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Fühlst du dich wohl in deiner Haut 18

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1 Kapitel - 918 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.565 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier das nächste Kapitel!

    1
    Vorsicht, Spinne!

    Ich war so glücklich, dass meine Frau endlich wieder in ihrem Körper steckte. Jetzt konnte ich endlich die letzte Woche gebührlich mit ihr nachholen. Also all die Sachen, die ich mit Catherine nicht machen konnte. Beispielweise was denn regelmäßigen Sex anging. Ich hatte mein Frau zwar vor allem wegen ihrer selbst vermisst, aber das Intime sollte bei uns ja auch nicht zu kurz kommen.
    Ich positionierte mich auf dem Bett und wartete, bis Sarah aus dem Bad kam.
    Oh, hoffentlich hatte sie ihre neuen Dessous an, die ich ihr zu Weihnachten geschenkt hatte.
    Ich rieb mir schon gedanklich die Hände, als meine Frau, wundervoll wie sie war, aber leider ohne Reizwäsche ins Schlafzimmer kam.
    Sie sah ein wenig müde aus, was daran liegen konnte, dass sie erst vor ein paar Stunden durch Zufall erfahren hatte, dass sie schwanger war.
    Naja, dann musste sie jedenfalls nicht mehr auf die Pille achten, denn schwangerer als schwanger konnte man ja bekannter Weise nicht mehr werden.
    Ich lächelte ihr verführerisch zu und sie kam mit nicht abgeneigtem Blick auf mich zu.
    Na endlich…
    Was war denn jetzt bitte?
    Ich konnte meinen Augen nicht trauen.
    Mitten im Zimmer blieb sie stehen und schaute besorgt an die Decke.
    „Was ist denn los, Schatz?“, fragte ich sie erstaunt.
    „Da sind Spinnweben!“, erklärte sie mir und verzog das Gesicht.
    „Das heißt, hier muss irgendwo eine Spinne sein!“, kombinierte sie und sah sich unsicher um.
    „Ja, aber die hab ich heute Morgen schon entfernt!“, beruhigte ich sie.
    Sie sah mich ungläubig an und zog kritisch die Augenbraue hoch.
    Hatte ich nicht, aber wenn sie noch weiter suchte, würde ich heut überhaupt nicht mehr zum Stich kommen und das wäre wirklich schade, da ich mich doch gerade so nach ihr verzerrte.
    Sie war einfach unwiderstehlich.
    Und wunder…
    Sie holte mich aus meinen schwärmerischen Gedanken, indem sie das Zimmer in Zonen einteilte.
    „Also da sind Spinnweben, und da, und dahinten! Das heißt, sie ist nicht in der Nähe unseres Bettes! Die Spinne wohnt dahinten!“, schlussfolgerte sie.
    „Na also! Dann komm doch jetzt bitte ins Bett, schließlich kannst du beruhigt sein, dass sich die Spinne nicht in der Nacht zu dir gesellt!“, meinte ich und sah sie auffordernd an.
    „Einfach noch ein bisschen gucken, und dann komm ich ins Bett!“, antwortete sie mir zuversichtlich und begutachtete dann weiter unsere Schlafzimmerwände.
    Sie setzte sich auf den Boden in der Mitte unseres Teppichs und suchte die Wand strategisch Fleck für Fleck ab.
    „Ach Sarah, Liebling, lass doch die Spinne, da wo sie ist! Ich hab mich schon so auf diesen Abend und dich gefreut! Komm doch jetzt einfach zu mir und wir feiern, dass du deinen Körper wieder hast!“, sagte ich schon ein wenig energischer.
    Ich wollte jetzt endlich…
    „Wieso hängen sich Spinnen an die Decke? Das ist doch nicht normal!“, unterbrach sie meine Gedanken schon wieder.
    Ich wollte gerade einen neuen Versuch starten, in dem ich ihr erklären wollte, wie gut sie heute aussah und dass ich sie so vermisste und natürlich, dass ich extrem heiß auf sie war, als sie plötzlich aufsprang und auf unser Bett hüpfte.
    „Da! An der Wand!“, schrie sie.
    „Wo ist ein Tempo?“, fügte sie panisch hinzu und griff nach dem nächstbesten Papier in ihrer Umgebung.
    Sie klatschte es an die Wand und zerquetschte so das arme unschuldige Vieh.
    „So! Das wäre geschafft!“
    Na endlich, dann konnten wir ja jetzt…
    „Oh mein Gott, jetzt klebt das Mistding an der Wand! Igitt, ist das eklig!“, stieß Sarah aus.
    Ich nahm mir ein Tempo und stand auf.
    So kam ich schneller zu meinem gewünschten Ergebnis.
    Ich machte die Sauerei weg und sah dann meine Frau an.
    Die strahlte mich glücklich an und gab mir vor Freude einen Kuss.
    „Harry, hast du das gesehen? Ich hab die Spinne weggemacht! Na gut, sie war klein. Aber sie war eine Spinne!“, meinte sie.
    Ich lächelte sie charmant an.
    Eigentlich war das ja ziemlich kindisch, aber bei ihr war das anders.
    Ich liebte sie so sehr, auch mit der ein oder anderen kleinen Macke.
    „Ich bin stolz auf dich, Schatz!“, meinte ich und gab ihr einen langen Kuss.
    „So, da das ja jetzt geklärt ist, können wir uns ja den wirklich wichtigen Dingen zuwenden!“, meinte Sarah und zog mich runter auf unser Bett.
    Damit hatte ich natürlich kein Problem.
    Ich nahm sie in meine Arme und küsste ihren Hals.
    Die überschüssige Kleidung wurden wir schnell los und ich bekam das, was mir als liebender Ehemann zustand am Ende doch noch.
    Und es ist ja nicht so, dass sich Sarah nicht revanchiert hätte….





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