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Woher, wohin 14

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1 Kapitel - 4.865 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-01 - Entwickelt am: - 2.051 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt


Hier der nächste Teil! Mein Profil: http://www.testedich.de/profil/showprofil.php


Kommentare sind wie immer gern willkommen! Schreibt mir doch eine kurze Kritik, dann weiß ich, ob ihr überhaupt neue Geschichten lesen wollt oder nicht!


Neue Freunde sind natürlich ebenfalls sehr willkommen!

    1
    Ein zuckersüßer Tag


    Ich schüttete zwei Päckchen Zucker in meinen Tee und rührte dann gleichmäßig um, während ich die Post auf meinem Schreibtisch durchsah.
    Bis auf einen Brief von Cornelius war eigentlich nichts außergewöhnliches dabei.
    Ich trank einen Schluck aus meiner Tasse und stellte sie dann wieder auf die Untertasse, bevor ich den Umschlag öffnete.
    Ich las das Dokument sorgfältig durch und legte es dann mit einem Lächeln auf den Tisch.
    Der Minister höchstpersönlich hatte mir eben die Erlaubnis gegeben, die Hausordnung in Hogwarts nach den Vorstellungen des Ministeriums zu ändern, um dieser Einrichtung endlich einmal Anstand und Ordnung zu lehren.
    Ich war höchst zufrieden und faltete den Brief zusammen und steckte ihn vorsichtig zurück in den Umschlag.
    Dann legte ich die anderen Briefe wieder sauber aufeinander und legte den Stapel an seinem Platz auf den Tisch.
    Ich beschloss, gleich zu Dumbledore zu gehen, um ihn über meine Befugnis zu unterrichten und trank meinen Tee aus.
    Ich öffnete die erste Schublade meines Schreibtisches, holte meinen Zauberstab dort heraus und stand dann auf.
    An der Tür drehte ich mich noch einmal um, um mich zu vergewissern, dass auch alles an seinem gewohnten Platz stand, und verließ dann zufrieden mein Büro.
    Ich machte mich auf den Weg zu Dumbledore und traf unterwegs noch auf Minerva.
    „Dolores.“, meinte sie und sah mich kühl an.
    „Guten Morgen Minerva. Ich bin auf den Weg zum Schulleiter.“, sagte ich und lächelte sie an.
    Minerva zog kritisch die Augenbrauen in die Höhe und meinte:
    „So und wieso sind Sie das?“
    „Nun ja, ich denke ich sollte auch Sie darüber in Kenntnis setzten. Ich habe so eben die Befugnis bekommen, hier einige Dinge zu ändern. Vom Minister höchstpersönlich.“, sagte ich.
    Minerva sah mich gleichgültig an und sagte: „So, haben Sie das? Und was gedenken Sie nun zu tun?“
    „Nun ja, erst einmal werde ich den Schulleiter darüber unterrichten und dann werde ich mich auch sogleich an die Arbeit machen und mir ein paar Verbesserungen für diese Schule einfallen lassen, wobei ich da wahrscheinlich nicht lange zu überlegen brauche.“, erklärte ich und lächelte Minerva zuckersüß an.
    „Nun gut, dann will ich Sie mal nicht länger aufhalten.“, sagte diese und verschwand um die nächste Ecke.
    Ich blickte ihr zufrieden hinterher, da sie anscheinend alles andere als erfreut über diese Neuigkeit war und setzte dann meinen Weg zum Büro des Schulleiters fort.
    Ich klopfte an die Tür und Dumbledore bat mich rein.
    Ich betrat das große Zimmer und sah Dumbledore, der in einem Buch vertieft an seinem Schreibtisch saß.
    „Chrmchrm“, räusperte ich mich und blieb vor dem Tisch stehen.
    Dumbledore blickte langsam auf und sah mich dann über seine Halbmond-Gläser hinweg an und meinte dann: „Ja?“
    „Es wird hier in Zukunft einige Veränderungen geben.“, sagte ich spitz und hielt ihm den Umschlag hin.
    „Der Minister höchstpersönlich hat mir diese Erlaubnis erteilt.“, erklärte ich und wedelte mit dem Umschlag.
    Doch Dumbledore nahm ihn nicht und nickte nur.
    „So so.“
    „Wollen Sie nicht den Brief lesen?“, meinte ich und sah ihn ungeduldig an.
    „Nein, ich denke das wird nicht nötig sein.“, sagte Dumbledore.
    „Gut, wenn Sie meinen.“, meinte ich und sah ihn spöttisch an.
    „Nun, ich danke Ihnen, dass Sie mir das mitgeteilt haben und bin sehr gespannt.“
    „Ich werde diese Schule wieder in eine ernst zu nehmende Einrichtung der Bildung und des Anstandes machen.“, erklärte ich und Dumbledore meinte:
    „Das werden Sie, da bin ich mir sicher.“
    Ich nickte und sah Dumbledore kühl an, da er sich offenbar über mich lustig machte.
    „Wie soll ich das jetzt verstehen?“, meinte ich deswegen und Dumbledore sah mich nur unschuldig an.
    „Sie stellen doch nicht meine Autorität in Frage?“, meinte ich und sah ihn scharf an.
    „Natürlich nicht!“, beteuerte Dumbledore und ich warf ihm kritische Blicke zu.
    „Das würde ich Ihnen auch nicht raten!“
    „Das würde mir im Traum nicht einfallen.“, beteuerte Dumbledore, doch ich glaubte ihm immer noch nicht.
    „Sie wissen welche Konsequenzen ein unangebrachtes Verhalten für sie hat? Sie sind im Ministerium ein heikles Thema, aber ich denke das wissen Sie selbst.“, sagte ich.
    Dumbledore lächelte und erwiderte: „Ja, ich bin dem Ministerium wohl schon länger ein Dorn im Auge.“
    „So würde ich das nicht sagen, Professor.“, meinte ich und sah Dumbledore scharf an.
    Es gefiel mir nicht, wenn man sich so kritisch gegenüber dem Ministerium äußerte, erst Recht wenn es so jemand wie Dumbledore war.
    „Keine Sorge, Professor. Ich weiß, woran ich bin.“, sagte Dumbledore schließlich und ich nickte zufrieden.
    „Ich denke, ich sollte mich dann gleich an die Arbeit machen.“, meinte ich schließlich und Dumbledore nickte und wandte sich wieder seinem Buch zu.
    „Ich hoffe Sie können unserer Schule zu einer Einrichtung, die genau den Vorstellungen unseren verehrten Ministers entspricht, verhelfen.“, murmelte er dann.
    Darauf konnte er Gift nehmen.
    „Ich werde mein bestes geben.“, sagte ich und verließ dann das Büro.
    Ich hatte heute in der ersten Stunde Unterricht und dann 2 Stunden, die ich normalerweise in meinem Büro verbrachte, um dort meine Korrespondenz mit dem Minister aufrecht zu erhalten. Doch heute würde ich in diesen Stunde mal dem Unterricht der anderen Lehrer beiwohnen, um mich zu vergewissern, dass hier alles mit rechten Dingen zuging und zu sehen, wie schlimm es mit
    dieser Schule wirklich stand.
    Ich ging zu meinem Klassenzimmer, wo auch schon meine Schüler auf mich warteten.
    „Guten Morgen.“, sagte ich und die jungen Leute standen trotzig auf und meinten: „Guten Morgen, Professor.“
    Ich lächelte zufrieden und sie setzten sich wieder.
    „Heute werden wir uns theoretisch mit einem Abwehrfluch beschäftigen, der Ihnen alle möglichen Kreaturen vom Hals halten wird. Aber zuvor möchte ich Sie gerne auf einige Änderungen hinweisen, die es in Zukunft geben wird.“
    Ich schaute in die Runde und entgeisterte und gleichgültige Gesichter starrten mich an.
    „Gut, dann werden wir mal mit dem Unterricht beginnen.“, sagte ich und lächelte Potter, der mich immer noch kritisch musterte, überheblich an.
    Dieser Junge war selbstverliebt und egoistisch, wie ich es noch nie in meinem Leben erlebt hatte, da musste ich Professor Snape Recht geben.
    „Nun, schlagen Sie bitte Ihre Bücher auf Seite 49 auf.“
    Meine Schüler taten wie ihnen befohlen und ich fuhr fort:
    „In diesem Kapitel steht alles, was Sie über diesen Zauber wissen müssen. Mr. Potter, wie wäre es, wenn Sie es uns vorlesen würden?“
    Potter nickte mürrisch und las dann monoton das Kapitel vor und ich lächelte triumphierend und setzte mich hinter mein Pult.
    Ich ließ den Blick über meine Schüler schweifen und betrachtete zufrieden meine Sitzordnung.
    Gerade als ich meinen Blick wieder abwenden wollte, sah ich, wie jemand einen Zettel weiterreichte.
    Ich beschloss erst einmal nichts zu sagen und verfolgte ihn.
    Er wurde fast durch das ganze Klassenzimmer gereicht und ich tat, als würde ich in mein Buch sehen.
    Schließlich hatte er sein Ziel in der ersten Reihe gefunden.
    Catherine Kensick sah vorsichtig zu mir und ich starrte in mein Buch und sie wiegte sich in Sicherheit und öffnete die Nachricht unter ihrer Bank.
    Nach ein paar Sekunden sah sie wieder auf und drehte sich dann leicht um, und lächelte Gildert an, der zurück grinste.
    So war das also! Ich beschloss mir die beiden nachher vorzunehmen, wenn ich sie auf frischer Tat bei ihrem höchstwahrscheinlich unsittlichen Vorhaben erwischte.
    Schließlich war Potter fertig mit dem Kapitel und ich schwenkte meinen Zauberstab und ein Stapel Blätter verteilte sich unter den Schülern.
    „Jeder von Ihnen bekommt einen Fragebogen und beantwortet ihn bis zum Ende der Stunde.“, sagte ich und beobachtete mit Genugtuung, wie Potter und sein Anhang genervt seine Feder aus seiner Tasche holte.
    Schließlich war die Stunde aus und ich schrieb mit meinem Zauberstab die Hausaufgaben an die Tafel.
    „Fertigen Sie das bis nächste Stunde an. Auf Wiedersehen, wir sehen uns dann übermorgen und manche von Ihnen sehe ich beim Nachsitzen.“
    Meine Schüler murrten und verließen das Klassenzimmer.
    „Oh warte, ich hab was vergessen.“, meinte Miss Kensick an der Tür und Gildert sagte:
    „Ich warte draußen.“
    Sie nickte und wollte zurück zu ihrer Bank, als ich mich räusperte und meinte:
    „Müssen Sie nicht zu Ihrer nächsten Stunde, Miss Kensick?“
    „Ehm, ja“, meinte diese und sah mich feindselig an.
    „Worauf warten Sie dann noch? Sie wollen doch nicht zu spät kommen?“
    Ich lächelte Kensick hinterhältig an und die starrte nur sauer zurück.
    „Ich geh dann mal“, meinte sie und verließ wütend das Zimmer.
    Ich blickte ihr noch arrogant hinter her und schloss dann mit meinem Zauberstab die Tür.
    Ich stand auf, zupfte mein Kostüm zurecht und ging dann zu Kensicks Platz, wo ich unter die Bank griff und den Zettel hervorholte.
    Ich faltete ihn auseinander und las ihn aufmerksam durch:

    Hey Darling, was machst du in der dritten?, hatte Gildert geschrieben.
    Ich hab ne Freistunde.
    Was hältst du davon, dir die Zeit in meinen Armen tot zu schlagen?
    Ich denke, da kann ich nicht widerstehen.
    Kennst du dieses Klassenzimmer, neben dem Bild von dem alten Mönch?
    Klar
    Dann sehn wir uns da. Kanns kaum erwarten!


    Das könnte ihnen so passen!
    Ich faltete den Zettel sauber zusammen und steckte ihn dann in meine Tasche, bevor ich das Zimmer verließ, um zu sehen, was die anderen Lehrer so trieben.
    Ich beschloss, erst zu Wahrsagen zu gehen, das von Sybill unterrichtet wurde.
    Ich stieg die Stufen zum Turm hinauf und klopfte dann an.
    „Ah! Haben Sie das gehört, liebe Schüler? Diesmal war es aber ein Klopfen!“, rief Trelawney und ein Schüler meinte:
    „Die spinnt doch.“
    Keine Autorität, notierte ich auf meinen kleinen Block und trat ein.
    „Dolores! Was machen Sie denn hier?“, meinte Sybill und ich sah sie erstaunt an.
    „Wissen Sie das denn nicht? Ich dachte, Sie besitzen die Kraft des Sehens?“
    „Natürlich“, meinte sie und sah mich erschrocken an.
    „Dann schläft das innere Auge wohl gerade.“, meinte ich und Sybill starrte mich mit weit geöffneten Augen an und flüsterte:
    „Das innere Auge schläft nie!“
    „Dann frage ich mich aber, wieso Sie vorhin so überrascht waren. Sie haben wohl nicht mit mir gerechnet?“
    „Nein... ehm... doch, natürlich! Sie haben mich nur etwas verwirrt.“, stotterte Sybill.
    „Na dann will ich Sie nicht weiter stören, verehrte Kollegin“, sagte ich und sie sah mich erleichtert an.
    Doch als ich mich hinter die Schüler stellte, warf sie mir irritierte Blicke zu und sie meinte:
    „Was brauchen Sie denn?“
    „Nichts, Sybill. Ich möchte heute nur einmal den Unterricht überprüfen und sehen, was ich hier alles verbessern muss.“, erklärte ich lächelnd und Sybill sah mich entgeistert an.
    „Fahren Sie fort“, sagte ich und bedeutete ihr mit ihrem Unterricht weiter zu machen.
    Sybill nickte und meinte:
    „Also, Sie nehmen sich jeder eine Tasse und lesen dann den Kaffeesatz. Die Bedeutungen finden Sie in Ihrem Buch auf Seite... ehm...“
    Sie nahm das Buch und blätterte in ihm und blickte dann verwirrt umher.
    „Nun ich bin mir sicher, dass irgendwo in diesem... gestern stand es da noch... hm...“
    „Professor Trelawney?“ Eine Schülerin hob ihre Hand und sah Sybill vorsichtig an.
    „Ich denke Sie finden die Seiten nicht, da wir das schon im 3. Jahr gemacht haben und die Bedeutungen in diesem Buch stehen.“
    „Ja, das kann natürlich aus sein.“, meinte Sybill und die Schüler seufzten genervt.
    „Nun was machen wir dann diese Stunde.. hm..“
    „Wollten Sie uns nicht zeigen, wie man die Aura eines Menschen sichtbar machen kann?“, erinnerte sie ein Schüler aus der dritten Reihe und Sybill sah ihn verdutzt an.
    „Ja. Gut. Also...“
    „Ich denke ich habe genug gesehen.“, meinte ich und wandte mich zum Gehen.
    Sybill sah mich verwirrt an und nickte dann.
    Ich schüttelte den Kopf und verließ das Zimmer, um mich auf den Weg zu Fillius, der Geschichte der Zauberei unterrichtete, zu machen.

    Ich erklärte ihm, was ich vorhatte und setzte mich dann auf einen freien Platz in der letzten Bank.
    Mangelnde Größe und somit mangelnde Autorität schrieb ich auf meinen Notizblock und Fillius fuhr mit seinem Unterricht fort.
    Nach einer Viertelstunde ging ich wieder, ohne noch etwas zu meiner Notiz hinzu zu fügen und beschloss, als nächstes zu Minerva zu gehen.
    Zu großer Einfluss von Dumbledore und somit schlechter Umgang für die Kinder
    schrieb ich vorab auf meine Liste und betrat dann das Zimmer von Minerva, die gerade die Ravenclaw-Schüler unterrichtete.
    „Guten Tag Dolores, wie kann ich Ihnen weiter helfen?“, fragte sie kühl.
    „Ich werde heute für ein paar Minuten Ihrem Unterricht beiwohnen, damit ich meinen vorhin angekündigten Änderungen nachgehen kann.“
    Minerva nickte und fuhr mit ihrem Unterricht, an dem es eigentlich nicht viel aus zu setzten gab, fort.
    Unmögliche Sitzordnung
    fügte ich unter Minervas Namen hinzu und beobachtete die gemischte Sitzordnung.
    Ich schüttelte den Kopf, doch Minerva ignorierte mich einfach und schließlich war die Stunde aus.
    Minerva verkündete die Hausaufgaben und die Schüler verließen eilig den Raum.
    Ich warf Minerva noch ein paar kritische Blicke zu und ging dann zu meinem Büro, um dort den Zettel von Gildert und seiner Freundin in die unterste Schublade zu legen.
    Ich rückte noch ein Bild an der Wand zurecht und ging dann zu dem Klassenzimmer, in dem sich Kensick und Gildert treffen wollten.
    Ich öffnete vorsichtig die Tür einen Spalt breit und konnte Gildert sehen, wie er seiner Freundin gerade seine Zunge in den Hals schob.
    Ich zog entsetzt über dieses unsittliche Verhalten die Luft ein und Kensick erwiderte den Kuss von Gildert auch noch.
    Sie zog ihm seinen Pullover über den Kopf und ich hatte nun freie Sicht auf den gut gebauten Oberkörper des jungen Mannes.
    Der war jetzt kurz davor, ganz über seine Freundin herzufallen und ich beschloss, einzugreifen.
    „Mr. Gildert, Miss Kensick hören Sie sofort damit auf!“, rief ich und die beiden sahen mich entsetzt an und wichen sofort auseinander.
    „Was fällt Ihnen ein! Das hier ist ein Ort der Bildung! Stellen Sie sich mal vor, wo wir wären, wenn sich hier jeder so verhalten würde wie Sie! Und um Gottes Willen, ziehen Sie sich wieder an!“
    Gildert zog schnell seinen Pullover wieder an und seine Freundin starrte mich erbost an.
    „Ich denke, wir sollten uns heute Abend in meinem Büro treffen, um eine passende Zeit für ein paar Extraminuten Nachsitzen zu vereinbaren. Wie wäre es mit Montag Abend?“
    „Aber da ist Quidditchtraining!“, warf Kensick ein und ich nickte.
    „Ich weiß“, lächelte ich und Gildert starrte mich eiskalt an.
    „Wir haben keinen Unterricht und was wir in unserer Freizeit machen, das geht Sie ja wohl einen feuchten Kehricht an!“, meinte er trotzig.
    „Sie wollen wohl jeden Abend der Woche mit mir verbringen?“, meinte ich und warf ihm giftige Blicke zu.
    „Nein, bestimmt nicht.“, murmelte er und ich sah ihn erbost an.
    „Dies ist ein Ort, der für jeden zugänglich ist, Mr. Gildert. Was hätten Sie denn gemacht, wenn ein Erstklässler hier rein gekommen wäre! Was glauben Sie wohl, wie es ihm nach so einem Schockerlebnis ergangen wäre!“, meinte ich aufgebracht.
    Gildert öffnete seinen Mund, ließ es dann aber, da er wohl nicht noch mehr nachsitzen wollte.
    Ich lächelte zufrieden und ließ die beiden dann stehen.

    Ich beschloss als nächstes Severus einen Besuch abzustatten und machte mich gut gelaunt auf den Weg zu den Kerkern.
    Wie ich schon befürchtete hatte war Severus nicht sehr erfreut, dass ich seinem Unterricht beiwohnte und er musterte mich nur argwöhnisch und fuhr dann unbeirrt fort.
    Nach einer Weile unterbrach ich ihn mit einem Räuspern und er sah mich finster an.
    „Möchten Sie etwas hinzufügen?“, knurrte er und ich meinte:
    „Nein, Sie sind zweifellos ein Meister Ihres Fachs, jedoch hätte ich ein paar Fragen zu Ihrem Lebenslauf.“
    „Ich höre.“
    „Nun ja, Sie haben sich mehrmals für die Stelle als Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste beworben und waren dabei nicht erfolgreich.“, fuhr ich fort.
    „Offensichtlich“, knurrte Severus und ich meinte:
    „Können Sie sich den Grund dafür vorstellen?“
    „Nun ja, ich denke der Schulleiter wird seine Gründe haben.“, meinte Severus und starrte mich aus seinen schwarzen Augen gereizt an.
    Ein Schüler fing an zu lachen und Severus warf ihm giftige Blicke zu.
    Ich nickte und ließ ihn dann fortfahren.
    Hat alles unter Kontrolle, hat jedoch mit privaten Misserfolgen zu kämpfen
    notierte ich und verließ dann den Unterricht.


    Auf dem Weg zu meinem Büro traf ich auf einen Schüler, namens Cedric Diggory, der der Schulsprecher war.
    „Mister Diggory, ich hoffe Sie haben es nicht vergessen.“, sagte ich und lächelte ihn zuckersüß an.
    „Nein, um Punkt 8 in Ihrem Büro.“, meinte Diggory und strich sich ein paar Haarsträhnen aus seinem Gesicht.
    Ich nickte zufrieden und ging dann von Dannen.
    Dieser Wahnsinnige hatte vor ein paar Tagen die Nachtruhe gestört, indem er eine Geburtstagsparty veranstaltet hatte, auf der zu unsittlichem Verhalten gerade so gedrängt wurde.
    Dafür würde ich ihn zur Rechenschaft ziehen und ihn mittwochs nachsitzen lassen, Schulsprecher hin oder her.
    Ich war eh der Ansicht, dass dieser junge Mann völlig ungeeignet für dieses Amt war und es eher einem Slytherin zustand, der seine Ziele klar vor Augen hatte.
    Ich setzte mich hinter meinen Schreibtisch und kümmerte mich eine Weile um die Post und setzte dann eine Liste auf, auf die ich alle nötigen Veränderungen schrieb und formulierte sie dann zu Regeln um.
    Zufrieden betrachtete ich die nicht allzu knappe Liste und faltete sie dann ordentlich zusammen und steckte sie dann in meine Tasche.
    Anschließend machte ich mich auf den Weg zu der Kammer des Hausmeisters und übergab ihm die Liste.
    „Was ist das?“, wollte er wissen und sah mich irritiert an.
    „Sagen Sie nicht, Sie können auch nicht lesen?“, meinte ich und sah ihn erstaunt an.
    „Doch“, knurrte er, „Ich frage mich nur, was ich damit tun soll.“
    Eine Katze strich um meine Beine und ich sah sie entzückt an.
    „Nun ja, sie sollen das auf große Stücke Pergamente schreiben und dann an die Wand neben der großen Halle aufhängen.“, erklärte ich und Argus nickte argwöhnisch.
    „Sagen Sie, Argus, wie sind Sie eigentlich auf die Idee gekommen in einer magischen Einrichtung zu arbeiten? Ich meine, Sie wurden ja nicht mit dieser Gabe gesegnet.“, wollte ich wissen und Argus starrte mich finster an.
    Ein Squib hatte meiner Meinung nach hier nichts zu suchen!
    Er gehörte einer niedrigeren Art an und es gehörte sich nicht, dass er sich mit unseresgleichen gleichstellte und am selben Tisch speiste.
    Doch das sah Dumbledore wohl anders, was sowohl ich als auch das Ministerium nicht guthießen.
    „Ich mag meine Arbeit.“; war alles was Argus dazu zu sagen hatte und ich nickte und er musterte mich argwöhnisch.
    „Sie sollten Ihre Katze besser behandeln, die arme ist ja ganz abgemagert“, meinte ich noch und verließ dann den Raum.
    Ich ging wieder zu meinem Büro und erledigte dort meine restliche Arbeit für diesen Tag und eine halbe Stunde vor dem Abendessen machte ich mich auf den Weg zur großen Halle, damit ich keines falls zu spät kommen würde.
    Außerdem musste ich noch überprüfen, ob Argus meinen Auftrag zu meiner Zufriedenheit ausgeführt hatte.
    Ich stöckelte zur Halle und sah unterwegs zufällig Evans, die gebannt einen Gang hinunter starrte.
    Ich folgte ihrem Blick und sah Kensick und Gildert, die sich gerade küssten.
    Die beiden lernten wohl nie dazu!
    Ein Schlenker mit meinem Zauberstab und die beiden wurden auseinander gerissen und sie starrten mich eiskalt an.
    Ich schenkte ihnen ein kühles Lächeln und setzte dann meinen Weg fort und bemerkte wie Evans zufrieden grinste und dann in die andere Richtung verschwand.
    An der nächsten Ecke traf ich auf das nächste sich küssende Pärchen, jedoch konnte man das nicht mit Gildert und seiner Freundin vergleichen.
    Draco Malfoy legte seine Lippen auf die von Pansy Parkinson und löste den Kuss dann auch gleich wieder. Parkinson sah ihn enttäuscht an und hakte sich bei ihm unter.
    Der junge Malfoy lächelte sie kurz an und dann waren sie auch schon um die nächste Ecke verschwunden.
    In dieser Schule herrschten unzumutbare Zustände und ich entdeckte jede Stunde mehr, das ich unbedingt ändern musste.
    Neben dem Eingang der großen Halle hatten sich bereits zahlreiche Schüler versammelt und ich stellte mich hinter sie, um die Wand genauer zu betrachten.
    Argus hatte sich unheimlich Mühe gegeben; die Tafeln hingen alle gerade nebeneinander und er hatte die Regeln sauber übertragen.
    „Was ist das denn bitte?“, hörte ich Ronald Weasley verwirrt sagen und Potter meinte nur:
    „Wie kann Dumbledore das nur zulassen?“
    „Ich denke nicht, dass er das freiwillig macht.“ Granger blickte kritisch die Tafeln an und ich lächelte zufrieden.
    „Ihm sind wohl die Hände gebunden“, sagte Potters Freundin und starrte finster vor sich hin.
    Ich lächelte und räusperte mich dann, so dass sich alle zu mir umdrehten.
    „Liebe Schüler! Das sind die angekündigten Regeln, die diese Schule wieder zu einer vernünftigen Bildungseinrichtung machen werden! Ich bin mir sicher, dass Sie das alle nachvollziehen können und somit die Regeln respektieren und einhalten werden. Denn lerne Ordnung, liebe sie, denn sie erspart Dir viel Zeit und Müh!“
    Die meisten sahen mich entgeistert an, insbesondere Potter und seine Freunde.
    „Nun gut, ich schlage vor, Sie gehen jetzt alle zum Abendessen.“, sagte ich und Weasley nickte eifrig und war einer der ersten, die durch die Tür gingen.
    Ich wartete bis alle in der Halle waren und passierte dann die Haustische und setzte mich schließlich auf meinen Platz an den Lehrertisch.
    Severus warf mir argwöhnische Blicke zu und ich begann zu essen.
    Danach verließ ich die Halle wieder und hörte, wie sich einige über die neuen Anordnungen, die unter anderem näheren Kontakt zwischen Mädchen und Knaben verboten, echauffierten.
    Ich ignorierte sie und wollte zurück zu meinem Büro, als ich Malfoy und seinen ungehobelten Freund Zabini, der ihm hinterherrannte, erblickte.
    „Hey Draco, jetzt warte doch mal!“, rief er und holte Malfoy schließlich ein.
    „Was ist denn jetzt mit dir und Pansy?“, wollte er wissen.
    „Geht dich nichts an!“, zischte Malfoy und starrte stur gerade aus.
    „Wieso hast du denn jetzt was mit ihr? Ich dachte du bist an Catherine dran?“
    So war das also!
    „Nein, ich liebe Pansy und will nichts mehr von Catherine wissen.“, meinte Malfoy kalt.
    „Was? Wieso das denn? Draco, du kannst mit mir reden. Was ist passiert?“
    „Nichts.“
    „Du kannst mir nichts vormachen!“, drängte Zabini.
    „Na gut.“, seufzte Malfoy.
    „Sie ist wieder mit diesem Gildert zusammen und deswegen hab ich sie abgeschrieben.“, erklärte er.
    „Was will sie denn mit diesem Loser! Und seit wann gibst du so schnell auf? Du hast einen hohen Status und der hat nicht gerade den besten Ruf, so muggelfreundlich wie seine Familie ist...“
    „Aber sie liebt ihn anscheinend.“, warf Malfoy ein und sah dabei totunglücklich aus.
    Zabini legte seine Hand auf Malfoys Schulter und sah ihn tröstend an, doch der warf ihm nur verzweifelte Blicke zu.
    „Das wird schon, du wirst sehen. Und für die Zwischenzeit hast du ja Pansy.“, meinte Zabini.
    „Ich bin nicht du, Zabini“, knurrte Malfoy und erntete dafür beleidigte Blicke seitens Zabini.
    „Was soll das denn jetzt heißen!“, meinte er, doch dann fügte er mit einem Seufzen hinzu:
    „Naja, lass dich nicht unterkriegen!“
    Malfoy sah ihn kritisch an und schließlich bogen die beiden in Richtung Kerker ab und ich ging in mein Büro, wo ich in einer Stunde Diggory erwarten würde und ein paar Minuten später Gildert und Kensick.
    Ich nahm hinter meinem Tisch Platz und schließlich klopfte es auch schon und Diggory betrat mein Büro.
    „Ah... Mr. Diggory. Schließen Sie die Tür und setzten Sie sich.“
    Er nahm Platz und ich lächelte ihn freundlich an.
    Ich machte mir einen Tee, trank dann einen Schluck und stellte die Tasse wieder hin.
    „Nun, Mr. Diggory, ich denke Sie wissen wieso Sie hier sind?“, fing ich an.
    Diggory nickte und ich fuhr fort.
    „Nun, Ihr Fest war ein schweres Vergehen gegen jegliche Ordnung.
    Es gab Alkohol, diese grässliche Musik hallte durch das ganze Gebäude und sogar die Erstklässler waren bis in die Morgenstunden wach! Das gehört sich nicht und ich denke, Sie können das verstehen!“
    Diggory nickte wieder.
    „Nun, ich frage mich aber, wieso dann niemand etwas dagegen unternommen hat.“, meinte ich.
    „Oh, Professor McGonagall war da, doch ich fürchte ich habe Sie nicht ernst genug genommen.“, meinte Diggory und sah beschämt zu Boden.
    „So so“, meinte ich und beschloss Minerva später noch einen Besuch abzustatten.
    „Nun ja, ich denke, ich kann mich in Zukunft auf Sie verlassen, muss Sie aber dennoch die nächste Woche nachsitzen lassen.“
    Diggory nickte und ich verabschiedete mich von ihm.

    Kurz darauf klopfte es auch schon erneut und Gildert samt Freundin betraten das Zimmer.
    „Setzten Sie sich.“, sagte ich und die beiden nahmen vor mir Platz.
    „Ich denke Sie kennen die neuen Regeln, und abgesehen davon sollten Sie wissen, das Ihr verhalten absolut unakzeptabel war und Sie haben anscheinend auch nichts daraus gelernt, wie ich vorher sehen musste!“
    Die beiden warfen sich mürrische Blicke zu und nickten dann, da sie wohl nicht noch mehr Ärger wollten.
    „Gut! Sie werden weiterhin zum Nachsitzen erscheinen und ich werde in den nächsten Tagen ein Auge auf sie werfen. Sie können gehen!“, meinte ich und die beiden sahen mich verwirrt an und verschwanden dann durch die Tür.
    Ich blickte ihnen zufrieden hinterher und beschloss noch ein paar Arbeiten zu erledigen bevor ich zu Minerva gehen würde.
    Schließlich hatte ich ein Konzept für eine Organisation ausgearbeitet, die die Schüler überwachen sollte und somit auf Missstände hinweisen und sie beheben könnte.
    Ich beschloss morgen eine Liste auszuhängen, in die die Schüler sich eintragen konnten und die besten davon auszuwählen.
    Schließlich stattete ich Minerva noch einen Besuch ab und unterrichtete Sie darüber, dass Sie als Autoritätsperson die Fähigkeit haben musste, sich durchzusetzen und legte mich dann nach einer Tasse Tee schlafen

Kommentare (12)

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Miriam Malfoy ❤️ ( von: Miriam Malfoy ❤️)
vor 239 Tagen
Richtig schöne Geschichte (Sry aber da hängt jetzt gleich der Nerd raus) abgesehen von ein oder zwei Rechtschreibfehler alles top:-)
Jojo (98044)
vor 378 Tagen
@emy 2.0 das ist eine Fanfiction!
LilyPotter (28646)
vor 550 Tagen
Die Geschichte ist toll, aber ich würde
nicht fast nur in Harry's Sicht schreiben.
Lg LilyPotter
ginnyharry007 (83036)
vor 567 Tagen
Ist die Zeugin bei Harrys Anhörung nicht eine Squib?? Muggel können Dementoren doch gar nicht sehen
emy 2.0 (68191)
vor 635 Tagen
An Bella lestrange: Sarah ist glaube ich eine fiktive Person die Nicht in den HP-Bänden/Filmen vorkommt, sondern von @potterprodg ausgedacht wurde.
emy 2.0 (68191)
vor 635 Tagen
Ähm ja an sich ist die Story wirklich gut, doch eine Frage habe ich an dich. Wie kann Cedric im 5.Jahr Schülersprecher sein, wenn er doch im 4.Jahr auf dem Friedhof getötet wurde???? Bitte um eine Antwort
Ansonsten ist dir dein FF gut gelungen
Carina Malfoy (82755)
vor 638 Tagen
Schreib bitte weiter.
Bella Lestrange (13869)
vor 848 Tagen
Wer ist Sarah? So eine ist mir noch nie aufgefallen.
Loana (42077)
vor 882 Tagen
Cool geschrieben, würde mir wünschen ohne den Englischen Text sonst mach weiter so 😇😁😀😀😀😀😀😊
Angel 😇 (54442)
vor 884 Tagen
Haammmer!!! Nur blöd für Leute die es nicht verstehen 😉!
Do You understand?
Lg Angel 👼
Sili (41624)
vor 1028 Tagen
Muss das auf Englisch sein!
Das ist doch blöd
Grace Belle Goodrich (27335)
vor 1336 Tagen
Einfach der HAMMER!!!!!!!!!!!