The last Shinobi

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3 Kapitel - 8.839 Wörter - Erstellt von: Kiramaru-Terada - Aktualisiert am: 2012-08-01 - Entwickelt am: - 1.938 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

In der Zeit der Samurai auf einer Insel in einer riesigen Provinz herrschte Krieg bis sie sich in die Königreiche Terada und Lida teilte. Vor acht Jahren wurden die Ninja die an den Gott Asuka glaubten ausgerottet und seitdem herrschte im Terada Königreich ein strenges Regiment und große Armut. Kakashi der Samurai und Wächter des Terada Königs Shintaro, ist mit seiner Frau Rin Vater von sechs Kindern. Unter ihnen der fünfzehnjährige Kayashi, Zwilling und Zweitgeborener der Familie, legt wenig Wert auf das Sein eines Samurais und versteht dessen Aufgaben nicht. Voller Entsetzen müssen die Eltern feststellen, dass dieser junge Mann die Gaben eines Asuka Ninja in sich trägt und verboten ihm diese anzuwenden, da er und seine Familie ansonsten getötet werden. Wie wird er sich durchschlagen? Wird er ein Ninja oder begreift er das Dasein der Samurai bald? Findet es heraus.

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, Kayashi? Kayashi!“, rief Rin in der Nacht. Sie sah sich nach ihrem Zweitältesten fünfzehnjährigen Sohn um, doch sie konnte nur ihre vier andere
, Kayashi? Kayashi!“, rief Rin in der Nacht. Sie sah sich nach ihrem Zweitältesten fünfzehnjährigen Sohn um, doch sie konnte nur ihre vier anderen Kinder entdecken die seelenruhig schliefen. Moment mal, nur vier? Wo ist Sakumo, der älteste der Geschwister? Kakashi öffnete die Augen und sah zu Rin.,, Was hast du denn, Rin?“,, Oh, tut mir leid, dass ich dich geweckt habe, aber unsere Zwillinge sind verschwunden.“ Mit einem Mal war Kakashi hellwach, richtete sich auf, schob seinen dunklen Yukata zurecht und ging an seiner Frau vorbei.,, Ich werde mal nachsehen.“,, Das ist doch viel zu gefährlich, Kakashi. Wenn dich die Nachtwächter erwischen, landest du im Gefängnis.“ Kakashi zog seine Maske wieder über seine Nase nachdem er Rin das letzte Mal küsste und durch den Garten schlich. Rin sah ihrem Mann besorgt nach der sich geschickt über die Gartenmauer hangelte.,, Bitte, Kakashi, finde die Beiden.“
Von Baum zu Baum, das Schwert am Gürtel seines Yukatas schlich Kakashi durch die Nacht und lauschte. Es war windstill, das Wild rannte eilig davon als es den aufgebrachten Samurai bemerkte. Da hörte er ein Klirren und eilte den Geräuschen nach. Je näher er kam umso mehr bekam er zu hören. Es waren Personen die mit den Schwertern kämpften. Vermutlich musste der Kampf schon angedauert haben, denn der eine atmete schwer. Dann erblickte Kakashi der sich am Rande der Lichtung versteckte, zwei schwarze Gestalten. Als er genauer hinsah, erkannte er sie. Sakumo und Kayashi. Kayashis silbernes Haar das in der Nacht zu glänzen schien wie Kakashis, war genau wie seine Jägerkutte mit Blut befleckt, vielleicht sein eigenes. Sakumos braunes Haar ließ sein finsteres Grinsen so dunkel aussehen dass sogar Kakashi schauderte. Mit dem Schwert in der rechten Hand kam Sakumo auf seinen auf die Knie gefallenen Bruder zu. Gerade als er Kayashi den Gnadenstoß versetzen wollte, rief der Vater der Beiden:,, Sakumo, Schluss damit!“ Überrascht sahen die Brüder zu ihm. Kakashi nahm Sakumo sein Schwert ab und gab ihm eine Backpfeife. Im ersten Moment kicherte Kayashi leise, doch auch er blieb vor diesem Schlag nicht verschont.,, Kommt jetzt sofort mit nach Hause, sonst werde ich noch richtig sauer und dann lernt ihr mich kennen!“ Die Zwei nickten stumm und trabten langsam hinter ihrem Vater her.
Als sie Zuhause ankamen, umarmte Rin den übel zugerichteten Kayashi.,, Was ist denn mit dir passiert?“, fragte sie dabei erleichtert. Sakumo wollte sich ins Schlafzimmer das ihm und seinen Geschwistern gehörte zurückziehen, jedoch packte ihn sein Vater am Kragen.,, Du bleibst schön hier, Junge!“ Kakashi legte Sakumos Schwert auf der Terrasse ab und sah seine Söhne wütend an.,, Was sollte der Quatsch! Seid ihr des Wahnsinns, von allen guten Geistern verlassen!“ Kayashi sah abwesend zu Boden während Sakumo nur gereizt entgegnete:,, Was kann ich dafür, wenn Kayashi nun mal ein Schwächling ist! Ich wollte ihn nur beseitigen, damit unsere Familie keinen Versager miternähren muss.“ Die Eltern sahen ihren ältesten Sohn geschockt an. Kakashi knurrte finster:,, Wie kannst du es wagen, ihn, deinen Bruder so zuzurichten! Soll DAS Familie sein! Sich gegenseitig umbringen!“,, Tss… Natürlich! Wenn das Essen nicht ausreicht, muss man eben dafür kämpfen und in dieser Welt können nur die Stärksten überleben. Kayashi und ich sind jetzt volljährig und er kriegt trotzdem nichts auf die Reihe!“,, Sakumo…“, fing Rin an.,, Ich weiß, dass wir im Moment sehr wenig Geld besitzen und wir kaum zu essen haben, aber eine Familie hält doch zusammen, oder nicht!“ Kayashi horchte noch immer schweigsam und musterte Sakumo von der Seite.,, Lasst es bitte gut sein, Herr Vater, Mutter. Ich habe ihn selbst herausgefordert.“, sagte er mit gedämpfter Stimme. Zum zweiten Mal waren die Eltern in dieser Nacht überrascht worden. In Kayashis hellbraunen Augen spiegelte sich der Schmerz wider.,, Ich habe ihn provoziert und dann sind wir auf die Lichtung gegangen, weil ich euch nicht wecken wollte. Wäre ich dort getötet worden, wäre es eine Bereicherung für die Familie geworden und ihr hättet es erst am nächsten Morgen erfahren.“,, Kayashi, was redest du denn da?“, sagte Rin, die Tränen standen bereits in ihren Augen.,, Da hört ihr es! Ich habe nur getan worum er gebeten hat.“ Kakashi und Rin sahen sich an und seufzten. Das Gespräch war beendet ohne dass sie noch etwas sagten. Rin zündete ein paar Kerzen an um Kayashis Wunden zu versorgen. Sein Nasenrücken war blutig geschlagen worden.,, Es war also mehr als nur ein Schwertkampf.“, murmelte Rin entsetzt und ertastete Kayashis Nase ob sie möglicherweise gebrochen wurde, aber das war zum Glück nicht der Fall. Oh Gott, wie er Rin leid tat. Viele feine Schnittwunden zeichneten Kayashis Arme und Prellungen waren überall vorhanden. Sie verarztete ihn, dann nahm sie ihn in ihre Arme.,, M-Mutter…“,, Halt den Mund! Bitte tu das nie wieder. Ich möchte meinen Sohn nicht verlieren.“ Jetzt war es an Kayashi sich zu schämen. Was hatte er sich nur dabei gedacht?,, Und jetzt leg dich schlafen, mein Sohn. Du bist sicher erschöpft.“ Er nickte stumm und legte sich hin, doch er lauschte. Sein Gehör war besser als das seiner gesamten Familie. Rin pustete die Kerzen aus und ging zu Kakashi der nachdenklich auf der Matte saß. Sie setzte sich zu ihm.,, Was ist mit dir, Kakashi?“,, Ich weiß nicht. Irgendwie ist alles merkwürdig und anstrengend in letzter Zeit. Unsere Söhne sind erwachsen, aber trotzdem hört es nicht auf.“,, Was meinst du?“ Kakashi seufzte.,, Sakumo und Kayashi… Ich meine diese Feindseligkeit.“,, Ja, das war schon immer so. Ich dachte ebenfalls, der Sturm zwischen den Beiden würde sich mittlerweile gelegt haben. Was sie hier ausgefochten haben… d-das ist doch…“ Rin schluchzte. Kayashi hörte wie sein Vater Rin tröstete. Nach einer Weile war es still. Sie muss eingeschlafen sein. Die Zikaden zirpten nervig in der Sommernacht. Das Plätschern des Flusses ließ Kayashi einschlummern und letzten Endes war er eingeschlafen.
Ein Traum wie er ihn noch nie zuvor träumte. Er erinnerte sich an das kleine Mädchen das er vor sieben Jahren vor den Straßenjungen gerettet hatte. Sie war die Prinzessin des Königs und hatte sich verlaufen. Dann träumte er von den Unruhen noch mal ein Jahr vor dem Aufeinandertreffen. Er war gerade mal sieben Jahre jung als eigenartig aussehende Leute auf den Straßen von den Soldaten ermordet wurden und die Flucht ergriffen. Das Schlimmste war, dass es keiner von ihnen geschafft hatte sich zu verstecken. Sie wurden öffentlich hingerichtet, der Kopf abgeschlagen, mit Speeren, Armbrüsten und Schwertern durchbohrt, sodass das Blut nur so spritzte. Nun tauchte eine schwarze Gestalt vor ihm auf. Von der Statur her ein Mann mit Haar das im Wind wehte und weiter, leichter Kleidung. Als er genauer hinsehen wollte, war der Traum vorbei.
Kayashi erwachte. Die Sonne brannte auf seinen Kopf und als er sich umsah, erkannte er, dass seine Geschwister schon wach waren. Er ging auf die Terrasse wo er seine 13 Jahre junge Schwester, vorfand die ihren Bogen spannte.,, Das Runde da, ist eine Zielscheibe, die musst du treffen.“, gab Kayashi belustigt von sich. Kira rutschte aus und verfehlte ihr Ziel bei weitem. Mit rotem Kopf drehte sie sich zu ihrem Bruder um.,, Das war gemein! Hör bitte auf damit!“, bat sie. Kayashi kam auf sie zu, nahm einen Pfeil aus dem Köcher und spannte es in Kiras Bogen ein. Dann erklärte er ihr noch einmal die richtige Position und ließ los. Der Pfeil traf ins Schwarze. Erstaunt sah Kira auf die Zielscheibe.,, Dich kann ich nie übertreffen, Bruder, Nii-san. Du bist in der Bogen-, Schwert-, ja sogar in der Lanzenkunst talentiert.“,, Nein… Sakumo ist besser.“, gab Kayashi knapp zurück. Dann tätschelte er Kiras Kopf und schritt wieder ins Haus.,, Warte!“, rief Kira und Kayashi wandte sich ihr noch einmal zu.,, Warum klebt an deiner Kleidung Blut und deine Nase… Was ist passiert?“ Er schüttelte den Kopf leicht und Kira hielt den Mund.,, Ich möchte nicht darüber reden.“ In seiner Stimme schwang Trauer. Im Wohnzimmer trank er einen Tee, danach wusch er seine Jägerkutte wobei seine Mutter ihm noch ein wenig zur Hand ging. In der Zwischenzeit, da seine Kutte erst einmal trocknen musste, sah er sich seine Wunden selber noch einmal an. Im Spiegel, der nicht mehr als eine große Scheibe vom Ursprung war, kontrollierte er seinen Nasenrücken und erinnerte sich an den Kampf.
Kayashi war schnell wieder auf die Beine gesprungen nachdem er weggetreten wurde und wartete auf die nächste Handlung seines Bruders. Sakumo rannte, weil Kayashi dessen Schwert in den Händen hielt, mit einem langen dicken Stock auf seinen Bruder zu. Er war nahe. Kayashi setzte sich in Bewegung holte mit den Schwertern aus. Bamm. Sakumo hielt urplötzlich an schlug mit dem Stock zu und riss Kayashi zu Boden. Zustande kam diese Wunde. Seine Nase blutete heftig und mit großen Schmerzen lag Kayashi am Boden. Sakumo nahm ihm die Schwerter ab und schmiss sie ins Gras mehrere Meter weg. Nun schlug Sakumo seinem Bruder in den Magen, dann ins Gesicht bis Kayashi es schaffte sich wegzurollen.
Jetzt musterte sich Kayashi im Allgemeinen. Seine Haare wellten sich seine rechte Gesichtshälfte hinunter. Seine hellbraunen Augen leuchteten und er erkannte sich selbst kaum wieder. Sonst dachte er immer er wüsste es, aber jetzt. Er kam sich so leer vor.,, Ich bin ein Versager…“, murmelte er.,, Ich hätte mich umbringen lassen sollen. Selber schaffe ich es ja nicht.“ Bei diesem schändlichen Gesichtsausdruck wurde Kayashi noch deprimierter.,, Wer bin ich?“ Das fragte er sich oft in letzter Zeit und nie bekam er eine Antwort, nur das er Kayashi ist, aber zufrieden gab er sich mit seinem Namen nicht. Seine kleine einjährige Schwester berührte seinen Rücken. Er drehte sich verwundert um und grinste. Die kleinen schwarzen Augen die sie von Kakashi geerbt hatte leuchteten fröhlich und sie lachte. Er nahm sie auf den Arm und spielte mit ihr im Garten. Rin saß auf der Terrasse und blickte verträumt zu ihren Kindern. Am späten Nachmittag, die Sonne strahlte golden, nahm Kayashi seine Kutte, kleidete sie sich an und griff nach Köcher mit Pfeilen, Bogen und Messern. Er hatte gar keine Zeit zum Jagen, doch es wurde allmählich Zeit mal wieder etwas aufzutreiben, denn mit dem wenigen Geld, dass sie besaßen konnten sie gerade mal die Steuern zahlen und Essen das nur für eine maximal zwei Wochen ausreichen würde. Obwohl es illegal ist im Wald Wild zu jagen, schaffte Kayashi Essen ins Haus. In so etwas war er sehr talentiert. Rin trat neben ihn und küsste ihn einmal auf Stirn.,, Sei vorsichtig…“, hauchte sie. Kayashi sah nur niedergeschlagen zu Boden, nickte stumm und huschte im Hintergarten zwischen die Bäume, kletterte über die Mauer und sprang über den Wassergraben. Nun war er im Wald. Ohne ein Geräusch zu erzeugen, tappte er durch den golden schimmernden Wald. Die Vögel trällerten noch munter ihre Lieder. Kayashi schlich durch Gebüsche und Bäume bis er eine seiner ausgelegten Fallen begutachtete. Grummelnd über das fehlende Tier darin, legte er sie wieder neu aus, verdeckte sie mit Laub und marschierte weiter zur nächsten. Aber der Erfolg blieb aus. Wahrscheinlich waren wir doch etwas zu laut beim Kampf und haben sie verscheucht., dachte sich Kayashi und legte sich im tiefen Wald auf die Lauer. Nach ungefähr einer Stunde war es finster. Seine Augen gewöhnten sich rasch an die Dunkelheit und er kletterte auf einen passablen Baum.,, Ich glaube nicht, das sich das Wild da oben versteckt.“ Vor Schreck rutschte Kayashi ab und landete auf dem harten Waldboden. Mit hochgezogenen Schultern und gesenktem Kopf, sagte er:,, Was für Wild? Ich habe nur etwas verloren und suche danach!“ Sein Herz pochte und Panik baute sich in ihm auf. Es ist bestimmt ein Nachtwächter. Die Person lachte kurz.,, Keine Angst, ich bin relativ harmlos.“ Kayashi drehte sich langsam und so vorsichtig es auch ging um und musterte die schwarze Gestalt. Na ja, viel konnte er nicht erkennen, nur die Statur eines Mannes und die Wangenknochen, außerdem natürlich das schmale Schwert auf seinem Rücken. Ängstlich und misstrauisch erhob sich Kayashi, wechselte die Richtung und kletterte den Baum erneut hinauf. Sicherheitsabstand.,, Was willst du denn da oben?“,, Wer seid ihr?“, fragte Kayashi stirnrunzelnd. Der Mann winkte ab.,, Jemand der dein wahres Wesen versteht.“ Was meinte der Mann damit? Sein wahres Wesen?,, Warum sollte ich euch trauen?“ Der Mann schien zu Lächeln.,, Wirklich gut, aber ich habe keine Zeit für Fragen. Komm runter und dann sage ich dir was du wissen willst.“,, Nein, hier oben ist es gemütlicher.“, gab Kayashi mit zu Schlitzen geformten Augen zurück.,, Ich vertraue euch doch nicht und was sollte ich mit euch klären?“ Der Mann seufzte.,, Hm! Du hast doch sicher das Gefühl anders zu sein als andere, dich nicht wohl zu fühlen in dem ganzen Getümmel von Samurais.“,, Woher…?“ Das bestätigte es dem Mann. Kayashi glaubte durchzudrehen. Woher weiß er davon? Der Mann redete weiter.,, Ich kenne das gut. Ich selber kann dich gut verstehen. Lass mich raten und du kannst dich nicht selber umbringen.“ Stumm dachte Kayashi über diese Worte nach. Er kann sich nicht umbringen. Er würde es nicht übers Herz bringen sich ehrenhaft das Leben zu nehmen. Moment mal, was heißt hier ehrenhaft. Zum ersten Mal dachte Kayashi richtig darüber nach. Die Regeln der Samurai besagen, sich selbst das Leben zu nehmen, wenn man einen Fehler begangen hat, vom Feind gefangen genommen wurde oder wenn einem sein Leben unnütz vorkam. Aber was heißt ehrenhaft, wenn man dann seine Familie im Stich lässt? Das Leben wurde dadurch auch nicht besser für die Mitglieder des Verstorbenen. Höchstens noch mehr Schmerz würde hervor kommen. Nachdenklich und schweigsam starrte er den Mann an.,, Ich hatte Recht, nicht wahr?“ Kayashis Kopf begann leicht zu nicken.,, Nun komm schon runter. Ich erkläre dir etwas.“ Irgendwie war Kayashi neugierig was der Mann zu sagen hatte, jedoch waren da noch sein Pflichtbewusstsein, das ihm befahl zu jagen und der Instinkt der sagte, er solle flüchten. Aber wie immer siegte die Neugier. Vielleicht konnte er, wenn er vom Baum geklettert war, doch noch davon laufen oder zumindest versuchen sich das zu befehlen. Das wäre ein guter Plan. Er sprang hinunter und landete vor dem Mann auf den Beinen. Er war sichtlich größer als Kayashi gedacht hatte und die Schultern waren für einen Mann wie ihm besonders breit. Kayashi schluckte. Würde es noch etwas bringen abzuhauen? Ein Versuch war es wert. Kayashi tat still und musterte den Mann. Plötzlich setzte er sich in Bewegung und rannte davon. Der Mann schien überrascht, oder auch nicht? Kayashi sah wieder nach vorn und bremste als er den Mann vor sich stehen sah. Jetzt war Kayashi noch mulmiger und ungläubig drehte er sich um, doch da wo er herkam, da stand niemand mehr. Das Herz sprang an seine Rippen, Schweiß lief ihm über die Stirn und er zitterte leicht. Es war ihm eindeutig unheimlich.,, Ich will dir doch nichts tun, sondern nur mit dir reden.“, seufzte der Mann und reichte Kayashi freundschaftlich die Hand. Kayashi selbst zwang sich ruhig zu bleiben. Tief Ein- und Ausatmen. Es fühlte sich zwar richtig an, aber misstrauisch war er trotzdem. Seine Hand glitt zögernd in die des Mannes. Eine merkwürdige Wärme durchzog plötzlich seinen Körper als würde er diesen Mann vielleicht kennen.,, Na also, es geht doch. Folge mir!“ Kayashi nickte und ging schweigend hinter dem Mann her. Dieser Weg führte aus dem Wald auf die Lichtung, auf der er und Sakumo gekämpft hatten. Oder, nein, es ist doch eine andere. Man hatte einen großartigen Blick auf das Schloss. Sie waren also außerhalb der Stadt hinter dem Wald. Nun setzte sich der Mann im Schneidersitz hin und bot Kayashi den Platz ihm gegenüber an. Als Kayashi Platz genommen hatte, begann der Mann:,, Du bist wirklich ein misstrauischer Junge und ein mutiger noch dazu. Wenn es ein Wachtmann gewesen wäre, den hättest du mit Links abgehängt.“,, Warum hat es bei euch nicht funktioniert? Wer seid ihr überhaupt?“ Der Mann atmete tief ein.,, Langsam, langsam. Du musst erst mal begreifen, bevor du fragst.“,, Im Moment begreife ich gar nichts.“, gab Kayashi zu.,, Das merk ich.“, meinte der Mann belustigt.,, Du musst erst einmal die Geschichte verstehen die ich dir erzählen werde.“ Kayashi sah ihm prüfend in die Augen und nickte.,, Es war vor acht Jahren, du erinnerst dich doch denke ich mal daran, an die Unruhen.“ Kayashi nickte.,, An diesen Tagen wurden Leute wie du und ich verfolgt und getötet.“,, Was redet ihr da? Leute, wie ich und ihr!“, gab Kayashi scharfzüngig zurück.,, Okay, fangen wir anders an. Gibt es etwas was dich verwirrt? Wovon du dich vielleicht auch unterscheidest, oder so?“ Was meint er jetzt schon wieder?, dachte sich Kayashi.,, Etwas wobei du dich vielleicht wie ein Außenseiter fühlst?“ Nachdenklich saß er da.,, Ja.“,, Erzähl es mir.“,, Schon seit mehreren Jahren werde ich von meinem Vater und meiner Mutter zum Samurai ausgebildet, aber irgendwie kommt mir alles so falsch vor.“,, Was kommt dir falsch vor?“, hakte der Mann nach.,, Nun ja. Ich verstehe das Handeln der Samurai manchmal nicht und es ist auch so sehr unlogisch. Zum Beispiel das 'sich selbst das Leben nehmen'. Ich weiß nicht warum man sich ehrenhaft umbringen soll, noch weniger versteh ich was daran ehrenhaft sein soll. Dann wäre da die Vernachlässigung der Frauen. Meine Mutter ist kerngesund, hätte sogar die Chance dazu eine gute Wächterin oder so zu werden, doch sie ist niedriger gestellt als der Mann und muss zuhause bleiben. Ein anderes Beispiel wäre auch das Verhalten. Immer wenn ein Kampf bevor steht, handeln sie unlogisch mit Kampfgebrüll, statt sich heimlich einzuschleichen und den Feind dann so still wie nur irgend möglich auszuschalten.“,, Wiederhol es noch mal!“,, Was?“, fragte Kayashi verwirrt.,, Das Letzte, mit dem Verhalten, statt mit Kampfgebrüll…“,, Man kann doch auch heimlich die ganze Arbeit erledigen. Einschleichen, Feind so leise wie möglich ausschalten wie nur irgend nötig und dann abhauen.“,, Interessant…“, meinte der Mann.,, Weißt du wie man die Menschen nennt die dafür zuständig sind?“ Kayashi überlegte.,, Attentäter?“,, Nein, Ninja oder auch Shinobi.“
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The last Shinobi
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In der Zeit der Samurai auf einer Insel in einer riesigen Provinz herrschte Krieg bis sie sich in die Königreiche Terada und Lida teilte. Vor acht Jahren wurden die Ninja die an den Gott Asuka glaubten ausgerottet und seitdem herrschte im Terada Königr...
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2012-07-24
407D
Naruto

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