Springe zu den Kommentaren

Fühlst du dich wohl in deiner Haut 16

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 1.648 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.466 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Mein Profil: http://www.testedich.de/profil/showprofil.php


Kommentare sind wie immer gern willkommen!


Neue Freunde ebenfalls!

    1
    Erlösung

    Ich betrat mit James und Harry Malfoy Manor. Mein Anwesen. Das würde es jedenfalls bald wieder sein. Jedenfalls, wenn Draco seinen Trank vernünftig hingebracht hatte, aber da war ich mir ziemlich sicher. Das konnte er wohl am besten, neben dem Geld scheffeln und rausschmeißen. Ich ließ mir von Deffkus die Tür öffnen, den ich freundlich anlächelte.
    Malfoy war das Verhältnis zu seinen Hauselfen relativ egal, aber deswegen konnte ich mich ja darum kümmern.
    Mit James an der Hand, dicht gefolgt von Harry steuerte ich auf das Wohnzimmer zu und sah dort auch schon meine beste Freundin sitzen.
    Sarah saß auf der Couch und blätterte gerade eine Zeitschrift durch.
    Mein Ziehsohn hatte sich schon in Richtung meiner Kinder Zimmer verzogen und so blieb nur noch Harry.
    Sarah lächelte ihn freudestrahlend an und er strahlte zurück.
    Wie in den allerschönsten Liebesfilmen. Jetzt musste Harry nur noch die Arme ausbreiten und Sarah müsste…
    Da wurden meine Gedanken auch schon unterbrochen, denn Sarah hatte anscheinend irgendwas gesagt.
    Sie sah mich böse an und wiederholte dann ihr Gesagtes.
    „Deine Blicke solltest du mal selbst sehen. Du bist ja nur neidisch, weil mein Mann sich freut, wenn er mich sieht und man ihm das auch ansehen kann. Malfoy kennt ja nur einen Gesichtsausdruck!“, sie zog eine Grimasse.
    Harry lachte.
    War ja klar…
    Bevor ich etwas erwidern konnte, hörte ich auch schon, wie Draco die Treppen des Kellers mit eiligen Schritten hochkam.
    „Da seid ihr ja endlich!“, meinte er und gab mir einen flüchtigen Kuss.
    Tolle Begrüßung.
    Draco schien das nicht wirklich zu merken und reichte mir ein Fläschchen mit grünem Inhalt.
    Auch Sarah bekam eines und starrte es unsicher an.
    Sie verzog das Gesicht und musterte die Flasche abschätzig.
    „Das soll ich trinken? Das ist ja eklig!“, sagte sie dann und streckte den Arm von sich.
    „Meine Güte, was hast du erwartet!“, fuhr sie Draco fast schon beleidigt an.
    Es sah wirklich unappetitlich aus.
    „Na dann wollen wir es nicht unnötig herauszögern“, verkündete ich und löste den Stopfen von meiner Phiole.
    Das Zeug roch genauso, wie es aussah.
    „Igitt!“, entfuhr es mir und ich erntete böse Blicke von meinem Mann.
    „Draco ich zweifle ja nicht an dir, oder deinem Trank, oder an der Wirkung, aber dieses Gebräu ist wirklich widerlich. Sei froh, dass du das nicht trinken musst!“, versuchte ich ihm zu erklären.
    „Naja, bringen wir’s hinter uns!“, prostete Sarah mir zu.
    „1, 2, 3 und runter“
    Ich kippte den Inhalt in einem Zug runter und kurze Zeit später merkte ich, wie langsam alles verschwamm…

    Ich sah, wie Sarahs Körper zusammenklappte und Malfoy sie auffing. Ich eilte zu ihr und nahm sie ihm aus dem Arm.
    „Danke, ich übernehme!“, meinte ich und sah ihn an.
    Der wartete aber nur darauf und eilte dann zu seiner Frau hin, die hoffentlich auch in ihrem Körper war.
    Langsam öffnete Sarah, die ich immer noch hielt, die Augen und sah mich müde an.
    „Harry? Schön dich zu sehen! Ist alles gut? Bin ich in meinem Körper!“, fragte sie mich und ich nickte glücklich.
    Ich hob sie hoch und wirbelte sie in der Luft rum.
    Ich war unbeschreiblich glücklich endlich wieder meine Frau in den Armen zu halten und sie zu küssen.
    Nach einer gefühlten Ewigkeit lösten wir uns wieder voneinander und ich sah zu den Malfoys.
    Dort herrschte allerdings getrübte Stimmung.
    Catherine war anscheinend noch nicht aufgewacht. Ihr Kopf lag auf Dracos Schoß der mit steifer Miene zu ihr herab sah und ihr die Locken aus dem Gesicht strich.
    „Was ist mit ihr?“, fragte Sarah bestürzt.
    Die Sorge stand ihr ins Gesicht geschrieben.
    „Es wird sich bestimmt nur verzögern“, versuchte ich sie und Malfoy zu beruhigen, doch dieser sah nicht einmal auf.
    „Das darf gar nicht passieren!“, presste er hervor und starrte weiter auf seine Frau hinab.
    In diesem Moment öffnete Catherine die Augen und sah sich verwundert um.
    Sie hob den Kopf und zog die Augenbrauen hoch.
    „Warum starrt ihr mich alle so an!“, fragte sie und musterte ihren Mann schmunzelnd.
    „Gott sei Dank!“, meinte dieser und küsste sie.
    „Warum werde ich jetzt erst wach? Was stimmt mit mir nicht?“, fragte sie und setzte sich auf.
    „Nichts. Alles gut, bis auf die üblichen Dinge!“, meinte Malfoy und grinste sie an.
    So schnell war die Dramatik verschwunden.
    Wir beschlossen in den Wintergarten auf ein Glas Wein zu gehen. Unsere Kinder waren immer noch in ihrem Zimmer und vergnügten sich dort.
    Elidora brachte uns den besten Wein, den die Malfoys zu bieten hatten, wahrscheinlich so viel Galleonen schwer, wie mein teuerster Anzug, und noch eine kleine Auswahl an Käsesorten und Früchten.
    Daran könnte ich mich gewöhnen.
    Vielleicht sollte ich Dobby doch anbieten, wieder für mich zu arbeiten, obwohl ich Sklavenhaltung immer noch abscheulich fand.
    Aber bei uns hätte er es bestimmt gut.
    Naja, ich würde es mir überlegen…
    Scorpius, der gerade den Raum betreten hatte, holte mich aus meinen Gedanken zurück.
    „Hallo Scorpius!“, meinte Catherine und sah ihren Sohn freudig an.
    Sie war wohl glücklich, ihre Kinder wieder zu haben.
    „Mum? Bis du’s?“, fragte er unsicher.
    „Wer sonst“, grinste sie und wir lachten und Scorpius setzte sich zu uns und trug der heraneilenden Elidora auf, ihm etwas zu trinken zu bringen.
    Eben ein Malfoy.
    Konnte sich nicht mal ein Glas aus der Küche holen.
    Anscheinend hatte er vor, länger zu bleiben.
    Er war jetzt in demselben Alter, wie Ted, mein Patensohn.
    Dem würde ich demnächst mal wieder einen Besuch abstatten, den hatte ich schon Ewigkeiten nicht mehr gesehen…

    „Irgendwie ist mir die ganze Zeit schlecht“, meinte meine Tante und verzog das Gesicht.
    Wie kam sie denn jetzt darauf?
    Meine Mum, die jetzt glücklicherweise wieder meine Mum war, musterte sie besorgt.
    „Und seit wann hast du das?“, mischte sich jetzt auch mein Onkel ein.
    Die sollten doch wegen ein paar Bauchschmerzen kein so großes Fass aufmachen.
    Wenn ich zu viel Kuchen und Chips aß, wurde mir auch immer schlecht.
    „Keine Ahnung, seit grad!“
    „Naja, das ist ja auch kein Wunder. Schließlich hast du die letzten zwei Tage ja absurde Sachen in dem Körper meiner Frau zu dir genommen. Toast mit Essiggurken…du hast Theresa und Ron mit den Mengen an Essen Konkurrenz gemacht!“
    Onkel Harry musterte meine Mutter vorwurfsvoll.
    „Das war ja wie bei Sarah, als sie mit James schwanger war!“, fügte er noch spaßeshalber hinzu.
    „Ja, tut mir leid, ich hatte so riesen Hunger!“, entschuldigte sich meine Mum.
    „Aber mir war auch ein paar Mal schlecht. Aber das war eher morgens!“, überlegte sie weiter.
    Dad, der sich bis jetzt noch gar nicht zu Wort gemeldet hatte, zog skeptisch die Augenbrauen in die Höhe und musterte dann Onkel Harry mit feindseligem Blick.
    „Du hast doch nicht etwa!“
    Langsam kapierten wohl die anderen auch, was er verstanden hatte, jedenfalls alle bis auf mich.
    Aber da ich den Ausgang nicht verpassen wollte und sich sicher noch alles aufklärte, wollte ich mich jetzt nicht unnötig bemerkbar machen, sonst würden sie noch merken, dass ich ja noch da war und dass es schon so spät war und dann musste ich bestimmt ins Bett oder wenigstens in mein Zimmer.
    Onkel Harry starrte meinen Vater ungläubig an.
    „Sag mal, was denkst du eigentlich von mir? Dass ich deine Frau anmache, oder was?“, keifte er meinen Dad an.
    Es hatte sich doch gelohnt, den Mund zu halten.
    Jetzt wurde es wenigstens noch spannend.
    „Hast du etwa die Pille abgesetzt, Harry?“, fragte Draco scheinheilig überrascht und erntete dafür einige böse Blicke.
    Jedenfalls definitiv spannender, als in meinem Bett zu liegen und heimlich neue Zaubersprüche auszuprobieren.
    Die hatte ich nämlich schon fast alle durch.
    „Ach Quatsch und selbst wenn Sarah schwanger ist. Die Übelkeit am Morgen setzt normal erst nach ein paar Wochen ein. Das heißt, sie muss schon vor der ganzen Geschichte schwanger gewesen sein!“, meinte meine Mum sachlich, warf meinem Dad allerdings noch einen vernichtenden Blick zu.
    „Aber ich kann doch gar nicht schwanger sein. Wir wollten doch noch warten!“, setzte Sarah an und wandte sie Onkel Harry zu.
    Der wiederum strahlte übers ganze Gesicht.
    Ich grinste breit, endlich hatte ich kapiert.
    Ich sah nun auch meine Eltern an und meine Mum erholte sich von der Überraschung und freute sich anscheinend jetzt auch.
    „Aber das ist doch wunderbar. Herzlichen Glückwunsch!“, sie stand auf und umarmte ihre bedröppelte Freundin.
    Die war immer noch geschockt, obwohl sich selbst mein Dad ein weinig freute. Jedenfalls grinste er Harry solidarisch an.

Kommentare (0)

autorenew