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Woher, wohin 11

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1 Kapitel - 4.510 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-01 - Entwickelt am: - 1.487 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt


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    1
    Meine Haare waren ziemlich zerzaust und ich strich sie schnell wieder glatt.
    „Hast du mein Buch?“, meinte ich und Draco reichte es mir.
    „Danke.“
    „Und wie heißt sie?“, fragte er.
    „Alice. Du wolltest sie ja nicht und es kann ja sein, dass ich es heute Abend doch nicht mehr zur Party schaffe.“
    Draco sah mich genervt an und ich meinte:
    „Hey, sieh mich nicht so an.“
    „Na ja, es ist nicht gerade nett, was du da machst, da du morgen wahrscheinlich wieder ne neue hast.“
    „Das musst ja gerade du sagen. Außerdem tue ich ihr nur einen Gefallen.“
    Draco sah mich irritiert an und ich erklärte:
    „Jedes Mädchen ist im Grunde in mich verliebt, oder steht zumindest auf mich und wenn ich sie so behandle, merken sie schnell, was für ein Arsch ich eigentlich bin und dann sind sie nicht mehr in mich verliebt und können mit nem anderen glücklich werden und sind nicht ihr ganzes Leben lang unglücklich in mich verliebt. Verstehst du?“
    Draco sah mich zweifelnd an und meinte:
    „Ich halte nicht so viel von deinen Lebensweisheiten.“
    „Ich weiß.“, seufzte ich.
    „Eines Tages wirst du sehen, dass ich immer Recht hatte.“
    „Das bezweifle ich.“, meinte Draco und ich sah ihn beleidigt an.

    Schließlich kam Snape und meinte:
    „Brauen Sie den Trank auf Seite 38 in Ihrem Buch. Ich werde am Ende der Stunde kontrollieren, ob sie alles richtig gemacht haben und wenn das nicht der Fall ist, werde ich bestimmt ein paar Zusatzaufgaben für Sie finden, denen Sie ja dann vielleicht gewachsen sind, obwohl ich das stark bezweifle.“
    Ich überlegte, ob es denn nicht extrem ungesund war, wenn man immer so drauf war und fing dann mit meinem Trank an.

    „Wer ist es denn jetzt?“, fragte ich Draco, da ich nun endlich wissen wollte, wer die Ravenclaw war, die er so toll fand.
    Doch der ignorierte mich einfach und schmiss ein paar Büschel Kraut in seinen Trank.
    „Draco, bitte! Ich-“
    „Mr. Zabini! Mein Unterricht ist nicht dazu da, um Privatgespräche zu führen.“
    Snape sah mich giftig an und ich meinte „Tschuldigung.“
    „Setzten Sie sich doch bitte neben Miss Kensick und wechseln mit ihrer Banknachbarin den Platz.“
    Ich sah Snape verwirrt an, doch der bedeutete mir, mich auf den Platz zwei Reihen weiter hinten zu setzten.
    „Bei uns hätte es wieder Punkteabzug gegeben.“, maulte Weasley.
    „Ganz Recht, Mr. Weasley. 10 Punkte Abzug für Gryffindor.“
    Ich stand auf, lies meinen Kessel vor mir herschweben und tauschte dann mit dieser Tracey Davis den Platz.
    „Hallo Schätzchen.“, meinte ich zu Catherine und lächelte sie freundlich an.
    Die sah auch echt nicht schlecht aus.
    Vielleicht konnte ich sie dieses Wochenende noch irgendwo dazwischen schieben.
    Doch die sah nicht so aus, als ob sie so leicht zu haben wäre und außerdem starrte mich Gildert finster an.
    Meine Güte, der war doch eh nicht mehr mit ihr zusammen. Den hatte sie doch abserviert.
    Ich lächelte ihn an und er sah aus, als ob er sich gleich auf mich stürzen und mich erwürgen würde.
    Das beunruhigte mich ein wenig und ich wendete mich wieder meinem Trank zu.

    „Soll ich dir helfen?“
    Catherine versuchte gerade ein Kraut, das sehr lebendig war, zu zerschnippeln.
    „Nein, danke.“, meinte sie und sah mich gereizt an.
    „Okay, dann eben nicht. Ich wollte nur nicht, dass du dir noch einen Finger abschneidest. Wäre doch Schade drum. Es wäre überhaupt um jedes deiner Körperteil Schade, weißt du. Du bist ein sehr hüb-“
    „Lass sie in Ruhe!“ Gildert sah mich wütend an und ich meinte:
    „Hey, was hast du denn für ein Problem? Als ob du Ansprüche-“
    „Mr. Zabini, Mr. Gildert. Sie können Ihren lächerlichen Streit nach der Stunde austragen, aber nicht in meinem Unterricht!“
    Snape sah uns finster an und Gildert wendete sich wieder seinem Kraut zu.
    Er massakrierte es regelrecht, wie er mit seinem Messer darauf einschlug.
    „Ist der immer so?“, meinte ich zu Catherine, doch die sah mich nur böse an.
    „Hey, schenke mir doch eines deiner hübschen Lächeln.“
    „Wenn du nicht sofort deine Klappe hältst, dann geb ich-“, fing Catherine an, doch Snape unterbrach sie.
    „Ruhe!“, brüllte er und warf uns bitterböse Blicke zu.
    Ich seufzte und machte mich auf den Weg zum Zutatenschrank, um mir noch mehr von dieser stinkenden, gelben Flüssigkeit zu hohlen.
    Dazu musste ich an Dracos Tisch vorbei und ich blieb kurz stehen und raunte ihm zu:
    „Die ist heute nicht gut aufgelegt, aber so schnell gebe ich nicht auf.“
    Ich erschrak, da ich plötzlich etwas heißes in meinem Gesicht, das sofort zu brennen anfing, spürte.
    „Was hast du getan?“, rief ich entsetzt und Draco starrte mich finster an.
    „Hab nicht aufgepasst, tut mir leid.“, knurrte er und klang dabei gar nicht so, als ob es ihm Leid täte.
    „Gehn Sie mit ihm in ein Badezimmer und waschen Sie das ab.“, meinte Snape zu Draco und dieser zog mich aus dem Klassenzimmer zur nächsten Toilette.
    Ich drehte den Wasserhahn auf und spritzte kaltes Wasser in mein Gesicht.
    „Was stimmt denn nicht mit dir, alter!“, schrie ich Draco wütend an.
    „Tut mir echt Leid, Zabini.“
    „Ich werde sterben!“
    „So ein Quatsch. Das Zeug ist nicht giftig, es ist eigentlich sogar ein Heiltrank.“
    „Und wieso brennt das dann so?“
    „Weil manche Leute allergisch darauf reagieren und da gehörst du wohl dazu.“
    Ich sah in den Spiegel; mein Gesicht war feuerrot und es bildeten sich kleine Bläschen.
    „Was ist das? Was wächst da in meinem Gesicht, Draco?“, rief ich und starrte entsetzt in den Spiegel.
    „Keine Panik, tu kaltes Wasser drauf und ich hohl dir derweil was, das sie wieder verschwinden lässt.“
    Draco verschwand und ich hielt meinen Kopf in das Waschbecken.
    Es dauerte nicht lange, da kam er auch schon wieder mit einem kleinen Fläschchen in der Hand zurück.
    „Hier, das wird helfen.“, meinte er und schraubte den Deckel runter.
    Dann ließ er die lila Flüssigkeit auf ein Tuch tropfen und tupfte mein Gesicht damit ab.
    „Kannst du nicht besser aufpassen?“, meinte ich und Draco sah mich entschuldigend an.
    Jetzt konnte ich meine Pläne für die nächsten Tage wohl vergessen. Und Catherine-
    Moment mal, natürlich!
    „Catherine ist die Ravenclaw, die du so toll findest, nicht wahr?“
    Ich sah Draco an und der nickte nur.
    „Das hättest du mir aber auch gleich sagen können. Du musst mich nicht gleich verunstalten deswegen. Hätte ich gleich gewusst, dass du sie toll findest, hätte ich sie in Ruhe gelassen, man!“, sagte ich.
    „Es tut mir Leid, ehrlich. Und jetzt halt still.“, sagte Draco.
    „So, schon viel besser, siehst du.“, meinte er dann schließlich und ich sah in den Spiegel.
    Die Bläschen waren verschwunden, jedoch zierten immer noch rote Flecken mein Gesicht.
    „O Gott, ich bin entstellt“, murmelte ich.
    „Hey, so schlimm ist es doch gar nicht. Und Mädchen achten eh mehr auf die inneren Werte.“, versuchte Draco mich zu beruhigen.
    „Was nützt mir das, wenn ich mein eigenes Spiegelbild nicht mehr ertragen kann.“
    „Jetzt reg dich mal ab. Das sind nur ein paar Flecken und in spätestens zwei Tagen sind die weg.
    Ich brau dir nachher noch was und dann bist du sie schon bis morgen los, okay?“
    Ich nickte, war aber immer noch von meinem Anblick geschockt.
    Draco verschloss das Fläschchen mit dem lila Zeug wieder und meinte:
    „Kommst du?“
    „Ich geh doch so nicht zu Wahrsagen.“, meine ich.
    „Wie du meinst. Dann bis später.“
    „Ich muss mich erst einmal hinsetzten.“, murmelte ich.
    Draco verschwand durch die Tür und ich wartete, bis alle Schüler die Klassenzimmer gewechselt hatten und eilte dann in meinen Gemeinschaftsraum, wo mich keiner zu Gesicht bekommen würde.



    John

    „Was hast du?“, „Alles in Ordnung?“ „Bist du dir sicher?“ „John!“
    Den ganzen Tag meinten Leute, sie müssten mich mit diesen lästigen Fragen bombardieren. Was ging es die überhaupt an, was ich für Probleme hatte.
    Die sollten sich doch um ihren eigenen Dreck kümmern.
    Ich war stinksauer, auf Catherine, auf mich, eigentlich auf jeden, der mir begegnete.
    Ich hatte heute schon zwei Erstklässler aus meinem Haus fertig gemacht.
    „Wir haben ein Problem und du bist doch Vertrauensschüler, oder?“, hatten sie gesagt und mich dämlich angeschaut.
    Als ob ich nicht meine eigenen Probleme hätte. Das habe ich ihnen dann auch gesagt ( und noch ein paar andere Dinge) und daraufhin hat einer von ihnen gleich zum heulen angefangen.
    Meine Güte!
    Dann ist mir auch noch diese seltsame Weigert über den Weg gelaufen und hat mir gesagt, dass sie gehört habe, dass ich zur Zeit nicht so gut drauf war und wissen wollte, ob sie mir helfen könne.
    Die sollte sich erst mal die Haare waschen, bevor sie anderen Leuten auf die Nerven ging.
    Und jetzt musste ich wegen diesen dämlichen Erstklässlern auch noch zum Schulsprecher und das war kein geringerer als Cedric Diggory.
    Ich ging in die Bibliothek, wo er schon auf mich wartete.
    „Du bist zu spät.“, meinte er und ich ließ mich auf den Stuhl gegenüber von ihm fallen.
    „Ja und?“
    Nur weil er heute Geburtstag hatte musste ich ja nicht nett zu ihm sein.
    „Ich weiß ja, dass es dir zur Zeit nicht so toll geht, aber du bist Vertrauensschüler und hast deswegen eine große Verantwortung.“, meinte Diggory und sah mich streng an.
    „Ich weiß.“; meinte ich.
    „Gut, dann wäre das ja geklärt.“ Ich stand auf und wollte gerade gehen, doch Diggory hielt mich zurück.
    „Hiergeblieben. Setz dich und hör mir zu.“
    Ich setzte mich nur widerwillig wieder hin und Diggory stand auf und ging auf und ab, wie er es immer tat, wenn er einen Vortrag hielt.
    „Es reicht nicht, dass du es weißt, du musst es auch umsetzen. Du kannst keine Erstklässler anbrüllen, wenn sie zu dir kommen, weil sie ein Problem haben. Weißt du, wie schockiert Susan und Paul waren? Was glaubst du denn, was die für einen Eindruck von unserer Schule hier bekommen? Die werden sich in Zukunft nie wieder trauen, einen Vertrauensschüler um Rat zu fragen und in ihren Problemen ersticken. Das ist absolut unverantwortlich und unreif.
    Hast du dazu etwas zu sagen?“
    Diggory sah mich erwartungsvoll an.
    „Ja.“, meinte ich.
    „Ich hab sie nicht angebrüllt.“
    „John!“, meinte Diggory wütend.
    „Ich bin gezwungen, dich zu entlassen, wenn sich dein Verhalten in nächster Zeit nicht verbessert.“
    „Seit wann bin ich denn bei dir angestellt?“, meinte ich.
    „Nimm das doch bitter ernst!“
    „Ich bin total ernst.“, sagte ich.
    „Außerdem muss ich jetzt gegen, sonst komm ich zu spät zum Nachsitzen.
    Machs gut, Ced.“
    Ich stand auf und Cedric starrte mich ungläubig an.
    „Nachsitzen? Ein Vertrauensschüler sitzt nicht nach.“, meinte er als ich ging.
    Das sollte er mal Granger und Weasley sagen, dachte ich und verließ die Bibliothek.
    „Wir sind noch nicht fertig!“, brüllte Diggory noch.
    „Scht! Mr. Diggory, sind Sie denn von allen guten Geistern verlassen. Das ist ein Ort der...-“
    Ich hasste diese Bibliothekarin!

    Ich war wahrscheinlich schon ziemlich spät dran und deshalb beeilte ich mich und stieß prompt mit jemanden zusammen.
    „Pass doch auf!“, keifte ich sie unfreundlich an und stand auf.
    Das Mädchen blieb am Boden sitzen und sah mich verwirrt an.
    Es war Haley, sie war in meinem Jahrgang und Haus. Ich hatte zwar nicht viel mit ihr zu tun, aber sie schien wirklich nett zu sein.
    „John, ich... äh.“, stotterte sie.
    „Tut mir Leid, war mein Fehler.“, meinte ich schließlich und lächelte sie freundlich an.
    Es war ja nicht ihre Schuld, dass Catherine meine Gefühle für einen Trampelpfad hielt und ich konnte ja nicht zu jedem so fies sein.
    „Nichts passiert“, meinte Haley und ich hielt ihr eine Hand hin und sie nahm sie.
    Dann half ich ihr ihre Bücher aufzusammeln.
    „Warum hast du es denn so eilig?“, fragte Haley schließlich.
    „Nachsitzen.“, brummte ich.
    „Oh, du auch. Ich glaube es muss schon die halbe Schule nachsitzen.“, sagte Haley amüsiert.
    Ich lächelte und meinte: „Du etwa auch?“
    Sie schüttelte den Kopf. „Noch nicht.“
    Ich reichte ihr das letzte Buch und sie bedankte sich.
    „Dann viel Spaß beim Nachsitzen.“; meinte Haley.
    „Werd ich bestimmt haben. Bis dann.“, meinte ich und Haley drehte sich um.
    Plötzlich sah ich Catherine, die ja auch zu Umbridges Büro unterwegs war und die Wut kam wieder in mir hoch.
    Ich weiß nicht wieso ich es genau tat, aber ich nahm Haleys Hand, zog sie in meine Arme und küsste sie.
    Genau wie Catherine gestern morgen.
    Haley erschrak so sehr, dass sie ihre Bücher wieder fallen lies, doch sie erwiderte meinen Kuss.
    Wieso eigentlich?
    Ich hörte wie Catherine empört nach Luft schnappte und zog Haley noch näher an mich heran.
    Schließlich lösten wir uns wieder voneinander und Catherine war um die nächste Ecke verschwunden.
    Haley sah mich überrascht an, ich war ihr wohl ne Erklärung schuldig.
    „Tut mir Leid, Haley, ich-“
    „Ich liebe dich, John.“
    Haley sah schüchtern zu Boden.
    „Was?“
    „Naja.. ich hab mich schon letztes Jahr in die verliebt und ich dachte, weil du mich geküsst hast, also...“
    „Es tut mir Leid, Haley. Aber das war nicht geplant, ich...“
    „Schon gut. Ich hätte es wissen müssen. Tut mir leid. Bis dann.“
    Haley ging schnell davon und ich sah ihr verwirrt nach.
    Es war seltsam, aber ich bereute es überhaupt nicht, sie geküsst zu haben.
    Ich glaubte nicht, dass ich sie liebte, aber sie half mir bei meinem Problem mit Catherine.
    „Haley, warte!“, rief ich ihr nach und sie drehte sich um.
    Ich ging zu ihr und nahm ihre Hand.
    „Ich denke, ich habe mich auch in die verliebt.“, sagte ich.
    Es war echt nicht fair von mir, was ich da tat, aber Haley würde mir gut tun.
    Und ich konnte nicht immer auf alle Rücksicht nehmen, denn am Schluss war eh immer ich der Idiot.
    „Wirklich?“ Haley strahlte mich überglücklich an.
    Ich nickte und küsste sie noch einmal.
    „Jetzt muss ich aber wirklich los.“
    „Ich warte im Gemeinschaftsraum auf dich.“, meinte Haley und gab mir noch einen Kuss auf die Wange, bevor sie ging.
    Ich verdrängte mein schlechtes Gewissen und rannte zum Büro von Umbridge, um ein paar Sekunden vor acht an ihre Tür zu klopfen.
    „Herein.“
    Ich trat ein und sah, dass die anderen schon alle da waren. Alle bis auf Zabini.
    „Sie sind gerade noch pünktlich.“, meinte Umbridge.
    „Hatte noch zu tun.“; meinte ich und grinste Catherine an. Die warf mir nur böse Blicke zu und wandte sich dann von mir ab.
    „Nun ja, dann beginnen wir mal mit der Aufgabenverteilung, mit Mr. Zabini können wir die nächsten fünf Minuten wahrscheinlich eh nicht rechnen.“, meinte Umbridge und sah auf ihre rosa Uhr.
    „Also, Mr. Gildert, sie können die hier ordnen.“
    Umbridge reichte mir einen großen Karton voll Fotos, auf denen Katzen abgebildet waren und laut miauten.
    Dieses Gejammer ging mir ja jetzt schon auf den Geist.
    Ich nahm den Karton in die Hand und setzte mich damit auf den Boden.
    „Und wonach soll ich das bitte ordnen?“, meinte ich und blickte angewidert auf den Inhalt des Kartons.
    „Nach den Rassen natürlich.“, meinte Umbridge.
    „Und woher soll ich wissen, was das für Rassen sind?“
    „Sie haben doch zwei Augen, Mr. Gildert. Und wenn Sie dabei sind, sie alphabetisch zu ordnen, können Sie mich gerne fragen.“
    Ich entleerte den Karton und einige hundert Bilder flogen mir entgegen.
    Umbridge wandte sich indessen den anderen zu:
    „Miss Meier und Miss Granger, Sie dürfen meine Tassen-Sammlung polieren.
    Die steht dort drüben auf und in der Kommode.“
    Umbridge deutete mit ihrer Hand auf eine ziemlich große Kommode in der Ecke und Sarah seufzte.
    „Miss Kensick, sie dürfen die Kessel, die dort drüben in der Ecke stehen säubern. Professor Snape hat mich darum gebeten, und auch, dass Sie“ sie wandte sich Potter zu „auf jeden Fall diese Aufgabe übernehmen. Schwämme finden Sie in den Kesseln, Mr. Potter.“, meinte Umbridge zuckersüß.
    Potter starrte sie finster an und marschierte zu den Kesseln in der Ecke, Catherine folgte ihm mürrisch.
    „Dann wären nur noch Sie übrig, Mr. Weasley. Hm. Sie könnten Miss Granger bei den Tassen helfen“, meinte Umbridge.
    Sie blickte auf ihre geliebte Tassen-Sammlung und sah dann Weasley kritisch an.
    „Lieber doch nicht. Wir finden schon was anderes für Sie. Wie wäre es mit... dem Katzenklo.
    Ja, das ist eine gute Idee, Sie können das sauber machen.“
    Weasley schaute verdutzt drein und ich hatte Mühe mir das Lachen zu verkneifen.

    Da nun jeder eine Aufgabe zugewiesen bekommen hatte, fing ich an die Bilder zu sortieren.
    Ich sah mir die Katzen an und alle die ungefähr gleich aussahen, warf ich auf einen Haufen.
    Nach 10 Minuten hatte ich schon 15 kleine Häufchen vor mir liegen, die mich alle anmiauten und ich fragte mich gerade, wie viele verschiedene Arten es wohl gab, als die Tür aufgerissen wurde.
    Blaise Zabini betrat das Zimmer und sah immer noch ziemlich mitgenommen aus.
    Sein Gesicht hatte noch teilweise rote Flecken und er sah ziemlich verzweifelt aus.
    Geschah ihm recht.
    „Hi, habt ihr etwa ohne mich angefangen?“, meinte er und grinste süffisant.
    „Sie sind 30 Minuten zu spät, Mr. Zabini.“, sagte Umbridge.
    „Ja ich weiß, 31 sogar.“, sagte Zabini mit einem Seitenblick auf die Uhr.
    „In der Tat. Sie dürfen sich zu Miss Kensick und Mr. Potter gesellen und die Kessel schrubben und bis morgen fällt mir sicherlich auch noch eine hübsche Aufgabe für sie ein.“, sagte Umbridge.
    Zabini zuckte mit den Schultern und setzte sich neben Potter auf den Boden.
    „Na Potter, was läuft?“, meinte er und grinste ihn an.
    Dieser starrte nur böse zurück und da Catherine ihn auch nicht freundlicher ansah, ließ er sie lieber gleich in Ruhe.
    Kluge Entscheidung.
    Oman, ich wollte viel lieber zu Haley, als diese bescheuerten Bilder zu sortieren.
    „Ich bedauere Sie kurz allein lassen zu müssen, doch ich habe noch etwas dringendes zu erledigen.“; meinte Umbridge plötzlich und stand auf.
    Vermissen werden wir dich bestimmt nicht, dachte ich mir.
    „Machen Sie's gut“, meinte Potter und erntete dafür giftige Blicke von Umbridge.

    „Oman, ich komm mir hier irgendwie fehl am Platz vor, ich mein, ich bin hier der einzige Vertreter meines Hauses.“, meinte Zabini als die Tür zu war.
    „Dein Pech“, sagte Catherine und schrubbte an ihrem Kessel.
    „Hey, ich wollte nur die Stimmung ein bisschen lockern.“, sagte Zabini und sah sie beleidigt an.
    „Du nervst aber mit deinem Playboy Getue.“, meinte Granger.
    „Du stehst doch auch auf mich, gibs doch zu.“, sagte Zabini.
    „Nein, ganz bestimmt nicht. Und so, wie du im Moment aussiehst, bestimmt nicht.“
    „Wusste ichs doch, Draco.“, murmelte Zabini.
    „Was?“, Granger sah ihn verdutzt an.
    „Nichts, vergiss es.“, meinte Zabini und bearbeitete weiter den Kessel.
    „Geht ihr nachher auch zu der Party?“, meinte Weasley.
    „Du meinst zu Diggorys Sweet 16?“, fragte ich.
    Weasley nickte.
    „Muss ich ja wohl, als Vertrauensschüler.“, sagte ich mürrisch.
    „Ich geh nicht hin, wir sind da nicht so gerne gesehen.“; meinte Zabini.
    „Ja, wie ungefähr auf jeder Party.“, sagte Sarah und bekam dafür bitterböse Blicke von Zabini.
    Der war anscheinend total fertig wegen seinem kleinen Unfall heute in Zaubertränke.
    Das war wohl auch der wahre Grund, wieso er nicht zur Party gehen wollte.
    Naja, war nicht mein Problem.
    „Da gibt’s bestimmt ein Haufen Kuchen.“; meinte Weasley.
    „Klar, dass du nur wieder an das denkst.“, sagte Granger.
    „Hermine, bitte.“, stöhnte Potter.
    „Misch du dich da nicht ein, du verteidigst ja eh wieder nur ihn.“, fauchte Hermine.
    „Das ist doch total kindisch.“, sagte Harry.
    „Du hältst immer zu ihm, nur weil ihr Kumpels seid.“, regte Granger sich auf.
    „Jetzt hört doch endlich damit auf, du bist auch meine Freundin Hermine und ich stehe auf keiner Seite.“, sagte Potter genervt.
    „Potter hat doch seine eigene Partei.“, meinte ich um auch mal ein bisschen mitzumischen, doch ich wurde einfach ignoriert.
    „Wenigstens hältst du zu mir“, meinte Granger und sah Sarah an.
    „Tu ich das?“, meinte diese.
    „Ganz ehrlich, ich weiß nicht einmal wieso ihr euch eigentlich streitet, also haltet mich da bitte raus.“
    „So ist das also.“, meinte Granger und sah Sarah wissend an.
    „Hermine, ich hab jetzt echt keine Lust mich mit dir zu streiten.“, sagte Sarah, doch Hermine konnte es nicht dabei belassen.
    „Ich dachte du wärst meine Freundin.“
    „Jetz lass sie doch mal in Ruhe.“, mischte sich Weasley ein.
    „Sie sieht eben ein, dass ich Recht habe.“
    „Ich sage, dass keiner Recht hat und jetzt lasst mich in Frieden, ihr geht mir so langsam echt auf die Nerven.“, sagte Sarah gereizt.
    Oh, jetzt hatte sie wohl Weasley und Granger gegen sich.
    „Ich rede nie wieder mit dir!“, meinte Granger.
    „Und ich auch nicht.“; fügte Weasley hinzu.
    Sarah verdrehte die Augen und Potter lachte amüsiert.

    Schließlich kam Umbridge wieder und jeder ging weiter seiner Arbeit nach.
    Ungefähr eine Stunde später wurden wir dann entlassen und ich machte mich auf den Weg zum Ravenclawturm, wo Haley schon auf mich im Gemeinschaftsraum wartete.
    „Hey.“, meinte ich und küsste sie.
    „Na, wie wars beim Nachsitzen?“, fragte Haley.
    „Weasley durfte ihr Katzenklo saubermachen.“, erzählte ich und meine Freundin lachte.
    „Wo sind denn die anderen alle?“, fragte ich.
    Der Gemeinschaftsraum war fast leer.
    „Die sind alle schon auf der Cedrics Party.“
    Ach ja die Party.
    „Wann hat die denn angefangen?“, wollte ich wissen.
    „Vor einer Stunde.Ich hab extra auf dich gewartet.“, sagte Haley und lächelte mich an.
    „Dann lass uns mal gehen.“, sagte ich und nahm Haleys Hand.
    Wir verließen den Gemeinschaftsraum und gingen Richtung Hufflepuffportrait, wo eine große Gruppe Schüler stand.
    „Die Party ist in der großen Halle.“, informierte uns einer aus Hufflepuff.
    Wir nickten und schlugen den Gang in Richtung große Halle ein.
    „Was machst du eigentlich morgen Nachmittag? Da musst du doch nicht auch nachsitzen, oder?“, fragte Haley mich.
    „Nein, da bin ich ganz für dich da.“, erwiderte ich und küsste sie.
    Sie erwiderte meinen Kuss und sagte dann: „Ich liebe dich.“
    „Ich liebe dich auch.“, meinte ich, obwohl ich wusste, dass es nicht wirklich stimmte.

    Schon ein paar Gänge vor der großen Halle konnte man die laute Musik dröhnen hören.
    Wir betraten die große Halle, die brechend voll war. Cedric hatte wohl die ganze Schule eingeladen.
    Sogar die Erstklässler waren da, nur von den Slytherins waren wenige da.
    Der Schleimbeutel Malfoy war glücklicherweise auch nicht anwesend.
    Ich quetschte mich durch die Massen und zog Haley hinter mir her.
    Selbst die Geister waren da. Der fette Mönch schwebte über das riesige Buffet und der fast kopflose Nick scheuchte die Erstklässler von der Tanzfläche, da die offenbar für die älteren Schüler reserviert war.
    Überall waren Luftballons in allen möglichen Farben und quer durch die große Halle war ein Banner gespannt auf dem „Happy B-Day, Ced“ stand.
    In der Luft schwebten Kerzen, die die Zahl 16 bildeten und alles war sehr aufwendig geschmückt.
    „Lass uns tanzen.“, meinte ich und zog Haley auf die Tanzfläche.
    Wir versuchten auf der überfüllten Tanzfläche noch Platz zu finden und ich erblickte Catherine, die mich ungläubig musterte und dann schließlich in der Menge verschwand.
    Was wollte sie denn? Ich konnte ihr doch nicht ewig nachtrauern!
    „Was ist?“ Haley sah mich fragend an und ich legte meine Arme um sie.
    „Nichts, alles bestens. Du siehst echt toll aus, heute.“, sagte ich und sie lächelte.
    „Nur heute?“, meinte Haley.
    „Immer, nur heute besonders.“, sagte ich lächelnd.
    „Lass uns kurz zu Ced gehen, ich will ihm sein Geschenk geben.“, meinte Haley.
    „Verdammt! Meines liegt noch in meinem Koffer. Weißt du was, geh du doch schon mal zu Ced und ich hol es schnell.“, sagte ich.
    „Gut, bis nachher.“, meinte Haley und ich küsste sie, bevor ich mich durch die Schülermassen quetschte, um wieder raus zu kommen.

Kommentare (12)

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Miriam Malfoy ❤️ ( von: Miriam Malfoy ❤️)
vor 95 Tagen
Richtig schöne Geschichte (Sry aber da hängt jetzt gleich der Nerd raus) abgesehen von ein oder zwei Rechtschreibfehler alles top:-)
Jojo (98044)
vor 234 Tagen
@emy 2.0 das ist eine Fanfiction!
LilyPotter (28646)
vor 405 Tagen
Die Geschichte ist toll, aber ich würde
nicht fast nur in Harry's Sicht schreiben.
Lg LilyPotter
ginnyharry007 (83036)
vor 423 Tagen
Ist die Zeugin bei Harrys Anhörung nicht eine Squib?? Muggel können Dementoren doch gar nicht sehen
emy 2.0 (68191)
vor 491 Tagen
An Bella lestrange: Sarah ist glaube ich eine fiktive Person die Nicht in den HP-Bänden/Filmen vorkommt, sondern von @potterprodg ausgedacht wurde.
emy 2.0 (68191)
vor 491 Tagen
Ähm ja an sich ist die Story wirklich gut, doch eine Frage habe ich an dich. Wie kann Cedric im 5.Jahr Schülersprecher sein, wenn er doch im 4.Jahr auf dem Friedhof getötet wurde???? Bitte um eine Antwort
Ansonsten ist dir dein FF gut gelungen
Carina Malfoy (82755)
vor 494 Tagen
Schreib bitte weiter.
Bella Lestrange (13869)
vor 704 Tagen
Wer ist Sarah? So eine ist mir noch nie aufgefallen.
Loana (42077)
vor 738 Tagen
Cool geschrieben, würde mir wünschen ohne den Englischen Text sonst mach weiter so 😇😁😀😀 8512;😀😀😊
Angel 😇 (54442)
vor 740 Tagen
Haammmer!!! Nur blöd für Leute die es nicht verstehen 😉!
Do You understand?
Lg Angel 👼
Sili (41624)
vor 884 Tagen
Muss das auf Englisch sein!
Das ist doch blöd
Grace Belle Goodrich (27335)
vor 1192 Tagen
Einfach der HAMMER!!!!!!!!!!!