Fühlst du dich wohl in deiner Haut 20

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1 Kapitel - 1.045 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.372 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Das unerbittliche Telefon



    Das Telefon klingelte, während ich dabei war, das Mittagessen für uns vorzubereiten.
    Ich hob ab und meldete mich.
    „Potter?“
    „Hallo Sarah!“, sagte eine dunkle Stimme.
    „Ich bin’s, Zabini!“, fügte sie noch hinzu.
    Oh, Zabini. Der hatte mir gerade noch gefehlt.
    Ich hatte gerade eh ein bisschen Stress mit Harry gehabt und wenn er erfuhr, dass ich mit Zabini telefonierte, würde er sich bestimmt aufregen.
    „Ja? Ist was passiert? Ist was mit Draco oder Catherine?“, fragte ich.
    „Nein. Also jain. Also nicht direkt!“
    Ja wie jetzt!
    „Nur indirekt. Ich hab wohl mal so aus Versehen am Rande angeschnitten, dass ich dich geküsst habe, als du in Catherines Körper gesteckt hast!“, verkündete Zabini wie beiläufig.
    „Was bitte?“
    „Naja, keine Ahnung…Irgendwie sind wir da wohl zufällig drauf gekommen, auf jeden Fall weiß sie jetzt Bescheid, dass du mich ein bisschen angemacht hast!“
    Oh mein Gott, dieser Idiot.
    Das hätte ich jetzt wirklich nicht gebraucht.
    Und wenn Catherine Harry etwas erzählte, dann…
    „Sarah? Bist du noch dran?“, kam es wieder aus dem Hörer.
    „Ja, ich bin noch da!“
    „Wollt ich nur eben mal kurz erzählen, falls sich Catherine in nächster Zeit bei dir melden sollte. Eventuell könnte sie ein wenig aufgebracht sein!“
    Na toll. Ein wenig aufgebracht war sie schon, wenn ich nur mal 5 Minuten zu spät kam.
    Ich wollte nicht wissen, wie sie grade drauf war.
    „Danke Zabini!“, meinte ich und legte auf.
    Kurz nachdem ich den Knopf gedrückt hatte, fing es auch schon erneut a zu klingeln.
    Vor Schreck ließ ich es fallen, was dem Ganzen aber keinen Abbruch tat, sondern das Ding schellte weiter.
    Da ging ich jetzt bestimmt nicht ran, ich war ja nicht lebensmüde.
    „Sarah! Das Telefon klingelt!“, rief mir Harry aus seinem Arbeitszimmer zu.
    Ja, ach nee.
    Ich würde es einfach ausstecken.
    Gerade, als ich dabei war, mich zu bücken und den Stecker zu suchen, tauchte Harry auf, der wohl dachte ich hätte die penetrante Melodie, oder seine Rufe überhört.
    „Was machst du da?“, fragte er mich erstaunt, als er mich auf dem Boden kriechen sah.
    „Mir ist ein Ohrring runtergefallen!“, das klang zumindest plausibel.
    Die Ausrede mit den Kontaktlinsen war ja schon so alt, wie Dumbledore.
    „Aja, und warum gehst du nicht ans Telefon!“, entgegnete er mir und musterte mich skeptisch.
    „Ist nicht so wichtig! Wir wollten doch essen!“, wollte ich vom Thema ablenken.
    „Mein Gott, dann geh ich eben ran!“, er verdrehte die Augen.
    „Nein!“, schrie ich entsetzt.
    Er wollte grade abheben, stoppte aber dann doch und wandte sich wieder mir zu.
    Das Telefon klingelte unerbittlich weiter.
    Gab diese Frau denn niemals auf!
    „Heb nicht ab!“
    „Warum nicht?“
    „Ähm…“
    Mist, mir fiel so schnell keine Ausrede ein.
    „Na also!“, gab er zufrieden von sich und warf mir noch einen zweifelnden Blick zu.
    Anscheinend hielt er mich langsam für verrückt.
    Naja, würde ich wohl auch machen, wenn ich an seiner Stelle gewesen wäre.
    „Ach Harry, weißt du eigentlich, dass…“, ich riss ihm den Hörer aus der Hand und erntete dafür geschockte Blicke.
    „Was soll denn das!“, fuhr er mich sauer an.
    „Sag mir jetzt endlich, was der Scheiß hier soll!“
    „Catherine denkt, Draco hätte sie betrogen und ruft deswegen jeden seiner Bekannten an!“
    Oh mein Gott.
    Das würde sie mir nie verzeihen.
    Naja, das kann sie ja auf ihrer Liste für „Warum bring ich meine Freundin demnächst um“, als neuen Punkt drunter setzen.
    „Sie klang aber nicht so, als würde sie was fragen wollen, sondern eher als ob sie darauf brannte, mir was zu erzählen!“, wandte er noch ein und sein skeptischer Blick ruhte immer noch auf mir.
    „Wenn sie wütend ist, kann man das bei ihr schlecht unterscheiden. Fällt selbst mir schwer!“
    „Soso und warum redest du dann nicht mit ihr und tröstest sie!“, fragte er hartnäckig weiter.
    „Weil ich doch jetzt mit euch essen wollte, Catherine kann ich auch morgen noch trösten. Der Kummer läuft ihr schon nicht davon und außerdem kann sie jederzeit John anrufen, der würd sich freuen, wenn er sie trösten dürfte und sie vor Draco beschützen müsste!“, antwortete ich ihm hoffentlich überzeugender, als sich das in meinen Ohren anhörte.
    „Du bist doch sonst so eine besorgte Freundin!“
    Konnte er das denn nicht auf sich beruhen lassen?
    „Ja, aber jetzt hab ich mir eben die Zeit für dich genommen. Außerdem wollte ich heute die neuen Dessous ausprobieren, die du mir letztes Weihnachten geschenkt hast. Wir können das Essen einfach überspringen und gleich zum Nachtisch übergehen!“, ich setzte das verführerischste Lächeln auf, das mir gerade zur Verfügung stand und blickte ihn erwartungsvoll an.
    Er sah mich noch einmal kritisch an, dann aber wechselte sein Gesichtsausdruck und ich hatte mein Ziel erreicht.
    Ich zog ihn ins Schlafzimmer und ich lenkte ihn so gut ich konnte, von seinen verdächtigen Gedanken ab.
    Das Telefon hatte ich natürlich noch schnell ausgesteckt, als ich kurz verschwunden war, um mich in Schale zu werfen.
    Harry konnte sich diese Nacht wirklich nicht beklagen, denn ich brach sogar die Tabus, die ich selbst festgesetzt hatte.





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