Woher, wohin 23

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1 Kapitel - 3.345 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-01 - Entwickelt am: - 1.350 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt


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Neue Freunde sind natürlich ebenfalls sehr willkommen!

    1
    Zu schön um wahr zu sein

    Draco

    „Ich liebe dich, Catherine“, sagte ich und nahm Catherines Hand.
    Catherine sah mich aus ihren goldbraunen Augen, die mich jedes Mal wieder aufs Neue verzauberten, an und drückte meine Hand.
    „Ich weiß“, meinte sie.
    „Du bist wunderschön“, sagte ich und sie schenkte mir eines ihrer wunderbaren Lächeln.
    Dann seufzte sie und ich zog sie in meine Arme.
    Sie sah mich erschrocken an und ich verlor die Kontrolle und fand meine Lippen auf den ihren wieder.
    Ich küsste sie zärtlich und sie erwiderte meinen Kuss zögerlich.
    Glücksgefühle durchströmten meinen Körper und ich wäre am liebsten sofort auf den Astronomieturm geklettert und hätte es heraus gebrüllt, so dass es jeder hören konnte.
    „Ich liebe dich Catherine!“, hätte ich geschrien und dabei vielleicht ein wenig wie King Kong ausgesehen.
    Ich verwarf diesen lächerlichen Gedanken und konzentrierte mich ganz auf Catherine.
    Unsere Küsse wurden leidenschaftlicher, doch plötzlich löste sie sich von mir und sah mich traurig an.
    „Was ist?“, meinte ich und kam einen Schritt auf sie zu, doch sie wich zurück.
    „Es geht nicht. Ich bin mit John zusammen.“, sagte sie und ich blickte betrübt in ihre Augen.
    „Aber du liebst ihn doch gar nicht mehr“, warf ich ein und Catherine stimmte mir zu.
    „Nein tu ich nicht, aber ich kann nicht mit dir zusammen sein.“
    „Wieso?“, flüsterte ich.
    „Weißt du denn nicht, was ich für ein Bild von dir habe?“, meinte Catherine und sah mich eindringlich an.
    Ich nickte.
    „Aber du weißt doch, dass ich ganz anders bin.“
    „Dann zeig es mir, Draco. Zeig es mir und vielleicht kann ich dich dann lieben.“, meinte Catherine ruhig und entfernte sich weiter von mir.
    Sie ging rückwärts auf das offene Fenster zu.
    „Vorsicht!“, rief ich, doch es war zu spät.
    Sie war über eine Kiste gestolpert und rücklings aus dem Fenster gestürzt.
    „NEIN!“, schrie ich entsetzt und rannte zum Fenster, das plötzlich kleiner wurde, bis es schließlich'
    ganz verschwunden war und ich stand vor einer Wand.
    „CATHERINE!“, brüllte ich und trat verzweifelt gegen die Wand.

    Ich riss meine Augen auf und fuhr hoch.
    Ich sah mich schwer atmend um und fand mich im Schlafsaal wieder.
    Ich war schweißgebadet und versuchte mich zu beruhigen.
    „Nur ein Traum, alles nicht real“, murmelte ich und ließ mich zurück in meine Kissen fallen, nachdem ich mich versichert hatte, dass die anderen alle noch schliefen.
    Es war alles nur ein Traum gewesen und Catherine ging es gut.
    „Alles in Ordnung?“, fragte jemand und ich blickte erschrocken zur Tür.
    Zabini stand mit zerknitterten Hemd und müdem Gesichtsausdruck auf der Schwelle und musterte mich besorgt.
    „Ja“, meinte ich schnell.
    „Wo kommst du überhaupt her?“, fügte ich dann gereizt hinzu.
    „Ich war bei Julie...“, antwortete Zabini und ein schelmisches Grinsen machte sich in seinem Gesicht breit.
    „Sag mal, wird dir das denn nicht langsam zu blöd? Ganz Hogwarts flach zu legen, ist das wirklich, das, was du willst!“, meinte ich wütend und Zabini setzte sich auf sein Bett und sah mich irritiert an.
    „Was-“, fing er an, doch ich unterbrach ihn.
    „Aber wenn du meinst, bitte! Ist ja nicht mein Leben! Mach nur was du willst!“, meinte ich wütend und Zabini legte sich hin und musterte mich besorgt.
    „Sag mal, ist alles in Ordnung, Draco?“
    „Ja, könnte nicht besser sein!“, knurrte ich und Zabini gähnte.
    „Jetz sag schon“, drängte Zabini, doch ich antwortete ihm nicht und drehte mich zur Seite.
    Ich spürte seine Blicke in meinem Rücken und starrte stur aus dem Fenster.
    „Was willst du eigentlich?“, seufzte ich dann und setzte mich auf, um Zabini genervt anzusehen.
    „Ich bin es leid, deine Launen zu ertragen!“, fauchte Zabini und legte sich auf den Rücken.
    „Es hat doch was mit Catherine zu tun“, meinte er dann.
    „So ein Quatsch!“, sagte ich schnell, doch Zabini sah mich nur mit hochgezogenen Brauen an.
    „Also?“, meinte er und ich gab mich mit einem Seufzen geschlagen.
    „Ich liebe sie und hasse Gildert“, fasste ich kurz zusammen und Zabini nickte.
    „Ich würde dir ja gerne helfen, Draco, aber man kann nun mal nichts daran ändern, dass sie mit Gildert zusammen ist“, sagte Zabini und sah mich mitfühlend an.
    „Aber das ist es ja! Ich denke nicht, nein, ich weiß, dass sie Gildert nicht mehr liebt! Aber sie will das anscheinend nicht einsehen und dieser Idiot nutzt das schamlos aus.“
    Zabini sah mich kritisch an und ich starrte düster zurück.
    „Aja, und woher weißt du das?“
    „Ich weiß es einfach.“, meinte ich und erntete dafür skeptische Blicke von meinem besten Freund.
    „Na ja... und außerdem hatte ich so einen Traum...“, fuhr ich fort und Zabini sah mich neugierig an.
    Ich dachte noch mal kurz an Catherine und wie sie in die Tiefe gestürzt war und beschloss dann, Zabini nichts davon zu erzählen, da er mich sonst wahrscheinlich für verrückt erklären oder sich über mich lustig machen würde.
    „Vergiss es“, meinte ich deshalb und verschränkte meine Arme vor meiner Brust.
    „Jetzt erzähl schon, ich hab die Hälfte davon doch eh schon mitbekommen“, sagte Zabini und ich sah ihn entgeistert an.
    „Na ja, du hast vorhin ein wenig im Schlaf geredet“, sagte er und ich beschloss, mich in Zukunft mit einem Zauber zu belegen, sodass das in Zukunft nicht mehr vorkommen würde.
    „Was hab ich gesagt?“, knurrte ich und hoffte inständig, dass das nicht noch jemand mitbekommen hatte.
    Doch die anderen schienen alle tief und fest zu schlafen.
    „Na ja, du hast irgendwas von Gildert gemurmelt und Catherine und dass du sie liebst. Na ja und dann hast du ihren Namen gerufen und mit deinen Armen in der Gegend herumgefuchtelt.“
    Ich sah Zabini entgeistert an und wunderte mich, warum die anderen nichts davon mitbekommen hatten, als mir mein Freund, der meinen besorgten Gesichtsausdruck bemerkte, erklärte:
    „Ich hab sie gestern alle mit nem Zauber belegt, damit keiner wach wird und in den Gemeinschaftsraum kommt...“
    Ich sah Zabini dankbar an und war ausnahmsweise mal froh über seine nächtlichen Aktivitäten.
    „Aja und bei dir hab ich das extra nicht gemacht, da du dich sonst vermutlich wieder so aufgeregt hättest, außerdem wärst du ja nicht so dämlich mitten in der Nacht in den Gemeinschaftsraum zu gehen“, meinte Zabini und grinste mich an.
    „Gern geschehen“, fügte er dann noch hinzu und ich warf ihm kritische Blicke zu.
    Dann erzählte ich ihm doch von meinem Traum und Zabini sah mich kritisch und belustigt zugleich an.
    „Wenn du dich jetzt über mich lustig machst, dann-“, setzte ich an, doch Zabini unterbrach mich.
    „Immer mit der Ruhe, das würde mir nicht im Traum einfallen“, sagte er schnell und grinste schelmisch.
    Ich sah ihn zweifelnd an und Zabini seufzte.
    „Naja, wenn du Recht hast, dann trennen sich die beiden eh bald und dann bist du dein Problem los“, sagte er dann und schloss seine Augen.
    „Und jetzt muss ich echt schlafen. Heute ist ein langer Tag; lauter langweilige Fächer und dann auch noch Nachsitzen“, murrte er.
    Ich sah auf die Uhr und meinte dann: „Du hast noch eine Stunde.“
    Zabini murmelte irgendetwas und ich stand auf, da ich eh nicht mehr schlafen konnte.
    „Wann wachen die denn auf?“, wollte ich noch wissen, doch von Zabini kam keine Antwort.
    Ich drehte mich zu ihm um und er atmete regelmäßig und schlief bereits tief und fest.
    Ich zog mich an und ging dann in den Gemeinschaftsraum, wo ich die leicht bekleidete Julie gerade durch die Tür des Mädchenschlafsaals huschen sah.
    Sie hatte mich nicht bemerkt und ich beschloss in die Bibliothek zu gehen, um mir da das Buch auszuleihen, von dem dieser Proll Hagrid gesprochen hatte.
    Ich wollte es eigentlich schon gestern ausleihen, jedoch hatte ich es einfach nicht finden können.

    Ich betrat die Bibliothek und sah mich nach Madam Pince um.
    Es dauerte nicht lange, da hatte ich sie auch schon gefunden und ich ging zu dem Tisch, an dem sie saß und sie sah mich erstaunt an.
    „Was machen Sie denn schon so früh hier?“, flüsterte sie, obwohl niemand sonst hier war.
    „Einen wunderschönen guten Morgen. Ich bin auf der Suche nach einem Buch für meine Hausaufgaben“, meinte ich gut gelaunt im Flüsterton und schenkte ihr mein schönstes Lächeln. Ich hatte keine Lust noch einmal eine Ewigkeit nach diesem Buch zu suchen und so ging es wesentlich schneller.
    Madam Pince strahlte zurück und meinte: „Welches ist es denn, Mr. Malfoy? Vielleicht kann ich Ihnen ja bei der Suche behilflich sein.“
    „Das wäre sehr freundlich. Es heißt Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind.“, sagte ich und Pince sah mich bestürzt an.
    „Ich fürchte dieses Buch ist schon verliehen“, meinte sie und ich seufzte.
    „Haben Sie nicht mehrere Ausgaben von diesem Buch?“, meinte ich dann und sah sie freundlich an.
    „Ja, aber die sind alle verliehen. Vorgestern war Mr. Potter hier und hat sich das letzte ausgeliehen“, meinte sie und sah mich entschuldigend an.
    „Sind Sie sich da ganz sicher?“, meinte ich und Pince nickte eifrig.
    „Könnten Sie vielleicht trotzdem einmal nachsehen? Ich wäre ihnen wirklich sehr dankbar“, meinte ich immer noch lächelnd.
    Pince sah mich über ihre Brillengläser hinweg kritisch an und seufzte dann schließlich.
    „Gut, dann folgen Sie mir mal.“
    Sie passierte einige Regalreihen und ich folgte ihr.
    Schließlich bog sie in eine der hinteren und ließ ihre Augen über das Regal schweifen.
    „Es ist nicht hier, genau wie ich vermutet hatte“, meinte sie dann und sah mich arrogant an.
    „Ist es vielleicht möglich, dass es wo anders steht?“, meinte ich gereizt und erntete dafür wütende Blicke von ihr.
    „Mister Malfoy, ich kenne diese Bibliothek wie meine eigene Westentasche und habe den Standort eines jeden Buches in meinem Kopf. Ich kann Ihnen versichern, dass sich kein Exemplar dieses Buches im Moment in meiner Bibliothek befindet!“
    „Dann komm ich eben ein anderes mal wieder“, sagte ich genervt und verließ die Bibliothek.
    Ich ging zum Gemeinschaftsraum und dann in den Schlafsaal, um mir das Buch von Zabini auszuleihen.
    Der schlief immer noch tief und fest und ich holte seine Tasche und setze mich damit auf mein Bett, da ich ihn nicht wecken wollte.
    Ich kramte darin rum und fand alles mögliche, jedoch nicht das Buch.
    Ich stand auf und öffnete dann leise die Schubladen von seinem Nachttisch, in dem ich das Buch dann schließlich fand.
    Ich holte mir ein Tintenfass und meine Feder und setzte mich damit wieder auf mein Bett, wo ich dann das Buch aufschlug und das Kapitel über dieses dämliche Vieh überflog.
    Dann schrieb ich das wichtigste heraus und setzte über meinen Text noch eine Überschrift:
    Wissenswertes über den Crup
    Anschließend legte ich das Buch wieder zurück und steckte den „Aufsatz“ in meine Tasche.
    Ich legte mich auf mein Bett und sah auf die Uhr; noch eine Viertelstunde, dann würde Zabinis Zauber seine Wirkung verlieren und die anderen würden aufwachen.
    Ich seufzte, schloss meine Augen und dachte noch einmal über meinen Traum nach.
    ...zeig es mir und vielleicht kann ich dich dann lieben..
    Was hatte das zu bedeuten?
    Und wie kam ich auf die Idee, dass sie Gildert nicht mehr liebte!
    Wenn das der Fall wäre, wäre sie ja wohl nicht mit ihm zusammen.
    Ich seufzte und war kurz davor wieder einzuschlafen, als ich ein Geräusch neben mir vernahm.
    Paul war wach geworden und kramte in seinem Koffer nach seinen Klamotten.
    Ich setzte mich hin und allmählich wurden auch die anderen nacheinander wach und standen auf.
    „So gut habe ich schon lange nicht mehr geschlafen“, meinte Aaron und grinste zufrieden.
    Paul stimmte ihm zu und die beiden verschwanden durch die Tür.
    Wenn die wüssten...
    Schließlich waren alle wach – alle bis auf Zabini.
    Dieser schlief noch tief und fest.
    „Hey, wach auf Zabini!“, sagte ich laut, doch keine Reaktion. Ich seufzte und ging an sein Bett, um dann an seiner Schulter zu rütteln.
    „Wach auf“, meinte ich, doch Zabini murmelte nur irgendetwas und vergrub seinen Kopf im Kissen.
    „Zabini!“
    Zabini hob seinen Kopf und sah mich mit halb offenen Augen an.
    „Is schon so spät?“, meinte er schlaftrunken und ich nickte.
    Zabini richtete sich mühsam auf, zog sich ein neues Hemd an und wir verließen den Schlafsaal und machten uns auf den Weg zur großen Halle.
    Ein paar Gänge vorher bog Filch aus einem Seitengang ein.
    Er trug eine riesige Leiter über der Schulter und unter seinen Armen hatte er zwei Täfelchen geklemmt.
    „Schon wieder“, stöhnte ich und sah Filch genervt an.
    „Aus dem Weg“, knurrte der und hätte Zabini und mich beinahe mit seiner Leiter erschlagen.
    „Pass doch auf!“, schimpfte ich und Filch drehte sich noch einmal um, um mir argwöhnische Blicke zu zu werfen. Ich musterte ihn verächtlich und da war er auch schon um die nächste Ecke verschwunden.
    Vor der großen Halle hatte Filch bereits die Regeln aufgehängt und kletterte nun die Leiter wieder hinunter und Umbridge, die vor der Wand stand, musterte die neuen Anordnungen mit einem zufriedenen Lächeln.
    Die neuen Anordnungen verboten alle Produkte der Weasley-Zwillinge und kündigten an, dass in Zukunft alle Briefe kontrolliert wurden und die Eulen dann erst losgeschickt werden.
    „Das ist ein Eingriff in unsere Privatsphäre“, beschwerte sich jemand, doch Umbridge kümmerte das nicht viel.
    Sie stöckelte in die große Halle und einige sahen ihr verärgert hinterher.
    „Ich nehme an, in Zukunft werden nicht mehr so viele Eulen rausgehen“, meinte ich zu Zabini gewandt.
    Doch der stand nur mit ausdruckslosem Blick neben mir und sah mich irritiert an.
    „Was?“
    Ich seufzte und deutete auf die neuen Anordnungen.
    „Na ja, ich schick eh keine Briefe nach Hause“, meinte Zabini gleichgültig und ich sah ihn verärgert an.
    „Ja, ich weiß, es geht ums Prinzip“, meinte der schnell und gähnte.
    „Lass uns reingehen“, sagte ich und betrat mit meinem Freund im Schlepptau die große Halle.
    „Hoffentlich gibt’s heute mal Kaffee“, murmelte Zabini und wir setzten uns.
    Er öffnete seine Augen einen Spalt breit, sah dann den Tisch rauf und runter und ließ anschließend mit einem Seufzen seinen Kopf in seine Arme sinken.
    Ich grinste amüsiert und Zabini schloss seine Augen und schien bereits kurz davor sein, einzuschlafen.
    Ein paar Mädchen beobachteten ihn und fingen dann an zu gackern, doch Zabini störte das wenig.
    Ich rüttelte an seiner Schulter und er richtete sich wieder auf.
    „Was los?“, meint er und sah mich müde an.
    „Hast du dich schon in die Liste eingetragen?“, fragte ich ihn.
    „Liste? Welche Liste“, entgegnete mein Freund verwirrt und ich seufzte.
    „Umbridges Liste. Das Inquisitionskommando.“, erklärte ich.
    „Achso, ne. Hab keine Zeit für so was. Hast du dich eingetragen?“, meinte Zabini und ich nickte.
    Eigentlich hatte ich das zuerst ja gar nicht vorgehabt, aber Mitglied in dieser dämlichen Vereinigung zu sein, bot mir die Chance es Gildert so richtig heimzuzahlen.
    Außerdem würde ich bestimmt die Führungsposition bekommen und andere rum zu kommandieren machte doch jedem Spaß.
    Meine Gedanken schweiften kurz zu meinem Traum von heute morgen ab und ich fragte mich, was Catherine wohl davon hielt.
    Sie würde das bestimmt nicht gutheißen und ich bekam so langsam Zweifel.
    Ich ärgerte mich über mich selbst, weil ich schon wieder an sie dachte und verbannte diese Gedanken schnell wieder aus meinem Kopf.
    „Lass uns zum Unterricht gehen“, sagte ich schließlich und stand auf.
    Zabini nickte und erhob sich langsam und schlurfte neben mir her.
    Draußen vor der Halle sah ich Catherine und Gildert, die gerade aus einem Gang einbogen.
    Gildert hatte mich noch nicht bemerkt und so konnte ich ohne von seinen Blicken erdolcht zu werden Catherine ansehen.
    Sie lächelte gerade und das ließ ihr ganzes Gesicht-
    Ein lautes Scheppern ließ mich erschrocken zusammenzucken.
    Eine Erstklässlerin hatte ihre Bücher fallen lassen und ihr Tintenfass war zerbrochen und die ganze Tinte verlief gerade am Boden und bildete einen großen Fleck.
    „Oh nein, Filch wird mich umbringen!“, meinte sie verzweifelt und sammelte ihre Bücher wieder auf.
    Eine Freundin half ihr, doch mit dem Tintenfleck wussten sie sich nicht zu helfen.
    Bevor ich darüber nachdenken konnte, stand ich auch schon vor den beiden Erstklässlerinnen und ließ mit einer Zauberstabbewegung den Fleck 'verschwinden.
    Die beiden Mädchen sahen mich misstrauisch an und ich zwang mich zu einem Lächeln.
    „Danke“, meinte eine der beiden schließlich und lächelte mich unsicher an.
    „Gern geschehen. Einen schönen Tag noch“, meinte ich gut gelaunt und schenkte Catherine, die gerade an mir vorbeiging ein freundliches Lächeln, worauf Gildert mich wieder finster anstarrte und ihre Hand nahm.
    „Sag mal ist das nicht Draco Malfoy?“, hörte ich das Mädchen hinter mir fragen und ich drehte mich langsam zu den beiden um.
    „Ja, irgendetwas stimmt hier nicht“, meinte ihre Freundin und die beiden sahen zu mir herüber.
    Als sie bemerkten, dass ich sie beobachtete starrten sie mich ängstlich an und eilten dann um die nächste Ecke.
    Ich starrte ihnen finster hinterher und Zabini neben mir lachte.
    „Ich finde das überhaupt nicht witzig“, knurrte ich und fragte mich, wieso ich das eben getan hatte.
    Ich hatte mich doch nur zum Deppen gemacht und, was am Schlimmsten war, Catherine hatte es mitbekommen.
    Ich starrte ihr und Gildert hinterher, als sie sich plötzlich zu mir umdrehte und mich zunächst kritisch, dann aber freundlich musterte.
    Ich lächelte sie an und Zabini beäugte mich kritisch.
    „Was?“, meinte ich unfreundlich.
    „Naja, du solltest es nicht so offensichtlich machen“, entgegnete Zabini und ich sah ihn entgeistert an.
    „Das war es doch gar nicht“, meinte ich und setzte schnell meinen üblichen finsteren Blick wieder auf.
    Zabini lachte und wir gingen zum Unterricht.

Kommentare Seite 1 von 1
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Miriam Malfoy ❤️ ( von: Miriam Malfoy ❤️ )
Abgeschickt vor 35 Tagen
Richtig schöne Geschichte (Sry aber da hängt jetzt gleich der Nerd raus) abgesehen von ein oder zwei Rechtschreibfehler alles top:-)
Jojo ( 98044 )
Abgeschickt vor 174 Tagen
@emy 2.0 das ist eine Fanfiction!
LilyPotter ( 28646 )
Abgeschickt vor 345 Tagen
Die Geschichte ist toll, aber ich würde
nicht fast nur in Harry's Sicht schreiben.
Lg LilyPotter
ginnyharry007 ( 83036 )
Abgeschickt vor 363 Tagen
Ist die Zeugin bei Harrys Anhörung nicht eine Squib?? Muggel können Dementoren doch gar nicht sehen
emy 2.0 ( 68191 )
Abgeschickt vor 431 Tagen
An Bella lestrange: Sarah ist glaube ich eine fiktive Person die Nicht in den HP-Bänden/Filmen vorkommt, sondern von @potterprodg ausgedacht wurde.
emy 2.0 ( 68191 )
Abgeschickt vor 431 Tagen
Ähm ja an sich ist die Story wirklich gut, doch eine Frage habe ich an dich. Wie kann Cedric im 5.Jahr Schülersprecher sein, wenn er doch im 4.Jahr auf dem Friedhof getötet wurde???? Bitte um eine Antwort
Ansonsten ist dir dein FF gut gelungen
Carina Malfoy ( 82755 )
Abgeschickt vor 434 Tagen
Schreib bitte weiter.
Bella Lestrange ( 13869 )
Abgeschickt vor 644 Tagen
Wer ist Sarah? So eine ist mir noch nie aufgefallen.
Loana ( 42077 )
Abgeschickt vor 678 Tagen
Cool geschrieben, würde mir wünschen ohne den Englischen Text sonst mach weiter so 😇😁😀😀 8512;😀😀😊
Angel 😇 ( 54442 )
Abgeschickt vor 680 Tagen
Haammmer!!! Nur blöd für Leute die es nicht verstehen 😉!
Do You understand?
Lg Angel 👼
Sili ( 41624 )
Abgeschickt vor 824 Tagen
Muss das auf Englisch sein!
Das ist doch blöd
Grace Belle Goodrich ( 27335 )
Abgeschickt vor 1132 Tagen
Einfach der HAMMER!!!!!!!!!!!