Woher, wohin 21

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1 Kapitel - 2.627 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-01 - Entwickelt am: - 1.154 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Neue Freunde sind natürlich ebenfalls sehr willkommen!

    1
    Meuterei auf dem Quidditchplatz

    Oliver Wood

    Ich stutzte, als ich diese Worte las, die da auf meinem Tisch im Zaubereigeschichteklassenraum standen.
    Wer zur Hölle war O.W.?
    Ich selber konnte es wohl kaum sein, da ich ja wohl kein Tyrann war.
    Aber wen gab es sonst noch mit diesen Initialen in Hogwarts?
    Bei der Menge an Schülern gab es da durchaus einige, die dieselben Initialen hatten wie ich, allerdings fiel mir auf Anhieb keiner ein.
    Aber das ließ sich ja rausbekommen.
    Entschlossen setzte meine Schreibfeder an und schrieb darunter.
    Wer soll denn diese/r O.W. sein?
    Zufrieden betrachtete ich mein Werk und griff dann zu einem Pergament und machte mich daran, den Spielzug aufzuzeichnen, von dem ich letzte Nacht geträumt hatte.
    Solange Umbridge Quidditsch noch nicht verboten hatte, würde ich das ausnutzen.
    Es wäre doch gelacht, wenn ich den Spielzug heute Abend meinem Team nicht verständlich machen könnte.
    Schließlich war dieser Spielzug brillant.
    Oh mein Gott, wenn ich nur daran dachte, dass sie meinen heißgeliebten Sport verbieten würde, liefen mir schon Angstschauer über den Rücken.
    Ich schob den Gedanken ganz weit weg von mir.
    Vom Unterricht bekam ich so nicht viel mit, aber das war mir auch herzlich gleichgültig.
    Das, was Professor Binns da vorne vor sich hin schwafelte, konnte ich mir aus jedem einigermaßen guten Geschichtslexikon herausschreiben.
    Und als Quidditschprofi in der führenden Liga, brauchte ich solch Wissen sowieso nicht.


    Drei Tage später saß ich erneut in Zaubereigeschichte.
    Diesmal allerdings war ich nicht überrascht, sondern eher leicht schlecht gelaunt, denn auf meine Frage hatte ich gleich drei neue Antworten bekommen.
    Die dritte war der Grund, warum ich nur leicht schlecht gelaunt war und nicht vollkommen.
    OLIVER WOOD!
    Ha, endlich mal jemand der die Wahrheit sagt.
    Also, ich finde ihn ganz süß!
    Ich sollte ein Tyrann sein?
    Ich?
    Wieso das denn?
    Und vor allem, wer hatte das geschrieben?
    Und wer, bei Salazar, hatte auch noch die Frechheit besessen, das zu bestätigen?
    Spontan fiel mir nur eine Person ein, die mich als Tyrann bezeichnen könnte und das war Percy.
    Der hatte mich zumindest gestern Abend im Schlafsaal einen Irren genannt, der ihn bloß mit seinem Quidditchwahn in Ruhe lassen sollte.
    Quidditchwahn?
    Wieso denn das?
    Ich hatte doch nur wissen wollen, was Percy davon hielt, die Sperrstunde für Spieler um eine Stunde nach hinten zu verlegen, um länger trainieren zu können.
    OK, na gut, ich hatte nach zwei Stunden gefragt, aber deshalb war ich doch nicht gleich wahnsinnig, oder?
    Nun ja, so betrachtet könnte Percy mich schon einen Tyrannen nennen, aber würde er so eine Botschaft auf einen Tisch kritzeln?
    NEIN!
    Definitiv nicht, denn das war gegen die Regeln und die verteidigte Percy in seiner Eigenschaft als Schulsprecher eisern.
    Aber wenn nicht Percy, wer dann?
    Das musste ich rauskriegen.
    Schließlich grenzte so was ja schon regelrecht an Rufmord.
    Ich sah auf meinen Tisch.
    Was hatte ich denn verbrochen, um so einen Titel zu verdienen?
    Neugierig las ich die Antworten, die darunter standen und runzelte die Stirn.
    Statt mehr zu erfahren, wusste ich jetzt sogar noch weniger.
    Sauerei!
    Er hält andere vom Lernen ab!
    Und vom Schlafen!
    Letzteres verstehe ich. Er ist ja so süß!
    :-P schließe mich der Mehrheit an!
    OK, wann hielt ich denn jemals jemanden vom Lernen ab?
    Oder gar vom Schlafen?
    Nun ja, da war Percy, aber der schrieb erstens ja nicht auf Tischen, zweitens konnte er diese Sachen nicht geschrieben haben, weil er mit mir im selben Jahrgang war und drittens würde er sich, auch wenn er nicht in meinem Jahrgang war, niemals an einen Tisch in der hintersten Reihe setzen.
    So was war im Persyuniversum schlichtweg ein Ding der Unmöglichkeit.
    Man könnte ja ein Wort eines Lehrers überhören.
    Oh Katastrophe!
    Nun gut.
    Ich war immer noch keinen Schritt weiter.
    Jetzt würde ich die Sache systematisch angehen.
    Tatsache war, dass da mehrere Personen schrieben und bis auf eine, alle der ersten zustimmten.
    Wenn man nach den letzten Antworten ging, waren es mindestens drei, die gegen mich waren.
    Eigentlich vier, denn der, der gemeint hat, dass endlich mal jemand die Wahrheit sagt, hatte keinen dieser drei letzten Sätze geschrieben, wenn man nach den Handschriften ging.
    Irgendwie war das schon komisch.
    Hier schrieben insgesamt vier Personen, die keine Ahnung hatten, wer der jeweils andere war.
    Aber fast alle schienen der Meinung zu sein, ich wäre ein Tyrann und das brachte mich auf die Palme.
    Ich war kein Tyrann.
    Das wies ich entschieden von mir.
    Grummelnd entschloss ich mich zu einem neuen Satz, um diese Phantome ein wenig mehr aus der Reserve zu locken.
    Ich kann mir kaum vorstellen, dass ihr im gleichen Haus wie er seid, denn dann würdet ihr ihn besser kennen und nicht so über ihn herziehen.
    Das erste „ihr" hatte ich extra dick unterstrichen, um deutlich zu machen, dass ich sehr wohl mitbekommen hatte, dass hier mehrere Personen am Werk waren.
    Hochzufrieden mit sich selbst, verließ ich heute den Klassenraum und freute mich auf ein tolles Training am Abend.
    Und in der nächsten Stunde würde ich vielleicht die Anzahl der Verdächtigen ein wenig eingrenzen können, da diese ominösen Schreiberlinge mit ein wenig Glück ihre Häuser verrieten.
    Ich war einer der ersten im Klassenraum und erntete dadurch von Percy einen verwunderten Blick.
    Allerdings hatte Percy ja keine Ahnung, dass ich nicht aus lauter Vorfreude auf Zaubereigeschichte so schnell an ihm vorbei in den Raum stürzte.
    Nein, ich wollte nur wissen, ob ich mit meiner Aussage das erreicht hatte, was ich wollte.
    Und das hatte ich.
    Aber das, was da stand, wollte ich nicht einfach so glauben.
    Ich weiß nicht, aus welchem Haus du bist, aber ich bin aus G.
    Dito.
    Meine Wenigkeit auch.
    Ich nicht. Bin aus R.
    Schließe mich, wie immer, der Mehrheit an.
    Vier Leute aus Gryffindor und einer aus Ravenclaw?
    Hieß das, dass vier Leute aus meinem eigenen Haus meinten, ich wäre ein Tyrann?
    Denn die Handschrift aus Ravenclaw hatte ich als die erkannt, die mich süß fand.
    Aber wer waren die anderen vier?
    Ich war vollkommen fassungslos.
    Personen aus meinem eigenen Haus, die mich eigentlich am besten kennen müssten meinten, dass ich ein Tyrann war, der andere vom Schlafen und Lernen abhielt.
    Das konnte ich kaum glauben.
    Wenn es jemand aus Slytherin gewesen wäre, hätte ich es verstehen können, denn denen gegenüber verhielt ich mich nicht immer so, wie es die Höflichkeit gebot.
    DAS konnte man mir aber auch kaum verübeln, wenn man bedachte, mit was die alles aufwarteten.
    Außerdem sähe es dem Schlangenpack ähnlich, mich auf diese Weise zu verleumden.
    So lasen es nämlich immerhin eine ganze Menge Leute, die hier in ihrer jeweiligen Stunde saßen.
    Und die erzählten das dann garantiert weiter.
    So war es schließlich immer, wenn es darum ging, irgendjemanden in Hogwarts gehörig auseinander zu pflücken.
    Aber Leute aus meinem eigenen Haus?
    Wer, bei Salazars runzeligem Hintern, konnte das sein?
    Da es vier verschiedene Handschriften waren, mussten es auch Personen aus vier verschiedenen Jahrgängen sein.
    Immerhin saßen ja nicht zwei Schüler oder Schülerinnen im Unterricht auf ein und demselben Platz.
    Sogar Professor Binns würde das auffallen.
    Ich hatte also vier Personen aus vier Jahrgängen davon überzeugt, dass ich ein Tyrann war?
    Mal davon abgesehen, dass ich es natürlich nicht war.
    Wie?
    Und vor allem WEN?
    Aber so lange ich auch überlegte, mir fielen keine Namen ein.
    Also schrieb ich zum Schluss einen neuen Satz, um die Diskussion nicht aussterben zu lassen und vielleicht doch noch was zu erfahren..
    Ich glaube eher, dass die G's in Wirklichkeit aus S sind und hier nur Ärger unter den G's provozieren wollen, denn niemand aus G würde ernsthaft behaupten, dass O. W. ein Tyrann ist!
    In der nächsten Stunde stand ein halber Roman da.
    Außerdem waren zwei neue Handschriften aufgetaucht.
    Ich kann nicht für den Rest sprechen, aber ich bin definitiv eine G und würde eher nackt durch die Schule laufen, als jemals eine S zu werden. Merk dir das gefälligst, oller Quafflekopp!
    Ich glaube, wenn ich nicht in G wäre, würde die halbe Welt Kopf stehen. Selbst du! Von daher hast du schon mal überhaupt keinen Grund, daran zu zweifeln.
    Bin ganz deiner Meinung. Ich bin so was von G, ich würde schon von der Haarfarbe her nicht in ein anderes Haus passen!
    Dito. Und wer was anderes behauptet, lernt mal meinen besten Freund, den Klatscher, kennen!
    Also, wenn ich mich als stumme Mitleserin (übrigens ebenfalls G.) auch mal zu Wort melden darf, denke ich, dass eher du aus S bist.
    Da stimme ich, als ebenfalls stumme Mitleserin (auch G.,) zu, denn du hast uns ja noch nicht gesagt, in welchem Haus du bist.
    He, nicht aggressiv werden, Leute . Ich bin und bleibe auch weiterhin eine R. Und O.W. ist definitiv süß und bestimmt kein Tyrann! Aber er kann einen schon um den Schlaf bringen.
    Jetzt wurde es mir zu bunt.
    Wollten die mich verarschen?
    Ich glaubte nie im Leben, dass da inzwischen sechs Personen aus Gryffindor drin involviert waren.
    Am Ende dieser Stunde hatte ich alles auf eine Karte gesetzt.
    Jetzt wollte ich wissen, wer da schrieb.
    Also ich weiß 100-ig, dass Oliver Wood kein Tyrann ist, da ICH Oliver Wood BIN! Ich frage mich nur so langsam, wer ihr wirklich seid! Also beweist mir, dass in euch der Gryffindormut und nicht die Slytherinfeigheit steckt und verratet mir, wer ihr seid.
    Jawohl!
    So konnte ich es stehen lassen.
    Und wenn in der nächsten Stunde nicht mindestens sechs Namen hier standen, würde ich höchstpersönlich abends im Gemeinschaftsraum für klare Verhältnisse sorgen.
    Ich war KEIN Tyrann!
    Nur bei Percy!
    Und den Slytherins!
    Aber die zählten ja nicht.
    Also eben nur bei Percy.
    Und das fiel unter "Nicht Verurteilbar"
    So gesehen war ich eben überhaupt kein Tyrann.
    Und wenn zusätzlich noch ein 7. Name da stehen würde, wüsste er ebenfalls, welche Ravenclaw ihn denn nun süß fand.
    Das war immerhin auch schon was, denn schließlich war er schon viel zu lange Single.
    Als ich das nächste Mal an seinem Tisch im Zaubereiklassenraum saß konnte ich kaum glauben, was ich da las.
    Die Ravenclaw hatte sich nicht mehr gemeldet.
    Sie war wohl zu geschockt, dass ich es war, der hier ebenfalls schrieb, um ihren Namen zu nennen.
    Dafür aber standen 6 Namen andere da.
    Und die sorgten dafür, dass dem Kapitän der Gryffindors die Kinnlade runterklappte.

    Katie

    Fred

    George

    Harry

    Angelina

    Alicia


    Na die würden was erleben!
    Wütend verließ ich nach dem Geschichtsunterricht das Klassenzimmer.
    Wütend war gar kein Ausdruck!
    Ich bebte vor Zorn.
    Meine eigene Mannschaft verschwor sich so gegen mich.
    Na die würden noch ihr blaues Wunder erleben!
    Die würden mich erst noch kennen lernen!
    Ich beschleunigte meinen Gang um endlich in die große Halle zu kommen, da stieß ich gegen einen Wiederstand und fiel auf den harten Steinboden.
    Was war das denn bitte?
    Verdammt noch mal.
    Ich sah mich um und konnte Sarah ausmachen, die neben mir auf dem Boden saß und sich den Kopf rieb.
    Mein Gott, was musste die mir auch im Weg stehen!
    Sie saß inmitten 10 Büchern, die ihr anscheinend bei dem Zusammenprall runtergefallen waren.
    „Sorry, hab dich nicht gesehen!“, brummte ich und half ihr die Bücher aufzusammeln.
    Sie sah mich an konfus an und nahm ihr Zaubertränkebuch in die Hand.
    Da musterte ich sie zum ersten Mal genauer.
    Warum war mir ihre Schönheit nie aufgefallen?
    Naja, wie gesagt ich war ja Single.
    Allerdings hatte ich ohnehin keine Zeit für eine Freundin.
    Quidditsch war mein Leben und würde es auch bleiben.
    Außerdem war sie, soweit ich wusste, mit Potter zusammen.
    Nichts desto trotz, sah ich wohl einen Moment zu lange in ihre blaugrauen Augen.
    Sie richtete sich geschwind auf und ich rappelte mich ebenfalls auf und reichte ihr ihre Bücher.
    Sie nahm sie schüchtern, aber dankbar entgegen, und lächelte mich zaghaft an.
    Sie hatte ein hübsches Lächeln.
    Ich nickte ihr noch einmal zu und machte mich dann, nicht mehr ganz so wütend auf den Weg in die große Halle, denn langsam meldete sich mein Magen auch zu Wort.
    Sportler müssen sich ausgewogen ernähren!

    „JOHNSON! BELL! SPINNET! WEASLEY! WEASLEY! POTTER! Ihr habt genau dreißig Minuten um in kompletter Quidditchausrüstung auf dem Feld zu stehen. Und wehe einer von euch ist auch nur eine halbe Minute zu spät. DANN KRACHT'S!“
    „Oliver, in einer Stunde gibt es Abendessen. Ihr könnt jetzt nicht trainieren."
    „Halt die Klappe, Percy. Davon verstehst du nichts."
    Ich war zufrieden mit mir. Heute würde ich es meinem Team heimzahlen, dass sie mich einen Tyrannen genannt hatten.
    Jawohl!
    Ich freute mich schon riesig, auf deren Gesichter, wenn ich ihnen nachher auf dem Feld klarmachte, was ich davon hielt.
    Denen würden die Augen aus dem Kopf fallen. Dessen war ich mir sicher.
    Pfeifend hüpfte ich die Treppe runter und verschwand zum Quidditchfeld. Ich war mir sicher, dass mein Team in der vorgegebenen Zeit da sein würde.
    Ich hatte schließlich sichergestellt, dass ich keine Entschuldigung dulden würde.
    Was hatten sie denn schließlich erwartet, als sie ihre Namen auf den Tisch geschrieben hatten?
    Dass ich plötzlich zu einem Schoßhündchen werden und die Zügel schleifen lassen würde?
    Nie im Leben.
    Jetzt würde ich andere Geschütze aufführen.
    Und sie würden es sich in Zukunft dreimal überlegen, was sie so alles auf ihre Tische schmierten.
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