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Lilli und das Geisterhaus

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3 Kapitel - 1.309 Wörter - Erstellt von: Svenja Halmer (Honigpfote) - Aktualisiert am: 2012-08-15 - Entwickelt am: - 1.264 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Lilli wohnte mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder in einem schönen Haus in der Innenstadt. Doch wegen Geldproblemen musste die junge Familie ausziehen und auf eine billige Farm gehen, die ein kleines Steinhaus besaß, durch dessen dunklen Mauern an jenem Abend das Donnergrollen und der Wind zu hören war...

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Die zehnjährige Lilli lag im Bett, Regen prasselte gegen die Fensterscheibe und Donner grollte über den Himmel. Sie konnte nicht schlafen. Nicht weil es so laut war, sondern weil ihr die dunklen Mauern des neuen Hauses Angst einjagten. Erst vor drei Tagen hatte sie in der alten Wohnung einen Horrorfilm gesehen. So lag sie noch lange im Bett, fuhr sich mit der blassen Hand durch die blonden Haare und starrte aus dem Fenster. Die Blitze zogen schöne Muster über dem Nachthimmel und sie versuchte sich von ihnen in den Schlaf zu wogen, aber nein, es ging einfach nicht. Schon bald verlor Lilli die Geduld, sie machte das Licht an, atmete ruhig und entschloss sich schließlich die Treppe hinunter zu gehen und ihren Eltern zu sagen, dass sie nicht schlafen konnte. Sie tat was sie sich vorgenommen hatte und als sie in der Küche stand, zuckte sie plötzlich zusammen. Das Licht flackerte und dann war es aus. Lilli unterdrückte einen Schrei und tastete nach dem Schalter. Sie fand ihn, aber so oft sie drückte, er ging nicht an. Nach mehreren Versuchen gab sie es auf und starrte eine Ewigkeit lang auf den dunklen Himmel. Dann, als sich ihre blauen Augen wieder an die Dunkelheit gewöhnt hatten, schlich sie sich ins Esszimmer und von dort aus ins Schlafzimmer ihrer Eltern. Die Tür jedoch war verschlossen. Sie klopfte dagegen und im selben Augenblick durchbohrte ein Blitz die erstickende Luft. Lilli schrie diesmal, sie konnte nicht anders. Im Zimmer ihrer Eltern regte sich etwas. Jemand schloss die Tür auf, aber bevor Lilli die Person erkannte, hielt ihr jemand den Mund und die Augen zu und führte sie unsanft in den Raum. Sie schlug auf die großen Hände des Fremden ein, bis er sie losließ, aber sie sah zuletzt, wie der Mann durchs Fenster verschwand. er trug schwarze Klamotten und eine Kapuze, dann sah sie sich nach ihren Eltern um. Ihre Mutter lag wie immer im Bett, ihr Vater neben ihr. "Was ist meine Süße?", fragte die Mutter. "Da..da...da war ein Mann!", rief Lilli zittrig. "Aber Lilli, da war niemand. Du bist herein getorkelt wie eine Besoffene! Was ist passiert?", flüsterte der Vater mit müder, sanfter Stimme. "Nein! Nein!", schrie Lilli, ihre Beine gaben unter ihr nach uns sie viel auf dem Teppich zusammen.

Kommentare (1)

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elena (08055)
vor 430 Tagen
Es tut mir leid,aber ich hab selten so was 💗es gelesen. Mit mehr spannung waer die Geschichte besser