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Woher, wohin 38

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1 Kapitel - 2.143 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-01 - Entwickelt am: - 1.745 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier der nächste Teil! Mein Profil: http://www.testedich.de/profil/showprofil.php


Kommentare sind wie immer gern willkommen! Schreibt mir doch eine kurze Kritik, dann weiß ich, ob ihr überhaupt neue Geschichten lesen wollt oder nicht!


Neue Freunde sind natürlich ebenfalls sehr willkommen!


    1
    Catherine

    Ich öffnete meine Augen und fuhr erschrocken hoch.
    Ich erinnerte mich an Draco, der mich getröstet hatte und fand mich jetzt in meinem Bett wieder.
    Ich musste wohl eingeschlafen sein.
    „Hey, was ist los?“
    Ich hob meinen Kopf und blickte in Johns besorgtes Gesicht.
    Er saß an meinem Bett und ich sah ihn verwirrt an.
    „Du warst heute nicht im Unterricht. Und gestern hab ich dich auch überall gesucht. Ist alles in Ordnung?“, meinte er.
    Ich schüttelte den Kopf und spürte, wie sich meine Augen erneut mit Tränen füllten.
    „Hey, was ist denn?“, meinte John sanft und nahm mich in seine Arme.
    Ich versuchte ruhig zu atmen und die ersten Tränen liefen über meine Wangen
    John drückte mich und ich wartete, bis ich mich wieder ein wenig gefasst hatte, um ihm dann mit fester Stimme zu erzählen, was los war.
    John sah mich geschockt an und wurde mit jedem Wort wütender.
    „Ich bring ihn um!“, rief er wutentbrannt und ich lächelte gequält.
    „Bleib lieber hier“, meinte ich und John sah mich mitfühlend an.
    Er legte seine starken Arme fester um mich und ich fühlte mich sicher und geborgen und wir saßen so da, bis es dunkel wurde.


    Am nächsten Morgen ging ich wieder zum Unterricht, obwohl John der Meinung war, dass ich lieber im Bett bleiben sollte.
    „Ich bleib auch bei dir“, meinte er und sah mich fürsorglich an.
    „Ich brauch unbedingt eine Beschäftigung“, sagte ich und er sah mich skeptisch an.
    „Bist du dir sicher?“
    „Ja“, meinte ich bestimmt und John nickte.
    John wich mir heute keinen Schritt von der Seite und nach Kräuterkunde holte er mich vom Gewächshaus ab.
    Ich nahm seine Hand und sah ihn lächelnd an.
    „Das ist wirklich lieb von dir“, meinte ich und er seufzte.
    „Ich werde auf dich aufpassen, das wird dieser Lucas kein zweites Mal machen“, meinte er und lächelte mich an.
    Draco war heute zu keiner Stunde erschienen und wir machten uns auf den Weg zum Gemeinschaftsraum und ich war ausnahmsweise mal froh über den Berg an Hausaufgaben, den ich heute noch vor mir hatte.
    Mir kam jede Ablenkung recht und so machte ich mich auch gleich an den Aufsatz für Sprout, den wir erst Ende nächste Woche abgeben mussten.
    Mir fiel auf, dass ich so gut wie gar nichts über den Snargaluff wusste. Mein Schulbuch gab auch nicht viel darüber her und so machte ich mich auf den Weg in die Bibliothek. John war gerade im Schlafsaal, um etwas zu holen und so ging ich allein.
    Ich verließ den Gemeinschaftsraum und ging durch die verlassenen Gänge.
    Als ich die Stelle passierte, an der ich auf Lucas getroffen war, lief mir ein Schauer über den Rücken und ich hastete schnell weiter.
    Ich ging in die Bibliothek, holte mir ein Buch über dieses Ding und machte mich dann wieder auf den Rückweg.
    Plötzlich hörte ich Schritte hinter mir, doch als ich mich umdrehte konnte ich niemanden sehen.
    Ich griff nach meinem Zauberstab und eilte dann weiter, als ich nach kurzer Zeit wieder diese schwerfälligen Schritte hörte.
    Ich dachte an Lucas und hätte vor Schreck beinahe meine Bücher fallen lassen.
    Ich hätte doch John mitnehmen sollen, dachte ich mir und drehte mich blitzartig um.
    Ich wollte gerade einen Schockzauber loslassen, als ich bemerkte, dass es sich bei den beiden Kreaturen, die mir die ganze Zeit gefolgt waren, um Crabbe und Goyle handelte.
    Die beiden sahen mich erschrocken an und ich atmete erleichtert aus.
    Mein Körper entspannte sich und ich ließ meinen Zauberstab sinken.
    „Folgt ihr mir etwa?“, meinte ich und sah die beiden misstrauisch an.
    „Nein“; meinte Crabbe schnell und Goyle starrte auf den Boden.
    „Wir ähm.. wir machen einen Spaziergang“, stotterte Goyle schließlich und ich zog meine Brauen hoch.
    „Zu unserem Haus“; fügte Crabbe hinzu.
    „Zum Slytheringemeinschaftsraum geht’s aber da lang“, meinte ich und deutete in die entgegengesetzte Richtung.
    „Ja, wer sagt denn, dass wir da hinwollen?“, meinte Goyle und ich musterte die beiden abfällig.
    „Dein Freund hier“, meinte ich und sah Crabbe an.
    Goyle warf seinem Kumpanen ärgerliche Blicke zu und sah mich dann arrogant an.
    „Wir müssen weiter“, meinte er und zog Crabbe hinter sich her.
    Ich sah den beiden kritisch hinterher und konnte Goyle hören, der etwas zu Crabbe sagte.
    „Meinst du Draco wird wütend sein?“
    „Na ja, er hat gesagt, dass sie nicht merken darf, dass wir ihr folgen.“, erwiderte Crabbe.
    „Wieso kann er eigentlich nicht selbst au f sie aufpassen!“, schimpfte Goyle und dann waren die beiden außer Hörweite.

    „Wo warst du?“, meinte John und kam mir entgegen, als ich den Gemeinschaftsraum betrat.
    „Ich war nur in der Bibliothek“, meinte ich und er sah mich erleichtert an.
    „Ich dachte schon…“, sagte er und ich schüttelte schnell den Kopf.
    „Keine Sorge, es ist alles in Ordnung“, meinte ich und er seufzte.

    Ein paar Tage später schlief ich bis Mittag.
    Es war Samstag und ich hatte heute eigentlich nichts Besonderes vor.
    Das mit Lucas war jetzt vier Tage her und Draco hatte sich seitdem er mich getröstet hatte nicht mehr blicken lassen.
    Ich stand auf und ging zum Mittagessen.
    Ich setzte mich an meinen Haustisch und nahm schweigend mein Mittagessen ein.
    Schließlich kam die Post und unzählige Tagespropheten flogen auf die Tische.
    John schlug seinen auf und ich beugte mich über meinen Teller.
    „Das gibt’s ja nicht“; meinte er plötzlich und sah mich erschrocken an.
    „Was ist los?“, wollte ich wissen und John bedeutete mir ihm nach draußen zu folgen.
    Ich stand auf und er nahm die Zeitung und blieb dann vor der Halle stehen.
    „Was ist?“, wiederholte ich und er hielt mir die Zeitung hin.
    Ich blickte die Seite an und mir stockte der Atem.
    In der Mitte prangte ein großes Bild von Lucas und ich überflog den Text.

    „ In der vergangenen Nacht gab es einen Brand in Paris, der beinahe ein paar Muggeln das Leben gekostet hätte. Es handelt sich um die Wohnung des Ministeriumsangestellten Lucas DeMaquière. Der Brand zerstörte fast die ganze Wohnung und kostete DeMaquière das Leben. Ein Abschiedsbrief wurde direkt nicht gefunden, aber ein Selbstmord ist nicht auszuschließen.
    Auf einem kleinen Zettel, der in dem Trümmerhaufen in seinem Pariser Apartment gefunden worden war standen die Worte Je suis désolé, mon amour.
    Was DeMaquiére genau damit gemeint hat, ist noch nicht klar.

    Lucas DeMaquière war Angestellter in der Abteilung für Strafverfolgung und wurde…“

    Ich ließ langsam die Zeitung sinken und starrte John entgeistert an.
    „Aber…“, meinte ich und John nahm mich in seine Arme.
    „Es ist vorbei“, sagte er und ich nickte.
    Ich war erleichtert, aber dennoch geschockt.
    „Ich bin schuld“, stammelte ich und John sah mich mitfühlend an.
    „Nein, es ist nicht deine Schuld. Er hat dir das angetan und konnte mit dieser Schuld nicht leben. Du hast damit überhaupt nichts zu tun“, versuchte er mich zu beruhigen, doch mir lief eine Träne über die Wange.
    „Ich bin Schuld“, wiederholte ich und John brachte mich von hier weg, damit es nicht jeder mitbekam.

    Ich fand mich in meinem Bett wieder und John redete beruhigend auf mich ein.
    Doch ich hörte ihm nicht zu und musste mir immer Lucas vorstellen.
    Wie er diesen Brief schrieb und danach das Feuer legte…
    Und es war alles meine Schuld!


    John

    Schließlich hatte sich Catherine ein wenig beruhigt und war inzwischen eingeschlafen.
    Ich gab ihr einen Kuss auf die Stirn und verließ dann den Schlafsaal.
    Catherine hatte in den letzten Tagen so einiges mitmachen müssen und ich war sehr besorgt um sie.

    Ich seufzte und machte mich auf den Weg zur großen Halle. Catherines Eltern würde bestimmte eine Eule schicken und ich wollte den Brief mitnehmen, bevor ihn jemand las.
    Ich ging zu unserem Haustisch und entdeckte auf Catherines Platz auch schon einen Umschlag.
    Ich steckte ihn ein und beschloss ihn nachher Catherine zu geben.
    Ich bemerkte, wie Malfoy mich kritisch beobachtete und warf ihm finstere Blicke zu.
    Er starrte unfreundlich zurück und kam dann auf mich zu.
    „Was willst du?“, keifte ich ihn an und er seufzte genervt.
    „Ich wollte mich nur nach Catherine erkundigen“, meinte er.
    „Was geht dich das an?“
    „Jetzt hör mir mal zu Gildert. Ich bin genauso mit ihr befreundet wie du“, fauchte er und ich warf ihm vernichtende Blicke zu.
    „Schlecht“, meinte ich dann schließlich.
    Malfoy nickte betrübt.
    „Sie denkt es ist ihre Schuld, nicht wahr?“, meinte er dann und ich seufzte.
    „Glaubst du wirklich, er ist tot?“, fragte ich schließlich.
    Ich war mir nicht sicher, dieser Lucas schien einfach nicht der Typ für so etwas zu sein.
    „Natürlich ist er das“, meinte Malfoy und ich sah ihn skeptisch an.
    „Was macht dich da so sicher?“
    Malfoy sah mich erschrocken an und setzte dann wieder seine finstere Mine auf.
    „Ich weiß es halt“, meinte er dann.
    „Du hast doch irgendetwas damit zu tun. Spuck‘s aus Malfoy“, meinte ich und sah ihn misstrauisch an.
    Malfoy schien sich über sich selbst zu ärgern und sah mich dann düster an.
    „Du glaubst doch nicht, dass ich das war!“, meinte er dann und starrte mich hasserfüllt an.
    „Sag du es mir“, entgegnete ich und hielt seinem Blick stand.
    „Natürlich nicht“; meinte Malfoy schließlich und ich nickte.
    „Aber du hast was damit zu tun?“
    „Das geht dich überhaupt nichts an! Halt dich gefälligst aus meinen Angelegenheiten raus, Gildert!“, rief Malfoy wütend und ich musterte ihn belustigt.
    „Jetzt sag schon Malfoy.“
    „Es ist besser so für sie“, sagte Malfoy und ich sah ihn überrascht an.
    „Was? Das er tot ist?“
    „Er ist nicht tot. Aber sie soll es glauben.“
    „Wieso? Weißt du eigentlich, wie viel Schuldgefühle sie deswegen hat?“, rief ich und sah Malfoy empört an.
    Ich hätte ihm am liebsten auf der Stelle mit einem Fluch belegt, doch ich beschloss erst einmal seine Erklärung abzuwarten.
    „Sie wird einsehen, dass sie keine Schuld dran hat. Und dann ist er aus ihrem Leben verschwunden. Ein für alle Mal“, meinte Malfoy und ich warf ihm kritische Blicke zu.
    „Ich hab das geklärt, okay?“, seufzte Malfoy und sah mich genervt an.
    „Wie?“, wollte ich wissen.
    „Hab was über ihn rausgefunden.“
    „Was?“
    „Er hat ein paar Leute laufen lassen und dafür ein Haufen Geld kassiert.“, erklärte Malfoy und ich sah ihn überrascht an.
    „Und woher weißt du das?“
    „Ich hab halt so meine Quellen“; meinte er gereizt.
    „Und wo ist er jetzt?“, wollte ich wissen und Malfoy warf mir genervte Blicke zu.
    „Er ist untergetaucht. In Chicago“, erklärte Malfoy.
    „Und er wird sicher nicht zurückkommen?“
    „Nein, sonst wird er sich auf ein paar schöne Jahre in Askaban freuen können.“
    „Und wieso hast du ihn nicht gleich angezeigt?“
    „Weil er sich sonst rausgekauft hätte. Du weißt doch, wie die derzeitige Lage im Ministerium ist“, meinte Malfoy angespannt und ich nickte.
    „Man wird sehen, ob das eine gute Idee war“; meinte ich und mit diesen Worten ließ ich ihn stehen.

Kommentare (12)

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Miriam Malfoy ❤️ ( von: Miriam Malfoy ❤️)
vor 236 Tagen
Richtig schöne Geschichte (Sry aber da hängt jetzt gleich der Nerd raus) abgesehen von ein oder zwei Rechtschreibfehler alles top:-)
Jojo (98044)
vor 375 Tagen
@emy 2.0 das ist eine Fanfiction!
LilyPotter (28646)
vor 547 Tagen
Die Geschichte ist toll, aber ich würde
nicht fast nur in Harry's Sicht schreiben.
Lg LilyPotter
ginnyharry007 (83036)
vor 564 Tagen
Ist die Zeugin bei Harrys Anhörung nicht eine Squib?? Muggel können Dementoren doch gar nicht sehen
emy 2.0 (68191)
vor 632 Tagen
An Bella lestrange: Sarah ist glaube ich eine fiktive Person die Nicht in den HP-Bänden/Filmen vorkommt, sondern von @potterprodg ausgedacht wurde.
emy 2.0 (68191)
vor 632 Tagen
Ähm ja an sich ist die Story wirklich gut, doch eine Frage habe ich an dich. Wie kann Cedric im 5.Jahr Schülersprecher sein, wenn er doch im 4.Jahr auf dem Friedhof getötet wurde???? Bitte um eine Antwort
Ansonsten ist dir dein FF gut gelungen
Carina Malfoy (82755)
vor 635 Tagen
Schreib bitte weiter.
Bella Lestrange (13869)
vor 845 Tagen
Wer ist Sarah? So eine ist mir noch nie aufgefallen.
Loana (42077)
vor 879 Tagen
Cool geschrieben, würde mir wünschen ohne den Englischen Text sonst mach weiter so 😇😁😀😀😀😀😀😊
Angel 😇 (54442)
vor 881 Tagen
Haammmer!!! Nur blöd für Leute die es nicht verstehen 😉!
Do You understand?
Lg Angel 👼
Sili (41624)
vor 1025 Tagen
Muss das auf Englisch sein!
Das ist doch blöd
Grace Belle Goodrich (27335)
vor 1333 Tagen
Einfach der HAMMER!!!!!!!!!!!