Woher, wohin 32

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 1.589 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-01 - Entwickelt am: - 1.242 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier der nächste Teil! Mein Profil: http://www.testedich.de/profil/showprofil.php


Kommentare sind wie immer gern willkommen! Schreibt mir doch eine kurze Kritik, dann weiß ich, ob ihr überhaupt neue Geschichten lesen wollt oder nicht!


Neue Freunde sind natürlich ebenfalls sehr willkommen!

    1
    Malfoy Manor


    Lucas

    Ich war rasend vor Wut.
    Dieser kleine Hurensohn hatte es tatsächlich gewagt, mich zu bedrohen.
    Der konnte froh sein, dass ich meinen Zauberstab nicht da hatte.
    Dass der sich das überhaupt traute.
    Aber darin war er gut. Unbewaffnete Leute bedrohen.
    So ein Feigling!
    Genau wie sein Vater.
    Und wie kommt der überhaupt dazu, sich einzubilden er müsse meine Verlobte vor mir retten?
    Er kannte sie ja noch nicht einmal.
    Obwohl. Soweit ich wusste ging Lucius Sohn auch nach Hogwarts und er müsste ungefähr so alt sein wie Catherine.
    Er musste ihr Freund sein.
    Ja, das ergab Sinn.
    Deshalb hat er sich so aufgespielt; die beiden waren ein Paar.
    Na warte Freundchen, das wirst du noch bereuen, dachte ich erbost.
    Catherine war meine Verlobte und die fasste so schnell keiner an.
    Erst Recht keiner, der einen Kopf kleiner war als ich.

    Ein paar Tage später machte ich mich auf den Weg nach Malfoy Manor.
    Ich wusste, das Lucius heute geschäftlich unterwegs war und Draco war sicher zu Hause; er hatte Ferien und ich glaubte kaum, dass er sich unter Muggel rumtrieb.
    Sein Vater tat alles, um sich vollkommen von der nichtmagischen Welt abzuschotten.
    Ich apparierte nach England in die Nähe des Malfoy-Anwesens und machte mich auf den Weg.
    Schließlich klopfte ich an die Tür und ein kleiner, schmutziger Hauself öffnete die Tür.
    „Sir?“
    Ich hasste diese Kreaturen!
    „Ich möchte zu Draco.“, sagte ich unfreundlich.
    „Sie haben sich nicht angekündigt,..“
    „Nun mach schon, hier draußen ist es eiskalt.“, sagte ich ungeduldig.
    Der Hauself nickte und ließ mich in die Eingangshalle eintreten.
    Er bedeutete mir dort zu warten und verschwand in einem Zimmer.
    Nach ein paar Minuten kam Draco, der mich überrascht ansah.
    „Was wollen Sie denn hier?“, zischte er mich an.
    „Bonjour. Ich will mit dir reden.“, sagte ich und sah ihn nicht weniger abfällig an, als er mich.
    „Ich denke nicht, dass wir etwas zu bereden haben.“; sagte Draco.
    „Doch, das haben wir.“
    Ich sah ihn durchdringlich an, doch die Tatsache, dass ich doppelt so alt und einen Kopf größer war als er, schien ihn nicht einzuschüchtern.
    Schließlich nickte er und ging in ein Zimmer.
    Ich folgte ihm und fand mich im Wohnzimmer wieder.
    Wir setzten uns und er sah mich fragend an.
    „Möchtest du denn nicht den Anfang machen?“, sagte ich.
    „Ich wüsste nicht, wieso.“, erwiderte er.
    „Du willst dich doch sicher bei mir entschuldigen.“
    „Nein, das habe ich nicht vor.“, sagte er kühl.
    Lucius war zwar ein guter Bekannter von mir, doch seinen Sohn konnte ich überhaupt nicht leiden.
    Er war ein verhätscheltes Muttersöhnchen.
    „Das wirst du noch, wir werden schon noch sehen.“, sagte ich drohend.
    „Weswegen sind Sie hier?“, fragte er gelangweilt.
    „Nun ja, ich möchte sicherstellen, dass so etwas wie auf dem Bankett nicht wieder vorkommt.“
    „Das kann ich Ihnen nicht versichern.“; sagte er.
    „Jetzt hör mir mal zu. Du hast kein Recht mich und meine Verlobte zu stören und sie vor mir zu retten, wenn man so will.“, sagte ich aufgebracht.
    „Wenn Sie sie so behandeln, dann schon.“, sagte er und sah mich abfällig an.
    „Meine Verlobte ist mein Eigentum und ich kann mit ihr machen was ich will!“, schrie ich.
    Ich war aufgestanden und er ebenfalls. Wir starrten uns feindselig an und ich war kurz davor ihn mit einem Cruciatus zu belegen.
    „Lass die Finger von ihr!“, zischte er plötzlich.
    „Sie ist wohl deine kleine Freundin.“, sagte ich.
    „Nein.“
    „Natürlich ist sie das. Du weißt, wie dein Vater zu Leuten steht, die ihre Finger nicht von verlobten Frauen lassen können. Und wir sind befreundet, dein Vater und ich, vergiss das nicht.“, sagte ich.
    „Sie ist nicht meine Freundin.“, sagte er und ging einen Schritt auf mich zu.
    „Ich rate dir, dir schnell eine andere zu suchen, mon ami.“, sagte ich.
    „Wir sind nicht zusammen, das gibt ihnen aber noch lange nicht das Recht, sie so zu behandeln!“, schrie er.
    „La ferme! Es gibt keinen Grund hier so rumzuschreien!“, sagte ich.
    „Wage es nicht, so mit mir zu reden.“, sagte Draco nach einer langen Pause in der wir uns feindselig angestarrt hatten, gefährlich leise.
    „Ich rede mit dir, wie ich will. Du hast mir gar nichts zu sagen. Was bist du schon ohne deinen Vater? Nichts, ein Niemand, der sich hinter seinem Namen versteckt.“, sagte ich und starrte ihn abfällig an.
    Draco atmete schwer und sah aus, als würde er sich jede Sekunde auf mich stürzen.
    Ich grinste ihn nur hämisch an. Er konnte nichts machen.
    Catherine gehörte mir; ich hatte Anspruch auf sie und das wusste er.
    „Tja, sieht schlecht auf für dich.“, sagte ich.
    „Sie lieben sie doch nicht einmal.“, sagte Draco plötzlich ziemlich ruhig.
    „Warum nehmen Sie sich nicht eine andere?“ Seine Stimme war fast schon ein Flüstern.
    Ich überlegte einen Moment. Hatte er Recht, liebte ich sie gar nicht?
    Eigentlich tat das nichts zur Sache.
    Sie sah gut aus, kam aus einem guten Haus, aber dennoch.
    Sie hatte irgendetwas, das mich –nun ja- verzauberte.
    Ihre Sturheit, ihr Lächeln, sie war so anders als die Frauen, die ich bis jetzt getroffen hatte.
    Die meisten waren weitaus älter gewesen, doch Catherine war so viel reifer als sie.
    „Ob ich sie liebe, oder nicht tut nichts zur Sache.“, sagte ich.
    „Aber wieso sie?“ Draco sah mich durchdringend an.
    „Sie wurde mir versprochen und sie gefällt mir.“, meinte ich.
    „Fast mehr als mir lieb ist.“, fügte ich leise hinzu, so dass Draco es nicht hörte.

    „Wie auch immer. Lass sie in Ruhe, dann hast du auch kein Problem mit mir.“, sagte ich.
    „Aber wieso sie? Sie könnten sich jede nehmen.“
    „Ich will aber Catherine.“, sagte ich.
    Draco blickte zu Boden und starrte seine Füße an.
    „Wieso sie?“
    „Du liebst sie, nicht wahr?“, sagte ich.
    Ich beschloss, freundlicher zu ihm zu sein.
    Für seine Gefühle konnte der Junge ja nichts, aber er musste begreifen, dass er sie in Ruhe lassen musste.
    Draco sagte nichts und ich sah ihn einfach nur an.
    „Nein.“, sagte er dann schließlich.
    „Nein. Ich liebe sie nicht.“ Er sagte es laut, aber so, als ob er sich selbst nicht sicher wäre.
    „Doch, das tust du. Und dagegen kann ich nichts machen. Aber versteh doch, sie gehört mir, also lass sie doch in Ruhe.“, sagte ich ruhig.
    Draco hob plötzlich seinen Kopf und schrie aufgebracht: „Sie gehört dir nicht!“
    Normalerweise ließ sich Draco nicht so provozieren und war nicht aus der Ruhe zu bringen, aber Catherine musste ihm sehr viel bedeuten.
    „Doch, das tut sie. Und du kannst nichts daran ändern.“, sagte ich verärgert.
    Wieso konnte er das nicht einfach begreifen?
    „Du weißt doch gar nicht, was du an ihr hast.“ Draco funkelte mich verächtlich an.
    „Du zerstörst ihr ganzes Wesen. Du willst sie doch nur, wegen ihres äußeren. Sie ist zweifellos wunderschön, aber sie ist auch wahnsinnig intelligent, witzig und –“
    Er brach plötzlich ab und sah verlegen weg. Er schien sich über sich selbst zu ärgern.
    „Es tut mir Leid Junge, aber sie gehört mir. Und ich bin ein toleranter Mann, das kannst du mir glauben, aber wenn du sie nicht in Ruhe lässt hilft das dir nicht und ich werde etwas dagegen unternehmen müssen.“
    „Ach halten Sie die Klappe!“, schrie Draco.
    „Ich liebe sie nicht!“
    „Dann ist ja alles geklärt“, sagte ich.
    „Sie tun ihr weh! Und das werde ich nicht zulassen!“ Draco war außer sich.
    Er griff nach seinem Zauberstab, doch ich war schneller.
    Ich schleuderte ihn zweimal gegen die Wand, vor der er schließlich liegen blieb.
    Dann ging ich zu ihm und sah verächtlich auf ihn runter.
    Er drehte sich auf den Rücken und warf mir vernichtende Blicke zu.
    „Misch dich nicht in meine Angelegenheiten ein!“, sagte ich und rammte meinen Fuß in seinen Bauch. Er keuchte und ich schlug ihn mit der Faust ins Gesicht.
    Dann drehte ich mich zufrieden um, und ging.



Kommentare Seite 1 von 1
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.

Neuer Kommentar da? / Seite neu laden

Miriam Malfoy ❤️ ( von: Miriam Malfoy ❤️ )
Abgeschickt vor 40 Tagen
Richtig schöne Geschichte (Sry aber da hängt jetzt gleich der Nerd raus) abgesehen von ein oder zwei Rechtschreibfehler alles top:-)
Jojo ( 98044 )
Abgeschickt vor 178 Tagen
@emy 2.0 das ist eine Fanfiction!
LilyPotter ( 28646 )
Abgeschickt vor 350 Tagen
Die Geschichte ist toll, aber ich würde
nicht fast nur in Harry's Sicht schreiben.
Lg LilyPotter
ginnyharry007 ( 83036 )
Abgeschickt vor 367 Tagen
Ist die Zeugin bei Harrys Anhörung nicht eine Squib?? Muggel können Dementoren doch gar nicht sehen
emy 2.0 ( 68191 )
Abgeschickt vor 435 Tagen
An Bella lestrange: Sarah ist glaube ich eine fiktive Person die Nicht in den HP-Bänden/Filmen vorkommt, sondern von @potterprodg ausgedacht wurde.
emy 2.0 ( 68191 )
Abgeschickt vor 435 Tagen
Ähm ja an sich ist die Story wirklich gut, doch eine Frage habe ich an dich. Wie kann Cedric im 5.Jahr Schülersprecher sein, wenn er doch im 4.Jahr auf dem Friedhof getötet wurde???? Bitte um eine Antwort
Ansonsten ist dir dein FF gut gelungen
Carina Malfoy ( 82755 )
Abgeschickt vor 438 Tagen
Schreib bitte weiter.
Bella Lestrange ( 13869 )
Abgeschickt vor 648 Tagen
Wer ist Sarah? So eine ist mir noch nie aufgefallen.
Loana ( 42077 )
Abgeschickt vor 683 Tagen
Cool geschrieben, würde mir wünschen ohne den Englischen Text sonst mach weiter so 😇😁😀😀 8512;😀😀😊
Angel 😇 ( 54442 )
Abgeschickt vor 684 Tagen
Haammmer!!! Nur blöd für Leute die es nicht verstehen 😉!
Do You understand?
Lg Angel 👼
Sili ( 41624 )
Abgeschickt vor 828 Tagen
Muss das auf Englisch sein!
Das ist doch blöd
Grace Belle Goodrich ( 27335 )
Abgeschickt vor 1136 Tagen
Einfach der HAMMER!!!!!!!!!!!