Woher, wohin 35

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1 Kapitel - 3.276 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-01 - Entwickelt am: - 1.285 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Kommentare sind wie immer gern willkommen! Schreibt mir doch eine kurze Kritik, dann weiß ich, ob ihr überhaupt neue Geschichten lesen wollt oder nicht!


Neue Freunde sind natürlich ebenfalls sehr willkommen!

    1
    Die neue Schulleitung


    Catherine

    Ich stieg in die Kutsche, die uns wie üblich zum Schloss bringen würde und Tracey setzte sich neben mich.
    „Und wie waren deine Ferien?“, wollte sie wissen.
    „Na ja, ganz okay“, meinte ich und beschloss ihr vielleicht später von Lucas zu erzählen.
    Aber Dracos Besuch vorgestern würde ich bestimmt nicht erwähnen.
    „Und deine?“, fragte ich deshalb und Tracey strahlte mich über beide Ohren hinweg an.
    „Super, hätte nicht besser sein können. Hab mir ein Quidditchspiel angesehen und außerdem hab ich Oliver besucht“, erzählte sie und ich freute mich für sie.
    Wir unterhielten uns die restliche Fahrt zum Schloss und als wir ausstiegen sah ich John, der sich gerade mit Filch rumstritt.
    „Hören Sie, das ist eine verdammte Eule! Die wird Sie schon nicht auffressen oder Ihre dämliche Katze. Kröten mag sie vielleicht, aber Umbridge geht ja sowieso nie in die Eulerei“, meinte er aufgebracht und Filch, der die Beleidigung gegen Umbridge anscheinend nicht mitbekommen hatte, sah ihn missgelaunt an.
    „Ich habe den Auftrag alle Eulen von Schülern, die unter dem Verdacht stehen, sie als Mittel gegen das Ministerium einzusetzen, von diesen Ländereien fern zu halten“, keifte der Hausmeister John an.
    Es gefiel ihm sichtlich sich so aufzuspielen und John starrte ihn finster an.
    „Was erwarten Sie denn? Denken Sie ich bastle ne Briefbombe und häng die dann an die Kralle meiner Eule?“, meinte John unfreundlich und Filch musterte den Käfig in Johns Hand misstrauisch.
    „Zum Beispiel“, knurrte er und John seufzte genervt und sah ihn ungläubig an.
    „Und was soll ich jetzt Ihrer Meinung nach mit Holly machen?“, meinte er dann und Filch grinste hämisch.
    „Da wüsste ich schon was“, meinte er und John verzog angewidert sein Gesicht.
    „Ich habe das Recht, wie jeder andere Schüler auch eine Eule zu besitzen“, fauchte er dann und Filch lachte gehässig.
    „Tja, es hat sich so einiges geändert. Ich stufe deine Eule als gefährlich ein und deshalb bleibt sie draußen“, war alles was der Hausmeister dazu zu sagen hatte.
    „Wissen Sie was? Sie können mich mal kreuzweise“, fauchte John und machte einen Schlenker mit seinem Zauberstab.
    Filch flog beiseite und er ging mit seiner Eule an ihm vorbei und stieg die Treppen zum Schloss hoch.
    Tracey und ich blickten ihm verwirrt hinterher und nutzten dann die Gelegenheit um mit unseren Eulen durch das Tor zu gehen.
    Filch rieb sich am Kopf und richtete sich dann mühsam und lautstark fluchend wieder auf.
    „Du dreckiger Bastard!“, schrie er John nach.
    „Ich kriege dich! Das wirst du bitter bereuen, mein Freund!“, brüllteer, doch John drehte sich nicht einmal um.
    „Ja ja“, murmelte er genervt und verschwand dann im Schloss.
    Tracey lachte und ich sah ihm besorgt hinterher.
    Ich war zwar immer noch sauer auf ihn, aber die Sache mit Lucas hatte mich so beschäftigt, dass ich in den letzten zwei Wochen kaum an ihn gedacht hatte.
    Und dann war da ja noch die Sache mit Draco.
    Er ging mir nicht mehr aus dem Kopf und so war mein Ärger über John über die Ferien verschwunden.
    „Was ist jetzt eigentlich mit euch?“, wollte Tracey da auch schon wissen.
    Wir stiegen die Treppen im Eingangsbereich hinauf und ich erzählte ihr, dass sich meine Wut auf ihn verflüchtigt hatte.
    Sie seufzte erleichtert und schließlich betraten wir den Ravenclawgemeinschaftsraum. Wir brachten unsere Sachen in den Mädchenschlafsaal und machten uns dann auf den Weg zur großen Halle nachdem wir unsere Schuluniformen angezogen hatten.
    Die Halle war schon brechend voll und wir waren wohl ein wenig spät dran, da Umbridge sich bereits hinter dem Rednerpult aufstellte.
    Dumbledore war nicht anwesend und da begann Umbridge auch schon mit ihrer Rede:

    „Ich hoffe Sie hatten alle angenehme Ferien. Ferien sind eine Zeit der Erholung und jetzt sind Sie ja hoffentlich wieder bereit neues zu lernen. Denn Faulheit ist inakzeptabel und muss bestraft werden. Außerdem, wie sagt man so schön? Ohne Fleiß kein Preis! Während Sie weg waren wurden auch zwei neue Anordnungen aufgestellt. Den Aushang dazu finden Sie vor der großen Halle. Nun ja, dann freue ich mich, Sie morgen in gewohnter Frische im Unterricht begrüßen zu dürfen.“
    Umbridge schloss mit einem Lächeln und vereinzelt klatschten ein paar Schüler.
    Sie setzte sich auf ihren Platz am Lehrertisch und sogleich erschien auch schon das Essen auf dem Tisch.

    Nach dem Essen begegnete ich Sarah und wir verließen zusammen die Halle und gesellten uns zu einer Gruppe Sechstklässler, die vor der Regelwand standen.
    „Und was ist jetzt hier neu?“, meinte Sarah und ließ ihren Blick über die unzähligen Aushänge schweifen.
    Ich zuckte mit den Schultern und wir schlossen uns Harry und Fred, die gerade aus der Halle kamen an.
    Die beiden waren in ein Gespräch über Quidditch verwickelt und so konnte ich Sarah von Lucas erzählen.
    „Und dann ist er einfach wieder gegangen?“, meinte sie und ich nickte.
    „Na ja, Gott sei Dank“, sagte sie dann und ich nickte erneut.
    Von Draco hatte ich ihr nichts gesagt und ich beschloss, das erst einmal für mich zu behalten.
    Nicht dass es noch in falsche Ohren gelang und es sich dann wie ein Lauffeuer verbreitete und morgen die ganze Schule davon wusste.
    „Mir ist noch nichts eingefallen, aber ich geb dir Bescheid, wenn ich ne Lösung hab“, meinte sie und ich nickte dankbar.
    „Na ja, dann mach‘s mal gut“, sagte ich dann und bog in Richtung Ravenclawturm ab.
    Ich traf zufällig auf John und dieser lächelte mich zögernd an.
    Ich erwiderte sein Lächeln und Erleichterung machte sich auf seinem Gesicht breit.
    „Dann bist du also nicht mehr sauer“, meinte er und ich schüttelte den Kopf.
    „Ich denke nicht. Ich fürchte du hattest Recht. Es tut mir Leid, John.“, sagte ich betrübt.
    „Ich komm drüber hinweg“, meinte John nur und lächelte, doch seine Augen sahen mich traurig an.
    „Du liebst mich immer noch, nicht wahr?“, meinte ich und John nickte betreten.
    „Ich hoffe wir können trotzdem wieder Freunde sein“, war alles was mir einfiel und John nickte abermals.
    Er machte einen Schritt auf mich zu und ich umarmte ihn.
    Er seufzte und legte seine Arme um mich und die nächsten fünf Minuten standen wir einfach nur so da.
    Schließlich lösten wir uns wieder voneinander und machten uns dann gemeinsam auf den Weg zum Turm.
    Wir betraten den Gemeinschaftsraum, wo Tracey schon auf uns wartete. Sie war sichtlich erleichtert, dass zwischen John und mir wieder alles in Ordnung war und wir setzten uns vor den Kamin und blieben fast die halbe Nacht wach.

    Am nächsten Tag machte ich mich mehr oder weniger gut gelaunt auf den Weg zum Unterricht.
    Nach zwei Stunden Zaubereigeschichte, die sich wie immer bis ins Unermessliche in die Länge zogen, und einer geschlagenen Stunde bei Umbridge konnte ich mich auf eine Doppelstunde Zaubertränke freuen.
    Ich seufzte und ließ mich auf meinen Platz fallen.
    Tracey hatte beschlossen die Stunde zu schwänzen und war wahrscheinlich mit Wood unterwegs.
    Ich breitete meine Sachen auf den ganzen Tisch aus und sah auf die Uhr.
    Die Stunde hätte bereits vor zehn Minuten anfangen sollen und es war nicht Snapes Art zu spät zu kommen.
    Aber von mir aus konnte er auch gar nicht kommen.
    Doch so kam es natürlich nicht.
    Draco schlüpfte noch kurz vor Snape durch die Tür und dieser musterte ihn argwöhnisch, sagte jedoch nichts.
    „Das war ja wieder klar“, kam es aus der Gryffindorecke und Snape schickte auch dorthin finstere Blicke.
    Draco eilte auf seinen Platz und warf mir im Vorbeigehen bedeutungsvolle Blicke zu.
    Ich lächelte ihn kurz an und sah mich um, ob es jemand gesehen hatte.
    Doch die Augen meiner Mitschüler waren alle auf Snape gerichtet, der sich hinter sein Pult setzte während hinter ihm auf der Tafel ein Rezept erschien.
    „Sie hatten jetzt zwei Wochen Zeit sich mit diesem Trank vertraut zu machen. Ich gehe nicht davon aus, dass Sie das getan haben, erwarte aber dennoch zufriedenstellende Resultate vor Ende der Stunde. Fangen Sie an und gebe ein Sie Ihr bestes, obwohl ich bezweifle, dass ich das erkennen werde, da bei Ihnen die Messlatte in diesem Fach nicht besonders hoch liegt.“
    Er klang so unfreundlich wie immer und ich machte mich mürrisch an die Arbeit.
    Ich las das Rezept auf der Tafel fünf Mal durch, konnte dann aber immer noch nichts damit anfangen.
    Auf den ersten Blick erschienen die Anleitungen relativ einfach, doch als ich sie wenig später in die Tat umsetzten wollte, ging alles schief.
    Ich seufzte genervt und startete dann einen neuen Versuch.
    „Auch wenn Sie vielleicht der Meinung sind, aber wir verfügen nicht über eine unbegrenzte Anzahl an Zutaten und besonders dieses Kraut ist nicht gerade billig. Gehen Sie also gefälligst sorgsamer damit um, Miss Kensick!“
    Snape starrte mich giftig an und ich erwiderte seine Blicke genervt.
    Dann wandte ich mich wieder meinem Trank zu und bemerkte, wie Draco mich von der anderen Seite des Zimmers anstarrte.
    Ich drehte mich zu ihm hin und er schaute schnell weg.
    Nach der Sache am Wochenende wusste ich nicht so recht, wie ich mit ihm umgehen sollte.
    Ich ignorierte ihn einfach und widmete meine ganze Aufmerksamkeit dem Trank.
    Das zeigte Wirkung, denn ich hatte bald den Dreh raus, wie man diese ekligen Würmer zerstückeln konnte und präsentierte so am Ende der Stunde Snape stolz meinen fertigen Trank.
    Er strich seinen Vorhang fettiger Haare beiseite und starrte misstrauisch in meinen Kessel.
    Nach einer halben Ewigkeit sah er wieder auf und rümpfte seine Nase. Ich grinste triumphierend, da er offenbar nichts zum Meckern gefunden hatte und Snape zog mit mürrischem Gesichtsausdruck weiter.
    An Rons Tisch hatte er dann endlich ein Opfer gefunden und er brummte Ron fünf Seiten Pergament auf.
    „Bis morgen?“, meinte Ron und sah Snape bestürzt an.
    „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie etwas wichtigeres bzw. sinnvolleres zu tun haben“, meinte Snape grimmig und Ron starrte ihn finster an.
    „Ich werde Ihnen jetzt mal einen guten Rat fürs Leben mitgeben. Wenn Sie Ihre Zeit nicht mit Zusatzarbeiten verbringen wollen, dann sollten Sie Ihre Ziele vielleicht ein wenig höher stecken. Selbstverständlich weiß ich, dass das in einem anspruchsvollem Fach wie diesem gerade für Sie nicht einfach ist, doch ein guter Wille wäre schon einmal ein guter Anfang.
    Jedoch bezweifle ich, dass es auch nur einer von Ihnen“, er wandte sich jetzt der ganzen Klasse zu und streifte jeden einzelnen mit seinen gehässigen Blicken, „weit bringen wird. Ausgenommen Mr. Malfoy, der wohl als einziger fähig ist ein solch primitives Elixier zu brauen.“, beendete er seinen Vortrag und Ron lief rot an vor Wut.
    Snape betrachtete ihn mit einer großen Genugtuung und schritt dann wieder zur Tafel.
    „Machen Sie sich über meine Worte Gedanken, aber da sie das wahrscheinlich eh nicht tun werden, werden Sie nicht erkennen, was Sie für Versager sind und wir werden uns morgen wohl alle wieder sehen.“
    Mit diesen Worten waren wir entlassen und ich stand auf und verließ das Zimmer.

    Erleichtert, dass ich jetzt eine Freistunde hatte, machte ich mich auf den Weg in die Bibliothek, wo ich mir ein Kapitel für die Nachhilfestunde morgen suchte.
    Ich fing auch gleich mit meinen Hausaufgaben an und bemerkte irgendwann, dass ich vor fünfzehn Minuten eigentlich schon in Wahrsagen sein hätte müssen.
    Ich sprang hastig auf, klemmte meine Bücher unter meinen Arm und rannte dann eilig zu Trelawneys Klassenzimmer.
    Ich hastete den Gang entlang und sah noch aus dem Augenwinkel jemanden, der eilig aus einem Seitengang gelaufen kam.
    Er sah mich zu spät und ich konnte ebenfalls nicht mehr ausweichen.
    Wir prallten zusammen und ich fand mich auf dem kalten Steinboden wieder.
    „Verdammt!“, fluchte ich und Draco neben mir rieb sich den Arm.
    „Entschuldige, ich hab dich nicht gesehen“, meinte er und half mir auf.
    „Kein Problem“, murmelte ich und hob meine Bücher auf.
    Ich bedankte mich und er nickte.
    „Na ja, ich muss dann mal zu Wahrsagen“, sagte ich dann und Draco lächelte.
    „Ich auch.“
    Stimmt, er war ja auch in meinem Kurs.
    Ich nickte und wir schwiegen uns an.
    Ich fühlte mich ein wenig unbehaglich und wusste nicht so recht, was ich sagen sollte und ihm schien es auch nicht besser zu ergehen.
    „Dann las s uns mal gehen“, sagte er schließlich und ich nickte.
    Wir gingen den ganzen Weg schweigend nebeneinander her und ich bemerkte, wie er mir immer wieder verstohlene Blicke zuwarf.
    Ich starrte stur geradeaus und tat, als hätte ich nichts bemerkt und schließlich standen wir auch schon vor Trelawneys Klassenzimmer.
    Wir betraten den Raum und Trelawney sah uns irritiert an.
    „Noch mehr Schüler?“, meinte sie verwundert und wir setzten uns.
    „‘Tschuldigung“, sagte ich, doch ich war mir nicht sicher, ob sie es mitbekam.
    Sie hatte sich dem Fenster hinter dem Pult zugewandt und starrte gedankenverloren in die Ferne.
    Jemand räusperte sich und sie fuhr erschrocken herum.
    „Ähm ja, also das Gedankenlesen…“, fuhr sie dann fort, als wäre nichts gewesen.
    Ich musterte sie kritisch und wandte mich dann Tracey zu, die mich neugierig ansah.
    „Sag mal, läuft da etwa was mit Malfoy?“, wollte sie wissen und ich sah sie erschrocken an.
    „Was? Wie kommst du denn da drauf?“, meinte ich in der Hoffnung, sie hatte es nicht herausgefunden.
    „Na ja, ihr seid gerade zusammen gekommen“, erklärte sie und ich atmete erleichtert auf.
    „Nein, ich hab ihn nur zufällig am Gang getroffen und er ist in mich reingerannt“, meinte ich und meine Freundin nickte.
    „Wär ja auch ein bisschen seltsam“, sagte sie dann.
    „Wieso?“, fragte ich und versuchte dabei gelangweilt und desinteressiert zu klingen.
    „Na ja, du weißt doch wie er ist. Außerdem kannst du ihn doch auf den Tod nicht ausstehen, oder?“
    „Stimmt“, sagte ich schnell.
    „Er ist zwar gar nicht mehr so schlimm wie früher, aber er-“
    „Was soll das denn jetzt heißen?“, unterbrach mich Tracey und ich seufzte genervt.
    „Na ja, er ist echt nett zu mir. Aber Freunde sind wir bestimmt nicht“, erklärte ich und Tracey nickte.
    „Und wie war Zaubertränke?“, fragte sie dann und ich erzählte ihr, wie grandios ich diesen Trank gebraut hatte.

    Am Abend fanden sich wie üblich alle Schüler zum Abendessen ein und Ron Weasley war wie üblich der Erste, der kam und der Letzte, der ging.

    Ich saß mit Tracey und John an meinem Haustisch und wir unterhielten uns während wir auf das Essen warteten.
    Plötzlich hörte ich ein Räuspern und die ganze Halle drehte sich nach vorne um.
    Umbridge stand hinter dem Rednerpult und erwiderte die verwirrten Blicke der Schüler mit ihrem üblichen zuckersüßen Lächeln.
    „Liebe Schülerinnen und Schüler. Ich freue mich, dass Sie wieder alle wohlbehalten hier sitzen und noch mehr freut es mich bekannt zu geben, dass ich, Dolores Jane Umbridge, ab heute das Amt der Schulleitung übernehmen werde!“
    Augenblicklich brach ein lautes Gemurmel los und ich tauschte besorgte Blicke mit meinen Freunden.
    „Chrmchrm!“
    Das Stimmengewirr erstarb und Umbridge ergriff erneut das Wort:
    „Der Minister hat mir volles Vertrauen geschenkt und ich werde mein neues Amt sehr ernst nehmen.“
    Ich zog meine Brauen hoch und einige Schüler protestierten lautstark.
    „Wo ist Dumbledore?“, rief jemand und Umbridge sah ihn hochnäsig an.
    „Das Ministerium hat nun endlich Beweise gegen ihn, dass er das Ministerium stürzen wollte. Durch einen unglücklichen Zufall befindet er sich momentan auf freiem Fuß, aber ich bin mir sicher, dass die Auroren ihn bis Ende dieser Woche gefangen haben werden. Und auf diesem Gelände sind Sie sowieso sicher, Sie brauchen sich also keine Sorgen zu machen“, erklärte sie und erntete ungläubige Blicke.
    „Oh nein, sie hat die Liste gefunden“, raunte John mir zu und ich sah ihn alarmiert an.
    Umbridge ließ noch einmal zufrieden ihren Blick durch die Halle schweifen und setzte sich dann an den Lehrertisch.
    „Komm mit“, sagte ich und stand auf.
    Ich verließ eilig mit John im Schlepptau die Halle und draußen am Gang trafen wir auf Harry, Sarah Ron und Hermine.
    „Hat sie-“, fing ich an, doch Sarah schüttelte den Kopf.
    „Bist du dir sicher?“, meinte ich und Harry nickte.
    „Ich hab sie hier“, sagte Hermine und zog die Liste aus ihrer Hosentasche.
    „Pack das weg“, meinte Sarah gereizt und Hermine ließ das Stück Pergament schnell wieder verschwinden.
    „Sie müssen ihm etwas untergeschoben haben. Aber wenn sie das hier finden, dann ist er wirklich dran.“, meinte ich und auf Rons fragende Blicke erklärte Harry:
    „Da steht drauf, das wäre Dumbledores Armee.“
    „Am besten vernichtest du die Liste“, sagte Sarah und Hermine nickte.
    „Na toll, das kann ja heiter werden die nächsten Wochen“, meinte John mit einem gequälten Lächeln.
    „Es ist wahrscheinlich zu gefährlich, wenn wir uns gleich morgen wieder treffen“, meinte Hermine und wir stimmten ihr zu.
    „Warten wir mit der nächsten Stunde erst einmal, bis sich die Lage wieder beruhigt hat“, sagte John und Harry nickte.
    „Wir geben euch dann bescheid“, sagte Sarah und Hermine sah sie beunruhigt an.
    „Meint ihr nicht, dass es besser wäre, wenn wir die Sache fürs Erste einfach mal abblasen?“, meinte sie, doch Harry schüttelte den Kopf.
    „Wir müssen uns vorbereiten“, sagte er bestimmt und John stimmte ihm zu.

    Wenig später saß ich im Gemeinschaftsraum, wo allgemein eine trübe und eher angespannte Stimmung herrschte.
    Jeder war über die Tatsache, dass Umbridge von nun an die Schulleiterin war, entsetzt und die meisten gingen relativ früh schlafen. So auch ich.



Kommentare Seite 1 von 1
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Jojo ( 98044 )
Abgeschickt vor 114 Tagen
@emy 2.0 das ist eine Fanfiction!
LilyPotter ( 28646 )
Abgeschickt vor 286 Tagen
Die Geschichte ist toll, aber ich würde
nicht fast nur in Harry's Sicht schreiben.
Lg LilyPotter
ginnyharry007 ( 83036 )
Abgeschickt vor 303 Tagen
Ist die Zeugin bei Harrys Anhörung nicht eine Squib?? Muggel können Dementoren doch gar nicht sehen
emy 2.0 ( 68191 )
Abgeschickt vor 371 Tagen
An Bella lestrange: Sarah ist glaube ich eine fiktive Person die Nicht in den HP-Bänden/Filmen vorkommt, sondern von @potterprodg ausgedacht wurde.
emy 2.0 ( 68191 )
Abgeschickt vor 371 Tagen
Ähm ja an sich ist die Story wirklich gut, doch eine Frage habe ich an dich. Wie kann Cedric im 5.Jahr Schülersprecher sein, wenn er doch im 4.Jahr auf dem Friedhof getötet wurde???? Bitte um eine Antwort
Ansonsten ist dir dein FF gut gelungen
Carina Malfoy ( 82755 )
Abgeschickt vor 374 Tagen
Schreib bitte weiter.
Bella Lestrange ( 13869 )
Abgeschickt vor 584 Tagen
Wer ist Sarah? So eine ist mir noch nie aufgefallen.
Loana ( 42077 )
Abgeschickt vor 619 Tagen
Cool geschrieben, würde mir wünschen ohne den Englischen Text sonst mach weiter so 😇😁😀😀 8512;😀😀😊
Angel 😇 ( 54442 )
Abgeschickt vor 620 Tagen
Haammmer!!! Nur blöd für Leute die es nicht verstehen 😉!
Do You understand?
Lg Angel 👼
Sili ( 41624 )
Abgeschickt vor 764 Tagen
Muss das auf Englisch sein!
Das ist doch blöd
Grace Belle Goodrich ( 27335 )
Abgeschickt vor 1072 Tagen
Einfach der HAMMER!!!!!!!!!!!