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Zwei Gesichter - Teil 12

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2 Kapitel - 3.651 Wörter - Erstellt von: Liamera - Aktualisiert am: 2012-08-01 - Entwickelt am: - 2.832 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Rückblick zu Teil 11:

Hier stand ich nun, sollte bald arbeiten, Teams leiten oder was auch immer.

Hatte ein hübsches kleines Haus und alles was ich zum Leben brauchte.

Das Team um Kakashi hielt sein Wort.

Es schien tatsächlich so, als wäre ich endlich Zuhause angekommen.

1
Vom täglich Brot

Die Stimmen zweier Menschen mischten sich mit den Gesängen der Vögel.
Die Sonne erhellte den kleinen Raum, die Vorhänge wehten im Wind.
Es war Morgen geworden.
Schlaftrunken zog ich meine Decke bis zu meinem Kopf und versuchte wieder zu schlafen.
Doch der Tag schrie förmlich danach ausgekostet zu werden.
So stand ich nach einigem inneren hin und her auf.
Ich zog ins Bad, wusch und kämmte mich ehe ich meine langen Haare locker hoch steckte, runter in die Küche ging und Wasser für einen Tee aufgesetzt.
Denn ohne einen kräftigen Tee am Morgen lief bei mir nichts.
Ich öffnete einen kleinen Kasten in dem ich mein Brot aufbewahren wollte - nur leider war dieser leer.
Bisher hatte ich nur bei Jiraiya gelebt oder auswärts etwas gegessen. Einkaufen war mir bisher nie in den Sinn gekommen und auch Teebeutel fanden sich nicht in meinen Schränken.
Das ganze war schon fast zu viel für einen einzigen Morgen.
Nun durfte ich also erst einmal einkaufen gehen, dann erst frühstücken und später zu Tsunade. Meine Laune hielt sich somit sehr in Grenzen.
Schnell zog ich mir ein luftiges Kleid an, schlüpfte in meine Schuhe und machte mich auf den Weg.Wo bekam ich denn nun was her?
Da alleine dieser Gedanke mich am frühen Morgen maßlos überforderte, legte ich meine Pläne anders.

Ich ging die lange Straße entlang, vorbei an einem Händler mit frischen Fischen der sich mit dem Bäcker unterhielt, vorbei an einer kleinen Apotheke und vorbei an einem Café in dem ein älteres Paar gerade irgendeine dampfende Flüssigkeit zu sich nahm und ein Ninja stillschweigend irgendwelche Akten vor sich sortierte. Mein Weg führte mich weiter an einem Waffenladen vorbei und direkt nebenan wurde gerade die Tür einer Bar geschlossen. Es musste wohl doch noch sehr früh sein, auch die Straßen waren beinahe wie leer gefegt.
Der Gedanke daran, dass es wahrscheinlich erst sechs oder sieben Uhr sein mochte, brachte mich aber nicht von meinem Vorhaben ab.
Mein Weg führte mich weiter, nun nur noch vereinzelt an einem Geschäft vorbei.
Ich passierte eine Straße nach der anderen immer mit einem Ziel vor Augen.
Der Kageturm.
Ich beeilte mich nicht und schaute mir weiter die Gegend an.
Eine Frau legte gerade ein Tuch über das Gelände ihres Balkons, zwei Kinder liefen in ihren Schlafanzügen einem kleinen Hund nach der abgehauen sein musste.
Konoha erwachte.
Ich hoffte für mich, dass Tsunade schon wach war. Als Hokage hat man sicherlich genug zu tun um nicht ewig schlafen zu können schoss es mir durch den Kopf.
Während ich noch so darüber nachdachte, ob Tsunade morgens bessere Laune hatte oder auch ein Morgenmuffel war erreichte ich den Kageturm.
Zwei Männer, die ich bei meiner Ankunft in Konoha schon einmal kurz gesehen hatte, betraten diesen gerade.
So heftete ich mich mit etwas Abstand an ihre Fersen, immerhin wollten sie bestimmt auch zu Tsunade denn einer von ihnen hielt irgendwelche Papiere in den Händen.
Sie liefen durch zig Gänge, immer wieder ging es Stufen hoch und irgendwann hörte ich um eine Ecke nur das anklopfen an eine Tür, ihr öffnen und das schließen.
Ich bog gerade um die Ecke, doch ich konnte nicht sehen welche der drei Türen es gewesen war.
Aber ich musste eh warten. Ich wollte mich gerade entspannt an die Wand lehnen, als ich plötzlich hörte in welchem Raum der Hokage wohl sein musste.
"Und deswegen weckt ihr mich auf, das kann es doch wirklich nicht sein, raus hier, sofort!" schrie sie ihre beiden Besucher an.
Ein solches Organ hatten wirklich nicht viele, selbst mir fuhr der Schreck durch die Knochen als ob sie mich persönlich so angefahren hätte.
Automatisch verschlechterte sich meine Laune. Nicht am frühen Morgen, nicht ohne Tee.
Die Tür zu meiner linken öffnete sich, beide Männer traten heraus und wirkten recht verkrampft.
Was für eine Autoritätsperson diese Frau doch war!
Ich warf mich von der Wand aus nach vorn bis ich wieder aufrecht stand, und ging an den beiden vorbei, geradewegs in das Büro des Hokagen.
Ich merkte, wie einer von beiden seinen Kopf zu mir drehte, doch beachtete ich ihn nicht.
Mochte ja sein das Tsunade schlecht drauf war aber das schien nichts Neues zu sein.
Sollte sie es aber wagen mich ebenso anzufahren würde ich ihr schon zeigen, dass ich mir nicht alles bieten ließ. Wo kämen wir denn dahin?
Mit diesen Gedanken trat ich in das Büro und schloss die Türe hinter mir.

Genervt stöhnte der Hokage auf, ehe sie ihre Arme auf dem Tisch verschränkte und ihren Kopf darauf ablegte.
Neben ihr stapelten sich Papiere und auf der anderen Seite lag eine offene Zeitung. Der kleine Krug und das Glas neben dieser Zeitung schienen kein Tee zu beinhalten.
Sie schaute auf als ich mich ihrem Schreibtisch näherte und machte gerade den Mund auf ehe ich ihr zuvor kam.
"Der Fahne nach zu urteilen Sake, mh?" fragte ich sie.
"Wenn du jetzt brüllst werden die Kopfscherzen nicht besser, meine Laune mindestens genauso wenig und es würde mir auch nicht beantworten wann meine nächste Mission ansteht oder ob ich nun ein Team zu leiten habe. Von alleine kam mir bisher leider kein Geld entgegen geflogen und das im Krankenhaus sollte nur eine Übergangslösung sein." erklärte ich in einem Zug ehe ich laut gähnen musste.
Etwas verdutzt schaute Tsunade mich an, legte ihren Kopf aber wieder auf ihre Arme.
"Gut ich werde dem Team Bescheid geben, sie sollen sich morgen Vormittag auf dem Trainingsgelände 4 einfinden. Sprich vorher aber bitte mit Kurenai und verschwinde jetzt endlich." nuschelte sie etwas undeutlich.
Ich zuckte mit den Schultern und verließ den Raum. Großartig diskutieren wollte ich nicht, meine Infos hatte ich und somit war alles geklärt.
Ich konnte es mir aber nicht verkneifen ein letztes Mal mein Wort an sie zu richten "Fencheltee soll wahre Wunder bewirken..."
"Raus hier" hörte ich sie wieder wüten.
Grinsend verließ ich nun den Kageturm, langsam wurde ich auch ohne Tee wach.

So schlenderte ich nun also wieder durch die Gassen.
Diesmal wusste ich wo ich welchen Laden finden würde und kaufte mir erst einmal Tee.
Anschließend einige Medikamente, Brot, Kräuter und allerlei andere Dinge die man so brauchen konnte.
Auch an ein ordentliches Abendessen hatte ich gedacht, ich hatte mir nämlich überlegt Jiraiya einzuladen.
Über und über mit Tüten beladen machte ich mich also wieder auf den kurzen Heimweg und verstaute sämtliche Lebensmittel.
Ich füllte einen kleinen geflochtenen Korb mit Äpfeln, die Kräuter hing ich bundweise an eine Vorrichtung an die eigentlich Schöpflöffel und ähnliches kamen.
All diese kleinen Details machten dieses kleine Haus so unsagbar gemütlich und wohnlich.

Für einen Tee war es nun zu spät, Sachen für den Garten hatte ich nicht gekauft also blieb mir nichts anderes übrig als mich anderswertig zu betätigen um nicht den ganzen Tag im Haus zu lungern.
Und so stand ich wenige Minuten später in einer winzigen, dunklen Ecke eines alten Ladens.
Es gab hier so viele, wundervolle Schätze zu entdecken.
Kaum das ich den Laden betrat, fühlte ich förmlich die Spannung der versteckten Schätze.
Neben meinen Füßen stand ein kleiner Karton in dem sich bereits eine Handvoll Bücher befanden.
Die alte Inhaberin stellte ihn neben mich als ich gerade das sechste Buch auf dem Stapel in meiner linken Hand packen wollte.
Ich dankte ihr verlegen und stöberte weiter.
Gerade hielt ich ein besonders altes Buch in den Händen. Es beschrieb eine Zeit in Konoha die weit zurücklag.
Auch wenn dies nun mein neues Zuhause war und ich es noch kennenlernen würde, so wollte ich doch auch die historischen Ereignisse kennenlernen.
Als ich mit meinen kleinen Karton an die Kasse ging und zahlte, verließ ich glücklich den kleinen Laden.
An die Ausgaben dachte ich diesmal nicht.
Ich schaute zum Himmel empor und bemerkte die außergewöhnlich tief stehende Sonne.
War ich der Realität etwa so lange entflohen? Es ging einfach nichts über ein gutes Buch.
Ich beschloss, die Bücher heim zu bringen und dann Jiraiya zu einem späteren Zeitpunkt des Abends zum Essen einzuladen.

Doch soweit sollte es nicht kommen.
Ich wollte gerade meine Haustür aufschließen als eine freundliche Stimme meinen Namen rief.
"Oh hallo Kaya, welch ein Glück das ich dich gerade erwische." hörte ich Kurenais freundliche Stimme.
"Hallo." grüßte ich sie fröhlich. "Was gibt es?"
"Tsunade erzählte mir, dass wir uns wegen des Teams einmal zusammensetzen sollten, morgen ist es dann wohl soweit." sie klang ein wenig niedergeschlagen.
"Außerdem wollte ich mich für gestern entschuldigen. Immerhin waren wir beide unterwegs, ich hätte mich auch später mit Asuma unterhalten können." fuhr sie, scheinbar verlegen, fort.
"Wir waren nicht einmal verabredet, das Ganze ist doch längst vergessen." musste ich lachen. Für so etwas entschuldigte man sich doch nicht.
"Dann komm mal rein, die Bücher werden langsam schwer und bei einer Tasse Tee lässt es sich viel besser reden." lud ich sie nun ein.

Es kam wie es kommen musste - statt über das zu reden, weswegen Kurenai eigentlich gekommen war, erzählte ich ihr von der Bücherei, wir redeten über das Haus, sie erklärte mir ihre Beziehung zu Asuma und vieles mehr. Wir bauten eine Freundschaft auf.
Längst bedeckten die ersten Sterne den Himmel über Konoha, das treiben der Stadt wich der Ruhe des Abends.
Irgendwann schaute ich auf die Uhr und erschrak fürchterlich.
"Habe ich dich aufgehalten? Bitte entschuldige." begann Kurenai kaum das sie meinen Blick bemerkte.
Ich winkte ab "Ach das ist nicht so schlimm, dafür musst du nun leider doch noch hier bleiben."
Sie schaute mich fragend an.
"Ich wollte gerne für Jiraiya kochen. Nun ist es zu spät ihn einzuladen, er treibt sich sicherlich irgendwo herum um diese Uhrzeit. Einige der Zutaten müssen möglichst frisch zubereitet werden und um nicht die Hälfte wegwerfen zu müssen, wirst du nun wohl oder übel doch noch erzählen müssen, wieso du eigentlich hier bist."
Kurenai lachte herzlich auf. Sie erhob sich vom Sofa und gesellte sich zu mir in die Kochnische.
So schnitten wir Kräuter, sie bereitete den Fisch zu, ich hingegen kochte den Reis und dünstete das Gemüse.
Wir alberten ein wenig, lachten viel und merkten nicht wie schnell die Zeit verging.
Kurenai erzählte gerade davon, dass sie und Asuma eventuell bald zusammen ziehen wollten als ich sie fragte:
"Wo ist er eigentlich? Er wird sich doch bestimmt Sorgen wenn du nicht bald zurück bist oder?"
"Er ist mit Kakashi unterwegs, die beiden sind ja gut miteinander befreundet. Sie werden wahrscheinlich gerade irgendwo sitzen und reden. Ich glaube nicht, dass er sich große Sorgen macht, er wusste ja das ich zu dir gehe." antwortete sie.
Lediglich ein "Oh" entfuhr mir.

"Ist alles in Ordnung?" fragte Kurenai mich sofort. "Du scheinst mit Kakashi auch gut aus zu kommen nicht wahr? Wir sahen euch kürzlich zusammen in der Stadt. Ihr scheint recht vertraut zu sein. Mach dir keine Sorgen, die beiden werden schon nichts anstellen."
Warm lächelte sie mich an.
"Nein, nein Jiraiya bat Kakashi nur mir die Stadt zu zeigen, das ist alles." traurig dachte ich an die vergangene Zeit zurück.
Der Tag an dem ich ihn das erste Mal sah, dieser Moment in der Bar.
Ich konnte mir ein lautes seufzen nicht verkneifen.
"Möchtest du drüber reden?" verlegen schaute Kurenai mich an. "Wir kennen uns nicht so gut, doch es hilft oft sich einfach alles von der Seele zu reden und Kakashi wird natürlich nichts erfahren." fügte sie schnell hinzu.
"Ach darum mache ich mir nicht einmal Sorgen." gab ich zurück.
Und so kam es, dass wir bald darauf am Tisch saßen, ein köstliches Essen auf dem Tisch und ich ihr die ganze Geschichte erzählte.
"Ich sah ihn erst einmal in der Bar in der ich arbeitete, nachdem mein Chef mich ziemlich fertig machte war er da. Er war so besorgt und so anders als all die anderen in diesem Moment. In meinem Haus war er dann so abweisend und abwertend und auf den Weg nach Konoha zeigte er sich einerseits einfühlsam und lieb andererseits aber auch so obszön."
Kurenai machte große Augen bei diesen Worten, lies mich aber weiter sprechen.
"Hier angekommen wollte ich mit ihm nichts zu tun haben und lies es ihn auch spüren und doch ging er mit mir durch die Stadt, trug meine Taschen und wollte das ganze sogar wiederholen. Ich dachte diese Chance gebe ich ihm. Jiraiya erklärte mir, dass er so schlecht gar nicht sei und ich ihm diese Chance einfach geben müsste. Doch das bei der Mission..."
"Mission?" vorsichtig hackte Kurenai nach.
"Naja wir waren unterwegs und durch einen dummen Zufall verletzte er mich ziemlich schwer, deswegen konnte ich die Töpfe vorhin selber so schlecht unten aus dem Schrank holen." lächelte ich matt.
"Aber das war doch sicherlich keine Absicht, so etwas würde Kakashi nie tun." stellte Kurenai bestürzt fest.
"Nein nein das sagte er mir auch. Doch das schlimmste, das er nun so tut als sei nie etwas gewesen. Kein Wort der Entschuldigung und nur Sorge um die Gesundheit der anderen." bei diesen Worten wurde es mir abermals schwer ums Herz.
Sie legte ihr Besteck beiseite, schaute mich an und ergriff nun das Wort.
"Jetzt einmal ganz deutlich. Kakashi ist wirklich ein toller Mann, er ist manchmal etwas ungeschickt im Umgang mit anderen doch keinesfalls ein böser Mensch. Er ist ein unglaublich begabter Ninja und das mit dem See galt wahrscheinlich nur seiner Sorge um Sakura. Das du dort standest konnte er doch nicht wissen und die Situation musste er auch erst einmal einordnen. Ich glaube nicht das Kakashi so etwas gewohnt ist. Sei nachsichtig mit ihm, du tust ihm da ein großes Unrecht."
"Genau das sagte Jiraiya auch" stöhnte ich, nun gekränkt.
"Kaya, ich meine das nicht persönlich, ich will dir doch nur helfen. Das mit der Mission verstehe ich selber nicht. Egal wie schlecht er sich fühlt, es einfach zu übergehen ist nicht seine Art." sie schien nachzudenken. "Lass ihm die Zeit wenn du es kannst und ich verspreche dir, der Tag der Entschuldigung wird kommen. Kakashi hat wirklich nicht viele Leute denen er vertraut und auch keine Familie, all dieses menschliche und das auch noch zu einer Frau wird ihm schwer fallen eine andere Erklärung kann es dafür nicht geben." erklärte sie mir. "Er hat so viele Leute verloren, so viel Leid ertragen, gib ihm die Zeit die er braucht. Wenn er so reagiert musst du ihm doch einiges bedeuten." fügte sie eindringlich hinzu.
Konnte sie damit Recht haben?

"Und nun zu angenehmeren Dingen - es wird langsam Zeit für mich und für morgen gibt es noch einiges zu erklären." wechselte sie nun das Thema.
Jetzt erst fiel mir ein, dass ich morgen einem mir unbekanntem Team gegenüber treten sollte und Kurenai deswegen hier war.
"Die drei sind mittlerweile eigenständige Ninjas und waren mein erstes Team darum schmerzt es ein wenig sie nun los zu lassen." begann sie lächelnd.
Doch die Trauer war nicht zu überhören. Ich wollte gerade etwas sagen als Kurenai fort fuhr.
"Das Team besteht aus Hinata Hyūga, Kiba Inuzuka und Shino Aburame." ich unterbrach sie
"Von denen habe ich schon gehört. Zumindest von dem Kekkei Genkai des Hyuga-Clans und dem Aburame Clan."
Sie nickte und fuhr fort.
Sie erklärte mir die kämpferischen Eigenschaften ihres Teams, erzählte aus ihrem Leben, von ihrer Art und ihren Träumen.
"Sie sind ein Team wie es unterschiedlicher kaum sein könnte doch fügen sie sich gut zusammen. Ihr Training bleibt derzeit einfach zu oft auf der Strecke seit ich um eine Auszeit bei Tsunade bat. Ich verspreche dir du wirst viel Freude mit ihnen haben."
So gab sie mir noch den ein oder anderen Tipp ehe es wirklich Zeit wurde. Immerhin musste ich früh raus und es blieben mir nur noch wenige Stunden Zeit.

Sie verließ gerade das kleine Haus und erinnerte mich noch einmal an unsere Absprache.
"Denk dran mir Bescheid zu geben sollte etwas sein, so weiß ich Bescheid wie sie sich machen."
Ich wollte ihr gerade versichern, dass ich gewiss daran denken würde als eine bekannte Stimme und grüßte:
"Na ihr zwei bei euch scheint es ja auch spät geworden zu sein." Asuma kam gerade um die Ecke und lächelte uns freundlich an.
Kurenai lachte vergnügt:
"Ja es war ein schöner Abend."
Ich wollte ihre Aussage gerade bestätigen und sie damit necken, dass sie das nicht sagte als ihr der Fisch aus der Hand rutschte und sie ein Fangspiel mit dem glitschigen Tier spielte als Kakashi um die Ecke kam.
"Hallo Kakashi." grüßte Kurenai ihn freundlich.
Er grüßte sie und schaute anschließend zu mir, als er meinen verwirrten Blick bemerkte, schaute er mich fragend an.
Ich brachte kein Wort über die Lippen, Kurenais Worte hallten durch meinen Kopf.
"Wenn er so reagiert musst du ihm doch einiges bedeuten." hatte sie vorhin gesagt.

"Denk darüber nach Kaya." hörte ich Kurenai und drehte mich mechanisch zu ihr um.
Der Austausch unserer Blicke blieb ihr natürlich nicht verborgen und ich verstand ihre Botschaft durch diese Worte.
"Ich weiß selber nicht einmal was ich erwarte oder mir erhoffe." sprach ich mehr zu mir als zu ihr.
"Die Zeit wird es dir zeigen. Bis dahin werde ich nichts sagen." munterte sie mich auf.
Verwirrt durch unseren Dialog schauten Asuma und Kakashi uns abwechselnd an ehe Kurenai sich umdrehte um zu gehen.
"Ich danke dir für den schönen Abend und das leckere Essen. Es würde mich freuen, wenn du dich von mir auch einmal einladen lassen würdest." sagte sie ehe sie sich endgültig verabschiedete.
Asuma folgte ihr.
Kakashi blieb noch einen Moment stehen und schaute den beiden hinterher ehe er seinen Blick wieder mir zuwandte.
Ich wusste nicht mit der Situation umzugehen und starrte zurück.
Es mochte sein das er wirklich nicht so schlimm war, ich wollte einfach daran glauben das er wirklich so einfühlsam und gutherzig war wie ich ihn damals einschätzte.
Immerhin hatte ich doch eine sonst so gute Menschenkenntnis.
Durch diese an mich selbst gerichteten aufmunternden Worte, stahl sich ein Lächeln auf mein Gesicht.
"Gute Nacht Kakashi." sprach ich zu dem Jonin.
Der Ausdruck der vielen Fragen wich dem der Überraschung.
Ohne eine Antwort abzuwarten, schloss ich leise die Tür.

Ab morgen würde ich endlich eine feste Aufgabe haben, wieder arbeiten gehen.
Um vor meinem ersten eigenen Team nicht mit Augen ringen aufzutauchen ging ich bald darauf zu Bett und träumte wundervolle Träume.

Kommentare (10)

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Otakugirl (94141)
vor 547 Tagen
Omfg ich bin bei teil 14 und denke mir nur so: giga facepalm!!!! Wie kann kakashi nur so abgrundtief bescheuert sein aber sooo o eine geile Story ich hänge an den Zeilen
Hiko Nanashi (08807)
vor 783 Tagen
Diese Geschichte war einfach wundervoll. (Wundervoll ist maßlos untertrieben aber egal...) Ich konnte nicht aufhören zu lesen und meine Mutter musste mir das Handy gewaltsam aus der Hand reißen damit ich zum essen komme...Großes Lob und viel Erfolg beim erstellenweiterer ffs. Weiter so! :D
Scatty-chan (33960)
vor 921 Tagen
Ich liebe diese Geschichte! Vielen Dank fürs schreiben! :D ^^
Tanja (59062)
vor 1068 Tagen
Die letzten 3 Kapitel hab Ich nicht gelesen. Ich trauere Immernoch um Hidan Und sogar um itachi obwohl Er Mir egal war bevor Ich zu lesen begonnen Habe. Selbst Auf shikamaru hab Ich einen leichten hass. Einfach wunderbar traurig. Bitte bitte mach Auch eine Geschichte wo Die haupperson Auf Hidan steht.
LuniiStar (31516)
vor 1105 Tagen
Bitte weiter schreiben! Ich lese sooo gerne deine FF
Anime-Fan (25325)
vor 1169 Tagen
Bitte schreib weiter ich halte es sonst nicht mehr aus! ★
Nightcoregirl (99671)
vor 1278 Tagen
Die Geschichte ist so schön. Ich muss weinen. ★
Laura (07743)
vor 1306 Tagen
Wie spannend mach unbedingt weiter!!!!!!
lea (53167)
vor 1322 Tagen
das ist eine sehr tolle geschichten und ich glaub das war die erste geschichte wo ich weinen musste. ich fande das das ein würdiges Ende ist aber ich fände es besser wenn du die geschichte weiterschreiben würdest
eleanor (66147)
vor 1332 Tagen
höre bitte nicht auf