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Woher, wohin 36

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1 Kapitel - 3.209 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-01 - Entwickelt am: - 1.446 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Kommentare sind wie immer gern willkommen! Schreibt mir doch eine kurze Kritik, dann weiß ich, ob ihr überhaupt neue Geschichten lesen wollt oder nicht!


Neue Freunde sind natürlich ebenfalls sehr willkommen!

    1
    Das Kapitel, das Hand und Fuß hat

    Catherine

    Am nächsten Tag machte ich mich wie üblich mit meinen Freunden auf den Weg zum Unterricht.
    Kräuterkunde war ziemlich ereignislos und auch Verwandlung gab nichts Spannendes her.
    McGonagall wiederholte mit uns ein paar Kapitel aus dem letzten Jahr für die Prüfungen und war sehr erfreut, dass Draco alles hinbekam.
    Sie hatte mich nach der Stunde zu sich gebeten und Tracey wartete mit John draußen am Gang auf mich.
    „Was gibt’s, Professor?“, meinte ich und McGonagall setzte sich hinter ihr Pult.
    „Wie ich sehe, haben Ihre Nachhilfestunden ihren Zweck erfüllt. Ich denke, es ist nicht mehr nötig sie fortzuführen und dann können Sie sich wieder ganz auf Ihre schulischen Leistungen konzentrieren“, meinte sie und lächelte mich freundlich an.
    „Danke, dass Sie sich die Zeit dafür genommen haben.“
    Jetzt da es so weit war, wollte ich wenn ich ehrlich war, gar nicht mit der Nachhilfe für Draco aufhören und das musste ich McGonagall jetzt irgendwie klar machen, ohne dass sie dachte, ich hätte mich mit Malfoy angefreundet.
    „Na ja, ich hab eigentlich genug Zeit und ich bin mir nicht sicher, ob Malfoy seine Leistungen halten kann“, meinte ich deshalb und die Hauslehrerin der Gryffindors sah mich erstaunt an.
    „Sind Sie sich sicher?“, wollte sie wissen und ich nickte.
    „Na ja, wenn Sie so großes Interesse daran haben, dass Mr. Malfoy gut durch seine Verwandlungsprüfung kommt, dann will ich Sie mal nicht davon abhalten, ihm weiterhin Nachhilfe zu geben“, sagte sie dann und ich lächelte sie an.
    „Ich hab mich mit der Zeit an ihn gewöhnt“, meinte ich noch und verließ dann das Zimmer.
    „Und was wollte sie?“, wollte Tracey wissen.
    „Es war wegen der Nachhilfe für Malfoy“, sagte ich und John sah mich fragend an.
    „Na ja, sie meinte, dass ich das noch bis Ende des Schuljahres machen soll“, meinte ich und Tracey sah mich mit hochgezogenen Brauen an.
    Ich warf ihr warnende Blicke zu und John nickte.
    „Na dann wünsch ich dir mal viel Spaß“, sagte er dann und grinste dabei hämisch.
    „Habt ihr eigentlich Lust, heute mit nach Hogsmeade zu gehen?“, meinte Tracey und wir betraten das Geschichtsklassenzimmer.
    „Schon, aber wir müssen doch heute wieder zu Umbridge“, meinte John und ich nickte betrübt.
    „Hm, dann muss ich wohl jemand anderen fragen“, sagte sie dann und wir setzten uns auf unsere Plätze.
    „Ach ja, das nächste DA-Treffen ist morgen“, raunte Tracey mir zu, als Flitwick das Zimmer betrat.
    „Morgen?“, meinte ich überrascht.
    „Ich dachte, die wollten ein paar Wochen warten.“
    „Dachte ich auch, aber jemand ist auf die Idee gekommen, dass die beste Zeit gerade jetzt, wo niemand von denen vermutet, dass man was unternimmt, ist“, erwiderte Tracey und ich sah sie skeptisch an.
    „Aja und wer ist auf diese Schnapsidee gekommen?“, meinte ich und sie zuckte mit den Schultern.
    Ich seufzte und wandte mich unserem Hauslehrer, der uns eh schon böse musterte, zu.
    Ich setzte ein entschuldigendes Lächeln auf und er fuhr fort.
    „Das Verhältnis zwischen den Riesen und den Trollen…“, leierte er und meine Ohren machten dicht.

    Eine Stunde später hatten wir Zaubertränke und ich beschloss diese Stunde heute einmal zu schwänzen.
    Auf Snape und seine Vorträge konnte ich heute wirklich verzichten und außerdem war es mir unangenehm ständig Dracos Blicke in meinem Nacken zu spüren.

    Ich verkroch mich im Gemeinschaftsraum meines Hauses und nach einer Stunde trudelten nach und nach immer mehr Schüler ein.
    „ Wir haben heute echt was verpasst“, meinte Tracey lachend und ließ sich auf den Platz neben mir fallen.
    Ich sah sie fragend an und erblickte John, der gerade den Raum betrat.
    Seine Klamotten waren mit einem lila Sirup, das bis zu meinem Platz stank, befleckt und sein Gesicht war schwarz vor Ruß.
    „Was ist denn mit dir passiert?“, meinte ich und musterte ihn belustigt.
    John warf mir genervte Blicke zu und ließ seine Bücher, die vor Schleim tropften auf den Boden fallen.
    „Frag nicht“, meinte er und Tracey lachte.
    „Draco Malfoy hat heute seinen Kessel in die Luft gejagt und John befand sich noch in Spritzweite“, erklärte sie und ich verzog mein Gesicht, als zwei weitere besudelte Schüler an mir vorbeigingen.
    „Malfoy? Wirklich? Der ist doch sonst so pingelig, wenn es ums Tränke brauen geht“, meinte ich und sah die beiden ungläubig an.
    „Tja“, meinte Tracey und zuckte mit den Schultern.
    „War wohl irgendwie abgelenkt. Er schien mir heute eh ein wenig neben der Spur zu sein.“
    Ich fragte mich, ob es an mir lag, denn erst viele Jahre später erfuhr ich, dass es so gewesen war.
    „Ich geh dann mal duschen“, murrte John und ging.
    „Hey nimm deine Bücher mit!“, rief ich ihm nach, da die auch nicht gerade besser rochen, als er selbst.
    „Sag mal, was ist das eigentlich für ein Zeug?“, meinte ich und hielt mir die Nase zu.
    „Schneckschleimglossur“, murmelte John und hob mit finsterem Blick seine Bücher auf.
    „Die sollte ich wohl am besten gleich mit unter die Dusche nehmen“, sagte er und zog genervt von dannen.
    Tracey und ich grinsten uns an und ich machte mich über meine Hausaufgaben.

    Nach einer Weile kam John wieder und er setzte sich zu uns an den Tisch.
    Sein Gesicht hatte immer noch graue Flecken, doch er roch jetzt wesentlich angenehmer.
    „Ich bring ihn um“, murmelte er und schlug missgelaunt sein Buch, das zwar vom Schleim befreit war, aber immer noch ziemlich klebrig war, auf.

    Schließlich war es Zeit in die Bibliothek zu gehen.
    „Ich kann dich begleiten, ich brauch eh noch ein Buch“, meinte John und schlug sein Buch zu.
    Wir standen auf und als wir gerade an der Tür waren, blieb er plötzlich abrupt stehen und schlug sich mit der Hand an die Stirn.
    „Hab meine Liste liegen lassen. Warte kurz“, meinte er und ging zurück.
    „Oh nein!“
    Ich blickte zu John, der sein Buch, auf dessen Umschlag ein Blatt Pergament klebte, hochhielt.
    „Verdammter Mist“, fluchte er und wir verließen den Gemeinschaftsraum.
    John richtete seinen Zauberstab auf das Buch, doch das Pergament war bombenfest.
    „Kannst du Malfoy vielleicht fragen, wie man das wieder wegkriegt?“, meinte er schließlich und ließ genervt seinen Zauberstab sinken.
    „Klar“, meinte ich und musste ihm anschließend versprechen, Draco ja nicht zu sagen, dass er mich darum gebeten hatte.
    „Das würde ich nie tun“, meinte ich und lächelte verschmitzt.
    Wir betraten die Bibliothek und sofort kam uns Madam Pince entgegen.
    „Mr. Gildert! Was haben Sie denn mit dem Buch gemacht! Das ist hoffentlich kein Eigentum der Bibliothek!“, rief sie empört.
    John schüttelte den Kopf und sie seufzte erleichtert.
    „Nun ja, kann ich Ihnen vielleicht weiterhelfen?“, meinte sie und sah uns zur Abwechslung mal freundlich an.
    „Ja, ich bräuchte diese Bücher hier“, meinte John und streckte ihr seine Liste mitsamt Buch entgegen.
    Pince musterte ihn skeptisch und führte ihn dann zu den Büchern.
    Ich steuerte einen freien Tisch an und ein paar Minuten später kam auch schon Draco.
    Er lächelte mich an und setzte sich.
    „Das in Verwandlung heute hast du ja gut hingekriegt“, meinte ich und er warf mir arrogante Blicke zu.
    „McGonagall ist jetzt auf jeden Fall besser auf dich zu sprechen“, meinte ich und Draco zuckte mit den Schultern.
    Das schien ihm wohl völlig egal zu sein.
    „Und, was machen wir heute?“, meinte er und sah mich neugierig an.
    „Na ja, ich hab mir gedacht, wir könnten heute mal den Volumenverdopplungszauber ausprobieren.“
    Draco seufzte und ich sah ihn scharf an.
    „Können wir nicht mal was spannendes machen?“, meinte er und sah mich bittend an.
    „Und was schwebt dir da vor?“, fragte ich und er zuckte mit den Schultern.
    „Keine Ahnung, irgendetwas spannendes halt“, entgegnete er und ich warf ihm kritische Blicke zu.
    „Gut, wenn du meinst. Hm.. wie wärs mit dem Unsichtbarkeitszauber?“, schlug ich schließlich vor und Dracos Augen weiteten sich und er starrte mich gebannt an.
    „Endlich mal was nützliches. Und wie funktioniert so was?“, fragte er und ich seufzte.
    „Nur wenige Zauberer haben die Gabe, sich ganz unsichtbar zu zaubern. Aber es gibt eine abgeschwächte Variante dieses Zaubers, der dich für ein paar Minuten unsichtbar macht. Jedoch reicht dieser Spruch nicht für große Gegenstände“, sagte ich und Draco nickte begeistert.
    „Okay und was soll ich verschwinden lassen?“
    „Keine Ahnung, nimm halt dein Buch oder so.“
    „Viel zu unspektakulär. Wie wärs mit dir?“, schlug Draco vor und ich sah ihn entgeistert an.
    „Ich sagte doch gerade-“
    „Ich mein ja auch nicht ganz. Nur deine… deine Hände“, meinte Draco und ich sah meine Hände an.
    „Ich bin doch nicht dein Versuchskaninchen“, meinte ich forsch und Draco grinste.
    „Komm schon, das wäre mal was anderes. Außerdem ist dieser Zauber doch nicht gefährlich, oder?“, meinte Draco und sah mich auf einmal besorgt an.
    „Nein, keine Sorge.“, sagte ich und er sah mich beruhigt an.
    „Wieso sollte ich das tun?“, meinte ich dann.
    „Vertrau mir doch einfach“, erwiderte Draco.
    „Wir können auch ne Mutprobe draus machen“, fügte er dann hinzu und ich beäugte ihn kritisch.
    „Als ob ich bei so etwas mitmachen würde“, sagte ich, doch Draco ließ nicht locker.
    „Ach komm schon. Bitte.“
    „Na gut“, seufzte ich und Draco grinste.
    Ich legte meine Hände auf den Tisch und erklärte ihm genau, was er zu tun hatte.
    Ich erklärte es drei Mal und Draco nickte.
    „Verstanden?“, meinte ich schließlich und er grinste mich an.
    Er richtete seinen Zauberstab auf meine Hände und mir war irgendwie nicht ganz wohl bei der Sache.
    „Nun mach schon“, meinte ich, doch Draco zögerte.
    „Und es kann wirklich nichts passieren?“, fragte er noch einmal und ich schüttelte den Kopf.
    „Gut. Non viso!“
    Ich starrte dahin, wo vorhin noch meine Hände gewesen waren und sah jetzt nur noch die Tischplatte.
    „Krass“, meinte Malfoy und beugte sich näher zu mir her.
    „Hm“, sagte ich weniger begeistert und bemerkte plötzlich, dass ich meine Hände gar nicht mehr spüren konnte.
    „Moment mal, irgendetwas stimmt hier nicht“; murmelte ich und Draco sah mich erschrocken an.
    „Was ist los? Deine Hände sind doch weg oder?“
    „Ja das ist es ja. Sie sind wirklich weg.“, sagte ich und sah Draco bestürzt an.
    „Du meinst…“
    „Ja! Weg. Draco, du hast meine Hände weggezaubert. Ich hab keine Hände mehr!“, rief ich und blickte panisch da hin, wo sich eigentlich meine Hände befinden sollten.
    „Was? Das.. das kann nicht sein. Ich hab doch alles richtig gemacht!“, meinte er.
    „Wie rum hast du den Zauberstab geschwenkt?“
    „Ja lin- oh!“
    Draco sah mich schockiert an und ich warf ihm wütende Blicke zu.
    „Ich hab dir ja gleich gesagt, dass das keine gute Idee ist“, meinte ich und Draco warf mir entschuldigende Blicke zu.
    „Mach doch was. Du weißt bestimmt, wie man das wieder rückgängig macht“, meinte er und sah mich hoffnungsvoll an.
    „1. Nein und zweitens wie denn, ohne Hände!“, rief ich und Draco zuckte zusammen.
    „Weißt du was? Wir gehen am besten zu Pomfrey. Die kriegt das schon wieder hin.
    Oder zu McGonagall.“, meinte er und stand eilig auf.
    Er eilte aus der Bibliothek und ich lief ihm hinterher.
    „Es tut mir so leid“, meinte er immer wieder und sah mich betroffen an.
    „O Gott, was hab ich nur getan!“
    Draco war völlig aufgelöst und ich sah ihn genervt an.
    „Oman, wie geht’s dir? Spürst du vielleicht wieder was?“, meinte er und ich schüttelte den Kopf.
    Draco lief wild gestikulierend und laut fluchend neben mir her und jeder, der an uns vorbeiging blickte uns verwirrt hinterher.
    Als ein Mädchen aus Slytherin zum Lachen begann, als sie mich sah, warf ihr Draco bitterböse Blicke zu und sie verstummte augenblicklich.
    „Es tut mir so leid, Catherine“; meinte er dann wieder und schließlich betraten wir den Krankenflügel.
    „Madam Pomfrey!“, rief Draco und lief zu Pomfrey, die gerade am Bett eines Schülers stand.
    „Wir haben hier ein kleines Problem. Ihre Hände sind weg. Sie müssen ihr helfen!“, erklärte er doch Pomfrey drehte sich gelassen um und musterte ihn gelangweilt.
    „Sie kann sich in das Bett da drüben legen, ich komme dann gleich“, meinte sie und wandte sich wieder ihrem Patienten zu.
    „Nicht gleich, jetzt!“, meinte Draco und starrte Pomfrey finster an.
    „Mr. Malfoy, ich bin mir sicher, dass die Verletzung Ihrer Freundin nicht so schwerwiegend ist, also gehen Sie zu dem Bett da drüben und warten Sie bis ich Zeit für sie habe, so wie jeder andere auch“, meinte Pomfrey unfreundlich und Draco schnappte empört nach Luft.
    „Sie wissen wohl nicht, wen Sie hier vor sich haben! Es wird weitreichende Konsequenzen für Sie haben, wenn Sie sich nicht umgehend um Catherine kümmern. Dieser Collin wird seinen Brei auch alleine essen können!“; keifte Draco sie an und mir kam ein Lachen aus.
    „Sie gehen jetzt sofort da rüber, oder ich behandle sie gar nicht mehr“, meinte sie gereizt und Draco funkelte sie böse an.
    Schließlich musste er einsehen, dass es keinen Sinn hatte und kam zu meinem Bett.
    Er sah betrübt auf meine nicht vorhandenen Hände und entschuldigte sich abermals.
    „Ich nehm dir das zwar übel, aber du hast es ja nicht mit Absicht getan“, versuchte ich ihn ein wenig zu beruhigen und Draco ließ sich niedergeschlagen auf einen Stuhl fallen.
    „Ich werde dafür sorgen, dass diese dämliche Schnepfe entlassen wird“, murmelte er und ich seufzte.
    Schließlich kam Pomfrey und musterte mich.
    „Ich hoffe Sie kriegen das wieder hin“, meinte ich und sie sah mich zuversichtlich an.
    „Na ja, selbst wenn. Ich l- ich würde dich auch ohne Hände lieben“, meinte Draco und ich warf ihm genervte Blicke zu.
    Solche Kommentare sollte er sich lieber für später aufheben, wenn ich meine Hände wieder hatte.

    „Und das nächste Mal“, meinte Pomfrey zehn Minuten später mit erhobenem Zeigefinger, „lassen Sie das besser!“
    Draco und ich nickten und verließen den Krankenflügel.
    Ich war froh, dass ich meine Hände wieder hatte und Draco musterte sie besorgt und schien meine Finger zu zählen.
    „Ist auch wirklich wieder alles in Ordnung?“, meinte er und ich nickte.
    „Alles dran.“
    „Es tut mir wirklich total leid, Catherine“, beteuerte er und ich sah ihn lächelnd an.
    „Davon gehe ich aus.“
    Draco lächelte und ich nahm seine Hand.
    Er blieb abrupt stehen und sah mich verlegen an.
    „Du, wegen neulich. Also du weißt schon, ich…“, fing ich an und Draco sah mich erwartungsvoll an.
    „Ja?“
    „Na ja, da war nichts dahinter“, beendete ich meinen Satz und er ließ meine Hand los.
    „Natürlich nicht“, meinte er schnell und vermied es mich anzusehen.
    „Also da waren keine Gefühle im Spiel…“, sagte ich, da ich ganz sicher gehen wollte.
    „Bei mir auch nicht“, meinte Draco und ich nickte erleichtert.
    „Lass uns das am besten vergessen“, sagte ich und Draco sah mich betrübt an.
    Ich ignorierte es und streckte ihm meine Hand hin.
    „Freunde?“, meinte ich und er nickte.
    „Freunde.“
    „Gut, dann wäre das geklärt“, sagte ich erleichtert und Draco nickte.
    „Ich muss dann mal los. Mach‘s gut“, meinte er dann und verschwand eilig um die nächste Ecke.
    Ich sah ihm ratlos hinterher und machte mich dann auf den Weg zum Raum der Wünsche.
    Ich war froh, dass ich das endlich geklärt hatte, jedoch fragte ich mich langsam wirklich, ob da nicht doch Gefühle im Spiel waren.
    Ach Quatsch, dachte ich und betrat den Raum der Wünsche, wo die anderen bereits auf mich warteten.
    Harry erklärte gerade etwas und ich gesellte mich zu John.
    „Und?“, meinte er und sah mich erwartungsvoll an.
    Ich blickte irritiert zurück und er seufzte.
    „Das Schleimzeug. Hast du Malfoy gefragt?“
    „Mist, das hab ich total vergessen. Tut mir leid John, aber du kannst ihn ja auch selbst fragen“, meinte ich und John verzog das Gesicht.
    „Eher sterbe ich“, murmelte er und ich grinste.

    Nach der Stunde musste ich gleich weiter zum Nachsitzen.
    Wir betraten das Büro von Umbridge und machten uns auch sogleich an die Arbeit.
    Ich ging zur Ecke, in der die Kessel standen und John lachte, als er den von Draco erblickte.
    Diggory motzte die ganze Zeit rum und unterbrach das nur, um alle fünf Minuten „Süß!“ und „O mei!“, zu rufen, während er die Katzenbilder sortierte.
    John neben ihm seufzte und Sarah belächelte den Schulsprecher.
    Ich dachte mir meinen Teil und war dann froh, als die Zeit endlich vorüber war.

    Nach dieser Ewigkeit in Umbridges Büro war ich ziemlich müde und machte mich auf den Weg in den Schlafsaal, wo ich auf dem Bett einen riesigen Strauß Blumen vorfand.
    Ich öffnete das kleine Kärtchen, das darin steckte.

    Es tut mir wirklich aufrichtig leid. Du hast was gut bei mir!

    Ich identifizierte es als Dracos Handschrift und steckte es mit einem Lächeln schnell weg, bevor es noch jemand sah.




Kommentare (12)

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Miriam Malfoy ❤️ ( von: Miriam Malfoy ❤️)
vor 97 Tagen
Richtig schöne Geschichte (Sry aber da hängt jetzt gleich der Nerd raus) abgesehen von ein oder zwei Rechtschreibfehler alles top:-)
Jojo (98044)
vor 235 Tagen
@emy 2.0 das ist eine Fanfiction!
LilyPotter (28646)
vor 407 Tagen
Die Geschichte ist toll, aber ich würde
nicht fast nur in Harry's Sicht schreiben.
Lg LilyPotter
ginnyharry007 (83036)
vor 425 Tagen
Ist die Zeugin bei Harrys Anhörung nicht eine Squib?? Muggel können Dementoren doch gar nicht sehen
emy 2.0 (68191)
vor 492 Tagen
An Bella lestrange: Sarah ist glaube ich eine fiktive Person die Nicht in den HP-Bänden/Filmen vorkommt, sondern von @potterprodg ausgedacht wurde.
emy 2.0 (68191)
vor 492 Tagen
Ähm ja an sich ist die Story wirklich gut, doch eine Frage habe ich an dich. Wie kann Cedric im 5.Jahr Schülersprecher sein, wenn er doch im 4.Jahr auf dem Friedhof getötet wurde???? Bitte um eine Antwort
Ansonsten ist dir dein FF gut gelungen
Carina Malfoy (82755)
vor 495 Tagen
Schreib bitte weiter.
Bella Lestrange (13869)
vor 705 Tagen
Wer ist Sarah? So eine ist mir noch nie aufgefallen.
Loana (42077)
vor 740 Tagen
Cool geschrieben, würde mir wünschen ohne den Englischen Text sonst mach weiter so 😇😁😀😀 8512;😀😀😊
Angel 😇 (54442)
vor 741 Tagen
Haammmer!!! Nur blöd für Leute die es nicht verstehen 😉!
Do You understand?
Lg Angel 👼
Sili (41624)
vor 885 Tagen
Muss das auf Englisch sein!
Das ist doch blöd
Grace Belle Goodrich (27335)
vor 1193 Tagen
Einfach der HAMMER!!!!!!!!!!!