Woher, wohin 17

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1 Kapitel - 3.773 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-01 - Entwickelt am: - 1.409 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Kommentare sind wie immer gern willkommen! Schreibt mir doch eine kurze Kritik, dann weiß ich, ob ihr überhaupt neue Geschichten lesen wollt oder nicht!


Neue Freunde sind natürlich ebenfalls sehr willkommen!

    1
    „Spucks aus! “, sagte Ron und Hagrid gab sich geschlagen.
    „Auftrag für Dumbledore“, seufzte er.
    „Er hat mich zu den Riesen geschickt, um sie für unsere Seite zu gewinnen, wenn es zum Kampf kommt.“, erzählte er und Hermine sah ihn mit großen Augen an.
    „Und?“, meinte sie.
    „Na ja, sie meinten sie stehen auf keiner Seite, hegen jedoch keinerlei Sympathie für den dunklen Lord und seine Gefolgschaft. Ich denke wenn es wirklich drauf ankommt, halten sie zu uns.“
    „Das ist doch mal eine gute Nachricht.“, meinte Hermine und lächelte Hagrid an.
    „Sagt es aber ja nicht weiter.“, meinte dieser und wir nickten eilig.
    „Keine Sorge, wir halten dicht.“, sagte Ron und Hagrid sah uns dankbar an.

    Wir saßen eine Weile schweigend da, da Hagrid nicht mehr verraten wollte, und plötzlich wurde die Stille vom Pfeifen des Teekessels unterbrochen und Hagrid stand auf, um die Kanne vom Ofen zu holen.
    Er stellte Tassen auf den Tisch und schenkte dann ein, wobei er allerdings die Hälfte verschüttete.
    Ich sah ihn dankbar an und nahm dann einen Schluck Tee und verbrannte mir gleich die Zunge, da er noch so heiß war.
    „Gut?“, fragte Hagrid und ich nickte schnell.
    Das ähnelte zwar mehr heißem Wasser als Tee, aber ich wollte meinen Freund ja nicht kränken.
    „Und Harry, ich habe gehört du hast Probleme mit Dumbledore?“
    Hagrid sah mich fragend an.
    „Ja, aber ich habe vorhin alles mit ihm geklärt.“, sagte ich.
    „Gut, das ist gut. Du bist nicht allein, das weißt du doch, oder Junge?“
    „Klar“, meinte ich und Hagrid lächelte mich freundlich an.
    Ich wusste zwar, dass meine Freunde immer hinter mir standen, jedoch wusste ich dass ich am Ende allein sein würde.
    Ich seufzte und verwarf diese Gedanken und dachte lieber an meine Freundin, mit der ich hoffentlich den heutigen Abend verbringen würde.
    Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile mit Hagrid und schließlich musste ich wieder gehen, da ich auf jeden Fall pünktlich zum Quidditchtraining kommen wollte.
    „Ich denke, wir sollten dann mal wieder gehen.“, sagte ich und stand auf.
    Hagrid nickte und ich stand auf.
    „Wir kommen sicher mal wieder vorbei.“, sagte Ron und stopfte sich noch schnell einen von den Keksen, die Hagrid uns angeboten hatte, in den Mund.
    „Ja und wir sehen uns ja eh nächste Woche im Unterricht. Ich habe mir gedacht, wir könnten uns den Mantikor näher ansehen. Ich habe erst letzte Woche einen gekauft.“, sagte Hagrid und erntete dafür entsetzte Blicke von Hermine.
    „Hagrid! Das kannst du doch nicht tun!“, rief sie und Hagrid zuckte zusammen.
    „Ich habe Jackie natürlich in einen Käfig gesperrt und da bleibt er auch.“, sagte Hagrid und Ron und ich warfen Hermine fragende Blicke zu.
    „Ein Mantikor ist ein schizophrenes Mischwesen mit einem riesigen menschlichen Kopf, dem Körper eines wilden Löwen und einem Skorpionschwanz, aus dem ein tödlicher Stachel ragt. An der Haut dieses hochgefährlichen Biestes prallen fast alle Zauber und Flüche ab und es pflegt vor sich hin zu summen, während es seine menschliche Beute genießt.“, erklärte sie.
    „M-menschliche Beute? Bist du wahnsinnig, Hagrid? Du kannst doch so etwas nicht mit in den Unterricht nehmen!“, rief er aufgebracht und seine Augen waren vor Angst geweitet.
    „Was glaubst du, was Umbridge dazu sagt, Hagrid? Du musst dieses Vieh so schnell wie möglich wieder los werden!“, warf ich ein und Hagrid sah mich traurig an.
    „Aber ich kann den armen Jackie doch nicht einfach aussetzen.“, meinte er und seine Augen füllten sich mit Tränen.
    „Um Himmels Willen, nein!“, rief Hermine und Hagrid zuckte zusammen.
    „Wieso gibst du ihn nicht einfach wieder zurück?“, meinte Ron und Hagrid nickte.
    „Wo hast du den überhaupt her? Die sind doch ziemlich selten.“, wollte Hermine wissen und Hagrid starrte auf seine Füße.
    „Hagrid!“
    „Na ja, aus der Nokturngasse.“, meinte er kleinlaut und Hermine seufzte.
    „Ich verlasse mich darauf, dass du diese Bestie wieder dorthin zurückbringst.“, meinte sie und sah Hagrid scharf an.

    Wir verabschiedeten und von ihm und machten uns auf den Weg zurück zum Schloss.
    Ich wollte noch kurz zur Bibliothek und Ron begleitete mich, da er ebenfalls noch ein Buch brauchte.
    „Was hast du jetzt eigentlich wirklich mit deinen Brüdern getrieben?“, fragte ich schließlich und Ron grinste mich verschmitzt an.
    „Na ja, sie haben ein paar Tests durchgeführt.“, meinte er.
    „Und du musstest die Erstklässler festhalten, damit sie nicht weglaufen?“, sagte ich grinsend.
    „Ich durfte Schmiere stehen.“, meinte Ron düster.
    „Aber sag ja Hermine nichts davon. Sonst geht dieses >wir sind Vertrauensschüler Gequatsche< wieder los.“
    „Keine Sorge, ich hab nämlich auch keine Lust auf noch so einen Streit.“, meinte ich.
    Wir betraten die Bibliothek und ich erblickte Sarah, die gerade ein paar Bücher zurückbrachte.
    Ich ging zu ihr und küsste sie zur Begrüßung.
    „Hey, was machst du denn noch hier?“, meinte sie und sah mich überrascht an.
    „Na ja ich muss noch ein paar Sachen ausleihen. Wieso, wie spät ist es denn?“, wollte ich wissen.
    „Ich weiß nicht genau, aber ich habe Wood vor ein paar Minuten in Quidditchmontur nach draußen gehen sehen.“, sagte sie.
    Oh nein! Er würde mir den Kopf abreißen, wenn ich zu spät kommen würde.
    „Ich muss los, bis nachher!“, sagte ich noch und raste dann zum Gemeinschaftsraum.
    Ich sprang durch das Portraitloch, eilte die Treppe hoch und zog dann schnell meine Quidditchsachen an. Dann nahm ich drei Stufen auf einmal wieder nach unten und rannte runter zum Quidditchfeld, wo die anderen schon auf mich warteten.
    Ich blieb stehen und stütze mich keuchend an Fred und Wood sah mich finster an.
    „Es tut mir Leid“, stieß ich hervor und sah Wood vorsichtig an.
    „Du hast Glück Potter. Auf den Schlag genau fünf.“, meinte er kühl.
    Ich atmete erleichtert auf und Fred grinste mich an.

    „Da wir ja jetzt alle vollständig sind, können wir ja mit dem Training beginnen. Ich habe die letzte Woche einen neuen Spielzug ausgearbeitet, den ich euch heute beibringen möchte.
    Also...“
    Wood erklärte uns ausführlich und mehrmals seinen brillanten neuen Spielzug und schließlich begab sich jeder auf seine Position, damit er sehen konnte, ob er sich in der Praxis ebenfalls als gut erwies.
    Wir spielten ihn mehrmals hintereinander und Wood war sehr zufrieden und wies uns an die neu erlernte Taktik auf jeden Fall im nächsten Spiel ein zu setzten.
    Wir versprachen es und nach einer halben Stunde war das Training dann schließlich aus.
    „Ich teile euch dann die nächsten Tage mit, wann das nächste Training sein wird.“, sagte Wood und wir verabschiedeten uns.
    Ich ging mit Fred und George rauf zum Schloss und ließ mich erschöpft in mein Bett fallen.

    Schließlich machte ich mich auf den Weg zur großen Halle, da das Abendessen wahrscheinlich schon auf mich wartete und ich riesigen Hunger hatte.
    Ich setzte mich auf meinen Platz, die anderen waren alle schon da.
    „Und wie war das Training?“, wollte Ron wissen und ich erzählte ihm von Woods neuer Strategie.
    „Na dann sollten wir ja das nächste Spiel gewinnen.“, sagte er schließlich mit vollem Mund.
    Ich nickte und erblickte Wood, der gerade aufstand und McGonagall, die gerade die Halle verließ, hinterher eilte.
    „Und wie wars bei Hagrid?“, erkundigte sich Sarah und ich erzählte ihr von seinem Auftrag.
    „Hoffentlich bekommt Umbridge nichts davon mit.“, meinte sie und sah besorgt zum Lehrertisch.
    „Ich denke, das wird Dumbledore schon zu verhindern wissen.“, meinte ich und sie nickte.

    Nach ein paar Minuten beschlossen Ron, Hermine, Sarah und ich in den Gemeinschaftsraum zu gehen, da wir ja noch Hausaufgaben zu erledigen hatten und außerdem wollte ich den Rest des Abends eh mit Sarah allein verbringen.
    Ich verließ mit meinen Freunden die große Halle und blieb draußen abrupt stehen.
    „Was soll das denn?“, meinte ich und sah entsetzt in Richtung Wand.
    Sarah folgte meinen Blick und schüttelte den Kopf.
    Filch war gerade dabei fünf neue Tafeln auf zu hängen.
    „Wenn das so weitergeht, ist da bald kein Platz mehr.“, meinte Ron und ich nickte düster.
    „Das Zaubern auf den Gängen ist strikt verboten.“, las Sarah vor.
    „Wir müssen etwas dagegen tun!“, meinte Hermine aufgebracht.
    „Was denn? Nicht einmal Dumbledore tut etwas.“, sagte ich finster.
    „Ja, weil er aufpassen muss, dass sie ihn nicht rausschmeißen.“, meinte meine Freundin und ich starrte sie finster an.
    „Wir lernen nur noch theoretischen Stoff und selbst in unserer Freizeit dürfen wir nicht zaubern! Wie sollen wir uns denn dann verteidigen, wenn es so weit ist!“, meinte Hermine verzagt und wir machten uns auf den Weg zum Gemeinschaftsraum.
    „Wir sind völlig schutzlos.“, stimmte Ron ihr zu.
    „Das Ministerium hat wohl Angst, wir könnten uns gegen es stellen.“, meinte Hermine.
    „Deshalb wollen sie nicht, dass wir die Zauber praktisch anwenden.“
    Ich seufzte und wir bogen in den Gang ein, der zum Gryffindorturm führte.
    „Dann müssen wir eben was dagegen tun. Wie wäre es, wenn wir eine Art Gruppe gründen.“, meinte Hermine und Ron sah sie fragend an.
    „Eine Gruppe?“
    „Ja, das ist eine gute Idee, Hermine. Wir könnten uns mit anderen Schülern zusammen tun...“, meinte meine Freundin und Hermine lächelte sie an.
    „... und Harry leitet das ganze.“, führte Hermine ihren Gedanken zu Ende und ich musterte die beiden irritiert.
    „Was?“
    „Na ja wir gründen eine Gruppe und du bist der Leiter und bringst den anderen bei, wie man sich verteidigt.“, meinte meine Freundin und strahlte mich an.
    „Aber wieso ich? Die wollen doch alle nichts von mir wissen!“, sagte ich genervt.
    „Ach Quatsch. Es gibt viele, die dich unterstützen und außerdem müssen wir etwas dagegen tun und du bist der einzige, der das leiten kann. Also reiß dich zusammen“, meinte Sarah und sah mich erwartungsvoll an.
    „Also gut“, seufzte ich.
    Wir betraten den Gemeinschaftsraum und ich ließ mich auf die Couch fallen.
    Sarah setzte sich neben mich und ich legte meinen Arm um sie und sie lächelte mich an.

    „Dumbledores Armee“, meinte Hermine plötzlich und ich sah sie verwirrt an.
    „Der Name für die Gruppe.“, erklärte sie.
    „Was hat denn Dumbledore damit zu tun?“
    Ron sah sie fragend an und Hermine seufzte genervt.
    „Dumbledore ist gegen du-weißt-schon-wem und auf Fudge ist er auch nicht gut zu sprechen.“, meinte Hermine und Ron nickte.
    „Na ja, wieso nicht?“, sagte Sarah und ich nickte.
    „Gut, dann müssen wir uns nur noch morgen alle treffen. Wir sagen es am besten den Gryffindors und einigen Ravenclaws.“, meinte Hermine.
    „Und was ist mit Hufflepuff?“, wollte Ron wissen.
    „Na ja, da gibt es bestimmt auch ein paar.“, meinte Sarah, klang dabei aber nicht sehr begeistert.
    „Wir müssen nur aufpassen, dass Umbridge davon nichts mitbekommt.“, sagte ich und die anderen stimmten mir zu.
    „Ich sag Catherine Bescheid, die kann dann die anderen aus Ravenclaw informieren.“, meinte Sarah.
    „Am besten treffen wir uns morgen, da müssten alle Zeit haben. Morgen Abend in den drei Besen.“, sagte Hermine.
    „Ne, das ist viel zu voll. Wie wärs mit dem Eberkopf? Da ist nicht so viel los und die Slytherins sollten am besten nichts davon mitbekommen.“, meinte Sarah.
    „Ich hab gehört, dass sich einige schon in Umbridges Liste eingetragen haben.“, sagte Ron.
    „Das Inquisitionskommando?“
    Ron nickte.
    „Unter anderem auch Malfoy.“, sagte er.
    „Wenn er nichts anderes zu tun hat.“, meinte Sarah.
    „Das war doch klar. Der will doch nur wieder ne Sonderstellung.“, sagte ich.
    Ich konnte Malfoy so schon nicht ausstehen, aber wenn er mir jetzt auch noch hinterher spionierte, und vor allem für Umbridge, hatte ich echt ein Problem.
    Vor allem wenn wir das mit Dumbledores Armee wirklich durchziehen würden.


    Am nächsten Tag trafen trafen wir uns um fünf im Eberkopf.
    „Es werden ein paar Leute sein.“, meinte Hermine und ich nickte, doch als wir das Wirtshaus betraten, blieb ich erschrocken stehen.
    Fast alle Gryffindors waren anwesend und von den Ravenclaws dürfte es auch die Hälfte gewesen sein.
    Hufflepuffs waren nur wenige da und von den Slytherins glücklicherweise keiner.

    „Ein paar Leute?“ sagte ich mit belegter Stimme zu Hermine.
    „Ja, nun, die Idee schien ziemlichen Anklang zu finden“ sagte Hermine zufrieden.
    „Ron, würdest du noch ein paar Stühle holen? „
    Der Wirt, der gerade ein Glas mit einem schmutzigen Lumpen ausgewischt hatte, der aussah, als wäre er nie gewaschen worden, war erstarrt. Womöglich hatte er seinen Pub noch nie so voll erlebt. „Hi“, sagte Fred, der als Erster den Tresen erreichte und rasch seine Kameraden zählte, „könnten wir ….zweiundfünfzig Butterbier haben, bitte?“
    Der Wirt sah ihn einen Moment finster an, dann warf er seinen Lumpen verärgert beiseite, als wäre er bei etwas sehr Wichtigem unterbrochen worden, und fing an, staubige Butterbierflaschen unter der Theke hervorzuholen.
    „Prost“, sagte Fred und verteilte die Flaschen. „Und rückt alle das Geld raus, dafür hab ich nicht genug....“
    Ich sah benommen zu, wie die Schüler Fred die Biere abnahm und in den Taschen nach Münzen kramte. Ich konnte mir nicht vorstellen, aus welchem Grund all diese Leute hier aufgetaucht waren, bis mir der fürchterliche Gedanke kam, dass sie womöglich eine Art Rede erwarteten. Ich wandte mich wütend an Hermine.
    „Was hast du den Leuten erzählt?“ fragte ich mit gedämpfter Stimme. „Was erwarten die?“
    „Ich hab dir doch gesagt, sie wollen einfach nur hören, was du zu sagen hast“, sagte Hermine beschwichtigend. Doch ich sah sie weiterhin so wütend an, dass sie rasch hinzufügte:“Du brauchst jetzt noch gar nichts zu tun, ich rede zuerst mit ihnen.“
    Als sich jeder einen Stuhl besorgt hatte, erstarb das Stimmengewirr. Alle Augen waren auf mich gerichtet.
    „Ähm“, sagte Hermine und ihre Stimme klang vor Nervosität ein bisschen höher als sonst. Die Gruppe wandte sich nun ihr zu, auch wenn manche Augenpaare immer wieder zu mir huschten.
    „Nun, ihr wisst warum ihr hier seid.Also Harry hier hatte die Idee, besser gesagt ich, dass es gut wäre, wenn Leute, die Verteidigung gegen die dunklen Künste lernen möchten- und ich meine wirklich lernen, versteht ihr nicht den Stuss, den Umbridge mit uns macht- weil das niemand Verteidigung gegen die dunklen Künste nennen kann. Also ich dachte es wäre gut, wenn wir die Dinge selbst in die Hand nehmen würden. Und damit meine ich lernen, wie wir uns richtig verteidigen können. Nicht nur in der Theorie, sondern indem wir tatsächlich zaubern-“
    „Du willst doch auch deine ZAG-Prüfungen in Verteidigung gegen die dunklen Künste bestehen, wette ich?“ sagte Michael Ecke.
    „Natürlich will ich das“, erwiderte Hermine prompt. „Aber ich will noch mehr, nämlich richtig ausgebildet sein in Verteidigung, weil.... weil...“, sie holte tief Luft und schloss:“ Weil Lord Voldemort zurück ist.“
    Alle warfen mir erwartungsvolle Blicke zu, doch ich hatte eigentlich nichts zu sagen, und griff nach Sarahs Hand.
    „Nun, das ist jedenfalls der Plan“, sagte Hermine. „Wenn ihr mitmachen wollt, müssen wir entscheiden, wie wir-“
    „Wo ist der Beweis, dass Du-weißt-schon-wer zurück ist?“ sagte der blonde Hufflepuff-Spieler in angriffslustigem Ton.
    „Nun, Dumbledore glaubt es-“ setzte Hermine an.
    „Du meinst, Dumbledore glaubt ihm“, erwiderte der blonde Junge und nickte in meine Richtung.
    „Wer bist du eigentlich?“, sagte Ron ziemlich grob.
    „Zacharias Smith“, sagte der Junge,“und ich glaube wir haben das Recht zu erfahren, weshalb er behauptet, du-weißt-schon-wer sei zurück.“
    „Sieh mal“griff Hermine flugs ein „darum sollte es bei diesem Treffen eigentlich überhaupt nicht gehen“.
    „Stimmt es, dass du einen gestaltlichen Patronus zustande bringst?“, fragte ein Mädchen mit einem rückenlangen Zopf.
    „Ja“, sagte ich abweisend,
    „Ist ja irre Harry“ sagte Lee, offenbar tief beeindruckt.
    „Im ersten Schuljahr hat er den Stein der Meisen, äh Weisen gerettet“, sagte Neville.
    Hannah Abbott machte Augen, rund wie Galleonen.
    Ein beeindrucktes zustimmendes Murmeln ging um den Tisch.
    Ich versuchte eine Miene auf zu setzten, die nicht allzu selbstzufrieden wirkte.
    „Hört mal.“, begann ich und schlagartig verstummten alle, „ ich … ich möchte nicht so klingen, als versuchte ich bescheiden zu sein oder so, aber... ich hatte bei alldem eine Menge Hilfe...“
    „Willst uns etwa nichts von diesen Sachen beibringen?“, sagte Zacharias Smith.
    „Wie wärs“, warf Sarah laut ein, bevor ich antworten konnte, „wenn du endlich mal die Klappe hältst?“
    Zacharias warf ihr böse Blicke zu und meinte dann:
    „Na ja, wir sind alle hier, damit wir was von ihm lernen und jetzt erzählt er uns, dass er im Grunde nichts davon kann.“, sagte er.
    „Das hat er nicht gesagt.“, fauchte Sarah.
    „Die Frage ist doch, sind wir uns einig, dass wir bei Harry Unterricht nehmen?“, meinte Hermine, die einen größeren Streit verhindern wollte.
    Es gab allgemein zustimmendes Murmeln.
    Zarachias verschränkte die Arme und sagte nichts mehr.
    „Gut“, sagte Hermine sichtlich erleichtert, dass wenigstens ein Punkt erledigt war.
    „Nun, dann ist die nächste Frage, wie oft wir uns treffen.“, fuhr sie fort.
    „Ehrlich gesagt, weniger als einmal die Woche hat wohl keinen Sinn.“
    „Wart mal“, sagte Wood, „wir müssen aufpassen, dass wir unserem Quidditch -Training nicht in die Quere kommen.“
    „Ja“, sagte John, „unserem auch nicht.“
    „Ich bin sicher, wir finden einen Abend, an dem alle können“, sagte Hermine ein wenig ungeduldig.
    „aber versteht ihr, das ist ziemlich wichtig, immerhin geht es darum, dass wir uns gegen Voldemorts Todesser zu verteidigen lernen -“
    „Gut gesagt“, rief Ernie Macmillan.
    „Ich persönlich halte das für äußerst wichtig, vielleicht noch wichtiger als alles andere, was wir dieses Jahr tun, einschließlich der ZAG-Prüfungen!“
    Er blickte herausfordernd in die Runde, als erwartete er, dass manche Leute „Sicher nicht!“ schreien würden.
    Als niemand das Wort ergriff, fuhr er fort:
    „Ich persönlich begreife einfach nicht, warum uns das Ministerium in dieser schwierigen Zeit eine so unbrauchbare Lehrerin vorsetzt. Offensichtlich wollen sie nicht wahrhaben, dass Ihr-wisst-schon wer zurück ist, aber uns eine Lehrerin zu schicken, die uns im Ernst daran hindern will, defensive Zauber ein zu setzen“
    „Wir glauben der Grund, warum Umbridge nicht will, dass wir in Verteidigung gegen die dunklen Künste ausgebildet werden ist der, dass sie irgendeine Wahnidee hat, dass Dumbledore seine Schüler zu einer Art Privatarmee aufstellen könnte. Sie denkt, er würde uns gegen das Ministerium ins Feld führen.“
    Diese Erklärung schien fast alle zu verblüffen, alle außer Luna Lovegood, die nun die Stimme erhob: „Ja, das passt zusammen.“
    „Nun einmal die Woche klingt gut.“, sagte Lee Jordan.
    „So lange-“, begann Wood.
    „Ja solange das mit Quidditch klar geht.“, sagte Hermine in angespanntem Ton.
    „Nun, gut, wir werden versuchen was zu finden.“, sagte Hermine.
    „Sobald wir ein Datum und einen Ort für das erste Treffen haben, lassen wir einen Nachricht an alle rum gehen.“
    Sie stöberte in ihrer Tasche und holte Pergament und Federn heraus, dann zögerte sie und meinte schließlich:
    „Ich- ich denke, ihr solltet alle eure Namen aufschreiben, damit wir wissen, wer da war. Und ich denke auch, wir sollten uns einig sein, dass wir nicht groß rumposaunen, was wir tun. Wenn ihr also unterschreibt, erklärt ihr euch einverstanden, weder Umbridge noch sonst jemanden zu sagen, was wir vorhaben.“

    Fred streckte die Hand nach dem Pergament aus und unterschrieb gut gelaunt, aber mir fiel sogleich auf, dass einige Leute nun, da sie ihre Namen in die Liste eintragen sollten, gar nicht glücklich aussahen.
    „Ähm...“, sagte Zacharias langsam und rührte das Pergament nicht an, das Catherine ihm hinhielt.
    „Nun... sicher erzählt mir Ernie, wann das Treffen ist.“
    Doch auch Ernie widerstrebte es offensichtlich, zu unterschreiben.
    Hermine sah ihn mit hochgezogenen Brauen an.
    „Nun ja, Wenn jemand diese Liste findet...“
    „Wir sorgen schon dafür, dass sie niemand finden und vor allem nicht Umbridge.“, versicherte Sarah ihm.

    Nach Ernie erhob niemand mehr Einwände.
    Als der letzte - Zacharias- unterschrieben hatte, nahm Hermine das Pergament wieder an sich und steckte es behutsam in ihre Tasche.
    „Nun, es wird langsam Zeit.“, sagte Fred munter und stand auf.
    „George, Lee und ich müssen noch Waren heikler Natur erwerben, wir sehen uns dann später.“
    Auch die anderen erhoben sich und gingen zu zweit oder dritt hinaus.
    Nun, ich glaube, das ist ziemlich gut gelaufen.“, sagte Hermine zufrieden, als wir kurze Zeit später aus dem Eberkopf in die Dämmerung hinaustraten.


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Jojo ( 98044 )
Abgeschickt vor 112 Tagen
@emy 2.0 das ist eine Fanfiction!
LilyPotter ( 28646 )
Abgeschickt vor 284 Tagen
Die Geschichte ist toll, aber ich würde
nicht fast nur in Harry's Sicht schreiben.
Lg LilyPotter
ginnyharry007 ( 83036 )
Abgeschickt vor 301 Tagen
Ist die Zeugin bei Harrys Anhörung nicht eine Squib?? Muggel können Dementoren doch gar nicht sehen
emy 2.0 ( 68191 )
Abgeschickt vor 369 Tagen
An Bella lestrange: Sarah ist glaube ich eine fiktive Person die Nicht in den HP-Bänden/Filmen vorkommt, sondern von @potterprodg ausgedacht wurde.
emy 2.0 ( 68191 )
Abgeschickt vor 369 Tagen
Ähm ja an sich ist die Story wirklich gut, doch eine Frage habe ich an dich. Wie kann Cedric im 5.Jahr Schülersprecher sein, wenn er doch im 4.Jahr auf dem Friedhof getötet wurde???? Bitte um eine Antwort
Ansonsten ist dir dein FF gut gelungen
Carina Malfoy ( 82755 )
Abgeschickt vor 372 Tagen
Schreib bitte weiter.
Bella Lestrange ( 13869 )
Abgeschickt vor 582 Tagen
Wer ist Sarah? So eine ist mir noch nie aufgefallen.
Loana ( 42077 )
Abgeschickt vor 617 Tagen
Cool geschrieben, würde mir wünschen ohne den Englischen Text sonst mach weiter so 😇😁😀😀 8512;😀😀😊
Angel &#128519; ( 54442 )
Abgeschickt vor 618 Tagen
Haammmer!!! Nur blöd für Leute die es nicht verstehen 😉!
Do You understand?
Lg Angel 👼
Sili ( 41624 )
Abgeschickt vor 762 Tagen
Muss das auf Englisch sein!
Das ist doch blöd
Grace Belle Goodrich ( 27335 )
Abgeschickt vor 1070 Tagen
Einfach der HAMMER!!!!!!!!!!!