Woher, wohin 34

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1 Kapitel - 3.834 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-01 - Entwickelt am: - 1.404 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Kommentare sind wie immer gern willkommen! Schreibt mir doch eine kurze Kritik, dann weiß ich, ob ihr überhaupt neue Geschichten lesen wollt oder nicht!


Neue Freunde sind natürlich ebenfalls sehr willkommen!

    1
    Einen Malfoy zum Frühstück

    Catherine

    Ein paar Tage später rief Sarah an und wollte wissen, wie es mir ging.
    „Na ja, nicht so gut“, meinte ich und Sarah schwieg einen kurzen Moment.
    „Hab ich mir schon gedacht“, meinte sie dann.
    „Du hast dich die ganzen Tage über nicht gemeldet. Ich wollte ja eigentlich vorbeikommen, aber ich war die ganzen Ferien über krank, so ne verdammte Grippe. Tut mir leid.“
    „Kein Problem, wie geht’s dir denn jetzt?“, fragte ich.
    „Na ja, schon wieder besser“, antwortete meine Freundin.
    „Ich konnte halt nicht so viel mit Harry unternehmen, aber zu deinem Problem. Also, wie er denn so, dein Verlobter. Wie hieß er gleich noch?“
    „Lucas. Er ist sehr… nun ja… dominant“, meinte ich und Sarah seufzte.
    „Hört sich nicht so begeistert an.“
    „Na ja, was erwartest du denn?“, meinte ich vielleicht etwas zu forsch und ich konnte Sarah erneut seufzen hören.
    „Und deine Eltern lassen sich wirklich nicht umstimmen?“
    „Nein, sie haben ja nichts mitbekommen.“
    „Wovon?“
    „Na ja, ich hab mich jetzt schon ein paar Mal mit ihm getroffen und…“
    Ich erzählte meiner Freundin die ganze Geschichte und sie war hörbar geschockt.
    „Wieso sagst du das denn nicht deinen Eltern?“
    „Na ja, sie würden es vermutlich für eine faule Ausrede halten. Aber ich kann diesen Kerl nicht heiraten“, meinte ich betrübt.
    „Dann tus nicht. Wir finden schon ne Lösung“, sagte Sarah aufmunternd.
    „Hm“, machte ich und seufzte.
    „Na ja, dann machs mal gut. Ich muss heute noch auf so ne dämliche Veranstaltung“, meinte ich.
    „Oh, okay. Aber Lucas kommt doch nicht, oder?“, wollte Sarah wissen.
    „Nein, der ist auf Geschäftsreise“, erwiderte ich.
    „Gut, dann viel Spaß. Bis dann.“
    Ich verabschiedete mich von ihr und setzte mich dann auf meine Couch.

    Ich dachte über Lucas nach und auch über Malfoy, bis ich plötzlich ein lautes Stimmengewirr auf der Treppe vernehmen konnte.
    Es klopfte an meiner Tür und Hokey kam rein.
    „Guten Abend, Miss. Ich habe von Ihren werten Eltern den Auftrag bekommen, ihnen auszurichten, dass Sie doch bitte zeitig fertig sein sollen und dass Mr. Lucas DeMaquière heute Abend ebenfalls erscheinen wird.“
    Ich sah sie entsetzt an und Hokey starrte so unsicher wie üblich zurück.
    „Ich dachte der wäre auf Geschäftsreise“, meinte ich dann.
    „Ja, aber der Herr ließ heute ausrichten, dass er es doch früher zurück geschafft hat“, murmelte Hokey mit zittriger Stimme.
    „Gut, danke Hokey“, meinte ich und der Hauself nickte und verschwand dann in den Gang.

    Ich lehnte meinen Kopf gegen die Wand und seufzte. Wenn Lucas da auftauchte, dann würde ich da bestimmt nicht hingehen.
    Er war bestimmt noch extrem sauer auf mich und war diesmal bestimmt besser vorbereitet und dann würde es geschehen.
    Ich legte meinen Kopf in meine Knie und schloss die Augen.
    Nein, ich konnte da heute einfach nicht hin.

    Ich saß eine Weile so da und hörte schließlich Schritte auf der Treppe.
    Ich zerzauste schnell meine Haare und hastete Richtung Bett. Ich zog mir in Windeseile die Decke bis ans Kinn und schloss meine Augen.
    „Catherine!“, konnte ich dann auch schon die wütende Stimme meines Vaters vernehmen.
    Er kam in mein Zimmer und blieb dann vor meinem Bett stehen.
    „Hab ich dir nicht vorhin extra Hokey vorbeigeschickt, um dir zu sagen, dass du pünktlich sein sollst! Und jetzt liegst du im Bett! Wir müssen in 10 Minuten los!“, schimpfte er.
    Ich öffnete langsam meine Augen und sah ihn müde an.
    „‘Tschuldigung, ich wollte mich nur kurz noch mal hinlegen. Ich bin gleich fertig“, krächzte ich und hievte mich mühsam auf.
    „Ist alles in Ordnung?“ Mein Vater setzte sich auf die Bettkante und musterte mich besorgt.
    „Klar, mir is nur ein bisschen kalt“, meinte ich und stand auf.
    Ich ging einen Schritt und ließ mich dann wieder zurück ins Bett fallen.
    „Catherine!“, meinte mein Vater erschrocken und packte mich am Arm.
    „Du bleibst heute besser zu Hause“, sagte er dann und drückte mich sanft zurück in die Kissen.
    „Wahrscheinlich ist es besser so“, meinte ich und hustete.
    „Na ja, wir können ja auch hier bleiben.“
    „Ne, kein Problem. Hokey ist ja auch noch da. Macht ihr euch einen schönen Abend“, meinte ich schnell und mein Vater sah mich misstrauisch an.
    „Na gut“, seufzte er dann.
    „Wenn was ist, dann schickst du Hokey vorbei.“
    Ich nickte und er stand auf und ging zur Tür.
    „Versuch ein wenig zu schlafen“; meinte er dann noch, verschwand dann und schloss leise die Tür hinter sich.
    Ich drehte mich um und vergrub meinen Kopf in meinem Kissen.
    Wenige Minuten später hörte ich die Haustür ins Schloss fallen und schlief dann bald darauf ein.

    Ich wurde von einem leisen Klopfen an meiner Tür geweckt.
    „Hm?“, meinte ich ohne meine Augen zu öffnen.
    Ich hatte wohl ziemlich lange geschlafen, wenn meine Eltern jetzt schon wieder zurück waren.
    Ich hörte wie sich jemand meinem Bett näherte und dann stehen blieb.
    „Und wie wars?“, meinte ich und versuchte dabei so matt wie möglich zu klingen.
    „Hallo Catherine“, sagte eine Stimme, die sich so gar nicht wie die von meinem Vater anhörte.
    Ich öffnete schlagartig die Augen und blickte direkt in Malfoys graue Augen.
    „Was willst du denn hier? Und wie bist du hier reingekommen? Und wie kommst du überhaupt dazu, einfach hier reinzuplatzen?“, fuhr ich ihn an.
    Malfoy sah mich überrascht an und grinste dann belustigt.
    „Na ja, mit deinem Hauselfen wird ich grad noch fertig und ich sorge mich halt um dich“, erklärte er.
    „Aja. Wenn ich aber nicht will, dass du hier bist“, meinte ich und Malfoy zog die Augenbrauen hoch.
    „Klar willst du das. Ich bin dein Held, schon vergessen?“, erwiderte er arrogant.
    Ich sah ihn wütend an und setzte mich auf.
    „Na ja, ich lebe noch, wie du siehst“, meinte ich forsch und er grinste wieder.
    „Wieso bist du heute nicht auf dem Event?“, wollte ich wissen und Malfoy zuckte mit den Schultern.
    „Hatte keine Lust“, erwiderte er und ich nickte.
    Dann folgte ein betretenes Schweigen und Malfoy machte Anstalten sich auf mein Bett zu setzten, ließ es dann aber.
    Ich deutete auf meinen Schreibtischstuhl und er zog ihn näher zu meinem Bett ran und ließ sich dann drauf fallen.
    Er griff nach meiner Hand und ich warf ihm überraschte Blicke zu.
    Malfoy wollte gerade etwas sagen, als plötzlich die Tür aufgerissen wurde und eine Truppe Hauselfen das Zimmer stürmte.
    Sie hatten allesamt alle möglichen Haushaltsgeräte dabei und starrten Malfoy bedrohlich an.
    „Gehen Sie, Sie haben keinerlei Recht hier zu sein!“, rief Doller, der mit einer Pfanne bewaffnet war.
    Malfoy musterte die kleinen Kreaturen amüsiert und ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen.
    „Es ist okay, er kann bleiben“, meinte ich zu Hokey gewandt und verhinderte so gerade noch einen Angriff auf Malfoy.
    Sie ließ den Besen wieder sinken und sah mich erschrocken an.
    „Wir… wir wussten ja nicht, dass Sie ihn erwartet haben“, stotterte sie.
    „Das habe ich auch nicht. Aber er kann hierbleiben.“
    „Entschuldigen Sie vielmals für die Störung“, meinte Hokey und scheuchte die anderen zur Tür raus.
    Dann verbeugte sie sich einmal und schloss eilig die Tür.
    Malfoy lachte und meinte: „Na ja, wie ich sehe, bist du hier ja bestens beschützt.“
    Ich nickte lächelnd und zog meine Knie an.
    „Und, sonst alles in Ordnung?“, meinte Malfoy dann und ich sah ihn kritisch an.
    „Weswegen bist du gekommen?“, wollte ich wissen und Malfoy starrte an mir vorbei zur Wand.
    „Ich wollte nur sicher gehen, dass er nicht noch einmal hier war“, meinte er dann düster.
    „Nein, er war auf Geschäftsreise“, erwiderte ich und Malfoy nickte erleichtert.
    „Na ja, danke. Für… du weißt schon“, sagte ich dann schließlich und Malfoy sah mich an.
    „Gib mir Bescheid, wenn er wieder hier auftaucht“, meinte er dann und nach kurzem Zögern nickte ich schließlich.
    „Tuts noch weh?“, sagte ich dann und musterte Malfoys Arm. Er war übersäht mit blauen Flecken, doch in seinem Gesicht war keine Spur mehr von seinem Veilchen.
    „Nein“, log Malfoy und stand dann auf.
    „Ich.. naja, ich überleg mir was. Wir… also du kriegst ihn schon wieder los“, sagte er und verschwand dann in den Gang.
    Ich sah ihm verwirrt hinterher und ließ mich wieder zurück in meine Kissen fallen.

    Ich fühlte mich sicher, wenn Malfoy in der Nähe war. Ich konnte nicht erklären weshalb, aber es wäre mir fast lieber gewesen, er wäre die ganze Nacht hiergeblieben.
    Lucas war zwar auf dem Ball, aber ich hatte dennoch ein ungutes Gefühl im Bauch und das zu Recht, wie sich nachher herausstellen sollte.

    Ich schlief wieder ein und wurde dann mitten in der Nacht von einem Klopfen geweckt.
    Es war drei Uhr und meine Eltern waren immer noch nicht da.
    Ich stand auf und ging an mein Fenster.
    Ich schob den Vorhang beiseite und sah Lucas, der gegen unsere Haustür hämmerte.
    „Mach auf!“, rief er wütend.
    Ich ließ erschrocken den Vorhang los und überlegte, was ich jetzt tun sollte.
    Ich beschloss einfach zu warten, bis er wieder weg war, doch nach zehn Minuten stand Lucas immer noch da.
    Ich öffnete mein Fenster und Lucas torkelte ein paar Schritte darauf zu.
    „Mon chérie!“, lallte er und hob seine Whiskeyflasche hoch, um mir damit zu winken.
    „Was willst du?“, meinte ich kühl.
    „Ich.. ich will mich entschuldigen, wegen meines Verhaltens. Du weißt schon“, rief er.
    „Darauf kann ich verzichten“, erwiderte ich und knallte das Fenster wieder zu.
    „Mais… je t’aime!“, rief Lucas.
    Ich schob den Vorhang vor, drehte mich dann um und erschrak fast zu Tode, als ich in eine schwarze Gestalt lief.
    Ich stieß einen spitzen Schrei aus und Malfoy lachte.
    „Hey, ich bins nur“, meinte er und ich funkelte ihn böse an.
    „Kannst du dich nächstes Mal vielleicht nicht mehr so an mich heranschleichen?“, sagte ich unfreundlich.
    „Das nächste Mal?“, meinte Malfoy und grinste schelmisch.
    Ich starrte finster zurück und er seufzte.
    Wir starrten uns eine Weile einfach nur an und als sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, konnte ich schließlich ein bisschen mehr, als nur seine Silhouette erkennen.
    „Ich denke er ist weg, du kannst mich jetzt wieder los lassen“, meinte Malfoy dann schließlich und warf mir ein süffisantes Grinsen zu.
    Ich sah nach unten und bemerkte erst jetzt, dass ich Malfoys Hand hielt.
    „Oh… entschuldige“, sagte ich und ließ sie schnell los.
    Ich setzte mich auf mein Bett und Malfoy nahm neben mir Platz.
    „Und, wie bist du diesmal hier reingekommen?“, meinte ich ein wenig genervt.
    „Appariert“, sagte Malfoy und ich sah ihn fragend an.
    Auf unser Grundstück konnte man nicht apparieren, das war so ähnlich wie in Hogwarts.
    „Hab ne Lücke in eurem System gefunden“, erklärte Malfoy und ich nickte.
    „Naja danke dass du gekommen bist, aber lass das in Zukunft gefälligst!“, sagte ich und Malfoy nickte.
    „In Ordnung, ich will ja nicht, dass du einen Herzinfarkt bekommst“, meinte er und erntete dafür missbilligende Blicke von mir.

    „Ich geh dann mal wieder, bevor mich deine Hauselfen wirklich noch erschlagen“, sagte er dann und stand auf.
    „Bleib“, sagte ich und griff nach seiner Hand.
    Malfoy sah mich überrascht an und auch ich war über meine Reaktion erstaunt.
    Ich ließ schnell seine Hand los und meinte:
    „Ich mein, na ja, wenn du meinst kannst du ja hierbleiben. Falls Lucas noch einmal hier auftaucht“, sagte ich und Malfoy setzte sich wieder hin und lächelte mich glücklich an.
    „Er streunt hier bestimmt noch irgendwo rum“, meinte er und ich nickte.
    „Da hinten steht das Sofa, du kannst ja da schlafen“, sagte ich und Malfoy nickte, bewegte sich aber nicht vom Fleck.

    Irgendwann musste ich eingeschlafen sein und als ich aufwachte lag Malfoy auf dem Sofa und schlief noch tief und fest.
    Ich sah auf die Uhr; es war sechs Uhr morgens.
    Ich setzte mich auf und stand auf, um Malfoy zu wecken. Meine Eltern sollten ihn hier lieber nicht entdecken.
    Ich schaute kurz in den Spiegel und richtete dann meine Haare, bevor ich mir etwas anzog und dann schließlich zum Sofa ging.
    Ich blieb davor stehen und sah Malfoy ein paar Minuten einfach nur an.
    Sein Gesicht war so blass wie immer und er war in einem unruhigen Schlaf.
    Ich rüttelte sanft an seiner Schulter und Malfoy fuhr erschrocken hoch.
    Er sah mich leicht unsicher an und lächelte dann.
    „Morgen“, meinte er und stand auf.
    „Du musst jetzt gehen“, sagte ich und er nickte.
    Ich begleite ihn zur Haustür und meinte dann:
    „Danke, Malfoy“
    Er nickte und verschwand dann, nachdem er mich für ein paar Sekunden einfach nur angesehen hatte.


    Ich konnte nicht mehr schlafen, also ging ich in die Küche und holte mir ein Glas Wasser.
    Ich traf auf Hokey, die schon wach war und mich freundlich wie immer begrüßte.
    „Hätten Sie etwas gesagt, hätte ich Ihnen was gebracht“, meinte sie dann und ich lächelte sie dankbar an.
    „Danke, aber das passt schon“, sagte ich und Hokey verließ die Küche.
    Ich ging wieder in mein Zimmer und setzte mich auf mein Bett.
    Ich dachte über Malfoy nach und kam zu dem Entschluss, dass er es verdiente, dass ich ihn mochte.
    Er hatte mir die letzten Tage oft aus der Patsche geholfen und wie gesagt, ich fühlte mich sicher bei ihm.
    Ich war in Gedanken versunken, als es plötzlich an meine Tür klopfte. Mein Vater kam rein und setzte sich zu mir aufs Bett.
    „Hey Catherine, wie geht’s dir?“
    Er sah mich besorgt an und mir fiel ein, dass ich ja eigentlich krank war.
    „Ähm, noch nicht so gut“, meinte ich und hustete schnell.
    Mein Vater sah mich kritisch an und ich ließ mich zurück in meine Kissen sinken.
    „Wie war‘s denn gestern?“, wollte ich wissen und versuchte dabei so krank wie möglich zu wirken.
    „Es war ein sehr amüsanter Abend. Lucas hat dich schon vermisst“, meinte mein Vater und ich nickte.
    „Hm.“
    „Du, wir haben gestern die Johnsons getroffen und sie haben uns das Wochenende in ihre Hütte in Schweden eingeladen“, erzählte mein Vater.
    „Cool. Ihr könnt ruhig fahren, ich bin mir sicher ich komm alleine klar“, meinte ich und er nickte.
    „Wir kommen jederzeit zurück, falls es dir schlechter gehen sollte“, sagte er dann und ich sah ihn dankbar an.
    „Gut, wir müssen dann auch schon in wenigen Minuten los“, meinte er und ich verabschiedete mich von ihm.
    „Viel Spaß!“, rief ich ihm noch hinterher und da war er auch schon zur Tür raus.

    Ich beschloss ein heißes Bad zu nehmen und ging dann eine Stunde später wieder in mein Zimmer.
    Hokey brachte mir mein Frühstück und ich sagte ihr sie solle das Tablett auf meinen Tisch stellen.
    Sie nickte und eilte dann schnell nach unten, da es geklingelt hatte.
    Ich wunderte mich, wer jetzt kam und bei dem Gedanken, dass es Lucas sein könnte, verkrampfte sich mein ganzer Körper.
    Ich holte meinen Zauberstab aus meiner Schublade und legte ihn vorsichtshalber schon einmal auf meinen Nachtisch.
    Es klopfte an meine Tür und Malfoy kam rein.
    „Hey. Was machst du denn wieder hier?“, meinte ich verwundert und Malfoy lächelte mich freundlich an.
    „Hab meinen Zauberstab vergessen“, sagte er und ging dann zur Couch.
    Er kniete sich davor hin und suchte überall, schien aber nicht fündig zu werden.
    „Warte, ich helfe dir“; meinte ich und stand auf.
    Ich hob die Kissen hoch und fand ihn schließlich unter der Decke, die ich Malfoy gestern zum Schlafen gegeben hatte.
    „Hab ihn“, sagte ich und übergab ihn Malfoy.
    „Danke“, meinte er und stand auf.
    „Na ja, ich geh dann mal besser, bevor deine Eltern mich noch sehen“, sagte er dann und ich erzählte ihm, dass die gar nicht da wären.
    „Ach so. Dann kann ich ja noch ein wenig bleiben, natürlich nur wenn du nichts dagegen hast“, meinte er und sah mich erwartungsvoll an.
    „Na ja, du kannst ja mit mir frühstücken“, meinte ich und er nickte.
    Ich holte das Tablett und wir setzten uns damit ins Bett.
    Dann rief ich Hokey, die Malfoy ein Glas und einen Teller brachte und wir aßen und redeten dabei über alles Mögliche.
    Nachdem wir über Umbridge gelästert hatten trat ein Schweigen ein. Aber es war nicht peinlich, sondern eher angenehm.
    Wir sahen uns einfach nur an und plötzlich bemerkte ich, wie Malfoys Gesicht immer näher kam.
    „Was tust du denn da?“, meinte ich verwirrt, doch ich bekam keine Antwort.
    Malfoy starrte mich einfach nur an und plötzlich konnte ich seine Lippen auf den meinen spüren.
    Ich atmete empört auf und Malfoy hielt kurz inne, doch dann erwiderte ich seinen Kuss.
    Ich wusste nicht wieso ich es tat, ich machte es einfach.
    Wir küssten uns zärtlich und lösten uns dann schließlich wieder voneinander.
    Malfoy sah mich unsicher an und ich war viel zu geschockt um etwas zu sagen.
    „Ich, äh… Es tut mir leid“, sagte Malfoy schließlich und wollte aufstehen.
    Doch ich hielt ihn zurück und zog ihn wieder zu mir runter.
    Malfoy stolperte und lag nun auf mir.
    Er stützte sich mit seinen Armen auf der Matratze und unsere Gesichter waren nur wenige Zentimeter voneinander entfernt.
    Er sah mich fasziniert an und ich fragte mich immer noch, was ich hier eigentlich tat.
    Doch bevor ich eine Antwort fand hatte Malfoy seine Lippen erneut auf die meinen gelegt und unsere Münder verschmolzen zu einem sanften Kuss, der immer leidenschaftlicher wurde.
    Malfoy kickte mit seinem Fuß das Tablett vom Bett und ich schlang meine Arme um ihn.
    Wir küssten uns stürmisch und schließlich zog sich Malfoy seinen Pullover über den Kopf und auch ich entledigte mich meiner Bluse.
    Malfoy sah mich vorsichtig an und ich küsste ihn erneut.
    Ich ließ mich nun ganz auf ihn ein und öffnete seine Hose.
    Es dauerte nicht lange und da waren wir beide auch schon bis auf die Unterwäsche ausgezogen.
    Malfoy küsste mein Dekolleté und öffnete dann meinen BH.
    Ich zog seine Boxershorts nach unten und schließlich waren wir beide nackt.
    Obwohl man es ihm nicht ansah hatte Malfoy eine relativ starke Brust und ich drückte seinen Körper an meinen.
    Ich küsste Draco leidenschaftlich und dann fiel mir plötzlich Pansy ein.
    „Pansy“, stieß ich hervor und Draco sah mich belustigt an.
    „Mit der hab ich noch vor den Ferien Schluss gemacht“, sagte er dann und küsste mich erneut.
    Na gut, wenn‘s so ist, dachte ich mir und erwiderte seine Küsse.
    Inzwischen hatte sich Dracos kleiner Freund bemerkbar gemacht und er drang behutsam in mich ein.
    Draco fing an sich zu bewegen und ich passte mich schnell seinem Rhythmus an.
    Er fing an leise zu stöhnen und ich drückte seinen Körper fester an meinen.
    Es dauerte nicht lange, da machte sich dieses wunderbare Gefühl in meinem Körper breit.
    Es kribbelte überall und ich fing ebenfalls an zu stöhnen.
    Draco küsste meinen Nacken und ich fuhr mit meiner Hand durch seine zerzausten Haare.
    Er bewegte sich jetzt schneller und schließlich kam er fast zeitgleich mit mir.
    Wir beide stöhnten befriedigt und in meinem Körper breitete sich eine Wärme aus.
    Schließlich zog sich Draco wieder zurück und legte sich erschöpft neben mich.
    Ich atmete schwer und starrte an die Decke.
    Ich hatte gerade tatsächlich mit Draco Malfoy geschlafen. Und es hatte sich gut angefühlt. Richtig.
    Ich drehte mich zu ihm und er grinste mich schelmisch an.
    „Sag nichts“, meinte er dann, als ich gerade meinen Mund geöffnet hatte.
    „Aber-“, fing ich an, doch Draco verschloss meine Lippen mit einem Kuss.
    Ich kuschelte mich an seine Brust und Draco legte seine Arme, in denen ich dann wohl behütet einschlief, um mich.

    Ich wurde durch ein Rascheln geweckt und öffnete müde meine Augen.
    Ich sah Draco, der sich gerade seinen Pullover wieder anzog und seinen Zauberstab einpackte.
    Er bemerkte, dass ich wach war und sah mich unsicher an.
    „Ich geh dann mal besser“; meinte er dann und ich nickte.
    „Bis dann“, sagte ich und Draco verschwand in den Gang.
    Ich blickte ihm noch verwirrt hinterher und zog mich dann ebenfalls an und machte meine Hausaufgaben, da übermorgen die Schule wieder anging.




Kommentare Seite 1 von 1
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Miriam Malfoy ❤️ ( von: Miriam Malfoy ❤️ )
Abgeschickt vor 40 Tagen
Richtig schöne Geschichte (Sry aber da hängt jetzt gleich der Nerd raus) abgesehen von ein oder zwei Rechtschreibfehler alles top:-)
Jojo ( 98044 )
Abgeschickt vor 178 Tagen
@emy 2.0 das ist eine Fanfiction!
LilyPotter ( 28646 )
Abgeschickt vor 350 Tagen
Die Geschichte ist toll, aber ich würde
nicht fast nur in Harry's Sicht schreiben.
Lg LilyPotter
ginnyharry007 ( 83036 )
Abgeschickt vor 368 Tagen
Ist die Zeugin bei Harrys Anhörung nicht eine Squib?? Muggel können Dementoren doch gar nicht sehen
emy 2.0 ( 68191 )
Abgeschickt vor 436 Tagen
An Bella lestrange: Sarah ist glaube ich eine fiktive Person die Nicht in den HP-Bänden/Filmen vorkommt, sondern von @potterprodg ausgedacht wurde.
emy 2.0 ( 68191 )
Abgeschickt vor 436 Tagen
Ähm ja an sich ist die Story wirklich gut, doch eine Frage habe ich an dich. Wie kann Cedric im 5.Jahr Schülersprecher sein, wenn er doch im 4.Jahr auf dem Friedhof getötet wurde???? Bitte um eine Antwort
Ansonsten ist dir dein FF gut gelungen
Carina Malfoy ( 82755 )
Abgeschickt vor 438 Tagen
Schreib bitte weiter.
Bella Lestrange ( 13869 )
Abgeschickt vor 649 Tagen
Wer ist Sarah? So eine ist mir noch nie aufgefallen.
Loana ( 42077 )
Abgeschickt vor 683 Tagen
Cool geschrieben, würde mir wünschen ohne den Englischen Text sonst mach weiter so 😇😁😀😀 8512;😀😀😊
Angel 😇 ( 54442 )
Abgeschickt vor 684 Tagen
Haammmer!!! Nur blöd für Leute die es nicht verstehen 😉!
Do You understand?
Lg Angel 👼
Sili ( 41624 )
Abgeschickt vor 828 Tagen
Muss das auf Englisch sein!
Das ist doch blöd
Grace Belle Goodrich ( 27335 )
Abgeschickt vor 1136 Tagen
Einfach der HAMMER!!!!!!!!!!!