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Woher, wohin 40

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1 Kapitel - 2.460 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-01 - Entwickelt am: - 1.763 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt


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Kommentare sind wie immer gern willkommen! Schreibt mir doch eine kurze Kritik, dann weiß ich, ob ihr überhaupt neue Geschichten lesen wollt oder nicht!


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    1
    Ein zauberhaftes Weihnachtsfest

    Ein paar Wochen später…


    Catherine

    Inzwischen hatte ich mich wieder beruhigt und eingesehen, dass ich keine Schuld an Lucas Tod hatte.
    Heute war der erste Tag der letzten Woche vor den Ferien.
    Draußen war bereits alles weiß und es wollte nicht mehr aufhören zu schneien.
    Nach der Sache mit Lucas war ich einige Tage nicht zur Schule gegangen und John hatte sich reizend um mich gekümmert.
    Eine Woche danach war die Schule ausgefallen, da der Minister höchstpersönlich zu Besuch gekommen war.
    Umbridge hatte ihn überglücklich empfangen und die Schule hatte sich in dieser Woche in einem Ausnahmezustand befunden.
    Umbridge hatte ihre Augen überall gehabt und hat alles, was unsittlich war, vom Minister ferngehalten.
    Wir mussten die DA-Treffen ausfallen lassen und Pärchen auf den Gängen waren auch eher selten.
    Filch hatte sich schlimmer aufgeführt denn je und die Post wurde überhaupt nicht zugestellt.
    Außerdem wurde das ganze Schloss bewacht, da Fudge mit einer Horde Bodyguards angereist war.
    Nachdem er gesehen hatte, das alles so lief wie er es sich vorstellte und Umbridge uns gut unter Kontrolle hatte, ging er wieder und es kehrten wieder normale Umstände ein.
    Ich machte mich auf den Weg zur großen Halle, um zu frühstücken.
    John wartete dort bereits auf mich und ich ließ mich neben ihm nieder.
    Er war erleichtert, dass es mir wieder besser ging und ich lächelte ihn freundlich an.
    Draco war wie üblich nicht anwesend und auch im Unterricht blieb sein Platz leer.
    John hatte mir gesagt, dass er die ganze Woche vor dem Eintreffen des Ministers nicht da war und sich wohl krankschreiben lassen hatte.
    Ich hatte keinen Nerv gehabt nach ihm zu sehen und so beschloss ich, es heute zu tun.
    Nach dem Unterricht machte ich mich auf den Weg zu Slytherins Kerker.
    Ich war noch nie im Gemeinschaftsraum der Slytherins gewesen, doch ich wusste, dass er am Ende des Ganges sein musste, der am Zaubertränkeklassenzimmer vorbeiführte und dann in die dunkelsten Ecken des Kellers führte.
    Ich ging die dunklen Gänge entlang und das Licht, das die Fackeln an den Wänden spendeten, erlaubte einem gerade so viel zu sehen, dass man nicht über irgendwelche Stufen stolperte.
    Außerdem war es hier unten eiskalt und so langsam wunderte mich nichts mehr.
    Es war keine Überraschung, dass Snape so aussah, wenn er den ganzen Tag hier unten versauerte.
    Schließlich bog ich um eine Ecke und fand mich vor einer Steinwand wieder.
    Na toll, dachte ich und blickte mich irritiert um.
    Der Gang war eine Sackgasse gewesen, doch es musste der richtige sein, da die Slytherins immer in diese Richtung abbogen.
    Doch hier war weit und breit keine Tür zu sehen, also musste die Mauer der Eingang sein.
    Ich stellte mich vor die Wand und sagte dann laut: „Reinblüter.“
    Doch nichts rührte sich. Naja einen Versuch war es ja wert gewesen.
    Ich seufzte genervt und hörte dann Schritte hinter mir.
    „Lumos“, flüsterte ich und leuchtete mit meinem Zauberstab den Gang entlang.
    Ich konnte eine Gestalt ausmachen, die sich näherte und schließlich blickte ich in Pansy Parkinsons hässliche Visage.
    „Was willst du denn hier?“, meinte sie forsch und warf mir finstere Blicke zu.
    „Na, ich will da rein“, sagte ich und musterte sie abfällig.
    „Aja, und wieso?“, meinte Parkinson und verschränkte ihre Arme vor der Brust.
    „Das geht dich doch nichts an“, sagte ich und Parkinson grunzte.
    „Das ist mein Gemeinschaftsraum und wenn du da rein willst, solltest du mir einen Grund dafür nennen“, erwiderte Parkinson und ich warf ihr bitterböse Blicke zu.
    Gut, in diesem Punkt hatte sie leider Recht.
    „Ich will einen Freund besuchen“, zischte ich schließlich und Parkinson zog die Augenbrauen hoch.
    „Doch nicht Draco?“, meinte sie und ich seufzte genervt.
    „Das wirst du dann schon sehen“, sagte ich und Parkinson warf mir finstere Blicke zu.
    „Draco darf niemand besuchen“, zischte sie dann und ich musterte sie kritisch.
    Ich wollte gerade etwas erwidern, als ich plötzlich erneut Schritte hörte.
    Es war Blaise Zabini.
    Er blieb vor uns stehen und sah uns irritiert an.
    „Hey, was ist denn hier los?“, meinte er und Parkinson warf mir ein überhebliches Grinsen zu.
    „Die will da rein.“, meinte sie.
    „Ich glaub sie will zu Draco“, raunte sie Zabini dann noch ins Ohr, doch ich konnte es hören.
    „Du hast Glück, er ist gerade da“, meinte Zabini und ich sah Parkinson abfällig an.
    „Komm mit.“
    Zabini murmelte etwas und die Mauer schob sich krachend beiseite.
    Zum Vorschein kam ein Durchgang und er trat beiseite.
    Ich warf Parkinson noch einmal ein triumphierendes Lächeln zu und betrat dann von Zabini gefolgt den Gemeinschaftsraum.
    Es gab kein einziges Fenster und der ganze Raum war in grünes Licht getaucht, was daran lag, dass er unter dem See lag.
    „Er ist im Schlafsaal“, meinte Zabini und steuerte eine Tür an.
    Die Slytherins musterten mich alle mit abfälligen Blicken und ich verzog angewidert mein Gesicht, als ich auf einer Kommode ein paar Schrumpfköpfe entdeckte.
    „Okay, ich denke ihr wollte lieber alleine sein“, meinte Zabini schließlich und blieb vor der Tür stehen.
    „Was hat er überhaupt?“, wollte ich wissen und Zabini seufzte.
    „Ich denke, das muss er dir selbst sagen. Aber er hat sich in letzter Zeit echt zurückgezogen. Ich mach mir echt Sorgen um ihn“, meinte er und ich nickte.
    Zabini öffnete die Tür und ich betrat den Schlafsaal.
    Er sah eigentlich nicht viel anders aus, als unserer, nur das alles grün war.
    Und eiskalt.
    Ich erblickte Draco, der auf seinem Bett lag.
    Er hatte die Augen geschlossen und schien angestrengt über etwas nachzudenken.
    Ich ging zu ihm und setzte mich auf seine Bettkante.
    „Verschwinde Zabini“, murmelte Draco ohne die Augen zu öffnen.
    „Ich bins“, sagte ich und Draco fuhr hoch.
    „Oh, hi Catherine. Ich dachte du wärst Zabini, tut mir Leid“, meinte er und sah mich entschuldigend an.
    „Wie geht’s dir?“, fragte ich und Draco seufzte.
    „Passt schon“, meinte er dann und ich musterte ihn skeptisch.
    „Was hast du denn überhaupt?“, fragte ich dann und Draco ließ sich wieder in seine Kissen fallen.
    „Magenschmerzen, Blinddarm, Fieber, such dir was aus“, meinte er und ich sah ihn verwirrt an.
    „Wieso verschanzt du dich dann hier drin?“
    „Oh, ich verschanze mich nicht. Ich bin oft unterwegs, du siehst mich nur nicht“, meinte Draco und ich beäugte ihn kritisch.
    „Außerdem, wieso warst du so lange nicht in der Schule?“ sagte er dann und ich sah ihn wütend an.
    „Das weißt du ganz genau“, fauchte ich und stand auf.
    Draco packte meinen Arm und zog mich wieder runter auf sein Bett.
    „Bleib. Es tut mir leid. Ich bin zur Zeit einfach nicht so gut drauf“, erklärte er trocken und ich seufzte.
    „Was ist denn los?“; meinte ich dann und er sah mich traurig an.
    „Würde dich nur langweilen“, sagte er dann schnell und ich musterte ihn skeptisch.
    „Es tut mir leid, dass ich in letzter Zeit nicht vorbeigekommen bin“, meinte er dann.
    „Du lenkst vom Thema ab“, sagte ich und Draco seufzte.
    Ich sah ihn fordernd an, doch Draco wich meinen Blicken aus.
    „Ein andermal, in Ordnung?“, meinte er dann und ich gab mich geschlagen.
    „Was ist jetzt eigentlich mit deinen Eltern? Sie wollen dir doch jetzt nicht einen anderen suchen?“, meinte Draco dann.
    Ich schüttelte den Kopf.
    „Nein. Sie haben mir einen Brief geschrieben in dem steht, dass wir alles in den Ferien bereden werden.
    Aber sie meinten schon mal, dass ich das ja erst einmal verarbeiten müsste und dass sie es am sinnvollsten halten, wenn ich eine Therapie anfange, damit ich den >Schock bewältigen kann<“, meinte ich und Draco nickte.
    „Sie wollen mich doch nur loshaben, damit sie wieder auf ihre Events gehen können“, fügte ich traurig hinzu und Draco legte seinen Arm um mich.
    „Ich kenne das“, meinte er und strich über meine Haare.
    „Kann ich mir vorstellen“, sagte ich.
    Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Lucius Malfoy ein liebevoller Vater war, der viel Zeit mit seinem Sohn verbrachte.
    Draco seufzte und hielt mich fest.
    „Du musst deine Ferien nicht zu Hause verbringen“, meinte Draco schließlich und ich sah ihn irritiert an.
    „Na ja, du kannst auch bei mir wohnen“, sagte er lächelnd.
    Ich verzog das Gesicht und er lachte.
    „Unser Haus ist groß genug, da wirst du meinem Vater schon nicht so oft über den Weg laufen. Und meine Mutter ist gar nicht so schlimm, wie immer alle denken“, meinte er und ich sah ihn zweifelnd an.
    „Ich weiß nicht…“, meinte ich und legte meinen Kopf wieder an seine Brust.
    „Komm schon. Wir könnten Weihnachten zusammen feiern. Meine Eltern sind über die Feiertage eh weg; Verwandte besuchen. Außerdem würde ich dich nur ungerne alleine lassen.“
    Draco sah mich erwartungsvoll an und ich seufzte.
    „Okay. Ich muss aber erst meine Eltern davon überzeugen“, meinte ich und er nickte.
    „Das wird toll, du wirst sehen.“
    „Hm. Ich geh dann mal wieder“, meinte ich und Draco ließ mich los.
    „Kommst du morgen wieder?“, fragte ich und Draco nickte.
    „Snape reißt mir den Kopf ab, wenn ich noch länger krank mache.“
    Dazu sagte ich lieber mal nichts und ich stand auf.
    „Na dann“; meinte ich und Draco erhob sich ebenfalls.
    „Ich denke wir sehen uns dann morgen“, sagte er und ich nickte.
    Wir sahen uns an und Draco machte Anstalten mich zu umarmen.
    Ich ging einen Schritt auf ihn zu und er gab mir einen Kuss auf die Wange.
    Das ganze musste ziemlich unbeholfen ausgesehen haben und er lächelte mich unsicher an.
    „Dann bis morgen“, meinte er und setzte sich wieder.
    „Ja, bis morgen“; sagte ich und verließ schnell den Raum.


    Die Woche ging ziemlich schnell rum und verlief auch ohne irgendwelche spannenden Ereignisse.
    Draco war wieder zum Unterricht erschienen, doch unsere Nachhilfestunde am Mittwoch mussten wir leider verschieben, da Draco wohl irgendetwas mit Umbridge zu besprechen hatte.
    Schließlich war es Freitag und ich saß im Hogwartsexpress und fuhr nach Hause.
    Ich saß mit Sarah, John und Olivia in einem Abteil und Sarah packte gerade ihre Tasche aus, da sie ein Haargummi suchte.
    „Was ist das denn?“, meinte John und musterte kritisch ein braunes Päckchen, das Sarah gerade auf den Sitz gelegt hatte.
    „Geschenk von Ron. Hab ich ja ganz vergessen“, meinte sie und sah es überrascht an.
    „Mach es auf“, meinte ich und sie griff nach dem schlampig verpackten Päckchen.
    „Sag mal ist das Backpapier?“, meinte Sarah und drehte das Päckchen in ihren Händen.
    „Sieht fast so aus“, meinte John und wir fingen an zu lachen.
    Sarah knotete die Schleife, die sich als Schnürsenkel entpuppte, auf und John sah ihr amüsiert dabei zu.
    Olivia grinste und ich beobachtete kritisch, wie sie das letzte Stück Papier zur Seite schob.
    Und zum Vorschein kam ein… naja ich wusste nicht genau, was das darstellen sollte.
    „Und was genau ist das?“, meinte Olivia und Sarah zuckte mit den Schultern.
    „Sieht aus wie ein Stein“, sagte Sarah und reichte John das Ding.
    Wir reichten es herum und schließlich identifizierten wir den grauen Klumpen als selbstgemachtes Schmuckkästchen aus Pappmaschee.
    „Nette Idee“, meinte Sarah und ich grinste.
    „Der Wille zählt“, sagte John und Sarah steckte das Teil wieder zurück in ihre Tasche.
    Schließlich waren wir nur noch wenige Meilen von Kingscross entfernt und ich zog schon mal meinen Mantel an.
    Ich hatte mit meinen Eltern alles abgesprochen und sie waren einverstanden, dass ich die Ferien bei den Malfoys verbrachte.
    Was Dracos Eltern davon hielten, wusste ich nicht.
    Aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie von der Idee begeistert waren.
    Wir fuhren in den Bahnhof ein und ich ging auf den Gang.
    Sarah eilte ein paar Abteile weiter, um Harry zu suchen und ich blieb bei John.
    „Wenn du willst kannst du jederzeit vorbeikommen, das weißt du doch, oder?“, meinte dieser und ich seufzte.
    „Natürlich, John. Ich werden die Ferien bei Draco verbringen, ich bin nicht allein, also mach dir keine Sorgen“, sagte ich und John sah mich gequält an.
    „Das tu ich aber. Ich trau diesem Kerl nicht“, meinte er.
    „Er hat mich vor Lucas gerettet, außerdem sind wir befreundet“, beruhigte ich ihn, doch John warf mir düstere Blicke zu.
    „Keine Sorge, ich pass schon auf mich auf“, meinte ich und John strich mir eine Haarsträhne aus der Stirn.
    „Dann bin ich ja beruhigt“, meinte er und setzte dann ein schelmisches Grinsen auf.
    „Meld dich mal, damit ich weiß, dass du nicht im Kerker der Malfoys verrottest.“
    Ich grinste und der Zug hielt.
    Ich stieg aus und suchte auf dem Bahnsteig nach Draco.
    Es dauerte nicht lange, da hatte ich ihn auch schon erblickt.
    Er stand mit Zabini abseits von den anderen und Crabbe und Goyle holten wohl gerade seine Koffer.
    Ich gesellte mich zu den beiden und Draco lächelte mich freudig an.

Kommentare (12)

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Miriam Malfoy ❤️ ( von: Miriam Malfoy ❤️)
vor 186 Tagen
Richtig schöne Geschichte (Sry aber da hängt jetzt gleich der Nerd raus) abgesehen von ein oder zwei Rechtschreibfehler alles top:-)
Jojo (98044)
vor 325 Tagen
@emy 2.0 das ist eine Fanfiction!
LilyPotter (28646)
vor 497 Tagen
Die Geschichte ist toll, aber ich würde
nicht fast nur in Harry's Sicht schreiben.
Lg LilyPotter
ginnyharry007 (83036)
vor 514 Tagen
Ist die Zeugin bei Harrys Anhörung nicht eine Squib?? Muggel können Dementoren doch gar nicht sehen
emy 2.0 (68191)
vor 582 Tagen
An Bella lestrange: Sarah ist glaube ich eine fiktive Person die Nicht in den HP-Bänden/Filmen vorkommt, sondern von @potterprodg ausgedacht wurde.
emy 2.0 (68191)
vor 582 Tagen
Ähm ja an sich ist die Story wirklich gut, doch eine Frage habe ich an dich. Wie kann Cedric im 5.Jahr Schülersprecher sein, wenn er doch im 4.Jahr auf dem Friedhof getötet wurde???? Bitte um eine Antwort
Ansonsten ist dir dein FF gut gelungen
Carina Malfoy (82755)
vor 585 Tagen
Schreib bitte weiter.
Bella Lestrange (13869)
vor 795 Tagen
Wer ist Sarah? So eine ist mir noch nie aufgefallen.
Loana (42077)
vor 829 Tagen
Cool geschrieben, würde mir wünschen ohne den Englischen Text sonst mach weiter so 😇😁😀😀😀😀😀😊
Angel &#128519; (54442)
vor 831 Tagen
Haammmer!!! Nur blöd für Leute die es nicht verstehen 😉!
Do You understand?
Lg Angel 👼
Sili (41624)
vor 975 Tagen
Muss das auf Englisch sein!
Das ist doch blöd
Grace Belle Goodrich (27335)
vor 1283 Tagen
Einfach der HAMMER!!!!!!!!!!!