Woher, wohin

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1 Kapitel - 1.884 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-08-01 - Entwickelt am: - 3.168 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hallo Leute!
Hier ist mein neues "Buch", ich habe sehr viel Arbeit darauf verwendet und ich hoffe, es gefällt euch!

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Kommentare sind wie immer gern willkommen! Schreibt mir doch eine kurze Kritik, dann weiß ich, ob ihr überhaupt neue Geschichten lesen wollt oder nicht!


Neue Freunde sind natürlich ebenfalls sehr willkommen!

    1
    Unerfreuliche Nachrichten

    Catherine

    Harry Potter, oder der Auserwählte – wie er sich nennt- wurde gestern freigesprochen.
    Er hatte vor einer Woche den Patronuszauber in Gegenwart eines Muggels durchgeführt. Bei dem Muggel handelt es sich um seinen Cousin Dudley Dursley.
    Als Folge dessen wurde er der Schule verwiesen und erhielt eine Vorladung zu einem Prozess, welcher gestern Abend stattgefunden hat.
    Cornelius Fudge leitete die Verhandlung und Lucius Mafloy war ebenfalls anwesend.
    Potter stritt nicht ab, den Patronus durchgeführt zu haben und behauptete er hätte das nur getan, weil er sich und seinen Cousin vor den Dementoren retten wollte, von denen die beiden angeblich attakiert worden waren. Die erste Untersekretärin des Zauberministers Fudge wies Potter darauf hin, dass die Dementoren in Askaban waren und nicht unschuldige Kinder angriffen. Doch Potter blieb bei seiner Aussage und hatte nichts weiter zu seiner Verteidigung zu sagen. Doch mitten unter der Verhandlung stürmte Albus Dumbledore in den Saal. Er sah es wohl als seine Aufgabe an Potter zu verteidugen und hatte auch eine Zeugin dabei. Bei der Zeugin handelt es sich um einen Muggel, die die Dementoren angeblich gesehen hat. Sie schilderte was passiert war, doch glaubwürdig war sie nicht. Sie ist eine alte, verwirrte Frau und noch dazu ein Muggel. Sie wollte sich wohl einfach nur wichtig machen. Sie kennt die Geheimnisse unserer Welt und niemand anderer als Albus Dumbledore hat sie eingeweiht. Da kommt doch die Frage auf, wie viel dem mächtigen Dumbledore überhaupt an unserer Welt liegt, wenn er einfach dem nächstbesten Muggel unsere Geheimisse preisgibt.
    Wie auch immer, Dumbledore übernahm die Verteidigung von Potter.
    Als schließlich am Ende der Verhandlung abgestimmt wurde, war die Mehrheit für einen Freispruch von allen Anschuldigungen.
    Potter wurde freigesprochen und wird heute nach Hogwarts zurückkehren.


    Ist es nicht allerhand?
    Potter vollführt einen Patronus in Gegenwart eines Muggels und wird daraufhin freigesprochen.
    Von dem bodenständigen Potter, der eigentlich nur ein normaler junger Zauberer sein möchte, ist nicht mehr viel übrig.
    Sein Ruhm und der jahrelange Einfluss von Dumbledore machten ihn zu einem arroganten, blasierten Lügner.
    Er sonnt sich zusehr in seinem Ruhm, es gefällt ihm der Auserwählte und das Nesthäkchen von Dumbledore zu sein.
    Und Dumbledore? Er macht Karriere mit Potter.
    Er hetzt ihn gegen das Ministerium auf und vielleicht kommen Potters Lügen ja ursprünglich aus seinem Munde!
    Vielleicht steckt er ja dahinter, dass Potters Name im Feuerkelch war und er als zweiter Hogwartschampion im Rennen war.
    Der Pokal war angeblich ein Portschlüssel, der Potter und Diggory auf einen Friedhof brachte. Dort hat – laut Potter- bereits Du-weißt-schon-wer auf ihn gewartet und Diggory getötet.
    Dass Du-weißt-schon-wer zurück ist, ist zweifellos eine Lüge und total absurd.
    Dumbledore stellt sich gegen das Ministerium und Potter ist nur einer seiner Anhänger.
    Das Ministerium sieht sich deswegen gezwungen, Dumbledores Machenschaften zu überwachen und die Verhältnisse in Hogwarts – wenn nötig- zu verbessern.
    Dolores Umbridge, die erste Untersekretärin des Zaubereiministers Fudge, wird dieses Jahr in Hogwarts ganz die derzeitigen Interessen des Ministeriums vertreten.
    Wir alle hoffen und glauben an eine Besserung der dortigen Zustände, die wohl erst ganz verschwinden werden, wenn Dumbledore es auch tut.“


    Ich legte die heutige Ausgabe des Tagespropheten beiseite und sah vorsichtig zu Harry, der mir gegenüber saß. Ich war gerade auf den Weg zurück nach Hogwarts, zu meinem fünften Schuljahr.
    „Das ist nicht wahr.“, sagte Harry wütend. „Das sind alles Lügen!“
    „Harry, dass-“, fing Sarah an, doch ihr Freund unterbrach sie.
    „Voldemort ist zurück! Anstatt es zu verleugnen, sollten wir uns vorbereiten.“, sagte er verzweifelt.
    „Wir müssen kämpfen. Er wird leichtes Spiel haben, wenn keiner etwas tut.“
    „Es glauben nicht alle dem Ministerium. Was ist mit dem Orden des Phönix?“, warf Sarah ein.
    „Ja, aber sie wollen meine Hilfe nicht. Was kann ich schon tun, wenn ich in Hogwarts bin?“
    „Naja, du kannst dafür sorgen, dass du nicht draufgehst.“, meinte Sarah leicht verärgert.
    Harry sah sie an und schien zu überlegen.
    „Wieso tut das Ministerium das überhaupt?“, fragte ich.
    „Auch wenn sie sich fürchten, sie können nicht einfach so weitermachen wie bisher und das alles verdrängen.“
    „Das kann man doch eigentlich gar nicht.“, meinte Sarah. „Ich mein, all die Dinge, die in den letzten Wochen passiert sind. Es verschwinden Leute und immer wieder brennen ganze Muggelsiedlungen ab.“
    „Sie haben doch für alles eine Erklärung.“, meinte ich.
    „Ja, sie geben Dumbledore die Schuld und machen den Auserwählten runter.“, sagte Harry bitter.

    Plötzlich ging die Abteiltür auf und eine freundliche, alte Dame stand wie jedes Jahr lächelnd hinter ihrem Speisewagen und bot uns allerlei verschiedene Süßigkeiten an.
    Wir lehnten dankend ab und dann ging sie auch schon wieder.

    „Wer ist eigentlich diese Dolores Umbridge?“ Ich sah Harry und Sarah fragend an.
    Ich hatte diesen Namen ein paar Mal im Tagespropheten gelesen, hatte aber sonst noch nie was von ihr gehört.
    „Sie war bei meiner Anhörung dabei.“, meinte Harry.
    „Sie steht voll hinter dem Ministerium und sie hat gegen meinen Freispruch gestimmt.“
    „Das Ministerium will sich jetzt wohl in Hogwarts einmischen“, meinte ich.
    „Also wenn ihr mich fragt, dann wollen sie Dumbledore wegkriegen. Ich mein, er ist ein mächtiger Zauberer und viele Leute glauben ihm eher als dem Ministerium, auch wenn sie es vielleicht nicht zugeben.“, sagte Sarah.
    „Fudge weiß, dass er sich nicht mit Dumbledore messen kann.“, meinte Harry.
    Da hatte er Recht.
    Oman, ich hatte erst nicht gewusst, was ich von all dem halten sollte, vor allem von der Tatsache, dass Voldemort zurück war, doch ich glaubte Harry.
    Welchen Grund sollte er auch haben zu lügen?
    Außerdem war ich noch nie ein Fan von Fudge gewesen.
    „Fudge sollte zur Vernunft kommen. Ich mein, er weiß doch genau, dass es wahr ist.“, sagte Sarah.
    Harry seufzte und legte den Arm um sie.
    „Er muss doch wissen, was das für Folgen haben wird. Irgendwann wird man es nicht mehr verleugnen können und dann wird er bestimmt nicht mehr so beliebt sein. Und Fudge liegt doch ziemlich viel an seiner Position.“, sagte ich.
    „Dumbledore hat versucht ihn zur Besinnung zu bringen. Er hat bei der Anhörung mit ihm geredet, doch Fudge hat ihn einfach ignoriert.“, erzählte Harry.
    „Fudge sollte doch wissen, dass Dumbledore ein vertrauenswürdiger Zauberer ist.“, meinte Sarah.
    „Seine Angst ist einfach zu groß.“, sagte Harry verächtlich, „Und jetzt denkt er, Dumbledore plant eine Verschwörung gegen das Ministerium und will ihn stürzen.“
    „Das ist doch kompletter Schwachsinn!“, sagte Sarah aufgebracht.
    „Aber was können wir schon tun?“, meinte ich.
    Sarah seufzte und meinte:
    „Früher oder später wird Fudge zugeben müssen, dass er einen Fehler gemacht hat.“
    „Wenn es dann nicht schon zu spät ist.“, sagte Harry trocken.
    Da hatte er Recht. Der ein oder andere wäre bestimmt nicht auf mysteriöse Weise verschwunden, wenn das Ministerium mehr bzw. überhaupt Sicherheitsvorkehrungen getroffen hätte.

    In diesem Moment ging plötzlich die Abteiltür auf und Ron Weasley kam rein.
    „Hi Leute.“, sagte er und setzte sich neben mich.
    „Hey Ron.“
    „Oman, ich musste gerade Neville suchen helfen. Er hat Trevor verloren.“, berichtete er.
    „Jedes Jahr muss irgendjemand seine dumme Kröte suchen.“, sagte Sarah kopfschüttelnd.
    Ron zuckte mit den Schultern und öffenete ein braunes Papiertütchen. Daraus zog er ein Sandwich und packte es aus.
    Er biss herzhaft hinein und fing an laut drauf rumzukauen.
    Angewidert wendete ich meinen Blick von ihm ab und starrte aus dem Fenster.
    „Das tut mir leid Harry.“, sagte Ron mit einem Seitenblick auf den Tagespropheten.
    Harry warf Ron einen dankenden Blick zu und dieser biss erneut von seinem Sandwich ab.
    „Habt ihr schon von dieser Umbridge gehört?“
    Ron sah uns fragend an.
    Ich nickte und Sarah meinte: „Das Ministerium will wohl sicher gehen, dass Dumbledore keine Armee aufbaut.“
    „Mein Dad meinte, dass sie ein Fach unterrichten wird.“, schmatzte Ron.
    „Unterrichten?“ Harry sah Ron erstaunt an, „ich dachte, die wäre nur zur Kontrolle da.“
    „Ja, aber Dad meinte, dass Dumbledore keinen Lehrer für eine nichtbesetzte Stelle finden konnte, was dem Ministerium natürlich ganz gelegen kam. Er war praktisch gezwungen Umbridge einzustellen.“, erklärte Ron.
    „Aber die einzige freie Stelle ist doch Verteidigung gegen die dunklen Künste.“, meinte ich.
    „Dumbledore wird sie doch nicht dieses Fach unterrichten lassen.“, sagte Sarah.
    „Wohl kaum“, meinte Harry, „Was ist mit Zaubertränke? Vielleicht hat ja Snape endlich sein Lieblingsfach bekommen.“
    „Hoffentlich nicht.“, meinte Ron entsetzt.
    „Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie eine große Tränkemeisterin ist. Sie sieht jedenfalls nicht danach aus.“, sagte Sarah.
    „Naja Snape ähnelt auch eher einem Leichenbestatter als einem Tränkemeister.“, meinte Ron und aß erneut ein Stück seines Sandwiches.

    „Was will der denn hier?“, fragte Harry plötzlich.
    Ich folgte seinem Blick zur Abteiltür und sah Draco Malfoy auf dem Gang.
    Er ging an unserem Abteil vorbei und war wohl auf dem Weg zum Slytherinwaggon, doch er hielt kurz inne und starrte mich an. Dann grinste er plötzlich hämmisch und ging hastig weiter.
    „Was war das denn?“, fragte Ron mit vollem Mund.
    „Meint ihr, er hat uns belauscht?“
    „Ich denke nicht Harry.“, sagte ich.
    „Das wäre zu auffällig gewesen.“
    „Und außerdem hätte er dann seine Lakaien geschickt.“, fügte Sarah hinzu.
    „Er hat wahrscheinlich auch schon den Artikel gelesen.“, murmelte Harry.
    Das glaubte ich auch.
    Aber wieso hatte Malfoy mich so angestarrt? Normalerweise schenkte er den Leuten aus den anderen Häusern nicht viel Beachtung.
    Hmm..
    Ich sah aus dem Fenster, sah wie die Landschaft an uns vorbeiraste und wie es langsam dunkel wurde.
    Wir würden bald da sein und mein fünftes Schuljahr in Hogwarts konnte beginnen.

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