben das Bett auf meiner Seite.
Sie hatte dunkelbraunes Haar und ebenso dunkle Augen. Sie schien zwar etwas hastig, aber ganz nett zu sein.
Mit großen Augen schaute ich mich im Zimmer um.
Die Wand war weiß gestrichen und der Fußboden war mit hell hölzernem belegt.
In jeder Hälfte des Zimmers standen je ein Bett, ein Schreibtisch mit Stuhl, ein Kleiderschrank und ein kleines Tischchen neben dem Bett auf dem eine kleine Lampe stand. Alles aus dem gleichen Holz wie der Fußboden
Auralia schien zu merken, wie ich das Zimmer angaffte und kicherte.
'' Schick hier, oder? Jedes Zimmer hat sogar ein eigenes Bad.'', sie deutete mit dem Kopf auf eine Tür, die sich auf ihrer Zimmerhälfte befand.
'' Das Zimmer erinnert mich eher an ein Hotel als an ein Internat. '', sagte ich und kicherte ebenfalls.
'' Wie wär's wenn ich dir das Mädchenwohnheim mal ein bisschen zeige? Deine Sachen kannst du ja später auspacken.''
Ich nickte. '' Das wäre wirklich toll. ''
'' Am besten du ziehst vorher deine Jacke und deine Schuhe aus. Hier rennt so gut wie niemand mit Schuhen umher. ''
Ich folgte ihren Anweisungen und stellte meine Schuhe vor mein Bett.
Meine Jacke hing ich an einen Kleiderhaken, der neben der Tür hing. Dann verließen wir das Zimmer und gingen die Treppe hinunter, dort durch einen Flur und dann in den Gemeinschaftsraum. Dort standen mehrere Fernseher und Bücherregale der Fußboden war mit weißem Teppich ausgelegt und es waren mehrere Sitzsäcke im Raum verteilt.
Viele Mädchen saßen in Grüppchen mir Chipstüten vor den Fernsehern und schauten sich irgendwelche Seifenopern an, aber ich konnte auch vereinzelt Jungs erkennen.
'' Das ist, wie du sicherlich schon bemerkt hast, der Gemeinschaftsraum. Hier gammeln wir vor den Fernsehern umher und wenn wir Stromausfall haben müssen wir wohl oder übel lesen. Tagsüber dürfen auch die Jungs hier rein und dort drüben ist die Küche. '', sie deutete auf eine Tür, in die auch gerade ein Mädchen verschwand.
'' Dort haben wir alles mögliche zu essen und zu trinken, dort ist auch eine Mikrowelle, eine Popcornmaschine, ein Mi-'', weiter kam sie nicht denn eine aufgeregte Blondine rannte zu ihr.
'' Dean hat mich angesprochen!'', jubelte sie.
'' Nein, oder? Erzähl mir alles!'', bat Auralia aufgeregt. Dann wandte sie sich an mich. '' Ist es ok wenn wir die Tour ein anderes mal fortsetzen?'', fragte sie mich.
'' Ja, ich kann dann ja schon mal meine Sachen auspacken.'', antwortete ich und lächelte sie an. Dann fing die Blondine wieder an irgendetwas über Dean und seine muskulösen Arme zu erzählen und ich ging wieder die Treppe hinauf zu meinem neuen Zimmer.
Zum Glück hatte Auralia vergessen abzuschließen. Wo ich meinen Schlüssel herbekommen würde müsste ich sie später noch einmal fragen. Also ging ich in das Zimmer, zu meinem Bett und erstarrte.
Eine Person in einem schwarzen Ganzkörperanzug saß dort.
Ich glaubte es war ein Junge, doch ich konnte das Gesicht nicht erkennen,
Es wurde von einer blau-weißen Maske bedeckt.
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Neras Eltern wurden von einem Sohnam getötet.Das sind bösartige Wesen, die ihre Gesichter unter Masken verstecken und Menschen umbringen.Nun wird sie auf ein Internat geschickt, wo sie eigentlich in Sicherheit vor diesen Wesen sein sollte, die sie wege...
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2012-08-03
40C0
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