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Woher, wohin 25

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1 Kapitel - 4.112 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-01 - Entwickelt am: - 1.638 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier der nächste Teil! Mein Profil: http://www.testedich.de/profil/showprofil.php


Kommentare sind wie immer gern willkommen! Schreibt mir doch eine kurze Kritik, dann weiß ich, ob ihr überhaupt neue Geschichten lesen wollt oder nicht!


Neue Freunde sind natürlich ebenfalls sehr willkommen!

    1
    Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende

    Catherine

    Ich war immer noch ein wenig irritiert über Malfoys Verhalten.
    Er war seltsamerweise von einer Minute zur anderen total freundlich und überhäufte einen nicht mehr mit abfälligen und arroganten Blicken.
    Es interessierte mich brennend, woher dieser plötzliche Sinneswandel kam, vor allem konnte ich ihn so eigentlich relativ gut leiden.
    Natürlich- er war immer noch derselbe selbstverliebte Mistkerl, der er schon immer gewesen war, doch er schien sich wirklich ändern zu wollen.
    Und das war es doch, was zählte, jedoch stand ich der Sache mit Misstrauen gegenüber.
    Ich konnte mir nicht vorstellen, dass dieser selbstverliebte Idiot plötzlich hilfsbereit und freundlich war.
    Aber theoretisch war ja alles möglich.
    Ich beschloss einfach mal so lange nett zu ihm zu sein, wie er es zu mir war und verschwendete keinen weiteren Gedanken an die Sache.
    Ich betrat schließlich den Ravenclawgemeinschaftsraum und legte meine Bücher auf einen der Tische.
    Es war schon relativ spät und alle waren bereits in die Schlafsäle gegangen.
    Ich räumte noch mein Zeug für morgen zusammen und wollte gerade durch die Tür des Mädchenschlafsaales verschwinden, als ich plötzlich John sah, der mich freundlich anlächelte.
    „Hey John. Hast du auf mich gewartet?“, meinte ich und schenkte ihm ein strahlendes Lächeln.
    „Hm“, meinte John und sah mich aus seinen grünen Augen traurig an.
    „Hey, was ist los?“, meinte ich und er nahm mich in seine Arme.
    Ich sah ihn besorgt an, doch er drückte mich nur an sich.
    „Nichts, ich liebe dich einfach so sehr“, sagte John und ich sah ihn prüfend an.
    „Bist du sicher? Du weißt, dass du mir alles anvertrauen kannst.“
    John nickte, doch ich sah ihn skeptisch an.
    „Es ist wirklich nichts. Wie wars denn mit Malfoy?“, meinte er und setzte ein Lächeln auf.
    „Naja, er hat sich wirklich verbessert. Außerdem ist er wirklich erträglich geworden.“, erwiderte ich und beschloss John nachher noch einmal darauf anzusprechen.
    Irgendetwas stimmte ihn traurig, das konnte er schlecht abstreiten.
    „Erträglich?“, meinte John und sah mich mit hochgezogenen Augenbrauen an.
    „Naja, er ist echt nett und starrt auch nicht immer so finster vor sich hin.“
    „Also, ich-“, fing mein Freund an, doch ich unterbrach ihn.
    „Jetzt fang bloß nicht wieder damit an, okay? Das Thema ist für mich abgeschlossen.“
    John seufzte und ich warf ihm warnende Blicke zu.
    „Ich bin trotzdem der Meinung, dass Malfoy Interesse an dir hat“, murmelte er dann und ich sah ihn vorwurfsvoll an.
    „Lassen wir das“, meinte er dann schließlich und ich nickte.
    „Übrigens, Sarah war vorhin hier. Das nächste DA-Treffen ist morgen Abend.“
    „Das trifft sich ja gut, wir haben jetzt ja mehr Zeit, da wir kein Quidditch-Training mehr haben.“, meinte ich und John nickte.
    „Ich frag mich echt, wie lange sie das noch durchziehen will. Ich mein, hast du diesen Wood heute gesehen? Der war ja total fertig.“, sagte John betrübt.
    „Ich befürchte, sie wird das Verbot das ganze Jahr über nicht aufheben. Aber ich hoffe immer noch, dass sie so lange nicht bleiben wird“, meinte ich.
    „Hoffentlich nicht!“
    Ich seufzte und nahm Johns Hand und er musterte mich eindringlich.
    Ich warf ihm fragende Blicke zu, doch er tat sie mit einer Handbewegung ab und strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
    „Du bist einfach perfekt, Catherine“, meinte er dann und beugte sich ein wenig zu mir runter.
    „Ich liebe dich John“, erwiderte ich und kam ihm entgegen, bis sich unsere Lippen trafen und zu einem sanften Kuss verschmolzen.
    Ich schloss meine Augen und er legte seine Arme fester um mich.
    Ich ließ es geschehen und seine Küsse wurden leidenschaftlicher.
    „Die anderen schlafen alle schon“, meinte John und zog mich noch näher zu sich.
    Ich küsste ihn und er erwiderte meine Küsse.
    Plötzlich wurde ich hochgehoben und fand mich in seinen starken Armen wieder.
    John trug mich in Richtung Kamin und legte mich dann vorsichtig auf die Couch.
    Er beugte sich lächelnd über mich und wir küssten uns erneut.
    Ich spürte eine Ausbeulung in seiner Hose und meine Finger umwanderten den Bund seiner Hose und tasteten sich schnell an die Wölbung in seiner Hose, die das Kommen in freudiger Erregung begrüßten. Sanft strichen meine Finger über die Ausbeulung und John stöhnte leise.
    Wir verfielen sachte in einen Kuss, der immer leidenschaftlicher wurde.
    Ich streifte Johns Hose nach unten und er zog meinen Rock hoch.
    Er richtete sich auf und ich setzte mich auf seinen Schoß und er fuhr mit seinen Händen unter mein Shirt und streifte es nach Oben. Instinktiv hoch ich meine Hände über den Kopf, um es mir endgültig vom Körper zu streifen.
    John lächelte mich an und ich zog ihm seinen Pulli aus.
    Er begann meinen Hals zu küssen und öffnete schließlich meinen BH.
    Er warf ihn achtlos auf den Boden und ich ließ mich auf die Couch sinken und er legte sich auf mich, nachdem er seine Boxershorts ausgezogen hatte und wir uns schließlich ganz unserer Sachen entledigt hatten.
    Meine Finger strichen über seinen Rücken und ich drängte ihm mein Becken entgegen.
    John drückte mich an sich und drang behutsam in mich ein, bis sich unsere Becken berührten. Er küsste mich leidenschaftlich und ruhte eine kurze Zeit still in mir.
    Schließlich begann er sich zu bewegen und ich passte mich schnell seinem Rhythmus an.
    Ich stöhnte und Johns Atem wurde lauter.
    Seine Bewegungen wurden schneller und er begann befriedigt zu stöhnen.
    Ich presste meine Hände auf seinen Rücken, um ihn so noch näher bei mir zu haben und John lächelte mich glücklich an.
    Ich blickte in seine warmen Augen und küsste ihn dann.
    Schließlich musste ich aber meine Lippen wieder von den seinen lösen, da mein Atem, wie auch der seine, schneller wurde und mein Stöhnen nahm zu.
    Ein Kribbeln durchfuhr meinen Körper, dicht gefolgt von einer Hitzewelle.
    John kam und kurz danach hatte auch ich einen Orgasmus.
    Glücksgefühle durchströmten mich und ich presste seinen muskulösen Körper etwas mehr an meinen, um es noch ein wenig zu verlängern.
    Schließlich war es vorbei und Johns verschwitzter Körper sank langsam auf meinen.
    Er stütze sich noch mit den Händen ab und legte sich dann so hin, dass er mich in den Arm nehmen konnte.
    Ich kuschelte mich an sein Sixpack und John gab mir einen Kuss auf die Stirn.

    „Ich liebe dich, Catherine. Ich hoffe das weißt du.“, meinte John nach einer Weile und ich sah ihn leicht verwirrt an.
    „Natürlich weiß ich das. Ich liebe dich auch, John.“, sagte ich und John lächelte traurig.
    „Was ist los?“, wollte ich wissen und richtete mich auf, um ihn ansehen zu können.
    „Nichts. Ich möchte nur, dass du weißt, wie viel du mir bedeutest“, meinte John.
    „Du willst dir doch nichts antun! Denn wenn du-“
    „Keine Sorge, ich habe nicht vor mich vom Astronomieturm zu stürzen“, versuchte John mich zu beruhigen und ich sah ihn prüfend an.
    „Bist du dir sicher, dass alles in Ordnung ist?“, meinte ich und John seufzte.
    „Lass uns morgen darüber reden, in Ordnung?“, sagte John und ich nickte schließlich.
    „Ich denke ich gehe schlafen, ich bin totmüde“, meinte mein Freund dann schließlich und gähnte dann auch gleich.
    „Ja ich auch.“, sagte ich und stand auf.
    Ich zog mich an und warf John seine Klamotten zu.
    „Gute Nacht. Und wir reden morgen“, meinte ich dann und John nickte.
    Er gab mir noch einen langen Kuss, bevor ich dann schließlich in den Mädchenschlafsaal ging und mich erschöpft in mein Bett fallen ließ.
    „War Malfoy so anstrengend?“, meinte Tracey, die als einzige noch wach war.
    „Ne, ich hab noch mit John geredet“, sagte ich und Tracey grinste wissend.
    Ich wollte ihr noch von Johns seltsamen Verhalten erzählen, doch da war sie schon eingeschlafen und schließlich schaffte auch ich es nicht, die Augen für die nächsten zehn Minuten offen zu halten.

    Am nächsten Morgen wurde ich von Tracey geweckt, die sich dafür entschuldigte, dass sie gestern eingeschlafen war.
    „Kein Problem, ich war ja auch schon ziemlich müde“, meinte ich und zog mich an.
    „Was wolltest du mir denn sagen?“, wollte Tracey wissen.
    „Na ja, John hat sich gestern irgendwie seltsam benommen.“
    Ich erzählte ihr alles und sie hörte mir zu und sah mich dann skeptisch an.
    „Er meinte doch nur, dass er dich liebt“, sagte sie.
    „Ich weiß nicht, was daran seltsam sein sollte.“
    „Aber die Art, wie er es gesagt hat. Und seine Blicke. Er sah so traurig aus. Irgendetwas stimmt nicht mit ihm.“
    Tracey zuckte mit den Schultern und ich seufzte.
    „Und wie läufts mit Wood?“, fragte ich dann nach.
    „Super. Ich bin echt glücklich mit ihm. Gott sei Dank habe ich damals auf diesen Tisch geschmiert“, meinte Tracey und lächelte glücklich.
    Wir machten uns auf den Weg in den Gemeinschaftsraum, wo John an einem Tisch saß und wie jeden Morgen noch schnell seine Hausaufgaben fertig machte.
    „Hey John“, meinte ich und gab ihm einen Kuss auf die Wange.
    „Hey Darling“, erwiderte John und zog mich auf meinen Schoß.
    „Na, gut geschlafen?“
    Ich nickte und er küsste mich.
    Ich erwiderte seinen Kuss, löste mich dann aber relativ schnell wieder von meinem Freund, da Tracey ja auch noch da war.
    Sie stand neben uns und starrte demonstrativ wo anders hin.
    Ich sah sie entschuldigend an und stand dann auf.
    „Lasst und zum Frühstück gehen, ich hab Hunger“, sagte Tracey schließlich und ich nickte.
    „Kommst du?“, meinte ich zu John gewandt, doch der schüttelte den Kopf.
    „Ne, ich muss das noch fertig machen. Aber wir sehen uns später.“
    Er stand auf und gab mir einen langen Kuss und raunte mir dann ein „Ich liebe dich“ ins Ohr.
    „Ich dich auch“, meinte ich und John senkte den Kopf und lies sich dann wieder auf seinen Stuhl fallen.
    Tracey sah ihn verwirrt an und ich zog sie aus dem Gemeinschaftsraum in den Gang.
    „Weißt du jetzt was ich meine?“
    Tracey nickte.
    „Er wirkt irgendwie… traurig“, sagte sie.
    „Eben. Irgendetwas stimmt nicht mit ihm, er will mir aber nichts sagen.“
    „Soll ich mal mit ihm reden?“, bot Tracey an, doch ich schüttelte den Kopf.
    „Ich spreche ihn nachher noch einmal drauf an.“, meinte ich und wir gingen zur großen Halle und setzten uns an unseren Haustisch.
    Die meisten aus meinem Haus waren schon da und als wir mit dem Essen fertig waren, war immer noch keine Spur von John.
    Ich blickte zur Tür und sah Malfoy, der auf unseren Tisch zusteuerte.
    Er winkte mir und blieb dann grinsend vor mir stehen.
    „Guten Morgen, na schön geschlafen?“, meinte er und ich nickte.
    „Wo ist denn dein Freund?“, wollte er dann wissen.
    „Das geht dich doch nichts an“, meinte ich genervt.
    „Hm, wahrscheinlich hast du Recht.“, erwiderte Malfoy und ich sah ihn verwundert an.
    Ich hatte mit einer unfreundlichen Antwort gerechnet, stattdessen lächelte er mich höflich an.
    „Naja, ich wollte dich nur fragen, ob wir die Nachhilfestunde von morgen vielleicht auf heute verschieben könnten. Ich hab morgen keine Zeit und übermorgen sind ja schon Ferien.“, meinte er.
    Ich überlegte kurz und sagte ihm dann, dass ich heute Zeit hatte.
    Malfoy nickte und ich wandte mich wieder meinem Essen zu.
    Doch Malfoy rührte sich nicht vom Fleck und ich sah ihn irritiert an.
    „Ist noch was?“, meinte ich und Malfoy blickte mich leicht erschrocken an.
    „Äh, was? Nein. Dann bis heute Abend…. Machs gut.“
    Malfoy verschwand in Richtung Slytherintisch und ich blickte ihm verwirrt hinterher.
    „Was war das denn?“, meinte Tracey neben mir und ich zuckte mit den Schultern.
    „War wohl in Gedanken“, sagte ich.
    „Nein, das meinte ich nicht. Seit wann ist der denn so nett?“, sagte Tracey und warf mir verwunderte Blicke zu.
    „Naja, eigentlich schon länger“, erwiderte ich und Tracey blickte kritisch in Richtung Slytherintisch.
    Ich ignorierte ihre fragenden Blicke und machte mir Gedanken über John.
    Schließlich war es schon ziemlich spät und mein Freund war immer noch nicht da.
    „Lass uns gehen. Trelawney ist eh schon so arm dran“, meinte Tracey und ich nickte.
    „Glaubst du John ist krank?“
    „Der kommt bestimmt noch“, sagte Tracey und wir stiegen den Turm zum Wahrsagen-Klassenzimmer hinauf.
    Schon beim Öffnen der Tür kam uns die übliche Parfumwolke entgegen und wir betraten den stickigen Raum und ich setzte mich an meinen Platz.
    Es dauerte nicht lange, da kam Trelawney auch schon und Draco Malfoy, der sich noch kurz vor ihr durch die Tür schieben wollte, schubste sie beiseite.
    „Tschuldigung“, murmelte er, doch Trelawney sah ihn nicht einmal an.
    Sie blickte stur geradeaus und führte ihre üblichen Monologe.
    „Ein Zusammenstoß in einem Rahmen…. Jupiter hat es vorhergesagt“, nuschelte sie und ich sah sie entgeistert an.
    „Hey, kann ich mich setzten?“
    Ich wendete meine Blicke von Trelawney ab und sah direkt in Malfoys lächelndes Gesicht.
    „Ehm, wieso nicht“, meinte ich, da ich nicht glaubte, dass John noch kam.
    „Danke“, sagte Malfoy gut gelaunt und ließ sich auf den Platz neben mir fallen.
    Ich erwiderte sein Lächeln und wandte mich dann wieder meiner völlig verpeilten Lehrerin zu, die sich anscheinend gerade im Klassenzimmer wiederfand.
    „Oh, liebe Schüler. Da sind Sie ja schon“, stotterte sie und sah nervös in die Runde.
    „Nun, heute werden wir für die Prüfungen das Teesatz-Lesen noch einmal wiederholen.“, sagte sie und sah sich verwirrt um.
    „Vielleicht… kann ich mir mal kurz Ihr Buch ausleihen?“, meinte sie und steuerte auf unseren Tisch zu.
    Sie beugte sich zu mir vor und ich konnte ihren Atem, der wie üblich nach Kirschsherry roch, in meinem Gesicht spüren. Ich lehnte mich angewidert zurück und Trelawney streckte ihre Hand nach meinem Buch aus.
    Sie blätterte ein paar Minuten darin herum und hatte dann endlich das passende Kapitel gefunden.
    „Gut, Seite 121.“, verkündete sie und gab mir mein Buch zurück, wobei erneut eine Sherrywolke auf mich zukam.
    „Wohl mal wieder zu tief ins Glas geschaut“, murmelte Malfoy neben mir und ich schlug mein Buch auf.
    „Am besten lesen Sie das Kapitel und dann… dann fangen Sie gleich damit an. Wo die Tassen sind, wissen Sie ja.“
    Ein Murren ging durch die Klasse und Trelawney torkelte auf das Pult zu und ließ sich in den Stuhl sinken.
    Ich seufzte und Malfoy meinte: „Ich hol uns mal Tassen.“
    „Danke“, meinte ich und er nickte.
    „Hey Goyle! Hol uns mal zwei von den Tassen“, meinte Malfoy und Goyle nickte.
    Ich sah ihn kritisch an, doch Malfoy grinste nur.
    Goyle brachte uns die Tassen und wäre beinahe über seine eigenen Füße gestolpert.
    „Du kannst auch keinen Finger rühren“, meinte ich und Malfoy zuckte nur amüsiert mit den Schultern.

    Ich überflog das Kapitel im Buch und Malfoy schlug ebenfalls sein Buch auf.
    „Dann las uns mal anfangen“, meinte er, als wir fertig waren und nahm meine Tasse.
    „Also… ich sehe da… ein… eine Wolke?“
    Malfoy blätterte in seinem Buch, bis er das Symbol gefunden hatte und meinte dann:
    „Also eine Wolke steht für Veränderungen. Und das… hm.. das könnte theoretisch ein… ein Ball sein. Und was sind das dann für seltsame Arme? Hm..“
    Er beugte sich tiefer über die Tasse und meinte dann:
    „Eine Sonne! Das ist eindeutig eine Sonne. Und die steht für…. Wärme. Wärme? Ah, Wärme und Freude. Aber dieses Ding da ist ein Regentropfen und der-“
    „Hört sich ja fast an, als ob meine Tasse das Wetter vorhersagen könnte“, meinte ich schmunzelnd und Malfoy grinste.
    „Also, ein Regentropfen steht für Trauer. Also, es wird in naher Zukunft eine Veränderung in deinem Leben geben, die dich zuerst traurig stimmt. Doch dann wird sich doch noch alles zum Guten wenden und du wirst glücklich sein.“, schloss Malfoy seine Vorhersage und ich nickte.
    „Hey, was erwartest du?“, meinte er dann und grinste mich an.
    „Naja, immerhin“, sagte ich und nahm mir dann Malfoys Tasse.
    „Jetzt bist du dran.“
    Ich starrte in die Tasse, konnte jedoch nicht viel darin ausmachen.
    Ich ließ meine Fantasie spielen und glaubte schließlich eine Art Tunnel entdeckt zu haben.
    „Also das ist wahrscheinlich ein Tunnel und der steht für… Bedrängnis. Und das…“
    Ich betrachtete den Rest von dem schwarzen Zeug und konnte die Umrisse von einer Taube erkennen.
    „Eine Taube. Die steht für Frieden und Freiheit. Also, du wirst anscheinend gerade von etwas bedrängt, wirst aber bald frei sein.“, sagte ich und blickte in Malfoys Gesicht.
    Der grinste mich schelmisch an und ich stellte die Tasse zurück auf den Unterteller.
    „Wieso nicht!“, meinte Malfoy und ich lächelte ihn an.
    „Und was machen wir jetzt die restlichen fünfzehn Minuten?“, meinte er schließlich und ich sah ihn fragend an.
    „Naja, was erwartest du denn?“, sagte ich und er zuckte mit den Schultern.
    „Naja, ich könnte dir mehr von meiner netten Seite zeigen“, meinte er und ich sah ihn misstrauisch an.
    „Keine Sorge, ich habe zur Zeit keine bösen Pläne, Absichten, Hintergedanken oder was auch immer.“, meinte Malfoy und ich grinste.
    „Na gut, Malfoy.“, sagte ich und er sah mich zufrieden an.

    Wir unterhielten uns die nächsten Minuten über alles Mögliche und man konnte wirklich gut mit ihm reden.
    Die Stunde verging wie im Nuh und nachdem Trelawney beim Rücken der Stühle aus ihrem Schlaf geschreckt war, überhäufte sie uns noch mit Hausaufgaben, bevor wir dann endlich den Turm verlassen konnten.
    „Luft“, meinte Malfoy erleichtert und wedelte sich mit seinem Buch Luft zu.
    Ich betrachtete ihn amüsiert und bemerkte plötzlich John, der an der Ecke stand und mich fassungslos anstarrte.
    „John!“, meinte ich und gab ihn einen Kuss auf die Wange.
    „Was soll das?“, sagte er kühl und starrte Malfoy hasserfüllt an.
    „Was?“
    „Was macht der hier?“, meinte er und deutete auf Malfoy.
    „Das ist jetzt nicht dein Ernst!“, sagte ich genervt.
    „Du bist doch jetzt nicht etwa mit dem befreundet!“, sagte John aufgebracht und ich sah ihn empört an.
    „Nein, bin ich nicht. Und selbst wenn- ich such mir meine Freunde selbst aus! Außerdem, wo warst du vorhin überhaupt?“, gab ich wütend zurück.
    „Ich hatte keine Lust auf Wahrsagen“, meinte John und sah mich verärgert an.
    „Aber das tut hier überhaupt nichts zur Sache. Wieso unterhältst du dich mit dem da?“
    „Du warst ja nicht da, ich dachte du wärst krank“, meinte ich und sah ihn böse an.
    „Bin ich auch. Schönen Tag noch!“, sagte John sauer und verschwand dann Richtung Ravenclawgemeinschaftsraum.
    Ich starrte ihm noch fassungslos hinterher und blickte mich schließlich nach Malfoy um, doch der war schon verschwunden und ich konnte ihn gerade noch davonstapfen sehen.
    Na toll, nicht der auch noch, dachte ich und machte mich auf den Weg zur nächsten Stunde.

    In Kräuterkunde erzählte ich Tracey von meiner Auseinandersetzung mit John und sie schüttelte den Kopf.
    „Das ist total untypisch für ihn“, meinte sie. „Ich mein, er war schon immer eifersüchtig auf jeden Kerl, der dich nur angesehen hat, aber normalerweise hat er sich besser im Griff.“
    „Ich weiß auch nicht, was mit ihm los ist. Aber so kann‘s echt nicht weitergehen, sein Verhalten geht mir nämlich unheimlich auf die Nerven.“, sagte ich und Tracey nickte verständnisvoll.
    Ich bettete meine Pflanze sanft in der Kürbiserde und holte mir dann eine Kanne Wasser, um sie zu gießen.
    „Na ja, rede mit ihm. Ich bin sicher, ihr findet eine Lösung“, meinte Tracey und ich seufzte.
    Hoffentlich hatte sie Recht.

    Nach Kräuterkunde verbrachte ich meine Freistunde in der Bibliothek und ging dann zum Mittagessen.
    John tauchte nicht auf und ich war immer noch wütend auf ihn.
    Ich unterhielt mich mit Sarah, die an unserem Tisch aß und durfte mich dann auf eine Stunde Zaubertränke freuen.
    Ich machte mich missgelaunt auf den Weg zu den Kerkern und ließ mich dann auf meinen Platz fallen.
    Kurz nach mir kam Malfoy durch die Tür und er setzte sich neben mich.
    „Hey, tut mir leid, dass ich vorhin einfach so weggegangen bin, aber ich hatte noch was zu erledigen“, meinte er und lächelte mich kühl an.
    Ich nickte und er sagte:
    „Ich nehme an, Gildert kommt nicht. Kann ich hier sitzen bleiben?“
    „Von mir aus“, seufzte ich und Malfoy lächelte zufrieden und packte seine Bücher aus.
    Dann kam auch schon Snape und er erklärte uns im üblichen Ton, was wir heute zu tun hatten.
    Glücklicherweise war der Trank, den wir heute durchnahmen, nicht allzu schwer und ich bekam ihn wirklich gut hin.
    Malfoy warf mir anerkennende Blicke zu und ich war echt froh, dass er mich nicht wieder aus der Klemme helfen musste, so wie letztes Mal.
    Die Stunde verging überraschend schnell und ich bekam diesmal keine Zusatzaufgaben auf, weil ich den Trank nicht hinbekommen hatte.
    Ich grinste Snape triumphierend an und der musterte mich nur argwöhnischen Blickes und zog dann weiter zum nächsten Tisch.
    Ich schickte ihm giftige Blicke hinterher und Malfoy neben mir grinste amüsiert.
    Der hatte natürlich wieder ein paar Extrapunkte wegen exzellenter Leistungen bekommen, worauf ihn die Gryffindors wie üblich mit ihren Blicken erdolcht hatten.

    Ich verließ mit Malfoy zusammen das Klassenzimmer und wir stiegen die Treppe zur Eingangshalle hinauf.
    „Was hast du jetzt?“, meinte Malfoy und ich sah ihn misstrauisch an.
    „Zauberkunst, wieso?“
    „Na ja, ich kann dich hinbringen, wenn du willst“, sagte er und sah mich erwartungsvoll an.
    „Nein, danke. Ich finde den Weg schon selbst“, meinte ich und er nickte betreten.
    „Was ist eigentlich mit dir los?“ Ich sah ihn neugierig an, in der Zwischenzeit interessierte es mich wirklich brennend, was ihn dazu veranlasst hatte, mal nett zu sein.
    „Nichts, ich bin einfach nur gut gelaunt“, sagte Malfoy kurz und seufzte dann.
    „Na ja, ich muss dann mal zu Arithmanitk. Bis heute Abend.“
    „Bis später.“
    Er ging davon und ich machte mich auf den Weg zu Flitwicks Klassenzimmer.

Kommentare (12)

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Miriam Malfoy ❤️ ( von: Miriam Malfoy ❤️)
vor 185 Tagen
Richtig schöne Geschichte (Sry aber da hängt jetzt gleich der Nerd raus) abgesehen von ein oder zwei Rechtschreibfehler alles top:-)
Jojo (98044)
vor 323 Tagen
@emy 2.0 das ist eine Fanfiction!
LilyPotter (28646)
vor 495 Tagen
Die Geschichte ist toll, aber ich würde
nicht fast nur in Harry's Sicht schreiben.
Lg LilyPotter
ginnyharry007 (83036)
vor 512 Tagen
Ist die Zeugin bei Harrys Anhörung nicht eine Squib?? Muggel können Dementoren doch gar nicht sehen
emy 2.0 (68191)
vor 580 Tagen
An Bella lestrange: Sarah ist glaube ich eine fiktive Person die Nicht in den HP-Bänden/Filmen vorkommt, sondern von @potterprodg ausgedacht wurde.
emy 2.0 (68191)
vor 580 Tagen
Ähm ja an sich ist die Story wirklich gut, doch eine Frage habe ich an dich. Wie kann Cedric im 5.Jahr Schülersprecher sein, wenn er doch im 4.Jahr auf dem Friedhof getötet wurde???? Bitte um eine Antwort
Ansonsten ist dir dein FF gut gelungen
Carina Malfoy (82755)
vor 583 Tagen
Schreib bitte weiter.
Bella Lestrange (13869)
vor 793 Tagen
Wer ist Sarah? So eine ist mir noch nie aufgefallen.
Loana (42077)
vor 828 Tagen
Cool geschrieben, würde mir wünschen ohne den Englischen Text sonst mach weiter so 😇😁😀😀😀😀😀😊
Angel 😇 (54442)
vor 829 Tagen
Haammmer!!! Nur blöd für Leute die es nicht verstehen 😉!
Do You understand?
Lg Angel 👼
Sili (41624)
vor 973 Tagen
Muss das auf Englisch sein!
Das ist doch blöd
Grace Belle Goodrich (27335)
vor 1281 Tagen
Einfach der HAMMER!!!!!!!!!!!