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Woher, wohin 28

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1 Kapitel - 1.956 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-01 - Entwickelt am: - 1.632 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Kommentare sind wie immer gern willkommen! Schreibt mir doch eine kurze Kritik, dann weiß ich, ob ihr überhaupt neue Geschichten lesen wollt oder nicht!


Neue Freunde sind natürlich ebenfalls sehr willkommen!

    1
    Ritter in der Not


    Oman, ich hasste diese langweiligen Bankette.
    Ich konnte überhaupt nicht verstehen, wieso mich meine Eltern da immer hinschleppten.
    Ich saß an einem Tisch und musterte die Leute, die vorbeigingen, abfällig.
    Von den meisten erntete ich hochnäsige Blicke, aber ich wusste, tief in ihrem inneren, hatte ich sie verunsichert. Und das gefiel mir.
    Ich überlegte gerade, ob ich der alten, äußerst korpulenten Dame, die gerade meinen Tisch passierte, ein Bein stellen sollte, als ich plötzlich Lucas erblickte.
    Er saß ein an einem Tisch am anderen Ende der Tanzfläche und starrte mich an.
    Ich tat so, als hätte ich ihn nicht gesehen und ließ meinen Blick weiterschweifen, doch er hatte mich schon bemerkt.
    Er stand auf und steuerte meinen Tisch an.
    „Ganz allein, Mademoiselle“, sagte er lächelnd und küsste meine Wange zur Begrüßung.
    Mir lief ein Schauer über den Rücken und er ließ sich auf dem Stuhl neben mir nieder.
    „Ist es nicht ein schöner Abend?“, meinte er dann nach einem kurzen Schweigen.
    „Nicht wirklich“, sagte ich trocken und Lucas sah mich fragend an.
    „Du bist eine junge Dame, dir müssten solche Veranstaltungen doch eigentlich gefallen. Du wirst in die Gesellschaft eingeführt und kannst deine Kleider ausführen.“, meinte Lucas.
    Hielt er mich denn wirklich für so naiv?
    „Ich finde solche Abende langweilig und die Leute sind oberflächlich und eigentlich alle Heuchler.“, sagte ich ohne ihn anzusehen.
    Lucas sah mich erstaunt an und ich nippte an meinem Glas.
    Als ich es wieder abstellte, starrte er mich immer noch an und ich beschloss, einfach wo anders hinzusehen.
    Ich fühlte mich bedrängt und unwohl unter seinen kontrollierenden Blicken. Er verfolgte jede meiner Bewegungen.
    Ich ließ meinen Blick über die Menge auf der Tanzfläche schweifen.
    Die meisten Leute hier kannte ich nicht, was auch nicht verwunderlich war, da ich mich auf solchen Veranstaltungen normalerweise nur mit Tracey unterhielt. Die war heute Abend aber leider nicht hier.
    Nach ein paar Minuten erblickte ich dann aber doch ein bekanntes Gesicht. Ich sah ein schwarzhaariges Mädchen, das ein grünes Kleid anhatte. Sie unterhielt sich gerade mit ein paar anderen Mädchen und lachte gerade gekünstelt über irgendeinen Witz.
    Dabei warf sie ihren Kopf in den Nacken und ihre Lache glich sehr dem Wiehern eines Pferdes.
    Sie ging auch nach Hogwarts, sogar in meine Jahrgangsstufe.
    War das nicht diese Pansy?
    Plötzlich stand Lucas neben mir auf und ich sah ihn fragend an.
    „Darf ich bitten?“ Er hielt mir seine Hand hin und obwohl er freundlich lächelte, klang seine Frage mehr nach einem Befehl.
    Ich seufzte gedanklich und stand auf.
    Doch ich ignorierte seine Hand und schritt an ihm vorbei, auf die Tanzfläche.
    Lucas gefiel das bestimmt gar nicht, doch das war mir relativ egal.
    Ich drehte mich zu ihm um und er sah mich belustigt, aber auch ein wenig wütend an.
    Er legte seine Hand an meine Taille und ich meine auf seine Schulter. Die andere legte ich in seine und dann begannen wir, uns langsam im Takt der Musik zu bewegen.
    Das Orchester spielte ein ruhiges Lied und wir tanzten eng umschlungen, was mir allerdings gar nicht gefiel. Ich fühlte mich eingeengt und kontrolliert.
    Als nach einer gefühlten Ewigkeit endlich das Lied zu Ende war, wollte ich die Tanzfläche wieder verlassen.
    Mich wieder an meinen Tisch setzen oder mit irgendwelchen Leuten reden.
    Irgendetwas, wobei ich keinen Körperkontakt mit Lucas hatte.
    Als ich versuchte, mich aus seinen Armen zu befreien sah Lucas mich fragend an.
    „Ich habe Durst.“, sagte ich in der Hoffnung, dass das für ihn ein Grund war, mich loszulassen.
    „Ich hole dir etwas.“, meinte er lächelnd und verschwand in der Menge.
    Ich war erleichtert, ihn so schnell losgeworden zu sein und beschloss, mich auf die Dachterrasse zu verdrücken. Dort waren jede Menge Leute und da würde er mich nicht so schnell finden. Und frische Luft würde mir jetzt sicher auch gut tun.
    Ich quetschte mich durch die Menschenmenge und atmete erleichtert auf, als ich schließlich endlich auf der Terrasse angekommen war. Ich stützte mich an das Geländer und blickte in den dunklen Himmel.
    Hoffentlich war der Abend bald zu Ende. Ich wollte nur noch nach Hause. In mein Bett.
    Ich dachte über Lucas nach und wie ich der Heirat am besten entgehen könnte, als plötzlich jemand meinen Nacken küsste.
    Ich drehte mich um und sah direkt in Lucas schwarze Augen, die mich prüfend ansahen.
    „Na, versuchst du, dich vor mir zu verstecken?“, meinte er.
    „Nein, ich äh… ich musste nur mal an die frische Luft.“, sagte ich lächelnd.
    Lucas sah mich zweifelnd an und drückte mir dann ein Sektglas in die Hand.
    „Auf einen wunderschönen Abend.“, meinte er.
    Ich nickte und wir stießen an.
    Wir stellten unsere Gläser auf dem Geländer ab und Lucas nahm meine Hand.
    „Hier draußen ist es ein wenig kalt, findest du nicht?“, meinte er dann.
    „Also ich finds hier eigentlich ziemlich schön.“, warf ich ein, doch er nahm meine Hand und zog mich zur anderen Ende der Terrasse. Die Terrasse war nur vom Mondlicht beleuchtet und so waren wir nur zwei dunkle Gestalten, die für die anderen Gäste wahrscheinlich nur ein verliebtes Paar zu sein schienen, das eine ruhige Ecke suchte.
    Lucas zog mich durch eine Tür und ich fand mich in einem langen Flur wieder.
    Er zog mich in ein Zimmer, durch den ganzen Raum, bis wir schließlich genau vor der Wand am anderen Ende standen.
    Ich sah mich um. Das Zimmer war nur spärlich beleuchtet, es waren ein großes Bett, ein Tisch und ein paar Stühle vorhanden.
    „Perfekt.“, meinte Lucas und sah mich mit seinen schwarzen Augen an.


    Er drückte mich gegen die Wand und hielt mein Gesicht in seinen Händen.
    Dann presste er seine Lippen auf die meinen und küsste mich stürmisch.
    Ich wollte ihn wegdrücken, doch meine Handgelenke schmerzten immer noch vom letzten Mal, so dass ich vor Schmerz leise stöhnte.
    Augenblicklich hörte Lucas auf, meinen Hals zu küssen und sah mich erschrocken an.
    Meine Augen füllten sich mit Tränen. Doch ich wollte nicht weinen. Nicht vor ihm.
    Lucas sah auf meine Handgelenke hinab und nahm meine Hand.
    Er küsste die blauen Stellen und eine Träne kullerte über meine Wange.
    „Weine doch nicht.“, sagte er sanft und wischte mir die Tränen aus dem Gesicht.
    „Lass mich.“, sagte ich mit zittriger Stimme. Mein ganzer Körper zitterte.
    Lucas ließ mich los und wich einen Schritt zurück.
    Er senkte kurz seinen Kopf und sah mir dann tief in die Augen.
    „Es tut mir leid. Ich will dir nicht weh tun.“, sagte er ruhig.
    „Dann tu es nicht.“, flüsterte ich.
    „Ich will dir keine Angst machen.“, fuhr er leise fort.
    „Es tut mir so leid.“
    Er drehte sich um und ging zur Tür.
    Ich atmete erleichtert auf, als er plötzlich inne hielt.
    Seine Hand ruhte schon auf der Türklinke, als er stehen blieb.
    Warum ging er denn nicht?
    Worauf wartete er denn noch?
    „Nein.“, sagte er energisch und drehte sich wieder um.
    „Du bist meine Verlobte. Ich habe Anspruch auf dich.
    Es ist deine Aufgabe mich zufrieden zu stellen.“
    Ich sah auch die Unerbittlichkeit in seinem Gesicht und hörte sie in seiner Stimme.
    Er sah mich zornig an und kam wieder auf mich zu.
    Er legte seine Hände an meine Taille und ich unterdrückte ein Schluchzen.
    Er tat mir nicht weh, aber seine Hände waren bereit mich zu packen, falls ich versuchen würde mich aus seinem Griff zu befreien.
    Er küsste meine Wange und flüsterte dann: „Und das willst du doch auch oder?“
    Ich nickte und er küsste mich.
    „Du willst das doch auch oder?“, sagte er erneut, als er sich wieder von mir gelöst hatte.
    Ich wusste, worauf er hinaus wollte und erwiderte deshalb seinen nächsten Kuss.
    „So gefällst du mir schon besser.“, meinte er und sah mich zufrieden an.
    Er zog mich zum Bett und schubste mich auf die weiche Matratze.
    „Meinst du nicht, wir sollten damit bis nachher warten, Liebling. Hier könnte uns jemand stören.“, sagte ich und versuchte, dabei nicht allzu ängstlich zu klingen.
    „Wer sollte uns hier schon stören?“
    „Ich zum Beispiel.“
    Ich blickte erschrocken zur Tür und sah Draco Malfoy, der mit seinem Zauberstab auf Lucas zielte.
    Was macht der denn hier? Ach ja, der gehörte ja auch zur Reinblüter-Community.
    „Was willst du denn hier?“, meinte dieser und sah Malfoy wütend an.
    „Naja, ich wollte schauen, ob hier alles in Ordnung ist.“, sagte Malfoy und sah Lucas finster an.
    „Hier ist alles in bester Ordnung, wie du siehst. Und jetzt verzieh dich.“, meinte Lucas gereizt.
    „Und tu deinen Zauberstab weg.“
    „Das werde ich nicht tun.“, sagte Malfoy kühl.
    „Sag mal, was erlaubst du dir eigentlich?“ Lucas ging näher zu Malfoy und sah ihn drohend an.
    Er war Malfoy körperlich zwar meilenweit überlegen, doch Malfoy hatte einen Zauberstab und er nicht.
    „Gehen Sie.“, meinte Malfoy und warf Lucas vernichtende Blicke zu.
    „Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich Befehle von nem minderjährigen Zauberer entgegen nehme.“, meinte dieser.
    „Nein. Aber so wie ich das hier sehe, habe ich einen Zauberstab. Und, wo ist Ihrer?“
    Lucas sah Malfoy wütend an. „Das wirst du mir noch büßen.“, keifte er ihn schließlich an.
    Er blickte mich noch einmal kurz an und rauschte dann aus dem Zimmer.
    Malfoy schloss die Tür und setzte sich neben mich.
    Er legte seinen Arm um mich und sah mich besorgt an.
    Mein Körper zitterte immer noch und eine Träne nach der anderen kullerte über meine Wangen.
    „Was hat er dir angetan?“, meinte Malfoy schließlich.
    Ich antwortete nicht und starrte einfach nur die Wand an.
    „Catherine, ich verspreche dir, ich werde dafür sorgen, dass dieser Mistkerl den Rest seines Lebens in Askaban verbringt und…-“
    „Geh.“, unterbrach ich ihn.
    Malfoy sah mich fragend an und ich sagte: „Geh jetzt. Bitte.“
    Er stand widerwillig auf und verließ das Zimmer.
    Ich wollte jetzt einfach alleine sein.

Kommentare (12)

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Miriam Malfoy ❤️ ( von: Miriam Malfoy ❤️)
vor 186 Tagen
Richtig schöne Geschichte (Sry aber da hängt jetzt gleich der Nerd raus) abgesehen von ein oder zwei Rechtschreibfehler alles top:-)
Jojo (98044)
vor 325 Tagen
@emy 2.0 das ist eine Fanfiction!
LilyPotter (28646)
vor 497 Tagen
Die Geschichte ist toll, aber ich würde
nicht fast nur in Harry's Sicht schreiben.
Lg LilyPotter
ginnyharry007 (83036)
vor 514 Tagen
Ist die Zeugin bei Harrys Anhörung nicht eine Squib?? Muggel können Dementoren doch gar nicht sehen
emy 2.0 (68191)
vor 582 Tagen
An Bella lestrange: Sarah ist glaube ich eine fiktive Person die Nicht in den HP-Bänden/Filmen vorkommt, sondern von @potterprodg ausgedacht wurde.
emy 2.0 (68191)
vor 582 Tagen
Ähm ja an sich ist die Story wirklich gut, doch eine Frage habe ich an dich. Wie kann Cedric im 5.Jahr Schülersprecher sein, wenn er doch im 4.Jahr auf dem Friedhof getötet wurde???? Bitte um eine Antwort
Ansonsten ist dir dein FF gut gelungen
Carina Malfoy (82755)
vor 585 Tagen
Schreib bitte weiter.
Bella Lestrange (13869)
vor 795 Tagen
Wer ist Sarah? So eine ist mir noch nie aufgefallen.
Loana (42077)
vor 829 Tagen
Cool geschrieben, würde mir wünschen ohne den Englischen Text sonst mach weiter so 😇😁😀😀😀😀😀😊
Angel 😇 (54442)
vor 831 Tagen
Haammmer!!! Nur blöd für Leute die es nicht verstehen 😉!
Do You understand?
Lg Angel 👼
Sili (41624)
vor 975 Tagen
Muss das auf Englisch sein!
Das ist doch blöd
Grace Belle Goodrich (27335)
vor 1283 Tagen
Einfach der HAMMER!!!!!!!!!!!