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Woher, wohin 9

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1 Kapitel - 3.454 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-01 - Entwickelt am: - 1.712 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt


Hier der nächste Teil! Mein Profil: http://www.testedich.de/profil/showprofil.php


Kommentare sind wie immer gern willkommen! Schreibt mir doch eine kurze Kritik, dann weiß ich, ob ihr überhaupt neue Geschichten lesen wollt oder nicht!


Neue Freunde sind natürlich ebenfalls sehr willkommen!

    1
    Kronjuwel

    John

    Na super, jetzt durfte ich auch noch nachsitzen bei diesem Krötengesicht!
    Es reichte ja nicht, dass ich sie das ganze Jahr über in Verteidigung gegen die dunklen Künste hatte.
    Oman.
    Ich seufzte und ließ meinen Blick umherschweifen.
    Ich saß gerade auf meinem Platz am Ravenclawtisch und wartete auf das Essen.
    Ich hatte nichts zu tun gehabt und war gerade nicht im bester Laune um mit jemanden zu reden und war deshalb schon früher zum Abendessen gegangen.
    Und jetzt saß ich hier in der fast leeren Halle und wartete allein auf das Essen.
    Ich starrte auf den leeren Tisch und war gerade dabei in Selbstmitleid zu ertrinken, als sich plötzlich jemand neben mich setzte.
    Es war Tracey.
    „Hey John, was machst du denn schon zu früh hier?“, meinte sie und sah mich fragend an.
    „Das könnte ich dich auch fragen.“, knurrte ich.
    Tracey sah mich wütend an und ich meinte: „Tut mir leid, Tracey. Ich habe heute einfach einen schlechten Tag.“
    „Ja ich weiß und nicht nur heute.“, meinte sie.
    Ich starrte gegen die Wand und sie fuhr fort:
    „Ich mach mir echt Sorgen um dich, John.“
    „Da bist du aber die einzige.“, dachte ich mir.
    „Seit Catherine mit dir Schluss gemacht hat, hängst du immer allein rum und du bist kein einziges Mal mit uns ausgegangen in den Ferien.“
    „Und? Gehör ich jetz nicht mehr dazu, oder wie?“, meinte ich bissig.
    „Im Gegenteil! Jetz hör doch mal auf dich selbst zu bemitleiden und rede mit mir. Ich weiß doch, was los ist.“, sagte Tracey energisch.
    „Ich bemitleide mich nicht selbst!“, war alles was ich sagte.
    Tracey seufzte und meinte: „Ich kann mir vorstellen, wie du dich fühlst, aber...-“
    Das glaubte ich kaum.
    Ich liebte Catherine immer noch und jedes mal wenn ich sie sah, brach es mir das Herz.
    Jedes Mal wenn ich sie ansah, musste ich mir eingestehen, dass sie nicht mehr meine Freundin war.
    Oman.
    „John?“ Tracey sah mich erwartungsvoll an.
    „Hm?“
    „Rede mit mir. Bitte.“
    „Okay“, seufzte ich.
    „Es tut einfach so weh und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Außerdem will sie, dass alles wieder so wird, wie früher, als wir noch nicht zusammen waren. Wir standen uns so nah... als Freunde meine ich.
    Das will ich ja auch, aber ich kann es nicht. Ich will einfach mehr, eine Beziehung verstehst du.
    Ich bin einfach sauer auf mich, dass es mich so sehr mitnimmt und ich nicht drüber wegkomme.“
    Tracey sah mich mitfühlend an und legte ihren Arm um meine Schulter.
    „Das braucht eben seine Zeit.“, sagte sie.
    „Ja, aber wie lange denn bitte! Das ist jetzt schon 2 Monate her.“, meinte ich und legte meinen Kopf in meine Hände.
    „Es geht vorüber, du wirst sehen.
    „Wenn das nur so einfach wäre...“, sagte ich traurig.
    Tracey seufzte und meinte: „Du kommst über sie hinweg, glaub mir.“
    „Und was, wenn ich das gar nicht will?“, meinte ich.
    Ich wollte nicht, dass wir nur wieder gute Freunde waren. Ich wollte über ihre braunen Locken streichen und sie küssen.
    „Ach John, du wirst deine Gefühle in den Griff bekommen und vielleicht sogar einsehen, dass es besser so ist.“, sagte Tracey.
    „Was soll das denn jetzt heißen?“, meinte ich aufgebracht.
    So konnte es doch nicht besser sein!
    „Hey, beruhige dich! Komm erst mal über sie weg und denke dann noch einmal darüber nach. Aber hör damit auf, dich so abzukapseln.“
    „Okay, wahrscheinlich hast du Recht.“, sagte ich nach einer kurzen Pause.

    Wir saßen eine Weile einfach nur so da und ich starrte an die Wand.
    Schließlich war es Tracey, die wieder etwas sagte.
    „Catherine hat es auch nicht leicht, musst du wissen.“, sagte sie vorsichtig.
    „Achja!“
    „Ja, sie hat sich das auch anders vorgestellt und ihr tut es Leid. Sie wollte dich keines falls verletzen.“
    „Das hätte sie sich ja dann früher überlegen sollen!“, fuhr ich Tracey an.
    „Komm schon, mach dich nicht lächerlich.“, meinte diese.
    Ich schwieg und bemerkte, dass inzwischen schon ein paar Schüler gekommen waren und sich an ihre jeweiligen Tische setzten.
    Der Ravenclawtisch war immer noch leer.

    „Ich muss damit klar kommen und genau das versuche ich im Moment, ok? Dann kann ich mich darum kümmern unsere Freundschaft wieder aufzubauen.“
    „Wiederaufbauen?“ Tracey sah mich fragend an.
    „Naja, wir haben sie zur Zeit auf Eis gelegt. Aber nur vorübergehend. Ich brauche einfach Abstand und das versteht und respektiert sie. Außerdem denke ich, dass sie ähnlich denkt.
    So zu tun als wäre nichts gewesen, so weiterzumachen wie vor unserer Beziehung, das würde alles nur noch schlimmer machen.“
    Tracey nickte. „Ihr schafft das, da bin ich mir ganz sicher.“

    Inzwischen war die Halle fast voll und schließlich kam auch Catherine und setzte sich an den Tisch ein paar Plätze weiter.
    Sie sah mich unsicher an und ich lächelte sie an.
    Sie erwiderte mein Lächeln und sah erleichtert aus.

    „Siehst du.“, meinte Tracey neben mir und ich lächelte.
    Vielleicht hatte sie ja wirklich Recht. Vielleicht würde ja wirklich alles wieder gut werden.


    Catherine

    Ich war am nächsten Morgen schon relativ früh wach und da ich eh nicht mehr einschlafen konnte, stand ich auf und zog mich an.
    Ich ging in den Gemeinschaftsraum und setzte mich an einen Tisch, um meine Hausaufgaben noch fertig zu machen.
    Ich hatte keine Ahnung vom Feliatustrank und holte deswegen mein Zaubertränkebuch aus meiner Tasche.
    Hoffentlich konnte mir das weiterhelfen, Internet gab es hier ja nicht und ich bezweifelte, dass mir das weiterhelfen konnte. Ich glaubte kaum das die Tränkemeister der Zauberwelt online waren.
    Ich schlug mein Buch auf und sah im Inhaltsverzeichnis nach, wo etwas über diesen Trank stand.
    Ich fand einen Eintrag auf Seite 39, doch unglücklicherweise stand dort nur, wie man ihn braute und ein paar andere Namen waren auch noch angegeben. Aber kein Wort über seine Entstehung.
    Oman, ich musste wohl oder übel zur Bibliothek gehen.
    Ich stand auf und ging in Richtung Portraitloch, als ich plötzlich John bemerkte.
    Er saß auf einem Sessel in eine Ecke und starrte aus dem Fenster.
    „Hey, John.“, sagte ich.
    Mir war die Situation zwar unangenehm, aber ich konnte ihn ja wohl schlecht einfach ignorieren.
    Er hatte seit unserer Trennung kaum mehr mit mir geredet und auch mit den anderen nicht.
    Ich wusste ja das es schwer für ihn war, aber ich musste einfach Schluss machen.
    Das war das beste, das musste er doch einsehen.
    „Hey.“, meinte er kühl und wendete seinen Blick nicht vom Fenster ab.
    „Was machst du denn schon so früh hier?“, fragte ich vorsichtig.
    „Kann nicht schlafen“, sagte er und sah mich traurig an.
    Ich wusste nicht, was ich sagen sollte und nickte deshalb nur.
    „Naja... ich muss dann mal los... zur Bibliothek“, meinte ich und John drehte sich wieder weg.
    Ich verließ den Gemeinschaftsraum und machte mich auf den Weg zur Bibliothek.
    Oman, wie lange es wohl dauerte, bis endlich wieder alles normal zwischen John und mir war.
    Ich wusste, ja dass ich ihm Zeit geben musste und ich brauchte ebenfalls Zeit, aber so konnte es einfach nicht weitergehen.
    Ich seufzte und betrat die Bibliothek. Neben diesen riesigen Regalen kam ich mir immer noch kleiner vor, als ich eh schon war.
    Schließlich war ich bei der Abteilung für Zaubertränke angekommen und suchte nach einem Buch über den Feliatustrank.
    Es schien wohl keines nur über den Trank zu geben und ich sah nach, ob es vielleicht ein anderes gab, das Informationen über den Trank beinhaltete.
    Davon gab es zwar massenweise, jedoch stand da wieder nichts über die Entstehung dieses verdammten Tranks.
    Ich ging zur Bibliothekarin, die mich ohnehin die ganze Zeit schon kritisch musterte und erklärte ihr, was ich brauchte.
    „Scht!“, sagte sie und legte den Zeigefinger auf ihre Lippen.
    Ich sah sie fragend an und sie meinte: „Wir sind hier in einer Bibliothek, Liebes. Da kann man nicht so rumschreien.“
    „Erstens schreie ich nicht, und zweitens ist hier doch eh keiner außer uns.“, sagte ich verärgert.
    Ich musste meinen Aufsatz noch schreiben und hatte keine Lust darauf, deswegen nicht zum Frühstück zu gehen.
    „Das ist meine Bibliothek und da bestimme ich die Regeln.“, meinte die Frau schnippisch.
    Oman, das war jedes Mal das selbe mit der.
    „Könnten Sie mir jetzt bitte sagen, ob sie so ein Buch haben.“, flüsterte ich.
    „Natürlich. „Tränke des 15. Jahrhunderts. In diesem Buch finden Sie ein ganzes Kapitel über den Feliatiustrank, inklusive der Entstehung.“, sagte sie und lächelte jetzt freundlich.
    „Gut, und wo finde ich dieses Buch?“
    „Ich befürchte, es ist im Moment ausgeliehen.“
    Na toll.
    „Könnten Sie mir vielleicht sagen, wer es hat?“, fragte ich in der Hoffnung, dass es Tracey oder Sarah ausgeliehen hatten.
    „Oh ja, es er war gestern Abend hier und hat es sich ausgeliehen. John Gildert.“
    Na super.
    „Okay, danke.“, sagte ich und verließ die Bibliothek.
    Ich brauchte dieses Buch für meinen Aufsatz, Snape würde mich die nächsten drei Wochen nachsitzen lassen, wenn ich ihn heute nicht hatte.
    Und bei Umbridge und Snape nachzusitzen war mich echt zu blöd.
    Also musste ich wohl jetzt zu John und das Buch holen.
    Ich ging durch die Gänge und kurz vor dem Ravenclawgemeinschaftsraum sah ich Fred und George Weasley, die wild gestikulierend miteinander diskutierten.
    „Ich glaube du hältst es falsch herum.
    Und wenn er doch was sagt?“
    „Reg dich ab, George. Wieso sollte er? Wir haben ihn doch klargemacht, dass wenn er etwas verraten würde, wir-“
    „Ja, aber wenn ich von der Schule flieg, würd ich mir gern selbst aussuchen, wann und wie.“
    „Ja ich auch, aber jetz mach dir mal nicht so viele Gedanken über den. Das is ein Erstklässler, der tut was man ihm sagt.“
    „Ja, aber-“
    „Man, George. Du hörst dich ja schon an wie Hermine. Seit wann kümmert es dich...“
    Die beiden hatte mich bemerkt und unterbrachen abrupt ihr Gespräch.
    „Äh.. Hi, was machst du denn hier?“, meinte George und stellte sich vor etwas, das ich wohl nicht sehen durfte.
    „Ich bin auf dem Weg zu meinem Gemeinschaftsraum und was macht ihr hier? Liegt der Gryffindor turm nicht in der anderen Richtung?“, meinte ich.
    „Oh, ja stimmt. Wir sollten wohl los, stimmt's Fred“, meinte George.
    „Ja. Ciao, schönen Tag noch.“, meinte Fred und nahm das Ding, das George hinter sich versteckte. Dann drehten sie sich schnell um und hasteten davon.
    Ich versuchte noch zu erkennen, was Fred da in der Hand hielt, doch sie waren schon zu weit weg.
    Ich wollte gerade weitergehen, als ich ein kleines Brandloch in der Wand bemerkte, wo die beiden Weasleys eben noch gestanden hatten.
    Ich fragte mich, was die beiden schon wieder vorhatten, aber das würde ich ja eh sehen, wenn es so weit war.
    Als ich den Gemeinschaftsraum betrat, war John nicht mehr da.
    Ich ging zu Tracey, die auf der Couch saß und fragte sie, ob sie wusste wo er war.
    „Ne, den hab ich heut noch nicht gesehen.“, meinte sie.
    „Wieso? Willst du mit ihm reden?“
    „Naja, eigentlich nicht. Er hat ein Buch, das ich dringend brauche.
    Denkst du ich sollte mit ihm reden?“
    „Eher nicht. Ich hab mich gestern mit ihm unterhalten und er ist wirklich mitgenommen.“
    „Wie lange soll das denn noch so weitergehen?“, meinte ich und klang dabei fast schon genervt.
    „Hey, ein bisschen Abstand tut euch beiden gut. Außerdem ist es eh schon besser geworden. Er hat sich gestern endlich wieder mit mir unterhalten.“
    „Und?“, fragte ich.
    „Naja, er meinte eben, dass ihn das alles ziemlich mitnimmt und er nicht verstehen kann, wieso du mit ihm Schluss gemacht hast.“, sagte Tracey.
    Ich seufzte. „Aber das hab ich ihm doch lang und breit erklärt.“
    „Du musst ihn verstehen. Stell dir vor er hätte vor nem halben Jahr Schluss gemacht.“
    Ich dachte kurz nach und nickte dann.
    „Wahrscheinlich hast du recht.“

    „Diese Tracey, dass sie sich immer überall einmischen muss! Siehst du, jetzt mischt sie sich bei John und Catherine ein.“
    „Ja, das ist echt schrecklich. Das ist so eine Klatschtante.“
    „Ja, da muss ich euch recht geben, ich hab ihr mal was im Vertrauen erzählt und am nächsten Morgen wusste es die ganze Schule.“
    Ich sah mich um und sah drei Mädchen aus meinem Jahrgang, die Tracey finster musterten.

    Meine Freundin starrte böse zurück und meinte dann: „Du entschuldigst mich...“
    Sie ging zu den den Mädchen rüber und fing einen heftigen Streit mit ihnen an.
    Ich fragte derweil die anderen, wo John war und schließlich konnte mir es endlich jemand sagen.
    „Der ist oben im Schlafsaal.“, meinte Mason und ich ging rauf.
    John lag in seinem Bett und hatte die Augen geschlossen, doch er schien nicht zu schlafen.
    Also ging ich zu ihm hin und meinte: „Hey, John, ich ehm... bräuchte das Buch über die Tränke des 15. Jahrhundert, das du dir ausgeliehen hast.“
    „Ist auf dem Fensterbrett“, meinte John ohne die Augen zu öffnen.
    „Okay,“meinte ich und ging zum Fenster. Dort lagen mehrere Bücher und diverse andere Sachen und ich kramte nach dem Buch.
    Als ich es endlich gefunden hatte, drehte ich mich um und wäre beinahe gegen John gerannt, der nun unmittelbar vor mir stand.
    „Catherine, ich-“, fing er an, doch ich unterbrach ihn.
    „Danke für das Buch.“, sagte ich und ging an ihm vorbei.
    Doch John nahm meine Hand und ich fand mich in seinen Armen wieder.
    „John, du-“, meinte ich doch er schnitt mir das Wort ab, als er seine Lippen auf die meinen legte.
    Ich wusste nicht, wieso aber ich erwiderte den Kuss.
    John wollte mich noch näher zu sich hinziehen, doch ich stieß ihn sanft weg und er sah mich traurig an.
    „Ich liebe dich, Catherine.“, meinte er.
    „Ich bring dir das Buch heute noch zurück.“, meinte ich und beeilte mich, die Treppe runterzukommen.
    Oh nein, warum hatte er das denn nur getan und wieso zum Henker hatte ich den Kuss denn erwidert?
    Ich wollte das doch nicht mehr, ich war doch diejenige gewesen, die mit ihm Schluss gemacht hatte.
    Wieso war nur immer alles so schrecklich kompliziert!

    „Alles okay?“, meinte Tracey, als ich mich an den Tisch setzte, um nun endlich mit meinem Aufsatz anzufangen.
    „Alles bestens.“, sagte ich und tauchte meine Feder in die Tinte.
    „Bist du dir sicher?“, hakte Tracey nach.
    „Ja.“; meinte ich mürrisch.
    „Siehst du, jetzt mischt sie sich schon wieder ein.“, kam es von hinten.

    Ich schrieb meinen Aufsatz und als ich fertig war, ging ich zum Frühstück und war sogar noch vor Ron Weasley da.
    Der hatte sich wohl mit Hermine Granger gestritten, denn die saß am anderen Ende des Tisches und Harry, der gegenüber von Ron saß, sah ziemlich verzweifelt aus. Er versuchte wohl mit Ron zu reden, doch der ignorierte ihn und Hermine warf ihm auch nur beleidigte Blicke zu.
    Ich grinste amüsiert und setzte mich dann an den Ravenclawtisch.
    Ich aß mein Frühstück und überflog kurz den Tagespropheten, der allerdings nicht wirklich gute Nachrichten beinhaltete.
    Dann stand ich auf und wollte gerade die große Halle verlassen, als mich plötzlich jemand anrempelte.
    „Hey, pass doch au...oh, Catherine. Hallo.“ Es war Draco Malfoy.
    „Was heißt hier pass doch auf, du hast mich angerempelt.“, fauchte ich ihn an.
    „Ähm, ja. Entschuldigung. Du hast dich doch nicht verletzt oder?“, meinte Malfoy.
    Was war denn mit dem los?
    „Bist du krank?“, meinte ich und Malfoy sah mich verwirrt an.
    „Nein, wieso?“
    „Ach, nur so. Vergiss es.“, sagte ich und ließ ihn stehen.
    Das dürfte ihm nicht gefallen haben, doch was kümmerte mich das schon!



    Nachdem ich die heutige Doppelstunde Zaubertränke gut und ohne Zusatzaufgaben überstanden hatte, machte ich mich auf den Weg zu Verteidigung gegen die dunklen Künste.
    Eine ganze Stunde Theorie mit Umbridge, das würde bestimmt ein Spaß werden.

    Ich setzte mich auf meinen Platz und bald darauf kam Umbridge ins Klassenzimmer stolziert.
    „Guten Tag, liebe Schüler. Ich bitte Sie, Ihre neue Sitzordnung einzunehmen, damit wir mit dem Unterricht beginnen können.“, flötete sie.
    „Doch nicht etwa die von gestern?“, meinte Ron entsetzt.
    „Nunja, eine andere gibt es nicht, so weit ich mich erinnere.“, sagte Umbridge lächelnd.
    „Wenn ich Sie also jetzt dazu auffordern darf, Ihre neuen Plätze einzunehmen.“
    Ich erhob mich und setzte mich auf meinen neuen Platz neben Parkinson.
    „Heute werden wir das Kapitel 4 im Buch lesen. Ich möchte dass sie danach die Fragen beantworten, die ich Ihnen jetzt austeilen werde. Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich jederzeit an mich wenden.“
    Ich schlug mein Buch auf und begann mit dem Lesen.
    Danach beantworte ich diese dämlichen Fragen und dann war die Stunde auch schon aus.
    „Es freut mich, dass wir heute keine einzige Störung hatten. Ich hoffe, dass ab jetzt jede Stunde so ablaufen wird. Sollten Sich Sich darum bemühen, werden wir in Zukunft sicher gut miteinander auskommen.
    Auf Wiedersehen.“
    Ich packte meine Sachen zusammen und verließ dann das Klassenzimmer.
    Auf dem Gang wartete John auf mich.
    „Hey, ich begleite dich zu deiner nächsten Stunde.“, meinte er.
    „Dann kommst du ja zu spät.“, sagte ich und er zuckte nur mit den Schultern.
    Wir gingen eine Weile schweigend nebeneinander her und schließlich meinte ich:
    „Du John, wegen vorhin... also ich...“
    „Es tut mir leid, dass ich dich so überfallen hab.“, unterbrach er mich.
    „Aber ich liebe dich und du mich doch auch.“
    Er wollte meine Hand nehmen, doch ich zog sie zurück.
    „Du weißt, dass ich dich echt gern habe, aber ich liebe dich nicht mehr.“
    John blieb abrupt stehen und sah mich irritiert an.
    „Aber der Kuss... du hast ihn erwidert“
    „Ich weiß nicht, wieso ich das getan habe. Es tut mir leid.“, meinte ich und sah ihn entschuldigend an.
    „Wieso hast du das getan!“, meinte er wütend.
    „Ich... es tut mir leid.“, sagte ich.
    „Was glaubst du wie es mir jetzt geht!“
    John war völlig aufgebracht und ich wusste nicht wirklich, was ich jetzt sagen sollte.
    „John, ich-“
    „Ist schon gut.“, unterbrach er mich.
    „Das Buch kannst du behalten.“, fauchte er und ging davon.
    Na toll.
    Ich ging zu Zauberreischichte und machte mir die ganze Stunde über Gedanken, wie ich das wieder hinbiegen könnte, während Flitwick vorne am Pult die ganze Zeit von Wichteln schwafelte.


Kommentare (12)

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Miriam Malfoy ❤️ ( von: Miriam Malfoy ❤️)
vor 238 Tagen
Richtig schöne Geschichte (Sry aber da hängt jetzt gleich der Nerd raus) abgesehen von ein oder zwei Rechtschreibfehler alles top:-)
Jojo (98044)
vor 377 Tagen
@emy 2.0 das ist eine Fanfiction!
LilyPotter (28646)
vor 548 Tagen
Die Geschichte ist toll, aber ich würde
nicht fast nur in Harry's Sicht schreiben.
Lg LilyPotter
ginnyharry007 (83036)
vor 566 Tagen
Ist die Zeugin bei Harrys Anhörung nicht eine Squib?? Muggel können Dementoren doch gar nicht sehen
emy 2.0 (68191)
vor 634 Tagen
An Bella lestrange: Sarah ist glaube ich eine fiktive Person die Nicht in den HP-Bänden/Filmen vorkommt, sondern von @potterprodg ausgedacht wurde.
emy 2.0 (68191)
vor 634 Tagen
Ähm ja an sich ist die Story wirklich gut, doch eine Frage habe ich an dich. Wie kann Cedric im 5.Jahr Schülersprecher sein, wenn er doch im 4.Jahr auf dem Friedhof getötet wurde???? Bitte um eine Antwort
Ansonsten ist dir dein FF gut gelungen
Carina Malfoy (82755)
vor 637 Tagen
Schreib bitte weiter.
Bella Lestrange (13869)
vor 847 Tagen
Wer ist Sarah? So eine ist mir noch nie aufgefallen.
Loana (42077)
vor 881 Tagen
Cool geschrieben, würde mir wünschen ohne den Englischen Text sonst mach weiter so 😇😁😀😀😀😀😀😊
Angel 😇 (54442)
vor 883 Tagen
Haammmer!!! Nur blöd für Leute die es nicht verstehen 😉!
Do You understand?
Lg Angel 👼
Sili (41624)
vor 1027 Tagen
Muss das auf Englisch sein!
Das ist doch blöd
Grace Belle Goodrich (27335)
vor 1335 Tagen
Einfach der HAMMER!!!!!!!!!!!