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Woher, wohin 16

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1 Kapitel - 3.473 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-01 - Entwickelt am: - 1.579 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt


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Kommentare sind wie immer gern willkommen! Schreibt mir doch eine kurze Kritik, dann weiß ich, ob ihr überhaupt neue Geschichten lesen wollt oder nicht!


Neue Freunde sind natürlich ebenfalls sehr willkommen!

    1
    Es gibt nichts über Regeln

    Harry

    Ich stand gerade vor der Wand neben der großen Halle und sah fassungslos zu, wie Filch schon wieder zwei Tafeln aufhing.

    Zwischen Mädchen und Knaben muss stets ein Abstand von mindestens 15 cm eingehalten werden.

    Jeder Schüler hat sich 10 Minuten vor Unterrichtsbeginn auf seinen Platz einzufinden.

    „Das ist doch alles nur ein Witz, oder?“, meinte Ron neben mir und starrte ungläubig die Tafeln an.
    „Ich fürchte nicht“, seufzte Hermine und beäugte mich kritisch.
    Ich sah düster zurück und erblickte Sarah, die sich gerade zu der Schülergruppe gesellte und ging zu ihr und hauchte ihr zur Begrüßung einen Kuss auf die Wange.
    „Hey Vorsicht“, meinte sie und deutete zur Wand.
    Ich grinste und sie lächelte zurück und nahm meine Hand.
    „Diese Frau hat sie doch nicht mehr alle“, meinte sie und ich nickte zustimmend.
    „Jedoch sollen wir in Zukunft wohl besser aufpassen, sonst müssen wir noch jeden Tag nachsitzen.“, sagte ich und Sarah sah mich genervt an.
    „Man kann sich doch nicht immer erst irgendwo einsperren, damit man seinen Freund küssen kann“, murrte sie.
    „Na ja so schlimm finde ich das jetzt gar nicht.“, hörte ich Sabrina sagen und Sarah drehte sich zu ihr um.
    „Kein Wunder, du hast dieses Problem ja auch nicht“, knurrte sie und erntete dafür böse Blicke von Sabrina, die auf dem Absatz kehrt machte und beleidigt davon stampfte.
    Ich musste unwillkürlich grinsen und und meine Freundin starrte ihr finster nach.
    „Was denn?“, meinte sie dann und sah mich genervt an.
    „Du glaubst doch nicht wirklich, dass die mit ihren fettigen Haaren einen abkriegt.“
    „Hatte sie nicht mal was mit Goyle?“, warf ich ein.
    „Der zählt nicht.“, sagte Sarah knapp und wir betraten die große Halle und steuerten unseren Haustisch an.
    Wir setzten uns und ich las den Tagespropheten, der auf Hermines Platz lag.
    „Und, gibt’s was neues?“, fragte Sarah und ich schüttelte den Kopf.
    „Das übliche. Ein paar Unfälle, die vor allem in Muggelsiedlungen und der gewöhnliche Klatsch und Tratsch.“, antwortete ich und sie seufzte.

    „Und wie geht’s Catherine?“, erkundigte ich mich und gab Hermine ihre Zeitung zurück.
    „Gut, sie ist jetzt wieder mit John zusammen.“, erzählte sie.
    „Wirklich?“
    Sarah nickte.
    „Warst du jetzt eigentlich bei Dumbledore?“; wollte sie dann wissen.
    „Wegen dem Traum, meine ich.“
    Ich hatte mir zwar vorgenommen zu ihm zu gehen, doch schließlich hatte ich mich dagegen entschieden, da er mich ja eh wieder nur ignorieren würde, also konnte ich mir es auch gleich sparen.
    „Harry!“ Meine Freundin sah mich vorwurfsvoll an und ich seufzte.
    „Es hat doch keinen Sinn.“, meinte ich.
    „Du musst mit ihm reden, es ist wichtig, dass er davon erfährt.“, sagte sie.
    „Und wieso redet er dann nicht mit mir?“, knurrte ich.
    „Wann hast das letzte Mal mit ihm reden wollen?“
    „Na ja, schon länger her...“, gab ich zu.
    „Siehst du. Du gehst heute zu ihm, okay?“, mischte sich Hermine, die unser Gespräch mitverfolgt hatte, ein.
    „Wenn ihr mich dann endlich in Frieden lasst“, murrte ich und Hermine nickte zufrieden.
    „Oman, endlich Wochenende.“, meinte Ron und seufzte erleichtert.
    „Das heißt aber nicht, dass du heute nichts zu tun hast. Vergiss deine Hausaufgaben für Pflege magischer Geschöpfe nicht“, sagte Hermine und erntete dafür von allen Seiten genervte Blicke.
    „Wo war Hagrid denn jetzt eigentlich?“, fragte Sarah mich.
    Ich zuckte mit den Schultern.
    „Wir wollten eigentlich am Donnerstag zu ihm, aber da mussten wir den Abend ja bei Umbridge verbringen.“, sagte Ron.
    „Wir könnten doch heute zu ihm gehen.“, schlug Hermine vor.
    „Ja, aber ich hab heute noch Quidditchtraining und Wood ist eh schon sauer, weil ich donnerstags nicht da war.“, meinte ich.
    „Kein Problem, wir haben ja den ganzen Tag Zeit.“, sagte Ron.
    „Kommst du auch mit?“
    Er sah Sarah fragend an.
    „Mal schaun, ich treffe mich nachher noch mit Catherine, aber das wird wohl eh nicht lange dauern, da sie wahrscheinlich schon was mit John vorhat.“, sagte sie schmunzelnd.
    Ich aß fertig und stand dann schließlich auf.
    „Wann wollen wir dann gehen?“, meinte ich an Ron gewandt.
    „Na ja, wann hast du denn dein Training?“
    „Fünf Uhr und keine Sekunde später, Potter“, fauchte Wood, der gerade zum essen kam und unser Gespräch mitbekommen hatte.
    „Keine Sorge, ich werde pünktlich sein“, versicherte ich ihm und er sah mich zweifelnd an.
    „Das will ich hoffen, denn sonst brauchst du gar nicht erst wieder zu kommen“, fauchte Wood und setzte sich dann auf seinen Platz.
    „Wie wärs wenn wir dann einfach gleich in einer Stunde gehen?, meinte Ron und ich nickte.
    Ich verließ mit Sarah die große Halle und wir gingen in Richtung Gemeinschaftsraum.
    „Was ist denn mit dem los?“, meinte Sarah und sah mich fragend an.
    „Er ist noch sauer, wegen Donnerstag, weil ich doch da nicht gekommen bin.“
    „Ach so.“
    „Ach so? Nur weil ich einmal nicht konnte, hat er noch lange nicht das Recht mich ständig so blöd an zu quatschen.“, meinte ich missgelaunt, da Wood mir mit seinem Getue so langsam echt auf die Nerven ging.
    „Wahrscheinlich nicht.“, meinte meine Freundin nur und wir kletterten durch das Portraitloch und betraten den leeren Gemeinschaftsraum.
    „Wo sind die denn alle?“, wunderte ich mich.
    „Na ja, beim Frühstück schätze ich. Aber ist doch gut, dann haben wir ein bisschen Zeit für uns.“
    Meine Freundin lächelte mich an und ich küsste sie zärtlich.
    „Hey, ihr beiden Turteltäubchen, könntet ihr bitte noch ein paar Minuten warten? Fred und ich gehen eh gleich zum Frühstücken.“
    Ich löste mich von meiner Freundin und sah Fred und George, die gerade die Treppe vom Jungenschlafsaal herunter kamen.
    Sarah warf den beiden böse Blicke zu, doch das ließ das Grinsen aus ihren Gesichtern auch nicht verschwinden.
    „Habt ihr schon die Liste gesehen?“, meinten sie und deuteten zum schwarzen Brett.
    Ich nickte und George sagte aufgebracht:
    „Die haben sie einfach über unsere Anzeige gehängt!“
    „Hat sich schon jemand drauf gemeldet?“, fragte Sarah und George grinste breit.
    „Ja, ein paar Erstklässler und Zweitklässler sind auch dabei. Wir sind gerade dabei ein neues Produkt zu entwickeln, müssen aber noch einige Sachen dran verbessern, wie wir gestern gesehen haben.“, erklärten die beiden.
    Ich dachte an gestern Abend und erinnerte mich an ein paar Erstklässler, die fluchtartig den Gemeinschaftsraum verlassen hatten, um in Richtung Toiletten zu verschwinden.
    „Na ja, solange ihr sie nicht umbringt.“, meinte ich und die beiden nickten.
    „Das sollte eigentlich nicht passieren, nicht wahr Fred?“
    „Nein, den ob ihrs glaubt oder nicht, sogar wir treffen Sicherheitsvorkehrungen. Wir wollen ja nicht, dass sich jemand ernsthaft verletzt.
    Und genau das ist ja auch der Grund für unsere, nun ja Recherchen.“
    „Ja dann noch viel Erfolg bei euren Recherchen.“; meinte Sarah.
    „Wir informieren euch dann, wenn unser Produkt markttauglich ist.“, sagte Fred.
    „Wollt ihr uns nicht doch bei der Entwicklung helfen?“, meinte George und sah uns fragend an.
    „Ich spiel doch nicht euer Versuchskaninchen.“, sagte Sarah und sah die beiden kritisch an.
    „Ihr bekommt 40 Prozent auf die neuesten Entwicklungen.“, warf Fred ein, doch ich schüttelte den Kopf.
    „Nein, ich denke darauf kann ich verzichten. Und ihr habt außerdem bestimmt schon genug Testpersonen.“, sagte ich.
    „Stimmt“, grinste Fred und ich sah ihn fragend an.
    „Na ja, da wir zu viele Verluste mit unseren 40 Prozent Rabatt machen würden, haben wir ein paar Testpersonen, die von ihrem Glück noch gar nichts wissen und so auch nicht ihre Prozente einfordern können.“
    „Wie darf ich das denn jetzt verstehen?“
    „Na ja, ich mein um die Slytherins schert sich doch eh keiner.“, meinte George und ich grinste.
    „Erzählt das bloß nicht Hermine.“, sagte ich und die beiden sahen mich entgeistert an.
    „Na ja, wir müssen dann auch mal los.“, meinte George.
    „Haben heute noch viel zu tun“, fügte Fred hinzu.
    „Gut, dann bis nachher.“, sagte ich und George sah mich verwirrt an.
    „Quidditchtraining!“
    „Ach ja, das ist ja heute.“, meinte Fred und warf seinem Bruder besorgte Blicke zu.
    „Das könnte eng werden...“, sagte der und ich meinte:
    „Wood ist heute nicht gerade in bester Laune.“
    „Wir kriegen das schon irgendwie hin. Also, bis später.“
    „Bis später“, sagte ich und die beiden verschwanden durch das Portraitloch.

    „Jetzt sind wir endlich allein.“, meinte ich und setzte mich auf die Couch.
    „Kannst du dir vorstellen, wer sich in diese Liste einträgt?“, fragte Sarah und ich sah die leere Liste von Umbridge an.
    „Na ja, es gibt bestimmt ein paar Idioten, die sich dadurch nützlich vorkommen. Aber bestimmt nicht in unserem Haus.“, sagte ich und nahm Sarahs Hand.
    Ich zog sie zu mir runter und sie ließ es geschehen.
    „Ich liebe dich.“, flüsterte ich und küsste sie.
    Sie lächelte und erwiderte meine Küsse.
    „Sag mal, wie viel Uhr ist es eigentlich?“
    „Keine Ahnung, ist doch unwichtig.“, sagte ich und meine Freundin sah mich erwartungsvoll an.
    Ich seufzte und blickte zur Uhr im Gemeinschaftsraum.
    „Fast 11“, meinte ich und meine Freundin sprang erschrocken auf.
    „Was? So spät schon? Ich muss zu Catherine, sie reißt mir den Kopf ab, wenn ich schon wieder zu spät komme!“, meinte sie aufgebracht.
    „Aber-“
    „Es tut mir leid Harry, aber wir werden heute Abend sicher noch Zeit für uns finden. Vielleicht gehe ich nachher mit, aber wenn ich noch nicht zurück bin, dann geht einfach ohne mich. Tschüss.“
    Sie gab mir noch einen Kuss auf die Wange und war dann auch schon durch das Portraitloch verschwunden.
    Ich blickte ihr noch verwirrt hinterher und stand dann auf.
    Meine Hausaufgaben würde ich morgen erledigen und meine Freunde waren alle noch beim Essen.
    Da ich also nichts zu tun hatte, beschloss ich zu Dumbledore zu gehen und machte mich widerwillig auf den Weg zum Büro des Schulleiters.
    Ich klopfte an die Tür und nach ein paar Sekunden kam ein leises Herein von drinnen.
    Ich öffnete sie und betrat das Büro.
    Dumbledore stand mit dem Rücken zu mir und starrte aus dem Fenster.
    „Ähm, Sir.“, sagte ich vorsichtig, doch er drehte sich nicht um.
    Ich blieb vor seinem Schreibtisch stehen und er meinte:
    „Hallo Harry. Ich habe mir schon gedacht, dass du noch einmal vorbeischauen würdest.“
    „Dann haben Sie jetzt ja sicher Zeit mit mir zu reden. Ich denke, Sie müssen mir einiges erklären.“
    „Müssen tu ich gar nichts, Harry.“, sagte Dumbledore und drehte sich langsam zu mir um.
    „Aber Sir, ich-“, fing ich an, doch er unterbrach mich.
    „Setze dich, Harry“, meinte er und deutete auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch.
    Ich starrte ihn kurz verwirrt an und nahm dann schließlich Platz.
    „Darf ich dir ein Zitronenbrausebonbon anbieten?“
    Dumbledore hielt mir eine Schale voll gelber Bonbons entgegen und sah mich erwartungsvoll an.
    „Nein, danke.“, sagte ich bei dem Gedanken an das letzte Mal, als ich mir ein Bonbon aus dieser Schale genommen hatte.
    Es war ein schwarzes Zeug gewesen, das Tyrannus enthielt, und mich gebissen hatte, als ich mir eines nehmen wollte.
    Dumbledore zuckte mit den Schultern und stellte die Schale wieder auf dem Tisch, nachdem er sich ein Bonbon genommen hatte und jetzt darauf herum lutschte.
    Ich beobachtete ihn und er nahm mir gegenüber auf seinem großen Stuhl platz.
    „Ich denke, ich weiß weshalb du hier bist, mein Junge“, sagte er dann schließlich.
    „Wieso haben Sie mich die ganze Zeit so ignoriert?“, wollte ich wissen.
    „Ich dachte, das wüsstest du.“, meinte er ruhig.
    „Nein, woher denn auch?“, keifte ich und sah ihn ungeduldig an.
    „Es tut mir leid, ich dachte, du würdest mich verstehen.“
    „Dann klären Sie mich doch endlich auf!“, meinte ich finster.
    „Nun, ich denke Voldemort weiß von der Verbindung und er wird sie sicher zu seinem Vorteil nutzen wollen.“, erklärte Dumbledore.
    „Ich dachte, er würde vielleicht versuchen mich über dich auszuspionieren.“, fuhr er fort.
    „Aber wie ich sehe, war hat er das nicht versucht und dir aus dem Weg zu gehen war keine sonderlich gute Idee. Meine Reaktion, als du das letzte Mal mit mir reden wolltest, muss dich ziemlich verwirrt haben.“
    „In der Tat.“, sagte ich kühl.
    „Nun, also was ist los, Harry?“, fragte Dumbledore und sah mich erwartungsvoll an.
    „Ich fürchte, ich verstehe nicht ganz“, meinte ich irritiert.
    „Du bist doch nicht grundlos zu mir gekommen.“, erklärte er.
    „Na ja, ich hatte wieder Albträume in der letzten Zeit.“
    „Ich verstehe. Erzähle mir davon.“, meinte Dumbledore und ich schilderte ihm von meinem letzten Traum.
    „Entweder es passiert unbewusst oder er lässt dich in seinen Kopf blicken, was aber sicher nicht ohne Grund ist.
    Eines Tages wird er dir womöglich etwas zeigen, einen Freund in Gefahr oder dergleichen. Das wird eine Falle sein, Harry. Versprich mir, dass du nicht darauf hereinfallen wirst.“, sagte er dann.
    „Aber wie soll ich entscheiden, ob es nur ein Trick ist oder Realität?“, meinte ich verzweifelt.
    „Gar nicht. Du darfst ihn nicht trauen und keinesfalls überstürzte Entscheidungen treffen, nur weil du deine Gefühle nicht unter Kontrolle hast.“, sagte er und ich sah ihn zweifelnd an.
    „Du liebst deine Freunde und willst sie vor allem was böse ist beschützen, denn das ist es, was aus dir einen guten Menschen macht. Aber dein Leben ist extrem wertvoll und du darfst es nicht in leichtfertig in Gefahr begeben.
    Ich weiß, das alles ist nicht leicht für dich, aber Voldemort fürchtet dich und du kannst ihn besiegen.“
    Dumbledore sah mich verständnisvoll an und ich nickte.
    „Ich fürchte ich kann dich nicht dazu bewegen, noch einmal Okklumentik-Stunden bei Professor Snape zu nehmen.“
    Ich sah Dumbledore entgeistert an und dieser nickte.
    „Ich möchte, dass du regelmäßig zu mir kommst und mir von jedem Traum, den du hattest erzählst. Und versuche trotzdem herauszufinden, wie du am besten deinen Kopf verschließen kannst. Versuche eine Mauer zu bauen, die all deine Erinnerungen und Gedanken vor anderen abschirmt.
    Nur für alle Fälle.“
    „Ich werds versuchen, Sir“, meinte ich und Dumbledore nickte zufrieden.

    „Und, ist sonst alles in Ordnung? Ich hab gehört, du hattest Ärger mit Professor Umbridge.“, sagte er dann.
    „Ja, da bin ich aber nicht der einzige.“, seufzte ich.
    „Ich nehme an, du wirst den heutigen mit deiner Freundin verbringen.“, meinte er dann.
    Ich nickte und beschloss dann so schnell wie möglich wieder zu gehen, bevor er sich noch danach erkundigte, wie es denn zwischen Sarah und mir lief.
    „Ich muss dann auch wieder los.“, sagte ich und Dumbledore nickte.
    „Auf Wiedersehen, Harry und denke stets daran: Was man mit Gewalt gewinnt, kann man nur mit Gewalt behalten.“
    „Wiedersehen Professor“, sagte ich und verschwand durch die Tür.

    Ich ging zurück zum Gemeinschaftsraum und traf unterwegs auf Hermine, die gerade von der Bücherei kam.
    „Soll ich dir vielleicht was abnehmen?“, fragte ich und musterte den riesigen Stapel Bücher, den sie auf ihren Armen trug.
    „Danke Harry.“, meinte sie und ich nahm ihr die Hälfte ab.
    „Wozu brauchst du das denn alles?“
    „Na ja, für die Hausaufgaben und die hier hab ich mir ausgeliehen, weil es sonst Goyle getan hätte und dieser Neandertaler hätte dieses wertvolles Werk doch nur als Essensunterlage benutzt.“, meinte sie und ich grinste.
    „Hast du gesehen, was er mit dem letzten Buch gemacht hat, das er ausgeliehen hatte?“
    Ich schüttelte den Kopf und Hermine meinte:
    „Frag lieber nicht. Wo warst du eigentlich die letzte Stunde?“
    „Ich war bei Dumbledore“, erwiderte ich.
    „Und was hat er gesagt?“, wollte sie wissen.
    Ich erzählte ihr von dem Gespräch und hörte aufmerksam zu und nickte, als ich fertig war.
    „Er hätte es dir sagen sollen und dich nicht einfach so hängen lassen. Aber er hat Recht, du musst dich vor du-weißt-schon-wem in Acht nehmen! Und um Gottes Willen, begib dich nicht in Gefahr, Harry!“
    „Ob du es glaubst oder nicht, das hatte ich nie vor.“, meinte ich mürrisch.

    Wir betraten den Gemeinschaftsraum und ich folgte Hermine in den Mädchenschafsaal, wo ich die Bücher auf ihrem Bett ablud.
    „Danke noch einmal.“, sagte sie.
    „Keine Ursache. Lass uns jetzt zu Hagrid gehen.“
    „Gut, Ron meinte, er wartet in der Eingangshalle auf uns.“, sagte Hermine und wir verließen den Gemeinschaftsraum.
    Sarah war noch nicht wieder zurück und so machten wir uns ohne sie auf den Weg.
    „Wo war er denn?“, wollte ich wissen.
    „Fred und George waren vorhin hier und meinten sie bräuchten dringend seine Hilfe.“
    „Okay und wobei?“, fragte ich überrascht.
    „Ich hab keine Ahnung, aber ich habe so das ungute Gefühl, bei nichts gutem.“, meinte Hermine und sah mich besorgt an.
    Ich dachte an heute Morgen und das neue Produkt von Fred und George und überlegte mir gerade, ob ich mir jetzt ernsthafte Sogen um meinen besten Freund machen sollte, als ich ihn auch schon in der Eingangshalle stehen sah.
    „Hey!“, begrüßte er uns und kam uns entgegen.
    Hermine musterte ihn prüfend, als würde sie nachsehen, ob er noch alle Körperteile besaß und wir machten uns auf den Weg zu Hagrids Hütte.
    „Wo warst du eigentlich?“, fragte ich ihn schließlich.
    „Fred und George haben meine Hilfe gebraucht.“; erklärte er.
    „Und wobei?“, fragte Hermine spitz und Ron sah ihn genervt an.
    „Nichts schlimmes. Sie haben mich nur gefragt, welchen Geschmack ihre neuesten Bonbons haben sollen.“
    „Stinknormale Kaubonbons“, fügte er hinzu, als Hermine ihn kritisch musterte.
    „Na dann.“, meinte sie schließlich und ließ von ihm ab.
    Ron sah mich erleichtert an und ich wusste, dass er mir nachher erzählen würde, was sie wirklich getan hatten.

    Schließlich standen wir vor Hagrids Tür und Ron klopfte an.
    Es dauerte nicht lange, da wurde sie auch schon aufgerissen und Hagrid sah uns überrascht an.
    „Hallo ihr drei, was macht ihr denn hier?“, meinte er und ließ uns rein.
    „Wir wollten dich halt mal wieder besuchen.“, sagte Ron und ich meinte:
    „Stören wir dich etwa?“
    „Was? Nein, überhaupt nicht! Setzt euch doch!“
    Hagrid räumte den Tisch ein wenig ab und wir ließen uns auf die Stühle fallen.
    „Tee?“, fragte er und setzte einen frischen Kessel auf.
    Wir nickte und er setzte sich zu uns.
    „Jetzt erzähl mal, wo warst du die erste Schulwoche?“, fing Ron dann auch gleich an.
    „Na ja, ich hab mir ein bisschen Urlaub genommen. Eine Auszeit tut immer gut.“, sagte er und wich Hermines Blicken aus.
    „Du bist wirklich ein schlechter Lügner, Hagrid.“, meinte ich und mein Halbriesen-Freund starrte verlegen auf den Tisch.

Kommentare (12)

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Miriam Malfoy ❤️ ( von: Miriam Malfoy ❤️)
vor 182 Tagen
Richtig schöne Geschichte (Sry aber da hängt jetzt gleich der Nerd raus) abgesehen von ein oder zwei Rechtschreibfehler alles top:-)
Jojo (98044)
vor 321 Tagen
@emy 2.0 das ist eine Fanfiction!
LilyPotter (28646)
vor 492 Tagen
Die Geschichte ist toll, aber ich würde
nicht fast nur in Harry's Sicht schreiben.
Lg LilyPotter
ginnyharry007 (83036)
vor 510 Tagen
Ist die Zeugin bei Harrys Anhörung nicht eine Squib?? Muggel können Dementoren doch gar nicht sehen
emy 2.0 (68191)
vor 578 Tagen
An Bella lestrange: Sarah ist glaube ich eine fiktive Person die Nicht in den HP-Bänden/Filmen vorkommt, sondern von @potterprodg ausgedacht wurde.
emy 2.0 (68191)
vor 578 Tagen
Ähm ja an sich ist die Story wirklich gut, doch eine Frage habe ich an dich. Wie kann Cedric im 5.Jahr Schülersprecher sein, wenn er doch im 4.Jahr auf dem Friedhof getötet wurde???? Bitte um eine Antwort
Ansonsten ist dir dein FF gut gelungen
Carina Malfoy (82755)
vor 581 Tagen
Schreib bitte weiter.
Bella Lestrange (13869)
vor 791 Tagen
Wer ist Sarah? So eine ist mir noch nie aufgefallen.
Loana (42077)
vor 825 Tagen
Cool geschrieben, würde mir wünschen ohne den Englischen Text sonst mach weiter so 😇😁😀😀😀😀😀😊
Angel 😇 (54442)
vor 826 Tagen
Haammmer!!! Nur blöd für Leute die es nicht verstehen 😉!
Do You understand?
Lg Angel 👼
Sili (41624)
vor 971 Tagen
Muss das auf Englisch sein!
Das ist doch blöd
Grace Belle Goodrich (27335)
vor 1278 Tagen
Einfach der HAMMER!!!!!!!!!!!