Springe zu den Kommentaren

Fühlst du dich wohl in deiner Haut 24

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 1.662 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.470 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Mein Profil: http://www.testedich.de/profil/showprofil.php


Kommentare sind wie immer gern willkommen!


Neue Freunde ebenfalls!

    1
    Mürrische Geschehnisse


    „Verdammt ist das hier kalt!“, murrte Catherine und holte mich so aus meinen süßen Träumen in die graue Realität zurück. Grau deswegen, weil es schon wieder regnete und nicht sonderlich viel Licht in unser Zimmer fiel.
    Stimmt, es war wirklich nicht besonders warm hier, aber frieren tat ich auch nicht.
    Ich sah zu meiner Frau, die im Bett auf der anderen Seite lag und sah, dass sie nur in der dünnen Decke eingewickelt dalag.
    Kein Wunder, dass sie fror.
    Ihre warme Decke lag irgendwo im Zimmer in einer Ecke.
    Weshalb auch immer…
    Ich hatte Erbarmen mit ihr und bot ihr an, sich zu mir zu gesellen.
    Obwohl sie das gestern Abend abgelehnt hatte, da sie meinte, sie bräuchte ihren Platz und Freiraum zum Schlafen. Ich war ja gewöhnt, dass sie sich während sie schlief nicht ruhig halten konnte, aber deswegen musste sie meine Nähe noch lange nicht verschmähen.
    Allerdings wäre ich wohl doch das ein oder andre Mal aus dem Bett gefallen, wenn ich so an die Zeiten in Hogwarts dachte, in der wir zusammen in einem Bett, in dem Fall in meinem, schließlich hatte nur ich von uns beiden ein eigenes Zimmer, geschlafen hatten und wir keinerlei Bewegungsfreiheit hatten.
    Obwohl das ja auch nicht nötig gewesen war, schließlich…
    In diesem Moment stand Catherine eingewickelt in der Decke vor mir und ließ sie sich von den Schultern fallen, als sie unter meine Decke schlüpfte, die ich bereitwillig hochgehalten hatte.
    Sie legte ihren Kopf an meine Brust und ich küsste sie.
    Ah, sogar ihre Nase war kalt.
    „Warum hast du denn bitte deine Decke weggeworfen?“, fragte ich sie erstaunt und sie schaute zu mir auf.
    „Die war kratzig!“, meinte sie nur und schmiegte sich weiter an meinen wärmenden Körper.
    Sollte mir ja eigentlich recht sein, wenn sie nur nicht so verdammt kalt wäre.
    Wenn ich wenigstens zaubern könnte, würde uns schon schnell genug warm werden, aber so musste ich das wohl anders bewerkstelligen.
    Naja, war auch nicht so schlimm.
    Ich freute mich gerade darauf und wollte sie erneut leidenschaftlich küssen, da war sie aber schon in meinen Armen wieder eingeschlafen.
    Na toll.
    Ich rückte mein Kissen zurecht und versuchte noch ein paar Stunden zu schlafen, schließlich war es noch mitten in der Nacht.
    Auf jeden Fall war gerade mal die Sonne aufgegangen.
    Wir hatten also noch Zeit, bis ein erneuter Muggelurlaubstag begann.
    Ich vernahm Catherines rhythmisches Atmen und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
    Dann schloss ich meine Augen und versank auch kurz darauf wieder in der Welt der Träume.

    „Du musst aufstehen!“, murmelte Catherine in meine Brust hinein.
    „Warum? Wie spät ist es?“, meinte ich und öffnete die Augen.
    „Ist schon halb 9!“, antwortete sie mir und setzte sich auf.
    „Wir haben es doch nicht eilig!“, erwiderte ich ihr und wollte mich umdrehen um vielleicht doch noch eine Mütze Schlaf zu erhaschen.
    „Doch! Wir treffen die Potters doch schon um halb 12 und bis dahin müssen wir auch noch frühstücken!“, sagte sie und strich mir die Haare aus der Stirn.
    „Hm!“, brummte ich.
    Ich hatte keine Lust aufzustehen. Draußen war es kalt, nass und ungemütlich.
    „Du bist selber schuld, wenn du immer so lang im Bad brauchst!“
    Sie sah mich unerbittlich an.
    „Ja, wenn ich mich doch mal vernünftig zurecht machen muss. Schließlich tu ich das ja auch für dich!“, ich rieb mir die müden Augen.
    „Ich lieb dich auch so!“, Catherine küsste mich und stand dann auf.
    „Ich werde mal nach den Kindern sehen!“, verkündete sie und zog sich an.
    Schade, das hieß dann wirklich, dass ich aufstehen musste. Sonst hätten wir sicher noch…
    „Jetzt steh schon auf, Draco. Du wirst sonst wieder nicht fertig!“
    Meine Güte.
    Ich quälte mich aus dem Bett und wankte ins Bad.
    Ich hörte die Tür, während ich in den Spiegel sah.
    Oman, wieso konnte ich nicht mal gut aussehen, wenn ich aufstand?
    Warum war mir die Morgenfrische vergönnt!
    Ich spritzte mir Wasser ins Gesicht und sprang dann unter die Dusche.


    Ich nahm James an der Hand und apparierte Seite an Seite mit Harry zu dem kleinen Café in Paris, in dem wir uns mit den Malfoys verabredet hatten.
    Ich hatte die letzten Tage in Irland mit meiner Familie sehr genossen.
    James war einfach ein kleiner Engel und erfreute uns jeden Tag wieder.
    Wir betraten das kleine aber feine Café und sahen auch schon den Tisch, den sich unsere Freunde ausgesucht hatten.
    Wir setzten uns zu ihnen und wurden auch schon freudig empfangen.
    „Hallo Potter, dir hat die Sonne aber gut getan, du bist ja gar nicht mehr so blass um die Nase!“, meinte Draco und grinste meinen Mann schelmisch an.
    „Das sagt ja der Richtige. Wer sieht denn immer aus wie eine Porzellanpuppe?“, konterte Harry und bestellte sich eine Kaffee Latte.
    „Und wie findet ihr London so?“, fragte ich meine Freundin.
    „Nass!“, war die knappe Antwort ihres Mannes.
    Catherine verdrehte die Augen.
    „Ja, vielleicht ein bisschen verregnet, aber sonst superschön! Und Irland? Habt ihr einen kleinen grünen Kobold im Handgepäck?“
    Sie grinste mich an.
    „Ne, die haben sich verkrochen, bevor James sie zum Tee einladen konnte!“, lachte ich und rührte in meinem schwarzen Kaffee, den mir Harry freundlicherweise gleich mitbestellt hatte, rum.
    „Ja, da drüben ist das Hilton Hotel!“, erklärte Draco John und deutete mit der Hand in Richtung Norden.
    Anscheinend hatten sie davor darüber geredet.
    Weshalb auch immer.
    „Das von der Paris, oder?“, hakte Harry nach.
    Emily schaute von ihrem Eisbecher auf.
    „Paris, da war ich auch schon mal!“, meinte sie und schob sich stolz einen Löffel mit Eis in den Mund.
    „Stimmt, aber wir reden von einer Frau, die so heißt!“, antwortete ihre Mutter und strich ihr über die Haare.
    Das Mädchen sah sie verwundert an.
    „Warum heißt die wie die Stadt!“, fragte sie mit großen Augen.
    „Manche Eltern nennen ihre Kinder, wie die Orte, an denen sie gezeugt wurden!“, informierte sie Harry, der so was natürlich wieder wusste.
    „Was heißt „zeugen“?“, wollte Emily es jetzt genau wissen.
    „Wenn der Mann die Frau flachlegt!“, erläuterte ihr Scorpius auf seine Art.
    Catherine sah ihn entgeistert an.
    „Ich möchte mal wissen, welchen Sohn ich 12 Jahre lang erzogen hab!“, Draco schüttelte den Kopf.
    Emily hatte nichts verstanden, was ja auch nicht groß verwunderlich war.
    „Es ist einfach die Stadt, in der das jeweilige Kind entstanden ist!“, versuchte ich ebenfalls mein Glück.
    „Aha!“, meinte sie und nickte.
    „Wie müsste ich denn dann heißen?“, James sah mich fragend an.
    „London!“, Catherine grinste und gab ihm bereitwillig Auskunft.
    „Naja, bei Emily und John ist es ja auch klar, aber bei mir…?“, fing nun auch Scorpius an.
    „Slytherins Kerker!“, antwortete ich ihm, anstelle seiner Eltern und verkniff mir ein Grinsen.
    Dafür erntete ich ein ganzes Feld voller böser Blicke seitens der Malfoys.
    Lucas sah seine Eltern an und fing dann ebenfalls an zu grinsen.
    „Soso, das muss ich mir merken!“
    Das war ja wieder klar.
    „Das sollte ich Penelope auch mal vorschlagen!“, er grinste immer noch breit und beobachtete seine Eltern.
    „Sag mal, das ist vielleicht ein bisschen zu früh!“, kam es von Malfoy und er starrte seine Sohn entsetzt an.
    „Auf jeden Fall!“, herrschte ihn nun auch Catherine an.
    Scorpius lachte und trank den letzten Schluck seiner Schokolade aus.
    Er wusste schon genau, wie er seine Eltern aus dem Konzept zu bringen hatte.
    Es war Zeit, das Thema zu wechseln.
    „Also Harry hat jetzt das Hotel in Dänemark gebucht!“, informierte ich die Malfoys.
    „Dänemark. Na toll. Da ist es wieder kalt und verregnet!“, stöhnte Draco.
    Dem konnte man es auch nicht recht machen.
    „Ach Quatsch. Ist es gar nicht!“, verteidigte mein Mann sein Reiseziel.
    „Und wenn. Du wirst es überleben!“, war Catherines trockene Antwort und sie trank den letzten Schluck von ihrem Espresso leer.
    Bevor ihr Mann noch was erwidern konnte, so empört wie der geschaut hatte, wäre das sicher nicht verwunderlich gewesen, erhob sie sich.
    „Na dann wollen wir doch mal los!“, verkündete sie.
    Gezahlt hatten wir vorher schon und so stand der Abreise nichts mehr im Wege.
    Unsere Kinder waren ebenfalls fertig und so erklärte Harry Catherine und Draco nur noch schnell, wo das Hotel gelegen war.
    Anschließend nahmen wir unsere Kinder bei der Hand und apparierten uns in das schöne sonnige Dänemark direkt auf den großen Platz vor dem Hotel.
    Schließlich hatte Harry für diesen Urlaub keine Kosten und Mühen gescheut.
    So mochte ich das.




Kommentare (0)

autorenew