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Woher, wohin 19

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1 Kapitel - 3.895 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-01 - Entwickelt am: - 1.480 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt


Hier der nächste Teil! Mein Profil: http://www.testedich.de/profil/showprofil.php


Kommentare sind wie immer gern willkommen! Schreibt mir doch eine kurze Kritik, dann weiß ich, ob ihr überhaupt neue Geschichten lesen wollt oder nicht!


Neue Freunde sind natürlich ebenfalls sehr willkommen!

    1

    Jedem das seine

    John

    Ein paar Tage später hatte sich das Wetter ein wenig gebessert und ich hoffte, dass wir das Quidditchfeld für heute buchen konnten, um das Training von gestern nach zu holen.
    Ich war gerade auf dem Weg zum Frühstück, als mir Malfoy mit dieser Parkinson entgegenkam.
    Ich starrte ihn finster an und er starrte zurück.
    Ich hatte mich immer noch nicht damit abgefunden, dass er Nachhilfe bei meiner Freundin hatte.
    Dieser Kerl und sein dämlicher Vater verursachten immer nur Ärger und wenn er Catherine auch nur ein Haar krümmen würde, würde ich ihn umbringen!
    Ich betrat die große Halle und setzte mich schlecht gelaunt auf meinen Platz.
    „Schlechte Laune?“, meinte Adam und sah mich vorsichtig an.
    „Hm“, murrte ich und er nickte und beschloss, mich wohl besser in Ruhe zu lassen; er drehte sich zu Rachel um und diskutierte mit ihr über die neueste Ausgabe des Nimbus.
    Ich wandte mich meinem Essen zu und Tracey, die gerade gekommen war, setzte sich neben mich.
    „Guten Morgen, John.“
    „Morgen, wo ist Catherine?“, wollte ich wissen.
    „Sie schläft noch, da sie erst zur zweiten hat.“
    Ich nickte und Tracey sah mich verwundert an.
    „Alles in Ordnung?“
    „Ja, dieser Malfoy geht mir nur auf die Nerven.“; meinte ich.
    „Wieso, was hat er denn getan?“
    Tracey sah mich fragend an, doch ich schwieg.
    „Doch nicht etwa wegen der Nachhilfestunden? Du glaubst doch nicht wirklich, dass Catherine sich mit Malfoy anfreundet?“, meinte sie dann und sah mich kritisch an.
    „Na ja, nein. Aber ich kann es einfach nicht leiden, wenn er so viel Zeit mir ihr verbringt, okay?“, fauchte ich.
    „Ist ja schon gut.“, meinte Tracey und klang dabei ein wenig beleidigt.
    Ich ignorierte sie und wandte mich wieder meinem Frühstück zu.
    Natürlich glaubte ich nicht, dass Catherine sich in Malfoy verlieben würde. Ich mein, das war absolut absurd, da Malfoy so ein Ekelpaket war und sich so nicht gerade beliebt machte.
    Und wahrscheinlich war nicht einmal das der Grund für meine schlechte Laune.
    Ich war in den letzten Tagen echt glücklich gewesen.
    Ich war wieder mit Catherine zusammen und wir hatten jede Minute voll ausgekostet.
    Aber irgendetwas stimmte nicht. Es war nicht mehr so wie früher.
    Ich fragte mich so langsam, ob es nicht ein Fehler war, wieder etwas mit ihr anzufangen.
    Ich liebte sich über alles, aber sie liebte mich nicht mehr und ich denke, sie wollte das nur nicht wahr haben.
    Aber so hatte es keinen Sinn. Ich wollte mich nicht von ihr trennen, aber auch nicht darauf warten, dass sie es tat. Irgendwann würde sie ihren Fehler bemerkten und dann war es soweit und wer weiß, wie das dann enden würde.
    Ich musste Schluss machen, aber ich konnte nicht. Ich liebte Catherine und ich wollte sie nicht noch einmal verlieren.
    Ich seufzte und verdrängte diese Gedanken, um mich dann auf den Weg zur ersten Stunde zu machen.
    Als ich gerade die Halle verließ, sah ich Catherine, die mir gerade gut gelaunt entgegenkam.
    „Hey Darling.“, sagte ich und lächelte sie an.
    „Morgen John.“, erwiderte sie und küsste mich.
    Ich erwiderte ihren Kuss und meinte dann:
    „Ich muss leider zum Unterricht.“
    „Okay, dann sehn wir uns spätestens in Zaubertränke?“, meinte sie lächelnd.
    Ich nickte und verabschiedete mich von ihr und wollte mich gerade auf den Weg zum Arithmantik-Klassenzimmer machen, als ich Malfoy erblickte, der gebannt irgendetwas hinter mir fixierte.
    Ich drehte mich um und folgte seinem Blick und sah Catherine, wie sie sich mit Tracey unterhielt.
    Ich ging wütend zu Malfoy rüber und der sah mich irritiert an.
    „Was willst du denn?“, meinte er und musterte mich mit verächtlichen Blicken.
    „Lass meine Freundin in Ruhe!“, knurrte ich und Malfoy grinste.
    „Ich hab mir das mit der Nachhilfe nicht ausgesucht.“
    „Das meine ich nicht. Hör auf sie an zu starren!“, sagte ich und starrte ihn finster an.
    „Wieso sollte ich deine Freundin anstarren!“, meinte Malfoy wütend.
    „Dafür fallen mir einige Gründe ein“, erwiderte ich.
    „Also, hör auf damit!“
    „Mal abgesehen davon, dass ich mich in keinster Weise für deine Freundin interessiere, was geht dich es an, wen ich anstarre!“
    „Weil das meine Freundin ist, die du anstarrst.“, fauchte ich und Malfoy grinste hämisch.
    „Du bist ja ganz schön eifersüchtig, Gildert“, meinte Malfoy spöttisch.
    „Und du bist gar kein Grund dafür. Wenn du Catherine noch einmal so dämlich anstarrst, oder sie in irgendeiner anderen Weise belästigst, werde ich dafür sorgen, dass dir dein bescheuertes Grinsen vergeht, Malfoy.“
    Ich spuckte seinen Namen förmlich aus und Malfoy sah mich scheinbar unbeeindruckt, aber dennoch ein wenig unsicher, an.
    „Du hast mir gar nichts zu sagen!“, fauchte Malfoy und ich warf ihm vernichtende Blicke zu.
    „Du kennst meinen Standpunkt.“, meinte ich kühl und ging dann davon.

    Arithmantik war heute nicht gerade spannend und ich starrte gelangweilt aus dem Fenster.
    Vektor schwafelte vor sich hin und erklärte gerade wie man die Charakterzahl errechnen konnte, was mich jetzt nun wirklich nicht interessierte.
    „So, um das ganze zu vereinfachen, werden wir uns die Berechnung der Charakterzahl an der Lösung dieser einfachen Aufgabe ansehen.“
    Vektor machte einen Schwenker mit seinem Zauberstab und an der Tafel erschien folgende Aufgabe:

    Im R3 seien die folgenden Ebenen E1 und E2 gegeben:
    a) E1: 4x + 11y − 9z = 6 E2: x + 14y − 6z = 9
    b) E1: 2x − 5y + 3z = 5 E2: −4x + 10y − 6z = 8
    c) E1: x − 3y + 3z = −2 E2: 3x + 2y + z = 5
    Falls die unter a)−c) vorgegebenen Ebenen E1 und E2 einander schneiden,
    bestimmen Sie die Schnittgerade g in Parameterform sowie den
    Schnittwinkel ϕ zwischen den beiden Ebenen mit 0◦ < ϕ < 90◦. Falls
    die Ebenen zueinander parallel sind, berechne man deren Abstand d.

    „Wer von Ihnen kann mir die Lösung sagen?“
    Ich überflog die Aufgabe und seufzte dann gelangweilt
    „Mr. Gildert?“ Vektor sah mich erwartungsvoll an und hielt mir eine Kreide hin.
    Ich stand auf, ging zur Tafel und schrieb dann die Lösung von a) an die Tafel.
    „Bei b) sind die Ebenen parallel.“, meinte ich und schrieb dann auch noch die Lösung von Aufgabe c) an die Tafel.
    „Korrekt.“, meinte Vektor zufrieden und nickte.
    Ich ging wieder zu meinem Platz und legte meinen Kopf in meine Hände.
    Mir war langweilig und außerdem hatte ich letzte Nacht nicht gut geschlafen, weshalb ich todmüde war.
    Ich könnte auf der Stelle einschlafen...

    „Mr. Gildert!“
    Was?
    Ich schreckte hoch und sah mich um.
    Vektor sah mich verärgert an und der Rest der Klasse saß in Zweiergruppen zusammen.
    Verflucht, ich war wohl eingeschlafen.
    „Wenn sie meinen Unterricht so langweilig finden, dann-“, fing Vektor an, doch ich unterbrach ihn.
    „Nein, wirklich nicht! Ich hab nur schlecht geschlafen. Tut mir leid“, meinte ich und schenkte Vektor mein schönstes Lächeln und er musterte mich argwöhnisch.
    „Na gut, dann will ich ihnen das dieses eine mal durchgehen lassen. Sie sind sonst ja immer sehr engagiert im Unterricht“, seufzte er schließlich und ich atmete erleichtert auf.
    Noch mehr Nachsitzen konnte ich nun wirklich nicht gebrauchen, da reichte Umbridge schon.
    „Suchen Sie sich einen Partner“, wies Vektor mich an und ich drehte mich um und ließ meinen Blick durch die Klasse schweifen.
    Eigentlich hatte schon jeder einen Partner, außer Malfoy.
    Der hatte wohl auch nicht aufgepasst, da er sich jetzt irritiert umsah, bis schließlich sein Blick an mir hängen blieb.
    Wieso musste Sarah denn heute krank sein!
    Malfoy stand auf und setzte sich mit grimmigen Gesichtsausdruck neben mich und ich nahm das Blatt zur Hand, das Vektor vorhin ausgeteilt hatte.
    „Ich möchte, dass Sie dieses Problem bis zum Ende der Stunde oder eben bis zur nächsten Stunde lösen, damit wir dann mit unserer Charakterzahl weitermachen können.“, meinte Vektor und ich las mir das Blatt durch.
    Die erste Aufgabe war ein Witz und ich schrieb auch gleich die Lösung darunter.
    1. Zeigen Sie, dass 111. .111 (k Ziffern 1, k>1) keine Quadratzahl sein kann.
    „Was tust du denn da?“, meinte Malfoy und sah mich verärgert an.
    „Die Aufgabe lösen, was sonst?“, erwiderte ich trotzig.
    „Kannst du sie etwa nicht lösen?“, meinte ich dann und grinste Malfoy spöttisch an.
    „Wir sind ein Team, also zeig her“, meinte der nur schlecht gelaunt und schrieb von mir ab.
    „Sag mal, wieso bist du überhaupt in diesem Kurs, wenn du nicht einmal so eine einfache Aufgabe hinbekommst?“, meinte ich und Malfoy sah mich mürrisch an.
    „Musste meinen Stundenplan voll kriegen“, knurrte er dann und schrieb die Lösung ab.
    „Soll ichs dir erklären?“, fragte ich und Malfoy nickte.
    „... also kann man diese Formalisierung benutzen.
    Ich zeigte ihm die meiner Ansicht nach einfache Form auf.

    Malfoy nickte. Ich bezweifelte, dass er das wirklich verstanden hatte, doch ich hatte keine Lust, das alles noch einmal zu erklären, also beließ ich es dabei und ging zur nächsten Aufgabe.
    Gegeben: a4 - a2 = 3; ________ a5: a1 = 4;
    Gesucht: d, a1, a2, a3, a4, a5, a6
    d ist der Abstand zwischen den a's
    Ich löste auch diese Aufgabe binnen weniger Minuten und beschloss Malfoy einfach abschreiben zu lassen, da wir sonst wohl nie fertig werden würden.
    Wir waren die ersten und einzigen, die diese Stunde fertig wurden und hatten so auch keine Hausaufgaben.
    Und es stellte mich unheimlich zufrieden, dass Malfoy so auf mich angewiesen war, da er das alleine nicht hinbekam.
    „Weißt du Malfoy, man sollte einen Kurs nicht belegen, wenn man mit dem Fach überhaupt nichts anfangen kann. Sonst blamiert man sich nur das ganze Jahr über.“, meinte ich und lehnte mich auf meinem Stuhl zurück.
    Malfoy warf mir vernichtende Blicke zu und ich grinste zufrieden.
    Am Ende der Stunde gaben wir die Blätter ab und Vektor sah uns kritisch an.
    „Ich hoffe, Sie haben auch Ihren Teil dazu beigetragen, Mr. Malfoy.“
    „Natürlich“, meinte Malfoy kühl und ich sagte:
    „Im Grunde hat er sogar fast alles gemacht, Professor.“
    Malfoy und Vektor sahen mich erstaunt an und ich nickte.
    „Wenn das so ist, können Sie mir sicher dieses Problem bis nächste Stunde lösen. Ich bin zurzeit ziemlich beschäftigt und komme deshalb nicht dazu, Mr. Malfoy.“
    Vektor drückte dem entgeisterten Malfoy ein Blatt Pergament in die Hand und dieser sah mich finster an.
    Ich lächelte freundlich zurück und warf dann einen kurzen Blick auf die Aufgabe:

    1. s, t, u seien natürliche Zahlen. Weisen Sie nach!
    1.) s < t (s+u) < (t+u)
    2.) s < t <

    Die erste Aufgabe war schon einmal relativ einfach und die folgenden waren auch nicht viel schwerer.
    Doch Malfoy starrte entsetzt auf das Blatt ich konnte mir nur schwer ein Grinsen verkneifen.
    Glücklicherweise hatte sich die Stunde nicht so lange hingezogen wie erwartet und ich fand mich bald im Zaubertränke-Klassenzimmer wieder.
    Catherine kam kurz nach mir und ließ sich lächelnd auf den Platz neben mir fallen.
    „Hey, wie war Arithmantik?“
    „Nicht sehr spannend.“, erwiderte ich kurz.
    „Ach wirklich?“, meinte Catherine ironisch grinsend.
    Ich wollte gerade etwas erwidern, als Snape mit wehendem Umhang das Klassenzimmer betrat und vor sich vor dem Pult zur Klasse wandte.
    „Heute wird wieder jeder für sich alleine arbeiten, da Teamarbeit ja anscheinend nicht so effektiv ist, wie ich zuerst gedacht habe. Es könnte natürlich auch sein, dass es an Ihrer Arbeitsweise liegt und daran, dass Sie nicht einmal zu dritt fähig sind, so einen primitiven Trank zu brauen.“
    Snape war so schlecht gelaunt wie immer und sah Catherine und Haley argwöhnisch an, was wohl eine Anspielung auf letzte Woche sein sollte.
    Dann ließ er seinen Blick zu mir schweifen und warf mir abschätzige Blicke zu.
    Er war wohl immer noch sauer, weil ich vor ein paar Monaten seinen Kessel in die Luft gesprengt hatte.
    Man, war der nachtragend!
    „Schlagen Sie Ihre Bücher auf Seite 69 auf und lesen Sie das Kapitel über den Sodas-Trank.
    Brauen, oder sollte ich lieber sagen, versuchen Sie ihn anschließend zu brauen. Ich werde mir die Resultate am Ende der Stunde ansehen und derjenige, der sein Gebräu am meisten verunstaltet hat, kann sich auf eine Woche Kesselschruppen freuen.“
    Ich schlug mürrisch mein Buch auf und las mir dann das Kapitel über diesen Trank durch.
    Anschließend holte ich mir das ganze Kräuterzeugs, das ich benötigte und machte Feuer unter meinem Kessel.
    Dann fing ich an, den Trank zu brauen und nach einer Zeit war ich fertig, jedoch sah mein grüner Trank nicht so aus, wie der gelbe, der im Buch abgebildet war.
    Ich überflog ratlos noch einmal die Anleitung; ich hatte alles befolgt.
    Moment, mir fiel auf, dass ich ein Bündel Kräuter vergessen hatte. Ich warf sie in den Kessel und betrachtete zufrieden, wie sich der Trank gelb färbte.
    „Geht doch“; meinte ich und sah zu Catherine, die leider nicht so erfolgreich war.
    Sie blickte von ihrem Buch zu ihrem roten Trank und dann zu mir.
    Ich beschloss ihr zu helfen und fragte sie, was sie bis jetzt alles rein geworfen hatte.
    „Na das, was da drin steht“, meinte meine Freundin gereizt und deutete auf ihr Buch.
    Ich betrachtete den Trank, der inzwischen angefangen hatte zu verklumpen, so dass nun laute kleine feste Stückchen auf seiner Oberfläche trieben.
    Ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung, wie man das wieder hinbekam.
    „Ich fürchte ich kann dir auch nicht weiterhelfen“, sagte ich zu Catherine, die mich betrübt ansah.
    „Am besten fang ich noch einmal an“, seufzte sie.
    „Das geht nicht“, meinte Tracey, die gleich hinter uns saß.
    „Es sind keine Bündel mehr von den Kräutern da“, meinte sie bestürzt.
    Catherine seufzte und mahlte ein paar Pflanzenkerne und als sie sie gerade in den Trank schütten wollte, stand plötzlich Malfoy an unserem Tisch und sah sie bestürzt an.
    „Die würde ich da nicht rein tun.“, meinte er.
    „Was willst du denn hier?“, sagte Catherine und sah ihn finster an.
    „Na ja, ich bin schon seit einer halben Stunde mit meinem Trank fertig und als ich mich gerade da hinten auf meinem Platz langweilte, hab ich euch mal ein bisschen zugesehen und mich dazu entschlossen, ein bisschen auszuhelfen.“, erklärte er und ich sah ihn misstrauisch an.
    „Hilfsbereitschaft ist doch sonst nicht deine Stärke“, meinte Catherine und Malfoy zuckte mit den Schultern.
    „Reine Selbsterhaltung. Du bringst es noch fertig, das ganze Schloss in die Luft zu sprengen.“, grinste er und erntete finstere Blicke seitens Catherine.
    „Zieh Leine, Malfoy“, meinte ich, doch er stieß mich beiseite und machte sich an Catherines Trank zu schaffen.
    „Du musst das rein tun, dann umrühren und anschließend kannst du die Nüsse dazugeben und dann das Sonatus.“
    „Ich denke, wir schaffen das auch ohne dich“, meinte ich, doch Malfoy sah mich nur kritisch an und zog eine Augenbraue nach oben.
    „Das wage ich zu bezweifeln“, war alles, was er dazu zu sagen hatte und ich warf ihm mürrische Blicke zu.
    „Wenn du denkst, dass ich dir so bei Arithmantik helfe, liegst du aber falsch“, murrte ich, doch Malfoy schüttelte den Kopf.
    Catherine sah mich fragend an und ich sagte ihr, dass ich es ihr später erklären würde.
    „Das steht aber nicht im Buch.“, sagte Catherine, als Malfoy eine rote Substanz hinzugeben wollte.
    Er seufzte und sah uns leicht genervt an.
    „Ich weiß schon, was ich tue.“
    „Ich habe auch die Anweisungen im Buch befolgt und mein Trank ist was geworden“, sagte ich und Malfoy warf einen Blick in meinen Kessel.
    „Ja, aber nur weil du aus Versehen das Honutus-Kraut rein geworfen hast. Dieses Kraut ist eine Art Wunderkraut und hat in diesem speziellen Fall deine ganzen anderen Fehler rückgängig gemacht.“
    Ich warf einen Blick ins Buch und tatsächlich – das Kraut, das dort abgebildet war, sah wirklich anders aus.
    Malfoy grinste überheblich und ich verfluchte ihn innerlich.
    Ich starrte ihn finster an und er wandte sich wieder Catherines Trank zu.
    „Muss jetzt nicht das gelbe Zeug rein?“, meinte sie und Malfoy lächelte sie an.
    „Der Omutas-Sirup, richtig.“, sagte er und Catherine verdrehte die Augen.
    Malfoy grinste und rührte ein paar Mal um, und war dann schließlich fertig.
    Er trat ein paar Schritte zurück und betrachtete dann zufrieden und überheblich grinsend den Trank.
    „Danke“, presste Catherine hervor und Malfoy lächelte sie freundlich an.
    „Immer wieder gerne“, meinte er und ich hätte ihn am liebsten auf der Stelle in seinem dämlichen Gebräu ertränkt.
    „Bis heute Abend“, grinste Malfoy und setzte sich dann wieder auf seien Platz.
    Ich schickte ihm noch giftige Blicke hinterher und wandte mich dann Catherine zu, die kritisch in ihren Kessel sah.
    „Scheint in Ordnung zu sein“, meinte sie und auch ich musste zugeben, dass dieser Trank exakt so aussah, wie der im Buch.

    „Die Stunde ist in 10 Minuten aus. Sie sollten jetzt alle fertig sein.“, meinte Snape auch schon und musterte uns alle abwertend.
    Er machte seinen üblichen Rundgang und blieb dann vor unserem Tisch stehen.
    „Mister Gildert, wie ich sehe haben Sie ausnahmsweise einmal nicht versagt.
    Ihr Trank scheint ebenfalls in bester Ordnung zu sein, Miss Kensick. Jedoch ist es mir Mr. Malfoys kleiner Spaziergang während der Stunde nicht entgangen! 20 Punkte Abzug für Ravenclaw.“
    Snape grinste uns gehässig an und ich starrte finster zurück.
    Er ging zum nächsten Tisch und war schließlich bei Malfoy angelangt.
    „Bravo! Ein exzellenter Trank, was anderes hätte ich von Ihnen auch gar nicht erwartet. 10 Punkte für Slytherin.“
    Ich sah grimmig zu Malfoy, der übers ganze Gesicht grinste und verließ dann genervt mit den anderen das Klassenzimmer.
    Wieso hatte ich eigentlich so viele Kurse mit diesem egozentrischen Idioten zusammen!
    Glücklicherweise waren bald die ersten Ferien und da hatte ich dann zwei ganze Wochen Zeit mich von diesem Ekelpaket zu erholen.

    Schließlich war es Zeit zum Mittagessen und ich machte mich auf den Weg zur großen Halle, wo sich schon wieder ein Haufen Schüler vor der Regelwand versammelt hatte.
    Ich gesellte mich zu ihnen, um zu sehen, was es denn diesmal für eine lächerliche neue Regel gab, als ich plötzlich einen Aufschrei hinter mir hörte.
    Ich drehte mich um und sah Oliver Wood, der fast kreidebleich war und entsetzt auf die neuen Tafeln schaute.
    „Nein! Das... das kann sie doch nicht machen!“, murmelte er.
    „Professor McGonagall!“, rief er und eilte zu McGonagall, die gerade um die Ecke kam.
    „Das können Sie doch nicht machen!“, rief er und McGonagall sah ihn nur kühl an.
    „Meine Entscheidung war das bestimmt nicht und ich kann leider nichts dagegen tun.“
    „Aber Professor! Das geht doch nicht!“, meinte Wood bestürzt und McGonagall sah ihn mitfühlend an.
    „Mister Wood, ich weiß wie viel Ihnen dieser Sport bedeutet, aber ich fürchte ich kann nichts machen. Nehmen Sie es nicht so schwer, Sie werden drüber wegkommen.“, meinte sie und ließ ihn dann einfach stehen.
    „Was wissen Sie denn schon?“, fauchte Wood und eilte vor sich hin fluchend und mit betrübten Gesichtsausdruck den Gang runter.
    „Kommst du nicht zum Essen?“, rief ihm noch jemand hinterher.
    „Mir ist der Appetit vergangen“, meinte Wood bitter und war auch schon mit hängenden Schultern um die nächste Ecke verschwunden.
    Ich blickte ihm verwirrt nach und las dann die neuen Regeln:

    Per Anordnung der Großinquisitorin von Hogwarts
    Alle Schülerorganisationen, Gesellschaften, Mannschaften, Gruppen und Klubs sind mit sofortiger Wirkung aufgelöst.
    Eine Organisation, Gesellschaft, Mannschaft, Gruppe oder ein Klub wird hiermit definiert als regelmäßige Zusammenkunft von drei oder mehr Schülern und Schülerinnen.
    Die Genehmigung für eine Neugründung kann bei der Großinquisitorin eingeholt werden. (Professor Umbridge)
    Allen Schülerorganisationen, Gesellschaften, Mannschaften, Gruppen oder Klubs ist es verboten, ohne Wissen und Genehmigung der Großinquisitorin tätig zu sein.
    Sämtliche Schüler und Schülerinnen, von denen festgestellt wird, dass sie eine von der Großinquisitorin nicht genehmigte Organisation, Gesellschaft, Mannschaft, Gruppe oder Klub gegründet haben oder einer solchen Vereinigung angehören, werden von der Schule verwiesen.
    Obige Anordnung entspricht dem Ausbildungserlass Nummer vierundzwanzig.
    Unterzeichnet:
    Dolores Jane Umbridge, Großinquisitorin

    Jetzt wurde mir so einiges klar und ich ging wütend in die große Halle.
    Das Quidditchtraining würde dann heute Abend wohl nicht stattfinden, dachte ich und setzte mich auf meine Platz am Ravenclaw-Tisch.
    „Ich nehme an, du hast die neuen Regeln schon gesehen“, meinte Tracey betrübt und ich nickte.
    „Hast du Wood gesehen? Der wäre beinahe zusammengeklappt, als er das gelesen hat.“
    „Kann ich mir vorstellen“, meinte Tracey und ich lachte.

    Nach dem Essen saß ich die restlichen Stunden für heute ab und ging dann in die Eulerei, um einen Brief nach Hause zu schicken und machte mich dann auf den Weg zum Gemeinschaftsraum, wo ich meine Hausaufgaben erledigte.
    Catherine verabschiedete sich bald, um Malfoy Nachhilfe zu geben und ich schrieb meinen Geschichtsaufsatz fertig und dachte dabei amüsiert an Malfoy und wie er vor seinen Aufgaben saß und keinen blassen Schimmer hatte was er überhaupt tun sollte.


Kommentare (12)

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Miriam Malfoy ❤️ ( von: Miriam Malfoy ❤️)
vor 217 Tagen
Richtig schöne Geschichte (Sry aber da hängt jetzt gleich der Nerd raus) abgesehen von ein oder zwei Rechtschreibfehler alles top:-)
Jojo (98044)
vor 355 Tagen
@emy 2.0 das ist eine Fanfiction!
LilyPotter (28646)
vor 527 Tagen
Die Geschichte ist toll, aber ich würde
nicht fast nur in Harry's Sicht schreiben.
Lg LilyPotter
ginnyharry007 (83036)
vor 544 Tagen
Ist die Zeugin bei Harrys Anhörung nicht eine Squib?? Muggel können Dementoren doch gar nicht sehen
emy 2.0 (68191)
vor 612 Tagen
An Bella lestrange: Sarah ist glaube ich eine fiktive Person die Nicht in den HP-Bänden/Filmen vorkommt, sondern von @potterprodg ausgedacht wurde.
emy 2.0 (68191)
vor 612 Tagen
Ähm ja an sich ist die Story wirklich gut, doch eine Frage habe ich an dich. Wie kann Cedric im 5.Jahr Schülersprecher sein, wenn er doch im 4.Jahr auf dem Friedhof getötet wurde???? Bitte um eine Antwort
Ansonsten ist dir dein FF gut gelungen
Carina Malfoy (82755)
vor 615 Tagen
Schreib bitte weiter.
Bella Lestrange (13869)
vor 825 Tagen
Wer ist Sarah? So eine ist mir noch nie aufgefallen.
Loana (42077)
vor 860 Tagen
Cool geschrieben, würde mir wünschen ohne den Englischen Text sonst mach weiter so 😇😁😀😀😀😀😀😊
Angel &#128519; (54442)
vor 861 Tagen
Haammmer!!! Nur blöd für Leute die es nicht verstehen 😉!
Do You understand?
Lg Angel 👼
Sili (41624)
vor 1005 Tagen
Muss das auf Englisch sein!
Das ist doch blöd
Grace Belle Goodrich (27335)
vor 1313 Tagen
Einfach der HAMMER!!!!!!!!!!!